Review(s) Februar 2021

2. März 2021

Ein Sechstel von 2021 haben wir bereits hinter uns. Meine Reviewbilanz für Februar gestaltet sich (wieder) sehr filmlastig.

 

Bedingt durch die „Aufarbeitung“ der Internationalen Filmwoche Würzburg (28. Januar bis 3. Februar 2021) und der Tatsache, dass die aktuelle Situation hinsichtlich meiner Produktivität nicht unbedingt förderlich ist, habe ich im Februar überwiegend Filmkritiken geschrieben/veröffentlicht. Die Serien-Reviews mussten da leider (erneut) ziemlich kürzer treten. Als Kontrastprogramm zu den fünf hochwertigen Festivalbeiträgen habe ich mir zwei miese Streifen gegönnt. 😉


Filme
Filles de Joie – Freudenmädchen (Internationale Filmwoche Würzburg)
Nafi’s Father (Internationale Filmwoche Würzburg)
Farewell Paradise (Internationale Filmwoche Würzburg)
Old Men Never Die (Internationale Filmwoche Würzburg)
Halef (Internationale Filmwoche Würzburg)
Wizards of the Lost Kingdom
Ninja Assassin

Serien
Black Lagoon: Roberta’s Blood Trail
Years and Years

Sonstiges
MWJ Film Awards 2020
Star Trek: Corona (Roman)

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Malcolm & Marie
Puparia (Kurzfilm)

Borkum… mit Judith Rakers (TV-Doku)
Das Geheimnis George Méliès (TV-Doku)

American Gods: Staffel 3, Folgen 4 bis 6
Babylon 5: Staffel 1, Folgen 14 bis 16
Disenchantment: Teil 3, Folgen 6 bis 10
His Dark Materials: Staffel 2, Folgen 1 bis 4

 

 


Media Monday #505

1. März 2021

Und schon wieder ist es März. Verrückt, nicht wahr? Die Zeit vergeht, aber es ändert sich wenig. Das hat aber auch seine Vorteile. Etwa in Form der Verlässlichkeit des Media Mondays, der heute wieder mit sieben Fragen aufwartet…

Beiträge der Woche
Ninja Assassin
Years and Years


1. Im Kampf der Streaming-Dienste befindet man sich aus meiner Sicht gerade in der „Zersplitterungsphase“, in welcher gefühlt jeder Sender einen eigenen Streaming-Dienst aufmacht oder viele kleine Anbieter aus dem Boden schießen. Als Fan hochwertiger Film- und Serien-Kost steht man da irgendwie zwischen zu vielen Stühlen. Wie viele der Anbieter längerfristig überleben wird sich noch zeigen.

2. Der Star Trek-Roman Corona war für mich eine erfreuliche Entdeckung, quasi ein Geheimtipp, denn so habe ich nach langer Zeit wieder mal einen Roman aus Gene Roddenberrys Sternensaga gelesen, der allerdings das „Aktualitätsversprechen“ des Titels nicht einlösen konnte. 😉

3. Auch jetzt noch ist Kino (und auch Fernsehen) eine Form des Eskapismus für mich, die mich nach 19 Jahren als Hobbyfilmkritiker und 30 Jahren als Kinogänger noch begeistern und verzaubern kann.

4. Was es braucht für eine in allen Punkten überzeugende Produktion, stellt Francis Ford Coppolas Verfilmung von Bram Stokers Roman Dracula aus dem Jahre 1992 eindrucksvoll unter Beweis, denn für mich funktioniert der Film durch seine ungemein atmosphärisch-düstere Inszenierung als ganzheitliche Adaption des Stoffes.

5. Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht (OT: Nick & Norah’s Infinite Playlist) kommt mit einer „bestechenden“ Playlist an Songs daher, nur leider hat sich weder die Playlist noch der Film an sich besonders in mein Gedächtnis eingebrannt. Beides habe ich nämlich seit der Sichtung des Films im Juli 2016 wieder vergessen.

