Verschiebungen – The Story Continues

6. Oktober 2020

Die Corona-Pandemie hat neben den unmittelbaren Auswirkungen leider auch einige Konsequenzen für diverse Lebensbereiche. Aus Sicht von uns Film-Bloggern ist vor allem die Verschiebung vieler großer Blockbuster, von denen manche schon lange herbeigesehnt werden, sehr unschön.

Nach diversen anderen aufwändigen Hollywood-Streifen hat es nun auch den neuesten James-Bond-Film Keine Zeit zu Sterben und Dune, die Neuverfilmung des gleichnamigen Science-Fiction-Romans von Frank Herbert, „erwischt“. Bond-Film Nr. 25 von Regisseur Cary Joji Fukunaga, der ursprünglich im April 2020 starten sollte und bis vor kurzem noch für den 12. November geplant war, wird erst im April 2021 in die Lichtspielhäuser kommen. Denis Villeneuves neue „Wüstenplanet“-Version wurde dagegen von Dezember 2020 auf Ende September/Anfang Oktober 2021 verlegt.

Aus diesen und anderen Gründen bin ich nach Rücksprache mit dem zuständigen Komittee zum Entschluss gekommen, dass mein bevorstehender 40. Geburtstag von Mitte Januar 2021 (17.01.) nun auf Mitte Januar 2022 verschoben wird. Das macht auch deswegen Sinn, weil ich dann gleichzeitig mit meiner besten Freundin feiern kann, die fast auf dem Tag genau ein Jahr jünger als ich ist. Vorausgesetzt sie verlegt ihr 40. Wiegenfest nicht auch noch.

Der wichtigste Interessenverband der Wirtschaft namens „Kapitalismus und Kommerz“ (KuK) hat unterdessen beschlossen, Weihnachten 2020 (24. bis 26.12.2020) auf Ostern 2021 (4. bis 5. April 2021) zu verlegen. Ostern 2021 findet dafür erst an Pfingsten (23./24.05.2021) statt. Pfingsten hingegen muss ausfallen. Aber mal ehrlich, wer braucht schon den Heiligen Geist, wenn es auch Himbeergeist tut.

Im diesem Sinne, frohes Verschieben!

Hinweis:
Die nachfolgenden Beiträge verschieben sich um mindestens einen Tag.


Media Monday #476

10. August 2020

Kaum hatte ich meinen Fehlbeitrag veröffentlicht, ploppte doch der neue Media Monday in meinem Reader auf. Auf ans Werk!



Gerade mutmaßte ich noch, warum Wulf gestern Abend oder heute keinen neuen Media Monday veröffentlicht hatte, da erfuhr ich dank Bullion von Moviescape, dass tatsächlich „technische“ Probleme der Grund sind. Myofb.de ist aber dankenswerterweise eingesprungen!


1. Wenn denn Kinofilme wieder richtiges Thema sein werden, freue ich mich derzeit ganz besonders auf Tenet, X-Men: The New Mutants (so Gott will!) und Dune.

2. Bei den teils mörderischen Temperaturen im Moment ist es aber ohnehin viel schöner bei kühlen Getränken einen schlechten Film zu „genießen“, der das hitzegeplagte Hirn nicht fordert. 😉

3. Und auch meine Liebe zu ausschweifenden Filmkäufen habe ich neu entdeckt, schließlich schlug ich kürzlich bei einem günstigen Angebot zu und habe dabei sechs BluRays und zwei DVDs ergattert.

4. Hitze und Sonne hingegen habe ich im Moment ziemlich über und freue mich schon sehr darauf, wenn es wieder kühler wird.

5. Ansonsten in ich gespannt, ob die o.g. Highlights dieses Jahr wirklich noch in die Kinos kommen.

6. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja nächstes Jahr wieder ein Bloggertreffen, das dieses Jahr aus bekannten Gründen ausfallen musste

7. Zuletzt habe ich mir überlegt, warum es keinen neuen Media Monday gibt und das war unnötig, weil es ja jetzt doch einen gibt.

