Watership Down – Unten am Fluss (2018) (Kurzkritik)

18. Januar 2019

Für Kaninchenfans bot 2018 gleich zwei Buchverfilmungen. Nachdem Peter Hase um Ostern in einem Animations-Realfilm-Mix auf der großen Leinwand hoppelte, veröffentlichten die BBC und Netflix kurz vor Weihnachten noch die Neuadaption von Richard Adams‘ Roman Watership Down – Unten am Fluss als vierteilige Miniserie…

Von Kaninchen und mäßigen Animationen

In Südengland. Der junge Fiver (Originalstimme: Nicholas Hoult) bewohnt mit vielen anderen Kaninchen einen großen Bau. Nachdem er eine Vision von der Zerstörung ihrer Heimstätte erlebt, beschließt sein älterer Bruder Hazel (James McAvoy) vor dem bevorstehenden Unheil zu fliehen. Bei Anführer Threahrah (Tom Wilkinson) stoßen die beiden allerdings auf taube Ohren, können aber andere Kaninchen für die Suche nach einer neuen Heimat überzeugen, darunter Bigwig (John Boyega), Bluebell (Daniel Kaluuya) und Dandelion (Daniel Rigby), allerdings keine Weibchen. Und so macht sich die kleine Gruppe auf eine abenteuerliche Reise voller Gefahren, zu denen nicht nur die üblichen Feinde zählen, sondern auch ein vom tyrannischen General Woundwort (Ben Kingsley) geführter Kaninchenstaat…

Der britische Autor Richard Adams (1920-2016) verlieh den Kaninchen in seinem Roman Watership Down (1972) zwar kein anthromorphes Aussehen, dafür aber eine eigene Sprache, Kultur, Mythologie und Gesellschaftsstruktur. 1978 gab es eine erste Adaption, als abendfüllender Zeichentrickfilm von Regisseur Martin Rosen. 40 Jahre später erschien kurz vor Weihnachten die bereits seit ein paar Jahren angekündigte Neuauflage in Form einer animierten Miniserie. Regie führte der Israeli Noam Murro (300: Rise of an Empire), nach einem Drehbuch von Tom Bidwell. Mit einer Laufzeit von insgesamt etwa 200 Minuten besitzt der Vierteiler inhaltlich natürlich die besseren Möglichkeiten, den Stoff adäquat umzusetzen, was hier auch gut genutzt wird. Allerdings hat die 2018er Version ein gravierendes Problem: die Computeranimationen sehen aus als entstammten sie einem Videospiel aus Zeiten der Jahrtausendwende. Irgendwie schien die lange Produktionszeit (angekündigt wurde das Projekt erstmals 2014) nicht ausgereicht zu haben, denn die Animationen und teilweise auch Hintergründe wirken unfertig, trotz der flüssigen Bewegungen der Kaninchen. Insgesamt geriet die Optik recht farblos, das erschwert vor allem die Unterscheidung der einzelnen Charaktere untereinander sehr. „Watership Down 2018“ besticht eher durch die abwechlungsreiche, bewegende Geschichte über den mit gesellschaftkritischen Themen unterfütterten Überlebenskampf besonders gefährdeter Tiere. Die harten Szenen wurden im Gegensatz zum Zeichentrickfilm leider etwas entschärft. Ein Großteil des Budgets von 20 Millionen Pfund dürfte vielleicht für die Gagen des überaus prominenten Voicecasts angefallen sein. Mit den X-Men-Stars James McAvoy und Nicholas Hoult als Hazel bzw. Fiver sowie John Boyega (Star Wars), Peter Capaldi (Doctor Who), Daniel Kaluuya (Black Panther), Gemma Arterton (James Bond – Ein Quantum Trost), Oliva Colman (The Favourite) und Oscar-Preisträger Ben Kingsley liest sich die Besetzungsliste fast wie ein Who-is-Who der aktuellen britischen Schauspielszene. Ich persönlich hätte mich an Ostern 2019 mehr über den Vierteiler gefreut. Dann wären noch ein paar Monate Zeit geblieben, um die Animationen fertig zu rendern.

Die komplette Miniserie ist seit dem 23. Dezember 2018 bei Netflix abrufbar.


