Rezensionsleichen von 2002

21. April 2021

Heute mal was Kurioses aus der Review-Mottenkiste: zwei Filmkritiken von 2002!

Bloggerkollege Gnislew von Sneakfilm – Kino mal anders recycelte in den letzten Wochen unter dem Stichwort Rezensionsleichen einige seiner Kurzreviews von Letterboxd aus den Jahren 2013 bis 2019. Beim kürzlichen „Blättern“ durch das Archiv meiner alten Texte stieß ich auf eine Datei mit zwei meiner ganz ganz frühen Filmkritiken vom April 2002. Die Reviews zu Moulin Rouge (2001) und A Beautiful Mind (2001) sind meine Filmrezensionen Nummer zwei und drei überhaupt. Die erste Filmkritik veröffentliche ich übrigens Anfang Januar 2002 zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten (mehr dazu siehe HIER).

Seit 2003 schreibe ich für die Website Vieraugen Kino Filmkritiken. Meine ersten Rezensionen (wie die drei oben genannten) wurden auf einer Website des Vieraugen-Networks (welches zwei Freunde und ich im Sommer 2001 gestartet hatten) veröffentlicht, die heute nicht mehr existiert. Eine separate Kinoseite gab es damals noch nicht. 2002 war der kleine mwj ganz klein jung (21) und chronisch unerfahren, was das Schreiben über Filme betrifft. Dennoch finde ich aus heutiger Sicht meinen Text zu Moulin Rouge (ein Rewatch ist bald mal fällig, schließlich feiert Baz Luhrmanns Musical dieses Jahr 20jähriges Jubiläum) ganz ordentlich. Fertiggestellt hatte ich die Reviews am 5. April 2002, also vor genau 19 Jahren.

Viel Spaß beim Lesen!
(Rechtschreibung und Interpunktion wurden im Original belassen)

 

Rezension zum Film „Moulin Rouge“

Filmmusical, USA/Australien 2001. Regie: Baz Luhrmann. Mit Nicole Kidman, Ewan McGregor, John Leguizamo, Jim Broadbent, Richard Roxburgh u.a. 123min. Ausgezeichnet mit zwei Oscars: Beste Ausstattung und Beste Kostüme.

Ein Festival der Sinne, ein Sittengemälde der Pariser Bohème um die Jahrhundertwende, eine tragische Liebesgeschichte, das alles trifft auf Baz Luhrmanns Hommage an das berühmte Pariser Nachtlokal zu. Gedreht wurde in den FOX Studios in Sydney, die Kulissen wurden aufwendig mit Miniaturen nachgebildet. Ein weiterer großer Film Luhrmanns nach „William Shakespeares Romeo und Julia“ aus dem Jahr 1996.

Zuerst zur Story des Films: Paris 1899, in die von der Bohème beherrschten Metropole verschlägt es den mittellosen und erfolglosen englischen Schriftsteller Christian (Ewan McGregor). Er gerät in den Bann des „Moulin Rouge“ , einer Mischung aus Tanzlokal und Bordell und verliebt sich in die Prostituierte Satine (Nicole Kidman), die Hauptattraktion des „Moulin Rouge“. Und auch Satine verliebt sich in den talentierten Autor. Doch ihre Liebe hat keine Zukunft, denn Harold Zidler (Jim Broadbent), Satines Chef und Besitzer des „MR“ hat große Pläne und will das Nachtlokal in ein Theater umfunktionieren, mit Satine als Schauspielstar. Zidlers Geldgeber, der schmierige Duke (Richard Roxburgh), verlangt für weitere finanzielle Unterstützung die Garantie, dass er Satine besitzen kann. Es droht die Katastrophe.

Von acht Oscarnominierungen (u.a. Nicole Kidman als beste Hauptdarstellerin) gewann das bild- und akustikgewaltige Musical immerhin zwei. Man muss sich aber fragen, warum die Filmmusik von „MR“ nicht für den Oscar nominiert war. Denn hier liegt die Brillianz des Films, der ständig zwischen einer leicht-verspielten Komödie und einem tragischen Drama hin- und herschwankt. Berühmte Popsongs wie „Sparkling Diamonds“, „Like A Virgin“ und „The Show Must Go On“ sowie die beeindruckende Ausstattung und die Kostüme machen den Film zu einem wahren Festival der Sinne, Musik und Filmhandlung verschmelzen zu einem fast perfekten Ganzen. Einfach wunderbar auch das Filmduett McGregor/Kidman mit dem Song „Come What May“. Im Großen und Ganzen ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus, der jedem Filmfan nur wärmstens zu empfehlen ist.

