Best Man (2016) (Kurzfilm-Februar)

2. Februar 2023

An monatsbezogenen Filmaktionen gibt es etwa den Horroctober, den Noirvember und den Japanuary. Für Februar als kürzesten Monat von allen ist mir kürzlich etwas eingefallen: Vorhang auf für den Kurzfilm-Februar. Wir starten mit dem britischen Beitrag Best Man von 2016.


Im Härtetest

Donald (Josh O’Connor) trifft sich mit seinem guten Freund Patrick (Ben Hall) in einem Restaurant. Patrick ist erfreut zu hören, dass sich Donald mit Freundin Jean (Lizzy Watts) verlobt hat. Donald möchte, dass Patrick bei der Hochzeit als sein Trauzeuge fungiert. Doch soll dieser ihm auch in einer äußerst heiklen Situation helfen. Wie wird Patrick reagieren?

(c) Full Fat Films

Neben neun Shorts als Regisseur war Filmemacher Freddie Hall (Neffe von Rebecca Hall und Enkel von Leslie Caron) vor allem als Assistant Director bei großen Blockbustern wie Wonder Woman (2017), Justice League (2017/2021) und Red Sparrow (2018) tätig. Mit seinem vorliegenden sechsten Kurzfilm Best Man liefert der Brite ein überaus prägnantes und pointiertes Werk ab, welches trotz seiner Kürze mit unerwarteten Wendungen aufwartet. Die beiden wichtigsten Rollen spielen dabei Josh O’Connor (The Crown – Staffel 3 und Staffel 4) und Ben Hall, der Bruder des Regisseurs. Best Man eignet sich auf Grund seiner überschaubaren Länge perfekt als Appetithäppchen für einen abendfüllenden Spielfilm. In diesem Rahmen habe ich das Werk als Vorfilm von The Banshees of Inisherin auch im Kino gesehen.

Best Man kann man sich hier kostenlos auf Youtube ansehen.



Best Man
Kurzfilm/Komödie UK 2016. 5 Minuten. Mit: Josh O’Connor, Ben Hall, Lizzy Watts u.a. Drehbuch: Freddie Hall und Oliver Kember. Regie: Freddie Hall.


Review(s) Januar 2023

1. Februar 2023

Der Januar 2023 ist gefühlt mit Hyperlicht-Geschwindigkeit vorbeigerauscht. Vielleicht lag es auch daran, dass ich vor allem zum Ende hin eine prächtige Zeit hatte. Mehr dazu im heutigen Rückblick.





Der erste Monat des Jahres begann positiv und entspannt, doch zwischenzeitlich hatte ich mit einer mittelschweren Schreibblockade zu kämpfen, die glücklicherweise im letzten Drittel überwunden werden konnte. Highlight war das 49. Internationale Filmwochenende in Würzburg (26.-29.01.2023), das mich dieses Mal besonders begeisterte. Das Festival in meiner Wahlheimat bildet jedes Jahr den Höhepunkt im Kinokalender, doch die 2023er Ausgabe hat mich im positiven Sinne total umgehauen. Generell bot der Januar in filmischer Hinsicht einen bunten Strauß toller Werke. Leider habe ich keine einzige Serie rezensiert, obgleich mehrere gesichtet wurden. Mehr Serien-Reviews wird es hoffentlich im Februar geben.

Viel Spaß beim Nachlesen!

Filme

The Banshees of Inisherin

Operation Fortune


Meerjungfrauen weinen nicht
(Internationales Filmwochenende Würzburg 2023)

The Ordinaries (Internationales Filmwochenende Würzburg 2023)

Sick of Myself (Internationales Filmwochenende Würzburg 2023)

Aus meiner Haut (Internationales Filmwochenende Würzburg 2023)

Glass Onion: A Knives Out Mystery

Guillermo del Toro’s Pinocchio

Men (2022)



Serien
Fehlanzeige

Sonstiges


Mein Filmjahr 2022

Mein Fernsehjahr 2022


MWJ Film Awards 2022


MWJ Television Awards 2022


Außerdem konsumiert und (noch) nicht besprochen
Emily the Criminal
Freda (Internationales Filmwochenende Würzburg 2023)
Junk Head (Internationales Filmwochenende Würzburg 2023)
Best Man (2016) (Kurzfilm)
Galaxy Quest
The Green Hornet
Guillermo del Toro’s Pinocchio: Handcarved Cinema

Absolutely Fabulous: Staffel 1, Folgen 1 und 2 (RW)
Heute Show: Staffel 27, Folge 1
His Dark Materials: Staffel 3, Folgen 2 bis 7
Korridore: Folge 1 (Hörspielserie)
The Rookie: Staffel 1, Folgen 1 und 2 bzw. Staffel 2, Folgen 13 und 14
Star Trek: The Next Generation – Staffel 5, Folge 3 (RW)
Upright: Staffel 1
ZDF Magazin Royale: Ehrenfeld Intergalactic


Media Monday #605 – Filmwochenende-Edition

30. Januar 2023

Das beste Wochenende des Jahres ist leider schon wieder vorbei. Mehr dazu im heutigen Media Monday..



