Deathstalker – Der Todesjäger

11. August 2020

Vermutlich hat die Hitze mein Hirn etwas zu sehr durchgebraten, aber nach Ator – Herr des Feuers hatte ich doch tatsächlich Bock auf einen weiteren schlechten Barbarenfilm. Durch die einfache Verfügbarkeit fiel die Wahl auf Deathstalker – Der Todesjäger aus dem Jahre 1983.

Der große Preis von Munkar

Der finstere Magier Munkar (Bernard Erhard) hat den bisherigen König gestürzt und außerdem dessen Tochter, Prinzessin Codille (Barbi Benton), in seiner Gewalt. Etwas widerwillig übernimmt ein namenloser Jäger (Rick Hill) von Hexe Thoralba (Lilian Ker) den gefährlichen Auftrag die Tyrannei Munkars zu beenden. Nur wenn er alle drei Träger der Macht erringt kann der Jäger sein Ziel erreichen. Munkar hat unterdessen die besten Krieger zu einem Turnier in seine Festung eingeladen. Der Sieger soll das Erbe des Magiers antreten. Den ehemals verwunschenen Salmaron (Augusto Larreta) im Schlepptau macht sich der Jäger auf den Weg zum Turnier, wo sich ihm Kämpfer Oghris (Richard Brooker) und die blonde Amazone Kaira (Lana Clarkson) anschließen…

Der Erfolg von Conan der Barbar (1982), mit Arnold Schwarzenegger in der Titelrolle, löste in der Folge eine Welle billiger Barbaren-Streifen und Sword-and-Sorcery-Filmchen aus, wie die Ator-Filme oder Thron des Feuers. Jedoch wurden diese schnell runtergekurbelten Billig-Produktionen nicht nur in Italien gedreht, sondern auch in Argentinien, wie der vorliegende Film, bei welchem B-Film-Legende Roger Corman als ausführender Produzent fungierte.

Auf mich wirkt Deathstalker weniger misslungen als Ator. Das liegt vor allem daran, dass die argentisch-amerikanische Co-Produktion nicht ganz so billig wie manch anderer Genre-Beitrag daherkommt. Im Budget von ca. 450 000 US-Dollar waren ein paar durchaus ordentliche Kulissen und Massenszenen sowie wenige Make-Up- und Creature-Effekte drin. Der ganze Rest des Films ist aber dann doch ziemlich misslungen. Deathstalker entpuppt sich vor allem dann als exploitativer Schund wenn schmierige Kämpfer sich bei einer großen Feier in Munkars Burg an leicht oder gar nicht bekleidete Damen aus dem Harem des Hausherrn „ranschmeißen“. Auch die zu rettende Prinzessin (gespielt von Barbi Benton, Sängerin und zeitweise Playboy-Model) wird eigentlich nur die ganze Zeit rumgeschubst und hat keine wirklich nennenswerte Rolle. Mit Lana Clarkson als gut ausgestattete Kriegerin wusste man auch wenig anzufangen.

Die Dramaturgie dieses Machwerks gehört in die Kategorie mittlere Katastrophe. Der Schnitt ist entweder ziemlich stümperhaft oder die ganze Sache sollte insgesamt länger dauern, wurde aber vor Veröffentlichung auf 80 Minuten heruntergekürzt, wobei ich auf ersteres tippe. Eine zusammenhängende Geschichte dürfte eher nicht auf dem Plan von Regisseur James Sbardellati (ansonsten fast nur als Assistant Director oder Second Unit Director tätig) und seinem Team gestanden haben. Elemente und Figuren, wie der ehemals verwunsche Salmaron, werden eingeführt, bleiben aber ohne wirkliche Bedeutung für den Rest des Streifens. Zwar sind wie in anderen Produktionen dieser Klasse die Kampfszenen eher mäßig inszeniert, aber immerhin nicht so blutleer wie bei „Ator“ gestaltet, inklusive teils absurder, fast beiläufiger Splatter- und Gore-Einlagen. Held und Bösewicht besitzen einen gewissen Wiederkennungswert. Hauptdarsteller Rick Hill sieht aus als hätte man Judson Earney Scott (Star Trek II: Der Zorn des Khan) als He-Man gecastet und Bernard Erhards Munkar scheint die Fantasy-Variante von Ming dem Unbarmherzigen aus Flash Gordon zu sein, nur echt mit schickem Cthulhu-Tattoo auf der Glatze.