 

Rezension zu „A Beautiful Mind“

Psychodrama, USA 2001. Regie: Ron Howard. Mit Russell Crowe, Jennifer Connelly, Ed Harris, Paul Bettany, Christopher Plummer u.a. 130min.

Ausgezeichnet mit vier Oscars: Bester Film, Beste Regie (Ron Howard), Beste Nebendarstellerin (Jennifer Connelly) und Bestes Adaptiertes Drehbuch.

Ron Howard verfilmte mit „A Beautiful Mind“ die Biographie des berühmten amerikanischen Mathematikgenies John Nash von Sylvia Nasar. Nash gewann 1994 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften in Stockholm.

A Beautiful Mind“ ist die Geschichte des genialen Mathematikgenies John Forbes Nash jr., der durch seine Theorien Wirtschaft und Biologie beeinflusst hat. Der Film schildert, wie Nash mit der Zeit schizophren wird und den Bezug zur Realität verliert. Doch mit zunehmendem Alter gelingt es ihm nach und nach die Krankheit zu besiegen.

Wie schmal die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn ist, zeigt dieser Film eindrucksvoll. Dem Zuschauer ist meist selbst nicht klar, was Realität und was Fantasie ist uns so macht sich eine ungemeine Spannung breit. Ein empfehlenswerter Film für alle Kinogänger.

 


Media Monday #512 – Jubiläumsausgabe

19. April 2021

Was, eine Jubiläumsausgabe? Ist denn der kleine mwj besoffen? Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im heutigen Media Monday



Beim vorliegenden Beitrag handelt es sich um Nummer 1.000 auf diesem Blog. Wenn man diese Zahl auf die 12 Jahre umrechnet, seitdem dieses Blog existiert, kommt man auf etwa 80 Beiträge pro Jahr. Ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass ich das alles fast komplett alleine mache. Richtig Leben in die Bude kam hier allerdings erst ab Juli 2012, durch meine durchgehende Teilnahme an einer Blogaktion namens „Media Monday“. Habt ihr sicherlich schon von gehört.

Es gab in den letzten Tagen und Wochen aber noch weitere Jubiläen. Am 12. April feierte meine Lieblingssängerin Lisa Gerrard ihren 60. Geburtstag (siehe dazugehöriger Beitrag). Einen Tag später jährte sich die Erstausstrahlung der vor kurzem in den Weiten des Worldwideweb wieder aufgetauchten, sowjetische, Herr-der-Ringe-TV-Adaption Khraniteli, die ich mir zum ersten Mal angesehen habe (siehe unten), zum 30. Mal. Am 16. April wäre der großartige, kosmopolitische Schauspieler Peter Ustinov (1921-2004) 100 Jahre alt geworden. Einen weiteren Text widmete ich dem 10. Jahrestag der Premiere von Game of Thrones am 17. April. Vermutlich habe ich sogar noch das oder andere Jubiläum vergessen.

Es gibt aber leider nicht nur Grund zum Feiern. Am Freitag ist die britische Schauspielerin Helen McCrory im Alter von nur 52 Jahren an Krebs gestorben. Die meisten werden sie vermutlich aufgrund ihrer Rolle als Narcissa Malfoy aus den Harry-Potter-Filmen kennen. Für mich waren allerdings ihre Performances als Evelyn Poole/Madame Kali in den ersten beiden Staffeln von Penny Dreadful und als Mama Jeanne in Martin Scorseses Hugo Cabret umso prägender. McCrory spielte auch unter anderem Cherie Blair in Die Queen und die Parlamentsabgeordnete Claire Dowar in Skyfall, dem 23. James-Bond-Film. Sie war bis zu ihrem Tod mit Schauspielkollege Damian Lewis (Homeland, Wölfe) verheiratet.

Beiträge der Woche
Zum 60. Geburtstag von Lisa Gerrard
Khraniteli
10 Jahre Game of Thrones


Fragen der Woche

1. Worauf ich mich allabendlich freuen kann ist der Konsum, von Nahrungsmitteln und Medien. #hobbit

2. Lisa Gerrard vermag es noch immer, mich mit ihrer Musik und ihrem im besten Sinne eigenwilligen Gesang zu begeistern, auch 18 Jahre nachdem ich sie für mich entdeckt habe.

3. Der „Erfolgsdruck“, etwas Sinnvolles mit der persönlichen Freizeit anzustellen kommt bei mir auch ab und zu, aber was „sinnvoll“ ist und was nicht, darüber lässt sich bekanntlich streiten.