Was für ein unfassbar tolles Erlebnis! Was für besondere, teils wirklich grandiose Filme ich seit Donnerstag auf meinem „Heimspiel-Filmfestival“, dem 49. Internationalen Filmwochenende in Würzburg erleben durfte! Seit 2012 besuche ich diese Veranstaltung, seit 2016 schaue ich dort mehrere Filme. Die Ausgabe 2023 wird bei einer ohnehin schon hohen Dichte an tollen Filmen als die bisher beste in Erinnerung bleiben. Leider ging die tolle Zeit schon wieder so schnell vorbei und schon bald startet wieder der Arbeitsalltag. Außerdem habe ich erst zwei von sechs Reviews fertig. Die Nacharbeit steht also größtenteils noch aus.

Die folgenden Filme habe ich gesehen (Kritiken sind ggfs. verlinkt):

Meerjungfrauen weinen nicht
Eine österreichische Komödie über eine junge Frau, die gerne Mermaiding betreibt und von einer teuren Flosse träumt, in ihrem Leben aber mit einigen Problemen zu kämpfen hat.

The Ordinaries
Paula lebt in einer Filmwelt und steht kurz davor ihre Prüfung zur Hauptfigur zu absolvieren. Doch als sie über ihren verstorbenen Vater Nachforschungen anstellt beginnt sie die Schattenseiten in Form von ausgegrenzten Outtakes kennen zu lernen.

Sick of Myself
In diesem teils bösen Beitrag aus Norwegen schluckt die sich nach Aufmerksamkeit sehnende junge Signe Pillen mit starken Nebenwirkungen und leidet plötzlich unter einem mysteriösem Ekzem.

Aus meiner Haut
Der Hammer-Film des Festivals. Ein junges Paar begibt sich auf eine Insel wo die Menschen untereinander die Körper tauschen können. Doch so ein Tausch bleibt nicht ohne Folgen für die Beteiligten, vor allem ihre Beziehungen. Selten war ich zuletzt während eines Films so bewegt und geflasht.

Freda
Die schwierige Situation in Haiti mit der Wirtschaftskrise nach dem Erdbeben, Korruption und allgemeiner Perspektivlosigkeit geschildert aus der Sicht der jungen Titelheldin, die mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern einen kleinen Laden in Port-au-Prince betreibt.

Junk Head
Seit Guillermo del Toro’s Pinocchio ist meine Liebe zu Stop-Motion-Animationsfilmen wieder entfacht und mit Junk Head gleich noch intensiviert worden. Was Regisseur Takehide Hori hier in sieben Jahren (!) fast im Alleingang geschaffen hat ist eine einmalige Mischung aus Endzeitdystopie und Creature-Horror mit viel Liebe und Humor.


Weitere Beiträge
MWJ Film Awards 2022

MWJ Television Awards 2022

Fragen der Woche

1. Was die Oscar-Nominierungen dieses Jahr angeht so freue ich mich über die Nominierungen für Everything Everywhere All At Once, The Banshees of Inisherin, Elvis und Guillermo del Toro’s Pinocchio. Was andere, ebenfalls wichtige Preise angeht verweise ich auf die oben verlinkten MWJ Film Awards 2022 und MWJ Television Awards 2022.

2. Die Brüder Alex und Dimitrij Schaad sind wirklich ein Duo, das mit dem großartigen Drama Aus meiner Haut, der am Donnerstag in den deutschen Kinos startet, für mich den besten deutschen Film der letzten Jahre hervorgebracht haben.

3. Wenn ich so an meine gesehenen Filme der letzten Zeit zurückdenke empfinde ich ein sehr positives Gefühl, vor allem in Bezug auf die Filme der letzten Tage.

4. The Ordinaries von Sophie Linnenbaum beeindruckt mich dahingehend, dass hier die Mechanismen des Kinos zentraler Bestandteil der Handlung sind und dies auch hervorragend umgesetzt wurde.

5. Ich bin mir beinahe sicher, dass mindestens zwei der gesehenen Filme vom Filmwochenende bei den MWJ Film Awards 2023 in knapp einem Jahr ausgezeichnet werden.

6. Wie erfolgreich ein Film wird hat leider nicht mehr wirklich etwas damit zu tun, wie kreativ, besonders oder hervorragend er ist.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .



MWJ Television Awards 2022

25. Januar 2023

Es geht Schlag auf Schlag in der Award Season. Denn nach den MWJ Film Awards 2022 folgen gleich die MWJ Television Awards 2022. Vorhang auf!

