Media Monday #526

26. Juli 2021

Es ist wieder Montag. Und dieser Wochentag beschert uns üblicherweise den Media Monday. So auch heute…

Beiträge der Woche
Mission Erde – Staffel 2
Vollblüter

Fragen der Woche

1. Schon schön, dass es mit den Unwettern und Überschwemmungen nicht so schlimm weitergegangen ist. Die Menschheit benötigt aber scheinbar immer noch eine bessere Infrastruktur hinsichtlich eines Warnsystems. Außerdem wird es endlich Zeit, dass mal jemand eine Erfindung macht, mit welcher man ganz schnell überschüssiges Wasser von Hochwasser- in Waldbrand- oder Dürregebiete transportieren kann.

2. Es wäre schon ein mutiger Schritt gewesen, wenn die Politik die Corona-Pandemie zum Anlass für viele fortschrittliche und eigentlich überfällige Neuerungen in vielerlei Bereichen genutzt hätte. Aber mit Mut tut sich die Politik schwer. Wobei ich persönlich nicht den Mut hätte, in die Politik zu gehen. 😉

3. Sich fortwährend im Kreis drehen ist ein herrlich abgedrehtes Vergnügen, denn irgendwann driftet man völlig ab.

4. Bei mir punktet man mit einer potenzialträchtigen Prämisse und einer wirklich gut erzählten Geschichte eigentlich immer, denn beides in Kombination gibt es leider zu selten.

5. Das Werk von Denis Villeneuve mag alles andere als konventionell sein, aber dennoch schafft es der kanadischer Regisseur in den letzten Jahren den Zuschlag für hochbudgetierte Filme wie Blade Runner 2049 (2017) oder Dune (demnächst im Kino) zu erhalten.

6. Kann es sein, dass ein Großteil der Mainstreamfilm 12- bis 14jährige Jungs als Hauptzielgruppe hat? Bedenklich wenn man bedenkt, dass diese Altersgruppe jetzt nicht unbedingt zu den finanzstärksten oder reflektiertesten Zuschauern zählt.

7. Zuletzt habe ich die Reviews zum Film Vollblüter und zur 2. Staffel von Mission Erde geschrieben und das war wichtig, weil ich anschließend ganz beruhigt mit der Sichtung von Season 3 beginnen konnte.

 

 

 


Vollblüter

24. Juli 2021

Zwei emotional verkümmerte Mädchen fassen einen verheerenden Plan, in Vollblüter, dem Filmdebüt des Dramatikers Cory Finley.


Kaltblüter?

Im wohlhabenden Connecticut. Einst waren Amanda (Olivia Cooke) und Lily (Anya Taylor-Joy) beste Freundin, doch mit der Zeit haben sie sich auseinander gelebt. Nun stehen die jungen Frauen aus reichem Hause kurz vor dem Schulabschluss und Lily gibt Amanda Nachhilfe. Amanda steht eine Verurteilung wegen Tierquälerei bevor, weil sie ihr krankes Pferd getötet hat. Amandas Unfähigkeit, Emotionen zu empfinden, und Lilys Probleme, mit Gefühlen umzugehen, bringt die beiden Mädchen wieder zusammen. Sowie die Abneigung gegen Lilys reichen Stiefvater Mark (Paul Sparks). Amanda schlägt Lily daher vor, Mark umbringen zu lassen. Der halbseidene Drogendealer Tim (Anton Yelchin) soll die Tat ausführen…

Cory Finley ist ein junger Dramatiker aus Missouri. 2017 feierte sein Filmdebüt Vollblüter beim Sundance Festival Weltpremiere. Das von ihm verfasste und umgesetzte Drehbuch sollte ursprünglich als Bühnenstück aufgeführt werden, was man dem fertigen Werk auch anmerkt. Das Personal ist auf wenige Figuren reduziert und so manche wichtige Szene wird nicht direkt gezeigt. Generell verzichtet man hier völlig auf jegliche effektheischende Mittel. So überzeugt Vollblüter als in sich stimmiges Psychogramm zweier emotional verkrüppelter junger Frauen. Die eine hat eine nicht genau bestimmte psychische Erkrankung und daher keine Empfindungen, kann diese aber dank jahrelangem Selbsttraining perfekt simulieren. Die andere hat zwar Gefühle, kommt mit diesen jedoch nicht zurecht. Finley illustriert dieses Stimmungsbild gekonnt mit einer leisen, sterilen und doch unheilsschwangeren Inszenierung, welche vor allem durch das dezente Sounddesign, etwa durch das im Hintergrund zu vernehmende Geräusch des Ruderergometers von Lilys Stiefvater, besticht. Bisweilen fühlte ich mich dabei an Yorgos Lanthimos‘ The Killing of a Sacred Deer erinnert. Dazu hat Creative-Jazz-Musiker/Cellist Erik Friedlander einen eigentümlichen, teils percussionlastigen Score komponiert.

