C.S. Lewis & der Traum von Narnia

11. Mai 2021

Im Bonusmaterial zur „Royal Edition“ von Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia stieß ich auf die Doku C.S. Lewis & der Traum von Narnia, welche sich mit dem Leben des Autors und seiner Inspiration für die Welt von Narnia befasst.

Von der Kraft der Fantasie

Clive Staples „C.S.“ Lewis (198-1963) ist allgemein vor allem für seine mit phantastischen Elementen und christlichen Motiven angefüllte Kinderbuchreihe Die Chroniken von Narnia, deren sieben Bände in den Jahren 1950 bis 1956 erschienen. Der in Belfast geborene Lewis konnte aber auch eine beeindruckende Karriere als Literaturwissenschaftler und Theologie an den renommierten Universitäten in Oxford und Cambridge vorweisen. Regisseur M. David Melvin, der unter anderem auch als Kameramann und Produzent an Featurettes zu den Filmen Pitch Black (2000) und Star Trek (2009) gearbeitet hat, fasst in seiner Dokumentation nicht nur das Leben von Lewis zusammen, sondern erarbeitet dabei auch die Hintergründe und Themen der „Narnia“-Bücher. Als Bindeglied der einzelnen Bestandteile fungiert quasi Lewis selbst, der als Erzähler durch den Film führt, indem er in einem Brief an junge Fans von seinem Leben und seinen Erfahrungen berichtet. Zu Wort kommen außerdem Literaturwissenschaftler, Historiker, Theologen sowie ein Taxifahrer aus Oxford, der seinen Fahrgästen „Lewis-Touren“ durch die Universitätsstadt anbietet. Als prominente Mitwirkende sind außerdem Science-Fiction-Autor Ray Bradbury, Schauspieler Ben Kingsley und Lewis‘ Stiefsohn Douglas Gresham, einer der Produzenten der drei Kino-Adaptionen Der König von Narnia (2005), Prinz Kaspian von Narnia (2008) und Die Reise auf der Morgenröte (2010), vertreten. Melvin versteht es gekonnt, die einzelnen Teile – nämlich den Off-Kommentar, die Interview-Schnipsel, die animierten Narnia-Illustrationen von Pauline Baynes, Archivbilder und aktuelle Filmaufnahmen – zu einem gelungenen Ganzen zu kombinieren. Die Aufmachung bleibt dabei im Gegensatz zu vielen gängigen amerikanischen Dokumentationen die komplette Laufzeit über völlig unreißerisch, wenngleich es hier und da ein wenig rührselig zugeht.

C.S. Lewis & der Traum von Narnia ist als Bonusmaterial in der „Royal Edition“-DVD-Box von Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia enthalten.

C.S. Lewis & der Traum von Narnia (C.S. Lewis: Dreamer of Narnia)
Dokumentation USA 2006. 77 Minuten. Buch und Regie: M. David Melvin.

Credits
Bilder (c) Disney.

 


Media Monday #515

10. Mai 2021

Mit dem heutigen Media Monday steigt die Vorfreude. Denn ab morgen habe ich ein paar Tage Urlaub.

Beitrag der Woche
Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (Royal Edition)


Fragen der Woche

1. In all der Zeit habe ich es irgendwie nie geschafft den ein oder anderen als Klassiker geltenden Film zu sehen, z.B. Casablanca oder Pulp Fiction. Von ersterem liegt hier schon seit Jahren die DVD ungesehen rum.

2. Gefühlt werden manche Serien mittlerweile regelrecht als Fließbandware produziert und das führt dann zur Überschwemmung des Marktes mit schwachen oder mittelmäßigen Produkten. Aber die Erkenntnis, dass Qualität besser als Quanität ist, gerät oft in Vergessenheit.

3. Ungeachtet meiner Vorbehalte gegen Religion und Kirche als Institution muss ich sagen, dass Lambs of God, eine Miniserie über drei abgeschieden lebende Ordensschwestern, sehr gelungen ist.

