Media Monday #543

22. November 2021

Willkommen beim Media Monday Nummer 543. Die Zahl ist ähnlich hoch wie die Inzidenz-Werte in einigen Landkreisen.

Beitrag der Woche
The Human Voice (2020)


Fragen der Woche

1. Ich würde ja schon gerne wieder ohne Mund-Nasen-Bedeckung, Vorzeigen des Impfnachweises, Corona-Tests und andere Einschränkungen durchs Leben gehen, aber momentan sieht es sehr danach aus, dass die Einschränkungen wieder verstärkt, weil sich zu viele unverbesserliche Idioten nicht impfen lassen wollen.

2. Es wäre wirklich großartig, wenn es die bei der Antwort zu 1 erwähnten Personen endlich einsehen und sich gegen Covid19 impfen lassen würden. Dann wäre die Pandemie sehr wahrscheinlich bald vorbei oder zumindest dauerhaft im Griff.

3. Wulf vom Medienjournal ist ja auch hauptsächlich dafür bekannt, dass er den Media Monday erfunden und seit fast zehn Jahren am Leben hält. Eine beachtliche Leistung.

4. Die gemächliche Erzählweise (und zeitweise gefühlte Ziellosigkeit) bei der TV-Adaption von American Gods hat auch mehr geschadet als genützt, schließlich wurde die Serie nach drei Staffeln abgesetzt und die anfänglichen Gerüchte um ein Serienfinale in Spielfilmlänge haben sich bisher nicht bewahrheitet. Stattdessen wird die Verfilmung von Neil Gaimans mythologischem Urban-Fantasy-Roman unvollendet bleiben.

5. Man könnte es auch mit gutem Gewissen bleiben lassen, so manchen unnötigen Blockbuster ins Kino zu bringen und diesen dann stattdessen gleich bei einem Streamingdienst angemessen zu präsentieren. Dann wären mehr Kinosäle für wirklich interessante Filme frei.

6. Miss Fisher und die Gruft der Tränen wäre wohl ein gänzlich anderer Film geworden, wenn man die Story nicht so stiefmütterlich behandelt hätte. Doch leider wurde diese Unart aus der Serie übernommen.

7. Zuletzt habe ich erfahren, dass doch mehr Leute aus meinem Bekanntenkreis, als ich gedacht hatte, sich bisher ohne wirklichen Grund nicht gegen Covid19 haben impfen lassen und das war erschreckend, weil ich die betreffenden Personen eigentlich für vernünftig halte.

 

 

 

 


Media Monday #542

15. November 2021

Vorhang auf für die heutige 542. Ausgabe des Media Monday, vollgepackt mit medialen Eindrücken eines nerdigen Bloggers!

Beiträge der Woche
Free Guy
Last Night in Soho
Miss Fisher und die Gruft der Tränen

Fragen der Woche

1. Manch „Schauspieler*in“ ist ja durchaus auf gewisse Rollen abonniert wie etwa Dwayne „The Rock“ Johnson, bei dessen Rollen es nie auffällt, dass er eigentlich kein Schauspieler sondern ein sprechender Muskelberg ist.

2. Ich finde ja, es gibt viel zu wenig Filme in denen Muskelberge nicht mitspielen.

3. Wenn es mal eine kreative Fehlentscheidung gegeben hat, dann sicherlich die, dass man David Lynch bei seiner Adaption von Frank Herberts Science-Fiction-Roman Dune – Der Wüstenplanet nicht die notwendige Laufzeit (zwei Filme!) gegeben hat.

4. Der Arthouse-Streaminganbietern MUBI braucht sich wohl wahrlich nicht zu verstecken, schließlich hat er ein paar aktuelle Independent-Filme wie Cryptozoo und Shiva Baby im Programm.

5. Ich würde ja wirklich gerne glauben, dass Machete Kills Again…in Space doch noch gedreht wird , aber es sieht acht Jahre nach der „Ankündigung“ nicht wirklich danach aus, vor allem weil Regisseur Robert Rodriguez mit anderen Filmen beschäftigt ist und Danny „Machete“ Trejo nicht jünger wird.

6. Diese Flut an Streamingdiensten hätte man vor einigen Jahren wohl so auch noch nicht geahnt, schließlich hat jetzt gefühlt jeder Sender und jedes Filmstudio seinen eigenen. Ich warte immer noch auf den „Schweigerhöfer“-Stream, der maximal 50 Cent pro Monat kostet, um ein adäquates Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.

