Die 5 Besten am Donnerstag #106

20. September 2018

Es bleibt auch in der heutigen Ausgabe von Goranas „Die 5 Besten am Donnerstag“ musikalisch…



…den gefragt sind

Die 5 Besten Albumtitel

(wie gewohnt in aufsteigener Reihenfolge nach Erscheinungsjahr):

 

1973 „Aladdin Sane“ von David Bowie

1987 „Within The Realm Of A Dying Sun“ von Dead Can Dance

2000 „Things To Make And Do“ von Moloko

2004 „Immortal Memory“ von Lisa Gerrard & Patrick Cassidy

2016 „The Lover, The Stars And The Citadel“ von Deleyaman

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Media Monday #377

17. September 2018

Diese Woche soll der Sommer noch einmal richtig zurückkehren. Wozu bitte? Hatten wir davon dieses Jahr nicht schon mehr als genug?! Bevor es wieder heiß wird gilt es noch schnell entspannt die heutigen Fragen des Media Mondays zu beantworten…



Der Sommer darf gerne gehen. Das traditionelle Treffen mit Freunden zum gemeinsamen Federweißer-Trinken gestern ist für mich immer Teil 1 meiner persönlichen Sommer-Abschiedstournee. Den zweiten Part bildet das jährliche Freakshow Arttock Festival, welches am Freitag und Samstag (21./22.9.) stattfinden wird.

Leider war auch die letzte Woche in kreativer Hinsicht sehr unproduktiv, weil ich derzeit nach der Arbeit wenig zustande bringe. Aber mit den beiden (leider) letzten Episoden von Danger 5 wird zumindest der Kurzkritiken-Sommer bald zu Ende gebracht. Ansonsten liegt hier (im wörtlichen und übertragenen Sinne) viel erum, was konsumiert und rezensiert werden möchte.

Ans montägliche Werk:

1. Wenn demnächst der Horroctober (fehlt da nicht ein „r“?) startet dann bedeutet das für mich weniger Genre-Filme und -Serien sondern eher fortgesetzten Horror im Büro.

2. Nachdem sich das dritte Quartal nun auch langsam dem Ende neigt, lässt sich wohl sagen, dass meine bisherigen Film- und Serien-Highlights dieses Jahr die folgenden waren: bei den Filmen Dave Made A Maze und Lady Bird sowie bei den Serien Legion – Staffel 2 und The End Of The F***king World.

3. Spiele(n) mit Freunden: Ich spiele selten mit Freunden, meistens plaudern wir. Karten- und Würfelspiele sind eher auf Familienfeiern angesagt.

4. Ich mag Christian Bale als Batman in der Dark-Knight-Trilogie ja wirklich sehr, aber in Terminator: Die Verblödung (der übrigens im Jahr 2018 spielt) konnte er auch nichts retten.

5. Ein zweiter Teil, der weitaus besser ist als sein Vorgänger? Klar, zum Beispiel Weitaus besser? Da fällt mir kein Beispiel ein.

6. Star Wars mag ja gehypt werden wie sonst etwas, aber vor allem bei den jüngsten Episoden wird bei näherem Hinsehen deutlich, dass sie wenig außergewöhnlich sind. Die nackte Tatsache, dass es sich um Star Wars-Filme handelt scheint bei vielen aber zur völligen Glückseligkeit zu reichen.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Danger 5: Back To The Führer (Kurzkritik)

14. September 2018

Wie der Titel verspricht ereignet sich in der insgesamt 13. Folge von Danger 5 eine Zeitreise. Die Truppe versucht in der Vergangenheit den unsterblichen Geist von Hitler zur Strecke zu bringen…

 

Previously on DANGER 5

Back To The Sixties (With Cheese)!

