Review(s) Dezember 2021

1. Januar 2022

Prost Neujahr! Erheben wir die Gläser und blicken mit dem ersten Beitrag auf den letzten Monat des jüngst vergangenen Jahres.

Übernacht ist plötzlich völlig unverhofft ein neues Jahr angebrochen. Es trägt die etwas unpersönliche Nummerierung 2022. Vorhin habe ich schon versucht, online glutenfreies Soylent Green zu bestellen, leider erfolglos.
Aber blicken wir nun auf meine mediale Bilanz des Dezembers 2022. 13 Filmkritiken (11 Langfilme, zwei Kurzfilme) sind wirklich hervorragend für meine Verhältnisse. Dem gegenüber stehen leider nur zwei Reviews von Serien, die in den vergangenen Wochen (auch aufgrund von Weihnachtsfilmen) etwas zurückstecken mussten. Immerhin konnten meine Top 10 der Serien von 2010 bis 2019 vervollständigt werden. Beendet wurde das alte und begonnen das neue Jahr mit einem Filmabend.

Auf einen guten Start in eine medial hoffentlich spannendes Jahr!


Aktuelle Filme
(in alphabetischer Reihenfolge)
Annette
Beauty Water
Covid Metamorphosen
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
(2021)
Gunpowder Milkshake

Das Haus (2021)
Rote Robin (Kurzfilm)
Ruben Brandt, Collector

Nicht aktuelle Filme
(in der Reihenfolge der Sichtung)
Der Krieger und die Hexe
Schöne Bescherung (RW)
Happiest Season
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973) (RW)
My Baby Left Me (Kurzfilm)

Serien
Disenchantment: Teil 3
Sie weiß von dir (Miniserie)

Sonstiges
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 3)
Mein Musikjahr 2021
Die Welt ist im Wandel – 20 Jahre später

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Eins, Zwei, Drei
Spaceballs (RW)
Und täglich grüßt das Murmeltier (RW)

Saber Rider and the Star Sheriffs – Folgen 47 und 48
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3, Folgen 16 bis 24

 

 

 


Mein Musikjahr 2021

27. Dezember 2021

2021 ist bald Geschichte. Zeit für den ersten Jahresrückblick, heute zum Thema Musik.

Mein musikalisches Jahr 2020 bot zwar einige tolle Songs meiner Lieblingskünstler und anderer, doch konzertmäßig war das Jahr mit einem (2019: 21) erlebten Live-Auftritt eine ziemliche Katastrophe. 2021 konnte diesbezüglich nur besser werden und wurde es auch. Neben vier im virtuellen Live-Stream durfte ich 14 Konzerte richtig live erleben! Was für eine Wohltat! Und auch die Neuveröffentlichungen enttäuschten kaum.

Voraussichtlich Anfang 2022 folgen jeweils die Rückschau auf Filme und Serien 2021. 🙂

Konzerte 2021

12. April
Kuhn Fu (int) (Live-Stream aus Krefeld)

15. Mai
Maracu (GER) (Live-Stream aus Leipzig, Balfolk)

24. Mai
Laura Schuler Quartett (SUI) (Live-Stream aus Moers, Moers Festival 2021)
Le Grand Sbam (FRA) (Live-Stream aus Moers, Moers Festival 2021)

6. Juli
Nand (GER) (Festungsflimmern 2021)

5. September
Widersacher aller Liedermacher (GER) (Umsonst & Draußen 2021)

10. September
SaraTeamusician (GER) (Pflastertöne 2021)

11. September
The Instant Voodoo Kit (GER) (30 Jahre B-Hof)

3. Oktober
7For4 (GER)
Albatre (POR/GER)

8./9. Oktober
Freakshow Artrock Festival 2021
PoiL Ueda (FRA/JAP)
Colonel Petrov’s Good Judgement (GER)
Kuhn Fu (int)
Hydropuls (GER)
Tryon (int)
Sex Magic Wizards (NOR)
Free Human Zoo (FRA)