4. Wenn das Wetter einen jetzt langsam wieder öfter auch nach draußen treibt dann hoffe ich auf eine mögliche Öffnung der Außengastronomie.

5. Schlafen ist ja auch immer wieder eine schöne Freizeitbeschäftigung, schließlich kommt man auf der Arbeit viel zu selten dazu.

6. Und wenn ich zu sonst nix Lust hätte, ich würde quasi jederzeit eine Folge von Danger 5 schauen, weil ich diese Serie einfach liebe und sie nach mindestens einem halben Dutzend Sichtungen immer noch Spaß macht. Seit zwei Wochen bin ich übrigens im Besitz der BluRay.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel der Mysteryserie Falling Water vollendet und das war teils etwas verwirrend, weil sich die Handlung im Staffelfinale doch einigermaßen verschachtelt gestaltet. Außerdem gab es beim Parkbesuch die Lektüre der Graphic Novel Snow, Glass, Apples von Neil Gaiman und Colleen Doran (nach einer Kurzgeschichte Gaimans), welche eine schaurige Alternativversion des Märchens Schneewittchen erzählt.

 

 


Media Monday #514

3. Mai 2021

Willkommen beim ersten diesjährigen Mai-Media-Monday! Zum Start in die Woche gibt es wieder sieben Fragen und Antworten…

Beiträge der Woche
Desperado (1995)
Lambs of God (Miniserie)

Fragen der Woche

1. Um mich neugierig zu machen, braucht es etwas Interessantes.

2. Schön und gut, dass dank Internet immer und überall gefühlt alles verfügbar ist, aber das führt auch zu einer chronischen „Zuvielitis“ wegen des Überangebots. Außerdem werden durch die Konzentration auf Streaming einige Filme und Serien oft gar nicht mehr auf DVD/BluRay veröffentlicht, was für eifrige Sammler und generell sehr bedauerlich ist.

3. Wenn ich mal so überlege, was meine Hobbys eigentlich so kosten, dann dürften die Kosten für Kinokarten, Streaminggebühren, DVDs/BluRays sowie die Fernsehgebühren sicherlich die größten Posten bilden.

4. Eine virtuelle Watchparty (siehe auch Frage 7) ist tatsächlich eine schöne Alternative, wenn es wie aktuell wegen Corona nicht anders geht und die Beteiligten über mehrere Länder verstreut sind.

5. Soziales Miteinander ist im Moment ja wirklich nur schwer zu realisieren, aber hoffentlich bald wieder in einem Umfang wie früher möglich.

6. Dass ich nun wieder persönlich im Comicbuchladen meines Vertrauens vorbeischauen kann hätte ich Anfang der letzten Woche nicht unbedingt vermutet, aber die Corona-Bestimmungen änderten sich kurzfristig und so habe ich am Donnerstag die Gelegenheit beim Schopfe gepackt.

7. Zuletzt habe ich bei einer virtuellen Watchparty mit Freunden nochmal die russische Herr der Ringe-Verfilmung angesehen, einen Film mit Tilda Swinton gesichtet und mein Review zu Desperado (siehe oben) vollendet und das war sehr schön, saulustig (ersteres) und abwechslungsreich, weil diese drei Werke relativ unterschiedlich sind.

 


Media Monday #512 – Jubiläumsausgabe

19. April 2021

Was, eine Jubiläumsausgabe? Ist denn der kleine mwj besoffen? Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im heutigen Media Monday



Beim vorliegenden Beitrag handelt es sich um Nummer 1.000 auf diesem Blog. Wenn man diese Zahl auf die 12 Jahre umrechnet, seitdem dieses Blog existiert, kommt man auf etwa 80 Beiträge pro Jahr. Ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass ich das alles fast komplett alleine mache. Richtig Leben in die Bude kam hier allerdings erst ab Juli 2012, durch meine durchgehende Teilnahme an einer Blogaktion namens „Media Monday“. Habt ihr sicherlich schon von gehört.

