Tilda Swinton Festival: The French Dispatch

25. Oktober 2021

Zum illustren Ensemble des neuen Films von Wes Anderson, The French Dispatch, gehört auch Tilda Swinton, die zum vierten Mal mit dem eigenwilligen Regisseur zusammengearbeitet hat.

Wes Anderson (u.a. The Grand Budapest Hotel, Isle of Dogs – Ataris Reise; beide ebenfalls mit Tilda Swinton) schuf mit seinem starbesetzten The French Dispatch eine Hommage an amerikanischen Auslandsjournalismus und seine Wahlheimat Frankreich. In einer der vier Stories der letzten Ausgabe des titelgebenden Kulturmagazins spielt Tilda Swinton die glamouröse, amerikanische Journalistin und Kunstexpertin J.K.L. Berensen, die in ihrem Vortrag vom inhaftierten Maler Moses Rosenthaler (Benicio del Toro) berichtet, der im Gefängnis seine Inspiration findet und zu Weltruhm gelangt. Die einzigartige Schottin gibt Andersons geschliffene Dialoge/Monologe mit aller Genüsslichkeit (und einem nicht zu überhörenden Überbiss) zum Besten, nicht ohne einen Hauch Frivolität.

Wie mir der Rest des Films beim kürzlichen Kinobesuch gefallen hat könnt ihr in meiner Filmkritik bei Vieraugen Kino nachlesen. 

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Credits
Szenenbild (c) Searchlight. 

 


Media Monday #539

25. Oktober 2021

Nach einem abwechslungsreichen Wochenende starte ich die Woche mit den Fragen des Media Monday

Am sehr späten Sonntagabend. Das Wohnzimmer in der überirdischen Hobbithöhle des kleinen mwj. Zeitschriften, Prospekte, Bücher, DVDs, BluRays und Cds liegen herum während die an sich für Filme und Musik vorgesehenen Regale überquillen. Während im Hintergrund ein Youtube-Video mit Tilda Swinton oder irgendwelche „obskure“ Musik läuft haut mwj sein neuestes Review in die Tasten, rekapituliert das Wochenende und füllt die Lückentexte von Wulf aus.

Beiträge der Woche
Dracula – Tot aber glücklich (Horroctober 2021)
Unsane – Ausgeliefert (Horroctober 2021)
The French Dispatch

Fragen der Woche

1. Ein Film, der seit Donnerstag in den deutschen Kinos läuft, heißt The French Dispatch und stammt von Regisseur Wes Anderson.

2. Eine Serie, die ich aktuell schaue: Mission Erde (Earth: Final Conflict; 1997-2002), welche aus dem Nachlass von Star Trek-Erfinder Gene Roddenberry entwickelt wurde.

3. Ein Buch, das ich gerade lese, fasst auf 100 Seiten das Phänomen James Bond zusammen.

4. Ein Ensemble, das namhafter kaum sein könnte, findet sich in dem bei Nr. 1 genannten Film.

5. Eine Prämisse, die außergewöhnlich ist, vermag mein Interesse zu erwecken.

6. Ein Setting, das ich nur zu gut kenne, ist das Büro.

7. Zuletzt habe ich im Kino The French Dispatch gesehen, mit einer Freundin einen Tagesausflug zur Frankfurter Buchmesse gemacht, einen weiteren Horrorfilm gesehen und eine Rezension geschrieben und das war sehr abwechslungsreich, weil ein solches Wochenende nicht alltäglich ist.

 


Horroctober 2021, #6: Unsane – Ausgeliefert

22. Oktober 2021

Weiter geht es im Horroctober 2021, heute allerdings nicht mit Vampiren oder anderen übersinnlichen Kreaturen. In Steven Soderberghs Unsane wird eine Frau gegen ihren Willien in einer Psychiatrie festgehalten…

Um ihrem Stalker zu entkommen ist Sawyer Valentini (Claire Foy) in eine andere Stadt gezogen und hat einen neuen Job bei einer Bank angenommen. Doch immer wieder fühlt sie sich verfolgt. In der Highland Creek Klinik wird Sawyer vorstellig, um therapeutische Hilfe zu erhalten. Nach einem kurzen Gespräch mit einer Psychologin bittet diese Sawyer ein Formular zu unterschreiben. Doch anstelle Termine für eine Therapie zu erhalten wird Sawyer gegen ihren Willen im psychiatrischen Krankenhaus aufgenommen und dort festgehalten. Nate (Jay Pharoah), ein anderer Patient, rät ihr, die paar Tage in aller Ruhe abzusitzen. Doch dann glaubt Sawyer im Pfleger George (Joshua Leonard) ihren Stalker zu erkennen. Hat sie der Mann wirklich bis in die Klinik verfolgt oder bildet sich Sawyer das nur ein?