4. Ein Projekt, dem ich mich schon lange mal (wieder) widmen wollte wäre meine Rezensionsreihe zum Werk von Tilda Swinton, die bisher aus zwei kümmerlichen Beiträgen besteht, die ich übrigens schon vor Monaten veröffentlicht habe. Eigentlich sollte es da mal weitergehen. *seufz*

5. In Film und Fernsehen eine früher gelebte Realität vorgeführt zu bekommen, seien es enges Beisammensein, innige Umarmungen oder einfach Menschenmassen macht mich zumindest immer wieder etwas stutzig und weckt eine gewisse Sehnsucht nach diesen „unschuldigen“ Zeiten. #knuddelnfuerdenweltfrieden

6. Schlaf ist für mich eines der besten Mittel gegen Müdigkeit, auch wenn bei mir als antropomorphem Siebenschläfer immer noch eine gewisse Restmüdigkeit bleibt. #prinzvalium

7. Zuletzt habe ich einen etwa neunzigminütigen Spaziergang mit einer Freundin gemacht und das war sehr erfrischend und wohltuend, weil das Wetter trotz der eher nicht so frühlingshaften Temperaturen sich angenehm gestaltete. Außerdem muss auch der kleine Stubenhocker mwj ab und an mal raus aus seinem Smial. #theroadgoeseveron

 

 

 


Media Monday #511

12. April 2021

Nach einem medial ganz vielfältigen Wochenende kommt der Media Monday ganz gelegen. Auf geht’s!

Beitrag der Woche
The Great – Staffel 1


Fragen der Woche

1. In punkto Witz und Humor trifft der Postillon ja wirklich quasi maßgeschneidert meinen Geschmack und erweist sich darüber hinaus auch als „seriöse Nachrichtenquelle“ 😉

2. Grasgeflüster (OT: Saving Grace) ist das Paradebeispiel eines lupenreinen Feel-Good-Movie, denn die kuriose Geschichte um eine verarmte Adelige, die ihre Geldsorgen mit Anbau und Verkauf von Marihuana loswerden möchte, wird spaßig-liebevoll und mit tollen Schauspielern (Brenda Blethyn, Craig Ferguson, Martin Clunes u.a.) erzählt.

3. Filmische Qualitäten hin oder her, reicht es ja manchmal schon aus, wenn ein Film halbwegs stimmig wirkt und/oder Spaß macht.

4. Das Wiedersehen mit Freunden zaubert mir stets ein Lächeln ins Gesicht nur leider passierte das in letzter Zeit zu selten.

5. Ich kann nur allen raten, die sich für Star Trek: The Next Generation und The Orville begeistern, einmal die 2020 gestartete Animationsserie Star Trek: Lower Decks (auf Amazon Prime) anzusehen. Denn diese Show, deren erste Staffel ich gestern fertig gesichtet habe, funktioniert als augenzwinkernde (Selbst-)Parodie des bekannten, von Gene Roddenberry ins Leben gerufenen Universums, auch dank der unzähligen Zitate. Wobei die Hauptfiguren bisweilen etwas anstrengend sind.

6. Kultureinrichtungen jeglicher Art mögen geschlossen sein, aber immerhin gibt es Es gibt derzeit quasi kein Immerhin, weil der gleichnamige Club in Würzburg, welchen ich seit 2015 für Progrock-Konzerte besuche, immer noch geschlossen bleiben muss. Das letzte Konzert dort erlebte ich im Oktober 2019! Hoffentlich überlebt das Immerhin die Zeit der Schließungen. Es wäre ein nicht kompensierbarer Verlust.

7. Zuletzt habe ich nach fast zwei Wochen endlich wieder mal ein Review vollendet (siehe oben) und das war wichtig, weil es einfach wieder mal sein musste!

 


Media Monday #510

5. April 2021

Eieieiei! Ist denn schon wieder Ostern? Willkommen zum diesjährigen Easter Media Monday!

1. Mein liebstes Leinwand-Duo ist Asterix und Obelix, einfach weil die augenzwinkernde Freundschaft/Kombination aus listigem, kleinen Mann und übermenschlich starken, großen Mann seit Jahrzehnten wunderbar funktioniert. Am 1. April ist übrigens der sechste Asterix-Band in meiner „Muttersprache“ erschienen.

2. Von den zahlreichen Serien-Neustarts hat mich ____ , denn Neustarts? Bin noch bei den Altstarts.

3. Ein Film fernab vom Mainstream, der mich schwer begeistert hat Mich haben in letzter Zeit fast ausschließlich Filme fernab vom Mainstream schwer begeistert.

