Media Monday #415

10. Juni 2019

Nach dem ereignisreichen Wochenende habe ich es mir erlaubt, die Fragen des heutigen Media Mondays etwas später als üblich zu beantworten.



Keine Ahnung mehr, was unter der Woche so passiert ist, denn mein Wochenende war alles andere als langweilig. Am Freitag traf ich mich mit neuen Filmfreunden, um die Preview von Jim Jarmuschs The Dead Don’t Die im hiesigen Programmkino anzusehen. Als Fan der jüngeren Jarmusch-Werke hatte ich bei der lakonischen Zombie-Komödie meinen Spaß. Der Film startet am Donnerstag, den 13. Juni 2019, in den deutschen Kinos. Meine Kritik folgt bald.

Einen Tag später stand wieder Kino auf dem Programm, allerdings dieses Mal im großen Multiplex. Nach den mäßigen Kritiken war ich von X-Men: Dark Phoenix (Review siehe unten) positiv überrascht, auch wenn das Finale der Mutanten-Reboot-Reihe sicherlich hier und da seine Schwächen hat. Hoffentlich schafft es das Horror-Spinoff The New Mutants, welches vom ursprünglichen Starttermin im April 2018 mittlerweile auf April 2020 (!) verschoben wurde, noch auf die große Leinwand.

Unter dem Motto „Freak Show“ stand das Konzert von Sean Noonan im Würzburger Immerhin am späten Sonntagnachmittag/frühen Abend. Der selbst ernannte „rhythmic storyteller“ unter den Schlagzeugern lieferte gemeinsam mit Norbert Bürger (von Bürger and the Pretty Boys) an der Gitarre und Christian Schantz (Bass) eine völlig entfesselte Performance. Es wäre zu einfach Meister Noonan als Reinkarnation des Tieres aus der Muppet Show abzustempeln. Denn der Amerikaner schlägt nicht nur wild drauflos, sondern singt, komponiert und gibt auch den leiseren Tönen Raum. Hier ein Video von Sean Noonan mit anderen Mitstreitern:

 

 


Beiträge der Woche
She-Ra und die Rebellenprinzessinnen: Staffel 2 (Kurzkritik)
X-Men: Dark Phoenix

Fragen der Woche

1. So ein verlängertes Pfingstwochenende ist ideal, um auszuruhen und ins Kino sowie auf ein Konzert zu gehen.

2. Wenn es eins gibt, das ich nicht bräuchte dann ist das ganz klar Hass.

3. Tilda Swinton in der Rolle einer schwertschwingenden schottischen Bestattungsunternehmerin war ja ein regelrechter Besetzungs-Coup, schließlich fügt die einmalige Leinwandikone ihrem mannigfaltigen Repertoire eine neue Facette hinzu und konnte dabei in ihrem „Heimatakzent“ parlieren. Ansonsten bietet The Dead Don’t Die viele weitere große Namen in teilweise kleinen Parts.

4. Es gibt wohl kaum eine Serie, wo ich so sehr das frühzeitige Ende bedauerte wie bei Penny Dreadful.

5. Die Schlussszene der Game of Thrones-Folge The Door (Staffel 6, Folge 5) hat mich seinerzeit tief bewegt, einfach weil sie einer der tragischsten Wendungen der Fernsehgeschichte bietet.

6. Ich hätte ja gern gesehen, was fähigere Leute aus der Star Wars-Prequel-Trilogie hätten machen können, schließlich war George Lucas anscheinend nicht die beste Wahl für den Job.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

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Media Monday #410

6. Mai 2019

Willkommen in der neuen Woche, die traditionell mit dem Media Monday startet.



