Review(s) April 2021

2. Mai 2021

Im Rückblick auf den Monat März hoffte ich auf einen frühlingshaften April und eine bessere Review-Ausbeute. Ob das funktioniert hat?

Der April ist zwar nach eher kaltem Start nun doch recht frühlingshaft geworden, aber einen positiven Effekt auf meine Produktivität hatte das nicht. Es gab einige Jubiläen, wobei ich zweien einen eigenen Artikel widmete. Was wird der Mai bringen? Vielleicht öffnen die Kinos nach einer Ewigkeit mal wieder? Man wird ja noch träumen dürfen. 😉


Filme
Mord im Orientexpress (2017) (Rewatch)
Rezensionsleichen von 2002 (Moulin Rouge und A Beautiful Mind)

Serien
10 Jahre Game of Thrones
The Great: Staffel 1
Khraniteli (Miniserie)
Lambs of God
(Miniserie)

Sonstiges
Zum 60. Geburtstag von Lisa Gerrard


Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen

Desperado (1995)
Der Illusionist (2010)
Monty Python: Die Ritter der Kokusnuss (RW)

Behind Her Eyes – Sie weiß von dir (Miniserie)
Danger 5 – Staffel 1, Folge 0 und Staffel 2, Folge 1 (RW)
Falling Water – Staffel 1, Folgen 1 bis 3
Fleabag – Staffel 1, Folgen 1 bis 3
Hartwig Seeler – Ein neues Leben (TV-Film)
Pushing Daisies – Staffel 1, Folge 9 und Staffel 2, Folge 1 (RW)
Star Trek: Lower Decks – Staffel 1, Folgen 5 bis 10

 

 

 

 


Media Monday #512 – Jubiläumsausgabe

19. April 2021

Was, eine Jubiläumsausgabe? Ist denn der kleine mwj besoffen? Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im heutigen Media Monday



Beim vorliegenden Beitrag handelt es sich um Nummer 1.000 auf diesem Blog. Wenn man diese Zahl auf die 12 Jahre umrechnet, seitdem dieses Blog existiert, kommt man auf etwa 80 Beiträge pro Jahr. Ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass ich das alles fast komplett alleine mache. Richtig Leben in die Bude kam hier allerdings erst ab Juli 2012, durch meine durchgehende Teilnahme an einer Blogaktion namens „Media Monday“. Habt ihr sicherlich schon von gehört.

Es gab in den letzten Tagen und Wochen aber noch weitere Jubiläen. Am 12. April feierte meine Lieblingssängerin Lisa Gerrard ihren 60. Geburtstag (siehe dazugehöriger Beitrag). Einen Tag später jährte sich die Erstausstrahlung der vor kurzem in den Weiten des Worldwideweb wieder aufgetauchten, sowjetische, Herr-der-Ringe-TV-Adaption Khraniteli, die ich mir zum ersten Mal angesehen habe (siehe unten), zum 30. Mal. Am 16. April wäre der großartige, kosmopolitische Schauspieler Peter Ustinov (1921-2004) 100 Jahre alt geworden. Einen weiteren Text widmete ich dem 10. Jahrestag der Premiere von Game of Thrones am 17. April. Vermutlich habe ich sogar noch das oder andere Jubiläum vergessen.

Es gibt aber leider nicht nur Grund zum Feiern. Am Freitag ist die britische Schauspielerin Helen McCrory im Alter von nur 52 Jahren an Krebs gestorben. Die meisten werden sie vermutlich aufgrund ihrer Rolle als Narcissa Malfoy aus den Harry-Potter-Filmen kennen. Für mich waren allerdings ihre Performances als Evelyn Poole/Madame Kali in den ersten beiden Staffeln von Penny Dreadful und als Mama Jeanne in Martin Scorseses Hugo Cabret umso prägender. McCrory spielte auch unter anderem Cherie Blair in Die Queen und die Parlamentsabgeordnete Claire Dowar in Skyfall, dem 23. James-Bond-Film. Sie war bis zu ihrem Tod mit Schauspielkollege Damian Lewis (Homeland, Wölfe) verheiratet.