7. Zuletzt habe ich drei Filme innerhalb von drei Tagen gesehen. Erstens Miss Fisher und die Gruft der Tränen am Freitagabend, zweitens am Samstag Last Night in Soho (siehe Reviews oben) sowie drittens The Human Voice , den nur am gestrigen Sonntag in den deutschen Kinos gezeigten Kurzfilm von Pedro Almodóvar, mit Tilda Swinton, und das war ein medial abwechslungsreiches, ungewöhnliches Wochenende, weil ich selten ins Kino gehe, um nur einen 30minütigen Kurzfilm zu sehen. Wobei im Anschluss noch ein Interview des Filmjournalisten Mark Kermode mit Almodóvar und Swinton zu sehen war.

 


Media Monday #540

1. November 2021

Mit sieben neuen Fragen von Wulf und seinem Medienjournal endet der Horrormonat und beginnt der November beim heutigen Media Monday

Beiträge der Woche
Das Geheimnis von Marrowbone (Horroctober 2021)
Das blutrote Kleid (Horroctober 2021)
Frankenstein (1931) (Horroctober 2021)
Blogaktion: Film-Genre-Bogen


Fragen der Woche

1. Was mich wirklich das Fürchten zu lehren vermag sind der immer noch vorhandene grundlose Hass vieler Menschen und ihre Intoleranz.

2. Von all den Traditionen, die mit Halloween einhergehen, lebe ich eigentlich keine aus.

3. Der Reiz, sich vorsätzlich zu gruseln, ist bei mir jetzt nicht so ausgeprägt, es geht mir eher um die inhaltliche sowie ästhetische Umsetzung eines Horrorfilms.

4. Dracula ist eine wirklich zeitlose Schauergestalt, schließlich treibt er seit gut 120 Jahren sein Unwesen, seit 90 Jahren im Tonfilm.

5. Das Schöne an dem nun anbrechenden, letzten Teil des Jahres, sind die Tage zwischen dem 24. Dezember und dem 1. Januar, weil ich da zumindest am besten ausspannen kann.

6. Frankenstein in der Version von 1931 hat zwar den Ruf als Horrorschocker, aber so richtig gruselig ist der Film heuzutage kaum noch.

7. Zuletzt habe ich im Innenhof des Würzburger Rathauses den Mexikanischen Tag der Toten (Dia de los Muertos) mit der spanischsprachigen Gemeinde und anderen Gästen gefeiert und das war sehr farbenprächtig und schön (siehe Bilder oben), weil viele Besucher mit tollen, bunten Kostümen und passendem Make Up dabei waren. Ein Feuertänzer und eine Mariachi-Band inklusive einer Gesangssolistin sorgten auch für ausgelassene Stimmung. Wenn ich das mit den Bräuchen bei uns an Allerheiligen vergleiche (abends auf den Friedhof gehen und den Dorffrauen beim Rosenkranzbeten in Borg-Monotonie zuhören) dann gefällt mir die mexikanische Tradition viel besser.



 

 


Media Monday #539

25. Oktober 2021

Nach einem abwechslungsreichen Wochenende starte ich die Woche mit den Fragen des Media Monday

Am sehr späten Sonntagabend. Das Wohnzimmer in der überirdischen Hobbithöhle des kleinen mwj. Zeitschriften, Prospekte, Bücher, DVDs, BluRays und Cds liegen herum während die an sich für Filme und Musik vorgesehenen Regale überquillen. Während im Hintergrund ein Youtube-Video mit Tilda Swinton oder irgendwelche „obskure“ Musik läuft haut mwj sein neuestes Review in die Tasten, rekapituliert das Wochenende und füllt die Lückentexte von Wulf aus.

Beiträge der Woche
Dracula – Tot aber glücklich (Horroctober 2021)
Unsane – Ausgeliefert (Horroctober 2021)
The French Dispatch

Fragen der Woche

1. Ein Film, der seit Donnerstag in den deutschen Kinos läuft, heißt The French Dispatch und stammt von Regisseur Wes Anderson.

2. Eine Serie, die ich aktuell schaue: Mission Erde (Earth: Final Conflict; 1997-2002), welche aus dem Nachlass von Star Trek-Erfinder Gene Roddenberry entwickelt wurde.

