Media Monday #540

1. November 2021

Mit sieben neuen Fragen von Wulf und seinem Medienjournal endet der Horrormonat und beginnt der November beim heutigen Media Monday

Beiträge der Woche
Das Geheimnis von Marrowbone (Horroctober 2021)
Das blutrote Kleid (Horroctober 2021)
Frankenstein (1931) (Horroctober 2021)
Blogaktion: Film-Genre-Bogen


Fragen der Woche

1. Was mich wirklich das Fürchten zu lehren vermag sind der immer noch vorhandene grundlose Hass vieler Menschen und ihre Intoleranz.

2. Von all den Traditionen, die mit Halloween einhergehen, lebe ich eigentlich keine aus.

3. Der Reiz, sich vorsätzlich zu gruseln, ist bei mir jetzt nicht so ausgeprägt, es geht mir eher um die inhaltliche sowie ästhetische Umsetzung eines Horrorfilms.

4. Dracula ist eine wirklich zeitlose Schauergestalt, schließlich treibt er seit gut 120 Jahren sein Unwesen, seit 90 Jahren im Tonfilm.

5. Das Schöne an dem nun anbrechenden, letzten Teil des Jahres, sind die Tage zwischen dem 24. Dezember und dem 1. Januar, weil ich da zumindest am besten ausspannen kann.

6. Frankenstein in der Version von 1931 hat zwar den Ruf als Horrorschocker, aber so richtig gruselig ist der Film heuzutage kaum noch.

7. Zuletzt habe ich im Innenhof des Würzburger Rathauses den Mexikanischen Tag der Toten (Dia de los Muertos) mit der spanischsprachigen Gemeinde und anderen Gästen gefeiert und das war sehr farbenprächtig und schön (siehe Bilder oben), weil viele Besucher mit tollen, bunten Kostümen und passendem Make Up dabei waren. Ein Feuertänzer und eine Mariachi-Band inklusive einer Gesangssolistin sorgten auch für ausgelassene Stimmung. Wenn ich das mit den Bräuchen bei uns an Allerheiligen vergleiche (abends auf den Friedhof gehen und den Dorffrauen beim Rosenkranzbeten in Borg-Monotonie zuhören) dann gefällt mir die mexikanische Tradition viel besser.



 

 


Media Monday #539

25. Oktober 2021

Nach einem abwechslungsreichen Wochenende starte ich die Woche mit den Fragen des Media Monday

Am sehr späten Sonntagabend. Das Wohnzimmer in der überirdischen Hobbithöhle des kleinen mwj. Zeitschriften, Prospekte, Bücher, DVDs, BluRays und Cds liegen herum während die an sich für Filme und Musik vorgesehenen Regale überquillen. Während im Hintergrund ein Youtube-Video mit Tilda Swinton oder irgendwelche „obskure“ Musik läuft haut mwj sein neuestes Review in die Tasten, rekapituliert das Wochenende und füllt die Lückentexte von Wulf aus.

Beiträge der Woche
Dracula – Tot aber glücklich (Horroctober 2021)
Unsane – Ausgeliefert (Horroctober 2021)
The French Dispatch

Fragen der Woche

1. Ein Film, der seit Donnerstag in den deutschen Kinos läuft, heißt The French Dispatch und stammt von Regisseur Wes Anderson.

2. Eine Serie, die ich aktuell schaue: Mission Erde (Earth: Final Conflict; 1997-2002), welche aus dem Nachlass von Star Trek-Erfinder Gene Roddenberry entwickelt wurde.

3. Ein Buch, das ich gerade lese, fasst auf 100 Seiten das Phänomen James Bond zusammen.

4. Ein Ensemble, das namhafter kaum sein könnte, findet sich in dem bei Nr. 1 genannten Film.

5. Eine Prämisse, die außergewöhnlich ist, vermag mein Interesse zu erwecken.

6. Ein Setting, das ich nur zu gut kenne, ist das Büro.

7. Zuletzt habe ich im Kino The French Dispatch gesehen, mit einer Freundin einen Tagesausflug zur Frankfurter Buchmesse gemacht, einen weiteren Horrorfilm gesehen und eine Rezension geschrieben und das war sehr abwechslungsreich, weil ein solches Wochenende nicht alltäglich ist.