Watership Down – Unten am Fluss
(Watership Down)
Animation/Miniserie UK 2018. 4 Folgen. Gesamtlänge: ca. 204 Minuten. Nach dem Roman von Richard Adams. Drehbuch: Tom Bidwell. Regie: Noam Murro.

Credits:
Bilder (c) Netflix/BBC.

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Mein Musikjahr 2018

17. Januar 2019

Da 2018 in musikalischer Hinsicht so ein überaus gelungenes Jahr war, gibt es auch einen entsprechenden Rückblick…



Seit gut zwei Jahren gehe ich öfter auf Konzerte als früher. Mit Abstand die meisten Live-Musik-Veranstaltungen wurden allerdings im letzten Jahr besucht. 18 Konzerte, davon lediglich zwei außerhalb meines Wohnortes. Meine „local heroes“ Hildegard von Binge Drinking und The Instant Voodoo Kit durfte ich sogar je zweimal auf der Bühne erleben. Außerdem hinterließ so manches Konzert aus der „Freakshow-Artrock“-Ecke (Bent Knee, Yolk oder Camembert) einen prägenden Ersteindruck.
Hinsichtlich interessanter Veröffentlichungen konnte ich mich 2018 auch nicht beklagen. Nicht nur dass meine absolute Lieblingsband Dead Can Dance mit Dionysus ein neues Album veröffentlichte (und eine Tour für 2019 ankündigte!), auch die amerikanische Sound-and-Song-Enchantress Julia Holter kredenzte eine magische Doppel-CD namens Aviary. In Zeiten chaotischer Brexit-Shenanigans kam die Platte Serve der britischen Punkjazzer Worldservice Project zur richtigen Zeit; auf der Bühne beim „Freakshow Artrock Festival 2018“ sprach sich Frontmann Dave Morecroft für ein friedliches Miteinander und gegen Abschottung aus. BooCheemish, die Zusammenarbeit zwischen dem traditionsreichen Frauenchor Mystery of the Bulgarian Voices und Dead Can Dance-Sängerin Lisa Gerrard, enttäuschte ebenfalls nicht, wovon ich mich beim Konzert in Hamburg auch live überzeugen konnte. Ebenfalls in der Hansestadt gab sich Julia Holter die Ehre und füllte den großen Saal in der Elbphilharmonie. Für wohlig-frostiges Erschauern sorgte hingegen die lettische Vokalistin/Komponistin und Unterweltgöttin Darja Kazimira mit ihren neuen Kompositionen.

2019 wird musikalisch sicherlich nicht weniger spannend!

Konzerte 2018

4. März
Bent Knee (USA)

29. April
Yolk (FRA)

6. Mai
Caterina Palazzi’s Sudoku Killer (ITA)

23. Juni – Umsonst & Draußen Würzburg
Prada Meinhoff (GER)
Hildegard von Binge Drinking (GER)

7 September
The Instant Voodoo Kit (GER)

22./23. September – Freakshow Artrock Festival Würzburg
Chato (GER)
Alex’s Hand (USA)
Free Salamander Exhibit (USA)
Öz Ürügülü (SUI)
Worldservice Project (UK)
Camembert (FRA)

29. September
Oporto (GER)
The Instant Voodoo Kit (GER)

15. Oktober
Mystery of the Bulgarian Voices feat. Lisa Gerrard (BUL/AUS)

31. Oktober
Ryskinder (ISR)
Hildegard von Binge Drinking (GER)

1. Dezember
Julia Holter (USA)

Die Besten Songs 2018
(in keiner bestimmten Reihenfolge)

1 Mystery of the Bulgarian Voices feat. Lisa Gerrard: Pora Sotunda (BooCheemish)
2 Julia Holter: I Shall Love 2 (Aviary)
3
Darja Kazimira & Dagmar Gertot: Chtona – Moja Majka (Chtonia is my Mother) (Death of the Bull)
4 Worldservice Project: The Tale of Mr. Giggles (Serve)
5 Lisa Gerrard & David Kuckhermann: Rite of Passage (Hiraeth)
6 Darja Kazimira & Dagmar Gertot: Zrtvanosenje (The Sacrifice) (Death of the Bull)
7 Worldservice Project: Now This Means War (Serve)
8 Mystery of the Bulgarian Voices feat. Lisa Gerrard: Mani Yanni (BooCheemish)
9 Julia Holter: Words I Heard (Aviary)
10 Hildegard von Binge Drinking: Death 2 (Infinity)

Bonus Track:
Dead Can Dance: Act II – The Mountain (Dionysus)

 

Bestes Album 2018
Julia Holter: Aviary

 

Credits:
Julia Holter: Aviary; Albumcover (c) Domino.