6. Wenn TV/PC/Laptop mal ausbleiben, bevorzuge ich ja Musik und/oder (in letzter Zeit zu selten) ein interessantes Buch, gerne auch in Comicform. Mit Freunden treffen und solche Sachen ist ja derzeit schwierig.

7. Zuletzt habe ich meine beste Freundin und ihre kleine Familie besucht und das war seit langem überfällig und daher sehr schön, weil wir uns seit Anfang August nicht gesehen hatten.

 


Media Monday #503

15. Februar 2021

Die zweite Februarhälfte startet (wie schon die erste) mit dem Media Monday

Beiträge der Woche
Halef (Internationale Filmwoche Würzburg 2021)
Star Trek: Corona (Roman)
MWJ Film Awards 2020

 

Fragen der Woche

1. Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert ist der immersive Effekt bei Filmen und Serien (bei ersterem vor allem im Kinosaal).

2. Anonymus ist mal ein richtig untypischer Film für Roland Emmerich, schließlich ist der aus dem Schwabenland stammende Filmregisseur ja eher für seine Katastrophenfilme bekannt. Das genannte Historiendrama widmet sich aber einer möglichen Theorie zur Autorenschaft von William Shakespeare.

3. Ich bin ja schon ziemlich aufgeregt, wenn ich daran denke dass irgendwann vielleicht mal wieder Kinos öffnen und Konzerte stattfinden dürfen.

4. Fernab von bombastischen Effekten und allgemein Blockbuster-Attitüden spielt sich mein Filmkonsum in den letzten Jahren weitgehend ab.

5. Im Vergleich zwischen dem, was früher und heutzutage optisch und inhaltlich in Serien möglich ist hat sich vor allem in narrativer Hinsicht Einiges getan. Es gibt aber auch immer noch „althergebrachte“ Formate.

6. Star Trek: Corona wusste mich von der ersten Seite an zu fesseln, denn ich wollte unbedingt wissen ob der Roman etwas mit unserer gegenwärtigen Lage zu tun hat. 😉

7. Zuletzt habe ich das Wochenende genutzt, um ein wenig produktiv zu sein (siehe oben) und gleichzeitig aber auch wieder Kraft zu tanken und das war sehr wichtig, weil die aktuelle Situation bisweilen schon an den Nerven zehrt. Am Sonntag machte ich einen kleinen Spaziergang durch den noch verschneiten und vereisten Park in der Nähe, siehe Foto.

 


Star Trek: Corona (Roman)

13. Februar 2021

Einen kuriosen Fund entdeckte der Comicbuchladen meines Vertrauens im hauseigenen Antiquariat. Und ich konnte das Büchlein mit dem „schönen“ Titel Corona ergattern.

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise unter dem Kommando von James T. Kirk, das aus dem 23. Jahrhundert ins Jahr 2021 zurückreist, um die Menschheit vor der Covid-19-Pandemie zu retten. Schiffsarzt Dr. Leonard „Pille“ McCoy gelingt es einen überaus wirksamen Impfstoff zu entwickeln, der nun unter die Menschen gebracht werden muss. Doch Widerstand in Gestalt von querdenkenden Humanoiden droht…

Scherz beiseite. Das Buch ist natürlich kein Werk unglaublich prophetischer Science-Fiction, sondern „nur“ ein Roman aus dem Star Trek-Universum, mit der bekannten Crew aus der Serie Raumschiff Enterprise (Star Trek: The Original Series; 1966-1969). Geschrieben wurde Corona vom amerikanischen Science-Fiction-Autoren Greg Bear (geboren 1951), der über 50 Bücher verfasst hat und zu den Gründungsmitgliedern der San Diego Comic Con zählt. Erschienen ist der Roman 1984, die deutsche Übersetzung von Andreas Brandhorst wurde von Heyne Science-Fiction & Fantasy 1988 (225 Seiten) veröffentlicht.