4. Der Fantasyfilm Excalibur von John Boorman gehört auch zu den ewig Unterschätzten, schließlich stellt er aus meiner Sicht die einzig gelungene Verfilmung der Artussage dar und besitzt eine im besten Sinne eigenwillige Ästhetik/Atmosphäre.

5. Man kann sich ja leicht und schnell überfordert fühlen bei dem Wust an Neuerscheinungen, Sehenswertem, Empfehlungen und so weiter und so fort. Ich für meinen Teil fühle mich immer wieder überfordert.

6. Wäre es nicht genial, wenn es auch hierzulande alle drei Staffeln der genialen Serie Legion auch auf DVD bzw. BluRay gäbe und nicht nur die erste?!

7. Zuletzt habe ich ein gemütliches Osterwochenende mit viel gutem Essen bei meinen Eltern verbracht und das war angenehm erholsam, weil ich außer Lesen und die üppigen Mahlzeiten genießen kaum etwas gemacht habe. #hobbit


Review(s) März 2021

2. April 2021

Ein Beitrag Anfang April? Kein Scherz, sondern mein Rückblick auf den Monat März.



Der März gestaltete sich was die Review-Ausbeute angeht ziemlich mau. So langsam stapeln sich die ausstehenden Serienrezensionen. Vielleicht bringt ja der hoffentlich frühlingshafte April mehr Energie.

Filme
Malcolm & Marie
El Mariachi
Nico, 1988
Austin Powers
Free Fire

Serien
Star Trek: Discovery – Staffel 3
Two Weeks to Live (Miniserie)

Sonstiges
MWJ Television Awards 2020

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen

Leichenschmaus (Kurzfilm)

American Gods: Staffel 3, Folgen 7 bis 10
Babylon 5: Staffel 1, Folgen 17 bis 22
Bridgerton: Staffel 1, Folge 1
His Dark Material: Staffel 2, Folgen 5 bis 7
Pushing Daisies: Staffel 1, Folgen 6 bis 8
Room 104: Staffel 1, Folge 5
Star Trek: Lower Decks – Staffel 1, Folgen 1 bis 4
Superhelden: Odysseus (Doku)


Free Fire

28. März 2021

Bei einem geplanten Waffendeal löst ein Streit eine blutige Schießerei unter den anwesenden Gangstern aus, im prominent besetzten Free Fire von Regisseur Ben Wheatley.


The Trigger-Happy Twelve

Boston, 1978. In einer leerstehenden Fabrikhalle treffen sich die IRA-Mitglieder Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley) um Maschinengewehre vom südafrikanischern Waffenhändler Vernon (Sharlto Copley) zu kaufen. Als Mittelsmänner fungieren die beiden Amerikaner Ord (Armie Hammer) und Justine (Brie Larson). Zwischen Stevo (Sam Riley), einem Kollegen von Chris und Frank, sowie Harry (Jack Reynor), einem Mitarbeiter Vernons, bricht plötzlich ein Streit aus, der sich nach und nach auf die anderen Anwesenden, wie Vernons Geschäftspartner Martin (Baboo Ceesay), Harrys Kollegen Gordon (Noah Taylor) und Stevos Komplizen Bernie (Enzo Cilenti) überträgt. Schließlich münden die Unstimmigkeiten in einer handfesten Schießerei…

Mehrere zwielichtige Gestalten kommen am gleichen Ort zusammen. Dort stellt sich heraus, dass die Leute sich nicht wirklich grün sind und irgendwann trachtet man sich nach dem Leben. Quentin Tarantino, der gestern seinen 58. Geburtstag feierte, benötigte für diese Konstellation in seinem Western The Hateful Eight (je nach Fassung) zweieindreiviertel bis drei Stunden. Ben Wheatley (High-Rise) dagegen schaffte es mit dem hundert Jahre später angesiedelten Free Fire in etwa der Hälfte der Zeit. Die Idee zum filmischen Shootout kamen dem britischen Filmemacher und seiner Ehefrau Amy Jump, die gemeinsam das Drehbuch schrieben und auch für den Schnitt verantwortlich waren, durch die Lektüre diverser Polizeiberichte. Das minutiöse FBI-Protokoll einer Schießerei in Miami in den 1980ern fiel dem Paar besonders auf. Schließlich entstand ein bleihaltiges, großräumiges „Kammerspiel“, welches sich realistischer als andere Gangsterfilme gestaltet. Denn die Figuren sterben hier nicht gleich nachdem sie von einer Kugel getroffen werden. Außerdem wird die Schwierigkeit, ein bewegliches Ziel zu treffen., veranschaulicht.