Media Monday #394

14. Januar 2019

Montagmorgen, es ist wieder Zeit für mediale Fragen und Antworten im heutigen Media Monday



Den gestrigen Sonntagnachmittag habe ich so sinnvoll wie schon lange nicht mehr verbracht. Wie einige andere Kinos zeigte auch das hiesige CinemaxX die „Extended Edition“ (ca. 3,5 Stunden mit Abspann aber ohne Fanabspann der für mich nicht wirklich dazugehört) von Der Herr der Ringe: Die Gefährten, die ich zwar schon seit 16 Jahren durch die DVD-Box kenne, aber nun zum ersten Mal auf der großen Leinwand erleben durfte, 17 Jahre und knapp einen Monat nachdem ich am 19. Dezember 2001 zum ersten Mal den ersten Teil der Verfilmung des Tolkien-Romans von Peter Jackson sah. Trotz großer Vorfreude war ich überrascht wie sehr mich der Film nach so vielen Jahren (die letzte Sichtung liegt sicherlich über zehn Jahre zurück) bewegt, gefesselt und berührt hat. In nicht wenigen Szenen hatte ich Tränen in den Augen. Es war vielleicht weniger Nostalgie oder das Bewusstsein, dass mit diesem grandiosen Fantasyfilm-Epos nicht nur meine große Filmleidenschaft als Erwachsener erweckt wurde, meine Tätigkeit als Hobby-Filmkritiker ihren Anfang nahm sowie einige Freundschaften und prägende Begegnungen ins Rollen kamen. Vielmehr war es die Begeisterung darüber, dass Die Gefährten sowohl in technischer als auch inszenatorischer Hinsicht unglaublich gut oder im Grunde gar nicht gealtert ist. Das kann man von anderen Filmen, die im Gegensatz zur „HdR“ mit CGI-Effekten zugedröhnt wurden (*hust* Star-Wars-Prequel-Trilogie *hust*), nicht behaupten. Keine Ahnung, die wievielte Sichtung des Filmes es gestern war (fünfmal ging ich damals ins Kino) aber es war eine echte Freude, z.B. die Dialoge fast auswendig mitsprechen zu können. Leider kann ich die für den 20. (Die Zwei Türme) und 27. Januar 2019 (Die Rückkehr des Königs) anberaumten, weiteren Vorstellungen der „Extended Editions“ nicht besuchen, aber eine Sichtung der übrigen Trilogie im Heimkino muss natürlich unbedingt sein. Was die Woche außerhalb Mittelerdes sonst noch so gebracht hat, lest ihr nun.

Beiträge der Woche
Beverly Hills Cop III
Meine 5 Besten Neujahrsmomente 2019

Fragen der Woche:

1. Doku- oder Reality-Shows bei Streamingdiensten interessien mich genauso wenig wie im linearen Fernsehen. Seriöse Dokumentationen aber durchaus, wobei es auf das Thema ankommt.

2. Ein Wochenende ist meist viel zu kurz, doch immerhin habe ich es in den letzten zwei Tagen geschafft den dritten Teil von Beverly Hills Cop, zwei Folgen der fünften Staffel von Castle sowie im Kino die Extended Edition von Der Herr der Ringe: Die Gefährten anzuschauen.

3. Ich glaube, meine persönliche Film- und/oder Bücher-Sammlung bräuchte eigentlich ein separates Zimmer, damit ich Filme/Serien und Bücher so anordnen könnte, wie sie es verdient haben.