Oscar-Gewinner Steven Soderbergh (Traffic) hat den vorliegenden Psychothriller mit Claire Foy in der Hauptrolle heimlich an zehn Tagen für läppische 1,5 Millionen Dollar mit Smartphones gedreht. Warum Unsane gar nicht billig wirkt und mehr lest ihr in meiner Filmkritik bei Vieraugen Kino.

 


Horroctober 2021, #5: Dracula – Tot aber glücklich

21. Oktober 2021

Auch Parodie-Altmeister Mel Brooks hat seine Version von Dracula gedreht, zwar nicht in Schwarzweiß, aber dennoch als Hommage an die unzähligen Vorgänger. Es wird wieder lustig im diesjährigen Horroctober.

Der Anwalt Thomas Renfield (Peter MacNicol) reist nach Transylvanien um den Käufer von Cairfax Abbey zu treffen. Nachdem das Geschäft mit dem unheimlichen Grafen Dracula (Leslie Nielsen) finalisiert ist entpuppt sich dieser als blutsaugender Vampir und macht Renfield zu seinem Sklaven. Per Schiff reisen die beiden nach England, wo Dracula sein neues Domizil in Besitz nimmt und der mittlerweile wahnsinnige Renfield in das angrenzende Sanatorium von Dr. Seward (Harvey Korman) eingeliefert wird. Auf einer Opernaufführung stellt sich Dracula Seward und dessen Tochter Mina (Amy Yasbeck) sowie deren Verlobten Jonathan Harker (Steven Weber) und Freundin Lucy Westenra (Lysette Anthony) vor. Eines Morgens erwacht Lucy mit merkwürdigen Krankheitssymptomen. Dr Seward zieht den renommierten Experten Professor Abram Van Helsing (Mel Brooks) zu Rate. Dieser erkennt, dass Lucy von einem Vampir gebissen und fast ausgesaugt wurde. Schon bald verdichten sich die Anzeichen, wer dahinter stecken könnte…

Mel Brooks (mittlerweile stolze 95 Jahre alt) hat 20 Jahre nach Frankenstein Junior (1974) mit Dracula – Tot aber glücklich (1995) einen weiteren Horror(film)klassiker parodiert. Was die bis heute letzte Regiearbeit von Meister Brooks auszeichnet und ob diese mit dem vorherigen Werken des Spoof-Masters mithalten kann, lest ihr in meiner Kritik bei Vieraugen Kino.

 


Media Monday #538

18. Oktober 2021

Angst und Schrecken im Horroctober! Denn es ist schon wieder Montag! Nein! Mit zitternden Händen werden die heutigen Fragen des Media Mondays beantwortet 😉



Beiträge der Woche
What We do in the Shadows (Kurzfilm) (Horroctober 2021)
Dracula (1931) (Horroctober 2021)

Fragen der Woche

1. Grundsätzlich ist es schon schön, dass es mittlerweile uralte Filme wie Dracula von 1931 in digital restaurierter, hochauflösender Form auf BluRay verfügbar sind, aber müssten noch viele andere ältere Werke restauriert werden.

2. Wenn es ein Drehbuch gibt, das mich jüngst mit Einfallsreichtum und Esprit begeistert hat, dann war es das „Drehbuch“ von In the Mood for Love.

3. Graf Dracula spielt im Grunde ja auch immer wieder den unheimlich-verführerischen Blutsauger, aber wer kann schon von sich behaupten unter anderem von Bela Lugosi, Christopher Lee, Frank Langella, Gary Oldman, Leslie Nielsen und Claes Bang verkörpert worden zu sein?

