Media Monday #437

11. November 2019

Montag, der 11. November. Warm anziehen und mit dem Media Monday auf Betriebstemperatur kommen…



Wie gut, dass es das Wochenende gibt. Es erstaunt mich immer wieder, dass es mir trotz meiner „dummen Angewohnheit“ über alles Mögliche zu grübeln gelingt, übers Wochenende die Arbeit fast komplett zu vergessen. Mal mehr, mal weniger. Nicht in Vergessenheit geraten ist, was vor 30 Jahren in diesem Land passiert ist und das wird es auch hoffentlich nie. Dank des Internets, was wider Erwarten nicht nur für Hasskommentare und andere Auswüchse erfunden wurde (siehe dazu meinen Beitrag der Woche), bleibt auch der viel zu früh im Alter von 39 Jahren verstorbene Countertenor Klaus Nomi (1944-1983) unvergessen, dessen Werk ich in den letzten Wochen für mich entdeckt habe. Vor allem seine Kalter-Krieg-Endzeithymne Total Eclipse (mir zuvor durch die Coverversion von Rosenstolz und Marc Almond von 2001 bekannt) und seine herzerweichende Interpretation von The Cold Song, einer Arie aus der Oper King Arthur (1691) von Henry Purcell. Eigentlich finde ich Soprangesang mittlerweile recht langweilig (fast alle Sopranstimmen klingen für mich als Laien gleich), aber Klaus war ein Phänomen, auch durch seine kuriosen, androgynen Bühnenoutfits.

Darüber hinaus frönte ich aber auch anderen Medien. Am Samstag Abend besuchte ich im Theater Chambinzky in Würzburg eine Vorstellung der Bürosatire Bandscheibenvorfall von Ingrid Lausund (unter dem Pseudonym Mizzi Meyer schrieb sie alle Folgen von Der Tatortreiniger). Das Stück wirkt auf mich zwar irgendwie etwas unausgegoren, aber auch bissig, treffend und über weitere Strecken lustig. Ähnlich umgehauen wie die erste Staffel hat mich auch die zweite Runde von The End of the F***king World, die auf Netflix gesichtet wurde. Mehr dazu bald.

 

 

 


Beitrag der Woche
Game of Thrones: Staffel 8

Fragen der Woche

 

1. Film-Genres gibt es wie Sand am Meer. Was aber meine persönliche Erwartungshaltung bezüglich einer bestimmten Art Film angeht so muss ein Film für mich stimmig sein.

2. Was ich dieses Jahr definitiv viel zu selten getan habe: keine Ahnung. Vermutlich unter der Woche mal richtig Ruhe gegönnt. Ohne Computer, Tablet, Smartphone, Fernsehen usw.

3. Mitunter meistgesehener Film müsste bei mir ____ sein, denn Ich bin mir nicht sicher ob es Arielle die Meerjungfrau, die Herr der Ringe-Trilogie oder Moulin Rouge ist.

4. Warum hat mir eigentlich niemand früher gesagt, wie großartig The Rocky Horror Picture Show ist? Ich hatte zwar davon gehört, dass der Film Kult sei, aber Kult ist ein zu übermäßig bemühter Begriff.

5. Manchmal träume ich ja schon davon, einmal die Außenkulisse von Hobbiton in Mata Mata (Neuseeland) zu besuchen, denn schließlich bin ich ein Hobbit. 😉

6. Fernab derzeit gehypter Werke habe ich jüngst still und heimlich Klaus Nomi für mich entdeckt und bin von seinem Gesang und seiner Bühnenperformance begeistert.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #435

28. Oktober 2019

Der Winter naht. Die Winterzeit ist schon da. Der heutige Media Monday auch…



Die mediale Bilanz des Wochenendes:

Freitag: Vollendung der Sichtung von The Singing Detective, einer völlig zu Unrecht vergessenen Musical-Miniserie von Dennis Potter über einen Schriftsteller mit schwerer Psioriasis, die zwischen der Handlung im Krankenhaus, der Kindheit des Protagonisten und einer Film-Noir-Geschichte wechselt.