16. November
Pulcinella (FRA)


Die besten Songs/Tracks 2021

(in keiner bestimmten Reihenfolge)

Daði og Gagnamagnið: 10 Years
Schon 2020 verzauberten uns die in mintgrüne Sweater gekleideten Isländer mit
Think About Things, der dem Ausfall des ESC zum Opfer fiel. 2021 konnten Daði und Co zwar teilnehmen, wegen eines Corona-Falls im Team aber nicht live auf der Bühne auftreten. Am Ende reichte es nur für Platz 4, wenngleich sicherlich zum Sieger der Herzen. Der Vorgänger-Song drehte sich um Daðis Tochter (damals noch im Säuglingsalter). 10 Years feiert die Beziehung von Daði und seiner Ehefrau Árný Fjóla Ásmundsdóttir, die als Keyboarderin ebenfalls zur Band Gagnamagnið gehört. Das (erneut) herausragende Musikvideo präsentiert eine bunte Geschichte mit Super-Sentai-Kämpfern und Mechas gegen Monster. Herrlich!

(c) Daði og Gagnamagnið

 

Darja Kazimira: Cannibal-Autophage Hunting Song
2021 nahm ich all meinen Mut zusammen und führte ein Interview mit Darja Kazimira, welches im kleinen Fanzine Bad Alchemy Nr. 111 abgedruckt wurde. Die lettische Vokalistin, Komponistin, Multiinstrumentalistin und Künstlerin hat 2021 zwar „nur“ einzelne Tracks veröffentlicht, doch die haben es bekanntermaßen in sich. Wie soll das auch anders sein, wenn man/frau über Selbstverzehrung singt?!
Link zum Song auf Bandcamp

 

Los Bitchos: Las Panteras
Die Neuentdeckung des Jahres! Durch Werbung auf einem sozialen Netzwerk (für gewöhnlich absolut sinnlos) stieß ich auf das Instrumental-Quartett Los Bitchos. Die vier jungen Damen mit Wurzeln in Lateinamerika, Schweden, der Türkei und Australien haben sich dem Genre Cumbia, welches laut Wikipedia
vielschichtige Rhythmusstrukturen afrikanischen Ursprungs mit spanisch beeinflussten Melodien und lyrischen Formen“ vermischt, verschrieben. Im Februar 2022 erscheint ihr Debütalbum Let the Festivities Begin. Las Panteras bildet daraus die erste Single und glänzt außerdem mit einem Videoclip in stylischer Retro-Ästhetik.

(c) Los Bitchos/City Slang

 

Hildegard von Binge Drinking: Angst
Die männlichen Elektronik-Nonnen von HvBD haben drei Jahre nach ihrem zweiten Album Infinity immerhin eine 4-Track-EP namens Sprechfunk mit Toten veröffentlicht. Angst spiegelt die ungewisse Situation wider, in welcher wir uns derzeit befinden („Ich habe Angst, ob es weitergeht. Ich habe Angst, wie es weitergeht. Ich habe Angst, dass es weitergeht…“).

(c) Hildegard von Binge Drinking/SABOTAGE

 

Brendan Perry: Tonight in Your Neighbourhood
Hier muss ich zugegebenermaßen etwas schummeln. Songs of Disenchantment: Music from the Greek Underground, Brendan Perrys Album mit erstmals englischen Interpretationen bekannter Rembetiko-Lieder, erschien digital bereits im November 2020. Doch als physischer Tonträger eben erst im Frühjahr 2021. Und jetzt bitte alle mitsingen: „Op tria la la la la…“ 😉

c) Brendan Perry

 

Tolga Baklacioglu feat. Darja Kazimira: Altar of Sacrifice
Auf dem neuen Album des türkischen Elektronikmusikers (und Associate Professors für Luft- und Raumfahrtinformatik) Tolka Baklacioglu ist Darja Kazimira bei zwei Stücken vertreten, darunter beim finster-furiosen Titeltrack, in der Rolle des Opfertiers.