Es gab in den letzten Tagen und Wochen aber noch weitere Jubiläen. Am 12. April feierte meine Lieblingssängerin Lisa Gerrard ihren 60. Geburtstag (siehe dazugehöriger Beitrag). Einen Tag später jährte sich die Erstausstrahlung der vor kurzem in den Weiten des Worldwideweb wieder aufgetauchten, sowjetische, Herr-der-Ringe-TV-Adaption Khraniteli, die ich mir zum ersten Mal angesehen habe (siehe unten), zum 30. Mal. Am 16. April wäre der großartige, kosmopolitische Schauspieler Peter Ustinov (1921-2004) 100 Jahre alt geworden. Einen weiteren Text widmete ich dem 10. Jahrestag der Premiere von Game of Thrones am 17. April. Vermutlich habe ich sogar noch das oder andere Jubiläum vergessen.

Es gibt aber leider nicht nur Grund zum Feiern. Am Freitag ist die britische Schauspielerin Helen McCrory im Alter von nur 52 Jahren an Krebs gestorben. Die meisten werden sie vermutlich aufgrund ihrer Rolle als Narcissa Malfoy aus den Harry-Potter-Filmen kennen. Für mich waren allerdings ihre Performances als Evelyn Poole/Madame Kali in den ersten beiden Staffeln von Penny Dreadful und als Mama Jeanne in Martin Scorseses Hugo Cabret umso prägender. McCrory spielte auch unter anderem Cherie Blair in Die Queen und die Parlamentsabgeordnete Claire Dowar in Skyfall, dem 23. James-Bond-Film. Sie war bis zu ihrem Tod mit Schauspielkollege Damian Lewis (Homeland, Wölfe) verheiratet.

Beiträge der Woche
Zum 60. Geburtstag von Lisa Gerrard
Khraniteli
10 Jahre Game of Thrones


Fragen der Woche

1. Worauf ich mich allabendlich freuen kann ist der Konsum, von Nahrungsmitteln und Medien. #hobbit

2. Lisa Gerrard vermag es noch immer, mich mit ihrer Musik und ihrem im besten Sinne eigenwilligen Gesang zu begeistern, auch 18 Jahre nachdem ich sie für mich entdeckt habe.

3. Der „Erfolgsdruck“, etwas Sinnvolles mit der persönlichen Freizeit anzustellen kommt bei mir auch ab und zu, aber was „sinnvoll“ ist und was nicht, darüber lässt sich bekanntlich streiten.

4. Ein Projekt, dem ich mich schon lange mal (wieder) widmen wollte wäre meine Rezensionsreihe zum Werk von Tilda Swinton, die bisher aus zwei kümmerlichen Beiträgen besteht, die ich übrigens schon vor Monaten veröffentlicht habe. Eigentlich sollte es da mal weitergehen. *seufz*

5. In Film und Fernsehen eine früher gelebte Realität vorgeführt zu bekommen, seien es enges Beisammensein, innige Umarmungen oder einfach Menschenmassen macht mich zumindest immer wieder etwas stutzig und weckt eine gewisse Sehnsucht nach diesen „unschuldigen“ Zeiten. #knuddelnfuerdenweltfrieden

6. Schlaf ist für mich eines der besten Mittel gegen Müdigkeit, auch wenn bei mir als antropomorphem Siebenschläfer immer noch eine gewisse Restmüdigkeit bleibt. #prinzvalium

7. Zuletzt habe ich einen etwa neunzigminütigen Spaziergang mit einer Freundin gemacht und das war sehr erfrischend und wohltuend, weil das Wetter trotz der eher nicht so frühlingshaften Temperaturen sich angenehm gestaltete. Außerdem muss auch der kleine Stubenhocker mwj ab und an mal raus aus seinem Smial. #theroadgoeseveron

 

 

 


10 Jahre Game of Thrones

17. April 2021

Vor zehn Jahren, am 17. April 2011, startete mit Game of Thrones eine aufwändige und epische Fantasyserie, welche die bisher erschienenen Bändes des Romanzyklus Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin adaptierte.

