Media Monday #388

3. Dezember 2018

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Und nach dem Anzünden der ersten Kerze folgt nun der erste vorweihnachtliche Media Monday in diesem Jahr.



Weder hier noch bei Vieraugen Kino habe ich vergangene Woche eine Review veröffentlicht. Ganz untätig war ich allerdings dennoch nicht. Denn für die bald kommende 100. (!) Ausgabe von Bad Alchemy habe ich noch eine ausufernde Konzertbesprechung fertiggestellt. Ansonsten war das Highlight der Woche natürlich Julia Holters Konzert am Samstag in der Elbphilharmonie zu Hamburg. Schon vor drei Jahren hat mich die amerikanische Kompositin und Sängerin mit ihrem vierten Album Have You In My Wilderness (2015) wahrlich umgehauen. Der Nachfolger Aviary (erschienen am 26. Oktober 2018) stimuliert meine Sinne allerdings noch mehr.
Das ganze Gebäude der „Elphi“ ist durchaus beeindruckend. Nach einer Fahrt auf der längsten Rolltreppe (80 Meter), die ich je betreten durfte, setzte ich meinen Weg im 110 Meter hohen Gebäude bis zum richtigen Eingang zum Großen Saal (2.100 Plätze) fort, der wohl ausverkauft war. Kurioserweise war mein Platz kein einfacher Sitz, sondern ein kleines, schickes Kanapee (siehe Foto). Julia Holter (33) hatte nicht nur das Nordstage-Keyboard mitgebracht sondern auch ihre Band, bestehend aus Sarah Belle Reid (Trompete), Tashi Wada (Synthesizer, Dudelsack), Corey Fogel (Drums, Percussions), Andrew Johns (E-Bass) und Dina Maccabee (Viola, Violine, Gesang). Bis auf vier Ausnahmen wurden nur Stücke vom aktuellen Album gespielt. Das Zusammenspiel der Akteure war perfekt einstudiert, auch wenn manche der Passagen wie eine entfesselte Jamsession wirkten. Julia zeigte sich von der tollen Location angetan und agierte bei ihrem eigenwillig-einzigartigen Gesang mehrfach völlig entfesselt. Einfach irre magisch. Leider verließen immer wieder ein paar Banausen den Saal. Dabei kann man doch heute ganz leicht über Youtube oder anderswo vorab herausfinden, ob einem die Musik des Künstlers, dessen Konzert man besuchen will, überhaupt gefällt. Wo Julia Holter draufsteht darf man eben nicht erwarten, dass Mozart oder Beethoven zum Milliardsten Mal durchgenudelt werden. Der Großteil des Publikums zeigte sich allerdings sehr begeistert. Auch Julia und Co waren äußerst glücklich. Ein tolles Erlebnis. Und daher jetzt alle bitte kräfitg mitsingen:
„I Shall Love. I Shall Love. I Shall Love. I Shall Love…“

 

 

 

Fragen der Woche:

1. Jetzt, wo dann offiziell die Vorweihnachtszeit gestartet hat versuche ich mein Möglichstes, um dem allgegenwärtigen Kommerzterror zu entgehen.

2. Ich glaube dieses Jahr wird es auch nichts mehr werden, dass ich all die Kinofilme im Kino sehen werden können, die auf meiner Liste stehen. Das liegt aber nur teilweise an mir, sondern auch an den Kinos hier in der Provinz, die zu oft die falschen Filme zeigen.

3. Julia Holter hat mich ja doch wieder überrascht, schließlich hat sie mit der intensiven Ballade Betsy On The Roof eine weitere Zugabe geliefert.

4. Gemessen daran, wie viele Hundert Millionen die Elbphilharmonie gekostet hat, müssten die Eintrittspreise eigentlich astronomisch hoch sein. Sind sie aber nicht.

5. Wenn ein Reisender in einer Winternacht von Italo Calvino ist schon allein dahingehend ein empfehlenswertes Buch, weil es ein Meta-Werk über das Lesen und den Leser ist und ständig neue Geschichten anfängt, um diese vorzeitig enden zu lassen. Ein großer Lesespaß.

