Media Monday #551

17. Januar 2022

Die Zeit rinnt unaufhörlich dahin. Schon wieder ein neuer Montag inklusive Media Monday mit sieben Fragen…

Beiträge der Woche
Spencer
The Happytime Murders
Im Käfig
(Kurzfilm)

Fragen der Woche

1. Wenn ich eines aus Filmen gelernt habe: egal was eine Filmfigur meint nicht vollbringen zu können, nach einer Montageszene geht alles!

2. Schon lustig, wenn man sich überlegt, wie früher die Fernsehkonsumenten mit drei Programmen zurechtgekommen sind. Heutzutage erscheinen manchmal ja sogar drei Streamingdienste als zu wenig.

3. Die „Funktionsweise“ einer zwischenmenschlichen Beziehung ist ja in der Realität meist etwas ganz anderes als die verklärte Darstellung in seichten Liebesfilmen.

4. Schade, dass man im Moment so wenig von der Herr der Ringe-Serie von Amazon hört, denn seit Jahren wird gedreht und im September 2022 soll die erste Folge erscheinen. Doch auf einen Trailer wartet man bisher vergeblich.

5. Ich verstehe ja grundsätzlich schon, warum viele (Superhelden-)Comics verfilmt werden, aber muss man denn fast alle nach dem gleichen banalen Schema abfrühstücken?

6. Die groß angelegte Impfaktion gegen Covid19 könnte ein echter Erfolg sein/werden, wenn alle mitmachen und ihren Beitrag leisten.

7. Zuletzt habe ich die sieben Fragen des heutigen Media Mondays als 40jähriger beantwortet und das war kurios, weil ich jetzt, wo der Beitrag online ist, 41 Jahre alt bin. 😉

 

 


Besondere Animationsfilme: Im Käfig (2016) (Kurzfilm)

16. Januar 2022

Kurzfilme im Vorprogramm einer Kinovorstellung gehören zur Tradition des Programmkinos. Beim Kinobesuch von Spencer am Freitag kam ich nach langer Zeit wiedermal in den Genuss eines schönen Shorts: Im Käfig von Loïc Bruyère.

Jazz mit Vogel und Bär

Ein Bär lebt allein in einem Käfig. Auf dem Baum nebenan schlüpfen Vogeljunge. Eines der kleinen Vögelchen kann nicht fliegen. Und der Bär kann nicht singen. Die beiden unterschiedlichen Geschöpfe werden Freunde und überwinden ihre Schwierigkeiten.

Kleine putzige Kunstwerke wie Im Käfig (Originaltitel La Cage, international auch als In a Cage bekannt) bieten das i-Iüpfelchen auf einen rundum gelungenen Kinobesuch. Von meinen unzähligen Ausflügen in die wenigen Programmkinos in der Gegend (früher das Casablanca in Ochsenfurt, heute regelmäßig das Central im Bürgerbräu in Würzburg) enthielten manche einen Kurzfilm als kleine Zerstreuung vor dem Hauptfilm. Manchmal kommen dabei solche Perlen wie der schwedische Alltagspercussion-Geniestreich Musik für eine Wohnung und sechs Perkussionisten (2001) heraus. Musikalisch geht es auch in Im Käfig von Animationskünstler und Filmemacher Loïc Bruyère zu. Ein eingesperrter Bär und ein flügellahmer Vogel werden beste Freunde und überwinden ihre Unzulänglichkeiten mit der Hilfe von Musik von Komponist Romain Trouillet, der unter anderem die Netflix-Dokuserie Verhandlung 4 (2021) und das Biopic De Gaulle (2020) vertonte. Passend zu den liebevoll, putzigen und schrägen Zecihnungen Bruyères beginnen die beiden tierischen Freunde irgendwann Jazz zu spielen und der Bär entdeckt sein Talent für Scatsinging. Wegen des Verzichts auf Dialoge eignet sich der kleine Beitrag für ein universelles Publikum, etwa als mögliches Intermezzo, wie man es aus Die Sendung mit der Maus kennt.

Den kompletten Kurzfilm Im Käfig (La Cage) kann man kostenpflichtig bei Vimeo streamen.

 

Im Käfig (La Cage)
Animation/Kurzfilm Frankreich 2016. 6 Minuten.
Musik: Romain Trouillet. Drehbuch, Animation, Schnitt und Regie: Loïc Bruyère.