Die Jury war ohnehin gerade beim Preise-Vergeben, weswegen jetzt (erneut) ohne großes Tamtam und Produkt(de)platzierung die Gewinner (und Verlierer) des Fernsehjahres 2022 folgen. Wie üblich werden die einzelnen Awards am 30. Februar in Abrahama City an die Preisträger ausgehändigt.

And here we go (again)!

FLOPS

Schlechteste Serie
The Pentaverate

The Woman in the House…blablabla

TOPS

Beste Ausstattung
Simon Bowles für Avenue 5
Francesca Di Mottola für The Great

Beste Kamera
Eben Bolter, Zac Nicholson und David Katznelson für Avenue 5
Erik Wilson für Landscapers
Lucie Baudinaud und Brice Pancot für Parlament
Xavier Grobet für The White Lotus

Beste Kostüme
Sharon Long für The Great

Bestes Make Up
Jo-Ann MacNeil für Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities – The Outside

Beste Musik
Cristobal Tapia de Veer und Kim Neundorf für The White Lotus

Bester Song
„Right Time to Thiel“ aus ZDF Magazin Royal (Folge 38)

Bester Schnitt
Elen Pierce Lewis für Landscapers
Todd Downing und Debra F. Simone für Matrjoschka

Beste visuelle Effekte/Animation
The Guardians of Justice
Star Trek: Lower Decks
Undone

Bester Vorspann
The White Lotus

Sonderpreis für Öffentlich-Rechtliches Fernsehen
Heute Show
ZDF Magazin Royale

Bestes Ensemble
Die Original-Sprecher von Disenchantment
Die Darsteller von The Great
Die Darsteller von Parlament
Die Darsteller von The White Lotus

Beste Performance in einer Nebenrolle
Milly Alcock und Emma D’Arcy als Prinzessin Rhaenyra Targaryen in House of the Dragon
Robert Aramayo als Elrond in Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht
Ismael Cruz Cordova als Arondir in Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht
Markella Kavanagh als Elanor „Nori“ Brandyfoot in Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht
Kate Micucci als Stacey in Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities – The Outside
William Nadylan als Eamonn Geraghty in Parlament
Kate O’Flynn als DC Emma Lancing in Landscapers
Lisa Palfrey als Pam Green in Chloe
Aubrey Plaza als Harper Spiller in The White Lotus

Beste Performance in einer Hauptrolle
Olivia Colman als Susan Edwards in Landscapers
Elizabeth Debicki als Prinzessin Diana in The Crown
Erin Doherty als Becky Green/Sasha Miles in Chloe
Elle Fanning als Catherine in The Great
Nicholas Hoult als Peter in The Great
Rainer Kühn als Nosferatu in Nosferatu – Ein Film wie ein Vampir
Natasha Lyonne als Nadia Vulvokov in Matrjoschka
Rosa Salazar als Alma Winograd-Diaz in Undone
Imelda Staunton als Königin Elisabeth II. in The Crown
David Thewlis als Christopher Edwards in Landscapers

Bester Fernsehfilm
Nosferatu – Ein Film wie ein Vampir
Der Ökothriller Soylent Green – Alarmstufe rot aus Hollywood

Beste Episode
Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities – The Outside (Folge 4):
Regie: Ana Lily Amirpour, Drehbuch: Haley Z. Boston, nach einem Webcomic von Emily Carroll
Landscapers: Episode 4:
Regie: Will Sharpe, Drehbuch: Ed Stoppard und Will Sharpe

Beste Serie
Chloe
The Great: Staffel 2
Landscapers
Parlament: Staffel 2
Undone: Staffel 2
The White Lotus: Staffel 2



Linktipps
MWJ Film Awards 2022

Mein Filmjahr 2022

Mein Fernsehjahr 2022


MWJ Film Awards 2022

24. Januar 2023

Die Golden Globes 2022 sind vergeben, die Oscar-Nominierungen raus. Von daher wird es Zeit für die MWJ Film Awards 2022. Vorhang auf!



Nach wochenlangem Brüten über die cineastischen Highlights des Kinojahres 2022 hat sich die Jury der MWJ Film Awards (kurz: JdMWJFA) endlich durchgerungen, die Preisträger der 5. MWJ Film Awards bekannt zu geben. Die Verkündung erfolgt ohne großes Brimborium und ohne ständige Werbeunterbrechnungen. Die Übergabe der Preise an die Gewinner erfolgt wie jedes Jahr am 30. Februar in Abrahama City.

And here we go!