(c) Khemia Records

Bent Knee: Queer Gods
Mit Frosting, dem im November 2021 erschienenen neuen Album meiner amerikanischen Lieblingsband Bent Knee habe ich mich einige Zeit etwas schwer getan, weil das Bostoner Art-Rock-Sextett hier über weite Strecken komplett anders als früher klingt. Queer Gods punktet nicht nur mit tollem Sound, sondern auch einem super-psychedelischen Musikvideo.

(c) Take This To Heart Records

 

Hildegard von Binge Drinking: Dunkelheit und Licht
Weniger düster als vielmehr schräg wirkt dieser Track von HvBD, vor allem durch die Lyrics, welche zum Teil aus den vorgelesenen Vorschriften zum ordnungsgemäßen Betrieb einer Feuerbestattungsanlage bestehen. Und außerdem irgendwas mit dem Tunnel am Ende des Lichts.

(c) Hildegard von Binge Drinking/SABOTAGE

 

Bent Knee: Baby in the Bush
Der zweite Song von Bent Knee in der Liste erweist sich als ruhig, dynamisch-treibend und dissonant zugleich. Wie das ganze Album eine echte Wundertüte.

(c) Take This To Heart Records

 

Los Bitchos: The Link is About to Die
Mein persönlicher, in den letzten Monaten in Dauerschleife gelaufener Lieblingsohrwurm, mit absolutem Killer-Groove. Noch nie ist eine Verknüpfung schöner verendet. 😉

(c) Los Bitchos/City Slang

 

 

 

 

 

 


Review(s) November 2021

1. Dezember 2021

Und schon ward der elfte Monat des Jahres 2021 wieder vorbei und das letzte Zwölftel angebrochen…

Nach dem Horroctober gibt es auch im November Möglichkeiten für besondere Aktionen. Zum einen den Noirvember, bei welchem man sich Noir-Filme ansieht. Zum anderen den Movember, bei welchem man(n) sich einen Schnurrbart wachsen lässt (keine gute Option für mich), um Aufmerksamkeit für die Gesundheit von Y-Chromosomen-Träger zu erreichen. Außerdem gibt es noch irgendwas, bei dem auf Nüsse verzichtet wird, genaueres weiß ich auch nicht. Aber genug der November-Aktionen, denn ich habe den betreffenden Monat ohne solche verbracht und stattdessen sieben aktuelle (also in diesem Jahr veröffentlichte) Filme (sechs Langfilme, ein Kurzfilm) angesehen sowie außerdem ein paar teils lang geplante Serienreviews endlich geschrieben. Wer weiß, vielleicht folgt im Dezember noch der ein oder andere Kinobesuch (trotz neuerdings 2G+) und möglicherweise auch weihnachtlicher Medienkonsum.

Filme
Cryptozoo
Shiva Baby
Free Guy
Miss Fisher und die Gruft der Tränen
Last Night in Soho
The Human Voice (2020) (Kurzfilm)
Best Sellers

Serien
American Gods: Staffel 3
Masters of the Universe: Revelation – Teil 2
Star Trek: Lower Decks – Staffel 2

Sonstiges
Das war der Horroctober 2021

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
The Juniper Tree

Saber Rider and the Star Sheriffs – Folgen 42 bis 46
Sky Rojo – Staffel 1, Folge 1
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3, Folgen 10 bis 15 (RW)

 

 

 


Review(s) Oktober 2021

1. November 2021

Vor lauter Horror könnte man glatt vergessen, was sich medial im just vergangenen Oktober noch so alles abgespielt hat. Aber dafür gibt es ja den üblichen Rückblick, auch am rückblicklastigen 1. November 😉

Abgesehen vom Horroctober war anderweitig nicht so viel los. Keine Serie, aber dafür immerhin zwei aktuelle und auf ihre jeweilige Art besondere Kinofilme wurden gesichtet/rezensiert. In den letzten beiden Monaten des Jahrs stehen u.a. noch ein paar Serien auf dem Programm.