Während der Zombieapokalypse im USSR-Land konnten Hitlers (Carmine Russo) untote Überreste zwar zerstört werden, doch über Umwege gelang der Geist des Führers in den Körper der unsterblichen Holly (Elizabeth Hay). „Hitler-Holly“ reiste daraufhin in die Vergangenheit, um den Zweiten Weltkrieg für sich zu entscheiden. Dank eines flott gemixten Zeitreise-Cocktails von Pierre (Pacharo Mzembe) gelang Danger 5 die Verfolgung. Im vom Krieg gezeichneten Österreich müssen sie nicht nur den unkaputtbaren Führer aufhalten, sondern werden auch mit ihren jüngeren Ichs konfrontiert. Vor allem für Pierre ein mehr als denkwürdiges Erlebnis…

Mit der vorletzten Episode schlagen David Ashby und Dario Russo den Bogen zur ersten Staffel, mit einer Zeitreise zurück in den Zweiten Weltkrieg im anachronistischen Sixties-Setting, inklusive eines Gastauftritts von Aldo Mignone, dem Pierre aus Staffel 1 sowie einem Wiedersehen mit Colonel Chestbrige und seiner Sitdown-Gun. Nebenbei dient die Folge natürlich auch im Zuge des popkulturellen, allumfassenden Eighties-Overkills als eigenwillige Hommage an eine ikonische Filmtrilogie von Robert Zemeckis. Marty McFly und Doc Brown düsen per modifiziertem DeLorean durch die Zeit. Danger 5 gelingt dies durch einen besonders ausgefeilten Drink, freilich eine Eigenkreation von „Mixperte“ Pierre, welche unbedingt mit Mozzarella zubereitet werden muss („You can’t go back in time without cheese!“)! Als es zur unvermeidlichen Begegnung der Agententruppe mit ihren jüngeren Versionen kommt, helfen auch keine Warnungen, das Raum-Zeit-Kontinuums durch unbedachte Handlung nachhaltig zu verändern. Und so dreht sich Back To The Führer zu weiten Teilen um die persönlichen Befindlichkeiten, die jenes Aufeinandertreffen mit sich bringt. Aber die Episode verkommt keinesfalls zum surrealen Identitätsdrama. Dafür wird reichlich hemmungslos billig zusammengezimmerte Action geboten: ein fast die ganze Laufzeit überdauernder Luftangriff mit den üblichen Spielzeugfliegern an recht sichtbaren Fäden, teils in Tateinheit mit Spielfiguren sowie knallige Shootouts und mehr, inklusive einer augenzwinkernden Reminiszenz an die gute alte Batman-Serie aus den 1960ern. Der unangenehm überraschende Schlussakkord bildet die Basis für das große Serienfinale, demnächst rezensiert auf diesem kleinen Blog.

Mit freundlicher Unterstützung von Mein Klampf, dem Führer unter den Gitarren.

 

Danger 5, 2×06: Back To The Führer
Australien 2015. FSK 16. 25 Minuten. Mit: David Ashby, Elizabeth Hay, Sean James Murphy, Pacharo Mzembe, Natasa Ristic, Amanda Simons, Nikola Despoja, Carmine Russo u.a. Special Guest Star: Aldo Mignone als Pierre. Idee & Drehbuch: David Ashby und Dario Russo. Regie: Dario Russo.

Credits:
Bilder (c) Edel Germany


Die 5 Besten am Donnerstag #105

13. September 2018

Bei den „5 Besten am Donnerstag“ von Gorana wechseln wir heute von den filmischen in musikalische Gefilde, was ich sehr begrüße…



… denn gefragt sind

Die 5 schönsten (poetischsten) Songtitel


Nur fünf Songtitel überhaupt? No way! Deshalb ist etwas Mogeln gefragt. 🙂

 

Beginnen möchte ich mit der IMO besten Band der Welt, Dead Can Dance.