Den Main Selling Point bilden aber die beiden Hauptdarstellerinnen Olivia Cooke (Ready Player One, Sound of Metal), die ich hier zum ersten Mal erlebe, und Anya Taylor-Joy (Split, Emma [2020], The New Mutants). Mit reduziertem und zugleich nuanciertem Spiel erweist sich das Duo als Ausnahmeerscheinungen unter jungen Schauspielern. Eigentlich fehlt es den Protagonistinnen zumindest in finanzieller Hinsicht an nichts, doch glücklich sind/werden sie durch ihr privilegiertes Umfeld nicht. Vor allem Lily fühlt sich von ihrem Stiefvater, den ihre Mutter nach dem Tod des Vaters vor ein paar Jahren geheiratet hat, eingeengt, obwohl dieser nicht unbedingt als Bösewicht rüberkommt, obgleich er Ehefrau und Stieftochter streng unter Kontrolle zu halten versucht. In seiner letzten Rolle ist hier der im Juni 2016 unter tragischen Umständen mit nur 27 Jahren verstorbene Anton Yelchin (bekannt als Pavel Chekov aus den Star Trek-Reboot-Filmen) zu sehen. Sein Part fällt nicht groß aus, erweist sich aber als wichtig. Ähnlich wie Vollblüter als starker Indie-Geheimtipp.

Vollblüter ist seit dem 13. Dezember 2019 auf DVD und BluRay erhältlich sowie mittlerweile auch Teil des Angebots diverser Streaminganbieter.

Vollblüter (Thoroughbreds)
Drama/Thriller USA 2017. FSK 16. 92 Minuten.
Mit: Olivia Cooke, Anya Taylor-Joy, Paul Sparks, Anton Yelchin u.a. Drehbuch und Regie: Cory Finley.

 


Credits
Bilder (c) Universal.

 

 

 


Media Monday #525

19. Juli 2021

Die erste Arbeitswoche nach dem langen Urlaub habe ich gut überstanden. Mal sehen was die nächste so bringt. Aber erst einmal wie üblich der Media Monday

Die vergangene Woche und vor allem das Wochenende standen bei mir deutlich im Zeichen des Klassentreffens zum 20jährigen Abitur-Jubiläum am Samstag. Passend dazu hatte ich ab Mitte der Woche den zufällig bei Oxfam entdeckten Roman Abifeier (2018) von Eric Nil gelesen und am Freitag Abend Jan Georg Schüttes improvisierten Film zum Thema (siehe unten) angesehen. Das Wiedersehen mit meinen Klassenkameraden von damals, von denen ich die meisten 10 Jahre, manche sogar 20 Jahre nicht gesehen hatte, war sehr schön und harmonisch. Die meisten scheinen sich optisch überhaupt nicht verändert zu haben und mittlerweile zieht es viele wieder zurück in die Heimat.

Auf eine klasse Woche!


Beitrag der Woche
Klassentreffen (2019)

Fragen der Woche

1. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und ich frage mich bei einigen Filmen, Serien und vor allem bei diversen Musikern was denn alle daran so toll finden.

2. Es kommt mir so vor, als ob es früher einmal noch keine Smartphones/Handys, (a)soziale Netzwerke und anderen technischen Kram gab. Lang lang ist’s her.

3. Die Verbannung mieser Filme auf Heimkino und Streaming wäre ja auch mal eine Überlegung wert, schließlich wäre dann in den Kinos Platz für die richtig guten Werke.

4. Ich muss schon sagen, dass sich das lange Warten im Fall des oben erwähnten Klassentreffens zum Anlass „20 Jahre Abi“ durchaus gelohnt hat. Nach 15 Jahren hätte man dieses Jubiläum noch nicht feiern können. 😉

5. Danger 5 wird mich wohl auch noch in Jahren begeistern können, denn ich kenne die Serie jetzt schon seit vier Jahren und auch nach mehr als einem Dutzend Sichtungen nimmt der Spaßfaktor nicht ab.

6. Fernab von generischem Einheitsbrei und Retortenprodukten bewege ich mich bei Filmen seit ein paar Jahren schon überwiegend im viel interessanteren Arthouse- und Indie-Kino.

7. Zuletzt habe ich die Wiederholungssichtung der zweiten Staffel von Mission Erde (Earth: Final Conflict) vollendet und das war interessant, weil ich vieles seit der Erstsichtung ab 1999 im linearen Fernsehen vergessen hatte.

 

 


Klassentreffen (2019)

18. Juli 2021

In Einstimmung auf mein eigenes Klassentreffen am gestrigen Samstag habe ich mir Jan Georg Schüttes gleichnamigen Film von 2019 angesehen, der nicht nur mit einer großen deutschen Starbesetzung aufwartet, sondern zudem fast komplett improvisiert wurde.