3. Ein Buch, das ich gerade lese, fasst auf 100 Seiten das Phänomen James Bond zusammen.

4. Ein Ensemble, das namhafter kaum sein könnte, findet sich in dem bei Nr. 1 genannten Film.

5. Eine Prämisse, die außergewöhnlich ist, vermag mein Interesse zu erwecken.

6. Ein Setting, das ich nur zu gut kenne, ist das Büro.

7. Zuletzt habe ich im Kino The French Dispatch gesehen, mit einer Freundin einen Tagesausflug zur Frankfurter Buchmesse gemacht, einen weiteren Horrorfilm gesehen und eine Rezension geschrieben und das war sehr abwechslungsreich, weil ein solches Wochenende nicht alltäglich ist.

 


Media Monday #538

18. Oktober 2021

Angst und Schrecken im Horroctober! Denn es ist schon wieder Montag! Nein! Mit zitternden Händen werden die heutigen Fragen des Media Mondays beantwortet 😉



Beiträge der Woche
What We do in the Shadows (Kurzfilm) (Horroctober 2021)
Dracula (1931) (Horroctober 2021)

Fragen der Woche

1. Grundsätzlich ist es schon schön, dass es mittlerweile uralte Filme wie Dracula von 1931 in digital restaurierter, hochauflösender Form auf BluRay verfügbar sind, aber müssten noch viele andere ältere Werke restauriert werden.

2. Wenn es ein Drehbuch gibt, das mich jüngst mit Einfallsreichtum und Esprit begeistert hat, dann war es das „Drehbuch“ von In the Mood for Love.

3. Graf Dracula spielt im Grunde ja auch immer wieder den unheimlich-verführerischen Blutsauger, aber wer kann schon von sich behaupten unter anderem von Bela Lugosi, Christopher Lee, Frank Langella, Gary Oldman, Leslie Nielsen und Claes Bang verkörpert worden zu sein?

4. Eine hervorragende Besetzung ist zwar hilfreich, am ende aber auch nur die halbe Miete. Schön zu sehen bei JT Leroy, jenem Film mit Kristen Stewart, Laura Dern und Diane Krüger über den titelgebenden, erfundenen Autor. Regisseur Justin Kelly, der auch das Skript verfasste, bleibt bei seiner Adaption der wahren Geschichte einfach zu unentschlossen und kann dabei das Potenzial des Stoffes nur in Ansätzen nutzen.

5. Kann es bitte bald mal wieder so einen richtig geilen Soundtrack geben wie den von In the Mood for Love?

6. So manche Bloggerperson verwechsle ich ja gern schon einmal mit einer anderen, einfach weil ich manchmal viel zu schnell lese. 😉

7. Zuletzt habe ich das Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war sehr schön, weil ich sie schon seit Wochen nicht mehr gesehen hatte. Nach gemütlichem Beisammensein am Samstag besuchten wir am frühen (kalten) Sonntagmittag die Unicef-Foto-Ausstellung (Website) in der Innenstadt von Kitzingen. Am Nachmittag ging es dann zum Fußball wo mein Heimatverein SV Hoheim leider zuhause unglücklich mit 0:1 gegen den FC Hopferstadt verlor.

 


Media Monday 537

11. Oktober 2021

Es ist der Montag nach einem ereignisreichen, musikalischen Wochenende. Und auch dieser startet mit dem Media Monday



Beiträge der Woche
Penny Dreadful Revisited VIII (Horroctober 2021, #1)
5 Zimmer Küche Sarg (Horroctober 2021, #2)

Fragen der Woche

1. Langsam aber sicher erscheinen lang erwartete und oft verschobene Kinofilme und das ist auch gut so. Denn ein paar Filme gehören dann doch auf die größtmögliche Leinwand und sollten nicht gleich ans Heimkino „verschwendet“ werden.

2. Das Finale der ersten Staffel von Penny Dreadful (siehe oben) ist auch ein richtiger Geniestreich, wenn man bedenkt wieviele überaus starke und wichtige Szenen in 54 Minuten untergebracht wurden.

3. Ich hätte ja nicht gedacht, mich so dafür begeistern zu können, wie ich mich seit ein paar Jahren die Konzerte und die Musik der „Freakshow“-Szene begeistere (siehe auch 7.).

4. Ungerechtigkeiten jeglicher Art treiben mich regelmäßig zur Weißglut, denn man sollte meinen, dass es die Menschheit eigentlich besser weiß.