Credits
Bild (c) Folimage.

 

 


The Happytime Murders

12. Januar 2022

Sex, Mord und Puppen. Mit diesen drei Schlagworten lässt sich The Happytime Murders von Brian Henson ganz einfach beschreiben. Doch steckt mehr hinter der reißerischen Aufmachung?

Falsches Spiel mit Phil Phillips

In einer Welt, in welcher Puppen neben Menschen existieren, von diesen aber als Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Einst war Phil Phillips (Bill Barretta) der erste Puppen-Polizist, doch nach einem folgenschweren Einsatz wurde er aus dem Dienst entlassen. Seitdem verdingt er sich als Privatdetektiv und wird dabei von seiner menschlichen Sekretärin Bubbles (Maya Rudolph) unterstützt. Eines Tages wird der Schnüffler von der attraktiven Puppe Sandra White (Dorien Davies) engagiert, die angibt, mit kompromittierenden Fotos erpresst zu werden. Die Spur führt Phil in einen lokalen Pornoshop, wo kurze Zeit später ein Unbekannter fast alle Anwesenden erschießt, darunter auch Mr. Bumblypants (Kevin Clash), einen der Stars der beliebten Puppenserie Happytime. Als kurze Zeit später weitere Darsteller der Show ermordet werden, beauftragt Lieutenant Banning (Leslie David Baker) von der örtlichen Polizei Phil und seine frühere Partnerin Connie Edwards (Melissa McCarty) mit dem Fall. Doch schon bald gerät der Puppen-Privatdetektiv selbst unter Verdacht…

Aus der Reihe „Filme, die ich eigentlich damals im Kino sehen sollte, bei denen es aber nicht geklappt hat, und die ich Jahre später zuhause nachhole“ erleben wir heute The Happytime Murders, die Puppentrick-Krimi-Comedy für Erwachsene (!) von Brian Henson, dem Sohn des Muppet Showund Seamstraße-Erfinders Jim Henson. Bereits vor Kinostart (August 2018 in den USA und Oktober 2018 in Deutschland) sorgte der derbe Film mit der Tagline „No Sesame, All Street“ für Schlagzeilen. Die aktuellen Eigentümer der lehrreichen Kindersendung wollten Henson Junior und Co deswegen sogar verklagen. Doch der zuständige Richter wies die Klage ab und so konnte das Marketing wie geplant weitergehen. Der kleine Hype um „Happytime“ verflog aber schnell. Die Kritiken waren überwiegend mäßig und auch bei einem Budget von 40 bis 47 Millionen US-Dollar konnte der Film weltweit nur 27,5 Millionen einnehmen. Insgesamt bleibt The Happytime Murders weit hinter seinen Möglichkeiten, aber ein kompletter Reinfall ist er nicht.

Brian Henson und sein Team (so zumindest sieht es für mich aus) hätten gerne die Stoffpuppen-Variante der gnadenlosen US-Patriotismus-Puppentrick-Satire Team America (2004) geliefert, nur eben als Krimikomödie mit Film-Noir- und Hardboiled-Anleihen. Das funktioniert allerdings nur bedingt. Denn dazu fehlt es dem Ganzen an einer einigermaßen auserzählten Geschichte. Die Handlung hängt sich zu sehr an den meist recht plumpen, wenngleich teils witzigen Gags auf. Dabei wird massiv an der Sex- und Gewaltspirate gedreht und die Story zu sehr vergessen. Wem die meist nicht ganz richtigerweise als Kinderserie wahrgenommene Muppet Show zu brav war und schon immer mal das Gesamtpaket Sex, Drogen, Mord und Stoff-Puppen erleben wollte, ist hier richtig. Nach seinen bisherigen überaus familientauglichen Kino-Regie-Arbeiten Die Muppets Weihnachtsgeschichte (1993) und Muppet – Die Schatzinsel (1996) konnte sich Brian Henson hier mal so richtig austoben. Melissa McCarthy, die sich als großer Name auf dem Poster gut macht, spielt hier im Grunde ihre Standard-Rolle, die keineswegs auf den Mund gefallene Wuchtbrumme. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen ihr und dem von Puppenspieler-Tausendsassa Bill Barretta verkörperten Protagonisten eine gelungene Dynamik. Wo Henson drausteht ist auch die notwendige Qualität bei den Performances der „Stoffies“ drin. Die sind hier übrigens nicht süchtig nach harten Drogen, sondern nach dem für sie überaus berauschenden Zucker.