Was für ein jubiläumsträchtiges Jahr! 40 Jahre mwj, 60 Jahre Lisa Gerrard und demnächst 20 Jahre Herr der Ringe-Filmtrilogie. Heute feiert mit Game of Thrones eine der wenigen wirklich hochwertigen Fantasyserien einen ersten runden Geburtstag. Vor 10 Jahren debüttierte die von David Benioff und D.B. Weiss ins Leben gerufene TV-Adaption von George R.R. Martins epischer Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer (OT: A Song of Ice and Fire, 1996-?). Während die Buchreihe noch unvollendet ist (ich bin zuversichtlich, dass der Autor bei gleichbleibender Geschwindigkeit die ausstehenden Bände sechs und sieben bis zu seinem 100. Geburtstag am 20. September 2048 herausbringen wird) fand die Serie mit ihrer achten Staffel 2019 zu einem sehr umstrittenen Ende.

Auf dem Kontinent Westeros. 17 Jahre nachdem der tyrannische König Aerys Targaryen von einem Zusammenschluss diverser Adelshäuser unter Führung der Baratheons, Lannisters und Starks gestürzt und die Familie des Tyrannen fast komplett ausgelöscht wurde herrscht dennoch nur ein brüchiger Frieden in den Sieben Königslanden. König Robert Baratheon ist des Herrschens müde und bietet seinen besten Freund Ned Stark, den Wächter des Nordens, im als Hand des Königs in der im Süden gelegenen Hauptstadt King’s Landing beizustehen. Widerwillig verlässt Ned seine Heimat Winterfell. In der Folge werden die Starks, Baratheons und andere Familien in einen gnadenlosen Machtkampf unterschiedlicher Häuser verstrickt. Im Norden jenseits der Mauer, eines kilometerlangen und dreihundert Meter hohen Eiswalles, lauern neue Bedrohungen, vor allem in Form der White Walkers. Auf dem östlichen Kontinent Essos leben unterdessen die letzten Targaryens, der hochmütige Viserys und seine Schwester Daenerys im Exil und planen den Eisernen Thron ihres Vaters und ihrer Vorfahren zurück zu erobern.

Nachdem ich ein paarJahre zuvor von der komplexen, aus der Sicht unterschiedlichster Figuren erzählten Saga um Macht, Überleben und die mögliche Existenz magischer Wesen wie Drachen, gehört hatte, startete ich 2007 die Lektüre der bis dato erschienenen vier (in der deutschen Übersetzung acht) von sieben geplanten Büchern. Im Juli 2011, wenige Monate nach der Premiere der Serienadaption, erschien der fünfte Band A Dance with Dragons (dt. Der Sohn des Greifen und Ein Tanz mit Drachen). Seitdem, also seit einer Dekade, warten wir darauf, dass Autor GRRM den sechsten Roman (und irgendwann vielleicht auch mal den siebten) endlich fertigkriegt. Kurz nach der Premiere von GoT am 17. April 2011 beim für andere hochwertige Serien wie Die Sopranos, Rom, The Wire und Boardwalk Empire bekannten Pay-TV-Sender HBO kam ich erstmals in den Genuss der ersten Staffel. Wie für viele andere (sowohl buchkundige als auch buchunkundige) Zuschauer erwies sich die GoT über die Jahre hinweg als hochklassiges Event-Fernsehen. Man fieberte mit Jon Snow, Daenerys Targaryen, den Stark-Kindern und weiteren, war (trotz Kenntnis der Vorlage) von vielen brutalen Wendungen schockiert sowie von vielschichtigen Charakteren (von starken Schauspielern wie Sean Bean, Peter Dinklage, Michelle Fairley, Nikolaj Coster-Waldau, Lena Headey, Charles Dance, Maisie Williams, Iain Glen, Alfie Allen, Jack Gleeson, Jerome Flynn, Gwendoline Christie u.v.a. verkörpert), starken Dialogen und hohen „Production Values“ begeistert. Pro Staffel war meist eine oder zwei Folgen mit einer fulminant inszenierten Schlacht im üppigen, aber in den ersten sechs Jahren keinesfalls astronomischen Budget drin.