Beiträge der Woche
Zum 60. Geburtstag von Lisa Gerrard
Khraniteli
10 Jahre Game of Thrones


Fragen der Woche

1. Worauf ich mich allabendlich freuen kann ist der Konsum, von Nahrungsmitteln und Medien. #hobbit

2. Lisa Gerrard vermag es noch immer, mich mit ihrer Musik und ihrem im besten Sinne eigenwilligen Gesang zu begeistern, auch 18 Jahre nachdem ich sie für mich entdeckt habe.

3. Der „Erfolgsdruck“, etwas Sinnvolles mit der persönlichen Freizeit anzustellen kommt bei mir auch ab und zu, aber was „sinnvoll“ ist und was nicht, darüber lässt sich bekanntlich streiten.

4. Ein Projekt, dem ich mich schon lange mal (wieder) widmen wollte wäre meine Rezensionsreihe zum Werk von Tilda Swinton, die bisher aus zwei kümmerlichen Beiträgen besteht, die ich übrigens schon vor Monaten veröffentlicht habe. Eigentlich sollte es da mal weitergehen. *seufz*

5. In Film und Fernsehen eine früher gelebte Realität vorgeführt zu bekommen, seien es enges Beisammensein, innige Umarmungen oder einfach Menschenmassen macht mich zumindest immer wieder etwas stutzig und weckt eine gewisse Sehnsucht nach diesen „unschuldigen“ Zeiten. #knuddelnfuerdenweltfrieden

6. Schlaf ist für mich eines der besten Mittel gegen Müdigkeit, auch wenn bei mir als antropomorphem Siebenschläfer immer noch eine gewisse Restmüdigkeit bleibt. #prinzvalium

7. Zuletzt habe ich einen etwa neunzigminütigen Spaziergang mit einer Freundin gemacht und das war sehr erfrischend und wohltuend, weil das Wetter trotz der eher nicht so frühlingshaften Temperaturen sich angenehm gestaltete. Außerdem muss auch der kleine Stubenhocker mwj ab und an mal raus aus seinem Smial. #theroadgoeseveron

 

 

 


Zum 60. Geburtstag von Lisa Gerrard

12. April 2021

Ich persönlich tue mich schwer bei Medien (Filmen, Serien, Musik) sehr schwer jeweils einzelne Favoriten zu benennen. Außer beim Thema Lieblingssängerin, bei welchem ich mich ziemlich eindeutig auf Lisa Gerrard festlegen kann. Am heutigen 12. April 2021 feiert die australische Sängerin/Vokalistin und Komponistin, die sich vor allem als weibliche Hälfte der Band Dead Can Dance aber auch durch Filmmusiken einen Namen gemacht hat, ihren 60. Geburtstag.

Die Anfänge

Lisa Germaine Gerrard kommt am 12. April 1961 als Tochter von Nanette und John Gerrard, Migranten aus Irland, in Melbourne zur Welt. Sie wächst mit zwei Brüdern im Melbourner Vorort Prahran auf. Die aus den Häusern schallende Musik der überwiegend griechisch-und türkischstämmigen Nachbarschaft haben großen Einfluss auf Gerrards Musik. Als Kind wird Lisa wegen ihrer damals schon eigenwilligen Gesangsstimme von einem Gesangslehrer abgelehnt. Aus heutiger Sicht muss man fast sagen, dass ihr so „glücklicherweise“ eine klassische Gesangsausbildung verwehrt blieb. Ende der 1970er wird Lisa Teil der experimentellen Melbourner Postpunkszene, etwa als Sängerin der kurzlebigen Band Microfilm. Eines Tages lernt sie Brendan Perry (geb. 1959) kennen. Gemeinsam mit ihm und anderen entsteht die Band Dead Can Dance.