4. Eine hervorragende Besetzung ist zwar hilfreich, am ende aber auch nur die halbe Miete. Schön zu sehen bei JT Leroy, jenem Film mit Kristen Stewart, Laura Dern und Diane Krüger über den titelgebenden, erfundenen Autor. Regisseur Justin Kelly, der auch das Skript verfasste, bleibt bei seiner Adaption der wahren Geschichte einfach zu unentschlossen und kann dabei das Potenzial des Stoffes nur in Ansätzen nutzen.

5. Kann es bitte bald mal wieder so einen richtig geilen Soundtrack geben wie den von In the Mood for Love?

6. So manche Bloggerperson verwechsle ich ja gern schon einmal mit einer anderen, einfach weil ich manchmal viel zu schnell lese. 😉

7. Zuletzt habe ich das Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war sehr schön, weil ich sie schon seit Wochen nicht mehr gesehen hatte. Nach gemütlichem Beisammensein am Samstag besuchten wir am frühen (kalten) Sonntagmittag die Unicef-Foto-Ausstellung (Website) in der Innenstadt von Kitzingen. Am Nachmittag ging es dann zum Fußball wo mein Heimatverein SV Hoheim leider zuhause unglücklich mit 0:1 gegen den FC Hopferstadt verlor.

 


Horroctober 2021, #4: Dracula (1931)

16. Oktober 2021

Der Horror im Oktober 2021 geht weiter, mit dem Urvater aller Blutsauger in seinem ersten Tonfilm: Dracula von 1931, mit Bela Lugosi in seiner bekanntesten Rolle.

Der Londoner Anwalt Renfield (Dwight Frye) reist nach Transsylvanien, um den Verkauf von Cairfax Abbey an den geheimnisvollen Grafen Dracula (Bela Lugosi) zu vollziehen. Die Warnungen der dortigen Bevölkerung in den Wind schlagend gerät Renfield schon bald in den Bann Draculas, der sich als blutsaugender Vampir entpuppt. Mit einem Schiff, auf welchem der Graf nach und nach die Besatzung tötet erreichen sie England. Renfield landet bald in der Psychiatrie von Dr. Seward (Herbert Bunston), dessen Gelände an Cairfax Abbey grenzt. Dracula lernt kurz darauf Seward, dessen Tochter Mina (Helen Chandler), deren Verlobten Jonathan Harker (David Manners) und Minas Freundin Lucy (Frances Dade) kennen. Wenig später stirbt Lucy an einer mysteriösen Krankheit. Mit Professor Van Helsing (Edward Van Sloan) wird ein erfahrener und versierter Mediziner zu Rate gezogen, der schon bald die wahren Hintergründe aufzudecken vermag…

Zugegebenermaßen habe ich mir diesen mittlerweile 90 Jahre alten Gruselstreifen erstmals überhaupt angesehen, in einer hervorragend digital restaurierten Version auf BluRay. Wie mir der frühe Vampir-Klassiker gefallen hat und mehr erfahrt ihr in meiner ausführlichen Filmkritik bei Vieraugen Kino.

 

 


Horroctober 2021, #3: What We Do in the Shadows (Kurzfilm)

12. Oktober 2021

Etwa ein Jahrzehnt vor dem Spielfilm 5 Zimmer Küche Sarg (What We Do in the Shadows) setzten Jemaine Clement und Taika Waititi ihre Idee einer Vampir-Mockumentary schon als Kurzfilm um.


Eternity Sucks?

Drei Vampire – Viago (Taika Waititi), Vulvus (Jemaine Clement) und Deacon (Jonathan Brugh) – sitzen zuhause in ihrem Haus und erzählen vor der Kamera über ihr Leben als Untote. Dabei werden unterschiedliche Themen angesprochen, Mythen über die gefürchteten Blutsauger erläutert sowie die WG-Situation analysiert. Zu später Stunde stürzen sich die drei Mitbewohner schließlich ins Nachtleben von Wellington…

Die Kurzfilm-Version mit dem Untertitel Interviews with Some Vampires (natürlich eine Anspielung auf einen berühmten Roman von Anne Rice und dessen Verfilmung von Neil Jordan) wurde inszenatorisch mit einfachsten Mitteln produziert und wirkt mit seinem reduzierten Look wie eine Mischung aus Fernsehreportage und Home Story. Viele Elemente und Szenen der Spielfilmversion werden vorweggenommen. Dennoch halte ich es für die bessere Idee, den Kurzfilm erst nach Sichtung der abendfüllenden Mockumentary zu sichten. Auffallend wie jugendlicher und daher anders vor allem Clement und Waititi hier noch aussehen. Insgesamt wirkt das alles wie ein überlanger Sketch in Selfmade-Ästhetik, aber bereits hier bewiesen die Macher ihr Gespür für Timing und so gefällt mir die Kurzversion fast genauso gut wie die Langfassung.