FLOP


Die verpixelte Pyramide für schwache CGI-Effekte

Tod auf dem Nil (2022)

TOPS

Beste Ausstattung
Jason Kisvarday für Everything Everywhere All At Once
Tamara Deverell für Nightmare Alley

Beste Kamera
Haris Zambarloukos für Belfast
Larkin Seiple für Everything Everywhere All At Once
Jarin Blaschke für The Northman
Jamie D. Ramsay für She Will

Beste Kostüme
Shirley Kuratu für Everything Everywhere All At Once
Catherine Martin für Elvis
Luis Sequeira für Nightmare Alley

Beste Musik
Kíla für Arracht
Ben Salisbury und Geoff Barrow für Men
Clint Mansell für She Will
Jonny Greenwood für Spencer

Bester Schnitt
Úna Ní Dhonghaíle für Belfast
Junta Yamaguchi für Beyond the Infinite Two Minutes
Matt Vila und Jonathan Redmond für Elvis
Paul Roger für Everything Everywhere All At Once
Brett Morgen für Moonage Daydream

Bester Ton
Peter Blayney, Alan Scully, Brendan Rehill für Arracht
Raúl Locatelli, Javier Umpierrez, Akritchalerm Kalayanamitr für Memoria

Beste visuelle Effekte/Animation
Everything Everywhere All At Once
Guillermo del Toro’s Pinocchio
Men

Bester Kurzfilm
Medea Forgives Jason: Medea’s Lament for Colchis

Beste Debüt-Performance
Alana Haim als Alana Kane in Licorice Pizza
Jude Hill als Buddy in Belfast
Cooper Hoffman als Gary Valentine in Licorice Pizza
Gabrielle Sanz als Marion in Petite Maman
Joséphine Sanz als Nelly in Petite Maman

Beste Performance in einer Nebenrolle
Maria Bakalova als Bee in Bodies Bodies Bodies
Jamie Lee Curtis als Deidre Beaubeirdre in Everything Everywhere All At Once
Ciarán Hinds als Pop in Belfast
Rory Kinnear als diverse Männer in Men
Janelle Monáe als Andi Brand in Glass Onion: A Knives Out Mystery
Ke Huy Quan als Waymond Wang in Everything Everywhere All At Once

Beste Performance in einer Hauptrolle

Jessie Buckley als Harper Marlowe in Men
Austin Butler als Elvis Presley in Elvis
Bradley Cooper als Stanton Carlisle in Nightmare Alley
Alice Krige als Veronica Ghent in She Will
Alexander Skarsgård als Amleth in The Northman
Kristen Stewart als Diana Spencer in Spencer
Tilda Swinton als Jessica Holland in Memoria
Tilda Swinton als Alithea Binnie in Three Thousand Years of Longing
Michelle Yeoh als Evelyn Wang in Everything Everywhere All At Once

Bestes Drehbuch
Makoto Ueda für Beyond the Infinite Two Minutes
Augusta Gore und George Miller für Three Thousand Years of Longing
Daniel Kwan und Daniel Scheinert für Everything Everywhere All At Once

Beste Regie
Paul Thomas Anderson für Licorice Pizza
Kenneth Branagh für Belfast
Charlotte Colbert für She Will
Daniel Kwan und Daniel Scheinert für Everything Everywhere All At Once

Bester Film
Belfast
Everything Everywhere All At Once
Licorice Pizza
She Will

Linktipps
Mein Filmjahr 2022

Mein Fernsehjahr 2022

Demnächst: die MWJ Television Awards 2022.



Media Monday #604

23. Januar 2023

Da ich heute/gestern (Sonntag) schon zwei Beiträge fertiggstellt habe und daher voll im Flow bin folgt sogleich auch noch der Media Monday, wie gewohnt mit sieben Fragen von Wulf aus dem Medienjournal.

Beiträge der Woche
The Banshees of Inisherin
Mein Fernsehjahr 2022

Fragen der Woche

1. Federführend (d.h. allein)verantwortlich für dieses Blog hier bin immer noch ich. Das wird sich auch so schnell nicht ändern.

2. Unter der Regie von Guillermo del Toro hätte die Hobbit-Verfilmung vermutlich ganz anders ausgesehen und wäre vielleicht interessanter.

3. Michel Gondry wäre ja eigentlich ein Kandidat, um einen herrlich schrägen Superheldenfilm zu machen, beim kürzlich gesichteten The Green Hornet (2011) ist ihm das aber nicht wirklich gelungen.

4. Ich habe ja erst vor kurzem gelernt, dass einer meiner absoluten Lieblingssongs, nämlich The Trial von Dead Can Dance, rein rhythmisch gesehen ein Walzer ist. Welche Erkenntnisse wird die Lektüre des Buches Drumming with Dead Can Dance & Parallel Adventures von Peter Ulrich wohl noch mit sich bringen? Ich bin gespannt.

5. Möchte man mich begeistern, dann ist das mittlerweile nicht mehr so einfach, weil ich über die Jahre anspruchsvoll geworden bin. 😉

6. Die ein oder andere bei Disney+ streambare Produktion macht mich neugierig, aber ich bleibe standhaft. Ich werde schwächer werden und in den Westen gehen und mwj bleiben.

