Media Monday #534

20. September 2021

Der Herbst naht mit leisen Schritten. Wie gewohnt mit sieben Fragen kommt jeden Montag der Media Monday

Endlich! Das erste von zwei absoluten Kinohighlights dieses Jahres ist gesichtet. Am Samstag erlebte ich Denis Villeneuves Version von Frank Heberts Roman Dune – Der Wüstenplanet bzw. Teil 1 davon auf der großen Leinwand. Kaum ein anderer aktueller Film ist so für dieses Medium gemacht. Wie gut mir die dritte Adaption im Vergleich zur ersten und zweiten gefallen hat, lest ihr im unten verlinkten Review. Das Spice muss fließen, äh ich meine die Zuschauer müssen scharenweise in die Kino strömen, damit Teil 2 auch gedreht wird.


Beiträge der Woche
Dune: Part One
JT LeRoy
Star Trek: Lower Decks – Staffel 1


1. Selten habe ich ein so überzeugendes Ensemble erlebt wie bei David Copperfield – Einmal Reichtum und zurück von Armando Ianucci, unter anderem mit Dev Patel, Peter Capaldi, Hugh Laurie, Ben Whishaw und Tilda Swinton.

2. Ein Film steht und fällt ja oft mit einer wirklich guten Idee und einer authentischen oder konsequenten Umsetzung.

3. Die traurige Tatsache, dass sich trotz vieler massiver Probleme auf der ganzen Welt wenig bis nichts bessert, macht jetzt nicht unbedingt Mut für die Zukunft.

4. Ein umfallender Sack Reis ist ja wohl spektakulär sondergleichen, schließlich bekommt man das nicht jeden Tag zu sehen. Oder etwa doch?

5. Von all den angekündigten Serienprojekten fiebere ich am meisten der Herr der Ringe-Serie entgegen, auch wenn ich viele andere kaum weiß, was da genau kommen wird.

6. Das Thema Buch-Adaptionen ist so präsent wie eh und je und Dune: Part One von Denis Villeneuve ist schon die dritte Adaption des betreffenden Romans von Frank Herbert aus dem Jahre 1965. Teil 2 kommt hoffentlich auch noch.

7. Zuletzt habe ich zwei Reviews an einem Tag (fertig-)geschrieben und das war sehr zufriedenstellend, weil ich diesen Monat bisher noch nicht zu viel gekommen bin.

 

 

 

 

 


Media Monday #533

13. September 2021

Nach einem abwechslungsreichen Wochenende startet die neue Woche wie üblich mit dem Media Monday.


Am Sonntag vor einer Woche hatte ich die Gig-lose Zeit endlich mit einem richtigen Konzert beenden können. Konzerte Nummer zwei und drei folgten am vergangenen Wochenende. Am Freitag eröffnete Sara Teamusician die STRAMU Pflastertönen im Hof des Würzburger Rathauses. Die Singer-Songwriterin kommt ursprünglich aus der Mongolei und studiert in Würzburg Medizin. Ihre überaus entspannt-verträumten Songminiaturen in Deutsch oder Englisch leben vor allem on der sanften Stimme der Sängerin. Begleitet wurde sie nicht wie sonst von Kontrabassist Janosch Korell, sondern von Johannes Liepold an der Bassklarinette. Bis Jahresende soll das Debütalbum Tagträumer erscheinen.

Am Samstag verließ ich die Geburtstagsfeier meines Onkels direkt nach dem Abendessen um rechtzeitig für das nächste Konzert am Start zu sein. Das Jugendkulturzentrum B-Hof feierte seinen 30. Geburtstag wie man das so macht: mit acht Bands an zwei Tagen. Mir genügten davon allerdings 12,5 Prozent namens The Instant Voodoo Kit. Die Würzburger Zirkus-Swing-/Gypsy-Jazz- und Dark-Cabaret-Formation spielte (wohl aufgrund der kleinen Bühne) nur mit sieben statt wie sonst einem Dutzend Musiker auf. Doch nicht nur ich war begeistert, auch das anwesende Jungvolk ließ es sich teilweise nicht nehmen, ausgelassen zu tanzen. Nach gut 30 Minuten war leider Schluss mit dem knalligen Voodoo-Zauber, aber TIVK habe ich nun als einzige Band bisher viermal live erleben dürfen. Blackmore’s Night, Dead Can Dance, Hildegard von Binge Drinking und Worldservice Project schaffen es (bisher) nur auf drei Konzertbesuche von mir.