(c) 4AD / Dead Can Dance

Dead Can Dance

Enttäuscht von den überschaubaren Möglichkeiten der australischen Musikszene siedeln Dead Can Dance 1982 nach London über. Nach mehreren Abgängen bleiben nur Lisa Gerrard und Brendan Perry, damals auch privat ein Paar, übrig. Schließlich ergattern Gerrard und Perry einen Plattenvertrag beim Indie-Label 4AD. Zwischen 1984 und 1996 veröffentlicht Dead Can Dance sieben Studioalben, eine EP, eine Compilation und ein Live-Album. Während der Aufnahmen zum geplanten achten Album kommt es 1998 zu einem folgenschweren Streit zwischen Lisa und Brendan. Dead Can Dance scheint beendet. Doch für eine Welttournee 2005 kommt das Duo wieder zusammen. 2012 und 2018 erscheinen zwei neue Alben, begleitet von mehrteiligen Tourneen der Band. Im Laufe der Zeit deckt Dead Can Dance eine überaus breite Auswahl an Genres und Stilen ab, von Post-Punk und Goth Rock in den frühen Jahren über Neoklassik und Dark Wave bis hin zu Weltmusik. Fast jedes Album von DCD unterscheidet sich von den anderen. Interessant auch die grundsätzliche Zweiteilung. Da gibt es die eher abstrakten Kompositionen mit Lisas idiosynkratischem, wortlos-vokalisierendem Gesang, auf der einen, die mit überaus poetischen Lyrics und warmer Bariton-Stimme aufwartenden Songs von Brendan auf der anderen Seite. Dass beide im gleichen Stück miteinander singen ist eher selten.


(c) 4AD / Dead Can Dance / Magidson Film

(c) 4AD / Dead Can Dance

(c) 4AD / Dead Can Dance

Filmmusiken und mehr

Noch zu DCD-Zeiten veröffentlicht Gerrard 1995 mit The Mirror Pool ihr erstes Solo-Album. Ihren größten „Mainstream-Erfolg“ feiert die Australierin durch ihre Mitarbeit an der mit einem Golden Globe ausgezeichneten und Oscar-nominierten Filmmusik zum Historienblockbuster Gladiator (2000) an der Seite des deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer. Weitere Filmscore oder auch einzelne Beteiligungen an Soundtracks sollten folgen, wie z.B. Whale Rider, Layer Cake oder Balibo. Im Grunde war Lisa Gerrard eine Karriere im Bereich Filmmusik vorgezeichnet. Denn bereits die Musik von Dead Can Dance besitzt cineastische Dimensionen und Qualitäten. Für den spanischen Mystery/Fantasy-Film Moon Child (OT: El Niño de la Luna; 1989) komponiert das Duo die Musik und Lisa Gerrard feiert ihr Debüt als Schauspielerin, ihre einzige Filmrolle. Immer wieder findet die Musik von Dead Can Dance Verwendung in Film- und Serien-Soundtracks, Trailern oder wird gesampelt.


(c) 4AD

(c) Decca

Lisa Gerrard arbeitet über die Jahre mit unterschiedlichsten Künstlern zusammen, wie ihrem Landsmann Pieter Bourke, dem deutschen Elektronikmusiker Klaus Schulze (früher Tangerine Dream), dem irischen Komponisten Patrick Cassidy und vielen anderen. Seit den 2010er Jahren erweist sich Gerrard auch als gefragte Interpretin für Klassik aus Osteuropa, bei ihren Kollaborationen mit dem polnischen Komponisten Zbigniew Preisner, dem ungarischen Pianisten Balász Havasi oder dem bulgarischen Dirigenten Yordan Kamdzhalov (Genesis Orchestra). Als Lisa von Mystery of the Bulgarian Voices zu einer Zusammenarbeit eingeladen wird erfüllt sich für sie ein Traum. Denn der traditionsreiche bulgarische Frauenchor zählt seit den 1980ern zu ihren Vorbildern. Es entsteht das gemeinsame Album BooCheeMish und die sangesstarken Damen gehen gemeinsam auf Europa-Tournee. Beim Konzert in Hamburg im Oktober 2018 bekomme ich die Gelegenheit, Lisa Gerrard kurz persönlich zu treffen. Völlig surreal, dass die einmalige Musikerin in jener milden Oktobernacht leibhaftig vor mir steht, wirkt doch ihr Werk so gar nicht von dieser Welt.


