Media Monday #533

13. September 2021

Nach einem abwechslungsreichen Wochenende startet die neue Woche wie üblich mit dem Media Monday.


Am Sonntag vor einer Woche hatte ich die Gig-lose Zeit endlich mit einem richtigen Konzert beenden können. Konzerte Nummer zwei und drei folgten am vergangenen Wochenende. Am Freitag eröffnete Sara Teamusician die STRAMU Pflastertönen im Hof des Würzburger Rathauses. Die Singer-Songwriterin kommt ursprünglich aus der Mongolei und studiert in Würzburg Medizin. Ihre überaus entspannt-verträumten Songminiaturen in Deutsch oder Englisch leben vor allem on der sanften Stimme der Sängerin. Begleitet wurde sie nicht wie sonst von Kontrabassist Janosch Korell, sondern von Johannes Liepold an der Bassklarinette. Bis Jahresende soll das Debütalbum Tagträumer erscheinen.

Am Samstag verließ ich die Geburtstagsfeier meines Onkels direkt nach dem Abendessen um rechtzeitig für das nächste Konzert am Start zu sein. Das Jugendkulturzentrum B-Hof feierte seinen 30. Geburtstag wie man das so macht: mit acht Bands an zwei Tagen. Mir genügten davon allerdings 12,5 Prozent namens The Instant Voodoo Kit. Die Würzburger Zirkus-Swing-/Gypsy-Jazz- und Dark-Cabaret-Formation spielte (wohl aufgrund der kleinen Bühne) nur mit sieben statt wie sonst einem Dutzend Musiker auf. Doch nicht nur ich war begeistert, auch das anwesende Jungvolk ließ es sich teilweise nicht nehmen, ausgelassen zu tanzen. Nach gut 30 Minuten war leider Schluss mit dem knalligen Voodoo-Zauber, aber TIVK habe ich nun als einzige Band bisher viermal live erleben dürfen. Blackmore’s Night, Dead Can Dance, Hildegard von Binge Drinking und Worldservice Project schaffen es (bisher) nur auf drei Konzertbesuche von mir.

 



Beitrag der Woche
In the Mood for Love

Fragen der Woche

1. Die mehr oder minder schwelenden Konflikte in unzähligen Krisengebieten sind leider so verhärtet, dass diese kaum gelöst werden können.

2. Mich ärgert allein die Tatsache, dass zu viele Nazis auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl stehen.

3. Es ist schon wundervoll, dass es die Möglichkeit gibt, wieder auf Konzerte zu gehen. Was habe ich das vermisst!

4. Ich verstehe ja nicht so ganz, wieso irgendjemand die bei 2. genannte politische Richtung wählt. Denn die Nazis lösen keine Probleme, sie machen aller nur noch schlimmer.

5. Gladiator ist merklich überbewertet, aber die Musik von Hans Zimmer, Lisa Gerrard & Co kann sich hören lassen.

6. Wäre schon toll, wenn es bald mal wieder eine neue Bundesregierung gäbe, welche die vielen gravierenden Probleme wirklich mal in Angriff nimmt. Weitere 4 Jahre gefühlten Stillstand brauch kein Mensch.

7. Zuletzt habe ich nach knapp zwei Wochen endlich wiedermal eine Filmkritik vollendet (siehe oben) und außerdem einen neuen Film gesehen, nämlich JT LeRoy von Justin Kelly und das war einerseits befreiend, weil ich in letzter Zeit wegen des verstärkten Arbeitsaufkommens im Büro zu wenig bis nichts gekommen bin und außerdem interessant, weil ich auf den Film mit Laura Dern als Schriftstellerin, die ihre Schwägerin (Kristen Stewart) als „Darsteller“ für ihr fiktionales Alter Ego engagiert, sehr gespannt war und über die wahre Begebenheit, auf welcher die Story beruht, vorher so gut wie nichts wusste.