6. Von all den neuen und alten Serien gibt es immer noch sehr viele, zu deren Sichtung ich noch nicht gekommen bin. Leider.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

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Media Monday #386

19. November 2018

Heute in fünf Wochen ist schon wieder Weihnachten! Na dann mal ran an die heutigen Fragen des Media Monday



Obwohl ich ob der schieren Menge an interessanten Filmen und Serien, die man eigentlich alle sichten müsste, manchmal kurz vor der Verzweiflung stehe, so bin ich in der vergangenen Woche doch ganz ordentlich vorangekommen. Nach Sichtung der ersten drei Folgen von Chilling Adventures of Sabrina kann ich Friedl von Grimms ablehnende Meinung gegenüber der Netflix-Show durchaus verstehen. Trotzdem werde ich die Staffel wohl zuende schauen.

Seit Donnerstag läuft bei ZDF Neo die neue deutsche Krimi-Miniserie Parfum, welche auf Motiven des bekannten Romans von Patrick Süskind basiert, und die Handlung in die Gegenwart verlagert. Irgendwo in der tristen Einöde des Niederrheins wird eine (o Wunder) rothaarige Frau ermordet (eine Sängerin, die furchtbar lahm trällert). Eine Profilerin und ein paar herkömmliche Polizisten ermitteln. Der elitäre Zirkel von ehemaligen Internatsschülern, dem die Tote angehörte, und welcher mit Düften experimentierte, hat sicherlich etwas mit dem Verbrechen zu tun. Nach zwei von sechs Folgen empfinde ich die Produktion zwar als durchaus stimmungsvoll inszeniert, aber inhaltlich als albern, plump und teilweise einfach fragwürdig. In der ZDF-Mediathek kann man bereits alle sechs Episoden ansehen, allerdings erst nach 22 Uhr.

Das lokale Programmkino erfüllte mir indirekt wieder einen Filmwunsch und zeigte Sonntag Vormittag für eine (!) Vorstellung Terry Gilliams nach gut 25 Jahren „development hell“ doch noch zustande gekommene Verfilmung The Man who killed Don Quixote. Ein tragikomischer Trip zwischen Realität, Fiktion und Wahnsinn. Berührender Film, der von der Kritik leider nur als mittelmäßig aufgenommen wurde. Review folgt bald.

Beiträge der Woche

Schwermetall Chronicles, 1×06: Der Herr des Schicksal (Kurzkritik)
Bohemian Rhapsody (Vieraugen Kino)
Cinderella the Cat (Vieraugen Kino)

 

Fragen der Woche

1. Wenn Charaktere für ein anderes Medium adaptiert werden (beispielsweise Bücher zu Fernsehserien) dann gibt es da je nach Richtung der Adaption immer mehrere Möglichkeiten.

2. Der November ist auch schon wieder halb rum, doch dafür habe ich auch schon drei Kinobesuche hinter mir, von denen zwei Filme auch bereits rezensiert wurden, siehe oben.

3. Das Aussehen der perfekt gestylten/geschminkten Figuren geht ja regelmäßig vollends an der Realität vorbei, doch scheinbar genügend Zuschauer scheinen die gruseligen Hochglanzgesichter nicht zu stören.

4. Zu kritisieren, dass ein Film unpatriotisch sei, zeugt nicht gerade von einer ausgewogenen politischen Einstellung.

5. Eine der besten Nachrichten für mich, dass 2019 Dead Dan Dance und Brendan Perry (solo) auf Tour nach Deutschland kommen werden, denn meine absolute Lieblingsband und ihren männlichen Part live zu erleben ist einfach ein tolles Erlebnis.

6. Ich mag es ja überhaupt nicht, wenn in Büchern Eigennamen schlecht oder generell ins Deutsche übersetzt werden, es sei denn bei Kinderbüchern.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #384

5. November 2018

Was so alles in einer Woche passieren kann! Mehr dazu und sieben Fragen bzw. Antworten im heutigen Media Monday