Horroctober 2021
Penny Dreadful Revisited VIII: Grand Guignol
5 Zimmer Küche Sarg
What We Do in the Shadows: Interview with Some Vampires
(Kurzfilm)
Dracula (1931)
Dracula: Tot aber glücklich
Unsane – Ausgeliefert
Das Geheimnis von Marrowbone
Das blutrote Kleid
Frankenstein (1931)

Weitere Filme
James Bond – Keine Zeit zu Sterben
The French Dispatch
(Tilda Swinton Festival)
Schattenkrieger – The Shadow Cabal

Sonstiges
Blogaktion: Film-Genre-Bogen

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
The Fisherman and the Mermaid

Mission Erde – Staffel 3, Folgen 14 bis 21 (RW)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3, Folge 9 (RW)

 

 

 


Review(s) September 2021

1. Oktober 2021

Die Reviews müssen fließen! Leider hat das im just vergangenen Monat so überhaupt nicht geklappt. Aber so ganz öde war das dann doch nicht. 😉

Der September brachte endlich das erste von zwei großen Leinwand-Highlights. Das andere ist gestern in den Kinos gestartet, wird von mir aber erst im Oktober gesichtet und rezensiert. Ansonsten habe ich wegen beruflichem Stress und diversen Wochenendterminen (darunter eine Hochzeit und drei Konzerte) nicht viel geschaut oder rezensiert. Das muss im Oktober aber besser werden. Ich prophezeie einen absoluten Horrormonat!


Filme
Dune: Part One (2021)
In the Mood for Love
JT LeRoy

 

Serien
Sex Education – Staffel 3
Star Trek: Lower Decks – Staffel 1
Tribes of Europa

Sonstiges
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 2)

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Schattenkrieger – The Shadow Cabal
Saber Rider and the Star Sheriffs – Folgen 35 bis 41 (RW)

 

 

 

 

 


Review(s) August 2021

1. September 2021

Der August diesen Jahres spielte sich medial gesehen sehr häufig auf einem Wüstenplaneten ab. Öde war das aber überhaupt nicht, im Gegenteil…

Arrakis. Dune. Ödland des Imperiums und mehrfaches Ziel meiner medialen Reisen im achten Monat des Jahres 2021 seit der Geburt des Messias (nein, nicht Muad’dib!). Bevor am 16. September die Neuverfilmung des Romans Dune – Der Wüstenplanet von Frank Herbert durch den visionären Regisseur Denis Villeneuve endlich in den Kinos startet habe ich mir alle bisherigen Adaptionen für Leinwand und Fernsehschirm angesehen. Angefangen mit David Lynchs Version (in Kino- und TV-Fassung) sowie den beiden Miniserien des SyFy-Channels von 2000 bzw. 2003. Bereits vor einigen Monaten hatte ich den ersten Band der aktuellen Comic-Adaption des Romans durch Brian Herbert und Kevin J. Anderson (Text) sowie Raul Allen und Patricia Martin (Zeichnungen) gelesen, welche bereits im Dezember 2020 erschienen war und mich visuell (wie leider so einige potenzialträchtige Comics und Graphic Novels) ziemlich enttäuscht hat. Ansonsten gab es auch ein paar aktuelle Filme und zwei richtig miese Mockbuster. Mal schauen, was der September noch bringen wird. Paul Atreides und seine Familienmitglieder könnten es durch einen Blick in die Zukunft herausfinden. Normale Menschen leider nicht.

Und nicht vergessen: the spice must flow!