 


Media Monday #538

18. Oktober 2021

Angst und Schrecken im Horroctober! Denn es ist schon wieder Montag! Nein! Mit zitternden Händen werden die heutigen Fragen des Media Mondays beantwortet 😉



Beiträge der Woche
What We do in the Shadows (Kurzfilm) (Horroctober 2021)
Dracula (1931) (Horroctober 2021)

Fragen der Woche

1. Grundsätzlich ist es schon schön, dass es mittlerweile uralte Filme wie Dracula von 1931 in digital restaurierter, hochauflösender Form auf BluRay verfügbar sind, aber müssten noch viele andere ältere Werke restauriert werden.

2. Wenn es ein Drehbuch gibt, das mich jüngst mit Einfallsreichtum und Esprit begeistert hat, dann war es das „Drehbuch“ von In the Mood for Love.

3. Graf Dracula spielt im Grunde ja auch immer wieder den unheimlich-verführerischen Blutsauger, aber wer kann schon von sich behaupten unter anderem von Bela Lugosi, Christopher Lee, Frank Langella, Gary Oldman, Leslie Nielsen und Claes Bang verkörpert worden zu sein?

4. Eine hervorragende Besetzung ist zwar hilfreich, am ende aber auch nur die halbe Miete. Schön zu sehen bei JT Leroy, jenem Film mit Kristen Stewart, Laura Dern und Diane Krüger über den titelgebenden, erfundenen Autor. Regisseur Justin Kelly, der auch das Skript verfasste, bleibt bei seiner Adaption der wahren Geschichte einfach zu unentschlossen und kann dabei das Potenzial des Stoffes nur in Ansätzen nutzen.

5. Kann es bitte bald mal wieder so einen richtig geilen Soundtrack geben wie den von In the Mood for Love?

6. So manche Bloggerperson verwechsle ich ja gern schon einmal mit einer anderen, einfach weil ich manchmal viel zu schnell lese. 😉

7. Zuletzt habe ich das Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war sehr schön, weil ich sie schon seit Wochen nicht mehr gesehen hatte. Nach gemütlichem Beisammensein am Samstag besuchten wir am frühen (kalten) Sonntagmittag die Unicef-Foto-Ausstellung (Website) in der Innenstadt von Kitzingen. Am Nachmittag ging es dann zum Fußball wo mein Heimatverein SV Hoheim leider zuhause unglücklich mit 0:1 gegen den FC Hopferstadt verlor.

 


Media Monday 537

11. Oktober 2021

Es ist der Montag nach einem ereignisreichen, musikalischen Wochenende. Und auch dieser startet mit dem Media Monday



Beiträge der Woche
Penny Dreadful Revisited VIII (Horroctober 2021, #1)
5 Zimmer Küche Sarg (Horroctober 2021, #2)

Fragen der Woche

1. Langsam aber sicher erscheinen lang erwartete und oft verschobene Kinofilme und das ist auch gut so. Denn ein paar Filme gehören dann doch auf die größtmögliche Leinwand und sollten nicht gleich ans Heimkino „verschwendet“ werden.

2. Das Finale der ersten Staffel von Penny Dreadful (siehe oben) ist auch ein richtiger Geniestreich, wenn man bedenkt wieviele überaus starke und wichtige Szenen in 54 Minuten untergebracht wurden.

3. Ich hätte ja nicht gedacht, mich so dafür begeistern zu können, wie ich mich seit ein paar Jahren die Konzerte und die Musik der „Freakshow“-Szene begeistere (siehe auch 7.).