Spätestens ab Staffel 6 (und teilweise bereits ein Jahr zuvor) hatte die Adaption die Romanreihe erzählerisch eingeholt, die Showrunner/Chefautoren Benioff und Weiss sowie ihr Team waren daher auf das angewiesen, was ihnen Martin vom Inhalt/Verlauf der noch nicht fertigen Bände 5 und 6 preisgab. Dieses Fehlen einer ausgearbeiteten Vorlage wirkte sich leider negativ auf die Qualität der letzten Seasons aus. Denn einerseits waren Benioff, Weiss & Co besser darin, eine vorhandene Vorlage zu adaptieren als eine noch nicht fertige Geschichte anhand wichtiger Eckpunkte selbst in kurzer Zeit zu vollenden. Außerdem kommt aus meiner Sicht eine falsche Entscheidung hinzu, nämlich die, dass man in den letzten beiden Staffeln auf mehr groß angelegte Actionszenen setzte anstatt die Zeit zu nutzen, um die diversen Handlungsstränge besser zu vollenden. Dennoch halte ich es für überzogen, die Serie wegen ihres durchwachsenen Schlussakkords komplett herabzustufen oder den Drehbuchautoren ihre Fähigkeit in ihrer Gänze abzusprechen. Game of Thrones hat Maßstäbe beim Thema Fantasy im Fernsehen gesetzt ähnlich wie es Peter Jackson Verfilmung von Herr der Ringe fürs Kino vollbracht hat.

Aufgrund des weltweiten Erfolgs von GoT hat HBO mehrere weitere Serien aus dem gleichen Universum, teils basierend auf Martins begleitenden Büchern und Kurzgeschichten, in Auftrag gegeben, darunter die sich bereits im Dreh befindliche Show House of the Dragon. Das birgt natürlich immer etwas die Gefahr, eine Übersättigung zu erzeugen und natürlich Meister Martin von seinem eigentlichen Job (siehe oben) abzuhalten. An dieser Stelle auf jeden Fall ein Gläschen auf zehn Jahre Spiel der Throne im Fernsehen! Leider habe ich gerade keinen edlen, dornischen Wein zur Hand. 😉

Übersicht meiner Reviews/Recaps zur Serie

Staffel 1 (2011)
Staffel 2 (2012)
Staffel 3
(2013)
Staffel 4 (2014)
Staffel 5
(2015)
Game of Thrones: The Musical
(2015)
Staffel 6 (2016)
* Staffel 6, Folge 1 und 2
* Staffel 6, Folge 3
* Staffel 6, Folge 4
* Staffel 6, Folge 5
* Staffel 6, Folge 6
* Staffel 6, Folge 7
* Staffel 6, Folge 8
* Staffel 6, Folge 9
* Staffel 6, Folge 10
Staffel 7
(2017)
Staffel 8
(2019)
* Staffel 8, Folge 1
* Staffel 8, Folge 2
* Staffel 8, Folge 3
* Staffel 8, Folge 4
* Staffel 8, Folge 5
* Staffel 8, Folge 6
Game of Thrones: The Last Watch
(Doku, 2019)

Credits:
Bilder und Video (c) HBO/Sky.

 


Media Monday #510

5. April 2021

Eieieiei! Ist denn schon wieder Ostern? Willkommen zum diesjährigen Easter Media Monday!

1. Mein liebstes Leinwand-Duo ist Asterix und Obelix, einfach weil die augenzwinkernde Freundschaft/Kombination aus listigem, kleinen Mann und übermenschlich starken, großen Mann seit Jahrzehnten wunderbar funktioniert. Am 1. April ist übrigens der sechste Asterix-Band in meiner „Muttersprache“ erschienen.

2. Von den zahlreichen Serien-Neustarts hat mich ____ , denn Neustarts? Bin noch bei den Altstarts.

3. Ein Film fernab vom Mainstream, der mich schwer begeistert hat Mich haben in letzter Zeit fast ausschließlich Filme fernab vom Mainstream schwer begeistert.