4. Dass ich im vergangenen Jahr einige interessante Filme wie Suspiria (2018) und The Happytime Murders nicht im Kino erleben konnte, war eine ziemliche Enttäuschung, denn somit kann ich diese Werke nur auf dem kleineren Schirm zuhause ansehen.

5. Den Begriff „Trash-TV“ wird in den letzten Jahren zurecht häufig gebraucht. Das liegt daran dass die Privatsender einfach zu viel von diesem Müll (siehe Frage 1) produzieren. Und das dürfte wohl der Hauptgrund für meinen mittlerweile geringen Konsum von linearem Fernsehen (nur etwa ein Drittel der 2018 gesehenen aktuellen Serien habe ich dort verfolgt) sein.

6. Aubrey Plaza wird von Rolle zu Rolle immer besser, schließlich hat sie mittlerweile ein Händchen für Rollen, die perfekt zu ihr passen, siehe Ingrid Goes West oder An Evening with Beverly Luff Linn.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

Credits:
Bild (c) Warner/New Line Cinema.


Beverly Hills Cop III (Kurzkritik)

13. Januar 2019

Sieben Jahre nach Beverly Hills Cop II kehrte Eddie Murphy ein drittes Mal in seiner Paraderolle zurück. In Beverly Hills Cop III jagt Axel Foley aus Detroit den Mörder seines Vorgesetzten. Die Spur führt in einen kalifornischen Freizeitpark…

Theme Park Cop

Die geplante Razzia einer illegalen Autowerkstatt in Detroit geht für Detective Axel Foley (Eddie Murphy) und seine Kollegen gewaltig schief. Ein namensloser Gangsterboss (Timothy Carhart) und sein Killerkommando tauchen auf. Während der folgenden Schießerei wird Axels Boss Inspector Todd (Gil Hill) getötet. Axel schwört, den Verantwortlichen zur Strecke zu bringen. Die Beweise führen nach Beverly Hills, in den beliebten Freizeitpark „Wonder World“. Axel kontaktiert seinen alten Freund, den mittlerweile zum Sergeant und Leiter einer bezirksübergreifenden Sondereinheit beförderten Billy Rosewood (Juidge Reinhold). Doch ausgerechnet in Ellis DeWald, den vielfach geschätzten, einflussreichen Sicherheitschef von „Wonder World“, erkennt Axel den Mörders Todds. Rosewoods Partner Jon Flint (Hector Elizondo) möchte nicht gegen seinen alten Freund DeWald ermitteln und der geheimnisvolle Secret-Service-Agent Fulbright (Stephen McHattie) bremst weitere Maßnahmen aus. Vor allem als ihn Onkel Dave (Alan Young), Mitbegründer und Aushängeschild des Freizeitparks, bittet den Tod eines Kollegen aufzuklären, schleicht sich Axel auf eigene Faust in „Wonder World“ ein…

Die Kritiken zur mit Verzögerungen zustande gekommenen zweiten Fortsetzung des Komödienhits Beverly Hills Cop waren/sind ziemlich verheerend (10 Prozent Bewertung bei Rotten Tomatoes, 16 von 100 Punkten bei Metacritic). Nachdem ich die ersten beiden Teile mehrmals Mitte der 1990er gesehen hatte, war die gestrige Sichtung von Teil 3 eine Premiere für mich. Trotz der schwachen Resonanz war ich vom dritten Film der Reihe zumindest teilweise positiv überrascht. Natürlich darf man von „BHC III“ enttäuscht sein, weil er von dem glamourösen Setting der Vorgänger (Beverly Hills ist schließlich ndie Stadt der Reichen und Schönen) wenig bietet und von der Stammbesetzung nur Eddie Murphy als immer noch bestens aufgelegter Axel Foley bzw. Judge Reinhold als Billy Rosewood, dem seine Beförderung sowie die neuen Kompetenzen etwas zu Kopf steigen, dabei sind. Außerdem hätte man aus dem riesigen Freizeitpark als Hauptschauplatz inszenatorisch mehr machen müssen. Dennoch geriet Teil 3 aus meiner Sicht kurzweilig, unterhaltsam und inhaltlich weniger hingeschludert als Teil 2. Mit dem Werbespot für die fiktive Waffe „Vernichter 2000“ gibt es außerdem einen herrlichen Seitenhieb auf die amerikanische Waffenlobby. Wer möchte nicht eine Superwaffe, die außerdem noch Mobiltelefon, Faxgerät, Mikrowelle, CD-Player, Digitalradio, Videokamera und mehr beinhaltet? 😉