Nach dem frühen Sommereinbruch im April hat sich der Mai sich in den letzten Tagen nicht gerade als Wonnemonat gezeigt. Winter is back. Oder so ähnlich. Immerhin habe ich es trotz eher leerem Akku geschafft, zwei Filme zu sehen. Die chinesische Fantasykomödie The Mermaid fand ich jetzt nicht so prickelnd, siehe unten. Besser gefiel da schon Tea with the Dames, eine Doku von Roger Michell über die britischen Schauspielgrößen Dame Eileen Atkins, Dame Judi Dench, Dame Joan Plowright und Dame Maggie Smith, die sich treffen und über alte Zeiten plaudern. Sehr altersweise und ungemein witzig.

Musikalisch schwebe ich derzeit auf Wolke Sieben. Seit Dienstag ist meine Lieblingsband Dead Can Dance auf Europatournee und die Vorfreude wächst aufgrund der bei Youtube hochgeladenen Videos (unter anderem das komplette Konzert aus Rennes). In ein paar Wochen werde ich Lisa Gerrard, Brendan Perry & Co selbst live erleben, zum dritten Mal innerhalb von sieben Jahren. Das hätte ich mir vor 15 Jahren, als ich die Musik des Duos kennen und lieben lernte, niemals erträumt.

 

 

Beiträge der Woche
Game of Thrones: 8×03 – Recap
The Mermaid (2016)
(Kurzkritik)

1. Ich glaube im Mai werde ich dann auch (endlich) mal nach zehn Jahren (!) eine Fortbildungsreise machen.

2. Dass an manche Filme/Serien trotz Streaming und allem noch immer so schwer ranzukommen ist ärgert mich und andere Film-/Serien-Fans sicherlich sehr. Ich persönliche frage mich bisweilen ob und wie ich mir betreffende Produktionen ansehen/beschaffen soll.

3. Meine Begeisterung für die Werke des australischen Duos David Ashby und Dario Russo, nämlich Italian Spiderman (Webserie/Kurzfilm) und die Nazisploitation-Retro-Camp-Serie Danger 5, nimmt mittlerweile bedenkliche Ausmaße an, denn mittlerweile vergöttere ich diese kuriosen Produktionen und kann manche Dialoge auswendig. Vom Ohrwurm aus dem Italian Spiderman-Trailer ganz zu schweigen.

4. Der Betreiber dieses Blogs hätte durchaus das Potential, mehr Reviews zu schreiben und zu veröffentlichen, aber der innere Schweinehund und fehlende Zeit verhindern es leider 😉

5. Wenn ich mal in richtiger Leselaune bin (das passiert selten) und ich Urlaub habe, kann es schon mal sein, dass ich 200 Seiten an einem Tag lese.

6. Schade eigentlich, dass Penny Dreadful nicht so recht sein Publikum gefunden hat, schließlich glänzt die viktorianische Horrorserie nicht nur durch eine phantastische Inszenierung und eine starke Besetzung, sondern auch durch eine psychologisch ausgefeilte Geschichte.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 


Media Monday #407 – Game of Thrones Edition

15. April 2019

Heute ist nicht irgendein Montag. Heute ist der Tag, an welchem die finale Staffel von Game of Thrones startet. Entsprechend gestaltet sich bei mir daher der Media Monday



Seit über eineinhalb Jahren warte ich wie viele andere jetzt schon auf die achte und letzte Runde der Serien-Adaption von George R.R. Martins Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer. Von der siebten Staffel war ich teilweise etwas enttäuscht. Einerseits weil Entfernungen südlich der Mauer überhaupt keine Rolle mehr spielen (und die Totenarmee nördlich davon unheimlich langsam marschiert). Außerdem bestreitet die Handlung allzu erwartbare Pfade. Das bestärkt mich in meiner Theorie, dass die TV-Show auf „banale“ Art zu Ende gebracht wird, damit hinterher noch Interesse an den beiden ausstehenden Bänden sechs (The Winds of Winter) und sieben (A Dream of Spring) erhalten bleibt. Wobei mir auch mittlerweile Zweifel gekommen sind, ob GRRM (mittlerweile 70 Jahre alt) die Reihe überhaupt noch (selbst) vollenden wird, zumal er durch den Erfolg von „GoT“ derzeit ein sehr gefragter Mann ist. Interessant auch die Theorie von Filmstarts.de-Redakteur Björn Becher wonach das Serienende für die Buchreihe als „Testballon“ dient.