Auf Befehl der Sternenflotte wurde die U.S.S. Enterprise sehr zum Missfallen von Captain Kirk und Schiffsarzt Dr. McCoy mit einem neu entwickelten Überwachungssystem für Notfälle ausgestattet. Außerdem ist die Reporterin Rowena Mason an Bord gekommen, um eine Reportage über die Enterprise zu machen. Da erreicht das Schiff ein Notruf aus dem Black-Box-Nebel. Dort erforscht ein vulkanisches Wissenschaftler-Team unter Führung von T’Prylla, einer Verwandten Spocks, und ihrem Ehemann Grake auf einem Asteroiden den Entstehungsprozess dreier Protosterne. Kirk und seine Crew müssen feststellen, dass die Vulkanier von „Corona“, einer fremden Macht kontrolliert werden, welche den Zustand des Universums vor dem Urknall wieder herstellen will.

Meine Enttäuschung über den fehlenden Bezug zur aktuellen Pandemie-Situation hielt sich bei der Lektüre in Grenzen. Greg Bear lieferte mit seinem einzigen Roman zum von Gene Roddenberry ins Leben gerufenen Scifi-Franchise eine solide Geschichte ab. Im Zentrum steht nicht nur die titelgebende Macht. Auch die Perspektive der jungen Reporterin Rowena Mason, die erstmals ihren, nur von Menschen bewohnten kleinen Heimatplaneten verlässt und sich in Anwesenheit von „Nichtmenschen“ unwohl fühlt, kommt zur Geltung. Für Spannung in der Besatzung sorgt das neue Computersystem, welches programmiert wurde, die Befehle des Captains in Notfällen gegebenenfalls außer Kraft zu setzen. Insgesamt hätte man die Story sicher noch weiter ausarbeiten können denn das Ende kommt leider etwas zu früh. Im Gegensatz zur TV-Serie bietet das Medium Roman die Möglichkeit, Gedanken, Gefühle, Sorgen, Zweifel und Ängste der Figuren stärker zu vermitteln, was Bear auch nutzt.

Kleines Kuriosum noch am Rande: zwischen Kapitel 20 und 21 (von insgesamt 25) wird die Handlung doch tatsächlich von Produkt(de)platzierung unterbrochen, als auf zwei überwiegend geschwärzten Seiten Werbung für eine bekannte Suppenmarke gemacht wird! Also gleich auf zum Replikator! 😉

Die deutsche Taschenbuchausgabe von Star Trek: Corona gibt es nur noch gebraucht zu kaufen. Der Roman ist bei Heyne auch als E-Book erschienen.

Credits
Bild (c) Heyne.

 


Media Monday #502

8. Februar 2021

Was kommt denn hier hereingeschneit? Die neue Ausgabe des Media Mondays mit sieben flockigen Fragen!

Von Donnerstag vorletzte Woche bis Mittwoch letzte Woche war ich quasi im Festival-at-Home-Modus (aka Cineast im Homeoffice), weil das seit 2012 jedes Jahr von mir besuchte Filmwochende in Würzburg in eine digitale Filmwoche umgewandelt wurde. Leider habe ich es noch nicht ganz geschafft, das ganze halbe Dutzend Filme zu rezensieren, es fehlt nur noch der letzte Beitrag. Als Kontrastprogramm zum hochwertigen Filmgenuss gab es zwischendurch einen echten Fantasy-Trashfilm, nämlich Wizards of the Lost Kingdom.

Internationale Filmwoche Würzburg 2021
Die Erlösung der Fanny Lye
Filles de Joie – Freudenmädchen
Nafi’s Father
Farewell Paradise
Old Men Never Die
Halef (Kritik folgt noch)


Fragen der Woche

1. Jetzt, wo man durch widriges Wetter noch mehr ans eigene Heim gefesselt ist überlegt man sich vielleicht das ein oder andere Mal nach draußen zu gehen.

2. Apropos Eskapismus, ist es doch immer wieder schön von besonderen Filmen (und Serien) in eine andere Welt/Lebenswirklichkeit versetzt zu werden. Auch wenn das Heimkino das richtige Kinoerlebnis nicht ersetzen kann, ein immersives Eintauchen ist auch zuhause möglich.

3. Ansonsten ist sequentielle Kunst ein Thema, das mich ein ums andere Mal zu begeistern weiß, denn es gibt auf diesem Gebiet einfach viele tolle Werke.