Beverly Hills Cop III
Actionkomödie USA 1994. FSK 16. 100 Minuten. Mit: Eddie Murphy, Judge Reinhold, Hector Elizondo, Timothy Carhart, John Saxon, Theresa Randle, Stephen McHattie u.a. Regie: John Landis. Drehbuch: Steven E. de Souza.

Credits:
Bilder (c) Paramount.


Die 5 Besten am Donnerstag #117

10. Januar 2019

Leider hat sich Gorana entschlossen, ihr Blog namens Ergothek aus nachvollziehbaren Gründen aufzugeben. Immerhin hat sich mit Gina von Passion of Arts schnell eine Nachfolgerin für die „5 Besten am Donnerstag“ gefunden. Und so gibt es heute schon die erste Ausgabe mit neuem Host.


Das heutige Thema lautet:

Die 5 Besten Neujahrsmomente

 

Eigentlich stand mir diese Woche gar nicht so der Sinn nach einer Teilnahme, habe mich aber kurzfristig doch dafür entschieden. Die folgenden Momente sind in keiner werten Reihenfolge gelistet:

1. Das neue Jahr ganz unspektakulär schön mit Freunden einleiten, indem man außer Wunderkerzen nichts anzündet und einfach das Feuerwerk am Main (mit Blick auf die über allem thronende Festung) genießt.

2. Reichliches und leckeres Essen/Trinken.

3. Der Moment, in dem ich am ganz frühen Neujahrsmorgen (positiv überrascht) feststellte, dass ich gewichtsmäßig langsam in meine Hobbit-Rolle hineinwachse. 😉

4. Die Freude darüber, dass ich in den letzten Tagen des alten Jahres fast alle Reviews fertigstellen konnte, die ich mir vorgenommen hatte.

5. Am Neujahrstag die ersten Folgen der dritten und letzten Staffel von Eine Reihe betrüblicher Ereignisse sichten.


Media Monday #393

7. Januar 2019

Der erste Media Monday in diesem Jahr und wir sind live dabei…!



Zugegebenermaßen finde ich die aktuelle Zeit im Jahr etwas merkwürdig. Liegt es daran dass ich selbst ein „zweiköpfiges“ Januarkind bin? Jedenfalls sichte ich derzeit schon neues Medienmaterial (in Form der bereits seit 1. Januar 2019 veröffentlichten dritten Staffel von Eine Reihe betrüblicher Ereignisse), bin aber gleichzeitig noch mit der groß angelegten Rückschau auf 2018 sowie ein paar nachzuholenden Rezensionen beschäftigt. Mal sehen, was die erste „richtig“ Arbeitswoche 2019 so bringt.

Beiträge der Woche
Beverly Hills Cop (Kurzkritik)
Beverly Hills Cop II (Kurzkritik)
Mandy
Mein Kinojahr 2018

Fragen der Woche

1. Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich im Verlauf des vergangenen Jahres auf 18 Konzerte gehen würde (mein persönlicher Rekord), dann hätte ich das vermutlich nicht geglaubt. Wie viele Live-Musik-Erlebnisse es wohl 2019 werden? Zwei stehen bereits auf dem Programm und die Karten sind auch schon gekauft.

2. Zwölf unverbrauchte Monate liegen vor mir. Ich glaube, wenn ich mir jetzt vornehme Naja, der Januar ist ja schon ein wenig verbraucht. Und wie gewohnt nehme ich mir vor, dass ich mir nicht wirklich etwas vornehme. Vielleicht klappt es ja.

3. Verpasste Kinofilme wegen Nichtaufführung in den Kinos in meiner Gegend darf es 2019 ja ruhig ein wenig seltener geben, schließlich möchte ich alle Kinofilme auf meiner Liste mit deutschem Starttermin dieses Jahr auch gerne auf der großen Leinwand sehen.