Doch viel wichtiger erscheint natürlich die Frage, ob und wie es gelingen wird, den Night King und seine Totenarmee zu stoppen. Dazu wiederum habe ich eine „kuriose“ Theorie:

 


VORSICHT SPOILER !

 

Als der Kampf gegen die White Walkers und die Armee der Untoten besonders aussichtslos erscheint (vermutlich weil der Night King durch den untoten Drachen Viserion die fast komplett versammelten Streitkräfte von Westeros langsam aber sicher vereist) hat Ser Davos Seaworth einen rettenden Einfall. „Melisandre“, ruft er aus. Weil Varys weiß, wo die Rote Priesterin steckt (in Volantis) fliegt Daenerys auf Drogon mal schnell per Überschallgeschwindigkeit hin. Kurz bevor die letzten Reihen der Lebenden überrannt werden die Rettung durch Melisandre ex Machina. Sie springt von Drogon auf Viserion, zieht sich aus, legt den roten Rubin ab und wirft sich in ihrer wahren Gestalt als uralte nackte Frau auf den Night King. Der zerfällt bei ihrem Anblick augenblicklich zu Staub (vielleicht hört man noch einen schrillen Nazgul-artigen Schrei) und mit ihm die anderen White Walkers sowie die Untotenarmee. Die vereisten Menschen werden wiedet enteist. Melisandre opfert sich schließlich, indem sie ihr inneres Feuer auf Viserion überträgt, der dadurch wieder vom Eis- zum Feuerdrachen wird! Wie es danach weitergeht, keine Ahnung.

 

SPOILER ENDE !



Die musikalische Untermalung des Angriffs der White Walker auf Winterfell gibt es mittlerweile auch:

 

 

Beiträge der Woche
Derry Girls – Staffel 1 (Kurzkritik)
Meine 5 liebsten Darstellerinnen

 

Fragen der Woche

1. Die Entscheidung, mir einen bestimmten Film ansehen zu wollen, kann manchmal davon abhängen ob Darsteller aus Game of Thrones mitspielen.

2. Serien, von denen bereits zig Staffeln existieren, stehen meistens etwas länger auf meiner Watchlist bevor sie angefangen werden. Bei Game of Thrones war das etwas anders. Als ich 2007 hörte, dass die Buchreihe als Fernsehserie adaptiert wird, begann ich die Romane zu lesen. Die Serie habe ich vom ersten Tag an immer sehr zeitnah verfolgt. Den fünften Band, der vor acht Jahren (!) erschien, als ich blutjunge 30 war, habe ich dann sogar im Original gelesen, einfach um die schwachsinnige „Neuübersetzung“ zu umgehen, die ja leider in der deutschen Synchronfassung der TV-Show verwendet wird. Ich schweife ab…

3. Den Handlungsstrang um die südliche Region von Dorne hätte ich mir ja durchaus spannender/besser vorgestellt, denn mit Arianne Martell (der Tochter des gichtkranken Prinzen Doran) gibt es da eine vielschichtigen POV-Charakter in der Vorlage, doch irgendwie hatten die Serienmacher darauf keinen Bock und haben daher die Dorne-Story plump und recht lieblos hingeklatscht.

4. Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich das letzte Mal die Beantwortung der Media-Monday-Fragen fast ausschließlich einem Thema unterworfen habe.

5. Die geplante Serie (momentan ist eine Pilotepisode bestellt) zur sogenannten „Long Night“ in Westeros könnte für mich durchaus das nächste große Ding werden, was Fantasy betrifft, schließlich klingt die Prämisse interessant. Es gibt da aber demnächst aber auch noch eine andere Fantasy-Serie, die mehr als interessant sein könnte. Sie basiert auf dem Romanepos eines gewissen J.R.R. Tolkien.