Die 5 schönsten (poetischsten) Songtitel von Dead Can Dance:

„In Power We Entrust The Love Advocated“ (1984)

„Persephone (The Gathering Of Flowers)“ (1987)

„As The Bell Rings The Maypole Spins“ (1990)

„How Fortunate The Man With None“ (1993)

„Return Of The She-King“ (2012)

Eine weitere Kandidatin für die heutige Kategorie ist Sängerin/Komponistin Julia Holter

Die 5 schönsten (poetischsten) Songtitel von Julia Holter:

„Try To Make Yourself A Work Of Art“ (2011)

„Horns Surrounding Me“ (2013)

„In The Green Wild“ (2013)

„Lucette Stranded On The Island“ (2015)

„Have You In My Wilderness“ (2015)


Zum Abschluss noch diverse Künstler:

Loreena McKennitt: „The Old Ways“ (1991)

Wolfsheim: „For You I’m Bleeding“ (1993)

Björk: „All Is Full Of Love“ (1997)

Gabby Young & Other Animals: „We’re All In This Together“ (2011)

The Blue Ship: „Out Of The Stars And Into The Sand“ (2014)


Media Monday #376

10. September 2018

Auch wenn die Temperaturen noch eher sommerlich sind, so beginnt dann doch langsam der Herbst. Indizien dazu und sieben Fragen im heutigen Media Monday



Während hier auf diesem Blog noch der Kurzkritiken-Sommer läuft so sind für mich schon viele Anzeichen für herbstliche Verhältnisse vorhanden. Auf der Arbeit befindet sich der Trubel vor Beginn des Wintersemesters bereits in vollem Gange. Und auch mein musikalischer Herbst, der noch viele Highlights bereit hält, hat begonnen. Am späten Freitagabend mit dem geheimen Geheimkonzert von The Instant Voodoo Kit in der Würzburger Musikkneipe Standard. Zwar waren die „Voodoos“ nur mit sechs von dreizehn Mitgliedern vertreten, allerdings dauerte es nicht lange, bis der vollgestopfte, kleine Saal kochte. Beim Tanzen in vorderster Reihe kam es zwar zu kuriosen Begegnungen, aber trotz der Enge gab es keine Blessuren. In knapp drei Wochen gibt es das nächste Konzert der Carbaret-/Circus-Swing-/Gypsy-/Punkjazz-Truppe aus Unterfranken. Mindestens genauso freue ich mich auf die Record Release Party von Hildegard von Binge Drinking am 31. Oktober sowie meine Trips nach Hamburg, um Mystery Of The Bulgarian Voices featuring Lisa Gerrard (15. Oktober) und Julia Holter (am 1. Dezember in der Elbphilharmonie!) live zu erleben.

 

 

Doch nun zu Wulfs Fragen:

1. Geschichten aus anderen Epochen sind durchaus interessant, nur werden diese leider oft mit heutigem gesellschaftspolitischen Tenor verwässert.

2. Zu einem tollen Abenteuerfilm gehören für mich Herausforderungen wie beispielsweise in das Killerkaninchen in Die Ritter der Kokusnuss.

3. Figuren- und Set-Design bei Legion sind einfach unvergleichlich/einmalig, schließlich wird man vor allem bei Letzterem immer wieder überrascht.

4. Der Teufel mit den gelben Augen aus Legion hat mich regelrecht das Fürchten gelehrt, denn er sieht wirklich gruselig aus.

5. Spiele, die wie interaktive Filme funktionieren oder alternativ Filme, die das spezifische Flair eines Spiels nachzubilden versuchen Ich habe mit solchen Medien keine Erfahrung.

6. American Gods (die Serie) fasziniert mich allein schon von der Prämisse her, dass alte Gottheiten überhaupt und noch existieren.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Gefahr: Diabolik (Kurzkritik)

9. September 2018

Ein ausgekochter Superverbrecher hält die Polizei-Organisationen Europas in Atem. Mit Gefahr: Diabolik verfilmte Mario Bava vor einem halben Jahrhundert eine italienische Comicserie…



Der diabolische Meisterdieb

Diabolik (John Philip Law) ist ein Mastermind unter den Verbrechern Europas. Obwohl Inspektor Ginko (Michel Piccoli) alle erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen bei einem Geldtransport trifft, gelingt es dem Gangster mit der Hilfe seiner Komplizin/Gespielin Eva Kant (Marisa Mell) 10 Millionen zu erbeuten. Weil niemand die Identität geschweige denn das Aussehen Diaboliks kennt, wendet sich Ginko an den Gangster Ralph Valmont (Adolfo Celi), dem er im Gegenzur für Unterstützung bei der Ergreifung Diaboliks eine milde Strafe verspricht. Wird Diabolik auch diesen Plan durchschauen?