 

 

 

 


Montag ohne Media Monday

10. August 2020

Ein ganz normaler Montag? Nicht ganz…


Sicherlich nicht nur ich werde relativ irritiert darüber gewesen sein, dass Wulf, der nimmermüde Dauer-Rezenator beim Medienjournal, und Zeremonienmeister des Media Mondays, weder gestern noch heute eine neue Ausgabe mit neuen Fragen unters Bloggervolk gebracht hat.

Bei näherem Hinsehen fällt auf, dass Wulf seit letztem Montag (3. August 2020) nichts Neues veröffentlicht hat, was bei seinem Output (seit Jahr und Tag ein halbes Dutzend Reviews pro Woche!) schon sehr ungewöhnlich ist. Auf dem klitzekleinen Bloggertreffen im Hause Gnislew fast auf den Tag genau vor einem Jahr erzählte Wulf unter anderem, dass er zwischenzeitlich zwei Wochen in Urlaub gewesen war und dies aber durch seine „Review-Produktion auf Vorrat“ überhaupt niemandem auffallen konnte. Von daher denke ich, dass entweder die Technik streikt (und mehrere Beiträge in der „Warteschleife“ feststecken) oder Wulf sich doch mal eine komplette Auszeit gönnt. Wir hoffen jedenfalls alle, dass es ihm und einer besseren Hälfte gut geht.

Gestern Abend meinte ich noch per Textnachricht zu Gnislew, dass man sich doch bei der Gelegenheit selbst ein paar Fragen ausdenken könnte. Aber irgendwie hatte ich wohl aufgrund der aktuellen äußeren Umstände keine Lust darauf, weder gestern Abend noch heute. Zwar gestaltet sich der Sommer 2020 im Vergleich zu den Vorjahren äußerst human, aber das Wochenende hatte es wahrlich in sich und noch ist die Welle nicht vorbei. Die Hitze hat sich in den letzten Tagen auch ziemlich auf die „Qualität“ der von mir konsumierten und rezensierten Medien ausgewirkt, siehe unten. 🙂

Bleibt gesund und lasst es euch im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten gutgehen!

Euer mwj

Beiträge der Woche
Ator – Herr des Feuers
Drei Engel auf der Todesinsel
Castle – Staffel 8

 

 

 


Media Monday #475

3. August 2020

Zum Wochenstart heute wieder der Media Monday. Dieses Mal geht es allerdings weniger um Medien…



Beiträge der Woche
Black Lagoon – Staffel 1
Dark – Staffel 3
Penny Dreadful: City of Angels, Folgen 6 und 7

Fragen der Woche

1. Ich könnte mich ja stundenlang über Dummheit, Egoismus und Narzissmus vieler Menschen auslassen, denn in der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie zeigen zu viele Leute unmögliches Verhalten oder offenbaren ihre überaus zweifelhaften Ansichten/Meinungen.

2. Besonders „begeistert“ bin ich hier nämlich von den Idioten, die aus purem Egoismus auf andere Menschen keine Rücksicht nehmen.

3. Überhaupt sind Diskussionen darüber, ob/dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie etwas bringen und vor allem die hirnrissen Verschwörungsmythen von Zwangsimpfung zur Manipulation der Bevölkerung total ermüdend wenn nicht hoffnungslos. Hinsichtlich des Themas Chip möchte ich noch hinzufügen, dass ich am liebsten Mauschips nur mit Salz mag.

4. Eigentlich hatte mich ja Xavier Naidoo schon mit seiner Musik genervt, aber allein seine üblen Äußerung zur nicht existenten QAnon-Verschwörung und seine Nähe zur Reichsbürgerbewegung machen den Mann mittlerweile völligst untragbar.

5. Müsste ich allerdings in wenigen Worten meine Begeisterung begründen, so sehen diese so aus: die Idioten sind nicht die Mehrheit! Ich bin für meinen Teil bin von vernünftigen Menschen umgeben.

6. ____ ist sicherlich auch nicht unschuldig dran, schließlich mochte ich Irgendwie frage ich mich gerade wann es in dieser Ausgabe eigentlich wieder um Filme, Serien usw geht.

7. Zuletzt habe ich die drei oben genannten Reviews fertigestellt/veröffentlicht und trotz der Hitze ein einigermaßen entspanntes Wochenende verbracht, dessen Höhepunkt sicherlich die Gartenparty mit Freunden (und Kaninchen!) war. Nebenbei habe ich auch einen Film (Drei Engel auf der Todesinsel) und ein paar Serienfolgen (von Star Trek: The Next Generation und Cursed) gesehen.