Aufgrund eines häuslichen Unfalls erlitt ich am letzten Montag eine Schnittwunde und war zum ersten Mal seit zwei Jahren einen Tag arbeitsunfähig. Inwieweit dies mit dem „Horroctober“ zusammenhängt, erfahrt ihr HIER. Die vergangene Woche war immer noch sehr arbeitsintensiv und bot doch diverse Ausgleichsmöglichkeiten. Am Halloween-Abend zog ich nicht etwa gruselig verkleidet von Haus zu Haus und erpresste Süßigkeiten, sondern besuchte mit meinem Vater (63), meinem Cousin (33) sowie einem Bekannten die Record Release Party von Hildegard von Binge Drinking im Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg. Die beiden wie gewohnt als Nonnen verkleideten Musiker aus der hinteren Sanderau zelebrierten dank neuer und bereits bekannter Tracks ein furioses Elektronikfeuerwerk, das mich und die meisten anderen Zuschauer für gut eine Stunde unermüdlich zappeln ließ. Das neue Album Infinity hört sich sehr gut an. Außerdem erschien letzte Woche mit Dionysus das neue Studioalbum meiner absoluten Lieblingsband Dead Can Dance. Der abwechlungsreiche Musikherbst setzt sich munter fort.

 

 

 

Den Feiertag nutzte ich zum Ausspannen. Nach kurzer Rückkehr in die Arbeit am Freitag stand am Samstag der Kinobesuch von Bohemian Rhapsody auf dem Programm. Ich empfand den Film über Queen und seinen charismatischen Leadsänger Freddie Mercury (1946-1991), genial verkörpert von Rami Malek (Mr. Robot), als mitreißende Musiker-Biographie, bin allerdings noch nicht sicher wie ich die aus dramaturgischen Gründen vorgenommenen Änderungen bewerten soll. Außerdem begann meine Sichtung der Anthologie-Serie Schwermetall Chronicles, deren Episoden auf Comics aus dem bekannten französischen Magazin basieren. Die Kurzkritik zur ersten Folge gab es gestern. Das Review zu Episode zwei folgt heute.

Aber nun zu den „Media Monday Chronicles“:

1. Bevor das Jahr endet will ich unbedingt noch viele Serienfolgen und einige Filme sehen und im Idealfall rezensieren. Das alte Lied.

2. Ich glaube ja, dass in nächster Zeit wie jedes Jahr der vorweihnachtliche Kommerzterror so richtig losgehen wird. Yay!

3. ____ könnte ohne Frage das „Next-Big-Thing“ werden Es gibt zuviele interessante „Things“, als dass es ein „Next-Big-Thing“ bräuchte.

4. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich schon darüber lachen, dass Ridley Scott ernsthaft eine Fortsetzung seines maßlos überschätzen Hysterien-Blockbusters Gladiator plant. Wobei ich zugeben muss, dass die Musik des Films weitgehend gelungen ist.

5. ____ hätte nun wirklich nicht sein müssen, denn ____ .

6. Wenn demnächst die Welt untergeht dann machen hoffentlich Dead Can Dance und Darja Kazimira den Soundtrack.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #383

29. Oktober 2018

Und wieder ward es Winterzeit. Vielleicht zum letzten Mal? Wer weiß das schon? Sicher ist nur der Media Monday



Vergangenes Wochenende war erneut Ausruhen nötig und angesagt. Und dennoch war ich nicht ganz untätig. Neben der Veröffentlichung meiner Filmkritik zu Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm konsumierte ich auch 70 Prozent von Deutschland 86, der Fortsetzung zur international gefeierten deutschen Serie Deutschland 83. Nach meinem persönlichen Befinden ist „86“ inhaltlich bunter und besser als der sinnigerweise drei Jahre alte Vorgänger. Letzte Woche endete meine Sichtung von Babylon Berlin. Schade, dass die aufwändig produzierte Serie sich mit reißerischen Elementen und einem hundsdämlichen Plottwist am Ende selbst ein Bein stellt.

In der kommenden Woche steht nicht nur ein ruhiger Feiertag am Donnerstag auf dem Programm, sondern auch „Halloween mit Hildegard“, also ein Konzertbesuch der Record Release Party des neuen (und zweiten) Albums von Hildegard von Binge Drinking! Wo sonst gibt es exzessive, elektronische Musik und die am besten gekleideten Nonnen des Würzburger Stadtteils Sanderau?!

Aber nun erst einmal zum Tagesgeschäft:

1. Der Oktober neigt sich dem Ende und gleichsam naht der November. Ist der erst einmal gestartet werde ich mich mit Dionysus (Erscheinungstermin 2. November) dem neuen Album von Dead Can Dance zuwenden.

2. Ich glaube ja nicht, dass ich es dieses Jahr noch schaffen werde die ganzen Serien anzuschauen und zu besprechen, die ich mir vorgenommen habe. Das ist jedes Jahr eine Herausforderung.