(c) PIAS / Dead Can Dance

Ich selbst werde erst 2003 auf Lisa Gerrard aufmerksam. Es muss wohl mit einer Sichtung von Gladiator begonnen haben. Danach entdecke ich ihre Musik anhand einzelner Stücke und des ersten Soloalbums bis ich knapp ein Jahr auf das damals reichhaltigere Œuvre von Dead Can Dance stoße. Der Rest ist Geschichte. 18 Jahre später habe ich zwar (vor allem in den letzten gut zehn Jahren) meinen Horizont massiv erweitert, aber Lisa Gerrard und Dead Can Dance bilden immer noch die Fixsterne in meinem musikalischen Universum.

Happy Birthday, Lisa Gerrard!

Werke (Auswahl)

Dead Can Dance-Alben
1984 Dead Can Dance
1984 Garden of the Arcane Delights (EP)
1985 Spleen and Ideal
1987 Within the Realm of a Dying Sun
1988 The Serpent’s Egg
1990 Aion
1991 A Passage in Time (Compilation)
1993 Into the Labyrinth
1994 Toward the Within (Live)
1996 Spritchaser
2001 1981 – 1998 (Best of)
2012 Anastasis
2013 In Concert (Live)
2018 Dionysus

Soloalben
1995 The Mirror Pool
2006 The Silver Tree
2009 The Black Opal
2014 Twilight Kingdom

Kollaborationen
1998 Lisa Gerrard & Pieter Bourke: Duality
2004 Lisa Gerrard & Patrick Cassidy: Immortal Memory
2008 Klaus Schulze feat. Lisa Gerrard: Farscape
2008 Klaus Schulze feat. Lisa Gerrard: Rheingold
2009 Klaus Schulze feat. Lisa Gerrard: Dziękuję bardzo (Live)
2009 Lisa Gerrard with Klaus Schulze: Come Quietly
2010 Lisa Gerrard & Marcello De Francisci: Departum
2010 Cye Wood & Lisa Gerrard: The Trail of Genghis Khan
2013 Zbigniew Preisner feat. Lisa Gerrard & Archie Buchanan: Diaries of Hope
2018 Mystery of the Bulgarian Voices feat. Lisa Gerrard: BooCheeMish
2018 Lisa Gerrard & David Kuckhermann: Hiraeth
2021 Lisa Gerrard & Jules Maxwell: Burn

Filmscores/Soundtracks
1989
Moon Child (als Dead Can Dance)
1992 Baraka (als Dead Can Dance, mit Michael Stearns)
1998 The Insider (mit Pieter Bourke)
2000 Gladiator (mit Hans Zimmer)
2000 Mission: Impossible 2 (mit Hans Zimmer)
2001 Ali (mit Pieter Bourke)
2003
Whale Rider
2004 Man on Fire (mit Harry Gregson-Williams)
2004 Salem’s Lot (Miniserie) (mit Patrick Cassidy & Christopher Gordon)
2004 Layer Cake (mit Ilan Eshkeri)
2005 Fateless (mit Ennio Morricone)
2008 Ichi (mit Michael Edwards)
2009 Balibo
2011 Samsara (mit Michael Stearns und Marcello de Francisci)
2013 Die Bibel (Miniserie) (mit Hans Zimmer)
2014
I, Frankenstein (mit Johnny Klimek und Reinhold Heil)
2015 Armello (Videospiel) (mit Michael Allen)

Filmauftritte
1989 Moon Child (weibliche Hauptrolle)
1994 Toward the Within (Konzertfilm)
2006
Sanctuary: Lisa Gerrard (Dokumentation)

 

 


Media Monday #508

22. März 2021

Der Frühling, die gefährlichste Jahreszeit. Denn die Bäume schlagen aus, der Salat schießt und in manchen Gegenden spuckt das Erdreich Lava. Und der Media Monday spuckt wie jede Woche sieben Fragen aus.