 


Review(s) Mai 2020

1. Juni 2020

Meine gesammelten Werke des just vergangenen Wonnemonats entbehren nicht einer gewissen Besonderheit. Doch lest selbst…

Fast alles, was ich im Mai 2020 an Filme und Serien konsumiert habe, erfuhr im gleichen Monat auch eine zeitnahe Besprechung. Für mich durchaus ungewöhnlich, weil ich mir öfters (meist unfreiwillig) Zeit lasse, vor allem für längere/komplexere Reviews. Mit Beiträgen aus den Bereichen Science-Fiction, Action, Horror, (Jugend-)Drama, Love Story, Krimi und Experimentalfilm dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Außerdem gab es eine Premiere: meine erste Hörspiel-Rezension.

Für alle Leinwand-Enthusiasten im hiesigen süddeutschen Sumpfgebiet gibt es einen Silberstreif am Horizont: ab 15.06.2020 dürfen die Kinos wieder öffnen! Das wird aber auch wirklich Zeit!

Filme
Destino (Kurzfilm)
Drugstore Indians
Electric Girl
Guardians (2017)
Iron Sky
Spring – Love is a Monster

Zwei im falschen Film

Serie
Castle – Staffel 7
Clique – Staffel 1
Clique – Staffel 2
Star Trek: Picard – Staffel 1

Sonstiges
Danger 5: Stereo Adventures (Hörspiel)
Interview mit Mira Sommer (Drugstore Indians)
Über den magischen Ort für Filme
(Stöckchen)

 

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
(RW= Rewatch)

After Midnight (2019)

American Gods – Staffel 2, Folge 5 (RW)
She-Ra und die Rebellenprinzessinnen – Staffel 5, Folgen 1 und 2


Danger 5: Stereo Adventures

27. Mai 2020

Das haut das stärkste Känguru um! Die fünfköpfige Agententruppe aus der genialen australischen Nazisplotation-Camp-Trash-Serie Danger 5 sind zurück! Allerdings „nur“ in Hörspielform! Ohren auf für Danger 5: Stereo Adventures!

The Super Team that killed Hitler is back!

 

Warnung: Die folgende Rezension enhält häufige Beispiele für massive Ubertreibung, mäßige Satzstruktur, überzogene Vergleiche, unbeholfenes Bloggen und den durchgehend nerdigen Geschmack des Verfassers. Vorsicht von Seiten der Leser ist geboten!

Vergesst Die drei ???! Vergesst Fünf Freunde! Denn jetzt kommt das ultimative Hörspielerlebnis: die neuen Abenteuer von Danger 5!

Dank des furchtlosen und beherzten Einsatzes der Allierten-Truppe von „Danger 5“ konnten Hitler und Nazi-Deutschland besiegt werden. Doch nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es eine neue, noch viel viel schlimmere Bedrohung: den Kommunismus!!! Colonel Chestbridge schickt das Team, bestehend aus dem steifen Australier Tucker (Sean James Murphy), der professionell-zugeknöpften Britin Claire (Michelle Nightingale), der russischen Femme Fatale Ilsa (Natasa Ristic), dem ernsten Amerikaner Jackson (David Ashby) und dem gut gelaunten Cocktail-Virtuoso Pierre (Aldo Mignone), auf neue Missionen, um die freie Welt vor der „roten Gefahr“ und anderem Unheil zu bewahren.

In den letzten 18 Jahren habe ich ja schon viel besprochen, vor allem Filme und Serien, aber auch Bücher, Comics, Tonträger, Konzerte und ein kurioses Theaterstück. Der vorliegende Text ist eine Premiere: mein erstes Review zu einem Hörspiel. Seitdem ich vor drei Jahren zufällig Danger 5 entdeckt habe, liebe ich diese australische Serie wie kaum eine andere. Leider war nach zwei Staffeln mit insgesamt 14 Episoden Schluss mit diesem genialen Camp-Cocktail aus Agentenfilm, Nazisplotation, Swinging-Sixties-Ästhetik (Staffel 1) und Eighties-Overkill (Staffel 2). 2017 bzw. 2018 wurden zudem Requisiten und Kostümen auf Ebay versteigert. Eine Fortsetzung also unwahrscheinlich.