4. Die Baustelle gegenüber hat nun schon länger (seit Freitag) nichts mehr von sich hören lassen und ich frage mich ob die Arbeiten im angekündigten Schneetreiben einfach weitergehen.

5. In den letzten Monaten beobachte ich bei mir in Sachen Medienkonsum ja durchaus dass die Vielfalt immer bunter wird, vor allem da sich die Bandbreite zwischen anspruchsvollerem Arthouse-Kino bis hin zu miesem Trash erstreckt.

6. Der iranische Film Old Men Never Die, über eine Gruppe uralter Männer, die auf den Tod warten, ist meines Erachtens eine unbedingte Empfehlung wert, schließlich hat er mich mit herrlich schwarzem Humor, urigen Figuren und tollen Landschaftaufnahmen begeistert.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 


Review(s) Januar 2021

1. Februar 2021

Ein Zwölftel von Zweitausendeinundzwanzig ist schon wieder vorbei. Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

An der Serienfront gestaltete sich der Januar leider etwas mau. Das muss im Februar unbedingt besser werden. Sobald die Internationale Filmwoche und die dazugehörigen Reviews fertig sind. Außerdem stehen noch die diesjährigen Verleihungen der „MWJ Film Awards“ und der „MWJ Television Awards“ aus.

Filme
Then Came You (2018)
Leon muss sterben
Das Wikipedia-Versprechen
(TV-Doku)
Bolero – Ein Refrain für die Welt (TV-Doku)
Stille Reserven
Bearkittens
Die Erlösung der Fanny Lye (Internationale Filmwoche Würzburg)

Serien
Tatort: Das ist unser Haus
Die Schauspielschüler – Staffel 2

Sonstiges
Mein Filmjahr 2020
Mein Fernsehjahr 2020
40 Jahre Hermkes Romanboutique
Media Monday #500
Mira Furlan (1955-2021)

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Filles de Joie – Freudenmädchen (Internationale Filmwoche Würzburg)
Nafi’s Father (Internationale Filmwoche Würzburg)
Robin Hood – Helden in Strumpfhosen (RW)

Die Bühne ein Spielzimmer – Musikerin Ingeborg Freytag im Kurzportrait (Kurzfilm)
Luthiens Traum (Kurzfilm)

American Gods: Staffel 3, Folgen 1 bis 3
Disenchantment: Teil 3, Folgen 1 bis 4
Star Trek: Discovery – Staffel 3 , Folgen 12 und 13

 

 

 

 


Media Monday #501

1. Februar 2021

Schon wieder Montag und gleich noch ein anderer Monat. Der heutige Media Monday steht bei mir im Zeichen eines digitalen Filmfestivals und obsessiver Filmemacher.

Seit 2012 gehe ich regelmläßig, seit 2016 auch mit mehreren Besuchen pro Jahr, auf das internationale Filmwochenende in Würzburg. Wegen der Corona-Pandemie wurde die üblicherweise von Donnerstag bis Sonntag laufende Veranstaltung auf eine ganze Woche (28.01. bis 03.02.2021) ausgedehnt und findet ausschließlich digital statt. Etwas ungewohnt ein Filmfestival von zuhause aus, aber dennoch toll, dass es überhaupt stattfindet. Ein paar Filme habe ich schon gesehen, bis Mittwoch sollen aber noch welche dazukommen. Den ersten, Die Erlösung der Fanny Lye, habe ich schon rezensiert (siehe unten).

Außerdem beschäftige ich mich seit ein paar Wochen mit den Werken der beiden „Obsessive Filmmakers“ Lars Kokemüller alias Lars Henriks und Nisan Arikan. Bisher habe ich nicht nur ihre drei gemeinsamen Filme gesehen und rezensiert (zuletzt Bearkittens) sondern auch beide Staffeln der Webserie Die Schauspielschüler. Die Begeisterung über meine positive Resonanz hat Lars Henriks dazu veranlasst, Auszüge aus meinen Reviews in seinen Facebook-Stories zu verarbeiten. Danke, Lars! 🙂

Beiträge der Woche

Mira Furlan (1955-2021)
Bearkittens
Die Erlösung der Fanny Lye
(Internationale Filmwoche Würzburg)
Die Schauspielschüler: Staffel 2
Tatort: Das ist unser Haus

Fragen der Woche

1. Auch im Februar startet ja wieder so einiges, was mein Interesse weckt, wie etwa die übrigen drei Tage der Internationalen Filmwoche Würzburg.