3. Außerdem habe ich mir hingegen fest vorgenommen und bin auch zuversichtlich, dass ich vor Ablauf dieses Monats noch einen Horrorfilm anschauen werde. Lasst euch überraschen.

4. Bei all den Messen und Conventions, die es jährlich so gibt, kann ich kaum mitreden.

5. Herbstzeit ist ja auch gerne Grippe- oder allgemein Erkältungszeit. Beste Beschäftigung, wenn gesundheitlich angeschlagen, ist für mich ja immer noch Filme und Serien schauen, sofern man gesundheitlich noch dazu in der Lage ist.

6. Kommende Woche ist ja auch schon wieder ein Feiertag in Sicht. Wahrscheinlich werde ich den damit verbringen, mich auszuruhen und etwas kreativ zu werden.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Fragen ohne Antworten II

24. Oktober 2018

Ein weiterer, arbeitsintensiver Mittwoch liegt fast hinter mir. Doch immerhin war ich noch fähig, die „Fragen ohne Antworten“ von Passion of Arts durchzumachen…



Jeden Mittwoch postet Gina von Passion of Arts einige Fragen und ihre Antworten. Heute bin ich zum zweiten Mal dabei. Wer ebenfalls mitmachen will, kann das gerne tun.

1. Hast du schon einmal versucht, den Look eines Prominenten nachzuempfinden?
Mit 13, 14 habe ich mir die gleiche Friseur wie Ulf Ekberg von meiner damaligen Lieblingsband Ace Of Base schneiden lassen. Außerdem habe ich letztes Jahr mit Cosplay angefangen und zwar als Machete, inklusive Perücke, (echter) Schnurrbart, Tattooärmel, naturbelassenem Gesicht sowie natürlich der Machete.

2. Welche Persönlichkeit würdest du gern auf einer neuen Banknote sehen?
Tilda Swinton auf einem Geldschein wäre cool.

3. Welchen Job würdest du niemals annehmen?
Einen moralisch völlig verwerflichen?!

4. Welches Kunstwerk hättest du gerne geschaffen?
Eine schräge, eigenwillige Graphic Novel. Aber ich kann so überhaupt nicht zeichnen.

5. Welcher Alptraum weckt dich nachts auf?
In letzter Zeit keiner.

6. Was tust du wenn du nicht schlafen kannst?
Entspannende Musik hören.

7. Was findet sich immer in deinem Kühlschrank?
Butter.

8. Welcher Song erinnert dich an deine Teenagerzeit?
The Sign von Ace Of Base.

9. Welcher bringt dich zum Weinen?
Dead Can Dance: All In Good Time.

10. Welcher bringt dich zum Tanzen?
Musik mit starken Percussions.

11. Das peinlichste Lied, das du in der Dusche singst?
Ich singe nicht in/unter der Dusche.

12. Der beste Ratschlag, den du jemals erhalten hast?
Ich kann mich jetzt nicht an einen einzigen besonderen erinnern.

13. Was darf dir niemand sagen?
Richtig abfällige Bemerkungen über mein Aussehen oder meine Körpergröße.

14. Dein Lieblingswort?
Da habe ich kein besonders.

15. Dein Lieblingsschimpfwort?
Da bin ich flexibel, z.B. Fuck, Herrgott nochmal oder Bloody Bugger

16. Ein kleiner alltäglicher Luxus?
Luxus? Was ist das?

17. Deine nächste große Anschaffung?
Bisher ist keine größere Anschaffung außer Möbeln geplant.


Media Monday #382

22. Oktober 2018

Trotz Papierbergen im Büro erlebte ich eine tolle Woche. Ob die neue das Niveau halten kann? Wir werden sehen. Zu Beginn der Media Monday



