Halloween bei Hermkes

31. Oktober 2019

Was haben der Pinguin, Star-Lord, Storm, Hela, der Tod, Machete sowie Figuren aus One Piece und Lady Mechanika gemeinsam? Sie alle waren im lokalen Comicbuchladen zum Halloween Comicfest.

Wegen des ausgefallenen Sommerfestes lud der Comicbuchladen meines Vertrauens zum Herbstfest, das aufgrund der günstigen Terminierung am vergangenen Samstag (26. Oktober) als Halloween-Veranstaltung anfgezogen wurde. Neben Kaffee, kalten Getränken, Pizza, Kuchen sowie kiloweise Comics zum kleinen Preis waren auch ein paar Cosplayer anwesend. Letzteres sehr zur Freude der Besucher sowie der beiden Besitzer Gerd und Bernie. Machete (eine gewisse Ähnlichkeit mit mir ist rein zufällig) ließ es sich natürlich nicht nehmen, vorbeizuschauen. Beim Cosplay Contest gab es dann drei verdiente Gewinner (da Machete nicht verliert erhielt er einen kleinen Trostpreis).

Was für ein herrlich verrückter, sonniger Mittag/Nachmittag! Vielen Dank an das Team von Hermkes Romanboutique!

 


Mehr Bilder gibt es
HIER.

Bilder (c) Linda Matthey / Hermkes Romanboutique

 


Media Monday #435

28. Oktober 2019

Der Winter naht. Die Winterzeit ist schon da. Der heutige Media Monday auch…



Die mediale Bilanz des Wochenendes:

Freitag: Vollendung der Sichtung von The Singing Detective, einer völlig zu Unrecht vergessenen Musical-Miniserie von Dennis Potter über einen Schriftsteller mit schwerer Psioriasis, die zwischen der Handlung im Krankenhaus, der Kindheit des Protagonisten und einer Film-Noir-Geschichte wechselt.

Samstag: Halloween Herbstfest im Comicbuchladen meines Vertrauens mit Cosplay-Contest (Machete hat nicht gewonnen, aber dennoch einen Trostpreis erhalten), danach Fertigstellung der neuen Horroctober-Filmkritik (siehe unten) und Kinobesuch von Terminator: Dark Fate (Review folgt bald)

Sonntag: Zweiter Teil von Meeting of the Spirits, dem Konzertevent in der Freakshow-Reihe mit drei Gigs im Würzburger Immerhin. Als erstes die deutsche Band Welcome Inside The Brain, die für mich ein wenig wie die Ret Hot Chili Peppers klangen. Danach folgte die ambitioniert-anspruchsvollen Avantrock-Formation Alex’s Hand. Das Highlight am Schluss: die grandiosen Franzosen von La STPO, die ein irres dadaistisches Freak-Feuerwerk abbrannten.

 

 

 

Beiträge der Woche
Fallet (Kurzkritik)
Horroctober #4: Suspiria (2018)

Fragen der Woche

1. Wenn am Donnerstag – mittlerweile ja auch immer öfter hierzulande – wieder Halloween gefeiert wird, werde ich mir eventuell den Zombiewalk in der Innenstadt beobachten.

 

2. Meiner Meinung nach sollte Frankenstein Junior von Mel Brooks in keiner Sammlung eines ambitionierten Horrorfilm-Fans fehlen, schließlich ist diese Horrorparodie in jeder Hinsicht gelungen.

3. Jump-Scares, Psycho-Terror, fiese Clowns und böse Geister; am meisten grusele ich mich ja vor Rechten.

4. Zwischen dem gruseligen Monat und dem weihnachtlichen Monat liegt ja nun auch stets der November. Für mich die passende Zeit, um noch ein paar Serien nachzuholen.

5. Langsam kann ich es nicht mehr hören, dass der Brexit verschoben werden soll. Einfach die ganze schwachsinnige Angelegenheit abblasen, quasi Brexit-Exit!