2. Auch heute noch erscheinen viele Serien im wöchentlichen Turnus, anstatt direkt vollständig zum Abruf zur Verfügung zu stehen, was gleichermaßen Lob und Missfallen hervorruft. Ich für meinen Teil kann beiden Veröffentlichungsmodellen etwas abgewinnen. Bei manchen Serien kann ich die Woche Verarbeitungszeit bis zur nächsten Folge gut gebrauchen.

3. Das Schöne an Büchern in gedruckter Form oder auch Filmen auf DVD oder Blu-ray ist nicht nur die internetunabhängige Verfügbarkeit. Die physischen Medien machen zudem im Regal/Bücherschrank eine gute Figur.

4. Nachdem ich letztens mal wieder meine Arbeitskollegin gesehen habe, die seit Wochen fast nur noch im Homeoffice arbeitet, war das sehr schön. Auch weil ich ihr bei der Gelegenheit gleich noch zum 40. Geburtstag gratulieren konnte. 😉

5. Mit der digitalen Filmwoche wurde endlich mal wieder eine richtig originelle Idee verwirklicht, denn nicht ins Kino gehen zu können ist zwar sehr unschön, aber Hauptsache das einzige Filmfestival in meiner Wahlheimat findet überhaupt statt. Die technische Umsetzung finde ich übrigens gelungen.

6. Für mich der wohl beste Ausgleich für den Alltag ist Musikhören, egal ob beim Aufräumen, Hausarbeit machen oder während des Schreibens. Ich höre übrigens gerade Nierika von Dead Can Dance.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 

 


Media Monday #500 – Jubiläumsausgabe

25. Januar 2021

Es ist da, das unglaubliche Jubiläum des Media Mondays von Wulf aus dem Medienjournal! Auf zur 500. Ausgabe!

In unserer schnellliebigen Zeit, in welcher Blogs auftauchen und teilweise gleich wieder verschwinden, „soziale“ Netzwerke als überwiegender Ausdruck von Oberflächlichkeit alles vereinnahmen, grenzt es doch einigermaßen an ein Wunder, dass es den Media Monday auch nach 500 Jahren Ausgaben immer noch gibt. Ich selbst bin seit Ausgabe Nummer 56 (23. Juli 2012) dabei, wobei ich beim ersten Mal einen Tag zu spät dran war. Seitdem ist Wulfs wöchentlicher Fragebogen eine feste Konstante geworden. Denn ich bin mir nicht sicher ob ich ohne den „MM“ so regelmäßig bloggen würde wie ich es mit ihm tue. Der Media Monday hat mich auch mit vielen Gleichgesinnten verbunden, die ich auf keinen Fall missen möchte. Danke dafür!

Beiträge der Woche
Dokutipps: Wikipedia / Bolero
Stille Reserven

Fragen der Woche

1. Für die nächsten 500 Ausgaben des Media Monday wünsche ich mir dass dieser wie bisher weitergeht, die Community weiter zusammenwächst und auch neue Kandidaten teilnehmen,