„Dieses Leben hatte ich nicht bestellt.“

Köln-Hürth im Jahre 2017. 25 Jahre nach dem Abitur haben Gesa (Annette Frier) und Thorsten (Oliver Wnuk), seitdem ein Paar und seit 17 Jahren verheiratet, ihre alten Klassenkameraden zum Treffen in eben jene Kneipe eingeladen, in welcher damals die Abi-Feier stattfand. Gesas langjährige Freundin Katha (Nina Kunzendorf), mittlerweile Sozialpädagogin, kommt ebenso wie die hochschwangere Scheidungsanwältin Sandra (Elena Uhlig), die immer noch frivole Astrid (Anna Schudt), die mit einem viel älteren Mann verheiratete Stefanie (Anja Kling) und der eher mittlelmäßig erfolgreiche Musiker Hergen (Marek Harloff), genauso wie Kristian (Charly Hübner), der als Schuhfabrikant mit seiner Familie traditionell auf einem Bauernhof lebt, Immobilienmakler Harald (Christian Kahrmann), Tierchirurg Ali (Kida Khodr Ramadan) und Pfleger Andi (Aurel Manthei). Zu aller Überraschung tauchen auch zwei nicht eingeladene Mitschüler von damals auf: die exzentrische Marion (Jeanette Hain), in die damals angeblich jeder der Jungs verliebt gewesen war, und der extra aus den USA angereiste, sehr vermögende Sven (Fabian Hinrichs)…

Wie es der Zufall so wollte wiederholte das Erste am vergangenen Mittwoch den vorliegenden Film, so dass ich einen Tag vor meinem eigenen Klassentreffen (20 Jahre Abitur) die Gelegenheit zur Sichtung erhielt. Regisseur Jan Georg Schütte (Für immer Sommer 90), der auch als Schauspieler arbeitet, ließ die Darsteller wie schon in seinen Werken Altersglühen – Speed-Dating für Senioren (2014) und Wellness für Paare (2016) fast völlig improvisieren. Die Schauspieler agierten lediglich auf der Basis grober Rollenprofile. Gedreht wurde an nur zwei Tagen (25. und 26. November 2017) in einem leerstehenden Gasthof in Hürth, mit insgesamt 30 Kameras und an bis zu fünf Schauplätzen gleichzeitig. Die kurze, aber intensive Drehzeit sorgt aus meiner Sicht für große Authentizität. Denn so erhält das Publikum wirklich den Eindruck, die Veranstaltung fast in Echtzeit zu beobachten. Durch das reduzierte Setting wirkt Klassentreffen (nicht zu verwechseln mit einem Film von und mit Til Schweiger aus dem Vorjahr) fast wie eine dynamische, filmisch festgehaltene Theateraufführung.

Schütte vereint hier ein illustres Ensemble überwiegend namhafter Schauspieler, wobei für mich besonders Jeanette Hain (Therapie für einen Vampir, Babylon Berlin) als „verstrahlte“ Marion und der immer wieder starke Charly Hübner, bekannt vor allem als Kommissar Alexander Bukow aus dem Rostocker Polizeiruf 110 (2010-2021), als konservativer und „heimatbewusster“ Kristian herausragen. Dynamik und Chemie unter den einzelnen Akteuren stimmen. Obgleich immer wieder alte Geschichten, Liebeleien und Animositäten zu Tage kommen, ist man hinterher nicht sehr viel schlauer, was denn da alles vor 25 Jahren (oder später) alles so vorgefallen ist. Das liegt aber definitiv an der nicht sehr langen Laufzeit von 90 Minuten. Kameramann Oliver Schwabe (Being David Hasselhoff) und sein Team filmten insgesamt etwa 130 Stunden Material, was Cutter Benjamin Ikes (Stromberg – Der Film) dann zu einem Spielfilm zusammenschnitt. Eine zweite Fassung, als Miniserie mit sechs Folgen à 30 Minuten (also doppelt so lang), wurde auf ARD One ausgestrahlt. Möglicherweise wirkt diese inhaltlich etwas runder.

Klassentreffen von Jan Georg Schütte ist am 8. März 2019 auf BluRay und DVD erschienen sowie bei diversen Streaminganbietern verfügbar.


Klassentreffen
TV-Komödie/Drama Deutschland 2019. FSK 0. 90 Minuten:
Mit: Annette Frier, Oliver Wnuk, Charly Hübner, Anja Kling, Jeanette Hain, Nina Kunzendorf, Kida Khodr Ramadan, Fabian Hinrichs, Anna Schudt, Marek Harloff, Aurel Manthei, Elena Uhlig, Christian Kahrmann, Guido Renner, Burghard Klaußner u.a. Drehbuch und Regie: Jan Georg Schütte.

Credits
Bilder (c) ARD/WDR.

 

 

 

 

 

 


Media Monday #524

12. Juli 2021

Und wieder ward es Montag. Ein besonderer Tag für mich heute. Allerdings nicht wegen des Media Mondays

Nach drei Wochen beginnt für mich heute wieder der Ernst des Lebens. Nein, nicht die Schule! Die habe ich vor zwanzig Jahren mit dem Abitur abgeschlossen. Nach drei überaus schönen und erholsamen Wochen (inklusive Erstimpfung ohne Nebenwirkungen) ist mein Urlaub leider vorbei. Wie gut ich meinen Job noch ausüben kann wird sich in einigen Stunden zeigen. Ich hoffe sehr, dass der Autopilot diesbezüglich noch funktioniert. 😉

Euch allen eine schöne Woche!