7. Zuletzt habe ich meinen Geburtstag (der am Dienstag war) im kleinen Freundes- und Familienkreis gefeiert und meine kleine Schreibblockade überwunden und das war sehr schön, weil so kleine Feierlichkeiten etwas Besonderes sind und ich außerdem meine Review-Rückstände noch etwas abbauen will bevor hier am Donnerstag das Internationale Filmwochenende Würzburg (26.01.-29.01.2023) beginnt.

 

 


Mein Fernsehjahr 2022

22. Januar 2023

Nach dem Rückblick auf das Filmjahr 2022 blicke ich nun auf mein Fernsehjahr zurück, mit etwas statistischer Analyse, wie sich das gehört. 😉

Wie sich die Vorzeichen ändern können! 2022 (81) hatte ich weniger Filme als 2021 (95) gesehen. Dafür aber mehr Serien und Fernsehfilme. Nachdem im damaligen Beitrag als “ernüchternd” bezeichneten Fernsehjahr 2021 (23 aktuelle Produktionen, Durchschnitt 6,92/10) folgt ein äußerst buntes (daher auch die farbenfrohe cloud) und hochwertiges TV-Jahr 2022. Denn im vergangenen Jahr sichtete ich 34 aktuelle TV-Produktionen (sowie fünf weitere Formate, die aus diversen Gründen nicht bewertet oder rezensiert wurden). Wie immer seit 2018 fiel die Höchstwertung aus, gleiches gilt aber auch für die meisten unteren Bewertungsränge. Unter den 34 Sendungen gab es zehnmal die jeweils 2. Staffel einer Serie, sieben überwiegend hochklassige Fernseh-Dokumentationen (Arte!) und drei fiktionale TV-Filme. Mit einer Durchschnittswertung von 7,21 von 10 Punkten wurde nicht nur der Vorjahreswert ziemlich übertroffen, sondern auch der Bestwert seit Beginn meiner Aufzeichnung (siehe Diagramm-Grafik unten) erreicht. Fast die Hälfte (16 von 34) der gesichteten Produktionen erhielt 8 oder mehr Punkte. Ein paar Serien, die ich gerne noch in 2022 gesehen hätte, sind leider auf der Strecke geblieben, aber das ist nichts Neues.

Teil 1: Aktuelle Serien/Fernsehfilme von 2022

0 x 0 Punkte, 1 Punkt, 2 Punkte oder 4 Punkte

2 x 3 Punkte
The Pentaverate
The Woman in the House Across the Street from the Girl in the Window

2 x 5 Punkte
Die besten Superhelden-Filme aller Zeiten (TV-Special)
Star Trek: Picard – Staffel 2

3 x 6 Punkte
Binge Reloaded: Staffel 2
Harry Potter: Rückkehr nach Hogwarts (TV-Special)
Hartwig Seeler – Im Labyrinth der Rache

11 x 7 Punkte
Derry Girls: Staffel 3
Disenchantment: Teil 4
Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities: Folgen 1 bis 4
Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht – Staffel 1
Kommissar Van der Valk: Staffel 2
Popcult Japan (TV-Doku)
Queen Lear: Das Leben der Amanda Lear (TV-Doku)
Sean Connery vs. James Bond (TV-Doku)
Tatort: Mord unter Misteln
Tatort: Warum
Upload: Staffel 2

10 x 8 Punkte
Avenue 5: Staffel 2
Chloe (Miniserie)
The Crown: Staffel 5
The Guardians of Justice
Heute Show: Staffeln 25 und 26
House of the Dragon: Staffel 1
Matrjoschka: Staffel 2
Parlament: Staffel 2
Star Trek: Lower Decks – Staffel 3
ZDF Magazin Royale: Folgen 59, 61, 63 bis 66 + Special

6 x 9 Punkte
The Great: Staffel 2
Landscapers (Miniserie)
Nosferatu – Ein Film wie ein Vampir (TV-Doku)
Der Ökothriller Soylent Green (TV-Doku)
Undone: Staffel 2
The White Lotus: Staffel 2

0 x 10 Punkte


Außerdem gesehene aktuelle Serien(folgen)/Formate

Bauerfeind: Die Show zur Frau – Staffel 5, Folgen 2, 3, 9 & Staffel 6, Folge 5
Gedankenpalast: Folge 5
Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities: Folge 5
Das Gipfeltreffen: Folge 26
His Dark Materials: Staffel 3, Folge 1
Walulis (diverse Folgen)

Bei den nicht aktuellen Fernsehformaten gab es dafür leider einen Rückgang: nach 28 im Vorjahr waren es 2022 nur 15, wobei die Auswahl zwischen Einzelfolgen und langen Staffeln pendelte. Insgesamt habe ich 2022 also 54 TV-Produktionen angesehen, drei mehr als 2021 und sechs weniger als 2020. Ich bin jedenfalls gespannt, was das bereits angebrochene Fernsehjahr 2023 noch so alles mit sich bringt und ob es das hohe Niveau des letzten Jahres halten kann.