Rein inhaltlich mag Free Fire recht wenig zu bieten haben, doch die abwechslungsreiche Dynamik der Schusswechsel sowie die ein oder andere überraschende Wendung vermögen für kurzweilige Unterhaltung zu sorgen. Wenn gegen Ende die (noch lebenden) Beteiligten aufgrund ihrer Verletzungen fast nur noch am Boden entlangkriechen dann nimmt die ganze Sache fast absurde Ausmaße an. Ins Rennen schicken Wheatley und Jump gemäß der Herkunft der Figuren ein internationales Ensemble aus fünf (überwiegend) englischsprachigen Ländern (USA, Großbritannien, Irland, Südafrika und Australien), darunter Oscar-Preisträgerin Brie Larson (Raum, Captain Marvel), Sharlto Copley (District 9), Armie Hammer (Spieglein Spieglein, Call me by your Name), Cillian Murphy (Peacock, Peaky Blinders) und Jack Reynor (What Richard Did, Midsommar [2019]).

Free Fire ist auf DVD und BluRay sowie als kostenpflichtiger Stream bei diversen Anbietern erhältlich.


Free Fire
Actionfilm UK 2016. FSK 16. 90 Minuten. Mit: Cillian Murphy, Armie Hammer, Brie Larson, Sharlto Copley, Jack Reynor, Sam Riley, Michael Smiley, Baboo Ceesay, Enzo Cilenti u.a. Drehbuch: Amy Jump und Ben Wheatley. Regie: Ben Wheatley.

Credits
Bilder (c) Splendid Film.

 


Austin Powers

27. März 2021

Groovy, baby! Vor knapp einem Vierteljahrhundert wurde mit Austin Powers der schrillste Agent weit und breit auf der Leinwand losgelassen. Doch wie gut funktioniert das erste Abenteuer des wandelnden Brusthaartoupets heute noch?


„Danger is my middle name.“

London in den wilden 1960ern. Austin Powers (Mike Myers), Geheimagent im Dienst ihrer Majestät, gelingt es erneut, die Pläne seines Erzfeindes Dr. Evil (ebenfalls Mike Myers) zu durchkreuzen. Daraufhin flieht der Bösewicht mit einer Rakete ins All und lässt sich einfrieren. Auch Austin begibt sich in den Kälteschlaf. Dreißig Jahre später kehrt Dr. Evil auf die Erde zurück und bedroht die Welt mit einer neuen Superwaffe. Nur einer kann den Finsterling stoppen: Austin Powers! Doch der muss sich nach dem Auftauen erst einmal an die neue Welt der 1990er gewöhnen. Dabei soll ihm die attraktive Agentin Vanessa Kensington (Elizabeth Hurley), die Tochter seiner früheren Kollegin (Mimi Rogers), helfen. Vor allem die Emanzipation bereitet dem sexbessessenen Ladykiller Schwierigkeiten. Dr. Evil muss ebenfalls feststellen, dass sich in drei Jahrzehnten so Einiges geändert hat. So erfährt der glatzköpfige Schurke von der Existenz seines Sohnes Scott (Seth Green). Wird es Austin Powers gelingen, seine Nemesis auch in den Neunzigern zu besiegen?

Seit langem habe ich mir kürzlich wieder mal Austin Powers – Das Schärfste was ihre Majestät zu bieten hat angesehen, erstmals in der englischen Originalfassung. Konnte ich mich bei früheren Sichtungen noch über die diversen Gags kaputtlachen, so haben diese heutzutage ihre Wirkung auf mich etwas verloren, mit Ausnahme der Sight Gags. Trotzdem gefällt Austin Danger (!) Powers‘ erster Kinofilm als spaßig-kurzweilige Parodie auf diverse Agentenfilme, vor allem natürlich die Werke mit einem gewissen Agenten namens James Bond. Gekonnt werden hier diverse 007-Streifen zitiert, vor allem Goldfinger (der mit Schuhen werfende Handlanger Random Task als Parodie auf den Hüte schleudernden Oddjob oder die auf Pussy Galore anspielende Privatsekretärin Alotta Fagina), Feuerball (Dr. Evils Umgang mit seinen weniger kompetenten Mitarbeitern und der Augenklappe tragende Mr. Nummer 2) und natürlich Man lebt nur zweimal (Dr. Evil als Kopie von Donald Pleasence in der Rolle von Bonds Dauergegner Blofeld).