Beiträge der Woche
Ich bin dein Mensch
Proxima – Die Astronautin
Boss Level
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 1)

Fragen der Woche

1. Die Kinos öffnen wieder und ich war schon zweimal drinnen und einmal im Open Air Kino. Leider war letztere Vorstellung ziemlich verregnet, so dass man eher von „Open Water Kino“ sprechen muss.

2. Nachdem im vergangenen Jahr zig Filme verschoben worden sind kommen die interessanten von ihnen (James Bond: Keine Zeit zu Sterben, Dune) hoffentlich dieses Jahr noch ins Kino.

3. Sehr viele Leute draußen auf engem Raum zu sehen wirkt immer noch komisch, schließlich ist die Pandemie noch nicht vorbei, auch wenn das viele verständlicherweise gerne hätten.

4. Wie sich Autor*innen einem Thema nähern das kommt auf deren eigene Vorstellungen an und eventuell auf Einflüsse von Außen.

5. Ich glaube ja nicht, dass Gott ein Raumschiff braucht.

6. Frank Grillo als Held eines Zeitschleifenfilms wie in Boss Level wäre jetzt nicht meine erste Wahl gewesen, aber der aus einigen Actionstreifen bekannte Schauspieler macht seine Sache gut.

7. Zuletzt habe ich am Samstag eine kleine Party mit wenigen Freunden gefeiert und das war sehr schön, weil wir uns zum größten Teil etwa ein Jahr nicht gesehen hatten.

 

 

 

 


2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 1)

11. Juli 2021

Auf Initiative des Podcasts FilmBlogCast (mittlerweile Kinotagesstätte) kürte ich vor eineinhalb Jahren meine Top Ten der Filme aus der vergangenen Dekade. Nach reichlicher Überlegung wende ich mich nun den Top-Serien der Jahre 2010 bis 2019 zu. Als erstes kommen jene, die es nicht ganz in die Bestenliste geschafft haben.

In der Vorauswahl meiner Bestenliste der Jahre 2010 bis 2019 (Grundvoraussetzung: Serienpremiere oder Erstausstrahlung neuer Folgen zwischen dem 01.01.2010 und dem 31.12.2019) mussten leider ein paar harte Entscheidungen getroffen werden. Daher haben es diverse Serien leider nicht in die Top Ten geschafft. Welche das sind könnt ihr hier nachlesen…

Honorary Mentions
(in alphabetischer Reihenfolge)

American Gods (2017-2021)
Staffeln 1 bis 2 (16 Folgen)
Basierend auf Neil Gaimans gleichnamigen Roman haben Bryan Fuller und Michael Green eine mythologisch reichhaltige Urban-Fantasyserie geschaffen, die mich vor allem in der herausragenden ersten Staffel mit ihrer drastisch-hypnotischen Mischung aus Anthologie diverser Amerika-Mythen und einem kurios-phantastischem Roadtrip beeindruckt hat. Leider konnte das hohe Niveau ab Staffel 2 wegen widriger Umstände (so verließen Fuller und Green die Serie nach dem ersten Jahr) nicht gehalten werden. Die dieses Jahr ausgestrahlte dritte Staffel wird leider aller Voraussicht nach die letzte sein.

Danger 5 (2011-2015)
Pilot-Webepisode und Staffeln 1 bis 2 (14 Folgen)
Zwar nicht unbedingt ein Kandidat für die Top Ten, aber die liebevoll und billig zusammengeschusterte Nazisploitation-Serie aus Down Under von Dario Russo (u.a. Co-Autor und Regisseur) und David Ashby (u.a. Co-Autor und Hauptdarsteller) muss hier einfach erwähnt werden. Seit einigen Wochen bin ich im Besitz der BluRay-Box und auch nach vielfacher Sichtung nimmt der Spaßfaktor der unfassbar albernen Szenarien (u.a. Nazi-Dinosaurier, arische Superprostituierte, Killergarnelen, sprechende Schäferhund-Puppen) nicht ab. Eine einmalige Show. Dieser Beitrag wurde präsentiert von Vodka Mariconi. 😉

Derry Girls (2018-?) *
Staffeln 1 bis 2 (12 Folgen)
Die Teenagerzeit als Comedyserie, mit dem Nordirlandkonflikt in den 1990ern als Setting? Kann das funktionieren? Oh ja! Schöpferin/Autorin Lisa McGee verarbeitet hier ihre eigenen Jugendjahre. Schrullige Figuren, tolle Darsteller*innen gepaart mit einer gelungenen Gratwanderung zwischen Humor und Ernst erweisen sich als die Stärken der nordirischen Produktion.

The Fall – Tod in Belfast (2013-2016)
Staffeln 1 bis 3 (17 Folgen)
Es folgt die zweite TV-Produktion aus dem Norden Eires. In der von Allan Cubitt kreierten, geschriebenen und in den Season zwei bis drei auch inszenierten Krimiserie jagt die erfahrene Londoner Polizistin Stella Gibson (Gillian Anderson) in Belfast den mehrfachen Frauenmörder Paul Spector (Jamie Dornan). Die Ermittlungen im Fall des Serienkillers offenbaren immer wieder Abgründe. Aus meiner Sicht besticht The Fall durch seine starke, vielschichtige Protagonistin und die realistische Darstellung akribischer Polizeiarbeit.