Nachdem die beiden Serienschöpfer Dario Russo und David Ashby zuletzt zwei Webvideos veröffentlichten – die 1990er-Videospiel-Parodie Computer Man und den Tierfilm-Ulk The Australian Wildernesssetzt das dynamische Duo nun ihr Meisterstück fort, wenngleich nur als Hörspielserie. Danger 5: Stereo Adventures spielt irgendwann zwischen der ersten und zweiten Staffel. Das Ende des Weltkrieges und damit das Verschwinden eines hartnäckigen Feindbildes hat unser heldenhaftes Aliierten-Quintett gehörig aus dem Tritt gebracht. Jackson mampft wo er nur kann und versucht sich außerdem eher erfolglos als Comedian. Tucker möchte in die Fußstapfen eines verstorbenen Verwandten treten und arbeitet nebenbei fieberhaft an seinem australischen Traum. Ilsa wünscht sich nichts mehr als einen Palast aus Diamanten. Während Pierre durch den Nach-Weltkriegs-Hangover plötzlich in allem eine große Verschöwrung sieht so wird selbst die so beherrschte Claire in der ein oder anderen Situation aus ihrer Wohlfühlzone geholt. Daneben müssen die fünf Superspione aber wichtige Missionen – wie immer knackig-direkt von Colonel Chestbridge („Let‘ s get straight to the biscuits!“) in Auftrag gegeben – ausführen. Die weltpolitische Situation hat sich grundlegend geändert und so bekommen es die Agenten mit gefährlichen Antagonisten wie einem Seemonster, einem obskuren Surfer mit Doktortitel, einem hinterhältigen Zauberlehrling oder einer riesigen Miezekatze zu tun.

Beim Medium Hörspiel muss man komplett auf die visuelle Komponente verzichten, was bei der herrlichen Retro-Camp-Ästhetik natürlich jammerschade ist. Dafür sind aber der Phantasie der Macher hier keine Budgetgrenzen gesetzt und das Kopfkino der Zuhörer wird ordentlich angeregt, vor allem bei den durchgeknallt-abstrusen Stories, die einem hier um die Ohren fliegen. Vor und hinter dem Mikrofon hat Maestro Russo wieder die üblichen Verdächtigen zusammengetrommelt. Die Schauspieler der TV-Serie sprechen auch hier wieder ihre Hauptrollen, mit Ausnahme von Claire. Die blonde Britin wurde zwar bisher von Amanda Simons verkörpert, die Stimme stammte aber durchgehend von Michelle Nightingale, welche auch hier den Part übernimmt. Natasa Ristic spricht als Ilsa wie gewohnt durchgehend russisch. Da man ihre Dialogzeilen nicht untertiteln kann ergibt sich deren Inhalt aus dem Kontext der betreffenden Szene. Die Rolle des Erzählers bekleidet mit Shaun Micallef ein bekannter australischer Comedian, der auch in zwei Serienfolgen Gastauftritte absolvierte (Johnny Hitler und Back to the Führer).

Wird der kleine mwj diese als Review getarnte, schier endlose Lobeshymne auf sträflich vernachlässigte Unterhaltung aus Down Under jemals zu einem befriedigenden Ende bringen? Das erfahren Sie gleich, werte Leser, nach einer Botschaft unserer Sponsoren:

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Zurück zur Hörspiel-Rezension. Bekamen in der Original-Show (neben Nazis) vor allem Italiener und Japaner ihr Fett weg so ziehen die acht gut halbstündigen Audio-Abenteuer Klischees, Eigenheiten, altbekannte Traditionen sowie Unsitten von Briten, Griechen, Australiern, Surfern, Piraten und anderen genüsslich durch den Kakao. Mein persönlicher Höhepunkt: das dritte Kapitel, eine krude Mixtur der Mit Schirm, Charme und Melone-Folge Afrikanischer Sommer (1966) gemischt mit Motiven aus Das Dschungelbuch und dem Humor knalliger Monty Python-Sketche. Im letzten Drittel lässt die ganze Chose bedauerlicherweise etwas nach. Man braucht schon sehr gute Englischkenntnisse um die anspielungsreichen und mit allerlei Wortspielen gespickten Dialoge sowie die diversen Akzente von unterschiedlicher Qualität zu verstehen. Dass Dario Russo hier wirklich fast jede Nebenrolle spricht hat den ganzen Aufnahmeprozess sicherlich vereinfacht, macht alles aber auch bisweilen etwas zu monoton.