Samstag: Halloween Herbstfest im Comicbuchladen meines Vertrauens mit Cosplay-Contest (Machete hat nicht gewonnen, aber dennoch einen Trostpreis erhalten), danach Fertigstellung der neuen Horroctober-Filmkritik (siehe unten) und Kinobesuch von Terminator: Dark Fate (Review folgt bald)

Sonntag: Zweiter Teil von Meeting of the Spirits, dem Konzertevent in der Freakshow-Reihe mit drei Gigs im Würzburger Immerhin. Als erstes die deutsche Band Welcome Inside The Brain, die für mich ein wenig wie die Ret Hot Chili Peppers klangen. Danach folgte die ambitioniert-anspruchsvollen Avantrock-Formation Alex’s Hand. Das Highlight am Schluss: die grandiosen Franzosen von La STPO, die ein irres dadaistisches Freak-Feuerwerk abbrannten.

 

 

 

Beiträge der Woche
Fallet (Kurzkritik)
Horroctober #4: Suspiria (2018)

Fragen der Woche

1. Wenn am Donnerstag – mittlerweile ja auch immer öfter hierzulande – wieder Halloween gefeiert wird, werde ich mir eventuell den Zombiewalk in der Innenstadt beobachten.

 

2. Meiner Meinung nach sollte Frankenstein Junior von Mel Brooks in keiner Sammlung eines ambitionierten Horrorfilm-Fans fehlen, schließlich ist diese Horrorparodie in jeder Hinsicht gelungen.

3. Jump-Scares, Psycho-Terror, fiese Clowns und böse Geister; am meisten grusele ich mich ja vor Rechten.

4. Zwischen dem gruseligen Monat und dem weihnachtlichen Monat liegt ja nun auch stets der November. Für mich die passende Zeit, um noch ein paar Serien nachzuholen.

5. Langsam kann ich es nicht mehr hören, dass der Brexit verschoben werden soll. Einfach die ganze schwachsinnige Angelegenheit abblasen, quasi Brexit-Exit!

6. Die jüngst durch die Zeitumstellung „gewonnene“ Stunde habe ich zum Schlafen genutzt.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #434

21. Oktober 2019

Was für eine Woche! Beruflich und medial gesehen. Zum Revue passieren (und nebenbei ein paar Fragen beantworten) gibt es nun den heutigen Media Monday



Was hab ich mir diese Woche medial alles reingepfiffen, um mich vom Stress im Büro abzulenken. Neben dem dritten Horroctober-Beitrag Elizabeth Harvest (siehe Beitrag der Woche) gab es dann gleich noch den vierten, mit dem eigenwilligen Remake von Suspiria (Review folgt bald). Im Gegensatz zur Sichtung des Originals vor ziemlich genau einem Jahr ist mir aber am folgenden Tag kein Missgeschick mit einer Glasscheibe passiert. Yeah! Über die Woche verteilt startete ein spontaner Rewatch der ersten Staffel von Terminator: The Sarah Connor Chronicles sowie auf Empfehlung von Wortman die Sichtung der kompletten achtteiligen Schwedenkrimi-Parodie Fallet. Ansonsten nutze ich den Samstag zu meinem monatlichen Besuch im Comicladen meines Vertrauens und erweiterte meine Sammlung sequenzieller Kunst.

Besser das Wochenende ausklingen oder anders gesagt das Hirn kräftig durchspülen lassen als bei gleich drei Konzerten in der Reihe Freakshow im Würzburger Immerhin (unter dem Titel „Meeting of the Spirits, Part I“, Teil 2 folgt am Sonntag) kann man auch kaum. Das schüchterne Jazzrock-Quartett Tatavamasi aus Polen bot den gediegenen Einstieg. Die drei Schweizer von White Pulse sorgten anschließend für die ersten Überraschungen. Nach 20 Minuten Dauergeschrubbe und furiosem Getröte (Saxophon, Bass, Drums) zeigten sie per Beamer Ausschnitte aus einem Autorennen-Computerspiel, gefolgt von einer mit Rammstein-Stimme gesungenen und von drei Keyboards gespielten Cover-Version eines Schlagers von Udo Jürgens. Wow. Aber das war gar nichts im Vergleich zu dem nimmermüden Rotterdamer Trio ALBATRE (Philipp Ernsting am Schlagzeug, Hugo Costa am Saxophon und der geniale Gonçalo „Gonzo“ Almeida am Bass), die den begeisterten Zuschauer am Ende eine Stunde lang brachial einheizte, dank psychedelischer Schwarzweiß-Lightshow nicht nur akustisch sondern auch visuell ein Feuerwerk abbrannten. Der Kopf ist frei für eine neue Arbeitswoche, mit allem was dazugehört!

 

 

 

Beitrag der Woche
Horroctober2019 #3: Elizabeth Harvest

Fragen der Woche

1. Schön, wenn einen Filme noch so richtig überraschen können, wie es mir letztens mit Elizabeth Harvest passiert ist, denn ein Ereignis kommt im Film früher als man vermuten würde.