6. Gerne würde ich ja wieder häufiger etwas Neues von einigen Figuren in GoT sehen, aber die meisten von ihnen sind schon längst verstorben.

7. Zuletzt habe ich wieder zwei Konzerte im Würzburger Immerhin besucht und das war ein toller Sonntagnachmittag/früher Abend, weil sowohl Boolvar aus Frankreich als auch Kuhn Fu aus Amsterdam (die ich nach zwei Jahren zum zweiten Mal erleben durfte) sehr starke Performances boten.


Media Monday #399

18. Februar 2019

Der Frühling trabt heran auf sonnigen Sohlen und wir nähern uns unaufhaltsam dem nächsten Jubiläum des Media Mondays


Seit letzter Woche ist meine Kreativität jetzt nicht unbedingt explodiert, aber immerhin konnte ich meine Filmkritik zum Rewatch von Der Herr der Ringe: Die Gefährten in epischer Länge endlich fertigstellen. Ansonsten stand neben ein paar Serienfolgen auch eine hochinteressante Doku auf dem Programm: Jodorowsky’s Dune. Der Film erzählt von einer extravagant-wilden Adaption des Science-Fiction-Romans Dune – Der Wüstenplanet von Frank Herbert, welche der chilenische Regisseur Alejandro Jodorowsky Mitte der 1970er stemmen wollte, die aber wegen Finanzierungsproblemen scheiterte. Bekanntlich verfilmte David Lynch Herberts Weltraumepos 1983/84 und 2000 erschien eine dreiteilige TV-Miniserie.
Am späten Sonntagnachmittag rief die Freakshow-Initiative Würzburg zum Konzert ins Immerhin und ich folgte. Die Franzosen von GeRald spielten munteren, wilden Instrumentalrock, der im Verlauf etwas härter und plumper wurde. Ein sicherlich nicht brillianter, aber ordentlicher Start ins Konzertjahr 2019.

 

 

Beitrag der Woche
Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Extended Edition)

Fragen der Woche

1. Früher mochte ich Werke von/mit Tom Cruise ja durchaus ganz gerne, jedoch ist er für mich mittlerweile ein Grund, den betreffenden Film nicht anzusehen.

2. Die klischeehafte Art und Weise, in der in Film und Fernsehen romantische Beziehungen immer wieder dargestellt werden erscheint nicht nur erschreckend rückständig sondern bisweilen auch misogynistisch.

3. Die krasseste Typveränderung hat vermutlich Tilda Swinton mit ihren Rollen als Madame D in Grand Budapest Hotel und Mason in Snowpiercer durchlaufen.

4. Ich glaube ja nicht, dass die geplante Herr der Ringe-Serie mich je wieder so wird begeistern können wie die Trilogie von Peter Jackson, speziell der erste Teil.

5. Die Rolle von Nicolas Cage in Mandy ist eine der eindringlichsten Darstellungen eines verzweifelten Mannes auf einem Rachefeldzug.

6. Aktuelle Buchveröffentlichungen interessieren mich eher wenig. Es würde mich allerdings sehr interessieren, wenn es ein Veröffentlichungsdatum für einen Roman namens The Winds of Winter von einem Autor namens George R.R. Martin gäbe.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #398

11. Februar 2019

Schon wieder Montag. Ein deutliches Anzeichen für das Ende des Wochenendes. Dann stürzen wir uns gleichmal auf den heutigen Media Monday.



Eigentlich wollte ich das Wochenende nutzen, um ein paar längst fällige Review zu schreiben. Doch mit einer nicht einfachen Arbeitswoche in den müden Knochen gestaltet sich dieser Prozess derzeit sehr mühselig. Medial gesehen war ich aber keinesfalls untätig. Letzte Woche begann meine Sichtung der vierten Staffel von The Affair, welche 2018 leider auf der Strecke geblieben war. Die Vollendung der fünften Season von Castle wurde ebenfalls abgehakt, siehe unten. Außerdem gönnte sich der Musikgourmet in mir den minimalistisch-psychedelischen Konzertfilm Pink Floyd: Live at Pompeii (1972).