Der geneigte Fan bekommt in diesen außergewöhnlichen audiblen Action-Abenteuer nicht nur die üblichen D5-Zutaten wie die von sterbenden Nebencharakteren mit ihrem letzten Atemzug kommunizierten Cocktailrezepte und die hemmungslos behämmerten Werbespots (eine Hörspiel-Produktion muss ja schließlich auch irgendwie finanziert werden!) serviert. Die Fortsetzung greift auch aktuelles weltpolitisches Geschehen auf, was für eine zusätzliche anachronistische Note im Abgang sorgt. Co-Autor, Regisseur und Sprecher Dario Russo hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, neues musikalisches Material zwischen Surfer-Sounds und Santana-Gitarren zu komponieren. Neben kurzen Varianten des Titelthemas, passend zum Setting der jeweiligen Episode, gibt es gut 20 Minuten weitgehend neue Stücke, die auf Russos Bandcamp-Seite erhältlich sind, darunter den schrillen Gassenhauer The Fruity. Als hätten Piero Umiliani und Electric Mayhem, die Hausband der Muppet Show, einen gemeinsam Track aufgenommen. Was kommt als nächstes? Ich wünsche mir eine Zeichentrickserie. Man wird ja noch träumen dürfen!

Alle acht Kapitel von Danger 5: Stereo Adventures sind seit dem 28. April 2020 bei Audible verfügbar. Den Soundtrack gibt es bei Bandcamp.

Dieser Text wurde präsentiert von Tamico Tape Terminator, dem absoluten Killer-Endgerät unter den Kassettenspielern!

Danger 5: Stereo Adventures
Agenten-Action/Abenteuer/Hörspielserie Australien 2020. 8 Folgen. Gesamtlänge: 264 Minuten.
Sprecher: David Ashby (Jackson), Aldo Mignone (Pierre), Sean James Murphy (Tucker), Michelle Nightingale (Claire), Natasa Ristic (Ilsa), Shaun Micallef (Erzähler), Cathy Adamek (diverse), Dario Russo (diverse) u.a. Autoren: Dario Russo und David Ashby. Musik: Dario Russo. Regie: Dario Russo.



Credits
Bilder (c) Dinosaur/Audible.

Unterstützt durch Produkt(de)platzierung.


Media Monday #456

23. März 2020

Was ist aktuell der größte Vorteil des Bloggens? Richtig, man muss das Haus nicht verlassen. Von daher geht es hier gleich weiter mit einer neuen, gesunden Ausgabe des Media Monday



Seit Anfang Februar konntet ihr hier an dieser Stelle im Media Monday keinen Eingangstext mehr gelesen, in welchem ich früher gewöhnlich die Ereignisse der Woche zusammengefasst habe. Stattdessen fandet ihr diese Informationen in Kurzform als Antwort zu Frage 7. Doch die aktuellen Entwicklungen, die für fast alle von uns noch nie dagewesene Zustände bedeuten, schreien förmlich danach, etwas zu schreiben.

Wie manche von euch (die mich etwas näher kennen) wissen, leide ich seit Langem an diversen chronischen Erkrankungen. Eine davon, Asthma, macht mich in Zeiten der Corona-Pandemie zu einem Risikopatienten. An dieser Stelle folgt aber gleich die Entwarnung: es geht mir gut. Ich habe keine unüblichen Beschwerden, bin nicht in Quarantäne, hatte keinen Kontakt zu Infizierten und war kürzlich auch nicht in einem der Krisengebiete. Dennoch scheinen sich meine Chefs Sorgen um meine Gesundheit zu machen. Deshalb darf ich seit Donnerstag teilweise Homeoffice machen, was eigentlich ziemlich schwierig ist, wenn man bedenkt, dass sich meine Tätigkeit als Personalsachbearbeiter fast ausschließlich um physische Akten dreht. Der Publikumsverkehr ist bei uns im Büro ohnehin seit letztem Mittwoch bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt. Die unerlässlichen Maßnahmen, um der nicht zu unterschätzenden Bedrohung Herr zu werden, machen vor Niemandem Halt. Und dass ist auch gut so. Denn nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, uns konsequent in unsere Häuser/Wohnungen zurückziehen (vorbehaltlich Arbeit, Einkaufen, Arztbesuche und Spazierengehen), dann schaffen wir es diese neuartige Ausnahmesituation zu überleben.

