Tilda Swinton Festival: The Human Voice (2020)

19. November 2021

Im letzten Jahr stand Tilda Swinton das erste Mal für den spanischen Regisseur Pedro Almodóvar vor der Kamera. Das Ergebnis, der Kurzfilm The Human Voice, wurde am vergangenen Sonntag in den deutschen Kinos gezeigt.

Seit drei Tagen wartet eine Frau (Tilda Swinton) auf die Rückkehr ihres Geliebten. Die Beziehung steht vor dem Ende und seine Koffer stehen schon zur Abholung bereit. Auch der Hund des Mannes (Dash) sehnt sich nach seinem Herrchen. Mit der Zeit beginnt die Frau zu verzweifeln und zu drastischen Mitteln zu greifen. Da erhält sie einen Anruf…

Tilda Swinton (mittlerweile 61 Jahre jung) hat in ihrer seit gut 30 Jahre andauernden Karriere mit einigen großen und visionären Filmemachern zusammengearbeitet, etwa Sally Potter (Orlando), Derek Jarman (Caravaggio, Edward II), Christoph Schlingensief (Egomania – Insel ohne Hoffnung), David Fincher (Der seltsame Fall des Benjamin Button), Jim Jarmusch (Only Lovers Left Alive, The Dead Don’t Die), Luca Guadagnino (I Am Love, Suspiria [2018]), Bela Tarr (The Man from London), Bong Joon-ho (Snowpiercer), Wes Anderson (Grand Budapest Hotel, The French Dispatch) und kürzlich auch mit Aichatpong Weerasethakul (Memoria, 2021). Das erste Mal mit dem spanischen Regisseur Pedro Almodóvar, bekannt für seine Filme über starke Frauen, sollte allerdings erst inmitten der Corona-Pandemie im Sommer 2020 passieren. Frei nach dem Ein-Personen-Stück La Voix humaine von Jean Cocteau aus dem Jahre 1930 entstand der 30minütige Kurzfilm The Human Voice, in welchem Swinton eine verlassene Frau am Rande des Abgrunds spielt. Wie sich meine schottische Lieblingsschauspielerin in einer One-Woman-Show (mit Hund) geschlagen hat, lest ihr in meiner Filmkritik bei Vieraugen Kino.

Credits
Poster (c) Studiocanal.

 

 


Tilda Swinton Festival: Video zum Geburtstag

5. November 2021

Performance- und Fashion-Ikone Tilda Swinton feiert heute ihren 61. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es heute ein ganz spezielles Video.

Möglicherweise aus Anlass ihres 61. Wiegenfestes hat sich die schottische Ausnahmeschauspielerin Tilda Swinton mit einer Kollegin zum kurzen Austausch über Themen wie Teamwork, Liebe und Vampirismus getroffen. Das dazugehörige Video seht ihr nun:

 

 


Credits
Video (c) The Talk Series

 


Tilda Swinton Festival: The French Dispatch

25. Oktober 2021

Zum illustren Ensemble des neuen Films von Wes Anderson, The French Dispatch, gehört auch Tilda Swinton, die zum vierten Mal mit dem eigenwilligen Regisseur zusammengearbeitet hat.

Wes Anderson (u.a. The Grand Budapest Hotel, Isle of Dogs – Ataris Reise; beide ebenfalls mit Tilda Swinton) schuf mit seinem starbesetzten The French Dispatch eine Hommage an amerikanischen Auslandsjournalismus und seine Wahlheimat Frankreich. In einer der vier Stories der letzten Ausgabe des titelgebenden Kulturmagazins spielt Tilda Swinton die glamouröse, amerikanische Journalistin und Kunstexpertin J.K.L. Berensen, die in ihrem Vortrag vom inhaftierten Maler Moses Rosenthaler (Benicio del Toro) berichtet, der im Gefängnis seine Inspiration findet und zu Weltruhm gelangt. Die einzigartige Schottin gibt Andersons geschliffene Dialoge/Monologe mit aller Genüsslichkeit (und einem nicht zu überhörenden Überbiss) zum Besten, nicht ohne einen Hauch Frivolität.

Wie mir der Rest des Films beim kürzlichen Kinobesuch gefallen hat könnt ihr in meiner Filmkritik bei Vieraugen Kino nachlesen. 

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Credits
Szenenbild (c) Searchlight. 

 


Tilda Swinton Festival: Der König von Narnia (Royal Edition)

8. Mai 2021

Vor einem halben Jahr startete ich zum Anlass des 60. Geburtstag der einmaligen Schaupsielerin Tilda Swinton eine Werkschau ihrer Filme. Nur leider habe ich bisher aus unerfindlichen Gründen nur zwei geschafft. Als dritten Beitrag gibt es nun den (erweiteren) Rewatch eines großen Fantasyblockbusters.

In Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia von Regisseur Andrew Adamson, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von C.S. Lewis, spielt Tilda Swinton die im wahrsten Sinne des Wortes eiskalte weiße Hexe, welche das magische Land mit ihrer Schreckensherrschaft und ewigem Winter überzieht. Ihr stellen sich die aus unserer Welt nach Narnia gelangten Pevensie-Geschwister entgegen, die gemeinsam mit treuen Anhängern von Aslan, dem wahren König Narnias, gegen die böse Hexe in den Kampf ziehen.