6. Die jüngst durch die Zeitumstellung „gewonnene“ Stunde habe ich zum Schlafen genutzt.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #434

21. Oktober 2019

Was für eine Woche! Beruflich und medial gesehen. Zum Revue passieren (und nebenbei ein paar Fragen beantworten) gibt es nun den heutigen Media Monday



Was hab ich mir diese Woche medial alles reingepfiffen, um mich vom Stress im Büro abzulenken. Neben dem dritten Horroctober-Beitrag Elizabeth Harvest (siehe Beitrag der Woche) gab es dann gleich noch den vierten, mit dem eigenwilligen Remake von Suspiria (Review folgt bald). Im Gegensatz zur Sichtung des Originals vor ziemlich genau einem Jahr ist mir aber am folgenden Tag kein Missgeschick mit einer Glasscheibe passiert. Yeah! Über die Woche verteilt startete ein spontaner Rewatch der ersten Staffel von Terminator: The Sarah Connor Chronicles sowie auf Empfehlung von Wortman die Sichtung der kompletten achtteiligen Schwedenkrimi-Parodie Fallet. Ansonsten nutze ich den Samstag zu meinem monatlichen Besuch im Comicladen meines Vertrauens und erweiterte meine Sammlung sequenzieller Kunst.

Besser das Wochenende ausklingen oder anders gesagt das Hirn kräftig durchspülen lassen als bei gleich drei Konzerten in der Reihe Freakshow im Würzburger Immerhin (unter dem Titel „Meeting of the Spirits, Part I“, Teil 2 folgt am Sonntag) kann man auch kaum. Das schüchterne Jazzrock-Quartett Tatavamasi aus Polen bot den gediegenen Einstieg. Die drei Schweizer von White Pulse sorgten anschließend für die ersten Überraschungen. Nach 20 Minuten Dauergeschrubbe und furiosem Getröte (Saxophon, Bass, Drums) zeigten sie per Beamer Ausschnitte aus einem Autorennen-Computerspiel, gefolgt von einer mit Rammstein-Stimme gesungenen und von drei Keyboards gespielten Cover-Version eines Schlagers von Udo Jürgens. Wow. Aber das war gar nichts im Vergleich zu dem nimmermüden Rotterdamer Trio ALBATRE (Philipp Ernsting am Schlagzeug, Hugo Costa am Saxophon und der geniale Gonçalo „Gonzo“ Almeida am Bass), die den begeisterten Zuschauer am Ende eine Stunde lang brachial einheizte, dank psychedelischer Schwarzweiß-Lightshow nicht nur akustisch sondern auch visuell ein Feuerwerk abbrannten. Der Kopf ist frei für eine neue Arbeitswoche, mit allem was dazugehört!

 

 

 

Beitrag der Woche
Horroctober2019 #3: Elizabeth Harvest

Fragen der Woche

1. Schön, wenn einen Filme noch so richtig überraschen können, wie es mir letztens mit Elizabeth Harvest passiert ist, denn ein Ereignis kommt im Film früher als man vermuten würde.

2. Ich verstehe durchaus, weshalb viele mit Jazzrock oder Progrock nicht viel anfangen können, doch für mich persönlich bieten diese Musikgenres immer wieder interessante Konzerterlebnisse (siehe oben) und manchmal finde ich sogar die ein oder andere neue Lieblingsband.

3. Es wird mir wohl auf immer unverständlich bleiben, wie man sich bei etwas wie ____ nur gruseln kann, schließlich Ehrlich gesagt gehöre ich eher zu denen, die nicht verstehen, warum sich viele Leute bei manchem so gar nicht gruseln.

4. Eine der angenehmsten Begleiterscheinungen des Herbst ist es, dass die Temperaturen im Vergleich zum erschöpfenden Hochsommer eher angenehm sind. Wobei ich nichts dagegen hätte wenn es das ganze Jahr über konstant 20 bis 25 Grad warm wäre.

5. Was habe ich mich gefreut, als angekündigt wurde, dass der „Ultimate Cut“ von Watchmen (also der etwas längere Director’s Cut inklusive des integrierten Zeichentrick-Kurzfilms Tales of the Black Freighter) auch hierzulande im Heimkino erscheinen wird, und zwar am 5. Dezember 2019. Wird nach zehn Jahren auch mal höchste Zeit. Das könnte vielleicht auch mit der neuen Serien-Adaption der Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons zusammenhängen, welche gestern (20.10.2019) in den USA startete und ab 4. November in Deutschland bei Sky ihre Premiere feiern wird.

6. Die Aktion „Horroctober“ habe ich eigentlich schon viel zu lange vernachlässigt oder ignoriert, aber dieses Jahr bin ich dabei!