Den 80 Minuten trauere ich jetzt nicht direkt hinterher, aber mein Bedarf an Barbaren-Filmen ist erst einmal gedeckt. Roger Corman sollte danach übrigens neun weitere Filme in Argentinien, darunter die erste von insgesamt drei Deathstalker-Fortsetzungen, produzieren.

Deathstalker – Der Todesjäger ist in limitierter Auflage auf BluRay erhältlich sowie bei Amazon verfügbar.


Der Todesjäger (Deathstalker)
Fantasy-Abenteuer Argentinien, USA 1983. FSK 18. 80 Minuten. Mit: Rick Hill, Bernard Erhard, Barbi Benton, Richard Brooker, Lana Clarkson, Augusto Larreta u.a. Drehbuch: Howard R. Cohen. Regie: James Sbardellati alias John Watson.

Credits
Bilder (c) White Pearl Movies/Daredo.

 

 


Media Monday #476

10. August 2020

Kaum hatte ich meinen Fehlbeitrag veröffentlicht, ploppte doch der neue Media Monday in meinem Reader auf. Auf ans Werk!



Gerade mutmaßte ich noch, warum Wulf gestern Abend oder heute keinen neuen Media Monday veröffentlicht hatte, da erfuhr ich dank Bullion von Moviescape, dass tatsächlich „technische“ Probleme der Grund sind. Myofb.de ist aber dankenswerterweise eingesprungen!


1. Wenn denn Kinofilme wieder richtiges Thema sein werden, freue ich mich derzeit ganz besonders auf Tenet, X-Men: The New Mutants (so Gott will!) und Dune.

2. Bei den teils mörderischen Temperaturen im Moment ist es aber ohnehin viel schöner bei kühlen Getränken einen schlechten Film zu „genießen“, der das hitzegeplagte Hirn nicht fordert. 😉

3. Und auch meine Liebe zu ausschweifenden Filmkäufen habe ich neu entdeckt, schließlich schlug ich kürzlich bei einem günstigen Angebot zu und habe dabei sechs BluRays und zwei DVDs ergattert.

4. Hitze und Sonne hingegen habe ich im Moment ziemlich über und freue mich schon sehr darauf, wenn es wieder kühler wird.

5. Ansonsten in ich gespannt, ob die o.g. Highlights dieses Jahr wirklich noch in die Kinos kommen.

6. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja nächstes Jahr wieder ein Bloggertreffen, das dieses Jahr aus bekannten Gründen ausfallen musste

7. Zuletzt habe ich mir überlegt, warum es keinen neuen Media Monday gibt und das war unnötig, weil es ja jetzt doch einen gibt.

 

 

 

 


Montag ohne Media Monday

10. August 2020

Ein ganz normaler Montag? Nicht ganz…


Sicherlich nicht nur ich werde relativ irritiert darüber gewesen sein, dass Wulf, der nimmermüde Dauer-Rezenator beim Medienjournal, und Zeremonienmeister des Media Mondays, weder gestern noch heute eine neue Ausgabe mit neuen Fragen unters Bloggervolk gebracht hat.

Bei näherem Hinsehen fällt auf, dass Wulf seit letztem Montag (3. August 2020) nichts Neues veröffentlicht hat, was bei seinem Output (seit Jahr und Tag ein halbes Dutzend Reviews pro Woche!) schon sehr ungewöhnlich ist. Auf dem klitzekleinen Bloggertreffen im Hause Gnislew fast auf den Tag genau vor einem Jahr erzählte Wulf unter anderem, dass er zwischenzeitlich zwei Wochen in Urlaub gewesen war und dies aber durch seine „Review-Produktion auf Vorrat“ überhaupt niemandem auffallen konnte. Von daher denke ich, dass entweder die Technik streikt (und mehrere Beiträge in der „Warteschleife“ feststecken) oder Wulf sich doch mal eine komplette Auszeit gönnt. Wir hoffen jedenfalls alle, dass es ihm und einer besseren Hälfte gut geht.