Am letzten Montag durfte ich in der Laeiszhalle zu Hamburg das wundervolle Konzert von Mystery of the Bulgarian Voices und meiner Lieblingssängerin Lisa Gerrard erleben. Unfassbar was in diesen zwei Stunden für eine Stimmgewalt durch den Konzertsaal fegte. Sowohl der 18köpfige Frauenchor als auch die weibliche Hälfte von Dead Can Dance (in einem herbstgold-grünen Hammerkostüm!) konnten mehr als überzeugen. Ebenso die fünfköpfige Band , zu welcher auch der Berliner Percussion-Guru David Kuckhermann gehört, und Beatboxer sKiLLeR. Im Anschluss an die Show traf ich ein paar andere Fans und wir warteten auf die Dame des Abends. Nachdem der harte Kern noch eine gute Stunde in der glücklicherweise nicht kalten Hamburger Nacht ausgeharrt hatte kam Lisa herself aus dem Gebäude. Es bot sich uns die Gelegenheit, sie kurz abzupassen und Fotos mit ihr zu machen. Sie bezeichnete uns aufgrund unserer scheinbar endlosen Geduld als „bloody patient“! Was für eine tolle Frau, die wie keine zweite zu singen vermag und auf der Bühne dennoch den Applaus konstant ihren MitstreiterInnen zugeschoben hat! Vom Konzert gibt es Fotos von monkeypress.de .

Die restliche Woche verlief nicht ganz so eindrucksvoll, aber am gestrigen Sonntag verbrachte ich einen schönen Tag mit meinem besten Freund, seiner Ehefrau sowie ihrer kleinen, sehr lebhaften Tochter. Es ist toll, wenn man ab und zu ein wenig mit Kindern interagieren und sie anschließend wieder an ihre Eltern abgeben kann! 😉

Konzertbilder (c) Thomas Papenbreer/Monkeypress.

1. Am kommenden Wochenende ist wieder die Messe SPIEL in Essen und das Mekka für alle Brett-, Gesellschafts-, Karten-, Rollenspieler usw. öffnet wieder seine Pforten. Ich für meinen Teil werde wie gewohnt dort nicht anwesend sein.

2. Lisa Gerrard ist und bleibt für mich unerreicht, einfach weil niemand sonst so eine unfassbar wundervolle Stimme besitzt.

3. Das letzte Mal so richtig geärgert bei einem Film, Buch, einer Serie oder sonst was habe ich mich bei diversen Filmen in letzter Zeit darüber, dass ich sie nicht im Kino sehen kann, weil die Kinos hier in der provinziellen Provinz nicht zeigen.

4. Fällt es dir leichter, ein Werk in den Himmel zu loben oder genüsslich zu verreißen? Letzteres fällt mir ehrlich gesagt leichter.

5. Die Absetzung der beiden Marvel-Netflix-Serien „Iron Fist“ und „Luke Cage“ wird die Welt auch verschmerzen können. Wie wär’s stattdessen mit „Luke Fist“ und „Iron Cage“? Oder „Iron Luke“ und „Cage Fist“?

6. Gerade jetzt, wo es dann doch langsam wirklich herbstlich wird und die Temperaturen zu sinken beginnen… Was? Der Herbst kommt bald? Ich dachte das bleibt jetzt immer so sonnig und zu warm.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Fragen ohne Antworten

17. Oktober 2018

Am Ende des ersten Arbeitstages nach dem Kurzurlaub bin ich irgendwie heute mal in der Stimmung, die „Fragen ohne Antworten“ von Passion of Arts zu beantworten…



Jeden Mittwoch postet Gina von Passion of Arts 20 Fragen und ihre Antworten. Dem will ich mich heute einfach spontan anschließen. Wer ebenfalls mitmachen will, kann das gerne tun.

1. Was hast du jetzt an?
Irgendwie erinnert mich diese Frage an Zeiten als ich noch recht jung war und an Gelegenheiten bei welchen diese Frage gestellt wurde. Ich könnte jetzt einfach schreiben nichts, aber das wäre gelogen. Die Wahrheit: graue Jogginghose und graues T-Shirt.

2. Glaubst du an Gott? Begründe deine Meinung?
Ich glaube nicht an Gott. Ich denke, dass der Mensch früh in seiner Entwicklung ein höheres Wesen „erfunden“ hat, um mit der Härte des Lebens zurecht zu kommen.

3. Welchen Film hast du letztens angesehen? Wie war er denn?
Zuletzt habe ich am Sonntag Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm gesehen. Ich zitiere mal meine Einschätzung aus dem letzten Media Monday: „Regisseur Joachim A. Lang adapierte nicht nur einfach das bekannte Bühnenstück von Bertolt Brecht und Kurt Weill für die große Leinwand, sondern macht die gescheiterte Verfilmung von damals zum Thema einer zwischen mehreren Meta-Ebenen hin- und herspringenden Geschichte an der Schnittstelle von Satire, Musical und aktueller gesellschaftlicher Problematiken. Einfach zu konsumieren ist das sicher nicht, aber dafür umso interessanter. „

4. Wann fing deine Filmleidenschaft an?
Ich habe schon als Kind sehr gerne Filme gesehen, aber die richtige Leidenschaft begann vor 17 Jahren, im Dezember 2001 mit Der Herr der Ringe: Die Gefährten.