Die Website letterboxd.com hat die wichtigsten Maßnahmen auf geniale Weise anhand von Filmpostern zusammengestellt:
Link

 

Bleibt gesund!


Doch nun zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags:

Beitrag der Woche
Sex Education: Staffel 2

Fragen der Woche

1. Einer meiner All-Time-Favourite-Actionfilme ist und bleibt ja Matrix. Warum die ganze Chose jetzt weitergeführt wird, wo ich doch die beiden Fortsetzungen von 2003 insgesamt eher durchwachsen fand, erschließt sich mir nicht.

2. Was ich in punkto Action allerdings überhaupt nicht mehr sehen kann ist Wackelkamera in Actionszenen. Da wird man als Zuschauer doch seekrank!

3. Dass die Bösen im Nahkampf immer Nacheinander angreifen oder mit ihren Waffen immer danebenschießen ist auch so ein Klischee, das in beinahe jedem Film bemüht wird, wobei der Held/die Helden dagegen fast immer treffen.

4. Ein verdammt gutes Beispiel, wo nicht nur mitreißende Inszenierung, sondern auch gelungene Geschichte Hand in Hand gehen, ist natürlich die beste Serie des just vergangenen Jahrzehnts: Legion.

5. Ansonsten lässt sich Action ja auch wunderbar mit anderen Genres kombinieren und spontan fällt mir da sofort wenige wirklich gelungene Comicverfilmungen ein, schließlich verkommen manche Filme dieser Art zu reinen Action-und-Effekte-Verhikeln.

6. Hingegen von Captain America: The Last First Avenger hätte ich mir doch deutlich mehr erwartet beziehungsweise ich verstehe nicht, wieso der ansonsten so gefeiert wird, denn dieses doch eher lahme Scifi-Abenteuer liefert nur ein halbgares Nummernfilmchen.

7. Zuletzt habe ich die Pilotfolge von The Mandalorian auf Pro Sieben gesehen sowie das Martial-Arts-Drama Shadow von Regisseur Zhang Yimou auf BluRay gesichtet und das war ein interessantes Kontrastprogramm, weil eines der beiden Werke ein gut halbstündiger Werbefilm ist und das andere nicht. Ihr dürft die beiden Medien jetzt den richtigen Beschreibungen zuordnen. 😉


Media Monday #444

30. Dezember 2019

Im letzten Media Monday dieses Jahres und der laufenden Dekade gibt’s eine Schnapszahl. Lassen wir’s krachen!



Ehrlich gesagt finde ich Weihnachten und die Zeit bis einschließlich Neujahr die schönste im ganzen Jahr. Nicht wegen der Geschenke oder dem reichlichen Essen sondern weil man endlich Gelegenheit hat runterzukommen und das alte Jahr ausklingen zu lassen. In meinem Fall heißt das Feiertage mit der Familie, viel schlafen, noch den ein oder anderen Film/die ein oder andere Serie ansehen und ein paar Reviews schreiben. Es stimmt mich natürlich nachdenklich wenn ich überlege wie schnell 2019 vorüberging und was in den vergangenen Monate so passiert ist. Was wird das neue Jahr bringen, was wird sich im neuen Jahrzehnt so alles abspielen? Fragen über Fragen, auf die man jetzt (noch) keine Antworten weiß. Von daher gut dass es die sieben neuen Fragen von Wulf gibt! 😉

Einen guten Start für 2020!