Garniert wird dieser überaus zotige Swinging-Sixties-Spy-Spoof mit einem kultigen Soundtrack – der brasilianische Evergreen Mas Que Nada darf ebenso wenig fehlen wie Quincy Jones‘ Gassenhauer Soul Bossa Nova – sowie einem passenden Score von George S. Clinton, schrillen Kostümen, absurden Einfällen und einem überaus gut aufgelegten Cast um Mike Myers (auch Drehbuchautor und Produzent; bekannt aus Saturday Night Life und Wayne’s World), Elizabeth Hurley (Teuflisch), Michael York (Cabaret) und Robert Wagner (Ihr Auftritt, Al Mundy; Hart aber herzlich). Dazu gibt es Cameos von Carrie Fisher (Star Wars), Lois Chiles (Moonraker), Christian Slater (True Romance, Mr. Robot) und Musiker Burt Bacharach. Für den herrlich überzeichneten Retro-Charme sorgen natürlich auch die psychedelischen Einschübe mit der Band Ming Tea, die Mike Myers bereits Anfang der 1990er gründete. Insgesamt viel „Hit and Miss“, aber dennoch „groovy“. Mit Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung (1999) und Austin Powers in Goldständer (2002), den ich damals sogar im Kino erleben konnte, gab es zwei Fortsetzungen. Zu einem immer mal wieder kolportierten vierten Teil kam es bisher nicht.

Austin Powers – Das Schärfste was ihre Majestät zu bieten hat ist auf DVD und BluRay erhältlich sowie bei diversen Streaminganbietern abrufbar.

Austin Powers – Das Schärfste was ihre Majestät zu bieten hat
(Austin Powers: International Man of Mystery)
Agentenparodie USA 1997. FSK 12. 94 Minuten. Mit: Mike Myers, Elizabeth Hurley, Robert Wagner, Michael York, Seth Green, Mindy Sterling, Fabiana Udenio, Joe Son u.v.a. Drehbuch: Mike Myers. Regie: Jay Roach.

Credits
Bilder (c) Concorde/Winklerfilm.

 

 


Media Monday #508

22. März 2021

Der Frühling, die gefährlichste Jahreszeit. Denn die Bäume schlagen aus, der Salat schießt und in manchen Gegenden spuckt das Erdreich Lava. Und der Media Monday spuckt wie jede Woche sieben Fragen aus.

Interessant, dass es ab und zu auch mal spannende Nachrichten fernab der unsäglichen Corona-Pandemie gibt. In Island ist vor wenigen Tagen der Vulkan Fagradalsfjall ausgebrochen. Ein Naturschauspiel, welches spektakuläre Bilder liefert. Am gleichen Ort drehte Islands Musikikone Björk vor sechs Jahren das einmalige Musikvideo zu ihrem Song Black Lake.


(c) Björk

Beiträge der Woche
Nico, 1988
Two Weeks to Live (Miniserie)

Fragen der Woche

1. Glaubt man den Gerüchten, könnte es tatsächlich sein, dass die Corona-Pandemie in 15 Jahren vielleicht doch langsam abflaut. #schwarzseher

2. Ich habe lange nicht mehr erlebt, dass mich ein Vulkanausbruch so beeindruckt.

3. Austin Powers zaubert mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, denn der Typ hat auf seine eigenwillige Art Stil. Das sage ich jetzt auch nicht, weil meine Zähne ähnlich schlecht wie die von Mr. Powers sind. Ob mir so ein Samtanzug mit Rüschenhemd stehen würde? #fashion

4. Bei all dem, was mich so umtreibt, sind Antrieb, Auftrieb und Betrieb die wichtigsten Triebfedern. Oder Vertrieb. #triebtriebtrieb

5. Aubrey Plaza hat einen festen Platz in meinem Fan-Herzen, einfach weil ihre Performance als Lenny in Legion so furios und unerschrocken ist. #itsalwaysblue

6. Auch wenn ich es mir lange nicht vorstellen konnte, so weiß ich doch seit Mitte Januar wie es ist, wenn die große Vier gekommen ist. Irgendwie merkwürdig. #40istdasneue20nicht

7. Zuletzt habe ich die o.g. Reviews geschrieben sowie die Filme Austin Powers (1997) und Free Fire (2016) angesehen und das war schön, weil sich mein Wochenende dadurch doch nicht so faul gestaltete wie befürchtet.