2. Seit ich im Juli 2012, also vor 102 Monaten/ 8,5 Jahren (>3.100 Tage) den Media Monday für mich entdeckt habe, hat sich bei mir so einiges getan: ich trage seit Anfang 2014 Kontaktlinsen, habe mich 2015 von meiner langjährigen Freundin getrennt (und sie sich von mir), bin daher umgezogen, habe 2017 nach langer Wartezeit endlich eine unbefristete Stelle erhalten, im gleichen Jahr mit dem Cosplayen angefangen, dabei wieder festgestellt dass ich ein Hobbit bin, und erstmals andere Blogger (Friedel von Grimm, Singende Lehrerin, Bullion) getroffen, ab 2018 sukzessive eine massive Verbesserung meines allgemeinen Gesundheitszustandes erreicht, 2019 ein Bloggertreffen bei Gnislew von Sneakfilm besucht (mit Gnislews Familie, unserem „Guru“ Wulf und dessen Freundin), die Corona-Situation bisher schadlos überstanden (Toitoitoi!) und kürzlich im kleinsten Kreis meinen 40. Geburtstag gefeiert. Außerdem haben sich in dieser Zeit mein Geschmack und meine Interessen was Filme, Serien und Musik angeht fast grundlegend verändert. Quasi die Entwicklung vom ziellosen Medienkonsumenten Anfang 30 zu einem weniger ziellosen Blogger/Mediengourmet Anfang 40.

3. Die wöchentliche Beschäftigung mit dem, was man so gesehen, gelesen oder gehört hat zählt mittlerweile völlig selbstverständlich zu meinem Alltag als Blogger.

4. Fernab des Konsums von Medialem finde ich es ja immer reizvoll Leute persönlich zu treffen, was seit Monaten ja leider sehr schwierig ist. Es wird aber wieder einfacher werden, davon bin ich überzeugt. Und dann wird es auch wieder ein Treffen mit anderen Bloggern geben.

5. Film schauen und darüber schreiben ist wohl meine größte Passion, schließlich mache ich das seit Anfang Januar 2002, also seit genau 19 Jahren.

6. Das Wunderbare an dem Austausch, den frischen Impulsen ist ja dass man immer wieder interessante Empfehlungen bekommt, die man sonst vielleicht übersehen hätte, und die bunte Vielfalt der Blogger, Meinungen, Perspektiven.

7. Zuletzt habe ich nachgerechnet seit wann/wie lange ich schon am Media Monday teilnehme und das war wundervoll, weil ich nur die ersten 55 Ausgaben „verpasst“ hatte und seitdem jedes Mal dabei war.

 

 


Doku-Tipps: Wikipedia / Bolero

20. Januar 2021

Aus aktuellem Anlass gibt es heute von meiner Seite zwei empfehlenswerte Doku-Tipps, die kostenfrei in der Arte-Mediathek verfügbar sind.


Das Wikipedia-Versprechen

Am 15. Januar 2021 feierte Wikipedia 20. Geburtstag. Jascha Hannover und Lorenza Castelle haben das Jubiläum zum Anlass genommen, um in ihrer Doku Das Wikipedia-Versprechen: 20 Jahre Wissen für Alle? nicht nur die Geschichte der von Jimmy Wales gegründeten Internet-Enzyklopädie kurz zu beleuchten sondern auch ihre Stärken und Schwächen zu thematisieren. Das hehre Ziel der Gründer: Wissen für alle frei verfügbar zu machen. Jeder kann an zu dieser mittlerweile gigantischen Datenbank etwas beisteuern. Das bringt natürlich auch Probleme mit sich. Trotz der Überprüfung der Inhalte durch Admins schaffen es immer wieder falsche Informationen auf Wikipedia. Außerdem bilden Relevanz und die Belegbarkeit von Inhalten komplexe Streitpunkte. Eigentlich ein Thema für einen abendfüllenden Dokumentarfilm.

Das Wikipedia-Versprechen ist noch bis 4. April 2021 in der Arte-Mediathek und bis 11. Januar 2022 in der ARD-Mediathek abrufbar.

Das Wikipedia-Versprechen: 20 Jahre Wissen für Alle?
Deutschland 2021. 52 Minuten. Regie: Jascha Hannover und Lorenza Castella.