4. Bezüglich der am 6. Januar verliehenen Golden Globes Während ich diese Zeilen schreibe sind die Globes noch nicht vergeben. Aber vergesst die einfach, denn bald gibt es die „mwj Film Awards 2018“ und die „mwj Television Awards 2018“! Diese Awards sind viel wichtiger! 😉

5. Ein neues Jahr bedeutet für viele ja beispielsweise auch neue Lese-Challenges oder dergleichen. Ich für meinen Teil kämpfe in letzter Zeit generell mit der Challenge, überhaupt ein paar Bücher zu lesen. Lediglich Comics sind meistens schnell konsumiert.

6. Meine Reviewausbeute muss 2019 besser werden, denn insgesamt habe ich vermutlich 2018 weniger als im Jahr davor geschafft.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Mein Kinojahr 2018

6. Januar 2019

Bevor das noch ganz frische Kinojahr 2019 in die Gänge kommt, gibt es meinen cineastischen Rückblick auf 2018, inklusive der obligatorischen Statistik…



2018 sah ich 24 aktuelle Filme (genau wie 2017), davon 17 ganz regulär im Kino. 5 Beiträge liefen „nur“ auf Festivals, einer davon ist ein Kurzfilm. Zwei weitere Streifen kamen nicht in die deutschen Kinos und erschienen lediglich auf DVD/BluRay. Die durchschnittliche Bewertung 2018 liegt bei 7,29 von 10 Punkten, das ist eine massive Steigerung zum Vorjahr (6,75/10). Das mag an meiner bewussten Entscheidung zu ungunsten vieler Blockbuster liegen. Interessanterweise ist kein Netflix-Film vertreten. 23 von 24 Filmen (95,84 Prozent!) haben sechs Punkte oder mehr erhalten. Lediglich ein Machwerk war richtig schlecht, was aber zu erwarten war (zwei Worte: The Asylum). Künftig muss ich also einfach nur den offensichtlichen Schund weglassen. 😉

Bald gibt es den Rückblick auf das Fernsehjahr 2018 sowie die „mwj Film Awards 2018“ und die „mwj Television Awards 2018“.

Hier nun alle Werke im Überblick, absteigend sortiert nach Bewertung und dann alphabetisch.
(alle vorhandenen Filmkritiken sind verlinkt)

STATISTIK

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
An Evening with Beverly Luff Linn (Fantasy Filmfest 2018)
Dave Made A Maze (Internationales Filmwochenende Würzburg 2018)
Lady Bird

8 Punkte
Cinderella the Cat
Fragment 1890 (Kurzfilm, Internationales Filmwochenende Würzburg 2018)
Ingrid Goes West
Isle of Dogs – Ataris Reise
Life Guidance (Internationales Filmwochenende Würzburg 2018)
Lucky
Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
The Man who killed Don Quixote
Perfect Silence (Internationales Filmwochenende Würzburg 2018)

7 Punkte
Avengers: Infinity War
Black Panther
Bohemian Rhapsody
Early Man
Halaleluja – Iren sind menschlich!
Das krumme Haus
Mandy
Mary Shelley
The Shape of Water

6 Punkte
Ant-Man and the Wasp
Peter Hase

2/3/4/5 Punkte
Fehlanzeige

1 Punkt
Troja 2 – Die Odyssee

Auf der Strecke geblieben

Bei folgenden aktuellen Filmen aus 2018 habe ich aus diversen Gründen (fehlende Zeit, fehlende Vorführung in meiner Gegend) die Sichtung leider nicht geschafft:


Ava
Auslöschung (Netflix)
The Breadwinner (Netflix)
Cam (Netflix)
The Cleaners
Downsizing
Endless Poetry
Euphoria
The Florida Project
Free Lunch Society: Komm Komm Grundeinkommen
The Happytime Murders
Mute (Netflix)
Nico, 1988
On the Beach at Night Alone
Outlaw King (Netflix)
Reise nach Jerusalem
Roma (Netflix)
Rememory
Suspiria
Zwei im falschen Film


Remember it for later

Filme sehen und erinnern

Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Trallafittibooks

Roguish. Nerdy. Redhead.

Lesezauber

Lesen tut gut.

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

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Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

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