4. Ungerechtigkeiten jeglicher Art treiben mich regelmäßig zur Weißglut, denn man sollte meinen, dass es die Menschheit eigentlich besser weiß.

5. Langsam wird es kälter und ungemütlicher draußen. Immerhin wieder ein guter Anlass, um drinnen (Horror-)Filme und Serien zu schauen oder indoor Konzerte zu erleben.

6. Gemeinsam in den Konzertpausen auf dem Festival mit Bekannten zu fachsimplen oder neuen Gesichtern zu begegnen ist auch immer eine schöne Beschäftigung, schließlich lebt das unter 7 noch direkt zu erwähnende Festival mittlerweile auch sehr davon.

7. Zuletzt habe ich am Wochenende das Freakshow Artrock Festival in Würzburg besucht und das war wundervoll, weil die Veranstaltung 2020 aus bekannten Gründen ausgefallen war und ich dieses Event vermisst hatte. Von insgesamt sieben Konzerten hat mir eines gut (PoiL Ueda) und zwei sehr gut gefallen (von Kuhn Fu und Free Human Zoo).

 

 


Media Monday #536

4. Oktober 2021

Seit etwa einem Jahrzehnt hat Wulf vom Medienjournal die Lizenz zum Fragenstellen, und zwar jeden Montag beim Media Monday

Das Wochenende gestaltete sich mal wieder sehr medial. Am Samstag Vormittag Einkauf im Comicladen meines Vertrauens und Plausch mit der anwesenden, fränkischen „Phantastik-Prominenz“, abends dann der Kinobesuch des wohl am meisten verschobenen Blockbusters der jüngsten Kinogeschichte. Am gestrigen Sonntag eröffnete die Freakshow-Konzertreihe im Würzburger Immerhin wieder ihre Pforten. Die Münchner Kombo 7For4 begann den musikalischen Spätnachmittag/Vorabend mit einem gefälligen, aber nicht unbedingt besonderen Auftritt. Furios dagegen das Jazzcore-Noise-Trio Albatre aus Rotterdam. Die beiden Portugiesen Gonçalo Almeida (Bass), Hugo Costa (Saxofon) und ihr deutscher Drummer Philipp Ernsting lieferten ein makrerschütterndes, brachiales Feuerwerk, welches wie eine nicht aufzuhaltende, katharrtische Schockwell über das Publikum hereinbrach. Ein echtes Erlebnis. Vor ziemlich genau zwei Jahren spielte die Band das letzte Mal in Würzburg auf und zog die Zuhörer in einen psychedelischen Wirbel.

Doch nun wieder zurück zum Alltag! 😉

Beiträge der Woche
James Bond – Keine Zeit zu Sterben
Schattenkrieger – The Shadow Cabal
Sex Education – Staffel 3

Fragen der Woche

1. Dass man jetzt kaum noch Monate warten muss, bis ein Film aus dem Kino auch im Stream oder Handel erscheint hat Vor- und Nachteile. Einerseits wird die Piraterie so ziemlich eingedämmt, andererseits nimmt man einem Film die Möglichkeit, mehr Geld im Kino einzuspielen. Wobei an den aktuelken kurzen „Karenzzeiten“ zwischen Kino- und Heimkino-Start sicherlich auch die Corona-Pandemie Schuld sein dürfte.

2. Ich erachte es als besonderen Vorteil, dass ich hier in der nicht ganz so kleinen Provinzstadt ein Multiplex- und Programmkino habe.

3. Nachteilig hingegen ist definitiv der nicht selten an meinen Vorstellungen vorbeigehende Spielplan beider Lichtspielhäuser.

4. Früher war sicherlich einiges anders, aber nicht unbedingt besser. Beispielsweise war man bei Filmen und Serien ausschließlich auf Kino, lineares Fernsehen und physische Datenträger angewiesen.