Interessant, dass es ab und zu auch mal spannende Nachrichten fernab der unsäglichen Corona-Pandemie gibt. In Island ist vor wenigen Tagen der Vulkan Fagradalsfjall ausgebrochen. Ein Naturschauspiel, welches spektakuläre Bilder liefert. Am gleichen Ort drehte Islands Musikikone Björk vor sechs Jahren das einmalige Musikvideo zu ihrem Song Black Lake.


(c) Björk

Beiträge der Woche
Nico, 1988
Two Weeks to Live (Miniserie)

Fragen der Woche

1. Glaubt man den Gerüchten, könnte es tatsächlich sein, dass die Corona-Pandemie in 15 Jahren vielleicht doch langsam abflaut. #schwarzseher

2. Ich habe lange nicht mehr erlebt, dass mich ein Vulkanausbruch so beeindruckt.

3. Austin Powers zaubert mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, denn der Typ hat auf seine eigenwillige Art Stil. Das sage ich jetzt auch nicht, weil meine Zähne ähnlich schlecht wie die von Mr. Powers sind. Ob mir so ein Samtanzug mit Rüschenhemd stehen würde? #fashion

4. Bei all dem, was mich so umtreibt, sind Antrieb, Auftrieb und Betrieb die wichtigsten Triebfedern. Oder Vertrieb. #triebtriebtrieb

5. Aubrey Plaza hat einen festen Platz in meinem Fan-Herzen, einfach weil ihre Performance als Lenny in Legion so furios und unerschrocken ist. #itsalwaysblue

6. Auch wenn ich es mir lange nicht vorstellen konnte, so weiß ich doch seit Mitte Januar wie es ist, wenn die große Vier gekommen ist. Irgendwie merkwürdig. #40istdasneue20nicht

7. Zuletzt habe ich die o.g. Reviews geschrieben sowie die Filme Austin Powers (1997) und Free Fire (2016) angesehen und das war schön, weil sich mein Wochenende dadurch doch nicht so faul gestaltete wie befürchtet.

 


Media Monday #505

1. März 2021

Und schon wieder ist es März. Verrückt, nicht wahr? Die Zeit vergeht, aber es ändert sich wenig. Das hat aber auch seine Vorteile. Etwa in Form der Verlässlichkeit des Media Mondays, der heute wieder mit sieben Fragen aufwartet…

Beiträge der Woche
Ninja Assassin
Years and Years


1. Im Kampf der Streaming-Dienste befindet man sich aus meiner Sicht gerade in der „Zersplitterungsphase“, in welcher gefühlt jeder Sender einen eigenen Streaming-Dienst aufmacht oder viele kleine Anbieter aus dem Boden schießen. Als Fan hochwertiger Film- und Serien-Kost steht man da irgendwie zwischen zu vielen Stühlen. Wie viele der Anbieter längerfristig überleben wird sich noch zeigen.

2. Der Star Trek-Roman Corona war für mich eine erfreuliche Entdeckung, quasi ein Geheimtipp, denn so habe ich nach langer Zeit wieder mal einen Roman aus Gene Roddenberrys Sternensaga gelesen, der allerdings das „Aktualitätsversprechen“ des Titels nicht einlösen konnte. 😉

3. Auch jetzt noch ist Kino (und auch Fernsehen) eine Form des Eskapismus für mich, die mich nach 19 Jahren als Hobbyfilmkritiker und 30 Jahren als Kinogänger noch begeistern und verzaubern kann.

4. Was es braucht für eine in allen Punkten überzeugende Produktion, stellt Francis Ford Coppolas Verfilmung von Bram Stokers Roman Dracula aus dem Jahre 1992 eindrucksvoll unter Beweis, denn für mich funktioniert der Film durch seine ungemein atmosphärisch-düstere Inszenierung als ganzheitliche Adaption des Stoffes.

5. Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht (OT: Nick & Norah’s Infinite Playlist) kommt mit einer „bestechenden“ Playlist an Songs daher, nur leider hat sich weder die Playlist noch der Film an sich besonders in mein Gedächtnis eingebrannt. Beides habe ich nämlich seit der Sichtung des Films im Juli 2016 wieder vergessen.