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #433

14. Oktober 2019

Wieder ist ein schönes Wochenende zu Ende und der alltägliche Horror im Oktober beginnt von Neuem…



Nach einer erneut stressigen Arbeitswoche war das Wochenende bei der Familie mit leckerem Essen (es wurde auch gegrillt) und gutem Wetter eine Wohltat. Starten wir die neue Woche mit den horrorlastigen Fragen des heutigen Media Monday.

Beiträge der Woche
Horroctober 2019 #2: Therapie für einen Vampir
Von Mythen, Sagen und Legenden

Fragen der Woche

1. Die Kombi aus Horror und Komödie kann durchaus funktionieren, siehe etwa Therapie für einen Vampir.

2. Mit fiesem Torture-Porn kann man mich ja wirklich jagen, denn so etwas halte ich nicht aus.

3. Der Reiz, sich von Horrorfilmen den Puls nach oben treiben zu lassen, ist bei mir nicht so vorhanden. Mir geht es eher um die ästhetische Umsetzung.

4. Wo wir uns jetzt offiziell im Herbst befinden, bleibt endlich wieder etwas mehr Zeit für Dunkelheit, weil es eben nicht mehr so lange hell ist.

5. Horrorfilme schön und gut, aber ein richtig gruseliges Buch kann mitunter heftiger sein als ein gruseliger Film weil es das Kopfkino in Gang setzt.

6. Die Fantasy-Comedy-Animationsserie Disenchantement bricht auf clevere Weise mit altbekannten Klischees, denn klassische Motive aus der Phantastik werden herrlich durch den Kakao gezogen.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Von Mythen, Sagen und Legenden (Kurzkritik)

13. Oktober 2019

Wie lief das bei den Göttern der alten Griechen? Welcher nordische Gott schwang den Hammer? Wer war gleich nochmal Beowulf? Und wie passt ein gewisser Jesus in die ganze Sache? Antworten auf diese und andere Fragen liefert Von Mythen, Sagen und Legenden, eine zehnteilige Doku-Serie des History Channel.

Göttern, Helden, Monster und Jesus

Götter (Zeus, Hades), Heroen (Herakles, Odysseus) und Monster (Medusa, Minotaurus) der griechischen Mythologe, Helden der nordischen Sagenwelt (Beowulf, Thor) sowie ein kleiner Ausflug ins Legendarium von Mittelerde-Schöpfer J.R.R. Tolkien (1892-1973). All diese Themen bekommt der interessierte Zuschauer im vom History Channel produzierten Zehnteiler Von Mythen, Sagen und Legenden präsentiert, in einer für US-Verhältnisse gar nicht mal so extrem reißerisch aufgemachten Mischung aus Expertenmeinungen von überwiegend amerikanischen Akademikern/Fachliteratur-Autoren, stimmungsvollen Reenactment-Szenen und ordentlichen Animationen. Die Miniserie ist vor allem für Einsteiger in die Materie gut geeignet. Für mich als jemand der sich seit gut einem Vierteljahrhundert mit der griechischen Mythologie beschäftigt boten die ersten sieben Folgen (Liste siehe unten) wenig Neues, wenngleich mich teilweise überrascht hat, welchen historischen/realen Hintergrund einzelne Sagen wohlmöglich besitzen. Was allerdings in einigen der Episoden eher peinlich wirkt: die fast schon zwanghafte Verknüpfung der Stoffe mit dem Christentum. So wird Odysseus‘ Abstieg in die Unterwelt mit Jesus‘ Tod am Kreuz und seiner Auferstehung gleichgesetzt. Diese Herangehensweise mag vermutlich an einer konservativ-christlichen Ausrichtung des ausstrahlenden Senders liegen. Ansonsten aber eine solide, nur selten ein wenig öde Miniserie. Das Erscheinungsjahr und der Originaltitel legen den Verdacht nahe, dass die Macher auf der Erfolgswelle des mäßigen Mythologie-Blockbuster-Remakes Kampf der Titanen (2010) mitreiten wollten.

Von Mythen, Sagen und Legenden ist seit dem 11. August 2011 auf BluRay und DVD erhältlich.

Vielen Dank an Gnislew von Sneakfilm.de für die zur Verfügung gestellten BluRays!

Von Mythen, Sagen und Legenden (Clash of the Gods)
TV-Dokureihe USA 2009. FSK 12. 10 Folgen. Gesamtlänge: ca. 450 Minuten. Regie: Christopher Cassel und Jessica Conway.