5. Wenn es die Möglichkeit gäbe, ____ ungeschehen zu machen, Es gibt so viele Dinge, die man ungeschehen machen müsste.

6. Grundsätzlich wäre es ohnehin eine feine Sache, wenn man (ich wiederhole mich) endlich mal die gravierenden Probleme unserer Zeit wirklich in Angriff nehmen würde.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 


Media Monday #533

13. September 2021

Nach einem abwechslungsreichen Wochenende startet die neue Woche wie üblich mit dem Media Monday.


Am Sonntag vor einer Woche hatte ich die Gig-lose Zeit endlich mit einem richtigen Konzert beenden können. Konzerte Nummer zwei und drei folgten am vergangenen Wochenende. Am Freitag eröffnete Sara Teamusician die STRAMU Pflastertönen im Hof des Würzburger Rathauses. Die Singer-Songwriterin kommt ursprünglich aus der Mongolei und studiert in Würzburg Medizin. Ihre überaus entspannt-verträumten Songminiaturen in Deutsch oder Englisch leben vor allem on der sanften Stimme der Sängerin. Begleitet wurde sie nicht wie sonst von Kontrabassist Janosch Korell, sondern von Johannes Liepold an der Bassklarinette. Bis Jahresende soll das Debütalbum Tagträumer erscheinen.

Am Samstag verließ ich die Geburtstagsfeier meines Onkels direkt nach dem Abendessen um rechtzeitig für das nächste Konzert am Start zu sein. Das Jugendkulturzentrum B-Hof feierte seinen 30. Geburtstag wie man das so macht: mit acht Bands an zwei Tagen. Mir genügten davon allerdings 12,5 Prozent namens The Instant Voodoo Kit. Die Würzburger Zirkus-Swing-/Gypsy-Jazz- und Dark-Cabaret-Formation spielte (wohl aufgrund der kleinen Bühne) nur mit sieben statt wie sonst einem Dutzend Musiker auf. Doch nicht nur ich war begeistert, auch das anwesende Jungvolk ließ es sich teilweise nicht nehmen, ausgelassen zu tanzen. Nach gut 30 Minuten war leider Schluss mit dem knalligen Voodoo-Zauber, aber TIVK habe ich nun als einzige Band bisher viermal live erleben dürfen. Blackmore’s Night, Dead Can Dance, Hildegard von Binge Drinking und Worldservice Project schaffen es (bisher) nur auf drei Konzertbesuche von mir.

 



Beitrag der Woche
In the Mood for Love

Fragen der Woche

1. Die mehr oder minder schwelenden Konflikte in unzähligen Krisengebieten sind leider so verhärtet, dass diese kaum gelöst werden können.

2. Mich ärgert allein die Tatsache, dass zu viele Nazis auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl stehen.

3. Es ist schon wundervoll, dass es die Möglichkeit gibt, wieder auf Konzerte zu gehen. Was habe ich das vermisst!

4. Ich verstehe ja nicht so ganz, wieso irgendjemand die bei 2. genannte politische Richtung wählt. Denn die Nazis lösen keine Probleme, sie machen aller nur noch schlimmer.

5. Gladiator ist merklich überbewertet, aber die Musik von Hans Zimmer, Lisa Gerrard & Co kann sich hören lassen.

6. Wäre schon toll, wenn es bald mal wieder eine neue Bundesregierung gäbe, welche die vielen gravierenden Probleme wirklich mal in Angriff nimmt. Weitere 4 Jahre gefühlten Stillstand brauch kein Mensch.

7. Zuletzt habe ich nach knapp zwei Wochen endlich wiedermal eine Filmkritik vollendet (siehe oben) und außerdem einen neuen Film gesehen, nämlich JT LeRoy von Justin Kelly und das war einerseits befreiend, weil ich in letzter Zeit wegen des verstärkten Arbeitsaufkommens im Büro zu wenig bis nichts gekommen bin und außerdem interessant, weil ich auf den Film mit Laura Dern als Schriftstellerin, die ihre Schwägerin (Kristen Stewart) als „Darsteller“ für ihr fiktionales Alter Ego engagiert, sehr gespannt war und über die wahre Begebenheit, auf welcher die Story beruht, vorher so gut wie nichts wusste.