5. Wähle zwischen 3 Kräften: Unsichtbar sein, in die Zukunft oder in die Vergangenheit reisen.
Unsichtbar sein wäre schon toll, aber als neutraler („unsichtbarer“) Beobachter in die Vergangenheit reisen, um wichtige Ereignisse, wie etwa besondere Konzerte oder Kinofilmpremieren, mitzuerleben würde mir noch mehr zusagen.

6. Wer ist dein Lieblingsmaler? Was ist für dich sein bestes Werk?
Da ich mich noch nie wirklich mit Malerei beschäftigt habe muss ich hier leider passen.

7. Was ist für dich das schönste Bundesland?
Da ich noch nicht jedes Bundesland besuchte habe, kann ich mir hier kein gerechtfertigtes Urteil bilden.

8. Wann hast du das letzte Mal Urlaub gemacht? Wo hat der Urlaub stattgefunden?
Am Montag und Dienstag war ich auf einem Kurztrip in Hamburg, um das Konzert von Mystery of the Bulgarian Voices und Lisa Gerrard in der Laeiszhalle zu besuchen.

9. Wie magst du dein Kaffee am meisten?
Schwarz, auf keinen Fall kalt (-> Foltermethode) und mit Rohrzucker.

10. Bist du ein Veganer, Vegetarier oder Allesfresser?
Als starker Lebensmittelallergiker und Zöliakiekranker passe ich in keine der genannten Kategorien.


11. Vermisst du die Schule? Würdest du wieder zur Schule gehen?
Wirklich vermissen tue ich die Schule nicht, aber es wäre schonmal spaßig wieder mal für einen Tag zur Schule zu gehen. Etwa bei meinem Onkel oder meiner Tante im Unterricht sitzen und sie beobachten.

12. Bist du zufrieden mit deinen Leben?
Im Großen und Ganzen schon.


13. Bist du abergläubisch?
Nein, aber müssen wir unbedingt unter der Leiter stehen, neben welcher gerade eine schwarze Katze vorbei gegangen ist?

14. Feierst du Halloween? Was ist deine Meinung zu dem Fest?
Ich halte nicht von Kommerzterror-Feiertagen. Die Grundidee von Halloween ist interessant, aber richtig gefeiert habe ich es mit Verkleidung bisher nur einmal. Dieses Jahr geht es an jenem Abend auf ein Konzert.

15. Wenn dein Gesicht auf einer Banknote stehen würde, welche Banknote wäre es?
Also falls mein Gesicht auf einer Banknote stehen würde, müsste man es vorher freilich kräftig mit Photoshop bearbeiten. Dann am besten auf einem 5-Euro-Schein für kleine Hände.

16. Was ist deine Lieblingsjahreszeit? Begründe deine Entscheidung!
Eine Lieblingsjahreszeit habe ich nicht wirklich. Vielleicht am ehesten noch der Herbst. Sommer ist zu heiß, Winter zu kalt und im Frühling blüht die Heuschnupfennase.

17. Glaubst du an Außerirdische?
Es wäre unglaublich anmaßend zu glauben, dass wir Menschen die einzigen intelligenten Wesen im Universum seien. Allerdings sind die Entfernungen vermutlich zu groß, um auf eine andere hochentwickelte Spezies zu treffen.

18. Wann warst du das letzte Mal krank? Welche Krankheiten hast du denn?
Aktuell versuche ich immer noch erfolgreich, eine Erkältung im Keim zu ersticken. Richtig arbeitsunfähig erkrankt war ich zuletzt 2016.

19. Was wünschst du dir für den Geburtstag?
Keine Ahnung, weniger Falten?

20. Was machst du heute noch?
Nicht viel. Ein bisschen hier und da im Netz rumsurfen und vielleicht noch eine Serienfolge ansehen.


Blaupause7

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What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

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Roguish. Nerdy. Redhead.

Lesezauber

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Gina Dieu Armstark

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