Gut 15 Jahre nach dem Kinostart nahm ich die seit Jahren bei mir ungesehen herumliegende DVD-Box zum Anlass, mir die im Vergleich zur Kinofassung um sieben Minuten erweiterte „Royal Edition“ endlich anzusehen. Konnte Narnia nach so langer Zeit die gleiche Faszination auf mich ausüben wie damals? Wie habe ich Tilda Swintons Performance mit heutigen Augen wahrgenommen? All das und mehr gibt es in der vollständigen Kritik bei Vieraugen Kino

 

 


Tilda Swinton Festival: David Cooperfield – Einmal Reichtum und zurück

25. November 2020

Als nächsten Beitrag meines persönlichen TSFs habe ich mir nach dem Frühwerk Egomania einen aktuellen Film mit Tilda Swinton angesehen.

In Armando Iannuccis Verfilmung von Charles Dickens bekanntem Bildungsroman David Copperfield spielt Tilda Swinton als Betsey Trotwood zwar keine Hauptrolle, gehört aber zu einem wundervollen, homogenen Darsteller-Ensemble, angeführt von Dev Patel als Titelheld. In rasanter Manier springt der Film durch die unterschiedlichen Stationen im Leben seines Protagonisten, von der Kindheit bis zur erfolgreichen Karriere als Schriftsteller.

Zur kompletten Kritik bei Vieraugen Kino

 

 


Tilda Swinton Festival: Egomania – Insel ohne Hoffnung

12. November 2020

Zur Eröffnung meines persönlichen TSF habe ich mir nicht Tilda Swintons ersten Film (Caravaggio [1986]), sondern ihren zweiten angesehen: Egomania – Insel ohne Hoffnung (ebenso von 1986). Darin spielte die damals 25jährige unter Regie von Christoph Schlingensief an der Seite von Udo Kier.



Auf einer abgelegenen Insel lebt nur eine Handvoll Menschen über welche der tyrannische Baron (Udo Kier) herrscht. Die Liebe zwischen William (Uwe Fellensiek) und Sally (Tilda Swinton) bedroht den fragilen Frieden auf dem Eiland. Sogleich macht sich der Baron daran, das junge Glück zu zerstören…

Theater-Macher, Aktionskünstler und Filmregisseur Christoph Schlingensief (1960-2010) hat mit diesem mittlerweile 34 Jahre alten Streifen einen hemmungslos überkandidelten Experimentalfilm geschaffen.

Zu meiner vollständigen Kritik bei Vieraugen Kino

Linktipp:
Tilda Swinton Festival – And so it begins

 

 

 


Tilda Swinton Festival – And so it begins

3. November 2020

In zwei Tagen, am 5. November 2020, feiert Tilda Swinton ihren 60. Geburtstag. Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich die schottische Ausnahme-Schauspielerin sehr verehre. Daher möchte ich in den nächsten Wochen und Monaten einige Filme mit ihr ansehen und rezensieren.

Doch wie begann meine Faszination für die hochgewachsene, androgyne Aktrice?

Ich muss wohl 15 gewesen sein. Es war ein Donnerstag Abend. Die Eltern waren aus und ich hatte den Fernseher für mich. Zuvor hatte ich in der TV-Zeitschrift gelesen, dass auf 3sat ein Film über eine Figur gezeigt wird, die zwischendurch das Geschlecht wechselt: Orlando (1992), von Sally Potter, nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf. Titel- und Hauptfigur ist ein junger Edelmann, der über die Jahrhunderte kaum altert und eines Tages als Frau erwacht. Ich war fasziniert von der Idee und vor allem von Tilda Swintons Performance, die beide „Inkarnationen“ verkörperte.

Katherine Matilda „Tilda“ Swinton, Tochter einer altehrwürdigen schottischen Adelsfamilie, begann ihre Schauspielkarriere (nach ihrem Universitätsabschluss 1983 in Sozial- und Politikwissenschaften in Cambridge) am Theater und in experimentellen Filmen, vor allem von Regisseur Derek Jarman. Gekonnt pendelt sie in ihrer Rollenauswahl immer wieder zwischen anspruchsvollem Indie- und Arthouse-Kino (u.a. für Jim Jarmusch oder Luca Guadagnino) sowie großen Mainstream-Produktionen (etwa als Jadis bei den Chroniken von Narnia oder als „Ancient One“ im Marvel Cinematic Universe). Für ihren Rolle in Michael Clayton (2007) gewann Swinton 2008 den Oscar als beste Nebendarstellerin. Aber sie ist nicht nur im Kino zuhause, sondern wirkt(e) auch als Performance-Künstlerin (etwa als lebendes Ausstellungsstück in einer Londoner Galerie) und Model/Fashion-Ikone.

In nächster Zeit will ich versuchen, mich möglichst vielen Werken aus ihrer Filmographie, die ich entweder noch nicht gesehen und/oder noch nicht rezensiert habe, zu widmen. Open end possible.

Bereits rezensierte Filme:

2005 Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
2008 Burn After Reading
2008 Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
2008 Der seltsame Fall des Benjamin Button
2010
Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte
2013 Only Lovers Left Alive
2013 The Zero Theorem
2016 Doctor Strange
2018 Isle of Dogs – Ataris Reise (Sprecherin in Originalfassung)
2018 Suspiria
2019 Avengers: Endgame
2019 The Dead Don’t Die

Credits
Bild (c) Arthaus/Kinowelt.

 


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