5. Langsam wird es kälter und ungemütlicher draußen. Immerhin wieder ein guter Anlass, um drinnen (Horror-)Filme und Serien zu schauen oder indoor Konzerte zu erleben.

6. Gemeinsam in den Konzertpausen auf dem Festival mit Bekannten zu fachsimplen oder neuen Gesichtern zu begegnen ist auch immer eine schöne Beschäftigung, schließlich lebt das unter 7 noch direkt zu erwähnende Festival mittlerweile auch sehr davon.

7. Zuletzt habe ich am Wochenende das Freakshow Artrock Festival in Würzburg besucht und das war wundervoll, weil die Veranstaltung 2020 aus bekannten Gründen ausgefallen war und ich dieses Event vermisst hatte. Von insgesamt sieben Konzerten hat mir eines gut (PoiL Ueda) und zwei sehr gut gefallen (von Kuhn Fu und Free Human Zoo).

 

 


Media Monday #536

4. Oktober 2021

Seit etwa einem Jahrzehnt hat Wulf vom Medienjournal die Lizenz zum Fragenstellen, und zwar jeden Montag beim Media Monday

Das Wochenende gestaltete sich mal wieder sehr medial. Am Samstag Vormittag Einkauf im Comicladen meines Vertrauens und Plausch mit der anwesenden, fränkischen „Phantastik-Prominenz“, abends dann der Kinobesuch des wohl am meisten verschobenen Blockbusters der jüngsten Kinogeschichte. Am gestrigen Sonntag eröffnete die Freakshow-Konzertreihe im Würzburger Immerhin wieder ihre Pforten. Die Münchner Kombo 7For4 begann den musikalischen Spätnachmittag/Vorabend mit einem gefälligen, aber nicht unbedingt besonderen Auftritt. Furios dagegen das Jazzcore-Noise-Trio Albatre aus Rotterdam. Die beiden Portugiesen Gonçalo Almeida (Bass), Hugo Costa (Saxofon) und ihr deutscher Drummer Philipp Ernsting lieferten ein makrerschütterndes, brachiales Feuerwerk, welches wie eine nicht aufzuhaltende, katharrtische Schockwell über das Publikum hereinbrach. Ein echtes Erlebnis. Vor ziemlich genau zwei Jahren spielte die Band das letzte Mal in Würzburg auf und zog die Zuhörer in einen psychedelischen Wirbel.

Doch nun wieder zurück zum Alltag! 😉

Beiträge der Woche
James Bond – Keine Zeit zu Sterben
Schattenkrieger – The Shadow Cabal
Sex Education – Staffel 3

Fragen der Woche

1. Dass man jetzt kaum noch Monate warten muss, bis ein Film aus dem Kino auch im Stream oder Handel erscheint hat Vor- und Nachteile. Einerseits wird die Piraterie so ziemlich eingedämmt, andererseits nimmt man einem Film die Möglichkeit, mehr Geld im Kino einzuspielen. Wobei an den aktuelken kurzen „Karenzzeiten“ zwischen Kino- und Heimkino-Start sicherlich auch die Corona-Pandemie Schuld sein dürfte.

2. Ich erachte es als besonderen Vorteil, dass ich hier in der nicht ganz so kleinen Provinzstadt ein Multiplex- und Programmkino habe.

3. Nachteilig hingegen ist definitiv der nicht selten an meinen Vorstellungen vorbeigehende Spielplan beider Lichtspielhäuser.

4. Früher war sicherlich einiges anders, aber nicht unbedingt besser. Beispielsweise war man bei Filmen und Serien ausschließlich auf Kino, lineares Fernsehen und physische Datenträger angewiesen.

5. Wenn es die Möglichkeit gäbe, ____ ungeschehen zu machen, Es gibt so viele Dinge, die man ungeschehen machen müsste.

6. Grundsätzlich wäre es ohnehin eine feine Sache, wenn man (ich wiederhole mich) endlich mal die gravierenden Probleme unserer Zeit wirklich in Angriff nehmen würde.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 


Media Monday #535

27. September 2021

Die Bloggerwelt hat gewählt und einstimmig Wulf vom Medienjournal als den Ausrichter des Media Mondays in seinem Amt bestätigt. Wer braucht da noch Koalitionsverhandlungen? 😉 Auf zu den neuen Fragen!