 


Media Monday #507

15. März 2021

Schon wieder Montag? Zeit für den Media Monday

 

So langsam nervt es. Ein Ende der Corona-Pandemie scheint nicht wirklich in Sicht. Und die Politik „glänzt“ derzeit nur mit einer Mischung aus blindem Aktionismus, leeren Versprechungen sowie schlicht und ergreifend Inkompetenz. Ich könnte mich jetzt noch ewig darüber aufregen, lasse aber heute mal zwei Kulturschaffende zu Wort kommen:

„Artistically it has been a time for reflection on what really matters in life.. it has been a wakeup call on so many levels and has particularly exposed the shortcomings of governments and global co-operation. Our world is strongly based upon competition at every level so when it came time for co-operation in order to defeat this virus we were woefully unprepared and ill equipped. „

Brendan Perry, Musiker (Dead Can Dance), im Interview mit All About Jazz

„Die Verachtung von Kultur können Kulturschaffende in diesem Land schon immer implizit spüren (den Fehler, dem Taxifahrer beim obligatorischen Smalltalk auf die Frage nach dem Beruf eine ehrliche Antwort zu geben, macht kein*e Künstler*in zwei mal), richtig an die Oberfläche gekommen ist sie freilich seit dem Start der ersten großen zivilisatorischen Krise dieses Jahrhunderts. Wie widersinnig das ist – Die Zivilisation wackelt, also entfernen wir ihr Fundament – scheint niemanden so richtig zu stören. Das wird keine positiven Folgen haben. Selbstverständlich ist es richtig, sämtliche notwendige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor einer Pandemie zu ergreifen. Die wichtigsten Maßnahmen – Schließung der Wirtschaft, Schließung von Büros, vollständiger Lockdown – werden seit einem Jahr vermieden – Zum Preis zehntausender Menschenleben, damit Milliardäre ungestört weiterhin Profit aus der Krise schlagen können.
Nur ein Wirtschaftszweig – Die Kulturindustrie – wird, rein symbolisch, geschlossen gehalten – Und zwar ohne Aussicht auf Wiedereröffnung.“

Lars Henriks, Filmemacher (Leon muss sterben, Bearkittens, Performaniax), auf seinem Blog

 

Beitrag der Woche
El Mariachi

Fragen der Woche

1. Derweil lässt der Frühling noch auf sich warten und auch das Wetter lädt nicht unbedingt zu Außer-Haus-Aktivitäten ein. Wie schön ist es da, drinnen etwas zu machen, etwa gemütliches Beisammensein mit der Familie.

2. Um sich ein bisschen Kino-Flair nach Hause zu holen plane ich seit Längerem mir eine Soundbar zu kaufen. Nur sind diese Planungen durch die Schließungen der nicht lebensnotwendigen Geschäfte seit einiger Zeit ins Stocken gekommen.

3. Meine Antworten auf die Fragen des Media Monday versprechen nicht nur spannende Lektüre, sondern geben euch Leser*innen zudem eine Vorstellung davon, was derzeit so in meinem Kopf vorgeht.

4. Reguläres, lineares Fernsehen hat für mich ziemlich seinen Reiz verloren. Einerseits durch die „zeitliche“ Beschränkung, andererseits auch durch die mangelnde Innovation in vielen Bereichen.

5. Der Kampf der Streaming-Anbieter um die neuesten Produktionen oder verschobene/abgesagte Kinoveröffentlichungen wird die Filmbranche am Leben erhalten können, aber leider nicht die Kinolandschaft retten. Im Gegenteil.

6. Die Veränderungen in den letzten Jahren, was die politische Radikalisierung nach rechts angeht, hätte ich vor zehn Jahren nicht für möglich gehalten. Umso schlimmer, dass es doch soweit gekommen ist.

7. Zuletzt habe ich das Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war wieder sehr schön, weil ich meine Eltern seit acht Wochen nicht besucht hatte. Neben leckerem Essen (Spinat! / Kaffee und Kuchen) haben wir enen Sonntagsspaziergang durch die Innenstadt von Kitzingen gemacht wo die preisgekrönten Bilder des World Press Photo Award in diversen Schaufenstern ausgestellt sind (zur Website). Die Ausstellung macht seit 15 Jahren Station in Kitzingen, wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr aber nicht wie üblich im Rathaus, sondern eben in 40 Schaufenstern.

 


El Mariachi

14. März 2021

Robert Rodriguez ist vor allem für seine unterschiedlichen Filme wie Spy Kids (2001), Sin City (2005) oder Machete (2010) bekannt. Doch seinen ersten abendfüllenden Spielfilm drehte der mexikanisch-stämmige US-Filmemacher für ganz wenig Geld und fast im Alleingang. In El Mariachi gerät der titelgebende Musiker aufgrund einer Verwechslung zwischen die Fronten einer blutigen Auseinandersetzung unter Gangstern.