The Frankenstein Chronicles (2015/2017)
Staffeln 1 bis 2 (12 Folgen)
Sean Bean versucht als Ermittler des Innenministeriums einem sadistischen Wissenschaftler auf die Spur zu kommen, der Menschen aus Leichenteiligen wieder zusammenflickt. Dabei spielt die Schriftstellerin Mary Shelley möglicherweise eine zentrale Rolle. Überaus düstere „Historien-Krimi-Serie“ von Benjamin Ross und Barry Langford, mit Motiven aus Shelleys bekanntem Werk kombiniert mit gesellschaftlichen Fragen und dem Elend im London der 1820er Jahre.

Mad Men (2007-2015)
Staffeln 4 bis 7 (53 Folgen)
Bisher die einzige Show, die in den 2000er Jarhen begonnen hat. In Staffel vier (2010) und fünf (2012) erreicht die von Matthew Weiner geschaffenen Serie über die Mitarbeiter bzw. Chefs einer renommierten Werbeagentur im New York der Sechziger ihren Höhepunkt und punktet nach einer etwas durchwachsenen sechsten Season mit einem der genialsten Serienfinals aller Zeiten.

Eine Reihe betrüblicher Ereignisse (2017-2019)
Staffeln 1 bis 3 (25 Folgen)
In der auf der dreizehnteiligen Kinderbuchreihe A Series of Unfortunate Events von Daniel Handler alias Lemony Snicket basierenden Netflix-Produktion verlieren die drei Baudelaire-Geschwister Violet (Malina Weissman), Klaus (Louis Hynes) und Sunny (Presley Smith) ihre Eltern bei einem Feuer. Fortan versuchen sie ein neues Zuhause zu finden, immer wieder verfolgt vom fiesen Schauspieler Count Olaf (Neil Patrick Harris), der sich mit allerlei Verkleidungen/finsteren Plänen ihr Vermögen anzueignen versucht. Aber dieses düstere Märchen-Moritat mit allerlei bunten (monothematischen Kulissen), schrägen Figuren und absurd-abenteuerlichen Wendungen wäre ohne die mahnenden Worte des Erzählers (Patrick Warburton) sicher nicht ganz so unterhaltsam.

Sherlock (2010-?) *
Staffeln 1 bis 4 und Special (13 Folgen)
Frei nach den Werken von Arthur Conan Doyle ermitteln Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und John Watson (Martin Freeman) im London des 21. Jahrhunderts mit der Hilfe von Internet und Smartphone. In den ersten drei Staffeln (sowie im Special von 2016, welches im viktorianischen London spielt) bot die Serie von Steven Moffatt und Mark Gatiss hochwertigst inszenierte und spannende Krimikost. Von Staffel 4 (vor allem dem Finale) war ich allerdings ziemlich enttäuscht. Weitere Folgen sind geplant, wurden aber bisher nicht produziert.

Der Tatortreiniger (2011-2018)
Staffeln 1 bis 7 (31 Folgen)
Heiko „Schotty“ Schotte (Bjarne Mädel) wird gerufen, wenn es gilt einen Tatort richtig sauber zu machen. Bei der speziellen Reinigungstätigkeit kommt es zu unterschiedlichsten Begegnungen mit tiefgehenden Diskussionen über Gott und die Welt, nicht selten inklusive schwarzem Humor.

Undone (2019-?) *
Staffel 1 (8 Folgen)
Nach einem Autounfall erlebt Alma (Rosa Salazar) immer wieder Zeitsprünge und wird von ihrem seit Jahren verstorbenen Vater (Bob Odenkirk) kontaktiert, um seinen Tod aufzuklären. Einzigartige, spirituell-philosophisch reichhaltige Animationsserie von Raphael Bob-Waksberg und Kate Purdy, bei welcher erst die Szenen mit realen Schauspielern gedreht und anschließend per Rotoskopie animiert wurden. Eine zweite Staffel soll bald folgen.

Watchmen (2019)
Miniserie (9 Folgen)
In ihrer 1986/87 erschienenen Graphic Novel dekonstruierten Autor Alan Moore und Zeichner Dave Gibbons die Welt der Superhelden in einem Alternativweltszenario. In einem alternativen 2019 spielt Damon Lindelofs Miniserien-Adaption, die als Fortsetzung im Geiste der Vorlage zu überzeugen weiß.

Wölfe (2015-?) *
Staffel 1 (6 Folgen)
Das Leben am Hofe des englischen Königs Heinrich VIII. (Damian Lewis) erzählt aus der Sicht von Thomas Cromwell (Mark Rylance), einem seiner einflussreichsten Berater und Staatsmänner. Das hochkarätig besetzte und nüchtern-eindringliche Kammerspiel basiert auf historischen Romanen von Hilary Mantel. Eine zweite Staffel ist geplant.

* noch nicht vollendet


Demnächst: Die Plätze 10 bis 6 der besten Serien der vergangen Dekade!