 

 


Media Monday #532

6. September 2021

Musik, Musik, da frohlockt der kleine mwj! Und füllt beschwingt die heutigen Fragen des Media Mondays aus…

Das überaus angenehme Wochenende ließ ich mit einem musikalischen Sonntag ausklingen. Während ich die Review zur deutschen Netflix-Endzeit-Serie Tribes of Europa (siehe unten) schrieb hörte ich mich quer durch meine CD-Sammlung: nach einem Live-Album von Chris de Burgh (Mama ist Schuld), mehreren Samplern mit Irish Folk über The Blue Ship hin zu Julia Holters Live-Studio-CD In the Same Room. Und wie lässt sich ein lauer Spätsommersonntagabend besser begehen als mit einem echten Live-Konzert, nach fast zwei Jahren konzertischer Dürre. Beim Würzburger Umsonst & Draußen spielten Widersacher aller Liedermacher auf. Die Musik der ebenso aus der unterfränkischen Domstadt stammenden Gruppe mit ihrem Oberpfälzer Frontmann Matze Wolf wird als „Bavarian-Pop-Cabaret“ bezeichnet und bewegt sich aus meiner Sicht irgendwo zwischen Folk/Volksmusik, Jazz, Reggae und Rock. Es war jedenfalls ein schönes Erlebnis. Obwohl mir die Performance gegen Ende ein wenig zu gemächlich daherkam so ging mir bei den ersten zwei, drei Liedern wahrlich das Herz auf. Musik als Zuschauer unmittelbar live erleben, das hat mir einfach zu sehr gefehlt. Nächstes Wochenende gibt es dann gleich zwei Konzerte! 🙂

 


Beiträge der Woche

Children of Dune
Tribes of Europa
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 2)


Fragen der Woche

1. Im direkten Vergleich zwischen Endzeitserien schneidet Tribes of Europa schlechter als etwa Into the Badlands ab.

2. Das Blockbusterkino wirkt schon ein wenig uninspiriert, wenn man mit wenigen Ausnahmen immer wieder die gleichen Geschichten auf die große Leinwand bringt. Innovation sieht anders aus.

3. Es könnte richtig spannend werden, zu sehen wie sich die Welt zum Positiven ändert. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

4. In Filmen sieht es immer so einfach aus, eine Sprache, Fertigkeit (z.B. Kämpfen) oder Sportart zu erlernen bzw. zu perfektionieren. Meist erfolgt das in einer kurzen Montageszene, welche für solche Zwecke wahrscheinlich erfunden wurde. Ich möchte auch mal was in einer Montageszene erlernen.

5. Christian Tramitz hat früher in der deutschen Synchronfassung von Saber Rider and the Star Sheriffs als Sprecher von Colt „mitgespielt“, heutzutage kennt man ihn als Comedian/Schauspieler, etwa in der Bullyparade und den daraus resultierenden Kinofilmen sowie Serien wie Hubert und Staller.

6. In der Rückschau ist Galadriel wirklich kaum gealtert, wenn man bedenkt, dass sie mehrere Jahrtausende auf dem Buckel hat. Da blickt es sich gern in den Spiegel.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 

 


Media Monday #531

30. August 2021

Und schon wieder Montag. Trotz Hochzeit und Flitterwochen hat es der frischvermählte Media-Monday-Master Wulf geschafft, uns wieder mit sieben Fragen zu versorgen. An dieser Stelle die allerbesten Glückwünsche zur Vermählung an Wulf und seine Gattin!



Beiträge der Woche
Promising Young Woman
Battle Star Wars


Fragen der Woche

1. Eine meiner schönsten Erinnerungen war für mich das Festival Fantasia Ende Juli 2017 im Kurpark Schierke im Harz, als ich erstmals in meine wahre Rolle als Hobbit schlüpfte. Die wundervolle Atmosphäre dort und die unfassbare, unerwartet positive Resonanz auf mein Cosplay waren absolut überwältigend. Das hat mich sehr bewegt.

2. Und was ich nie vergessen werde, sind die zahllosen Fotowünsche der Besucher bei der unter 1 genannten Veranstaltung.

3. Dass meine Wenigkeit seit 40 Jahren auf diesem Planeten weilt kann ich ja manchmal selbst kaum glauben, denn auch wenn die Zahlen beim näheren Hinsehen Sinn ergeben, so erscheint mir das manchmal doch noch sehr unwirklich.

4. Wäre es nicht so unglaublich, man würde meinen dass wir seit über einem Jahr mit/in einer noch nie zuvor dagewesenen Pandemie leben.