4. Der Fantasyfilm Excalibur von John Boorman gehört auch zu den ewig Unterschätzten, schließlich stellt er aus meiner Sicht die einzig gelungene Verfilmung der Artussage dar und besitzt eine im besten Sinne eigenwillige Ästhetik/Atmosphäre.

5. Man kann sich ja leicht und schnell überfordert fühlen bei dem Wust an Neuerscheinungen, Sehenswertem, Empfehlungen und so weiter und so fort. Ich für meinen Teil fühle mich immer wieder überfordert.

6. Wäre es nicht genial, wenn es auch hierzulande alle drei Staffeln der genialen Serie Legion auch auf DVD bzw. BluRay gäbe und nicht nur die erste?!

7. Zuletzt habe ich ein gemütliches Osterwochenende mit viel gutem Essen bei meinen Eltern verbracht und das war angenehm erholsam, weil ich außer Lesen und die üppigen Mahlzeiten genießen kaum etwas gemacht habe. #hobbit


Media Monday #507

15. März 2021

Schon wieder Montag? Zeit für den Media Monday

 

So langsam nervt es. Ein Ende der Corona-Pandemie scheint nicht wirklich in Sicht. Und die Politik „glänzt“ derzeit nur mit einer Mischung aus blindem Aktionismus, leeren Versprechungen sowie schlicht und ergreifend Inkompetenz. Ich könnte mich jetzt noch ewig darüber aufregen, lasse aber heute mal zwei Kulturschaffende zu Wort kommen:

„Artistically it has been a time for reflection on what really matters in life.. it has been a wakeup call on so many levels and has particularly exposed the shortcomings of governments and global co-operation. Our world is strongly based upon competition at every level so when it came time for co-operation in order to defeat this virus we were woefully unprepared and ill equipped. „

Brendan Perry, Musiker (Dead Can Dance), im Interview mit All About Jazz

„Die Verachtung von Kultur können Kulturschaffende in diesem Land schon immer implizit spüren (den Fehler, dem Taxifahrer beim obligatorischen Smalltalk auf die Frage nach dem Beruf eine ehrliche Antwort zu geben, macht kein*e Künstler*in zwei mal), richtig an die Oberfläche gekommen ist sie freilich seit dem Start der ersten großen zivilisatorischen Krise dieses Jahrhunderts. Wie widersinnig das ist – Die Zivilisation wackelt, also entfernen wir ihr Fundament – scheint niemanden so richtig zu stören. Das wird keine positiven Folgen haben. Selbstverständlich ist es richtig, sämtliche notwendige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor einer Pandemie zu ergreifen. Die wichtigsten Maßnahmen – Schließung der Wirtschaft, Schließung von Büros, vollständiger Lockdown – werden seit einem Jahr vermieden – Zum Preis zehntausender Menschenleben, damit Milliardäre ungestört weiterhin Profit aus der Krise schlagen können.
Nur ein Wirtschaftszweig – Die Kulturindustrie – wird, rein symbolisch, geschlossen gehalten – Und zwar ohne Aussicht auf Wiedereröffnung.“

Lars Henriks, Filmemacher (Leon muss sterben, Bearkittens, Performaniax), auf seinem Blog

 

Beitrag der Woche
El Mariachi

Fragen der Woche

1. Derweil lässt der Frühling noch auf sich warten und auch das Wetter lädt nicht unbedingt zu Außer-Haus-Aktivitäten ein. Wie schön ist es da, drinnen etwas zu machen, etwa gemütliches Beisammensein mit der Familie.

2. Um sich ein bisschen Kino-Flair nach Hause zu holen plane ich seit Längerem mir eine Soundbar zu kaufen. Nur sind diese Planungen durch die Schließungen der nicht lebensnotwendigen Geschäfte seit einiger Zeit ins Stocken gekommen.

3. Meine Antworten auf die Fragen des Media Monday versprechen nicht nur spannende Lektüre, sondern geben euch Leser*innen zudem eine Vorstellung davon, was derzeit so in meinem Kopf vorgeht.