Teil 2: Nicht (ganz) aktuelle Serien/Fernsehfilme
(RW=Rewatch)

The Affair: Staffel 4, Folgen 1 bis 8 (RW)
Castle:
x Staffel 3, Folgen 16 und 17 (RW)
x Staffel 5, Folge 13 (RW)
x Staffel 7, Folge 2 (RW)
Earth: Final Conflict – Season 5, Episode 1 bis 3
Frau Jordan stellt gleich: Staffel 3
Inside Job: Staffel 1, Folgen 1 bis 3
Marcella: Staffel 3
Masters of the Universe: Revelation – Revelations: Teil 2 (Special)
Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle: Staffel 2
Mission: Erde – Staffel 3 (RW)
Mission: Erde – Staffel 4 (RW)
Die Nackte Pistole: Folge 1 (RW)
The Nevers: Teil 1
Sløborn: Staffel 1, Folge 1
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3 (RW)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 4 (RW)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 5, Folgen 1 und 2 (RW)
Star Trek: Voyager – Staffel 2, Folge 18 (RW)
Urban Priol: TILT 2021 – Der Jahresrückblick (TV-Special)
The White Lotus: Staffel 1

Demnächst: die Verleihung der MWJ Film Awards und der MWJ Television Awards 2022.

 

 

 


Media Monday #603

16. Januar 2023

Im Januar stapeln sich in meinem Umfeld die Feierlichkeiten. Da erscheint es ganz angenehm, dass der heutige Media Monday ein ganz herkömmlicher ist. 😉

Ich kenne einige Leute, die im Januar Geburtstag haben. Schon am letzten Wochenende war ich auf

(c) p.machinery

zwei kleinen Parties. Und auch die vergangenen Tage gab es Grund zu Feiern. Am gestrigen Sonntag wurde der Comicbuch-und-Phantastik-Laden meines Vertrauens Hermkes Romanboutique 42, was die Betreiber Gerd und Burn in den Tagen davor mit prominenten Gästen aus der Szene feierten, nachdem die Festivitäten zum 40. Wiegenfest der Corona-Pandemie zum Oper gefallen waren und 42 gemäß Douglas Adams ja ohnehin die Antwort auf alle Fragen des Universums darstellt. Am Freitag Nachmittag lauschte ich der Science-Fiction-Autorin Aiki Mira bei der Lesung aus ihrem 2022 erschienen Roman Titans Kinder. Anschließend beantwortete die Hamburgerin auch Fragen aus dem Publikum und erklärte die Hintergründe der Entstehung ihres Buches. Ich bin mit dem Roman jetzt etwa zur Hälfte durch und finde diesen sehr abwechslungsreich. Am Samstag Vormittag/Mittag waren dann Christoph

(c) Hermkes Romanboutique

Kloiber, Erfinder des bajuwarischen Superhelden Tracht Man und Betreiber des Verlages Plem Plem Productions, sowie Zeichner Sascha Dörp und ein paar Cosplayer (etwa als Tracht Man!) zugegen. Am Sonntag gab es dann noch einen einstelligen Geburtstag im Familienkreis. Heute und morgen werden zwei Tage meines Resturlaubs aus dem Vorjahr abgefeiert.

Beiträge der Woche
Operation Fortune
Mein Filmjahr 2022



Fragen der Woche

1. Man mag von Tilda Swinton halten, was man möchte, aber bei ihrer Auswahl an unterschiedlichsten Rollen in unzähligen Filmen wird es alles andere als langweilig.

2. Wenn es um das Thema Dokus geht erweist sich oft der deutsch-französische Kultursender Arte als richtige Adresse, siehe die herausragenden Beiträge Nosferatu – Ein Film wie ein Vampir und Der Ökothriller Soylent Green von 2022.

3. Baz Luhrmann hat ja einen ganz spezifischen Style oder auch Look, denn seine Filme sind visuell immer sehr intensiv und vor allem rasant geschnitten. Das gefällt mir persönlich sehr gut. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass dieser Stil für andere anstrengend sein mag.

4. Wäre schon großartig, wenn die beiden Kinos in der Stadt dieses Jahr endlich mal alle aktuellen Filme, die ich sehen möchte, auch zeigen würden. Bei den ersten beiden Filmen (Operation Fortune und The Banshees of Inisherin) hat es schonmal geklappt.

5. Im noch jungen Jahr habe ich mich ja bereits für die erste Staffel der australischen Roadmovie-Serie Upright von 2019 mit Schauspieler/Musiker Tim Minchin und House of the Dragon-Entdeckung Milly Alcock in den Hauptrollen begeistern können, die ich zufällig im Rahmen meines WOW-Abos entdeckt hatte. Im November 2022 ist eine zweite Season erschienen.