Filme
Old
Palm Springs
Promising Young Woman
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (Kinofassung)
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (TV-Fassung)
Avengers Grimm 2: Time Wars
Battle Star Wars

Serien
Frau Jordan stellt gleich – Staffel 2
Dune – Der Wüstenplanet (2000)
Children of Dune

Sonstiges
Fehlanzeige

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen

In the Mood for Love (RW)

Mission Erde – Staffel 3, Folgen 6 bis 13 (RW)
Saber Rider and the Star Sheriffs – Folgen 31 bis 34 (RW)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3, Folgen 7 und 8 (RW)
Tribes of Europa – Folgen 1 und 2

 

 

 

 


Review(s) Juli 2021

1. August 2021

Der just vergangene Juli war vollgepackt mit allerlei medialen Sachen, etwa den Kinobesuchen Nummer zwei bis vier, zwei Serien von Gene Roddenberry, neuem MOTU-Stoff und etwas Nostalgie.

Auch wenn die Kinos (in meiner Region schon seit Juni) wieder geöffnet haben, so bin ich nicht wahllos ins Lichtspielhaus gerannt, sondern habe wie üblich meine Besuche sehr gezielt ausgewählt. Im Vorprogramm der leider sehr verregneten Open-Air-Vorstellung von Proxima – Die Astronautin am 6. Juli erlebte ich unverhofft mein erstes richtiges Live-Konzert in Person des Elektropop-Musikers Ferdinand Kirch alias NAND (inklusive Gesang und Trompete). Das Klassentreffen Mitte des Monat zum Anlass des 20jährigen Abiturs mag den Anlass geboten haben, auf nostalgisch-musikalischen Pfaden zu wandeln und einer meiner Lieblingsbands aus den 1990ern, nämlich die britische Dance-Pop-/House-/Soul-Band M People, wieder anzuhören. Ihr Song Moving On Up von 1993 (da war der kleine mwj 12) gehört für mich immer zu den unvergessenen Evergreens.

Filme
America: Der Film
Boss Level
Ich bin dein Mensch
Proxima – Die Astronautin
Klassentreffen (2019)
Vollblüter

Serien
Masters of the Universe: Revelation – Teil 1
Mission Erde – Staffel 2
Star Trek: The Next Generation – Staffel 2

Sonstiges
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 1)
Vorsicht! Irrtum!

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen

Old
Palm Springs (2020)

Danger 5 – Staffel 1, Folge 5 (RW)
Frau Jordan stellt gleich – Staffel 2, Folgen 1 bis 7
Mission Erde – Staffel 3, Folgen 1 bis 5 (RW)
Revelations: The Masters of the Universe Revelation Aftershow
Saber Rider and the Star Sheriffs – Folge 29 und 30 (RW)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3, Folgen 1 bis 6 (RW)

Credits
Video (c) Deconstruction/M People.

 

 


Mein Musikjahr 2020

21. Dezember 2020

2020 neigt sich unaufhaltsam dem Ende zu. Und so tauchen überall die Jahresrückblicke und Best-Of-Listen auf. Den ersten gibt es nun auch hier.



Rein konzertmäßig war 2020 aufgrund der Auswirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie natürlich ein Totalausfall. Fast wäre es bei mir eine komplette Nullnummer geworden, hätte ich vor zwei Wochen nicht noch einen spontanen Guerilla-Gig zweier italienischer Straßenmusiker miterlebt. Das sehr wahrscheinliche aus Osteuropa stammende, mir namentlich unbekannte Trio (Kontrabass, Zymbal, Akkordion), welchem ich bei meinem Kurzurlaub im Oktober auf den Straßen Leipzigs lauschte, könnte man auch noch dazurechnen. Trotzdem ergibt das im Vergleich zum Vorjahr (21 Konzerte) einen Rückgang zum 95 Prozent! 2021 kann diesbezüglich nur besser werden! Insgesamt kann ich mich aber in musikalischer Hinsicht über das aktuelle Jahr wahrlich nicht beklagen, bot es neben Neuentdeckungen auch neue Veröffentlichungen von manchen meiner Lieblingsmusiker.