Beiträge der Woche

Hercule Poirots Weihnachten
Undone – Staffel 1
Watchmen – Ultimate Cut

Fragen der Woche

1. Nun, da wieder ein Jahr zu Ende geht frage ich mich was das neue Jahr bringen wird.

2. Besonders gern werde ich dabei zurückblicken auf einige wundervolle Erlebnisse, manche davon waren Konzerte.

3. Und wenn ich allein nur an mein persönliches Highlight aus 2019 denke bin ich für das wunderbare Konzert von Dead Can Dance im Juni in der Alten Oper zu Frankfurt äußerst dankbar.

4. Für das kommende Jahr(zehnt) würde ich mir derweil wünschen durchgehend so entspannt zu bleiben wie in den letzten Wochen und Monaten.

5. Und wie cool wäre es bitte, wenn 2020 sich die gesamte Menschheit gemeinsam um die wichtigen Probleme auf diesem Erdball kümmern würde. Mit 38 hat man eben noch Träume.

6. Aber ganz unabhängig von alldem nehme ich mir mal vor das ganze Leben gelassener zu sehen, wie es zuletzt gut funktioniert hat, siehe 4.

7. Zuletzt habe ich nicht nur die Weihnachtsepisode der Krimiserie Poirot sondern auch die komplette erste Staffel von Undone sowie den genialen „Ultimate Cut“ von Watchmen angesehen und das waren mannigfaltige, hochkarätige Stunden, weil mich vor allem die beiden letztgenannten Produktionen wirklich begeistert haben.

 

 

 


Review(s) Oktober 2019

3. November 2019

Der Horror ist erst einmal zu Ende. Oder doch nicht? Auf jeden Fall Zeit, beim Oktober/Horroctober Bilanz zu ziehen…



Nach einem kleinen Horroctober-Ausflug mit Nebenwirkungen letztes Jahr widmete ich mich der beliebten Blogger-Aktion im vergangenen Monat etwas intensiver, auch wenn es schlussendlich nur zu 5 Filmen gereicht hat. Aber bei einer Durchschnittswertung von 7,2 von 10 Punkten gestalteten sich die fünf Erstsichtungen erfolgreich. Dazu noch zwei kurze Serien-Reviews und ein aktueller Kino-Blockbuster, der – kaum gestartet – schon als ziemlicher Flop abgestempelt wird.

Filme
Terminator: Dark Fate
Crimson Peak (Horroctober 2019)
Therapie für einen Vampir (Horroctober 2019)
Elizabeth Harvest (Horroctober 2019)
Suspiria (2018) (Horroctober 2019)
Moon Child (Horroctober 2019)

Serien
Fallet (Kurzkritik)
Von Mythen, Sagen und Legenden (Kurzkritik)

Sonstiges
Halloween bei Hermkes

 


Review(s) September 2019

3. Oktober 2019

Der Feiertag kommt wie gerufen. Endlich mal Zeit um Runterkommen und nebenbei eine Bilanz des Vormonats zu ziehen.



Die Review-Ausbeute im September 2019 war mehr als mau. Das hat aber durchaus seine Gründe. Denn neben dem absurd hohen Arbeitsaufkommen im Container (ohne Kameras!) erlebte ich im vergangenen Monat ein Musikfestival, zwei Beerdigungen im Familienkreis und eine Hochzeit (nicht zu verwechseln mit der britischen Liebeskomödie Vier Hochzeiten und ein Todesfall). Der Oktober möge bitte weniger ereignisreich sein. Vielleicht schaffe ich es ja ein paar Horrorfilme zu sehen und zu rezensieren.


Filme

Plan 9 from Outer Space
Vivarium
(Fantasy Filmfest 2019)
Voice from the Stone (Kurzkritik)

Serien
The Orville – Staffel 2
Wu Assassins – Staffel 1 (Kurzkritik)

Sonstiges
Herr der Ringe: 50 Jahre deutsche Erstausgabe


LESELISTEN

LITERATUR - PROSOPAGNOSIE - FILM

die Abenteuer eines Fotografen

the adventures of a international photographer

Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken.wordpress.com/

Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten

Freizeitparks, Kirmes & Co.

Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

What's Best in Life?

Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

Hurzfilm

Ist das Filmkunst oder kann das weg?

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

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Schundliteratur und anderer Unfug

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Der Blog mit dem DeLorean

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Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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