 



Beitrag der Woche
In the Mood for Love

Fragen der Woche

1. Die mehr oder minder schwelenden Konflikte in unzähligen Krisengebieten sind leider so verhärtet, dass diese kaum gelöst werden können.

2. Mich ärgert allein die Tatsache, dass zu viele Nazis auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl stehen.

3. Es ist schon wundervoll, dass es die Möglichkeit gibt, wieder auf Konzerte zu gehen. Was habe ich das vermisst!

4. Ich verstehe ja nicht so ganz, wieso irgendjemand die bei 2. genannte politische Richtung wählt. Denn die Nazis lösen keine Probleme, sie machen aller nur noch schlimmer.

5. Gladiator ist merklich überbewertet, aber die Musik von Hans Zimmer, Lisa Gerrard & Co kann sich hören lassen.

6. Wäre schon toll, wenn es bald mal wieder eine neue Bundesregierung gäbe, welche die vielen gravierenden Probleme wirklich mal in Angriff nimmt. Weitere 4 Jahre gefühlten Stillstand brauch kein Mensch.

7. Zuletzt habe ich nach knapp zwei Wochen endlich wiedermal eine Filmkritik vollendet (siehe oben) und außerdem einen neuen Film gesehen, nämlich JT LeRoy von Justin Kelly und das war einerseits befreiend, weil ich in letzter Zeit wegen des verstärkten Arbeitsaufkommens im Büro zu wenig bis nichts gekommen bin und außerdem interessant, weil ich auf den Film mit Laura Dern als Schriftstellerin, die ihre Schwägerin (Kristen Stewart) als „Darsteller“ für ihr fiktionales Alter Ego engagiert, sehr gespannt war und über die wahre Begebenheit, auf welcher die Story beruht, vorher so gut wie nichts wusste.

 

 


Media Monday #532

6. September 2021

Musik, Musik, da frohlockt der kleine mwj! Und füllt beschwingt die heutigen Fragen des Media Mondays aus…

Das überaus angenehme Wochenende ließ ich mit einem musikalischen Sonntag ausklingen. Während ich die Review zur deutschen Netflix-Endzeit-Serie Tribes of Europa (siehe unten) schrieb hörte ich mich quer durch meine CD-Sammlung: nach einem Live-Album von Chris de Burgh (Mama ist Schuld), mehreren Samplern mit Irish Folk über The Blue Ship hin zu Julia Holters Live-Studio-CD In the Same Room. Und wie lässt sich ein lauer Spätsommersonntagabend besser begehen als mit einem echten Live-Konzert, nach fast zwei Jahren konzertischer Dürre. Beim Würzburger Umsonst & Draußen spielten Widersacher aller Liedermacher auf. Die Musik der ebenso aus der unterfränkischen Domstadt stammenden Gruppe mit ihrem Oberpfälzer Frontmann Matze Wolf wird als „Bavarian-Pop-Cabaret“ bezeichnet und bewegt sich aus meiner Sicht irgendwo zwischen Folk/Volksmusik, Jazz, Reggae und Rock. Es war jedenfalls ein schönes Erlebnis. Obwohl mir die Performance gegen Ende ein wenig zu gemächlich daherkam so ging mir bei den ersten zwei, drei Liedern wahrlich das Herz auf. Musik als Zuschauer unmittelbar live erleben, das hat mir einfach zu sehr gefehlt. Nächstes Wochenende gibt es dann gleich zwei Konzerte! 🙂

 


Beiträge der Woche

Children of Dune
Tribes of Europa
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 2)


Fragen der Woche

1. Im direkten Vergleich zwischen Endzeitserien schneidet Tribes of Europa schlechter als etwa Into the Badlands ab.

2. Das Blockbusterkino wirkt schon ein wenig uninspiriert, wenn man mit wenigen Ausnahmen immer wieder die gleichen Geschichten auf die große Leinwand bringt. Innovation sieht anders aus.

3. Es könnte richtig spannend werden, zu sehen wie sich die Welt zum Positiven ändert. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

4. In Filmen sieht es immer so einfach aus, eine Sprache, Fertigkeit (z.B. Kämpfen) oder Sportart zu erlernen bzw. zu perfektionieren. Meist erfolgt das in einer kurzen Montageszene, welche für solche Zwecke wahrscheinlich erfunden wurde. Ich möchte auch mal was in einer Montageszene erlernen.

5. Christian Tramitz hat früher in der deutschen Synchronfassung von Saber Rider and the Star Sheriffs als Sprecher von Colt „mitgespielt“, heutzutage kennt man ihn als Comedian/Schauspieler, etwa in der Bullyparade und den daraus resultierenden Kinofilmen sowie Serien wie Hubert und Staller.