4. Reguläres, lineares Fernsehen hat für mich ziemlich seinen Reiz verloren. Einerseits durch die „zeitliche“ Beschränkung, andererseits auch durch die mangelnde Innovation in vielen Bereichen.

5. Der Kampf der Streaming-Anbieter um die neuesten Produktionen oder verschobene/abgesagte Kinoveröffentlichungen wird die Filmbranche am Leben erhalten können, aber leider nicht die Kinolandschaft retten. Im Gegenteil.

6. Die Veränderungen in den letzten Jahren, was die politische Radikalisierung nach rechts angeht, hätte ich vor zehn Jahren nicht für möglich gehalten. Umso schlimmer, dass es doch soweit gekommen ist.

7. Zuletzt habe ich das Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war wieder sehr schön, weil ich meine Eltern seit acht Wochen nicht besucht hatte. Neben leckerem Essen (Spinat! / Kaffee und Kuchen) haben wir enen Sonntagsspaziergang durch die Innenstadt von Kitzingen gemacht wo die preisgekrönten Bilder des World Press Photo Award in diversen Schaufenstern ausgestellt sind (zur Website). Die Ausstellung macht seit 15 Jahren Station in Kitzingen, wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr aber nicht wie üblich im Rathaus, sondern eben in 40 Schaufenstern.

 


Review(s) Februar 2021

2. März 2021

Ein Sechstel von 2021 haben wir bereits hinter uns. Meine Reviewbilanz für Februar gestaltet sich (wieder) sehr filmlastig.

 

Bedingt durch die „Aufarbeitung“ der Internationalen Filmwoche Würzburg (28. Januar bis 3. Februar 2021) und der Tatsache, dass die aktuelle Situation hinsichtlich meiner Produktivität nicht unbedingt förderlich ist, habe ich im Februar überwiegend Filmkritiken geschrieben/veröffentlicht. Die Serien-Reviews mussten da leider (erneut) ziemlich kürzer treten. Als Kontrastprogramm zu den fünf hochwertigen Festivalbeiträgen habe ich mir zwei miese Streifen gegönnt. 😉


Filme
Filles de Joie – Freudenmädchen (Internationale Filmwoche Würzburg)
Nafi’s Father (Internationale Filmwoche Würzburg)
Farewell Paradise (Internationale Filmwoche Würzburg)
Old Men Never Die (Internationale Filmwoche Würzburg)
Halef (Internationale Filmwoche Würzburg)
Wizards of the Lost Kingdom
Ninja Assassin

Serien
Black Lagoon: Roberta’s Blood Trail
Years and Years

Sonstiges
MWJ Film Awards 2020
Star Trek: Corona (Roman)

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Malcolm & Marie
Puparia (Kurzfilm)

Borkum… mit Judith Rakers (TV-Doku)
Das Geheimnis George Méliès (TV-Doku)

American Gods: Staffel 3, Folgen 4 bis 6
Babylon 5: Staffel 1, Folgen 14 bis 16
Disenchantment: Teil 3, Folgen 6 bis 10
His Dark Materials: Staffel 2, Folgen 1 bis 4

 

 


Media Monday #505

1. März 2021

Und schon wieder ist es März. Verrückt, nicht wahr? Die Zeit vergeht, aber es ändert sich wenig. Das hat aber auch seine Vorteile. Etwa in Form der Verlässlichkeit des Media Mondays, der heute wieder mit sieben Fragen aufwartet…

Beiträge der Woche
Ninja Assassin
Years and Years


1. Im Kampf der Streaming-Dienste befindet man sich aus meiner Sicht gerade in der „Zersplitterungsphase“, in welcher gefühlt jeder Sender einen eigenen Streaming-Dienst aufmacht oder viele kleine Anbieter aus dem Boden schießen. Als Fan hochwertiger Film- und Serien-Kost steht man da irgendwie zwischen zu vielen Stühlen. Wie viele der Anbieter längerfristig überleben wird sich noch zeigen.