5. Kino ist am Ende so viel mehr als sich einfach nur einen Film auf der großen Leinwand ansehen.

6. Hätte ich gewusst, dass viele Musiker, die ich in den letzten gut 15 Jahren schätzen/lieben gelernt habe, so großartige Werke vollbringen, dann hätte ich mich diesen vielleicht ein paar Jahren früher zugewandt. Hätte hätte Fahrradkette 😉

7. Zuletzt habe ich das erste Mal seit Mitte Juli wieder ein Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war kulinarisch wie gewohnt ausgezeichnet und außerdem wundervoll ruhig, weil meine Mutter sehr gut gekocht hat und die Lärmbelästung auf dem Dorf im Vergleich zur baustellenverseuchten Innenstadt quasi nicht existent ist. Herrlich!

 

 

 


Media Monday #530

23. August 2021

Wulf, unser hochgeschätzter Meister, macht diese Woche Ernst und wird in den Hafen der Ehe einlaufen. Doch erst einmal beanworten wir sieben andere (heute romantiklastige) Fragen/Lückentexte beim heutigen Media Monday und nicht zwangsläufig nur mit Ja. 😉

Beiträge der Woche
Avengers Grimm 2: Time Wars
Dune – Der Wüstenplanet (2000)


Fragen der Woche

1. Rauschende Feste, wie sie in Film und Fernsehen gern präsentiert werden, dürften in der Realität den finanziellen Rahmen von Normalverdienern sprengen. Außerdem erscheint es mir sehr unrealistisch, dass man etwa wie im Film Table 19 die losen Bekanntschaften der Eltern oder andere wildfremde Leute zum eigenen Fest einlädt.

2. Einschlägige Filme diktieren eine Idee von Liebe und Romantik, die das komplexe Themenfeld zu stark vereinfacht und Liebe/Romantik auf eine simple Formel beschränkt.

3. Wenn es darum ginge, einen großartigen Liebesfilm zu empfehlen, so muss hier an dieser Stelle natürlich der großartige In the Mood for Love von Regisseur Wong Kar-Wai genannt werden, den ich vor ein paar Wochen sogar im Open-Air-Kino erleben durfte. Wundervolle Bildkompositionen, tolle Kostüme, traumhafte Musik, mit Tony Leung und Maggie Cheung zwei tolle Darsteller und eine eigenwillige Dramaturgie, welcher der ganzen Geschichte einen überaus realistischen Touch gibt, machen dieses Kunstwerk aus dem Jahre 2000 zu einem Fest der Sinne. Ganz weit oben auf der Liste meiner Lieblingsfilme und übrigens auf Platz 2 der „BBC’s 100 Greatest Films of the 21st Century“-Liste.

4. So manche Szenen aus Moulin Rouge (2001, Regie: Baz Luhrmann) bewegt mich ein ums andere Mal, wenngleich ich das Filmmusical jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen habe. Ein Rewatch ist auch aufgrund des 20jährigen Jubiläums bald mal fällig.

5. Die mitunter schönste Liebeserklärung oder -beweis: die andere Person so zu nehmen, wie diese eben ist.

6. An manchem Klischee ist ja auch durchaus was dran, denn sonst würden diese sicherlich in Vergessenheit geraten.

7. Zuletzt habe ich mit der Familie die standesamtliche Hochzeit meiner Cousine gefeiert, mich wieder auf den Wüstenplaneten gebeamt (siehe oben) und bin auch wiedermal ins Kino, nämlich in Promising Young Woman von Oscar-Gewinnerin Emerald Fennell, und das war abwechslungsreiches Wochenende, weil es nicht viele Wochenenden mit Hochzeit und Kinobesuch gibt.

 

 

 

 


Media Monday #529

16. August 2021

Der Media Monday muss laufen. Auch am heutigen Montag, welcher die zweite Augusthälfte einläutet.