The Happytime Murders ist auf DVD und BluRay erhältlich, Teil des Angebots von Netflix und Amazon Prime sowie auch als kostenpflichtiger Stream bei weiteren Anbietern verfügbar.

The Happytime Murders
Krimikomödie/Puppentrick USA 2018. FSK 16. 91 Minuten.
Mit: Bill Barretta, Melissa McCarthy, Maya Rudolph, Leslie David Baker, Joel McHale, Dorien Davies, Elizabeth Banks u.a. Drehbuch: Todd Berger. Regie: Brian Henson.

 


Credits
Bilder (c) Tobis.

 

 


Media Monday #550

10. Januar 2022

Die zweite Arbeitswoche 2022 wird wohl kaum so gechillt werden wie die erste. Aber locker-flockig los geht es mit dem Media Monday


 

Beiträge der Woche
The Nevers: Staffel 1, Teil 1
Soylent Green
Mein Filmjahr 2021


Fragen der Woche

1. Mediales ist toll, aber in Sachen Hobby begeistere ich mich im Moment ebenso für Waaaas?! Es gibt auch nichtmediale Hobbies? Echt jetzt? 😉

2. Merkwürdig, in welch direkter Konkurrenz Kinobetreiber nun mit Streamingdiensten stehen. Ich für meinen Teil muss nicht jeden x-beliebigen Film im Kino sehen. Bei manchen muss es aber sollte die große Leinwand sein, damit diese auch ihre Wirkung entfalten können.

3. Die Migräne mit visueller Aura hatte ich schon längst aus den Augen verloren gehabt, bis diese dann plötzlich Mitte Dezember 2021 nach ca. 5 Jahren wieder aufgetaucht ist.

4. Viele Serien werden heutzutage vorzeitig und viel zu früh abgesetzt wie beispielsweise American Gods, das nach einigen Produktionsschwierigkeiten nun vorzeitig nach drei Staffeln endete, ohne Vervollständigung der Geschichte.

5. Das Gegenteil ist bei How I Met Your Mother und The Big Bang Theory der Fall. Die hätten meines Erachtens nie verlängert werden sollen nach der achten beziehungsweise zehnten Staffel, denn in den letzten Jahren hatten die Autoren kaum noch brauchbare Ideen, siehe vor allem die uninspirierte finale Season von HIMYM.

6. Man mag ja von Joss Whedon halten was man will, aber die von ihm erschaffene Serie The Nevers ist letztes Jahr zu Unrecht etwas untergegangen.

7. Zuletzt habe ich nach einer ruhigen Arbeitswoche ein ebenso ruhiges Wochenende verbracht und das war angenehm, weil sich die Migräne doch recht in Grenzen hielt und ich am Samstag außerdem auf die Feier zum 40. Geburtstag einer Freundin gehen konnte.

 

 

 

 


Mein Filmjahr 2021

6. Januar 2022

Das in jeglicher Hinsicht hybride Filmjahr 2021 ist zu Ende. Von daher wird es Zeit für den dazugehörigen Rückblick.

Das Resümee meines Musikjahres 2021 gab es noch im alten Jahr. Heute geht es um die in den vergangenen 12 Monaten gesichteten Filme. 2020 dachten wir in Ermangelung besseren Wissens noch, dass 2021 alles besser werden und sich die Covid19-Pandemie in Wohlgefallen auflösen würde. Doch weit gefehlt! Eine Mischung aus fehlender Weitsicht, Ignoranz und Zauderei vonseiten der Regierenden sorgte dafür, dass uns der Ausnahmezustand mehr oder weniger noch einige Zeit (ich persönlich tippe auf Jahre) erhalten bleibt.