2. Ich verstehe durchaus, weshalb viele mit Jazzrock oder Progrock nicht viel anfangen können, doch für mich persönlich bieten diese Musikgenres immer wieder interessante Konzerterlebnisse (siehe oben) und manchmal finde ich sogar die ein oder andere neue Lieblingsband.

3. Es wird mir wohl auf immer unverständlich bleiben, wie man sich bei etwas wie ____ nur gruseln kann, schließlich Ehrlich gesagt gehöre ich eher zu denen, die nicht verstehen, warum sich viele Leute bei manchem so gar nicht gruseln.

4. Eine der angenehmsten Begleiterscheinungen des Herbst ist es, dass die Temperaturen im Vergleich zum erschöpfenden Hochsommer eher angenehm sind. Wobei ich nichts dagegen hätte wenn es das ganze Jahr über konstant 20 bis 25 Grad warm wäre.

5. Was habe ich mich gefreut, als angekündigt wurde, dass der „Ultimate Cut“ von Watchmen (also der etwas längere Director’s Cut inklusive des integrierten Zeichentrick-Kurzfilms Tales of the Black Freighter) auch hierzulande im Heimkino erscheinen wird, und zwar am 5. Dezember 2019. Wird nach zehn Jahren auch mal höchste Zeit. Das könnte vielleicht auch mit der neuen Serien-Adaption der Graphic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons zusammenhängen, welche gestern (20.10.2019) in den USA startete und ab 4. November in Deutschland bei Sky ihre Premiere feiern wird.

6. Die Aktion „Horroctober“ habe ich eigentlich schon viel zu lange vernachlässigt oder ignoriert, aber dieses Jahr bin ich dabei!

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #431

30. September 2019

Der heutige Media Monday behandelt neben Filmen und Serien auch Festivals und Hochzeiten. Schaut doch mal rein!



Nur noch knapp drei Monate bis Weihnachten dann wird der Stress im Büro vorbei sein. Yeah! Bis dahin gilt es die Wochenenden zu nutzen. Wie am vergangenen Wochenende. Am Freitag und Samstag fand in meiner Wahlheimatstadt Würzburg das alljährige Freakshow Artrock Festival statt, welches ich seit 2016 neben anderen Konzerten des Genres regelmäßig besuche. Am ersten Tag spielten unter anderem die nimmermüden (Wahl-)Niederländer von Spinifex auf. Dem zweiten Festivaltag musste ich leider fernbleiben, denn die kirchliche Trauung einer sehr guten Freundin mit anschließender Feier stand auf dem Programm. Dort spielte auch eine Band, die allerdings mit dem musikalischen Niveau des Festivals kaum mithalten kann. Aber es gab auch noch zwei andere musikalische Darbietungen auf der Hochzeit. Die Trauzeugin und beste Freundin der Braut spielte einen Medley der Musik aus den Herr der Ringe– und Hobbit-Filmen auf ihrer Altflöte während es sich die Braut nicht nehmen ließ, für ihren Gatten The Rose von Bette Midler zu singen. Toll auch der Hochzeitstanz, bei welchem die Braut den sieben Monate alten Sohn im Tragetuch bei sich hatte. Da war also definitiv Musik drin.

 


Beitrag der Woche
Vivarium (Fantasy Filmfest)

1. Für viele steht ja der Oktober – Stichwort: Horrorctober – ganz im Zeichen von Horrorfilmen. Vielleicht werde ich dieses Jahr in jenem Monat auch ein paar Horrorstreifen ansehen.

2. Besonders gefallen hat mir ja am vergangenen Monat mein Ausflug zum Fantasy Filmfest mit dem Beitrag Vivarium.

3. Wobei ich es gern noch geschafft hätte mehr Filme auf dem FFF zu sehen, aber unter der Woche ist der zeitaufwändige Trip nach Nürnberg aufgrund des starken Arbeitsanfalls von August bis Dezember nicht zu machen.

4. Nun, da sich langsam die „Sommer, Sonne, draußen“-Zeit dem Ende neigt wird mein Körper vermutlich weniger Vitamin D abbekommen.

5. Die Dummheit mancher Leute nervt mich ja oft weit mehr, als es eigentlich sollte, aber ich habe mich damit abgefunden dass die Rückentwicklung zum Höhlenmenschen (ohne das zweite sapiens) unaufhaltsam ist.