Der Mann mit dem Gitarrenkoffer

Irgendwo in Mexiko. Ein namenloser Musiker (Carlos Gallardo) kommt in eine kleine Stadt und versucht dort, ein Engagement zu ergattern. Unterdessen tobt ein blutiger Konflikt zwischen Gangsterboss Mauricio (Peter Marquardt) und seinem ehemaligen Partner, dem eiskalten Azul (Reinol Martinez). Mauricio hat seine Männer auf Azul angesetzt. Weil sowohl der Mariachi als auch Azul (teils) in Schwarz gekleidet sind und einen Gitarrenkoffer bei sich tragen kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung. Die Killer halten den Musiker für ihr Ziel und machen Jagd auf ihn. Der Mariachi flüchtet sich in die Bar der hübschen Domino (Consuelo Gómez), die ihm vorerst Unterschlupf gewährt…

Die Entstehungsgeschichte von Robert Rodriguez‘ Erstling ist unter Filmfans sicherlich schon legendär. Als kleiner Machete-Fan, der ansonsten mit Exploitation eher wenig am Sombrero hat, musste ich mir den Streifen früher oder später mal reinziehen. El Mariachi wurde im Sommer 1991 im mexikanischen Bundesstaat Coahuila, welcher an Texas grenzt, mit einem Budget von lediglich ca. 7.000 Dollar gedreht. Davon finanzierte Rodriguez etwa 3.000 dadurch, dass er an Medikamententests teilnahm. Bei dieser Gelegenheit schrieb er am Drehbuch und lernte auch einige Mitstreiter kennen, wie Peter Marquardt, den Darsteller des Mauricio. Marquardt sprach im Gegensatz zu den anderen Schauspielern kein Spanisch und musste daher seinen Text ablesen. Weil Rodriguez kein Geld für eine echte Filmcrew hatte, übernahm er fast alle Aufgaben beim Dreh selbst, nicht nur Regie, Skript und Produktion, sondern auch Kamera, Schnitt, Spezialeffekte und Tonschnitt, zum Teil auch mit der Unterstützung seines guten Freundes Carlos Gallardo, der den Titelhelden spielte.

Vor allem in Anbetracht der spärlichen Produktionsbedingungen erweist sich El Mariachi aus meiner Sicht als durchaus solider Action-Streifen. Insgesamt orientiert sich Rodriguez in der recht einfach gestrickten Geschichte sicherlich an Italo-Western und amerikanischen Gangsterfilmen. Neben den authentischen Locations fielen mir besonders die kuriosen Kamerafahrten auf. Da der Regisseur keinen Kamerawagen zur Verfügung hatte nutzte er seinen kaputten Rollstuhl als Ersatz. Die weitgehend trostlos-angespannte Atmosphäre wird gelegentlich durch humorvolle Szenen „aufgelockert“, etwa durch „Vorspulen“ oder Slapstick-Elemente. Wenn der Mariachi in Zeitlupe an zwei Gegnern vorbeirennt und diese sich dann vor lauter Schreck gegenseitig erschießen dann fühlte ich mich deutlich an die Agenten-Comedyserie Mini-Max (OT: Get Smart; 1965-1970) erinnert.

Obwohl Rodriguez sein Langfilmdebüt ursprünglich nur für den lateinamerikanischen Videomarkt konzipiert hatte, wurde Columbia Pictures auf den Streifen aufmerksam. Das Studio kaufte die amerikanischen Verleihrechte und investierte 200.000 Dollar in die Postproduktion. El Mariachi spielte mit 2 Millionen ein Vielfaches des ursprünglichen Budgets ein und bildet mit den wesentlich aufwändiger produzierten Fortsetzungen Desperado (1995, mit Antonio Banderas und Salma Hayek) sowie Irgendwann in Mexico (2003, mit Banderas, Hayek und Johnny Depp) die „Mexico-Trilogy“.

El Mariachi ist auf DVD und BluRay erhältlich sowie bei diversen Streaminganbietern abrufbar.

El Mariachi
Actionfilm/Neo-Western USA, Mexiko 1992. FSK 18. 81 Minuten. Mit: Carlos Gallardo, Consuelo Gómez, Peter Marquardt, Reinol Martinez, Jaime de Hoyos u.a. Drehbuch und Regie: Robert Rodriguez.

 

Credits:
Bilder (c) Columbia/Sony.

 


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