Gestern Abend meinte ich noch per Textnachricht zu Gnislew, dass man sich doch bei der Gelegenheit selbst ein paar Fragen ausdenken könnte. Aber irgendwie hatte ich wohl aufgrund der aktuellen äußeren Umstände keine Lust darauf, weder gestern Abend noch heute. Zwar gestaltet sich der Sommer 2020 im Vergleich zu den Vorjahren äußerst human, aber das Wochenende hatte es wahrlich in sich und noch ist die Welle nicht vorbei. Die Hitze hat sich in den letzten Tagen auch ziemlich auf die „Qualität“ der von mir konsumierten und rezensierten Medien ausgewirkt, siehe unten. 🙂

Bleibt gesund und lasst es euch im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten gutgehen!

Euer mwj

Beiträge der Woche
Ator – Herr des Feuers
Drei Engel auf der Todesinsel
Castle – Staffel 8

 

 

 


Drei Engel auf der Todesinsel

5. August 2020

Welche Jahreszeit bietet sich am besten für die Sichtung des ein oder anderen Films „zweifelhafter“ Qualität an, als der Sommer. Von daher kam Drei Engel auf der Todesinsel, der seit letztem Jahr auf meinem Festplattenreceiver schlummerte, gerade recht.

Wynorski’s Lost World of Voluptous Women

Nach einem Raubüberfall auf einen Juwelier in Chinatown sterben nicht nur die drei kostümierten Täter, sondern auch die beteiligten Polizisten, darunter der Bruder von Ausnahme-Cop Angel Wolfe (Melanie Vincz). Ihr Kollege und Lover Rick (Paul Coufos) findet heraus, dass die Räuber hinter einem roten Juwel her waren. Es gibt zwei dieser Edelsteine, und wer beide an sich zu bringen vermag, erringt unvorstellbare Macht. So zumindest lautet eine alte Legende über die „Augen von Avatar“. Die Spur führt zu einem merkwürdigen Kult eines gewissen Dr. Sin Do (Angus Scrimm), der ein Trainingscamp auf einer entlegenen Insel unterhält. Weil die neuen Kandidaten für das Camp nur in Dreiergruppen zugelassen werden engagiert Angel nicht nur ihre alte Freundin, die indianische Superheldin White Star (Raven de la Croix), sondern auch die gerade einsitzende, knallharte Kleinkriminelle Heather McClure (Angela Aames). Das Trio schleust sich in die Sekte ein, deren Rekrutierung von dem schmierigen Koro (Robert Tessier) durchgeführt wird. Schon bald versuchen Angel, White Star und Heather herauszufinden, warum noch niemand jemals von der Insel zurückgekehrt ist…

Im September 2019 feierte SchleFaZ, das kultige Sendeformat, in welchem Oliver Kalkofe und Peter Rütten sich schlechte Filme reinziehen, „nachspielen“ und kommentieren, seine 100. Ausgabe. Dazu zeichnete man die betreffende Folge vor einem Live-Publikum von ca. 2.500 Zuschauern im Berliner Tempodrom auf. Außerdem gab es musikalische Extras wie die SchleBaZ (Schlechteste Band aller Zeiten), unter anderem mit ihrem Sänger Bela B und Fernseh-Bandleader Helmut Zerlett am Keyboard. Ausgestrahlt wurde „SchleFaZ 100“ schließlich am 11. Oktober 2019. Die Hauptattraktion des Abends war allerdings zweifelsohne der gezeigte Film: Drei Engel auf der Todesinsel aus dem Jahre 1984.

Zugegebenermaßen bin ich jetzt kein ausgewiesener Mega-Fan der Sendereihe, da ich nur etwa 20 Prozent der präsentierten Film-Desaster gesehen habe und mir die Dialog-Ergüsse von „Kalkrütten“ oft etwas zu sehr unter die Gürtellinie gehen. Zudem sind manche der Machwerke eben nicht so schlecht, dass sie schon wieder lustig sind, sondern einfach nur ziemlich langweilig wie Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall (1967 / Staffel 1) Dämonen aus dem All (ebenso 1967 / Staffel 4) oder das lahme Kultserien-Sequel Knightrider 2000 (1991 / Staffel 3). Star Crash (1978 / Staffel 5), Herkules (1983 / Staffel 6) und dessen Fortsetzung Die neuen Abenteuer des Herkules (1985 / Staffel 7) – alle drei inszeniert vom Italiener Luigi Cozzi – sowie Ed Woods Kult-Gurke Plan 9 From Outer Space (1959 / Staffel 7) zählen zu meinen Favoriten des SchleFaZ-Sammelsuriums.