Was den Konsum aktueller Filme angeht war 2021 ein ziemliches Hybridjahr. Nur 13 Kinobesuche (selbst Konzerte habe ich letztes Jahr mehr erleben dürfen, nämlich 14!), davon 12 aktuelle Filme, sind der niedrigste Wert seit vermutlich 10 Jahren. Trotz des Corona-Ausbruchs 2019/20 und den gravierenden Auswirkungen schaffte ich es im Vorjahr noch 23mal ins Kino. Aber was will man machen, wenn die Kinos erst im Mai/Juni öffnen und die zwei Lichtspielhäuser hier in der Provinzstadt keine wirklich große Bandbreite anbieten? Immerhin gab es seitdem (noch) keinen neuen Lockdown! Als Ersatz mussten eben Werke her, die gleich im Streaming bzw. Heimkino erschienen oder kurze Zeit nach dem Kinostart. Insgesamt sichtete ich 2021 42 aktuelle Filme, 37 davon Lang– und 5 Kurzfilme. Trotz allen Einschränkungen mein persönlicher Rekord. Bis auf einen Kurzfilm wurden auch alle Werke rezensiert. 2020 waren es 36 Filme (33 Langfilme, 3 Shorts). Der Höhepunkt eines jeden Filmjahres für mich konnte letztes Jahr auch stattfinden, wenn auch nur als Digital-Veranstaltung: das Internationale Filmwochenende in Würzburg, ausgedehnt auf eine Woche. Die 2022er Ausgabe soll Ende Januar im Mischbetrieb stattfinden, mit begrenzten Kinovorstellungen und der Verfügbarkeit aller Filme als Stream für eine Woche. Neben den 12 aktuellen Streifen gab es im August 2021 einen wundervollen Open-Air-Kino-Abend mit einem echten Klassiker (siehe unten bei „Teil 2“).

Bei der Bewertung gibt es allerdings einen kleinen Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittliche Bewertung aller aktuellen Filme lag 2021 bei 7,21 von 10 Punkten, ohne Berücksichtigung der fünf Shorts 7,19. 2020 waren es noch 7,47/10. Wenn man sich unten das Diagramm mit den Durchschnittsbewertungen seit 2010 ansieht, so sieht das immer noch prächtig aus. Knapp die Hälfte der 42 Filme, nämlich 20, wurden mit 8 von 10 Punkten bewertet. Weitere elf Streifen mit 7. Nur 9 Filme wurden mit 6 oder weniger Punkten bewertet. Die Höchstwertung musste wie bereits im Vorjahr leider ausfallen Dafür gab es keine wirkliche Gurke, zumindest bei den aktuellen Streifen 2021. Also trotz des leichten Rückgangs ein starkes Filmjahr. Wenngleich ich mir für 2022 wünsche, dass mein „gewöhnliches“ Pensum von ca. 20 Kinobesuchen wieder erreicht werden kann.


Teil 1: Aktuelle Filme von 2021
(F=Festival; HK=Heimkino; K=Kinostart; S=Streaming)

0 x 1 Punkt, 2 Punkte oder 4 Punkte

1 x 3 Punkte
America: Der Film (S)

3 x 5 Punkte
Gunpowder Milkshake (K)
Lost Girls and Love Hotels (S)
Wächter der Galaxis (S)

5 x 6 Punkte
Annette (K)
The Intergalactic Adventures of Max Cloud (S)
JT LeRoy (HK)
Miss Fisher und die Gruft der Tränen (HK)
Old (K)

11 x 7 Punkte
Beauty Water (K)
Best Sellers (S)
Boss Level (S)
Dune: Part One (K)
Free Guy (HK)
The French Dispatch (K)
Das Haus (2021) (S)
Malcolm & Marie (S)
Mushin (Kurzfilm) (S)
Pornstar (2019) (Kurzfilm) (S)
Rote Robin (Kurzfilm) (S)

20 x 8 Punkte
Das blutrote Kleid (HK)
Covid Metamorphosen (S)
Cryptozoo (S)
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (2021) (S)
Die Erlösung der Fanny Lye (F/HK)
Filles de Joie – Freudenmädchen (F/S)
Halef (F)
The Human Voice (2020) (Kurzfilm) (K)
Ich bin dein Mensch (K)
Imagination – A psychedelic trip in 2021 (Kurzfilm) (S)
Keine Zeit zu Sterben (K)
Last Night in Soho (K)
Nafi’s Father (F)
Nomadland (K)
Palm Springs (S)
Promising Young Woman (K)
Proxima – Die Astronautin (K)
Ruben Brandt, Collector (HK)
Shiva Baby (S)
Schwarze Adler (S)

2 x 9 Punkte
Farewell Paradise (F)
Old Men Never Die (F)

0 x 10 Punkte

 

Auch bei der Sichtung nicht aktueller Filme war ich 2021 ebenfalls nicht untätig. 53 weitere Filme (45 Langfilme, 8 Kurzfilme) kamen zusammen. Gemeinsam mit den 42 aktuellen ergibt das insgesamt 95 gesichtete Streifen in 2021 (13 davon Shorts). Das sind acht mehr als in 2020 (87) und ein weiterer persönlicher Rekord seit der Aufzeichnung. Von den 53 nicht aktuellen Werken wurden 39 rezensiert (siehe Verlinkung). Falls nichts dazwischen kommt würde ich mir für 2022 wünschen, die Hunderter Marke zu knacken. Der SuF (egal ob physischer oder digitaler Natur) in meiner Hobbithöhle bietet dazu genug Material.