6. Filme und Serien schauen sowie dazu eher ziellos im Internet surfen vertreibt mir noch immer in bester Manier die Zeit und macht einen Großteil meiner Freizeit aus. 😉

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 


Mein Filmjahr 2022

15. Januar 2023

Nach dem Ende der Review-Nachlese heißt es nun Vorhang auf für den Rückblick auf mein filmisches Jahr 2022! Wie gewohnt mit ausführlicher Analyse.

Nach der Rückschau auf mein Musikjahr 2022 dreht sich heute alles um die 2022 gesichteten Filme. Aus 2021 hatte ich die Hoffnung mitgenommen, nach den eingeschränkten Corona-Jahren wieder meine etwa 20 Kinobesuche pro Jahr zu schaffen. Das gelang auch, denn 2022 war ich 22 x im Kino, dreimal waren es Wiederaufführungen bekannter Klassiker, siehe weiter unten bei “Nicht (ganz) aktuellen Filme”. Auf der großen Leinwand konnte ich also 19 aktuelle Filme sehen sowie weitere 17 im Stream. DVDs oder BluRays zu neuen Streifen habe ich 2022 gar keine gekauft, was allerdings nicht heißt, dass meine Sammlung physischer Datenträger dieser Art nicht doch Zuwachs bekommen hat. 2022 stehen also 36 aktuelle Filme zu Buche, 33 davon Langfilme und entsprechend drei Kurzfilme. Das sind sechs weniger als im Vorjahr (42 Filme, 37 Langfilme, 5 Kurzfilme; 13 Kinobesuche, eine Wiederaufführung) aber exakt genauso viele wie 2020.

Der leichte Rückgang in quantitativer Hinsicht lässt sich aber verschmerzen. Denn mit einer Durchschnittswertung von 7,55 von 10 Punkten war das Kinojahr 2022 das beste seit Beginn meiner Statistik, also seit 2010 (siehe Diagramm-Grafik). Während die drei schlechtesten Wertungen ebenso ausfielen wie 4/10 gab es das erste Mal seit Langem wieder einen aktuellen Kinofilm mit der Höchstwertung, ein seltenes Ereignis. 25 von 36 Filmen, also mehr als zwei Drittel, wurden mit acht oder mehr Punkten bewertet. Kleiner Funfact noch am Rande: den 22 Kinobesuchen stehen übrigens 23 Konzertbesuche (letzteres mein persönlicher Rekord) gegenüber. Für das Kinojahr 2023, für welches schon zwei Filme zu Buche stehen, wünsche ich mir, was ich mir eigentlich jedes Jahr wünsche: dass die Kinofilme, welche ich sehen möchte, hier in der Provinz auch im Kino gezeigt werden. Denn auch wenn es mittlerweile mit zeitnahen Veröffentlichungen als Stream oder auf DVD/BluRay viel einfacher ist aktuelle Filme “nachzuholen”, so ist und bleibt ein Kinobesuch doch ein spezielles Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

Teil 1: Aktuelle Filme 2022
(F=Festival, K=regulärer Kinostart, S=Streaming)

0 x 0 Punkte, 1 Punkt, 2 Punkte oder 4 Punkte

1 x 3 Punkte
Tod auf dem Nil (2022) (K)

2 x 5 Punkte
Mad Heidi (S)
Wu Assassins: Fistful of Vengeance
(S)

2 x 6 Punkte
The Bubble (2022) (S)
Tiefe Wasser (2022) (S)

6 x 7 Punkte
Blutsauger (K)
Bodies Bodies Bodies (K)
The Menu (2022) (K)
Metal Lords (S)
Mona Lisa and the Blood Moon (K)
X (2022) (S)

20 x 8 Punkte
Arracht (F)
Beyond the Infinite Two Minutes (S)
Elvis (2022) (K)
Glass Onion: A Knives Out Mystery (S)
The Gravedigger’s Wife (F)
Guillermo del Toro’s Pinocchio (S)
Introducing, Selma Blair (F/S)
Medea Forgives Jason: Part I (Kurzfilm) (S)
Medea Forgives Jason: Part II (Kurzfilm) (S)
Memoria (2021) (S)
Men (2022) (S)
Moonage Daydream (K)
Murder Party
(2021) (F)
Nightmare Alley (S)
Ninjababy (F)
The Northman (K)
Petite Maman (K)
Sargnagel: Der Film (F)
Spencer (K)
Three Thousand Years of Longing (S)

4 x 9 Punkte
Belfast (K)
Licorice Pizza (K)
Medea Forgives Jason: Medea’s Lament for Colchis (Kurzfilm) (S)
She Will (F)

1 x 10 Punkte!
Everything Everywhere All At Once (K)

 