 

 

Beitrag der Woche
Castle: Staffel 5



Fragen der Woche


1. Jahre bzw. Jahrzehnte nach dem Hype habe ich ja Twin Peaks für mich entdeckt und bin von dieser surrealen, eigenwilligen und absurd komischen Serie mehr als verblüfft.

2. Bei der allerersten Sichtung von Der Herr der Ringe: Die Gefährten bei der Mitternachtspremiere im Dezember 2001 ging mir ja regelrecht das Herz auf, denn die schiere Bildgewalt gleich in der Anfangssequenz und die wundervoll erzählte Geschichte haben mich damals tief bewegt. Bei einer Wiederholungssichtung der Extended Edition vor vier Wochen im örtlichen Kino waren meine Gefühle ähnlich und doch ganz anders.

3. Die Horrorfilm-Anthologie Nightmare Cinema ist meiner Meinung nach leider nicht annähernd so gut geworden, wie es hätte sein können, da vier der fünf Beiträge ziemlich konventionell daherkommen.

4. Wie kommt es eigentlich, dass The Man who killed Don Quixote so wenig Beachtung erfährt/erfahren hat? Immerhin hat es der visionäre Regisseur Terry Gilliam (früher Mitglied der Monty-Python-Truppe) nach Jahrzehnten geschafft, sein lange geplantes Traumprojekt trotz allerlei Widrigkeiten doch noch zu realisieren.

5. Ich könnte mir ja gut vorstellen, mal wieder einen Rewatch von Game of Thrones zu starten, schließlich startet Mitte April die achte und finale Staffel. Momentan finde ich aber die Zeit nicht.

6. ____ hat mich geschichtlich ziemlich umgehauen (im positiven Sinn), denn Ich überlege gerade, wann mich das letzte Mal eine Geschichte ziemlich ungehauen hat…

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #396 – Filmwochenende-Edition

28. Januar 2019

Der heutige Media Monday wird von mir schamlos zum Rückblick auf ein tolles Filmwochenende genutzt.


Von Donnerstag bis Sonntag (24. bis 27. Januar 2019) fand in Würzburg das 45. Internationale Filmwochenende statt, für mich die achte Ausgabe. Gleich am Donnerstag der erste interessante Beitrag. Im Animationsfilm Funan verarbeitet Regisseur Denis Do die Erlebnisse seiner Mutter an die Diktatur der Roten Khmer in Kambodscha. Am späten Freitagabend wurde der mit viel Retro-Attitüde stilsicher inszenierte, deutsche Horrorfilm Luz von Tilman Singer gezeigt. Mein persönliches Samstags-Double-Feature begann mit der eher kurzen, aber sehr lehrreichen Dokumentation Lomax in Éirinn, über einen amerikanischen Musikforscher und sein Wirken in Irland. Zu meiner großen Freude war der Erzähler des Films, Pól Brennan, Mitglied meiner irischen Lieblingsband Clannad, auf dem Festival anwesend und beantwortete Fragen zum Film. Ich hatte sogar die Gelgenheit zu einem kurzen Gespräch mit Pól, in dessen Verlauf ich mein Faible für traditionelle irische Musik offenbarte, die meiner Meinung nach viel interessanter als deutsche Volksmusik ist. Worauf Pól erwiderte, dass er diese Aussage oft zu hören bekäme. Nach Verlassen des Kinosaals starteten ein paar anwesende Musiker eine spontane „irische“ Jamsession mit Dudelsack, Geige und Gitarre. Nach dem Anstoßen mit ein paar irischen Gästen musste ich diese wundervolle Szenerie allerdings verlassen, denn der zweite Film des (späten) Abends begann: Nightmare Cinema. Die Horrorfilm-Anthologie mit Beiträgen von Mick Garris, Joe Dante, Alejandro Brugués, Ryûhei Kitamura und David Slade war zwar unterhaltsam, bot aber leider fast nur konventionelle Genrekost. Musikalisch klang das Wochenende mit Six Musicians and the City aus. Darin zeichnet Regisseurin Tatiana Daniliyants ein mannigfaltiges Bild der armenische Hauptstadt Yerevan unter Mitwirkung von sechs Musikern (darunter der Duduk-Guru Jivan Gasparyan). Die Reviews zu den letzten beiden Filmen folgen bald.