 

 

 

 


Boss Level

9. Juli 2021

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Zeitschleifenthematik. So auch in Boss Level von Regisseur Joe Carnahan, in welchem ein Ex-Elitesoldat von einem Killerkommando gejagt und zur Strecke gebracht wird, nur um immer wieder am gleichen Morgen aufzuwachen und von Neuem beginnen zu müssen.


Leben und Sterben und Leben und Sterben und…

Roy Pulver (Frank Grillo), ehemaliger Elitesoldat, findet sich in einer Zeitschleife wieder. Schon beim Aufstehen trachtet ihm der erste einer ganzen Horde unterschiedlicher Auftragskiller nach dem Leben. Jedes Mal wenn Roy stirbt erwacht er am gleichen Tag wieder in seinem Bett und das Spiel geht von vorne los. Nach und nach lernt er durch die ständigen Wiederholungen, dass sein Schicksal mit der Arbeit von Dr. Jemma Wells (Naomi Watts), seiner Ex-Freundin und der Mutter des gemeinsamen Sohnes Joe (Rio Grillo), bei Dynow Industries zusammenhängt. Doch die von Colonel Ventor (Mel Gibson) geleitete Firma ist überaus gut gesichert…

Das Gefangensein in einer Zeitschleife, in welcher die Hauptfigur immer wieder den gleichen Tag durchleben muss, fand vor knapp 30 Jahren mit Und täglich grüßt das Murmeltier (1993, OT: Groundhog Day) von Harold Ramis, mit Bill Murray in der Hauptrolle, ihren prägenden Höhepunkt. Es folgten die unterschiedlichsten Varianten, meist als Science-Fiction-Film wie bei Source Code (2011) und Edge of Tomorrow (2014) oder in Form von Happy Deathday (2017) als Horrorstreifen. Mit der Netflixproduktion Matrjoschka (2019) von Natasha Lyonne (auch Hauptrolle), Leslye Headland und Amy Poehler wurde die Prämisse auch schon als Serie umgesetzt. Regisseur Joe Carnahan, von welchem ich bisher nur seine schwache Filmversion der Achtziger-Kultserie The A-Team aus dem Jahre 2010 kenne, schickt in Boss Level seinen Antihelden in einen bleihaltigen und explosiven Dauerkampf mit einem Killerkommando, welches ihm aus unerfindlichen Gründen nach dem Leben trachtet und ihn früher oder später auf diverse Art um die Ecke bringt. Meine Erwartungshaltung an den knalligen Actionkracher war eher gering. Vielleicht hat mich Boss Level deswegen positiv überrascht, auch wenn man das Szenario hier und da etwas besser hätte ausarbeiten können.

Mit Frank Grillo, den ich bisher nur als Antagonisten aus Captain America: The Winter Soldier (2014) und Captain America: Civil War (2016) kannte, hat man genau den richtigen Hauptdarsteller gefunden. Dem mittlerweile 56jährigen Grillo (auch einer der Produzenten) nimmt man die Rolle des gebeutelten, verhauten und bindungsunfähigen Elitekämpfers komplett ab. In ironisch-lässiger Manier darf sein Roy Pulver den Verlauf der unzähligen Versuche, den mörderischen Gegenspielern Einhalt zu gebieten, aus dem Off kommentieren. Doch die Sache gestaltet sich nicht einfach, wenn man abwechselnd erstochen, erschossen, in die Luft gejagt, gepfählt oder geköpft wird. Immerhin kann Roy aus seinen zahlreichen Fehlversuchen sukzessive etwas lernen. Wie schon der Titel verrät geht es hier quasi wie einem Videospiel zu, inklusive entsprechender Texteinblendung in passender Retro-Schriftart und einer Hommage an alte Game-Klassiker. Carnahan bietet eine illustre Runde an tödlichen Knallchargen wie den kleinwüchsigen Bombenexperten, die rothaarige Killerin mit Nazi-Memorabilien-Pistole und die selbstverliebte, chinesische Schwertkämpferin, auf, die komplett auf ihre Fähigkeiten bzw. Kennzeichen beschränkt bleiben. Das macht aber wirklich nichts. Neben Naomi Watts (King Kong [2005]) in einer Schlüsselrolle als Roys Ex Jemma und Michelle Yeoh (Tiger & Dragon) in einem kleinen, aber ebenfalls wichtigen Part, kommt Mel Gibson als Bösewicht Colonel Ventor leider ein wenig zu kurz. Selbst im durchwachsenen Machete Kills hatte der umstrittene, frühere Mad Max-Akteur mehr zu tun. Joe, der Sohn von Roy, wird übrigens von Frank Grillos eigenem Filius Rio gespielt.

Ob man Boss Level genießen kann hängt sehr davon ab, wie sehr man sich auf den krawalligen Spaß mit wenig entwickelter Story einlassen kann und ob die Wendungen im letzten Drittel für einen funktionieren. Ich selbst fühlte mich von dem kurzweiligen Zeitschleifen-Actioner durchaus prächtig unterhalten. Ach übrigens: ich bin mwj! Und mwj hat dies geschrieben! 😉

Boss Level ist seit dem 23. April 2021 auf DVD und BluRay erhältlich sowie bei diversen Streaminganbietern verfügbar.