Die Rückschau auf Filme und Serien von 2020 wird noch einige Zeit auf sich warten lassen. Work in Progress 😉

Konzerte 2020

7. Dezember
Gap’s Orchestra & Giacomo Gamberucci (ITA)

Die besten Songs/Tracks 2020

(in keiner bestimmten Reihenfolge)

Daði Freyr & Gagnamagnið: Think About Things
Auch der Eurovision Song Contest 2020 fiel der Corona-Pandemie zum Opfer. Inoffizieller Gewinner dürfte aber zweifelsohne dieser Beitrag aus Island sein, nur echt mit pfiffigen Elektronika und einer minimalistischen Choreographie. Der zwei Meter große Hüne Daði und seine Band werden übrigens beim ESC 2021 mit einem neuen Song antreten.

(c) Daði Freyr

Le Grand Sbam: Choon Choon
Gemeinsam mit dem „Freakshow Artrock Festival 2020“ fiel auch der geplante Gig von Le Grand Sbam Ende September in Würzburg leider aus. Doch immerhin veröffentlichte die freakige französische Combo am 11. Dezember 2020 ihr zweites Album
Furvent, von welchem es mir dieser Song besonders angetan hat. Zum Mitgurgeln!

(c) Dour et Doux

Darja Kazimira: How beautiful your chest is, Minotaur!
Die lettische Komponistin, Volkalistin und Multiinstrumentalistin Darja Kazimira Zimina hat mit
I Have the Face of the Minotaur 2020 zwar nur eine eher kurze Improvisationssession veröffentlicht, aber auch die hat es in sich. Im vorliegenden Stück glänzt Donna Darja wiedermal mit finsterer Altstimme und knarzendem Stahlcello.

(c) Darja Kazimira

Deleyaman: Keep the Light
Die französische Artrock/Ambient/World-Music-Formation Deleyaman, angeführt vom griechisch-armenisch-stämmigen US-Amerikaner Aret Madilian, veröffentlichte 2020 ihr achtes Album
Sentinel. Eines der Highlights davon ist dieser Song, von Beatrice Valantin mit unnachahmlichen Charme gesungen.

(c) Deleyaman/TTO Records.

Dario Russo: The Fruity
Dario Russo: Dracula’s Beach Party

2011/12 und 2015 veröffentlichten die australischen Filmemacher Dario Russo und David Ashby die beiden Staffeln ihrer herrlichen Nazisploitation-Trash-Serie
Danger 5. Dieses Jahr gab es mit Danger 5: Stereo Adventures eine Fortsetzung in Hörspielform, zu welcher Maestro Russo wieder einen tollen Sixties-Retro-Score komponiert hat. The Fruity ist mein persönlicher Sommerhit 2020 und auch Dracula’s Beach Party ein süffiger Genuss.


(c) Dario Russo

What is Love Nimak & Kulshenka: Pick Up Song
Seit sich das ukrainische Trio Panivalkova Anfang 2019 leider auflöste wandelt Ira Kulshenka auf Solopfaden. Für ihre meist verträumten Song-Miniaturen, stark vom „Sensual Minimalism“ des Trios beeinflusst, holt sich Kulshenka aber auch immer wieder Duett-Partner ins Boot. Wie bei diesem Anbagger-Zwiegespräch, nur echt mit holprig klingendem Englisch.

(c) What is Love Nimak & Kulshenka

Worldservice Project: Vendetta
Nicht nur die Corona-Pandemie hat der britischen Punkjazz-Formation Worldservice Project, die ich 2020 leider auch nicht live erleben durfte, zugesetzt. Ihren Brexit-Frust kanalisieren die Jungs um Frontmann/Keryboarder Dave Morecroft auch beim neuen Album
Hiding in Plain Sight in trotzige und knallige Stücke, beiVendetta mit brachialem Bass. Link zum Song auf Bandcamp
(c) RareNoise Records

Erik Mjönes: Lion of Love
Normalerweise halte ich mich vom Eurovision Song Contest ziemlich fern. Dieses Jahr fand der meist alberne Träller-Wettbewerb wegen Corona bekanntlich nicht statt. Dafür erschien als adäquater Ersatz bei Netflix
Eurovision Song Contest – The Story of Fire Saga, eine Komödie über ein fiktives isländisches Duo beim ESC. Russland schickt im Film Alexander Lemtov, gespielt von Dan Stevens, ins Rennen. Dessen Auftritt (in Wirklichkeit gesungen von Erik Mjönes) zählt zu den selbstironischen Highlights der Musikkomödie.
 