6. In der Rückschau ist Galadriel wirklich kaum gealtert, wenn man bedenkt, dass sie mehrere Jahrtausende auf dem Buckel hat. Da blickt es sich gern in den Spiegel.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 

 


2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 2)

3. September 2021

Nachdem der Start meiner Reihe zu den besten Serien der vergangenen Dekade schon wieder fast zwei Monate her ist muss es endlich mal mit dieser besonderen Bestenliste weitergehen, heute mit den Plätzen zehn bis sechs.

In der Vorauswahl meiner Bestenliste der Jahre 2010 bis 2019 (Grundvoraussetzung: Serienpremiere oder Erstausstrahlung neuer Folgen zwischen dem 01.01.2010 und dem 31.12.2019) mussten leider ein paar harte Entscheidungen getroffen werden. Diesen „Honourable Mentions“ war der Beitrag vom 11. Juli gewidmet. Natürlich könnte ich meine Top-Serien der 2010er auch auf einmal bekannt geben, aber ich habe mich für die Peter-Jackson-verfilmt-den-Hobbit-Strategie entschieden. Das heißt also statt einem oder zwei Beiträgen gibt es drei! 😉

Die Plätze 10 bis 6

10 The Crown (2016-?) *
Staffeln 1 bis 3 (30 Folgen)
Zu den absolut hochwertigen Prestige-Produktionen des mittlerweile umstrittenen Streaminggiganten Netflix gehört diese von Zeitgeschichtsexperte Peter Morgan konzipierte und fast allein geskriptete Historienserie über die englische Krone und die Regierungsjahre der aktuellen britischen Königin Elizabeth II. seit 1952. The Crown punktet nicht nur mit einer glänzenden Besetzung, etwa Claire Foy (Staffeln eins und zwei) und Olivia Colman (Staffeln drei und vier) als britische Monarchin, und einem unfassbar opulenten Szenenbild, sondern auch einer immer wieder lehrreich-spannenden Aufarbeitung der Hintergründe. Im Dezember 2020 erschien die vierte Season. Fünf und sechs (mit Imelda Staunton als Elizabeth II.) sind für 2022 bzw. 2023 geplant.

9 Lerchenberg (2013/2015)
Staffeln 1 und 2 (8 Folgen)
Zum 50. Geburtstag im Jahre 2013 gönnte sich das Zweite Deutsche Fernsehen eine bissige Sender-Comedy über sich selbst. TV-Redakteurin Billie (Eva Löbau) muss sich darin mit dem selbstverliebten, schwierigen Schwiegernmüterschwarm und Altstar Sascha Hehn (himself) auseinandersetzen, dem sie ein Comeback bescheren soll. Bereits in Staffel 1 parodiert man gekonnt das öffentlich-rechtliche Fernsehen, doch in der zweiten Staffel lassen die Autoren Niels Holle, Marc O. Seng und Felix Bender sämtliche Scheuklappen fallen, zelebrieren dabei eine gnadenlose Mediensatire, welche den Finger genau in die Wunden der ZDF-Bräsigkeit legt und im Finale passenderweise den furiosen Jan Böhmermann aufbietet. Leider ging es nach Season 2 nicht weiter und so bleibt Lerchenberg mit einer Gesamtlänge von nur etwa 200 Minuten in acht Folgen die kürzeste Serie in dieser Bestenliste.

8 Love (2016-2018)
Staffeln 1 bis 3 (34 Folgen)
Kaum etwas wird so idealisiert, vereinfacht und falsch dargestellt wie romantische Beziehungen in Filmen, teilweise aber auch in Serien. Nicht so in Love von Judd Apatow, Lesley Arfin und Paul Rust. Der spießige Privatlehrer Gus (Rust), der minderjährigen Schauspielern Unterricht während des Drehs gibt, trifft auf die Radioredakteurin Mickey (Gillian Jacobs), die mit etlichen Suchtproblemen zu kämpfen hat. Die dritte im Bunde ist Bertie (Claudia O’Doherty), Mickeys sonnige, australische Mitbewohnerin. Gus und Mickey erleben eine Beziehung mit Höhen und Tiefen, die aber immer authentisch und bodenständig bleibt. Nach drei Staffeln wurde die Dramedy-Serie mit einem wundervollen Ende abgeschlossen.