Die vergangene Woche bestand bis einschließlich Donnerstag aus reichlich Arbeit. Außerdem stand zum ersten Mal seit fast einem Jahr wieder „Sport“ auf dem Programm. Ab Freitag ging es dann bis Sonntag in den Kurzurlaub ins Schloss Püchau in Machern (Landkreis Leipzig). Dort feierten eine sehr gute Freundin und ihre bessere Hälfte ihre Hochzeit inklusive germanischen Ritualen, einer Führung durch das sehr verwinkelte und kuriose Schloss sowie ansonsten klassischen Merkmalen einer Vermählungsfeier. Leider waren die Feierlichkeiten irgendwie sehr schnell wieder vorbei und nach zwei eher nicht so optimalen Nächten unter Jugendherbergsbedingungen (ich werde wohl für sowas zu alt ;-)) hieß es gestern wieder die Heimreise anzutreten. Im Gedächtnis bleiben aber vor allem ein tolles Event und viele interessante Begegnungen. Zum Schreiben von Reviews bin ich leider nicht gekommen, aber die kürzlich veröffentlichte dritte Staffel von Sex Education ist bald fertig gesichtet.

1. Ein Familienfilm par excellence ist sicherlich Schöne Bescherung aka Hilfe, es weihnachtet sehr (OT: National Lampoons Christmas Vacation). Zumindest fällt mir gerade kein anderer ein.

2. In the Mood for Love von Wong Kar-Wai hat mich schon vor Jahren begeistert, schließlich hatte ich den Film mehrmals seit 2008 gesehen. Vor knapp zwei Monaten konnte ich dieses Meisterwerk beim Open-Air-Kino auf der Leinwand bestaunen.

3. Hingegen Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia habe ich deutlich besser in Erinnerung gehabt, denn bei der Erstsichtung vor über 15 Jahren konnte mich das Fantasyabenteuer nach dem Buch von C.S. Lewis noch mehr begeistern.

4. Es scheint heutzutage auch gar nicht mehr wie früher üblich zu sein, dass Filme und Serien alle auf haptischem Datenträger erscheinen. Leider.

5. Ich würde mir ja wünschen dass die Welt endlich aufwacht und die massiven Probleme in Angriff genommen werden. Das wird aber leider wohl nicht passieren.

6. Die ein oder andere hochgelobte, von mir aber noch ungesehene Serie reizt mich ja immer wieder und ich nehme mir auch immer vor, diese anzusehen. Leider mangelt es aber zu oft an Zeit, alle potenziell interessanten Serien zu sichten.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 

 


Media Monday #534

20. September 2021

Der Herbst naht mit leisen Schritten. Wie gewohnt mit sieben Fragen kommt jeden Montag der Media Monday

Endlich! Das erste von zwei absoluten Kinohighlights dieses Jahres ist gesichtet. Am Samstag erlebte ich Denis Villeneuves Version von Frank Heberts Roman Dune – Der Wüstenplanet bzw. Teil 1 davon auf der großen Leinwand. Kaum ein anderer aktueller Film ist so für dieses Medium gemacht. Wie gut mir die dritte Adaption im Vergleich zur ersten und zweiten gefallen hat, lest ihr im unten verlinkten Review. Das Spice muss fließen, äh ich meine die Zuschauer müssen scharenweise in die Kino strömen, damit Teil 2 auch gedreht wird.


Beiträge der Woche
Dune: Part One
JT LeRoy
Star Trek: Lower Decks – Staffel 1


1. Selten habe ich ein so überzeugendes Ensemble erlebt wie bei David Copperfield – Einmal Reichtum und zurück von Armando Ianucci, unter anderem mit Dev Patel, Peter Capaldi, Hugh Laurie, Ben Whishaw und Tilda Swinton.

2. Ein Film steht und fällt ja oft mit einer wirklich guten Idee und einer authentischen oder konsequenten Umsetzung.

3. Die traurige Tatsache, dass sich trotz vieler massiver Probleme auf der ganzen Welt wenig bis nichts bessert, macht jetzt nicht unbedingt Mut für die Zukunft.

4. Ein umfallender Sack Reis ist ja wohl spektakulär sondergleichen, schließlich bekommt man das nicht jeden Tag zu sehen. Oder etwa doch?

5. Von all den angekündigten Serienprojekten fiebere ich am meisten der Herr der Ringe-Serie entgegen, auch wenn ich viele andere kaum weiß, was da genau kommen wird.