6. Wenn TV/PC/Laptop mal ausbleiben, bevorzuge ich ja Musik und/oder (in letzter Zeit zu selten) ein interessantes Buch, gerne auch in Comicform. Mit Freunden treffen und solche Sachen ist ja derzeit schwierig.

7. Zuletzt habe ich meine beste Freundin und ihre kleine Familie besucht und das war seit langem überfällig und daher sehr schön, weil wir uns seit Anfang August nicht gesehen hatten.

 


Review(s) Januar 2021

1. Februar 2021

Ein Zwölftel von Zweitausendeinundzwanzig ist schon wieder vorbei. Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

An der Serienfront gestaltete sich der Januar leider etwas mau. Das muss im Februar unbedingt besser werden. Sobald die Internationale Filmwoche und die dazugehörigen Reviews fertig sind. Außerdem stehen noch die diesjährigen Verleihungen der „MWJ Film Awards“ und der „MWJ Television Awards“ aus.

Filme
Then Came You (2018)
Leon muss sterben
Das Wikipedia-Versprechen
(TV-Doku)
Bolero – Ein Refrain für die Welt (TV-Doku)
Stille Reserven
Bearkittens
Die Erlösung der Fanny Lye (Internationale Filmwoche Würzburg)

Serien
Tatort: Das ist unser Haus
Die Schauspielschüler – Staffel 2

Sonstiges
Mein Filmjahr 2020
Mein Fernsehjahr 2020
40 Jahre Hermkes Romanboutique
Media Monday #500
Mira Furlan (1955-2021)

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Filles de Joie – Freudenmädchen (Internationale Filmwoche Würzburg)
Nafi’s Father (Internationale Filmwoche Würzburg)
Robin Hood – Helden in Strumpfhosen (RW)

Die Bühne ein Spielzimmer – Musikerin Ingeborg Freytag im Kurzportrait (Kurzfilm)
Luthiens Traum (Kurzfilm)

American Gods: Staffel 3, Folgen 1 bis 3
Disenchantment: Teil 3, Folgen 1 bis 4
Star Trek: Discovery – Staffel 3 , Folgen 12 und 13

 

 

 

 


Media Monday #500 – Jubiläumsausgabe

25. Januar 2021

Es ist da, das unglaubliche Jubiläum des Media Mondays von Wulf aus dem Medienjournal! Auf zur 500. Ausgabe!

In unserer schnellliebigen Zeit, in welcher Blogs auftauchen und teilweise gleich wieder verschwinden, „soziale“ Netzwerke als überwiegender Ausdruck von Oberflächlichkeit alles vereinnahmen, grenzt es doch einigermaßen an ein Wunder, dass es den Media Monday auch nach 500 Jahren Ausgaben immer noch gibt. Ich selbst bin seit Ausgabe Nummer 56 (23. Juli 2012) dabei, wobei ich beim ersten Mal einen Tag zu spät dran war. Seitdem ist Wulfs wöchentlicher Fragebogen eine feste Konstante geworden. Denn ich bin mir nicht sicher ob ich ohne den „MM“ so regelmäßig bloggen würde wie ich es mit ihm tue. Der Media Monday hat mich auch mit vielen Gleichgesinnten verbunden, die ich auf keinen Fall missen möchte. Danke dafür!

Beiträge der Woche
Dokutipps: Wikipedia / Bolero
Stille Reserven

Fragen der Woche

1. Für die nächsten 500 Ausgaben des Media Monday wünsche ich mir dass dieser wie bisher weitergeht, die Community weiter zusammenwächst und auch neue Kandidaten teilnehmen,