 

 


Media Monday #532

6. September 2021

Musik, Musik, da frohlockt der kleine mwj! Und füllt beschwingt die heutigen Fragen des Media Mondays aus…

Das überaus angenehme Wochenende ließ ich mit einem musikalischen Sonntag ausklingen. Während ich die Review zur deutschen Netflix-Endzeit-Serie Tribes of Europa (siehe unten) schrieb hörte ich mich quer durch meine CD-Sammlung: nach einem Live-Album von Chris de Burgh (Mama ist Schuld), mehreren Samplern mit Irish Folk über The Blue Ship hin zu Julia Holters Live-Studio-CD In the Same Room. Und wie lässt sich ein lauer Spätsommersonntagabend besser begehen als mit einem echten Live-Konzert, nach fast zwei Jahren konzertischer Dürre. Beim Würzburger Umsonst & Draußen spielten Widersacher aller Liedermacher auf. Die Musik der ebenso aus der unterfränkischen Domstadt stammenden Gruppe mit ihrem Oberpfälzer Frontmann Matze Wolf wird als „Bavarian-Pop-Cabaret“ bezeichnet und bewegt sich aus meiner Sicht irgendwo zwischen Folk/Volksmusik, Jazz, Reggae und Rock. Es war jedenfalls ein schönes Erlebnis. Obwohl mir die Performance gegen Ende ein wenig zu gemächlich daherkam so ging mir bei den ersten zwei, drei Liedern wahrlich das Herz auf. Musik als Zuschauer unmittelbar live erleben, das hat mir einfach zu sehr gefehlt. Nächstes Wochenende gibt es dann gleich zwei Konzerte! 🙂

 


Beiträge der Woche

Children of Dune
Tribes of Europa
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 2)


Fragen der Woche

1. Im direkten Vergleich zwischen Endzeitserien schneidet Tribes of Europa schlechter als etwa Into the Badlands ab.

2. Das Blockbusterkino wirkt schon ein wenig uninspiriert, wenn man mit wenigen Ausnahmen immer wieder die gleichen Geschichten auf die große Leinwand bringt. Innovation sieht anders aus.

3. Es könnte richtig spannend werden, zu sehen wie sich die Welt zum Positiven ändert. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

4. In Filmen sieht es immer so einfach aus, eine Sprache, Fertigkeit (z.B. Kämpfen) oder Sportart zu erlernen bzw. zu perfektionieren. Meist erfolgt das in einer kurzen Montageszene, welche für solche Zwecke wahrscheinlich erfunden wurde. Ich möchte auch mal was in einer Montageszene erlernen.

5. Christian Tramitz hat früher in der deutschen Synchronfassung von Saber Rider and the Star Sheriffs als Sprecher von Colt „mitgespielt“, heutzutage kennt man ihn als Comedian/Schauspieler, etwa in der Bullyparade und den daraus resultierenden Kinofilmen sowie Serien wie Hubert und Staller.

6. In der Rückschau ist Galadriel wirklich kaum gealtert, wenn man bedenkt, dass sie mehrere Jahrtausende auf dem Buckel hat. Da blickt es sich gern in den Spiegel.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 

 


Media Monday #531

30. August 2021

Und schon wieder Montag. Trotz Hochzeit und Flitterwochen hat es der frischvermählte Media-Monday-Master Wulf geschafft, uns wieder mit sieben Fragen zu versorgen. An dieser Stelle die allerbesten Glückwünsche zur Vermählung an Wulf und seine Gattin!



Beiträge der Woche
Promising Young Woman
Battle Star Wars


Fragen der Woche

1. Eine meiner schönsten Erinnerungen war für mich das Festival Fantasia Ende Juli 2017 im Kurpark Schierke im Harz, als ich erstmals in meine wahre Rolle als Hobbit schlüpfte. Die wundervolle Atmosphäre dort und die unfassbare, unerwartet positive Resonanz auf mein Cosplay waren absolut überwältigend. Das hat mich sehr bewegt.