 


Episodenliste
(US-Reihenfolge in Klammern)

1 Odysseus – Der Zorn des Poseidon (6)
2 Odysseus – Irrfahrt nach Ithaka (7)
3 Zeus (1)
4 Hades – Gott der Unterwelt (3)
5 Herkules (2)
6 Medusa (5)
7 Minotaurus (4)
8 Beowulf (8)
9 Thor (10)
10 Tolkiens Fabelwesen (9)

Credits
Bilder (c) Sunfilm/Tiberius/History Channel


Review(s) September 2019

3. Oktober 2019

Der Feiertag kommt wie gerufen. Endlich mal Zeit um Runterkommen und nebenbei eine Bilanz des Vormonats zu ziehen.



Die Review-Ausbeute im September 2019 war mehr als mau. Das hat aber durchaus seine Gründe. Denn neben dem absurd hohen Arbeitsaufkommen im Container (ohne Kameras!) erlebte ich im vergangenen Monat ein Musikfestival, zwei Beerdigungen im Familienkreis und eine Hochzeit (nicht zu verwechseln mit der britischen Liebeskomödie Vier Hochzeiten und ein Todesfall). Der Oktober möge bitte weniger ereignisreich sein. Vielleicht schaffe ich es ja ein paar Horrorfilme zu sehen und zu rezensieren.


Filme

Plan 9 from Outer Space
Vivarium
(Fantasy Filmfest 2019)
Voice from the Stone (Kurzkritik)

Serien
The Orville – Staffel 2
Wu Assassins – Staffel 1 (Kurzkritik)

Sonstiges
Herr der Ringe: 50 Jahre deutsche Erstausgabe


Media Monday #430

23. September 2019

Herbstanfang. Zumindest steht das im Kalender. An dieser Stelle stehen wie jeden Montag sieben Fragen und dazugehörige Antworten beim Media Monday



Mit reichlich Medienkonsum versuche ich mich derzeit vom irrsinnigen Arbeitsaufwand im Büro abzulenken. Neben Musikhören (Dead Can Dance, Bent Knee, Dakh Daughters), etwas Lesen (u.a. Teile von Tolkiens Das Silmarillion) vollendete ich an der Serienfront die 3. Staffel von Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. (als anspruchslose Zwischenunterhaltung) und die zweite Season von The Orville (siehe Review). Für meinen zweiten Besuch des Fantasy Filmfestes überhaupt (der erste war vor ziemlich genau einem Jahr) nahm ich erneut eine lange Zugfahrt nach Nürnberg auf mich, um im gigantischen Cinecitta (fast hätte ich mich verlaufen!) den Film Vivarium zu sehen. Im Werk von Regisseur Lorcan Finnegan sitzt ein junges Paar (Imogen Poots und Jesse Eisenberg) in einer trostlos-sterilen Vorstadtsiedlung fest. Ein minimalistisch-clever inszenierter und mit allerlei Metaphern gefüllter Albtraum. Demnächst mehr in meiner Filmkritik.

Beitrag der Woche
The Orville: Staffel 2

Fragen der Woche

1. Manchmal habe ich das Gefühl dass ich der einzige bin, der die finale Staffel von Penny Dreadful nicht für einen kompletten Reinfall hält. Diesen Eindruck erweckte bei mir zumindest die PD-Fangruppe bei Facebook, die ich gestern verlassen habe. Nur schicke Bilder posten und bei jeder sich bietenden Gelegenheit John Logan bashen ist eben nicht so meine Sache.

2. Außergewöhnliches Kino fernab des Mainstream bestärkt mich ja darin, dass ich auch weiterhin meine Augen nach neuen interessanten Filmen offenhalte.

3. Trotz allem ist es aber immer wieder schön ins Kino zu gehen, auch wenn sich der Weg dahin manchmal recht zeitaufwändig gestaltet (siehe oben)

4. Wenn ich nur daran denke, dass in drei Monaten schon wieder Weihnachten ist bemerke ich wie schnell 2019 vorbeirast.

5. The Orville besticht ohne Frage durch die Kombination von eher ernsten Science-Fiction-Themen mit humoristischer Auflockerung.

6. Wenn ich wählen müsste zwischen nur noch ins Programmkino gehen oder nur noch Blockbuster im Multiplexkino ansehen würde ich mich für ersteres entscheiden. Denn letzteres gestaltet sich aus meiner Sicht überwiegend langweilig.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

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Wo Kafka und Kubrick sich treffen

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Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

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