Teil 2: Nicht (ganz) aktuelle Filme
(in der Reihenfolge der Sichtung, * im Kino gesehen, RW= Rewatch)

Robin Hood: Helden in Strumpfhosen (RW)
Then Came You (2018)
Leon muss sterben
Stille Reserven
Bear Kittens
Luthiens Traum (Kurzfilm)
Die Bühne ein Spielzimmer – Musikerin Ingeborg Freytag im Kurzportrait (Kurzfilm)
Wizards of the Lost Kingdom
Ninja Assassin
Puparia (2020) (Kurzfilm)
Nico, 1988
El Mariachi
Austin Powers (RW)
Free Fire
Leichenschmaus (Kurzfilm) (2017)
Monty Python: Die Ritter der Kokusnuss (RW)
Der Illusionist (2010)
Mord im Orientexpress (2017) (RW)
Desperado (1995)
Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (Royal Edition) (2005)
C.S. Lewis und der Traum von Narnia
La Flor – Teil 1
La Flor – Teil 2
La Flor – Teil 3
Seventh Son
Klassentreffen (2019)
Vollblüter
In the Mood for Love (RW) *
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (Kinoversion) (RW)
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (TV-Fassung) (RW)
Avengers Grimm 2: Time Wars
Battle Star Wars
Schattenkrieger – The Shadow Cabal
5 Zimmer Küche Sarg (Horroctober 2021)
What We do in the Shadows (Kurzfilm) (Horroctober 2021)
Dracula (1931) (Horroctober 2021)
Dracula Tot aber glücklich (Horroctober 2021) (RW)
The Fisherman and the Mermaid (Kurzfilm)
Unsane – Ausgeliefert (Horroctober 2021)
Das Geheimnis von Marrowbone (Horroctober 2021)
Frankenstein (1931) (Horroctober 2021)
The Juniper Tree
Der Krieger und die Hexe
Schöne Bescherung (RW)
Happiest Season
Lord of the Piercing (Kurzfilm) (RW)
Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Extended Edition) (RW)
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (RW)
Ich bin dein Mensch (RW)
Eins, Zwei, Drei
My Baby Left Me (Kurzfilm)
Spaceballs (RW)
Und täglich grüßt das Murmeltier (RW)

Demnächst: Mein Rückblick auf das Fernsehjahr 2020 sowie die Verleihung der „MWJ Film Awards” und der “MWJ Television Awards“!

 

 

 


Media Monday #549

3. Januar 2022

Neues Jahr, neues Glück! Der erste Media Monday in 2022 bildet den Wegweiser zurück zum (Arbeits-)Alltag. Dann legen wir mal los…

Der Jahreswechsel von 2021 auf 2022 gestaltete sich für mich recht gechillt. Auf der Zielgeraden habe ich noch ein paar Reviews geschrieben (siehe unten). Silvester wurde mit einer Freundin bei einer jahresübergreifenden Filmnacht gefeiert. Auf Mel Brooks‘ visionäre Star Wars-Parodie Spaceballs (1987) folgte als letzter gesichteter Film 2021 der Zeitschleifenklassiker Und täglich grüßt das Murmeltier (1993). Als erstes wurde im neuen Jahr die Kalter-Krieg-Klamotte Top Secret! (1984) des ZAZ-Trios gesichtet.

Am Neujahr-Nachmittag kam es dann zu einem klitzekleinen, sehr kurzweiligen „Bloggertreffen“ mit Ulrike von Blaupause7, die mit einer Freundin einen Silvester-Kurzurlaub hier im für die Jahreszeit zu warmen und nach dem Jahreswechsel eher verschlafenen Würzburg verbrachte. Wir plauderten beim gemeinsamen Spaziergang und ließen den Nachmittag im Café (mit viel zu langer Wartezeit) ausklingen.