7 Orphan Black (2013-2017)
Staffeln 1 bis 5 (50 Folgen)
Clone Club forever! Eine junge Frau in Schwierigkeiten erfährt, dass sie nur eine von vielen Klonen ist. Gemeinsam mit ihrer Familie und ihren „Schwestern“ kämpft sie gegen die Machenschaften unterschiedlicher Konzerne/Wissenschaftler und für die eigene Selbstbestimmung. Der Hauptgrund warum die kanadisch-amerikanische Science-Fiction-/Mystery-Serie hier auftaucht: Tatiana Maslany, die wirklich alle weiblichen Klone des „Leda-„Programms verkörpert. Und weil ihr das so grandios gelingt vergisst man zwischenzeitlich, dass hier ein und dieselbe Schauspielerin etwa ein Dutzend verschiedene Rollen spielt. Aber nicht vergessen darf man das starke, weitere Ensemble, welches ihr zur Seite steht, in einer über fünf Staffeln spannend entwickelten Show.

6 Game of Thrones (2011-2019)
Staffeln 1 bis 8 (73 Folgen)
Was Peter Jacksons dreiteilige Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Romanepos Der Herr der Ringe für Fantasykino darstellt, das ist Game of Thrones, die Adaption von George R.R. Martins Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer durch David Benioff und D.B. Weiss, für Fantasy im TV. In den ersten sechs Staffeln bot GoT über weite Strecken herausragendes Fernsehen und vor allem in den ersten Jahren eine überaus werkgetreue Umsetzung der literarischen Vorlage. Doch weil Meister GRRM mit den beiden ausstehenden Romanen nicht nachkommt und sich Benioff/Weiss für Action entschieden haben anstatt der Geschichte ausreichend Raum für ein rundes Ende zu geben wirkten die beiden finalen Seasons durchwachsen und völlig überhastet. Ohne diesen bedauerlichen und unnötigen Qualitätsabfall würde GoT sehr wahrscheinlich weiter oben in der Liste stehen.

* noch nicht vollendet


Nun zu euch: was sind eurer Meinung nach die besten Serien der Jahre 2010 bis 2019?

Demnächst: Die Top 5 der besten Serien der vergangen Dekade!

 

 

 

 


Media Monday #530

23. August 2021

Wulf, unser hochgeschätzter Meister, macht diese Woche Ernst und wird in den Hafen der Ehe einlaufen. Doch erst einmal beanworten wir sieben andere (heute romantiklastige) Fragen/Lückentexte beim heutigen Media Monday und nicht zwangsläufig nur mit Ja. 😉

Beiträge der Woche
Avengers Grimm 2: Time Wars
Dune – Der Wüstenplanet (2000)


Fragen der Woche

1. Rauschende Feste, wie sie in Film und Fernsehen gern präsentiert werden, dürften in der Realität den finanziellen Rahmen von Normalverdienern sprengen. Außerdem erscheint es mir sehr unrealistisch, dass man etwa wie im Film Table 19 die losen Bekanntschaften der Eltern oder andere wildfremde Leute zum eigenen Fest einlädt.

2. Einschlägige Filme diktieren eine Idee von Liebe und Romantik, die das komplexe Themenfeld zu stark vereinfacht und Liebe/Romantik auf eine simple Formel beschränkt.

3. Wenn es darum ginge, einen großartigen Liebesfilm zu empfehlen, so muss hier an dieser Stelle natürlich der großartige In the Mood for Love von Regisseur Wong Kar-Wai genannt werden, den ich vor ein paar Wochen sogar im Open-Air-Kino erleben durfte. Wundervolle Bildkompositionen, tolle Kostüme, traumhafte Musik, mit Tony Leung und Maggie Cheung zwei tolle Darsteller und eine eigenwillige Dramaturgie, welcher der ganzen Geschichte einen überaus realistischen Touch gibt, machen dieses Kunstwerk aus dem Jahre 2000 zu einem Fest der Sinne. Ganz weit oben auf der Liste meiner Lieblingsfilme und übrigens auf Platz 2 der „BBC’s 100 Greatest Films of the 21st Century“-Liste.

4. So manche Szenen aus Moulin Rouge (2001, Regie: Baz Luhrmann) bewegt mich ein ums andere Mal, wenngleich ich das Filmmusical jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen habe. Ein Rewatch ist auch aufgrund des 20jährigen Jubiläums bald mal fällig.