2. Seit ich im Juli 2012, also vor 102 Monaten/ 8,5 Jahren (>3.100 Tage) den Media Monday für mich entdeckt habe, hat sich bei mir so einiges getan: ich trage seit Anfang 2014 Kontaktlinsen, habe mich 2015 von meiner langjährigen Freundin getrennt (und sie sich von mir), bin daher umgezogen, habe 2017 nach langer Wartezeit endlich eine unbefristete Stelle erhalten, im gleichen Jahr mit dem Cosplayen angefangen, dabei wieder festgestellt dass ich ein Hobbit bin, und erstmals andere Blogger (Friedel von Grimm, Singende Lehrerin, Bullion) getroffen, ab 2018 sukzessive eine massive Verbesserung meines allgemeinen Gesundheitszustandes erreicht, 2019 ein Bloggertreffen bei Gnislew von Sneakfilm besucht (mit Gnislews Familie, unserem „Guru“ Wulf und dessen Freundin), die Corona-Situation bisher schadlos überstanden (Toitoitoi!) und kürzlich im kleinsten Kreis meinen 40. Geburtstag gefeiert. Außerdem haben sich in dieser Zeit mein Geschmack und meine Interessen was Filme, Serien und Musik angeht fast grundlegend verändert. Quasi die Entwicklung vom ziellosen Medienkonsumenten Anfang 30 zu einem weniger ziellosen Blogger/Mediengourmet Anfang 40.

3. Die wöchentliche Beschäftigung mit dem, was man so gesehen, gelesen oder gehört hat zählt mittlerweile völlig selbstverständlich zu meinem Alltag als Blogger.

4. Fernab des Konsums von Medialem finde ich es ja immer reizvoll Leute persönlich zu treffen, was seit Monaten ja leider sehr schwierig ist. Es wird aber wieder einfacher werden, davon bin ich überzeugt. Und dann wird es auch wieder ein Treffen mit anderen Bloggern geben.

5. Film schauen und darüber schreiben ist wohl meine größte Passion, schließlich mache ich das seit Anfang Januar 2002, also seit genau 19 Jahren.

6. Das Wunderbare an dem Austausch, den frischen Impulsen ist ja dass man immer wieder interessante Empfehlungen bekommt, die man sonst vielleicht übersehen hätte, und die bunte Vielfalt der Blogger, Meinungen, Perspektiven.

7. Zuletzt habe ich nachgerechnet seit wann/wie lange ich schon am Media Monday teilnehme und das war wundervoll, weil ich nur die ersten 55 Ausgaben „verpasst“ hatte und seitdem jedes Mal dabei war.

 

 


Media Monday #497

4. Januar 2021

Mit dem ersten Montag des Jahres 2021 beginnt leider auch wieder der Ernst des Lebens, sprich die Arbeit. Aber auch der Media Monday startet wieder durch, auf seiner Zielgeraden zum Jubiläum.

Ein erfolgreiches, frohes, gesundes, gutes und überhaupt wunderbares neues Jahr an alle!


Beiträge der Woche
African Kung-Fu Nazis
Binge Reloaded
Deutschland 89
I’m Thinking of Ending Things

Fragen der Woche

1. Was ich mir für 2021 besonders wünsche ist ganz einfach, dass die Corona-Pandemie dank flächendeckender Impfung massiv eingedämmt wird.

2. Gute Vorsätze sind ja immer so eine Sache, aber ich habe mir vorgenommen Filme und Serien anzusehen, Musik anzuhören und auch mal was zu lesen. Potzblitz!

3. Die Sonne kann sich dann bitte jetzt auch mal wieder melden. Das letzte Mal habe ich sie letztes Jahr, also vor einer Ewigkeit, gesehen!

4. Auch wenn ich es schön fände, sieht es wohl so aus dass die Menschheit aus den vielen Problemen nichts lernen und den Planeten auch weiterhin konsequent gegen die Wand fahren wird.

5. Dass es manche Menschen aber doch gegen alle Widerstände versuchen lässt mich aber hoffen und ich würde mich freuen, falls sich manche Dinge wider Erwarten doch zum Besseren entwickeln.

6. Und das Schön(st)e an einem gerade erst frisch gestarteten Jahr: bisher kein Stress!

7. Zuletzt habe ich das Blog mal ein paar Tage ruhen lassen und das war irgendwie auch entspannend, weil ich so gemütlich in das neue Jahr starten konnte.

 

 

 


Review(s) Dezember 2020

3. Januar 2021

Trotz der Corona-Pandemie hat sich der Wechsel ins neue Jahr nicht verschoben. Als erstes Lebenszeichen 2021 gibt es auf diesem Blog heute die Rückschau auf den Dezember.