Nur nicht den Kopf in den Sand stecken! Schon bald (am 16. September 2021) wird mit Denis Villeneuves Neuverfilmung von Frank Herberts Roman Dune – Der Wüstenplanet eine der wenigen wirklich potenzialträchtigen Blockbuster dieses Jahres in die Kinos kommen. Passend dazu habe ich mir in den letzten Tagen die Verfilmung von David Lynch in beiden Fassungen erneut angesehen. Die beiden Miniserien Dune (2000) und Children of Dune (2003) stehen noch aus.

Doch vor meinem medialen Kurzurlaub auf dem paradiesischen Arrakis konnte ich endlich mein verspätetes Geburtstagsgeschenk in Empfang nehmen: meine langersehnte Soundbar mit Subwoofer-Lautsprecher! Das restliche Wochenende wurde die Wohnung mit guter Musik in verbessertem Raumklang beschallt.

Unterstützt durch Produktdeplatzierung 😉


Beiträge der Woche
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (Kinofassung)
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (TV-Fassung)


Fragen der Woche

1. Gerne würde ich mit der Hilfe eines Navigators der Raumgilde zu entfernten Orten reisen, ohne mich bewegen zu müssen.

2. Das Zuchtprogramm der Bene Gesserit kann mir gestohlen bleiben, denn ich möchte keine Kinder in die Welt setzen. Meine Gene sprechen auch nicht unbedingt dafür 😉

3. Zugegeben, es ist schon so, dass Baron Vladimir Harkonnen ein massives Gewichtsproblem hat.

4. Wenn ich die freie Wahl hätte, ob ich auf dem Wüstenplaneten Arrakis oder dem Wasserplaneten Caladan leben könnte, würde ich mich für letzteren entscheiden.

5. Die enorme Qualität von David Lynchs Version von Dune muss man ja auch anerkennen, schließlich handelt es sich bei diesem Film um ein bizarres und eindrucksvolles Science-Fiction-Epos.

6. Es gäbe schon merklich Schlimmeres, als die Häufigkeit der Verfilmung von Frank Herberts Roman Der Wüstenplanet. Denn auch wenn ich bisher noch nicht alle bisherigen Adaptionen vor dem Kinostart von Denis Villeneuves Version einer weiteren Sichtung unterzogen habe so erscheinen sie mir doch alle auf ihre jeweils eigene Art gelungen.

7. Zuletzt habe ich beide Fassungen der Dune-Verfilmung von David Lynch (aka Alan Smithee aka Judas Booth) gesehen und rezensiert sowie mit der 2000er Miniserie von John Harrison angefangen und das war sandig, weil ein Großteil der Handlung eben auf einem Wüstenplaneten spielt. Außerdem frage ich mich seitdem ob die Herrenpflege-Produktserie von Old Spice oder die Spice Girls in irgendeinem Zusammenhang mit dem Dune-Franchise stehen.

 

 

 


Media Monday #528

9. August 2021

Das Wochenende ist wieder wie im Flug vergangen. Schon wieder Montag und wie üblich warten die Fragen des Media Mondays auf Antworten. Na dann mal los!

Beiträge der Woche
Old (2021)
Frau Jordan stellt gleich: Staffel 2

Fragen der Woche

1. Einfach mal wieder auf ein Konzert gehen ist etwas auf das ich mich sehr freue. Gut möglich, dass es in ein paar Wochen soweit sein wird.

2. Nach all den Verschiebungen befinden sich die Kinos immer noch nicht im Normalbetrieb.

3. Maßlos unterschätzt und leider auch ziemlich unter dem Radar gelaufen sind hochklassige Serien wie Penny Dreadful und Legion. Und ja, ich nenne sie hier nicht zum ersten Mal. 😉

4. Wenn es nur eine Alternative gäbe, um die Welt besser zu machen.

5. Der bevorstehende Kinostart der Neuverfilmung von Dune macht ja immer wieder richtig Lust, die bisherigen Adaptionen anzuschauen. Damit habe ich dieses Wochenende auch angefangen.

6. Es ist schon einige Zeit her, aber ich habe ja mal zu keiner Zeit eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen.

7. Zuletzt habe ich versucht, einen Regenbogen zu fotografieren und das war gar nicht so einfach, weil ich nicht wirklich fotografieren kann. Das Ergebnis ist trotzdem ganz ordentlich geworden.