Der Kurzfilm What We Do in the Shadows: Interviews with Some Vampires ist im englischen Original mit deutschen Untertiteln als Bonusmaterial auf der DVD und BluRay von 5 Zimmer Küche Sarg enthalten.


What We Do in the Shadows: Interviews with Some Vampires
Kurzfilm Neuseeland 2005. 27 Minuten. Mit: Jemaine Clement, Taika Waititi, Jonathan Brugh u.a. Drehbuch und Regie: Jemaine Clement und Taika Waititi.


Credits
Filmposter (c) Weltkino/Defender Films.

 

 

 

 

 

 


Horroctober 2021, #2: 5 Zimmer Küche Sarg

11. Oktober 2021

Aufgrund mehrerer nicht günstiger Umstände ließ der Fortschritt des diesjährigen Horroctobers bisher etwas zu wünschen übrig. Doch nun geht es endlich weiter. Heute dreht sich alles um eine Wohngemeinschaft mit Biss.

Ein Kamerateam begleitet die Insassen einer Wohngemeinschaft in der neuseeländischen Hauptstadt Neuseeland. Aber nicht irgendeine normale WG, sondern die von vier Vampiren, welche gemeinsam in einem alten Haus wohnen: Viago (Taika Waititi), ein 379 Jahre alter Dandy, der aus dem finsteren Mittelalter stammende Vladislav (862; Jemaine Clement), der 183jährige Rebell Deacon (Jonathan Brugh) und Petyr (Ben Fransham), ein seniler, 8000 Jahre alter Blutsauger, der die meiste Zeit allein im Keller des Hauses verbringt. Zwar gibt es immer kleine Unstimmigkeiten unter den Bewohnern (etwa über Aufräumen und Saubermachen), dennoch verläuft das untote Leben an sich in geordneten Bahnen. Bis der junge Neuvampir Nick (Cori Gonzalez-Macuer) auftaucht und für Wirbel sorgt…

Vampire in Filmen gibt es schon so lange. Doch vor 5 Zimmer Küche Sarg (OT: What We Do in the Shadows; 2014) von Jemaine Clement und Taika Waititi, welche zwei der Hauptrollen spielten sowie für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichneten, war scheinbar noch niemand auf die Idee gekommen, eine Mockumentary über Blutsauger zu drehen. Außer den beiden Neuseeländern selbst, welche ihre Idee neun Jahre zuvor bereits als Kurzfilm umgesetzt hatten. Doch in meiner Filmkritik bei Vieraugen Kino geht es um die abendfüllenden, mehr oder minder alltäglichen Abenteuer der Untoten-WG.

 

 


Media Monday 537

11. Oktober 2021

Es ist der Montag nach einem ereignisreichen, musikalischen Wochenende. Und auch dieser startet mit dem Media Monday



Beiträge der Woche
Penny Dreadful Revisited VIII (Horroctober 2021, #1)
5 Zimmer Küche Sarg (Horroctober 2021, #2)

Fragen der Woche

1. Langsam aber sicher erscheinen lang erwartete und oft verschobene Kinofilme und das ist auch gut so. Denn ein paar Filme gehören dann doch auf die größtmögliche Leinwand und sollten nicht gleich ans Heimkino „verschwendet“ werden.

2. Das Finale der ersten Staffel von Penny Dreadful (siehe oben) ist auch ein richtiger Geniestreich, wenn man bedenkt wieviele überaus starke und wichtige Szenen in 54 Minuten untergebracht wurden.

3. Ich hätte ja nicht gedacht, mich so dafür begeistern zu können, wie ich mich seit ein paar Jahren die Konzerte und die Musik der „Freakshow“-Szene begeistere (siehe auch 7.).