5. Die mitunter schönste Liebeserklärung oder -beweis: die andere Person so zu nehmen, wie diese eben ist.

6. An manchem Klischee ist ja auch durchaus was dran, denn sonst würden diese sicherlich in Vergessenheit geraten.

7. Zuletzt habe ich mit der Familie die standesamtliche Hochzeit meiner Cousine gefeiert, mich wieder auf den Wüstenplaneten gebeamt (siehe oben) und bin auch wiedermal ins Kino, nämlich in Promising Young Woman von Oscar-Gewinnerin Emerald Fennell, und das war abwechslungsreiches Wochenende, weil es nicht viele Wochenenden mit Hochzeit und Kinobesuch gibt.

 

 

 

 


Media Monday #529

16. August 2021

Der Media Monday muss laufen. Auch am heutigen Montag, welcher die zweite Augusthälfte einläutet.



Nur nicht den Kopf in den Sand stecken! Schon bald (am 16. September 2021) wird mit Denis Villeneuves Neuverfilmung von Frank Herberts Roman Dune – Der Wüstenplanet eine der wenigen wirklich potenzialträchtigen Blockbuster dieses Jahres in die Kinos kommen. Passend dazu habe ich mir in den letzten Tagen die Verfilmung von David Lynch in beiden Fassungen erneut angesehen. Die beiden Miniserien Dune (2000) und Children of Dune (2003) stehen noch aus.

Doch vor meinem medialen Kurzurlaub auf dem paradiesischen Arrakis konnte ich endlich mein verspätetes Geburtstagsgeschenk in Empfang nehmen: meine langersehnte Soundbar mit Subwoofer-Lautsprecher! Das restliche Wochenende wurde die Wohnung mit guter Musik in verbessertem Raumklang beschallt.

Unterstützt durch Produktdeplatzierung 😉


Beiträge der Woche
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (Kinofassung)
Dune – Der Wüstenplanet (1984) (TV-Fassung)


Fragen der Woche

1. Gerne würde ich mit der Hilfe eines Navigators der Raumgilde zu entfernten Orten reisen, ohne mich bewegen zu müssen.

2. Das Zuchtprogramm der Bene Gesserit kann mir gestohlen bleiben, denn ich möchte keine Kinder in die Welt setzen. Meine Gene sprechen auch nicht unbedingt dafür 😉

3. Zugegeben, es ist schon so, dass Baron Vladimir Harkonnen ein massives Gewichtsproblem hat.

4. Wenn ich die freie Wahl hätte, ob ich auf dem Wüstenplaneten Arrakis oder dem Wasserplaneten Caladan leben könnte, würde ich mich für letzteren entscheiden.

5. Die enorme Qualität von David Lynchs Version von Dune muss man ja auch anerkennen, schließlich handelt es sich bei diesem Film um ein bizarres und eindrucksvolles Science-Fiction-Epos.

6. Es gäbe schon merklich Schlimmeres, als die Häufigkeit der Verfilmung von Frank Herberts Roman Der Wüstenplanet. Denn auch wenn ich bisher noch nicht alle bisherigen Adaptionen vor dem Kinostart von Denis Villeneuves Version einer weiteren Sichtung unterzogen habe so erscheinen sie mir doch alle auf ihre jeweils eigene Art gelungen.

7. Zuletzt habe ich beide Fassungen der Dune-Verfilmung von David Lynch (aka Alan Smithee aka Judas Booth) gesehen und rezensiert sowie mit der 2000er Miniserie von John Harrison angefangen und das war sandig, weil ein Großteil der Handlung eben auf einem Wüstenplaneten spielt. Außerdem frage ich mich seitdem ob die Herrenpflege-Produktserie von Old Spice oder die Spice Girls in irgendeinem Zusammenhang mit dem Dune-Franchise stehen.

 

 

 


Media Monday #528

9. August 2021

Das Wochenende ist wieder wie im Flug vergangen. Schon wieder Montag und wie üblich warten die Fragen des Media Mondays auf Antworten. Na dann mal los!

Beiträge der Woche
Old (2021)
Frau Jordan stellt gleich: Staffel 2

Fragen der Woche

1. Einfach mal wieder auf ein Konzert gehen ist etwas auf das ich mich sehr freue. Gut möglich, dass es in ein paar Wochen soweit sein wird.

2. Nach all den Verschiebungen befinden sich die Kinos immer noch nicht im Normalbetrieb.

3. Maßlos unterschätzt und leider auch ziemlich unter dem Radar gelaufen sind hochklassige Serien wie Penny Dreadful und Legion. Und ja, ich nenne sie hier nicht zum ersten Mal. 😉

4. Wenn es nur eine Alternative gäbe, um die Welt besser zu machen.

5. Der bevorstehende Kinostart der Neuverfilmung von Dune macht ja immer wieder richtig Lust, die bisherigen Adaptionen anzuschauen. Damit habe ich dieses Wochenende auch angefangen.