 

 


Media Monday #527

2. August 2021

Lasst uns in den August starten, mit einer neuen Folge des Media Mondays

Beiträge der Woche
Masters of the Universe: Revelations – Teil 1
Palm Springs (2020)
Vorsicht! Irrtum!


Fragen der Woche

1. So langsam kommt die Maschinerie Kino wieder ins Rollen und ich werde immerhin meinen fünften Kinobesuch 2021 erlebt haben, wenn dieser Beitrag online geht.

2. Im Duell Streaming- gegenüber Kino-Auswertung derweil scheinen die Auswirkungen der Covid19-Pandemie den Kampf zugunsten von Streaming zu beeinflussen. Dennoch hoffe ich darauf, dass die meisten hochwertigen Filme auch weiterhin erst einmal im Kino zu sehen sein werden.

3. Bei den Filmen von M. Night Shyamalan kommt es mir manchmal so vor, dass er seine Zuschauer nicht unbedingt für sehr intelligent hält.

4. Von den anstehenden Veröffentlichungen der kommenden Wochen freue ich mich auf Promising Young Woman von Oscar-Gewinnerin Emerald Fennell und (etwas weiter in die Zukunft geschaut) natürlich die Dune-Neuverfilmung von Denis Villeneuve sowie die dritte Staffel von Sex Education.

5. Die Lieblingsmusik aus der Jugend ist zumindest bei mir tendenziell natürlich schon eher etwas, das ich mit etwas Distanz betrachte, weil sich mein Musikgeschmack doch massiv weiterentwickelt hat. Ab und zu höre ich dann aber doch gerne mal wieder die Künstler von damals.

6. Ließe man mir die freie Wahl zwischen Seit wann sind Wahlen hierzulande nicht frei? 😉

7. Zuletzt habe ich unter anderem eine neue Rubrik gestartet, mich von einer langjährigen Kollegin verabschiedet (die innerhalb unseres riesigen Arbeitgebers die Stelle wechselt), den Film Old im Kino gesehen sowie zwei Reviews geschrieben (siehe oben) und das war abwechslungsreich und (im Falle des Abschieds) auch bewegend, weil ich somit keine Langeweile hatte und außerdem noch einen tollen Geschenkkorb erhalten habe.

 

 

 

 


Review(s) Juli 2021

1. August 2021

Der just vergangene Juli war vollgepackt mit allerlei medialen Sachen, etwa den Kinobesuchen Nummer zwei bis vier, zwei Serien von Gene Roddenberry, neuem MOTU-Stoff und etwas Nostalgie.

Auch wenn die Kinos (in meiner Region schon seit Juni) wieder geöffnet haben, so bin ich nicht wahllos ins Lichtspielhaus gerannt, sondern habe wie üblich meine Besuche sehr gezielt ausgewählt. Im Vorprogramm der leider sehr verregneten Open-Air-Vorstellung von Proxima – Die Astronautin am 6. Juli erlebte ich unverhofft mein erstes richtiges Live-Konzert in Person des Elektropop-Musikers Ferdinand Kirch alias NAND (inklusive Gesang und Trompete). Das Klassentreffen Mitte des Monat zum Anlass des 20jährigen Abiturs mag den Anlass geboten haben, auf nostalgisch-musikalischen Pfaden zu wandeln und einer meiner Lieblingsbands aus den 1990ern, nämlich die britische Dance-Pop-/House-/Soul-Band M People, wieder anzuhören. Ihr Song Moving On Up von 1993 (da war der kleine mwj 12) gehört für mich immer zu den unvergessenen Evergreens.

Filme
America: Der Film
Boss Level
Ich bin dein Mensch
Proxima – Die Astronautin
Klassentreffen (2019)
Vollblüter

Serien
Masters of the Universe: Revelation – Teil 1
Mission Erde – Staffel 2
Star Trek: The Next Generation – Staffel 2

Sonstiges
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 1)
Vorsicht! Irrtum!

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen

Old
Palm Springs (2020)

Danger 5 – Staffel 1, Folge 5 (RW)
Frau Jordan stellt gleich – Staffel 2, Folgen 1 bis 7
Mission Erde – Staffel 3, Folgen 1 bis 5 (RW)
Revelations: The Masters of the Universe Revelation Aftershow
Saber Rider and the Star Sheriffs – Folge 29 und 30 (RW)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3, Folgen 1 bis 6 (RW)

Credits
Video (c) Deconstruction/M People.