Einen für meine Verhältnisse produktiven Review-Jahresendspurt wie in den Vorjahren gab es dieses Mal leider nicht. Es gibt also einige Vorsätze für 2021 in Form von nachzuholenden Rezensionen oder Sichtungen!


Filme
African Kung-Fu Nazis
Comrades & Cash (Doku)
I’m Thinking of Ending Things
Performaniax

Serien
Binge Reloaded
Deutschland 89
Drinnen – Im Internet sind alle gleich
Die Schauspielschüler: Staffel 1
Tatort: Die Nacht gehört dir

Sonstiges
Mein Musikjahr 2020

Außerdem gesehen und (noch) nicht rezensiert
Braindead
Italian Spiderman (Kurzfilm) (RW)
Mel Brooks‘ Die verrückte Geschichte der Welt
Monty Python’s Die Ritter der Kokusnuss

 

The Crown – Staffel 4
Pushing Daisies – Staffel 1, Folgen 4 und 5
Star Trek Discovery – Staffel 3, Folgen 8 bis 11

 

 


Media Monday #496

28. Dezember 2020

Der letzte Media Monday im Krisenjahr 2020. So ein Jahr wollen wir alle sicherlich nicht noch einmal erleben. Auf ein besseres 2021! Guten Rutsch!

Beitrag der Woche
Mein Musikjahr 2020

Fragen der Woche

1. In filmischer Hinsicht war 2020 sicherlich kurios. Da gab es bei mir Zeiträume mit häufigen Kinobesuchen und leider auch Wochen/Monate, in denen die Kinos gezwungenermaßen geschlossen waren, was sie ja auch noch sind. Dennoch habe ich für meine Verhältnisse viele aktuelle Filme gesehen.

2. Das (zunehmende) Angebot an Streaming-Inhalten ist in Zeiten der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen eine dankbare Alternative, um Filme (und auch Serien) zu schauen, ohne aus dem Haus gehen zu müssen. Doch die unmittelbare Intensität eines Kinobesuches kann das alles nicht ersetzen.

3. Begrenzte Ausgehmöglichkeiten und eingeschränkte Außer-Haus-Beschäftigungen haben sich bei mir dahingehend bemerkbar gemacht dass ich aufgrund von reduzierter Bewegung etwas zugenommen habe. Könnte mir vorstellen, dass es vielen so geht. 😉

4. Mit Filmen, Serien, Musik, Comics, Büchern, Schlafen, Essen/Trinken, gelegentlicher Hausarbeit und ziellosen Internetrecherchen konnte ich mich ja wunderbar auch daheim beschäftigen und musste mich daher auch in Zeiten des Lockdowns nicht so sehr umstellen. Ich bin eben gerne in meiner (überirdischen) Hobbithöhle.

5. Mitunter größte Hilfe gegen drohende Langeweile war für mich in den vergangenen Wochen und Monaten Langeweile? Was ist das???

6. Nicht nur zu den Feiertagen hat sich eine gewisse Entschleunigung breitgemacht, die bei mir dazu geführt hat, dass ich an den Tagen vor Weihnachten kaum etwas geschrieben habe.

7. Zuletzt habe ich mit meinen Eltern sowie meiner aus den USA mit ihren Kindern angereisten Schwester Weihnachten gefeiert und das war sehr schön, weil ich den „amerikanischen Teil“ der Familie das letzte Mal im Sommer 2019 getroffen hatte und weil es mein erstes Weihnachten mit Mama, Papa, Schwester, Neffe und Nichte war. Dass der Besuch aus Amerika überhaupt anreisen konnte schien lange Zeit auch alles andere als selbstverständlich. Umso schöner, dass es geklappt hat. 🙂

 

 


Martinas Buchtagebuch

Rezensionen und mehr (02012482970)

LESELISTEN

LITERATUR - PROSOPAGNOSIE - FILM

Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby, kreativ sein - Poetik für Anfänger

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken.wordpress.com/

Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

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Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

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Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

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Marcel Michaelsen

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Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

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28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

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You're gonna be fine.

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Xanders Blog

Ein Blog über Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.