2. Der Star Trek-Roman Corona war für mich eine erfreuliche Entdeckung, quasi ein Geheimtipp, denn so habe ich nach langer Zeit wieder mal einen Roman aus Gene Roddenberrys Sternensaga gelesen, der allerdings das „Aktualitätsversprechen“ des Titels nicht einlösen konnte. 😉

3. Auch jetzt noch ist Kino (und auch Fernsehen) eine Form des Eskapismus für mich, die mich nach 19 Jahren als Hobbyfilmkritiker und 30 Jahren als Kinogänger noch begeistern und verzaubern kann.

4. Was es braucht für eine in allen Punkten überzeugende Produktion, stellt Francis Ford Coppolas Verfilmung von Bram Stokers Roman Dracula aus dem Jahre 1992 eindrucksvoll unter Beweis, denn für mich funktioniert der Film durch seine ungemein atmosphärisch-düstere Inszenierung als ganzheitliche Adaption des Stoffes.

5. Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht (OT: Nick & Norah’s Infinite Playlist) kommt mit einer „bestechenden“ Playlist an Songs daher, nur leider hat sich weder die Playlist noch der Film an sich besonders in mein Gedächtnis eingebrannt. Beides habe ich nämlich seit der Sichtung des Films im Juli 2016 wieder vergessen.

6. Wenn TV/PC/Laptop mal ausbleiben, bevorzuge ich ja Musik und/oder (in letzter Zeit zu selten) ein interessantes Buch, gerne auch in Comicform. Mit Freunden treffen und solche Sachen ist ja derzeit schwierig.

7. Zuletzt habe ich meine beste Freundin und ihre kleine Familie besucht und das war seit langem überfällig und daher sehr schön, weil wir uns seit Anfang August nicht gesehen hatten.

 


Media Monday #503

15. Februar 2021

Die zweite Februarhälfte startet (wie schon die erste) mit dem Media Monday

Beiträge der Woche
Halef (Internationale Filmwoche Würzburg 2021)
Star Trek: Corona (Roman)
MWJ Film Awards 2020

 

Fragen der Woche

1. Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert ist der immersive Effekt bei Filmen und Serien (bei ersterem vor allem im Kinosaal).

2. Anonymus ist mal ein richtig untypischer Film für Roland Emmerich, schließlich ist der aus dem Schwabenland stammende Filmregisseur ja eher für seine Katastrophenfilme bekannt. Das genannte Historiendrama widmet sich aber einer möglichen Theorie zur Autorenschaft von William Shakespeare.

3. Ich bin ja schon ziemlich aufgeregt, wenn ich daran denke dass irgendwann vielleicht mal wieder Kinos öffnen und Konzerte stattfinden dürfen.

4. Fernab von bombastischen Effekten und allgemein Blockbuster-Attitüden spielt sich mein Filmkonsum in den letzten Jahren weitgehend ab.

5. Im Vergleich zwischen dem, was früher und heutzutage optisch und inhaltlich in Serien möglich ist hat sich vor allem in narrativer Hinsicht Einiges getan. Es gibt aber auch immer noch „althergebrachte“ Formate.

6. Star Trek: Corona wusste mich von der ersten Seite an zu fesseln, denn ich wollte unbedingt wissen ob der Roman etwas mit unserer gegenwärtigen Lage zu tun hat. 😉

7. Zuletzt habe ich das Wochenende genutzt, um ein wenig produktiv zu sein (siehe oben) und gleichzeitig aber auch wieder Kraft zu tanken und das war sehr wichtig, weil die aktuelle Situation bisweilen schon an den Nerven zehrt. Am Sonntag machte ich einen kleinen Spaziergang durch den noch verschneiten und vereisten Park in der Nähe, siehe Foto.

 


Martinas Buchtagebuch

Rezensionen und mehr (02012482970)

LESELISTEN

LITERATUR - PROSOPAGNOSIE - FILM

Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby, kreativ sein - Poetik für Anfänger

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken.wordpress.com/

Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten

Freizeitparks, Kirmes & Co.

Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

neuesvomschreibtisch

You're gonna be fine.

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Xanders Blog

Ein Blog über Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.