6. Das Thema Buch-Adaptionen ist so präsent wie eh und je und Dune: Part One von Denis Villeneuve ist schon die dritte Adaption des betreffenden Romans von Frank Herbert aus dem Jahre 1965. Teil 2 kommt hoffentlich auch noch.

7. Zuletzt habe ich zwei Reviews an einem Tag (fertig-)geschrieben und das war sehr zufriedenstellend, weil ich diesen Monat bisher noch nicht zu viel gekommen bin.

 

 

 

 

 


Media Monday #533

13. September 2021

Nach einem abwechslungsreichen Wochenende startet die neue Woche wie üblich mit dem Media Monday.


Am Sonntag vor einer Woche hatte ich die Gig-lose Zeit endlich mit einem richtigen Konzert beenden können. Konzerte Nummer zwei und drei folgten am vergangenen Wochenende. Am Freitag eröffnete Sara Teamusician die STRAMU Pflastertönen im Hof des Würzburger Rathauses. Die Singer-Songwriterin kommt ursprünglich aus der Mongolei und studiert in Würzburg Medizin. Ihre überaus entspannt-verträumten Songminiaturen in Deutsch oder Englisch leben vor allem on der sanften Stimme der Sängerin. Begleitet wurde sie nicht wie sonst von Kontrabassist Janosch Korell, sondern von Johannes Liepold an der Bassklarinette. Bis Jahresende soll das Debütalbum Tagträumer erscheinen.

Am Samstag verließ ich die Geburtstagsfeier meines Onkels direkt nach dem Abendessen um rechtzeitig für das nächste Konzert am Start zu sein. Das Jugendkulturzentrum B-Hof feierte seinen 30. Geburtstag wie man das so macht: mit acht Bands an zwei Tagen. Mir genügten davon allerdings 12,5 Prozent namens The Instant Voodoo Kit. Die Würzburger Zirkus-Swing-/Gypsy-Jazz- und Dark-Cabaret-Formation spielte (wohl aufgrund der kleinen Bühne) nur mit sieben statt wie sonst einem Dutzend Musiker auf. Doch nicht nur ich war begeistert, auch das anwesende Jungvolk ließ es sich teilweise nicht nehmen, ausgelassen zu tanzen. Nach gut 30 Minuten war leider Schluss mit dem knalligen Voodoo-Zauber, aber TIVK habe ich nun als einzige Band bisher viermal live erleben dürfen. Blackmore’s Night, Dead Can Dance, Hildegard von Binge Drinking und Worldservice Project schaffen es (bisher) nur auf drei Konzertbesuche von mir.

 



Beitrag der Woche
In the Mood for Love

Fragen der Woche

1. Die mehr oder minder schwelenden Konflikte in unzähligen Krisengebieten sind leider so verhärtet, dass diese kaum gelöst werden können.

2. Mich ärgert allein die Tatsache, dass zu viele Nazis auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl stehen.

3. Es ist schon wundervoll, dass es die Möglichkeit gibt, wieder auf Konzerte zu gehen. Was habe ich das vermisst!

4. Ich verstehe ja nicht so ganz, wieso irgendjemand die bei 2. genannte politische Richtung wählt. Denn die Nazis lösen keine Probleme, sie machen aller nur noch schlimmer.

5. Gladiator ist merklich überbewertet, aber die Musik von Hans Zimmer, Lisa Gerrard & Co kann sich hören lassen.

6. Wäre schon toll, wenn es bald mal wieder eine neue Bundesregierung gäbe, welche die vielen gravierenden Probleme wirklich mal in Angriff nimmt. Weitere 4 Jahre gefühlten Stillstand brauch kein Mensch.

7. Zuletzt habe ich nach knapp zwei Wochen endlich wiedermal eine Filmkritik vollendet (siehe oben) und außerdem einen neuen Film gesehen, nämlich JT LeRoy von Justin Kelly und das war einerseits befreiend, weil ich in letzter Zeit wegen des verstärkten Arbeitsaufkommens im Büro zu wenig bis nichts gekommen bin und außerdem interessant, weil ich auf den Film mit Laura Dern als Schriftstellerin, die ihre Schwägerin (Kristen Stewart) als „Darsteller“ für ihr fiktionales Alter Ego engagiert, sehr gespannt war und über die wahre Begebenheit, auf welcher die Story beruht, vorher so gut wie nichts wusste.

 

 


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