Beitrag Nr. 100, das Regiedebüt von Vielfilmer Jim Wynorski (angeblich 150 Regie-Arbeiten, wobei die Internet Movie Database „nur“ 103 listet, darunter solch verheißungsvolle Titel wie Die Insel der Riesen-Dinosaurier [1994], The Bare Wench Project [1999] oder Piranhaconda [2012]) gehört für mich in die Kategorie hanebüchen aber durchaus spaßig. Nachdem Wynorski zuvor für Kultproduzent Roger Corman ein paar Drehbücher geschrieben hatte, erhielt er durch finanzielle Zuwendung des Kinobesitzers Henry Plitt die Gelegenheit zu seinem ersten Streifen als Regisseur. Plitt plante The Lost Empire (so der Originaltitel von Drei Engel auf der Todesinsel) als Verlustgeschäft zur Steuerabschreibung. Doch Wynorski wusste davon nichts und legte sich trotz des geringen Budgets einigermaßen ins Zeug, was dazu führte, dass Plitt vom Endergebnis durchaus angetan war und schließlich sogar etwas Geld eingespielt wurde.

Nichtsdestorotz reiht die Story auf unmotivierte Weise diverse Elemente und Versatzstücke aneinander, ohne einen Großteil auch nur ansatzweise auszuarbeiten. Das als „Hintergrundgeschichte“ gemeinte Gefasel vom antiken Reich der Lemuren (!) wird zwar dem Zuschauer gleich zweimal vorgekaut (einmal von einer Off-Stimme zu Beginn und wenig später von einem dreisten Charlie-Chan-Klon, der kurz auftritt und dann überhaupt keine Rolle mehr spielt, quasi ein Stichwortgeberchen), macht allerdings trotzdem keinen Sinn. Auch die Augen des Avatar (die rot sind und nicht blau!) dienen freilich nur als Macguffin, um die „Handlung“ etwas ins Rollen zu bringen. Bis dies allerdings geschieht und die drei überaus schlagkräftigen Kampfmiezen auf der Insel ankommen vergeht etwa die Hälfte der schmalen Laufzeit. Wynorski bedient hier auch übelst die Exploitation-Schiene, wenn er z.B. einen Catfight im Frauenknast inszeniert oder die Damen der Schöpfung nach der Ankunft im Trainingscamp erstmal „durchleuchtet“ werden. Die Darstellerinnen des Titelheldinnen-Trios wurden sicher nicht nach schauspielerischen Gesichtspunkten, sondern wegen ihrer weiblichen Rundungen gecastet, welche in den knappen Kostümchen natürlich gut zur Geltung kommen. „Drei Engel“ wirkt über weite Strecken wie ein Softporno, nur ohne Sexszenen. Stattdessen gibt es ein paar halbgar gefilmte Kämpfe.

Insgesamt empfand ich das Filmchen als doch einigermaßen kurzweilig und durchaus unterhaltsam. Die herrlich knallbunten Kulissen auf der Todesinsel atmen fast ein wenig Flash Gordon-Flair und der Synthie-Score von Alan Howarth (der oft als Komponist für Horror-Ikone John Carpenter gewirkt hat) wirkt auf meine Ohren sogar recht gelungen. Im Finale wird sogar noch ein kleines Feuerwerk gezündet und vereinzelte Meta-Witzchen (etwa wenn Angel vor ihrem ersten Schwertkampf „Wo ist Conan, wenn man ihn braucht?“ vor sich hinmurmelt) verleihen der ganzen Chose sogar eine leicht selbstironische Note. Natürlich ist das ganze Machwerk sexistisch und zwischendurch auch brutal geraten, die Altersfreigabe ab 18 kann ich dennoch nicht ganz nachvollziehen. Am Ende ist diese krude Mischung aus den Fu Manchu-Filmen und Die Todesgöttin des Liebescamps (1981 / Staffel 6) immerhin besser als der andere Wynorski-Streifen, den ich bisher gesehen hatte: die schwachbrüstige Comicverfilmung Vampirella (1996 / Staffel 3). Insgesamt ein würdiger Beitrag für das SchleFaZ-Jubiläum.

Drei Engel auf der Todesinsel ist auf DVD erhältlich sowie kostenlos in der SchleFaZ-Mediathek abrufbar.