(c) Netflix/Sony Music

Julia Holter: So Humble the Afternoon
Zwischen 2011 und 2018 veröffentlichte die amerikanische Sound-and-Song-Magierin Julia Holter nicht weniger als fünf Studioalben, eines schöner als das andere. In diesem Jahr beschränkte sie sich – abgesehen von einem Fleetwood Mac-Cover und dem minimalistischen Score zum preisgekrönten Drama
Niemals Selten Manchmal Immer – auf eine Einzelkomposition. Die gestaltet sich so atmosphärisch und verträumt wie man es von Julia gewohnt ist.

(c) Domino Recording

Deleyaman: The Valley
Zum Schluss noch der Song des Jahres. Bei dieser wunderschönen Ballade glänzen nicht nur Aret Madilian und Beatrice Valantin mit ihrem Gesang, mit Brendan Perry von Dead Can Dance gibt es auch einen prominent-hochkarätigen Gastmusiker, der hier Zymbal, Bouzuki und Schlagzeug spielt.

(c) Deleyaman/TTO Records

Bestes Album 2020


(c) Deleyaman/TTO Records

 

 

 


Mein Musikjahr 2019

4. Januar 2020

Beginnen möchte ich meine mediale Rückschau auf 2019 mit dem musikalischen Resümee, inklusive einem neuen Rekord…



War ich noch vor einem Jahr noch erstaunt darüber, wie viele Konzerte ich 2018 geschafft hatte – nämlich 18 Stück – so kam bei dem Verfassen dieses Beitrages heraus, dass dieser persönliche Rekord in 2019 noch gebrochen wurde, mit sage und schreibe 21 Konzertbesuchen. Die Highlights waren freilich Dead Can Dance und deren männliche Hälfte solo (beide in Frankfurt), die türkische Nacht mit Gaye Su Akyol und BaBa ZuLa sowie die schrägen Franzosen von La Societée Timides a la Parade des Oiseaux. Die “niederländische” Truppe Spinifex durfte ich sogar zweimal live erleben.

Eine Auflistung der besten Songs muss leider entfallen weil ich ehrlich gesagt nicht wirklich dazu gekommen bin, Neuerscheinungen von 2019 anzuhören. Dabei haben mit Bent Knee, Kuhn Fu, der ukrainischen Freak-Cabaret-Formation Dakh Daughters sowie dem lettisch-russischen Duo Darja Kazimira und Dagmar Gertot durchaus einige meiner Lieblingskünstler neue Alben veröffentlicht.

Konzerte:

17. Februar
!Gerald! (FRA)

6. März
Brendan Perry (UK)

24. März
Ni! (FRA)
Spinifex (NED)

14. April
Boolvar (FRA)
Kuhn Fu (GER/NED)

9. Juni
Sean Noonans Picnic in Snow (USA/GER)

16. Juni
Dead Can Dance (AUS/UK)

7. Juli – Festival Fantasia
Tibetréa (GER)

2. August – Hafensommer Würzburg (Istanbul Night)
Gaye Su Akyol (TUR)
BaBa ZuLa (TUR)

7. September – STRAMU Würzburg
The Ukuleleaves (GER)

27. September – Freakshow Artrock Festival
Kontraesthetika (NED/USA)
Wax’in (FRA)
Spinifex (NED)

20. Oktober – Freakshow: Meeting of the Spirit, Part I
Tatvamasi (POL)
White Pulse (SUI)
ALBATRE (NED)

27. Oktober – Freakshow: Meeting of the Spirit, Part II
Welcome Inside The Brain (GER)
Alex’s Hand (USA/GER)
La Societée Timides a la Parade des Oiseaux (FRA)


Filme und Serien 2018 – Der Rest

2. Februar 2019

Es ist schon wieder Februar und ein letzter Rückblick auf mein mediales Jahr 2018 steht noch aus.