Weitere Beiträge der Woche
Mein Fernsehjahr 2018
mwj Television Awards 2018

Fragen der Woche

1. Nach dem „Japanuary“ folgt bald schon der „Followbruary“. Einer meiner liebsten Filme, den ich jedem gerne empfehle Das Wort „Japanuary“ verstehe ich ja noch, aber was bitte bedeutet „Followbruary“???

2. Schön und gut, dass das Jahr noch jung ist, aber ein wichtiger Punkt auf meiner To-Do-List für 2019 ist es mehr Anthologie-Serien zu sichten.

3. Die Miniserie The End of the F***king World ist für mich die absolute Neuentdeckung des vergangenen Jahres, denn die lakonische Ausreißer-Odyssee zweier Teenager bietet perfektes Timing und eine bittersüße, schwarzhumorige Story.

4. Ginge ich nicht nach Plot und Dramaturgie, sondern nur nach den Schauwerten und optischer Opulenz, wäre Suspiria (das Original von 1977, das Remake konnte ich leider bisher nicht sehen) definitiv ganz vorne mit dabei, denn aus ästhetischer Sicht ist der Giallo-Klassiker von Dario Argento sehr stark.

5. Das schlimmste an der derzeitigen Kälte und Nässe draußen ist die zu häufige Thematisierung im Media Monday!!!

6. Wohingegen das Beste an dem Wetter Echt jetzt?

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #395

21. Januar 2019

Eine neue Woche und es gilt vom Feier- in den Alltagsmodus umzuschalten. Beginnen wir also mit dem heutigen Media Monday



So eine Woche wie die vergangene könnte es häufiger geben. Verlängertes Wochenende mit den (Nach-)Feiern von vier verschiedenen Geburtstagen. Immerhin bin ich auch noch etwas zum Bloggen gekommen, siehe unten.

Beiträge der Woche
Mein Musikjahr 2018
mwj Film Awards 2018
Watership Down – Unten am Fluss (2018)

Fragen der Woche

1. Prokrastination kann ich ja besonders gut mit zielloser Recherche im Internet. Oder ist gefragt was ich besonders gut prokrastinieren kann? Dann muss die Antwort lauten: Reviews schreiben 😉

2. Wenn es draußen nicht so erbärmlich kalt wäre. Erbärmlich kalt? Die Temperaturen sind für die Jahreszeit (nennt sich Winter) angemessen.

3. Beste Film- und Serien-Snacks: Maischips. Eine Tüte reicht eventuell für seine Serienfolge 😉

4. Wohingegen zu einem guten Buch für mich ja immer Lesen gehört, denn was?

5. Ich glaube, ich sollte mal wieder öfter ins Kino gehen weil ich in diesem Jahr erst einmal war. Aber am nächsten Wochenende, wenn hier in der verschlafenen Provinz wieder das alljährliche internationale Filmwochenende stattfindet, werde ich diesen Plan in die Tat umsetzen.

6. Eine Serienfolge (oder zwei mit kürzerer Laufzeit) ist eigentlich ideal, um abends einen langen Tag ausklingen zu lassen, schließlich reicht dafür die Aufmerksamkeit meistens noch.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

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Herzlich willkommen auf meinem Filmblog

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Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

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Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten - Freizeitparks, Kirmes & Co

Parkwelten - Freizeitparks, Kirmes & Co

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