Bevor er einige Horrorfilme, Giallo-Produktionen und Italo-Western inszenierte, begann Mario Bava (1914-1980) seine Karriere als Kameramann (unter anderem bei den beiden Herkules-Abenteuern mit Steve Reeves), Beleuchter und Effektspezialist. Vereinzelt machte der Italiener auch Ausflüge in andere Genres, wie beim Science-Fiction-Streifen Planet der Vampire oder mit Gefahr: Diabolik, einer Adaption der von den Giussani-Schwestern erschaffenen Fumetti-Neri-Reihe Diabolik. Für den Film hatte Starproduzent Dino De Laurentiis Bava umgerechnet 3 Millionen Dollar Budget zur Verfügung gestellt. Durch die besonders sparsame Arbeitsweise des Regisseurs kostete die Produktion angeblich nur 400 000. Auch wenn dieser Betrag vor fünfzig Jahren wesentlich mehr Wert besaß, so erscheint diese Zahl beim Anblick des fertigen Films aufgrund der sicherlich nicht unaufwändigen Verfolgungsjagden und anderen Szenen ziemlich ausgeschlossen. Maestro Bava zeigt hier wieder seine große Stärke, nämlich die perfekte Symbiose von Kulissenbau, Matte-Paintings und Beleuchtung/Farbgebung. Auch Altmeister Ennio Morricone bot mit einem schräg-psychedelisch-jazzigen Score sein ganzes Könne auf. An der Seite des amerikanischen Hauptdarstellers John Philip Law, der damals als großes Sexsymbol galt, bietet „Diabolik“ auch die elegante Österreicherin Marisa Mell sowie die nicht minder bekannten Schauspieler Michel Piccoli (Belle de Jour, Die Verachtung) und Adolfo Celi (James Bond – Feuerball) auf. Die kuriosen Einfälle des Titelhelden bei der Durchführung seiner Coups sorgen durchaus für Spannung, aber insgesamt krankt die Story an der Episodenhaftigkeit der Vorlage. Direkt im Anschluss drehte Law übrigens gemeinsam mit Jane Fonda und Regisseur Roger Vadim den irren Camp-Cocktail Barbarella, eine weitere Comic-Verfilmung, bei welcher zum Teil die Kulissen von Gefahr: Diabolik erneut zum Einsatz kamen.

Gefahr: Diabolik (Diabolik)
Comicverfilmung Italien, Frankreich 1968. FSK 16. 96 Minuten. Mit: John Philip Law, Marisa Mell, Michel Piccoli, Adolfo Celi, Terry-Thomas u.v.a. Regie: Mario Bava. Drehbuch: Dino Maiuri, Brian Degas, Tudor Gates, Mario Bava. Nach den Comics von Angela Giussani und Luciana Giussani.

 

Credits:
Bilder (c) Paramount


Die 5 Besten am Donnerstag #104

6. September 2018

Donnerstag Abend. Zeit für Gorana und ihre 5 Besten. Heute mit vorgeburtlicher, filmischer Vergangenheit…



Das heutige Thema lautet:

Die 5 besten Filme, die vor meiner Geburt erschienen sind

Da ich im Januar 1981 geboren wurde, zählen also Filme von 1980 oder früher.

(chronologisch nach Erscheinungsjahr)

1954 Die Fahrten des Odysseus

1968 2001: Odyssee im Weltraum

1974 Mord im Orientexpress

1976 Eine Leiche zum Dessert

1979 Monty Pythons Das Leben des Brian


Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Trallafittibooks

Roguish. Nerdy. Redhead.

Lesezauber

Lesen tut gut.

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

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Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

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