Nach den aktuellen Filmen, Serien und meinem musikalischen Resümee folgt nun die wirklich allerletzte Rückschau auf 2018, in Form der besprochenen nicht aktuellen Medien sowie den ansonsten konsumierten Bewegtbildwerken. Außerdem bestätigt sich hiermit der Verdacht, dass ich im Vergleich zu 2017 etwas nachgelassen habe. Die Listen erheben allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 😉

Filme
Agent Hamilton 2: In persönlicher Mission
Argoman – Der phantastische Supermann
Bright
Die Farbe
Flash Gordon (1980)
Gefahr: Diabolik
Italian Spiderman (Kurzfilm)
The Killing of a Sacred Dear
Leading Lady Parts (Kurzfilm)
Lovecraft-Kurzfimblock

x The Call of Cthulhu
x Die Farbe aus dem All
x Shadow of the Unnamable
x Das Zimmer
Masters of the Universe (1987)
Planet der Vampire
Suspiria (1977)
Tomorrow, When the War Began

Serien
Batman (1966) – Folgen 1 & 2
Danger 5:
Staffel 1
x
The Diamond Girls
x I Danced for Hitler
x Lizard Soldiers of the Third Reich
x Kill-Men of the Rising Sunday
x Hitler’s Golden Muder Palace
x
Fresh Meat for Hitler’s Sex Kitchen
x Final Victory
Staffel 2
x
Merry Christmas Colonel
x
Johnny Hitler
x
Revenge of the Lizard Men
x
Un sacco di Natale
x
Super Dead
x
Back to the Führer
x
Welcome to Hitlerland
Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. – Staffel 2
Schwermetall Chronicles – Staffel 1:
x Die Krone des Königs
x Beschütze mich
x Rotes Licht/Kaltes Herz
x Und raus bist du
x Der Schwur der Anya
x Der Herr des Schicksals

Außerdem noch gesehen und in 2018 (noch) nicht bzw. nicht erneut rezensiert:

Filme
Bela-Tarr-Fllme:
x Verdammnis
x Die Werckmeisterschen Harmonien
Beverly Hills Cop (Kritik vom 2. Januar 2019)
Dead Can Dance: Toward the Within
Grace (Kurzfilm)
Hercules (1983)
Machete Kills
Twin Peaks: Firewalk with Me

Serien
Akte X:
x Staffel 4, Folgen 16 bis 22
x Staffel 10, Folgen 1, 5 & 6
Castle (einzelne Folgen)
Easy – Staffel 2, Folge 1
Elementary (einzelne Folgen)
Forever – Folgen 14 & 15
Halt and Catch Fire – Staffeln 1 bis 3
He-Man and the Masters of the Universe – Staffel 1, Folgen 1 bis 7
The IT Crowd:
x Staffeln 3 und 4
x Serienfinale (Special)
Legion – Staffel 1
Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D – Staffel 3, Folgen 1 bis 3
She-Ra: Princess of Power – Staffel 1, Folgen 1 bis 5
Star Trek: The Next Generation – Staffel, Folgen 3 bis 5
Thunderbirds Are Go – Staffel 1, Folgen 8 bis 12
Timeless – Folge 1
Twin Peaks – Staffel 2
Twin Peaks – Die Rückkehr

Auswertung

Aktuelle Filme 2018: 24
Aktuelle Serien/TV-Filme 2018: 27
Weitere rezensierte Filme: 17
Weitere rezensierte Serien(-Staffeln): 5
Weitere Filme: 8
Weitere Serien: 16

GESAMT:
49 Filme
48 Serien(-Staffeln)

 


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