2. Und was ich nie vergessen werde, sind die zahllosen Fotowünsche der Besucher bei der unter 1 genannten Veranstaltung.

3. Dass meine Wenigkeit seit 40 Jahren auf diesem Planeten weilt kann ich ja manchmal selbst kaum glauben, denn auch wenn die Zahlen beim näheren Hinsehen Sinn ergeben, so erscheint mir das manchmal doch noch sehr unwirklich.

4. Wäre es nicht so unglaublich, man würde meinen dass wir seit über einem Jahr mit/in einer noch nie zuvor dagewesenen Pandemie leben.

5. Kino ist am Ende so viel mehr als sich einfach nur einen Film auf der großen Leinwand ansehen.

6. Hätte ich gewusst, dass viele Musiker, die ich in den letzten gut 15 Jahren schätzen/lieben gelernt habe, so großartige Werke vollbringen, dann hätte ich mich diesen vielleicht ein paar Jahren früher zugewandt. Hätte hätte Fahrradkette 😉

7. Zuletzt habe ich das erste Mal seit Mitte Juli wieder ein Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war kulinarisch wie gewohnt ausgezeichnet und außerdem wundervoll ruhig, weil meine Mutter sehr gut gekocht hat und die Lärmbelästung auf dem Dorf im Vergleich zur baustellenverseuchten Innenstadt quasi nicht existent ist. Herrlich!

 

 

 


Media Monday #530

23. August 2021

Wulf, unser hochgeschätzter Meister, macht diese Woche Ernst und wird in den Hafen der Ehe einlaufen. Doch erst einmal beanworten wir sieben andere (heute romantiklastige) Fragen/Lückentexte beim heutigen Media Monday und nicht zwangsläufig nur mit Ja. 😉

Beiträge der Woche
Avengers Grimm 2: Time Wars
Dune – Der Wüstenplanet (2000)


Fragen der Woche

1. Rauschende Feste, wie sie in Film und Fernsehen gern präsentiert werden, dürften in der Realität den finanziellen Rahmen von Normalverdienern sprengen. Außerdem erscheint es mir sehr unrealistisch, dass man etwa wie im Film Table 19 die losen Bekanntschaften der Eltern oder andere wildfremde Leute zum eigenen Fest einlädt.

2. Einschlägige Filme diktieren eine Idee von Liebe und Romantik, die das komplexe Themenfeld zu stark vereinfacht und Liebe/Romantik auf eine simple Formel beschränkt.

3. Wenn es darum ginge, einen großartigen Liebesfilm zu empfehlen, so muss hier an dieser Stelle natürlich der großartige In the Mood for Love von Regisseur Wong Kar-Wai genannt werden, den ich vor ein paar Wochen sogar im Open-Air-Kino erleben durfte. Wundervolle Bildkompositionen, tolle Kostüme, traumhafte Musik, mit Tony Leung und Maggie Cheung zwei tolle Darsteller und eine eigenwillige Dramaturgie, welcher der ganzen Geschichte einen überaus realistischen Touch gibt, machen dieses Kunstwerk aus dem Jahre 2000 zu einem Fest der Sinne. Ganz weit oben auf der Liste meiner Lieblingsfilme und übrigens auf Platz 2 der „BBC’s 100 Greatest Films of the 21st Century“-Liste.

4. So manche Szenen aus Moulin Rouge (2001, Regie: Baz Luhrmann) bewegt mich ein ums andere Mal, wenngleich ich das Filmmusical jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen habe. Ein Rewatch ist auch aufgrund des 20jährigen Jubiläums bald mal fällig.