Boss Level
Science-Fiction/Actionfilm USA 2021. FSK 16. 101 Minuten.
Mit: Frank Grillo, Mel Gibson, Naomi Watts, Will Sasso, Rio Grillo, Selina Lo, Michelle Yeoh, Ken Jeong u.v.a. Drehbuch: Chris Borey, Eddie Borey und Joe Carnahan. Regie: Joe Carnahan.

Credits
Bilder (c) LEONINE.

 

 


Media Monday #523

5. Juli 2021

Meine dritte und letzte Urlaubswoche beginnt, wie auch schon die beiden vorherigen, mit dem Media Monday

In der just vergangenen Woche war ich zwar nicht sonderlich kreativ, habe dafür aber doch ein paar Sachen erlebt oder vorangetrieben. Am Samstag habe ich mich nach 10 Monaten wieder in ein altes-neues Abenteuer gewagt: Kneipenbesuch. Interessant, dass man jetzt auch wieder hier und da Essen bestellen kann, was man vor Ort verspeisen kann und nicht zuhause! Tolle Erfindung.

Mit Ich bin dein Mensch (von Regisseurin Maria Schrader, mit Dan Stevens als Androidenpartner der Hauptfigur) war ich außerdem das zweite Mal dieses Jahr im Kino. Rezension folgt.

Euch allen eine schöne Woche!

Beiträge der Woche
America: Der Film
Star Trek: The Next Generation – Staffel 2

Fragen der Woche

1. Habe ich euch eigentlich schon erzählt, wie ich groß wurde? Nicht? Könnte daran liegen, dass ich nicht groß wurde! 😉

2. Es würde mir ja im Traum nicht einfallen, irgendwelche extremistischen Parteien zu wählen. Trifft leider nicht auf alle Menschen zu.

3. Mag sein, dass Netflix, Amazon und Co teils auch qualitativ schwächere Ware produzieren, aber immerhin haben durch die Streamingdienste viele Produktionen eine hohe weltweite Reichweite.

4. Maurice Hurley, der Showrunner der ersten beiden Staffeln von Star Trek:TNG hatte ja schon den Ruf, ein harter Hund zu sein. Deswegen gab es auch in seiner Ägide immer wieder Differenzen unter den Autoren, mit der Konsequenz, dass sich diese oft schnell wieder verabschiedeten.

5. Manchmal reicht es ja auch einfach, wenn man sich eine nicht neue Serie teilweise oder ganz nochmal ansieht, wie ich kürzlich mit Mission Erde.

6. Wenn man unberücksichtigt lässt, dass es auf unterschiedlichen Kanälen immer noch zu viel Schund gibt, so hat sich Fernsehen (in all seinen Ausprägungen) in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 


America: Der Film

1. Juli 2021

Auch wenn die Kinos nun wieder geöffnet haben (und ich meinem zweiten sowie dritten Kinobesuch dieses Jahr entgegenfiebere) so gibt es weiterhin einige Film-Neuerscheinungen, welche ausschließlich bei einem Streaminganbieter laufen. Und das ist im Falle von America: Der Film, einem knalligem Animationsstreifen für Erwachsene über die „alternative“ Gründungsgeschichte der USA, nicht einmal besonders schlimm.


Mit Bier, Silber und Wissenschaft gegen die Tee-Invasion

Eigentlich wollten George Washington (Stimme im Original: Channing Tatum), Abraham Lincoln (Will Forte) und Co die dreizehn Kolonien der Neuen Welt für unabhängig vom britischen Empire erklären, doch wird das Unterfangen von Georges altem Vertrauten Benedict Arnold (Andy Samberg) verraten, der zudem Abe Lincoln auf bestialische Weise ermordet. Washington ist verzweifelt über den Verlust seines besten Freundes. Angestachelt von seiner Ehefrau Martha (Judy Greer) stellt George ein Team zusammen, welches sich der britischen Übermacht entgegenstellt. Diese Gruppe besteht aus Bier- und Sprengstoff-Experte Sam Adams (Jason Mantzoukas), dem sozial unbeholfenen, aber sehr fähigen Pferdesportler Paul Revere (Bobby Moynihan), Fährtenleser Geronimo (Raoul Trujillo) und Erfinderin Thomas Edison (Olivia Munn). Gemeinsam wollen sie Ben Arnold und den übermächtigen britischen König James (Simon Pegg) davon abhalten, die Bevölkerung des jungen Kontinents zu willenlosen Anhängern des Empires zu machen…

Schon lange sind Trickfilme nicht mehr reiner Kinderkram, sondern immer öfter auch Stoff für erwachsene Zuschauer. Überhaupt erscheint es eine westliche Unart, gezeichnete Bewegtbilder herabzuwürdigen, während dies in Japan schon immer differenziert betrachtet wird. Als wenig differenziert entpuppt sich der aktuell bei Netflix veröffentlichte Adult-Animated-Film America: Der Film (OT: America: The Motion Picture), der zwar durchaus spaßige Ideen mitbringt, diese aber nicht umzusetzen weiß.