4. Ungerechtigkeiten jeglicher Art treiben mich regelmäßig zur Weißglut, denn man sollte meinen, dass es die Menschheit eigentlich besser weiß.

5. Langsam wird es kälter und ungemütlicher draußen. Immerhin wieder ein guter Anlass, um drinnen (Horror-)Filme und Serien zu schauen oder indoor Konzerte zu erleben.

6. Gemeinsam in den Konzertpausen auf dem Festival mit Bekannten zu fachsimplen oder neuen Gesichtern zu begegnen ist auch immer eine schöne Beschäftigung, schließlich lebt das unter 7 noch direkt zu erwähnende Festival mittlerweile auch sehr davon.

7. Zuletzt habe ich am Wochenende das Freakshow Artrock Festival in Würzburg besucht und das war wundervoll, weil die Veranstaltung 2020 aus bekannten Gründen ausgefallen war und ich dieses Event vermisst hatte. Von insgesamt sieben Konzerten hat mir eines gut (PoiL Ueda) und zwei sehr gut gefallen (von Kuhn Fu und Free Human Zoo).

 

 


Media Monday #536

4. Oktober 2021

Seit etwa einem Jahrzehnt hat Wulf vom Medienjournal die Lizenz zum Fragenstellen, und zwar jeden Montag beim Media Monday

Das Wochenende gestaltete sich mal wieder sehr medial. Am Samstag Vormittag Einkauf im Comicladen meines Vertrauens und Plausch mit der anwesenden, fränkischen „Phantastik-Prominenz“, abends dann der Kinobesuch des wohl am meisten verschobenen Blockbusters der jüngsten Kinogeschichte. Am gestrigen Sonntag eröffnete die Freakshow-Konzertreihe im Würzburger Immerhin wieder ihre Pforten. Die Münchner Kombo 7For4 begann den musikalischen Spätnachmittag/Vorabend mit einem gefälligen, aber nicht unbedingt besonderen Auftritt. Furios dagegen das Jazzcore-Noise-Trio Albatre aus Rotterdam. Die beiden Portugiesen Gonçalo Almeida (Bass), Hugo Costa (Saxofon) und ihr deutscher Drummer Philipp Ernsting lieferten ein makrerschütterndes, brachiales Feuerwerk, welches wie eine nicht aufzuhaltende, katharrtische Schockwell über das Publikum hereinbrach. Ein echtes Erlebnis. Vor ziemlich genau zwei Jahren spielte die Band das letzte Mal in Würzburg auf und zog die Zuhörer in einen psychedelischen Wirbel.

Doch nun wieder zurück zum Alltag! 😉

Beiträge der Woche
James Bond – Keine Zeit zu Sterben
Schattenkrieger – The Shadow Cabal
Sex Education – Staffel 3

Fragen der Woche

1. Dass man jetzt kaum noch Monate warten muss, bis ein Film aus dem Kino auch im Stream oder Handel erscheint hat Vor- und Nachteile. Einerseits wird die Piraterie so ziemlich eingedämmt, andererseits nimmt man einem Film die Möglichkeit, mehr Geld im Kino einzuspielen. Wobei an den aktuelken kurzen „Karenzzeiten“ zwischen Kino- und Heimkino-Start sicherlich auch die Corona-Pandemie Schuld sein dürfte.

2. Ich erachte es als besonderen Vorteil, dass ich hier in der nicht ganz so kleinen Provinzstadt ein Multiplex- und Programmkino habe.

3. Nachteilig hingegen ist definitiv der nicht selten an meinen Vorstellungen vorbeigehende Spielplan beider Lichtspielhäuser.

4. Früher war sicherlich einiges anders, aber nicht unbedingt besser. Beispielsweise war man bei Filmen und Serien ausschließlich auf Kino, lineares Fernsehen und physische Datenträger angewiesen.

5. Wenn es die Möglichkeit gäbe, ____ ungeschehen zu machen, Es gibt so viele Dinge, die man ungeschehen machen müsste.

6. Grundsätzlich wäre es ohnehin eine feine Sache, wenn man (ich wiederhole mich) endlich mal die gravierenden Probleme unserer Zeit wirklich in Angriff nehmen würde.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 


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