Bolero – Ein Refrain für die Welt

Anne-Solen Dougouet und Damien Cabrespinas widmen sich in ihrem bereits Ende 2019 veröffentlichten Film Bolero – Ein Refrain für die Welt dem vom französischen Komponisten Maurice Ravel (1875-1937) geschaffenen Werk. Zwar wird auch auf die Entstehung des bekannten Orchesterstückes eingegangen, der Schwerpunkt liegt aber eindeutig auf den massiven Nachhall von Ravels bekanntem Opus. Zur Wort kommen nicht nur Musiker wie Angelique Kidjo, Rufus Wainwright und Lalo Schifrin, sondern auch Dirigenten, Choreographen, Tänzer und Filmemacher, die alle durch den Bolero beeinflusst wurden und ihre eigenen Inszenierungen bzw. Interpretationen schufen. Anhand dieser höchst unterschiedlichen Personen und diversen Performances werden die Charakteristika des Stückes behandelt und erforscht. Abzüge in der B-Note bekommt die Doku von mir allerdings schon. Es wird nämlich mit keiner Silbe auf den genialen „Fauxlero“ aus der siebten Folge der ersten Staffel von Legion eingegangen.

Bolero – Ein Refrain für die Welt ist noch bis 17.03.2021 in der Arte-Mediathek abrufbar.

Bolero – Ein Refrain für die Welt (Boléro, le refrain du monde)
Frankreich 2019. 52 Minuten. Regie: Anne-Solen Dougouet und Damien Cabrespinas.

Credits
Das Wikipedia Versprechen (c) WDR/Arte.
Bolero – Ein Refrain für die Welt (c) Arte.

 

 

 


Media Monday #499 – Jubiläumsausgabe

18. Januar 2021

Ja, ihr lest richtig! Für mich ist auch Nummer 499 des Media Mondays eine runde Sache. Warum erfahrt ihr im Folgenden.

Am vergangenen Freitag feierte der Comicbuchladen meines Vertrauens sein 40jähriges Bestehen (siehe Beitrag). Und zwei Tage später bin ich dann eben altersmäßig nachgezogen. Gefeiert wurde gestern wirklich nur im kleinsten Familienkreis. Den gefühlt halben Tag habe ich die zahlreichen Glückwünsche über unterschiedliche Kanäle verarbeitet. Die ganze Sache erscheint mir aber immer noch einigermaßen unwirklich. Nächste Woche gibt es dann für alle was zu feiern! 😉

Beiträge der Woche
40 Jahre Hermkes Romanboutique
Leon muss sterben

Fragen der Woche

1. Der letzte Film, der meine Erwartungen gänzlich enttäuscht hat muss schon länger her sein, denn ich kann mich gerade nicht so wirklich an eine völlige Enttäuschung erinnern.

2. Alle meinen ja, so viel Zeit – und auch Langeweile – zu haben. Bei mir ist das so gut wie nie der Fall.

3. Die Art und Weise, wie Kinofilme entweder ein ums andere Mal verschoben oder alternativ an Streamingdienste verkauft werden lässt den aufmerksamen Cineasten um die Zukunft des richtigen Kinos (also in ein Lichtspielhaus gehen und dort auf einer Leinwand einen Film ansehen) bangen.

4. Aktuell ist schon eine komische Zeit, um einen runden Geburtstag zu feiern. Ich wollte das diesjährige Wiegenfest ja aufs nächste Jahr verschieben, aber irgendwie funktioniert das nicht. Man wird wohl zwangsläufig ein Jahr älter. Laut meiner Ex-Freundin bin ich übrigens zum 22. Mal 18 geworden. 😉

5. Wäre ja mal klasse, wenn man (ich wiederhole mich hierbei) die Corona-Pandemie zum Anlass nehmen würde, der ohnehin schon grassierenden sozialen Ungerechtigkeit mit dauerhaften Maßnahmen entgegen zu treten. Aber bevor das passiert bin ich vermutlich 80. Oder ich erlebe es sehr wahrscheinlich nicht mehr.

6. Im Grunde bitter, wenn man bedenkt, dass siehe 5.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 


 

 


LESELISTEN

LITERATUR - PROSOPAGNOSIE - FILM

Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken.wordpress.com/

Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

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Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

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Sneakfilm - Kino mal anders

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Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

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Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

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Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

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Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

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You're gonna be fine.

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Xanders Blog

Ein Blog über Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.