Drei Engel auf der Todesinsel (The Lost World)
Action-Abenteuer USA 1985. FSK: keine Jugendfreigabe. 80 Minuten (PAL-DVD). Mit: Melanie Vincz, Raven de la Croix, Angela Aames, Paul Coufos, Robert Tessier, Angus Scrimm u.v.a. Drehbuch und Regie: Jim Wynorski.

 

Trio beim Training auf der Todesinsel

 

Credits
Bilder (c) SchröderMedia.

 


Media Monday #475

3. August 2020

Zum Wochenstart heute wieder der Media Monday. Dieses Mal geht es allerdings weniger um Medien…



Beiträge der Woche
Black Lagoon – Staffel 1
Dark – Staffel 3
Penny Dreadful: City of Angels, Folgen 6 und 7

Fragen der Woche

1. Ich könnte mich ja stundenlang über Dummheit, Egoismus und Narzissmus vieler Menschen auslassen, denn in der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie zeigen zu viele Leute unmögliches Verhalten oder offenbaren ihre überaus zweifelhaften Ansichten/Meinungen.

2. Besonders „begeistert“ bin ich hier nämlich von den Idioten, die aus purem Egoismus auf andere Menschen keine Rücksicht nehmen.

3. Überhaupt sind Diskussionen darüber, ob/dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie etwas bringen und vor allem die hirnrissen Verschwörungsmythen von Zwangsimpfung zur Manipulation der Bevölkerung total ermüdend wenn nicht hoffnungslos. Hinsichtlich des Themas Chip möchte ich noch hinzufügen, dass ich am liebsten Mauschips nur mit Salz mag.

4. Eigentlich hatte mich ja Xavier Naidoo schon mit seiner Musik genervt, aber allein seine üblen Äußerung zur nicht existenten QAnon-Verschwörung und seine Nähe zur Reichsbürgerbewegung machen den Mann mittlerweile völligst untragbar.

5. Müsste ich allerdings in wenigen Worten meine Begeisterung begründen, so sehen diese so aus: die Idioten sind nicht die Mehrheit! Ich bin für meinen Teil bin von vernünftigen Menschen umgeben.

6. ____ ist sicherlich auch nicht unschuldig dran, schließlich mochte ich Irgendwie frage ich mich gerade wann es in dieser Ausgabe eigentlich wieder um Filme, Serien usw geht.

7. Zuletzt habe ich die drei oben genannten Reviews fertigestellt/veröffentlicht und trotz der Hitze ein einigermaßen entspanntes Wochenende verbracht, dessen Höhepunkt sicherlich die Gartenparty mit Freunden (und Kaninchen!) war. Nebenbei habe ich auch einen Film (Drei Engel auf der Todesinsel) und ein paar Serienfolgen (von Star Trek: The Next Generation und Cursed) gesehen.

 


Review(s) Juli 2020

1. August 2020

Frisch zum Beginn des neuen hier wieder meine Review-Ausbeute des alten Monats, mit Schwerpunkt auf Serien.

Den einzigen aktuellen Kinofilm des Julis konnte ich immerhin unter freiem Himmel genießen. Ansonsten gab es überwiegend Serien-Reviews, wie etwa zur finalen Staffel von Dark. Ich hoffe wieder auf mehr Kinobesuche im August wenn mit Tenet und X-Men: New Mutants (Kinostart ist angeblich bei beiden der 27. August) auch endlich wieder mal zwei große Blockbuster an den Start gehen. Das Material aus anderen Quellen (haptischer Datenträger, Streaming usw.) wird mir aber nicht so schnell ausgehen.


Filme
Chaos on the Bridge
The Old Guard (Netflix)
Undine (2020)
Ulysses: A Dark Odyssey

Serien
Dark – Staffel 3
Kommissar Van der Valk – Staffel 1
Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle – Staffel 1
Penny Dreadful Revisited IV: Demimonde
Penny Dreadful Revisited V: Closer than Sisters
Penny Dreadful Revisited VI: What Death Can Join Together
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 4
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 5
Penny Dreadful: City of Angels, Folgen 6 und 7
Star Trek: The Next Generation – Staffel 1

Sonstiges
Fehlanzeige

Außerdem gesehen und (noch) nicht rezensiert

Drei Engel auf der Todesinsel
J
ames Bond: Lizenz zum Töten (RW)
Lissi und die wilde Kaiserfahrt (Kurzfilm)
Looney Toons 4D (Kurzfilm)