Gestern war ein besonderer Tag, durch das 20jährige (!) Jubiläum meiner allerersten Filmkritik (siehe Beitrag unten). Wahnsinn, dass meine ersten, noch sehr einfach gestrickten Schrittchen als Amateur-Filmkritiker schon so lange her sind! Auf die nächsten 20 Jahre!


Beiträge der Woche
Beauty Water
Das Haus (2021)
Ruben Brandt, Collector
My Baby Left Me
(Kurzfilm)
Disenchantment: Teil 3
Mein Musikjahr 2021
Meine erste Filmkritik: 20 Jahre später


Fragen der Woche

1. Wäre ja schon klasse, wenn im noch jungen Jahr die Corona-Pandemie endlich mal überwunden werden könnte! Verdammt nochmal!

2. Überhaupt erhoffe ich mir ja schon, dass in 2022 allmählich wieder Normalität in allen Lebensbereichen einkehren wird. Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

3. Tja, und was die obligatorischen guten Vorsätze angeht bin ich mit folgender Methode seit Jahren erfolgreich: ich mache mir für jedes Jahr den Vorsatz, dass ich mir keine Vorsätze mache! Klappt immer. 😉

4. Was ich in nächster Zeit absolut nicht mehr sehen möchte dann sind das Feinde von Demokratie und Vernunft. Bitte alle nach Nordkorea oder in eine andere Diktatur auswandern.

5. Das bisherige, völlige Fehlen von Bildmaterial zur Herr der Ringe-Serie (ab 02.09.2022 bei Amazon) macht ja schon ein wenig neugierig, was uns denn da erwarten wird. Ich bin allein deswegen sehr gespannt, weil die Serienhandlung auf Texten von Tolkien basiert, die wenig bis gar nicht „ausformuliert“ sind.

6. Wenn dann in den nächsten Wochen und Monaten wieder einige neue Filme und Serien starten, dann dürfte sicherlich wieder etwas für meinen Geschmack dabei sein. Nicht, dass es mir an Sichtungsmaterial mangeln würde. 😉

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 

 

 


Die erste Filmkritik: 20 Jahre später

2. Januar 2022

Heute ist ein besonderer Tag für mich. Denn heute vor 20 Jahren ging die erste Filmkritik online. Eine kleine Rückschau.

Mehrere Kinobesuche von Der Herr der Ringe: Die Gefährten (dem ersten habe ich HIER einen ganzen Text gewidmet) nach dem 19. Dezember 2001 führten heute vor genau 20 Jahren zu meiner ersten Filmkritik. Wie es dazu kam und mehr steht im Artikel bei Vieraugen Kino.

 

 


Review(s) Dezember 2021

1. Januar 2022

Prost Neujahr! Erheben wir die Gläser und blicken mit dem ersten Beitrag auf den letzten Monat des jüngst vergangenen Jahres.

Übernacht ist plötzlich völlig unverhofft ein neues Jahr angebrochen. Es trägt die etwas unpersönliche Nummerierung 2022. Vorhin habe ich schon versucht, online glutenfreies Soylent Green zu bestellen, leider erfolglos.
Aber blicken wir nun auf meine mediale Bilanz des Dezembers 2022. 13 Filmkritiken (11 Langfilme, zwei Kurzfilme) sind wirklich hervorragend für meine Verhältnisse. Dem gegenüber stehen leider nur zwei Reviews von Serien, die in den vergangenen Wochen (auch aufgrund von Weihnachtsfilmen) etwas zurückstecken mussten. Immerhin konnten meine Top 10 der Serien von 2010 bis 2019 vervollständigt werden. Beendet wurde das alte und begonnen das neue Jahr mit einem Filmabend.

Auf einen guten Start in eine medial hoffentlich spannendes Jahr!