Auf dem Papier liest sich das Filmdebüt von Matt Thompson (bisher Autor, Produzent und Regisseur der ebenfalls bei Netflix laufenden Agenten-Trickserie Archer) wie eine Mischung aus den Avengers, Team America sowie einer sehr freien Neuinterpretation der Biographien der amerikanischen Gründerväter im Stile von Sketchshows wie Saturday Night Live und College Humor. Das erfolgreiche Duo Phil Lord und Christopher Miller (The Lego Movie) sind außerdem als Produzenten mit an Bord. Drehbuchautor Dave Callaham (Zombieland: Doppelt hält besser, Wonder Woman 1984, Mortal Kombat [2021]) verarbeitet hier unterschiedlichste Elemente und Motive amerikanischer Geschichte und Popkultur auf anachronistische Weise. Da sind etwa George Washington (1732-1799) und Abraham Lincoln (1809-1865) plötzlich Zeitgenossen im Jahre 1776 und der (in Wahrheit ebenfalls später lebende) berühmte Erfinder Thomas Edison (1847-1931) entpuppt sich als Frau asiatischer Abstammung.

Die üblichen Alltagsgegenstände und Fortbewegungsmittel sind mit technologischen Errungenschaften und moderner Musik aufgepeppt, die es erst viele Jahr(hundert)e später geben sollte. Von der Sprache mal ganz zu schweigen. Grundsätzlich besitzt die 1000-unterschiedliche-Dinge-in-einen-Topf-zu-schmeißen-Methode durchaus Potenzial, doch wird das hier fast gar nicht genutzt. Denn abgesehen von einem groben Gerüst scheint hier das Interesse an einer halbwegs ausgearbeiten Story kaum vorhanden. Über weite Strecken wird ein in manchen Momenten witziges, aber doch im Grunde einfallsloses Programm abgespult. Vor allem im Vergleich zur derben, aber ungemein treffenden Hurra-Patriotismus-Puppentrick-Parodie Team America erweist sich America: Der Film als ziemlich lahme Angelegenheit. Wobei mir die durchaus kurzweiligen 98 Minuten eher wie 75 bis 80 Minuten vorkamen. Das mag auch am gelungenen Voicecast liegen. So gibt Channing „Magic Mike“ Tatum den George Washington während Andy Samberg als böser Brite Benedict Arnold glänzt und Simon Pegg (Star Trek-Neuauflage) als König James wie Baron Harkonnen aus Dune – Der Wüstenplanet wirkt. Wer bereits ein Abo beim roten N hat, kann sich den Streifen ruhig mal ansehen, aber wirklich brauchen tut ihn niemand. Und glücklicherweise blockiert das Werk keine Kinosäle.

America: Der Film ist seit dem 30. Juni 2021 Teil des Angebots von Netflix.

America: Der Film
(America: The Motion Picture)
Animationsfilm USA 2021. FSK 16. 98 Minuten. Originalsprecher: Channing Tatum (George Washington), Jason Mantzoukas (Sam Adams), Olivia Munn (Thomas Edison), Bobby Moynihan (Paul Revere), Raoul Trujillo (Geronimo), Judy Greer (Martha Washington), Andy Samberg (Benedict Arnold), Simon Pegg (King James), Killer Mike (John Henry), Will Forte (Abraham Lincoln) u.a. Drehbuch: Dave Callaham. Regie: Matt Thompson.

 

 

Credits
Bilder (c) Netflix.

 

 

 


Review(s) Juni 2021

1. Juli 2021

Schwupps. Die erste Hälfte des Jahres 2021, das hoffentlich besser als das Vorjahr wird, schon wieder vorbei. Und damit auch ein in medialer Hinsicht sehr bunter Juni.

Endlich nach langer Zeit mal wieder ein Monat, bei welchem ich mit der Review-Ausbeute zufrieden bin. Der Schwerpunkt lag im Juni unvorhergesehenerweise auf Dokumentationen. Nebenbei gab es den ersten Kinobesuch in diesem Jahr und vieles mehr.


Filme
Aktuelle Kurzfilmtipps: Imagination und Mushin
The Intergalactic Adventures of Max Cloud
Nomadland
Schwarze Adler
(Doku)
Wächter der Galaxis
Rezensionsleiche von 2006
(Die Schlacht von Nürnberg)
Seventh Son

Serien
Firmen ab Abgrund: Marvel – Imperium der Superhelden (TV-Doku)
His Dark Materials: Staffel 2
Mel Brooks: Make A Noise (TV-Doku)
Mission Erde – Staffel 1
Das Phänomen Blade Runner (TV-Doku)
Tatort: Wo ist Mike? (Franken-Tatort #7)

Sonstiges
Besondere Animationsfilme – Vorstellung
236 Tage später – Endlich wieder Kino

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen

America: Der Film

Akte X – Staffel 4, Folge 1 (RW)
Mission Erde – Staffel 2, Folgen 1 bis 4 (RW)
Tropical Heat – Staffel 1, Folge 1 (RW)
The Umbrella Academy – Staffel 2, Folgen 4 bis 10

 

 

 


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