American Gods – Staffel 2, Folgen 6 und 7 (RW)
Black Lagoon – Staffel 1
Castle – Staffel 8, Folgen 13 bis 22
Cursed – Staffel 1, Folgen 1 und 2
She-Ra und die Rebellenprinzessinnen – Staffel 5
Star Trek: The Next Generation – Staffel 2, Folgen 1 bis 6 (RW)
Love Parade: Als die Liebe Tanzen lernte (Doku)
Tatort: Der Weg ins Paradies (2011)

 


Media Monday #474

27. Juli 2020

Und auch heute liefert der Media Monday wieder den Startschuss zur neuen Woche…

Die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub ging ganz gut vorüber und präsentierte sich in sehr geordneten Bahnen, so dass ich zum Wochenende hin noch die Kraft hatte, ein paar Reviews rauszuhauen. Mal sehen was die neue Woche so bringt.


Beiträge der Woche
Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle – Staffel 1
Penny Dreadful Revisited VI: What Death Can Join Together
Ulysses: A Dark Odyssey


Fragen der Woche

1. Kennt ihr eigentlich den Betreiber dieses Blogs? Ich hab gehört, der soll ganz witzig sein.

2. Die Begeisterung für diverse Comic-Serien aus dem DC-Universum (Arrow, The Flash, Legends of Tomorrow usw.) kann ich nicht nachvollziehen, weil das für mich alles alberne Hochglanzshows sind, die inhaltlich nichts Neues bieten.

3. Was ich mittlerweile ja durchaus sehr zu schätzen weiß, ist die umfassende Bandbreite an Filmen und Serien in allerlei medialer Form, sei es nun Kino, Streaming, lineares Fernsehen und haptische Datenträger.

4. Hauptgrund – meiner Meinung –, dass so viele Adaptionen zum Scheitern verurteilt sind, ist die Unsitte der großen Studios einen möglichst massenkompatiblen Blödbuster aus einem Buch oder einer Serie zu machen.

5. Ein wirklich originelles Setting, wenn nicht gar „Worldbuilding“, hat die absolut geniale Serie Legion, denn sie spielt sich in einer Welt ab, die als kuriose Mischung aus diversen architektonischen und stilistischen Einflüssen funktioniert.

6. Geht es um Spiele jedweder Art, kann Schummeln schon ein ziemlicher Stimmungstöter sein, denn in der Regel geht es ja nicht unbedingt ums Gewinnen, sondern um den Spaß am gemeinsamen Spielen.

7. Zuletzt habe ich drei Reviews in zwei Tagen geschrieben und das war notwendig, weil ich an den fünf vorherigen Tagen der Woche nichts zustande gebracht hatte.

 


Media Monday #473

20. Juli 2020

Der Urlaub ist zu Ende und die Arbeit steht wieder auf dem Programm. Als quasi erste Amtshandlung beackere ich gleich mal die heutigen Fragen des Media Mondays

Obwohl es nur zwei Wochen Urlaub waren so bin ich doch gut erholt, was daran liegt, dass streckenweise der Faulheit gefrönt wurde. Dank eines kleinen Endspurts übers Wochenende erhöhte sich die Review-Ausbeute der Woche von null auf vier. Darunter befinden sich auch die Kritiken zu einem neuen Netflix-Actioner und jenem aktuellen Kinofilme, welchen ich am Freitag beim Open-Air-Kino-Event namens „Festungsflimmern“ recht bequem im Liegestuhl sehen konnte. Außerdem bin ich mittlerweile mit der dritten und letzten Staffel von Dark durch. Darüber, wie ich die letzte Runde der deutschen Netflix-Mystery-/Science-Fiction-Serie fand, werde ich euch noch bis zur Veröffentlichung meiner Rezension im Dunklen lassen.

Schöne Woche allerseits! 🙂

Beiträge der Woche
Chaos on the Bridge
Star Trek: The Next Generation – Staffel 1
The Old Guard
Undine (2020)


Fragen der Woche

1. Gäbe es nicht das Internet, ich würde wohl niemals so viele tolle Filme, Serien und vor allem Musik entdeckt haben und wäre wohl niemals ein langjähriger Hobby-Filmkritiker und Blogger geworden. Ganz konkret hätte ich also nicht diesen Beitrag verfasst. Von den ganzen Leuten, die ich durch das WWW kennen gelernt habe, ganz zu schweigen.