Nach meinem persönlichen Rekord von 2021 mit 95 gesichteten Filmen (42 aktuelle, 53 nicht aktuelle) konnte 2022 da nicht ganz mithalten. Zusätzlich zu den oben aufgeführten 36 aktuellen sah ich noch 45 nicht aktuelle Streifen, nämlich 36 Langfilme und 9 Kurzfilme, wobei 5 davon nicht rezensiert wurden. Einen Film wurde im letzten Jahr sogar zweimal angesehen. Das macht für das Filmjahr 2022 insgesamt 81 Filme (69 Langfilme, 12 Shorts). Zugegebenermaßen hatte ich irgendwie auf dem Schirm, dass es etwa 90 sein würden. Die Fehleinschätzung liegt wohl darin begründet, dass man bei Letterboxd (zu meinem Profil) auch Fernsehfilme (siehe demnächst in meinem Rückblick auf das Fernsehjahr) einloggen kann. Was die Bandbreite und Qualität der Werke angeht auf jeden Fall ein denkwürdiges cineastisches Jahr, mit sehr geringer Blockbuster-Quote.

 

Nicht (ganz) aktuelle Filme
(in der Reihenfolge der Sichtung; RW=Rewatch, WA=Wiederaufführung im Kino)

Top Secret! (RW) (siehe unten)
Soylent Green
The Happytime Murders
La Cage (2016) (Kurzfilm)
Nosferatu Eine Symphonie des Grauens (WA)
Imagination – A psychedelic trip in 2021 (Kurzfilm) (RW)
Mulholland Drive (WA)
Dune: Part One (RW)
Alle Mörder sind schon da
Worst Case Scenario (2014)
Geliebte Schwester
Jäger der verschollenen Galaxie
The Green Knight
James Bond: In Service of Nothing (Bootleg Universe) (Kurzfilm)
Der Prinz von Jütland
The Witch (2015)
Flash Gordon (1980) (RW)
Mindhorn
La Boum – Die Fete
Neues vom WiXXer (RW)
La Boum 2 – Die Fete geht weiter
Top Secret! (RW)
Planet of the Tapes – Flashback ins Zeitalter der Videotheken
Moulin Rouge! (RW)
Die Kunst zu lieben
In der Natur (Kurzfilm)
Tiger & Dragon (RW/WA)
Caprice (1986) (Kurzfilm)
The Cocoanuts (1929)
Cycling the Frame (Kurzfilm)
The Invisible Frame
Orbital: The Box (Kurzfilm)
David Bowie: The Stars (Are Out Tonight) (Kurzfilm)
Hai-Alarm auf Mallorca
Orlando (1992) (RW)
Die Klapperschlange
James Bond jagt Dr. No (RW)
Frankenstein Junior (RW) (Horroctober 2022)
Lux Æterna (2019) (Horroctober 2022)
Das weiße Rentier (1952) (Horroctober 2022)
Teknolust
Friendship’s Death
Das melancholische Mädchen
Die Versuche des Naum Kotik
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973) (RW)
Ukrainian Folk Tale About the Murdered Sister (Kurzfilm)

Demnächst folgen der Rückblick auf das Fernsehjahr sowie die Verleihung der MWJ Film Awards und der MWJ Television Awards 2022.

 

 


Tilda Swinton Festival: TTYoL und Pinocchio

9. Januar 2023

Bevor ich es wieder vergesse geht es heute um gleich zwei Beiträge des Tilda Swinton Festivals, welche ich bereits im Dezember gesichtet hatte: Three Thousand Years of Longing von George Miller und Guillermo del Toro’s Pinocchio.

(c) Leonine

Auch 2022 war für meine schottische Lieblingsschauspielerin ein erfolgreiches Jahr. In den deutschen Kinos startete Memoria, ihr gemeinsam mit dem Thailänder Apichatpong Weerasethakul gedrehter Film, den ich leider nur im Stream sichten konnte. Auf der großen Leinwand war außerdem das Fantasymärchen Three Thousand Years of Longing zu sehen. In dem bildgewaltigen Epos spielt Tilda eine sich in ihrer Einsamkeit behaglich eingerichtete Literaturwissenschaftlerin, die auf einen Flaschengeist (Idris Elba) trifft, der ihr drei Wünsche erfüllen möchte. Warum TTTYoL so ein schöner Film ist habe ich versucht, in meiner Rezension auf Vieraugen Kino zu skizzieren.

(c) Netflix

Kurz im Kino und dann auf Netflix wurde Guillermo del Toro’s Pinocchio, die im besten Sinne eigenwillige Version des vielfach verfilmten italienischen Kinderbuchs vom mexikanischen Filmemacher, veröffentlicht. Zum überaus prominenten Voicecast gehört neben David Bradley, Ewan McGregor, Ron Perlman, Christoph Waltz sowie Cate Blanchett eben auch Tilda Swinton, hier in einer Doppel-Sprechrolle als blaue Fee und personifizierter Tod. Mehr dazu hier bei Vieraugen Kino.

Welche weiteren Werke mit der ikonoklastischen Ausnahme-Performerin dieses Jahr noch gesichtet und rezensiert werden steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. Lasst euch überraschen.

 


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