 

 


Vorsicht! Irrtum!

29. Juli 2021

Das Internet ist zu unserer Hauptquelle für Information und Wissen geworden. Doch leider tummeln sich im Worldwideweb auch viele Falschinformationen und andere Unwahrheiten. Um diesen Schwachpunkten entgegenzutreten rufe ich hiermit eine neue Rubrik ins Leben: Vorsicht! Irrtum!

Sogenannte „False friends“ kennen wir aus dem Englisch-Unterricht. So heißt das englische Wort „actual“ auf deutsch übersetzt nicht „aktuell“, sondern „eigentlich“. Um solche falschen Freunde geht es heute, allerdings aus der Welt der prominenten Menschen.


Also, vorsicht vor irreführenden Namen!

  • Blixa Bargeld ist nicht die Schwester von Johnny Cash
  • Die griechische Schauspielerin und Sängerin Irene Papas war niemals Mitglied von The Mamas & the Papas
  • Dietmar Dath ist nicht der Bundesdatenschutzbeauftragte
  • Frauke Petry und Wolfgang Petry waren zu keiner Zeit miteinander verheiratet

Vielen Dank fürs Lesen. Hoffentlich konntet ihr etwas lernen. Sobald ich weitere Irrtümer entdecke wird es einen neuen Beitrag geben. Bis dahin denkt daran: Augen auf im Internet! 😉

 


Media Monday #525

19. Juli 2021

Die erste Arbeitswoche nach dem langen Urlaub habe ich gut überstanden. Mal sehen was die nächste so bringt. Aber erst einmal wie üblich der Media Monday

Die vergangene Woche und vor allem das Wochenende standen bei mir deutlich im Zeichen des Klassentreffens zum 20jährigen Abitur-Jubiläum am Samstag. Passend dazu hatte ich ab Mitte der Woche den zufällig bei Oxfam entdeckten Roman Abifeier (2018) von Eric Nil gelesen und am Freitag Abend Jan Georg Schüttes improvisierten Film zum Thema (siehe unten) angesehen. Das Wiedersehen mit meinen Klassenkameraden von damals, von denen ich die meisten 10 Jahre, manche sogar 20 Jahre nicht gesehen hatte, war sehr schön und harmonisch. Die meisten scheinen sich optisch überhaupt nicht verändert zu haben und mittlerweile zieht es viele wieder zurück in die Heimat.

Auf eine klasse Woche!


Beitrag der Woche
Klassentreffen (2019)

Fragen der Woche

1. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und ich frage mich bei einigen Filmen, Serien und vor allem bei diversen Musikern was denn alle daran so toll finden.

2. Es kommt mir so vor, als ob es früher einmal noch keine Smartphones/Handys, (a)soziale Netzwerke und anderen technischen Kram gab. Lang lang ist’s her.

3. Die Verbannung mieser Filme auf Heimkino und Streaming wäre ja auch mal eine Überlegung wert, schließlich wäre dann in den Kinos Platz für die richtig guten Werke.

4. Ich muss schon sagen, dass sich das lange Warten im Fall des oben erwähnten Klassentreffens zum Anlass „20 Jahre Abi“ durchaus gelohnt hat. Nach 15 Jahren hätte man dieses Jubiläum noch nicht feiern können. 😉

5. Danger 5 wird mich wohl auch noch in Jahren begeistern können, denn ich kenne die Serie jetzt schon seit vier Jahren und auch nach mehr als einem Dutzend Sichtungen nimmt der Spaßfaktor nicht ab.

6. Fernab von generischem Einheitsbrei und Retortenprodukten bewege ich mich bei Filmen seit ein paar Jahren schon überwiegend im viel interessanteren Arthouse- und Indie-Kino.

7. Zuletzt habe ich die Wiederholungssichtung der zweiten Staffel von Mission Erde (Earth: Final Conflict) vollendet und das war interessant, weil ich vieles seit der Erstsichtung ab 1999 im linearen Fernsehen vergessen hatte.

 

 


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