2. Die Spider-Man-Trilogie von Sam Raimi ist in meinen Augen ja gnadenlos überschätzt, aber mit dieser Meinung stehe ich scheinbar ziemlich alleine da. Weitere Filme mit dem Spinnenbub als Protagonisten habe ich mir gespart.

3. Oft genug entgehen einem ja Sachen, wie etwa, dass bestimmte Filme oder Serien aus dem Angebot von Streaminganbietern verschwinden.

4. Ein E-Book in ausschließlich digitaler Form ist ja schon merklich etwas anderes, als ein Buch wirklich in den Händen zu halten und darin zu schmökern.

5. Hätte ich nur früher gewusst, dass so eine Frage wie diese hier kommt, dann hätte ich mir eine Antwort überlegt.

6. Mein Rewatch von Star Trek: The Next Generation beschäftigt mich schon geraume Zeit, aber kürzlich habe ich endlich das lange Review zur ersten Staffel fertiggestellt und die Sichtung der zweiten Season begonnen.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 

 

 


Media Monday #472

13. Juli 2020

Zurück vom Kurztrip in eine große Metropole habe ich mich direkt an den heutigen Media Monday gemacht.



Die erste von zwei Urlaubswochen gestaltete sich durchaus abwechslungsreich. Von Dienstag bis Donnerstag logierte ich in meinem Wochenendhaus (oder wie nennt ihr das Domizil, in welchem eure Eltern aktuell noch wohnen? ;-)). Ein in letzter Zeit seltener Ausbruch von Heuschnupfen überschattete die erholsamen Tage im ruhigen Heimatdorf allerdings teilweise. Vom Wochenendtrip nach München bin ich eben erst zurückgekehrt. Dort besuchte ich eine Freundin. Wir fachsimpelten wie gewöhnlich über allerlei Nerdkram (Filme, Serien, Bücher, Merchandising) während sie mir ihr Viertel zeigte.

Gestern ging es dann per Komplettpaket in die Bavaria Filmstadt. Dort erlebten wir u.a. nicht nur zwei kurze 4D-Filme sondern auch eine Führung über das Gelände, in deren Verlauf wir unter anderem die Innenkulisse des U-Boots aus Wolfgang Petersens Kriegsdrama Das Boot (1981) besichtigen konnten. Ich bin ja vor allem für einen Mann sehr klein (ca. 155 cm) und trotz Corona-Bauch eher schmal gebaut, aber selbst ich empfand das nachgebaute Innenleben von U-96 als sehr beengend und frage mich wie halbwegs normal große Männer in solch kleine Bettchen passen. Überaus absurd war die Geschichte über die Dreharbeiten des finnisch-deutsch-britischen Actionfilms Big Game (2014). Der Film spielt überwiegend in den Wäldern Finnlands. Nur wurde keine einzige Szene in Finnland gedreht, sondern in der Gegend von Garmisch-Partenkirchen und der Zugspitze. Für eine feurige Actionszene wurden in einer Kiesgrube in den Bavaria-Filmstudios Bäume umgepflanzt. Diese künstliche Waldkulisse nutzte das Team der Telenovela Sturm der Liebe (welche auch vor Ort gefilmt wird) zwischenzeitlich für ein paar Szenen, bevor die Crew von Big Game quasi übers Wochenende alles in Brand setzte, um ein glaubhaftes Inferno darzustellen. Sachen gibt’s. Im Filmatelier bekamen wir dann einen umfassenden Eindruck davon, wie viele unterschiedliche Film- und Fernsehproduktionen im Laufe der Zeit in den dortigen Studios entstanden sind oder aktuell dort gedreht werden. Ihr dürft jetzt raten, aus welcher Serie die Ausstellungsstücke auf meinen beiden einzigen Fotos stammen. Ich werde jetzt ein bisschen Galyxo tanzen. 😉

Beiträge der Woche
Penny Dreadful Revisited V: Closer than Sisters
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 5

Fragen der Woche

1. Filme – oder auch Bücher – abseits des Mainstream sind für mich mittlerweile wesentlich interessanter als früher.

2. Ich hätte ja nicht gedacht, einmal ein Faible dafür zu entwickeln ausgefallene Filme, Serien und Musikstile wegen ihrer Einzigartigkeit zu schätzen.