5. Die mitunter schönste Liebeserklärung oder -beweis: die andere Person so zu nehmen, wie diese eben ist.

6. An manchem Klischee ist ja auch durchaus was dran, denn sonst würden diese sicherlich in Vergessenheit geraten.

7. Zuletzt habe ich mit der Familie die standesamtliche Hochzeit meiner Cousine gefeiert, mich wieder auf den Wüstenplaneten gebeamt (siehe oben) und bin auch wiedermal ins Kino, nämlich in Promising Young Woman von Oscar-Gewinnerin Emerald Fennell, und das war abwechslungsreiches Wochenende, weil es nicht viele Wochenenden mit Hochzeit und Kinobesuch gibt.

 

 

 

 


Media Monday #529

16. August 2021

Der Media Monday muss laufen. Auch am heutigen Montag, welcher die zweite Augusthälfte einläutet.



Nur nicht den Kopf in den Sand stecken! Schon bald (am 16. September 2021) wird mit Denis Villeneuves Neuverfilmung von Frank Herberts Roman Dune – Der Wüstenplanet eine der wenigen wirklich potenzialträchtigen Blockbuster dieses Jahres in die Kinos kommen. Passend dazu habe ich mir in den letzten Tagen die Verfilmung von David Lynch in beiden Fassungen erneut angesehen. Die beiden Miniserien Dune (2000) und Children of Dune (2003) stehen noch aus.

Doch vor meinem medialen Kurzurlaub auf dem paradiesischen Arrakis konnte ich endlich mein verspätetes Geburtstagsgeschenk in Empfang nehmen: meine langersehnte Soundbar mit Subwoofer-Lautsprecher! Das restliche Wochenende wurde die Wohnung mit guter Musik in verbessertem Raumklang beschallt.

Unterstützt durch Produktdeplatzierung 😉


Beiträge der Woche
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (Kinofassung)
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (TV-Fassung)


Fragen der Woche

1. Gerne würde ich mit der Hilfe eines Navigators der Raumgilde zu entfernten Orten reisen, ohne mich bewegen zu müssen.

2. Das Zuchtprogramm der Bene Gesserit kann mir gestohlen bleiben, denn ich möchte keine Kinder in die Welt setzen. Meine Gene sprechen auch nicht unbedingt dafür 😉

3. Zugegeben, es ist schon so, dass Baron Vladimir Harkonnen ein massives Gewichtsproblem hat.

4. Wenn ich die freie Wahl hätte, ob ich auf dem Wüstenplaneten Arrakis oder dem Wasserplaneten Caladan leben könnte, würde ich mich für letzteren entscheiden.

5. Die enorme Qualität von David Lynchs Version von Dune muss man ja auch anerkennen, schließlich handelt es sich bei diesem Film um ein bizarres und eindrucksvolles Science-Fiction-Epos.

6. Es gäbe schon merklich Schlimmeres, als die Häufigkeit der Verfilmung von Frank Herberts Roman Der Wüstenplanet. Denn auch wenn ich bisher noch nicht alle bisherigen Adaptionen vor dem Kinostart von Denis Villeneuves Version einer weiteren Sichtung unterzogen habe so erscheinen sie mir doch alle auf ihre jeweils eigene Art gelungen.

7. Zuletzt habe ich beide Fassungen der Dune-Verfilmung von David Lynch (aka Alan Smithee aka Judas Booth) gesehen und rezensiert sowie mit der 2000er Miniserie von John Harrison angefangen und das war sandig, weil ein Großteil der Handlung eben auf einem Wüstenplaneten spielt. Außerdem frage ich mich seitdem ob die Herrenpflege-Produktserie von Old Spice oder die Spice Girls in irgendeinem Zusammenhang mit dem Dune-Franchise stehen.

 

 

 


Meine Welt der Bücher 📚

Rezensionen und mehr (02012482970)

Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby, kreativ sein - Poetik für Anfänger

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken.wordpress.com/

Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

neuesvomschreibtisch

Serien, Filme, Leben

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Osnabrix - Xanders Blog

Ein Blog über Klemmbausteine, Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.