Aktuelle Filme
(in alphabetischer Reihenfolge)
Annette
Beauty Water
Covid Metamorphosen
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
(2021)
Gunpowder Milkshake

Das Haus (2021)
Rote Robin (Kurzfilm)
Ruben Brandt, Collector

Nicht aktuelle Filme
(in der Reihenfolge der Sichtung)
Der Krieger und die Hexe
Schöne Bescherung (RW)
Happiest Season
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973) (RW)
My Baby Left Me (Kurzfilm)

Serien
Disenchantment: Teil 3
Sie weiß von dir (Miniserie)

Sonstiges
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 3)
Mein Musikjahr 2021
Die Welt ist im Wandel – 20 Jahre später

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Eins, Zwei, Drei
Spaceballs (RW)
Und täglich grüßt das Murmeltier (RW)

Saber Rider and the Star Sheriffs – Folgen 47 und 48
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3, Folgen 16 bis 24

 

 

 


Besondere Animationsfilme: My Baby Left Me (Kurzfilm)

30. Dezember 2021

Im zwarten Alter von 66 Jahren veröffentlichte der slowenisch-ungarische Künstler Milorad Krstić 2018 mit Ruben Brandt, Collector seinen ersten abendfüllenden Animationsfilm. 1995 erschien sein Kurzfilm My Baby Left Me.


Träume voller Sehnsucht und Verlangen

Ein Mann wurde von seiner Geliebten verlassen. Ganz alleine erlebt er nachts immer wieder Träume voller Sehnsucht und Verlangen, welche immer absonderliche Formen annehmen. Da klingelt das Telefon…

Milorad Krstić, geboren 1952 in Slowenien und seit 1990 wohnhaft in Ungarn, hat bisher unter anderem als Maler, Multimediakünstler und Bühnendesigner gewirkt. 23 Jahre vor seinem oben erwähnten Spielfilmdebüt voller Referenzen an Kunst und Popkultur des 20. Jahrhunderts erschien My Baby Left Me 1995 im Wettbewerb der Berlinale und gewann den Silbernen Bären in der Kurzfilm-Sparte. Im 9-Minüter lässt Krstić der psychosexuellen Phantasie seines verlassenen Protagonisten freien Lauf. Herausgekommen ist dabei ein überaus experimenteller, irrwitziger, frivoler und surrealer Trip in das Unterbewusstsein eines Mannes mit gebrochenem Herzen. Der krakelige und nicht selten eher wenig anthromorphe Stil hat bisweilen etwas von den Cutout-Animationen, welche Terry Gilliam für die Fernsehshows und Filme der Monty Pythons schuf. Die ungefilterte Weirdness von Träumen in bewegten Bildern einzufangen dürfte sicherlich äußerst schwierig sein, aber Krstić kommt dem Ganzen hier schon sehr nah.

My Baby Left Me ist als Bonusmaterial auf der Limited Mediabook Edition von Ruben Brandt, Collector enthalten und hier bei Youtube ansehbar.

My Baby Left Me
Animation/Kurzfilm Ungarn 1995. 9 Minuten. Regie: Milorad Krstić.

 

Credits
Filmbilder (c) Varga Studio.

 

 


Besondere Animationsfilme: Ruben Brandt, Collector

28. Dezember 2021

Zum dritten Mal in diesem Jahr tauchen wir ein die Welt eigenwilliger Werke der Animationsfilmkunst. Kunst ist genau das richtige Stichwort beim heutigen Beitrag. Denn Ruben Brandt, Collector von Milorad Krstić dreht sich um einen Therapeuten, dessen Träume von bekannten Gemälden heimgesucht werden.

Dr. Ruben Brandt gilt in Fachkreisen als einer der besten Therapeuten der Welt. Doch seit dem Tod des Vaters leidet Ruben unter merkwürdigen Albträumen, in welchen ihn Figuren aus weltbekannten Gemälden attackieren. Angeführt von der kleptomanischen Kunstdiebin Mimi beschließen seine Patienten, ihm zu helfen. Gemeinsam stehlen sie einige der wichtigsten Kunstwerke der Welt. Doch Detektiv Kowalski ist den Dieben bereits auf der Spur, neben Polizei und Mafia…

Milorad Krstić wurde 1952 im heutigen Slowenien geboren und wanderte 1990 nach Ungarn aus. Nach unzähligen Werken als Maler und Multimediakünstler veröffentlichte er 2018 im zarten Alter von 66 Jahren mit Ruben Brandt, Collector seinen ersten abendfüllenden Animationsfilm. Seit Januar 2021 gibt es dieses außergewöhnliche Werk hierzulande auf DVD und BluRay. Krstić zelebriert darin nicht nur seinen eigenwillien Stil, sondern liefert auch eine mit allerlei berühmten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts und Filmzitaten vollgestopfte Wundertüte. Mehr dazu gibt es in meiner Rezension auf Vieraugen Kino.

 

 


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