3. Was mir ganz allgemein am Hobby „Mediales“ so zusagt ist die mittlerweile vergleichsweise einfache Verfügbarkeit diverser Medien.

4. In den letzten Monaten ist ja die Veröffentlichungspolitik – nicht nur, was Kinofilme angeht – gehörig durcheinander geraten. Besonders viele große Blockbuster wurden ja zum Teil massiv verschoben. Wobei mich das jetzt nicht so tangiert. Dennoch wünsche ich mir, dass Tenet und die Neuverfilmung von Dune dieses Jahr noch in die Kinos kommen.

5. Der Kauf des Spaceball-T-Shirts war auch so eine Art überraschender Glücksgriff, denn ich habe es lange nicht für möglich gehalten, dass es diesen Textilartikel wirklich gibt. Schließlich warte ich bis heute auf „das Buch zum Ausmalen“.

6. Lange hatte ich nicht mehr das Gefühl, etwas wäre exakt auf meinen persönlichen Geschmack zugeschnitten worden wie bei Mein persönlicher Geschmack ist wahrscheinlich zu diffus, um ihn genau zu treffen.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 


Media Monday #471

6. Juli 2020

Warnung: Der Verfasser dieses Beitrags befindet sich im Urlaubsmodus und hat noch mehr Unsinn im Kopf als sonst. Ob die heutigen Fragen des Media Mondays diese Neigung noch schüren?



Kurzerhand habe ich mich entschlossen, den größten Teil meines gerade begonnen Urlaubs im beschaulichen Städtchen Winden zu verbringen. Seit dem 27. Juni kann man dort wieder hin. Die Landschaft ist mittlerweile nicht mehr so idyllisch, aber dafür umso strahlender. Vorhin habe ich mich dummerweise in den berüchtigten Windener Höhlen verlaufen und etwas das Zeitgefühl verloren. Danach wurde ich von einigen militärisch angezogenen Leuten aufgegriffen. In deren Bunker schreibe ich nun bei schlechtem W-LAN-Empfang diese Zeilen. 😉

Beiträge der Woche
Kommissar Van der Valk – Staffel 1
Penny Dreadful Revisited IV: Demimonde
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 4

Fragen der Woche

1. Von Superhelden-Blockbustern gibt es ja mittlerweile auch ein gewisses Übermaß, schließlich zählen allein zum Marvel Cinematic Universe über 20 Filme. Das reicht dann auch.

2. Ich kann und will es nicht mehr hören, wenn jemand rassistische Parolen/Aussagen von sich gibt. Glücklicherweise gibt es in meinem persönlichen Umfeld sehr wenige Leute, die das tun.

3. Aubrey Plaza hat mich in der Rolle der Lenny in Legion völlig verzaubert, denn diese Mischung aus Junkie-Braut und androgynem Dämon hat in einigen denkwürdigen Szenen brilliert.

4. Natürlich spiegeln Filme und Serien mitnichten das wahre Leben. Ziemlich deutlich wird das eigentlich immer, wenn gravierende Probleme dann meisten ganz einfach (nicht selten während einer Montageszene) gelöst werden. Wäre die Corona-Pandemie ein Film so gäbe es schon längst einen weltweit verbreiteten Impfstoff.

5. Von all den neuen, für die nächsten Monate angekündigten Serienstaffeln freue ich mich besonders auf die kommende dritte Staffel von American Gods, die leider noch keinen konkreten Starttermin hat. Mit Freunden schaue ich derzeit in unregelmäßigen Abständen die zweite Season (für mich ein Rewatch, für die beiden Freunde die Erstsichtung) und finde diese bei der Zweitsichtung sogar etwas besser als bei der ersten. Kürzlich haben wir die sehr schön erzählte sechste Episode Donar The Great genossen.

6. Besonders schön in geselliger Runde ist es, im Sommer abends gemütlich draußen zu sitzen und bei gemeinsamen Getränken (seien es nun alkoholische oder nichtalkoholische) über Gott und die Welt zu reden.

7. Zuletzt habe ich mal wieder in den Windener Höhlen verlaufen und das war unheimlich, weil es dort sehr dunkel ist und ich mir vorstellen könnte, dass da ein gefährliches Killerkaninchen umgeht.

 

 


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