6. Was ich mir für das letzte Quartal in diesem Jahr mal vornehmen könnte wäre mehr Reviews zu schreiben. Wer hätte das gedacht?

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #430

23. September 2019

Herbstanfang. Zumindest steht das im Kalender. An dieser Stelle stehen wie jeden Montag sieben Fragen und dazugehörige Antworten beim Media Monday



Mit reichlich Medienkonsum versuche ich mich derzeit vom irrsinnigen Arbeitsaufwand im Büro abzulenken. Neben Musikhören (Dead Can Dance, Bent Knee, Dakh Daughters), etwas Lesen (u.a. Teile von Tolkiens Das Silmarillion) vollendete ich an der Serienfront die 3. Staffel von Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. (als anspruchslose Zwischenunterhaltung) und die zweite Season von The Orville (siehe Review). Für meinen zweiten Besuch des Fantasy Filmfestes überhaupt (der erste war vor ziemlich genau einem Jahr) nahm ich erneut eine lange Zugfahrt nach Nürnberg auf mich, um im gigantischen Cinecitta (fast hätte ich mich verlaufen!) den Film Vivarium zu sehen. Im Werk von Regisseur Lorcan Finnegan sitzt ein junges Paar (Imogen Poots und Jesse Eisenberg) in einer trostlos-sterilen Vorstadtsiedlung fest. Ein minimalistisch-clever inszenierter und mit allerlei Metaphern gefüllter Albtraum. Demnächst mehr in meiner Filmkritik.

Beitrag der Woche
The Orville: Staffel 2

Fragen der Woche

1. Manchmal habe ich das Gefühl dass ich der einzige bin, der die finale Staffel von Penny Dreadful nicht für einen kompletten Reinfall hält. Diesen Eindruck erweckte bei mir zumindest die PD-Fangruppe bei Facebook, die ich gestern verlassen habe. Nur schicke Bilder posten und bei jeder sich bietenden Gelegenheit John Logan bashen ist eben nicht so meine Sache.

2. Außergewöhnliches Kino fernab des Mainstream bestärkt mich ja darin, dass ich auch weiterhin meine Augen nach neuen interessanten Filmen offenhalte.

3. Trotz allem ist es aber immer wieder schön ins Kino zu gehen, auch wenn sich der Weg dahin manchmal recht zeitaufwändig gestaltet (siehe oben)

4. Wenn ich nur daran denke, dass in drei Monaten schon wieder Weihnachten ist bemerke ich wie schnell 2019 vorbeirast.

5. The Orville besticht ohne Frage durch die Kombination von eher ernsten Science-Fiction-Themen mit humoristischer Auflockerung.

6. Wenn ich wählen müsste zwischen nur noch ins Programmkino gehen oder nur noch Blockbuster im Multiplexkino ansehen würde ich mich für ersteres entscheiden. Denn letzteres gestaltet sich aus meiner Sicht überwiegend langweilig.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #428

9. September 2019

Und schon wieder Montag. Zeit für Wulfs Media Monday



Falls sich jemand gewundert hat, warum ich heute etwas später dran bin. Gestern (Sonntag) Abend hat mein Onkel seinen 60. Geburtstag gefeiert und ich war natürlich zugegeben. Heute hat übrigens mein Neffe Geburtstag. Der Junge ist nun schon 12. Mann, wie die Zeit vergeht! Am Mittwoch gibt’s gleich den nächsten Ehrentag in meiner Familie, da mein Cousin 40 wird. Ein schönes kleines Konzert mit dem dynamisch-virtuosen Duo The Ukuleleaves stand am Samstag Abend beim STRAMU Würzburg auf dem Programm.

 

 

Jetzt aber wieder zurück in den Alltagsmodus!

Beiträge der Woche
Plan 9 from Outer Space
Wu Assassins (Kurzkritik)

Fragen der Woche

1. Bei Schauspielerin Aubrey Plaza werde ich ja regelmäßig schwach und schaue gar Produktionen, die ich sonst nicht unbedingt auf meinem Plan hätte, wie etwa die Episode der Netflix-Serie Easy in welcher Aubrey mitspielt. Hinsichtlich ihrer Filmografie habe ich noch einige Lücken. Die beiden niveaulosen Komödien Dirty Grandpa und Mike and Dave need Wedding Dates, die Miss Plaza wohl nur aus einem Grund gemacht hat(sie war jung und sie brauche das Geld), werde ich allerdings keiner Sichtung würdigen.

2. Der Trend, alte Filme restauriert erneut ins Kino zu bringen ist sicherlich sehr gut, nur habe ich es bisher meines Wissens nach noch nie geschafft, eine restaurierte Fassung im Kino zu sehen. Das könnte daran liegen, dass in der provinziellen Provinz lebe.

3. In wenigen Tagen (am 15. September) feiert die deutsche Erstausgabe des Romans Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien 50jähriges Jubiläum und führt mir wieder einmal vor Augen, dass ich mir endlich mal eine schöne neue Ausgabe leisten sollte, vor allem nachdem vor ein paar Jahren meine Taschenbuchausgabe das Zeitliche gesegnet hat.

4. Die ewigen Diskussionen über jedes kleinste Schnipselchen in großen Blockbuster-Filmreihen wie etwa bei Star Wars finde ich albern und langweilig.

5. Plan 9 from Outer Space hätte nun wirklich keines Remakes, einer Neuinterpretation oder Fortsetzung bedurft, schließlich ist Ed Woods „Opus Magnum“ eine (Kreis-)Klasse für sich. Dennoch hat ein Regisseur namens John Johnston ein Remake namens Plan 9 (2015) gedreht. Warum nur?

6. Damals, als man Serien noch regulär wöchentlich im Fernsehen verfolgt hat und es weder flächendeckendes Internet geschweige denn Streamingdienste gab waren die Inhaltsangabe (sofern vorhanden) in der Fernsehzeitschrift oder der Videotext nicht selten die einzige Informationsquelle zu einer Serie(nfolge).

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 


Media Monday #425

19. August 2019

Auch wenn das Bloggertreffen letztes Wochenende ungemein inspirierend war, so konnte ich diese neu gewonnene kreative Kraft erst nach einigen Tagen in Reviews umsetzen. Jetzt aber erst einmal der heutige Media Monday



Diese Woche heißt es einmal mehr Abschied nehmen. Und zwar von einer großartigen Serie. Am Mittwochabend läuft beim deutschen FOX Channel nämlich die 27. und letzte Folge von Legion, jener im besten Sinne verrückten Show, die mich seit ihrer Premiere im Februar 2017 auf unnachahmliche Weise in ihren Bann gezogen hat. Vermissen werde ich vor allem die Eskapaden von Lenny!

Doch bevor es zu traurig wird, widmen wir uns Reviews und Fragen.

Beiträge der Woche
Being David Hasselhoff
Plan 9 from Outer Space bei SchleFaz
(TV-Tipp)
The Rocky Horror Picture Show

1. Der jüngst aufgekommene Hype um den neusten Tarantino-Streifen könnte vielleicht gerechtfertigt sein. Eventuell werde ich den Film diese Woche im Kino ansehen und mir diesbezüglich eine Meinung bilden können.

2. In Sachen Humor treffen ja insbesondere britische Sitcoms wie Absolutely Fabulous, Coupling und The IT Crowd voll meinen Geschmack und das ist sehr wahrscheinlich deswegen, weil diese Serien im Vergleich zu vielen US-Formaten bezüglich ihrer Gags schräger und hintersinniger sind.

3. Bei der Masse an – oft unerwartet – abgesetzten Serien fragt man sich manchmal warum so viele richtige gute Serien abgesetzt werden und so viel (mittel)mäßiger Kram Ewigkeiten weiterläuft.

4. Die Verfilmungen klassischer, griechischer Sagen ist auch eines dieser Themen, worüber ich stundenlang diskutieren / referieren könnte, schließlich lese ich die diversen Sagen schon seit meinem 12. Lebensjahr und habe daher auch schon einige Adaption gesehen.

5. Um Buch darüber zu führen / statistisch auswerten zu können, was, wie viel, wozu ich wann gebloggt habe genügen mir das monatliche Archiv (siehe rechts) und meine monatlichen „Review(s)“-Beiträge völlig.

6. Der Open-Air-Kinoabend mit The Rocky Horror Picture Show hat mich ja tatsächlich dazu inspiriert, mir den Film auf DVD zu kaufen!

7. Zuletzt habe ich den Film Megaforce (1982), die zweite Hälfte der kurzen dritten Staffel von She-Ra und die Rebellenprinzessinnen sowie zwei weitere Episoden von Saber Rider and the Star Sheriffs angesehen und das war eine bunte Mischung, weil alle drei Werke recht farbenfroh sind.

Credits:
Legion (c) FX/Marvel.


Bette Davis left the bookshop

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Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

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