6. Es ist schon einige Zeit her, aber ich habe ja mal zu keiner Zeit eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen.

7. Zuletzt habe ich versucht, einen Regenbogen zu fotografieren und das war gar nicht so einfach, weil ich nicht wirklich fotografieren kann. Das Ergebnis ist trotzdem ganz ordentlich geworden.

 

 


Media Monday #527

2. August 2021

Lasst uns in den August starten, mit einer neuen Folge des Media Mondays

Beiträge der Woche
Masters of the Universe: Revelations – Teil 1
Palm Springs (2020)
Vorsicht! Irrtum!


Fragen der Woche

1. So langsam kommt die Maschinerie Kino wieder ins Rollen und ich werde immerhin meinen fünften Kinobesuch 2021 erlebt haben, wenn dieser Beitrag online geht.

2. Im Duell Streaming- gegenüber Kino-Auswertung derweil scheinen die Auswirkungen der Covid19-Pandemie den Kampf zugunsten von Streaming zu beeinflussen. Dennoch hoffe ich darauf, dass die meisten hochwertigen Filme auch weiterhin erst einmal im Kino zu sehen sein werden.

3. Bei den Filmen von M. Night Shyamalan kommt es mir manchmal so vor, dass er seine Zuschauer nicht unbedingt für sehr intelligent hält.

4. Von den anstehenden Veröffentlichungen der kommenden Wochen freue ich mich auf Promising Young Woman von Oscar-Gewinnerin Emerald Fennell und (etwas weiter in die Zukunft geschaut) natürlich die Dune-Neuverfilmung von Denis Villeneuve sowie die dritte Staffel von Sex Education.

5. Die Lieblingsmusik aus der Jugend ist zumindest bei mir tendenziell natürlich schon eher etwas, das ich mit etwas Distanz betrachte, weil sich mein Musikgeschmack doch massiv weiterentwickelt hat. Ab und zu höre ich dann aber doch gerne mal wieder die Künstler von damals.

6. Ließe man mir die freie Wahl zwischen Seit wann sind Wahlen hierzulande nicht frei? 😉

7. Zuletzt habe ich unter anderem eine neue Rubrik gestartet, mich von einer langjährigen Kollegin verabschiedet (die innerhalb unseres riesigen Arbeitgebers die Stelle wechselt), den Film Old im Kino gesehen sowie zwei Reviews geschrieben (siehe oben) und das war abwechslungsreich und (im Falle des Abschieds) auch bewegend, weil ich somit keine Langeweile hatte und außerdem noch einen tollen Geschenkkorb erhalten habe.

 

 

 

 


Media Monday #526

26. Juli 2021

Es ist wieder Montag. Und dieser Wochentag beschert uns üblicherweise den Media Monday. So auch heute…

Beiträge der Woche
Mission Erde – Staffel 2
Vollblüter

Fragen der Woche

1. Schon schön, dass es mit den Unwettern und Überschwemmungen nicht so schlimm weitergegangen ist. Die Menschheit benötigt aber scheinbar immer noch eine bessere Infrastruktur hinsichtlich eines Warnsystems. Außerdem wird es endlich Zeit, dass mal jemand eine Erfindung macht, mit welcher man ganz schnell überschüssiges Wasser von Hochwasser- in Waldbrand- oder Dürregebiete transportieren kann.

2. Es wäre schon ein mutiger Schritt gewesen, wenn die Politik die Corona-Pandemie zum Anlass für viele fortschrittliche und eigentlich überfällige Neuerungen in vielerlei Bereichen genutzt hätte. Aber mit Mut tut sich die Politik schwer. Wobei ich persönlich nicht den Mut hätte, in die Politik zu gehen. 😉

3. Sich fortwährend im Kreis drehen ist ein herrlich abgedrehtes Vergnügen, denn irgendwann driftet man völlig ab.

4. Bei mir punktet man mit einer potenzialträchtigen Prämisse und einer wirklich gut erzählten Geschichte eigentlich immer, denn beides in Kombination gibt es leider zu selten.

5. Das Werk von Denis Villeneuve mag alles andere als konventionell sein, aber dennoch schafft es der kanadischer Regisseur in den letzten Jahren den Zuschlag für hochbudgetierte Filme wie Blade Runner 2049 (2017) oder Dune (demnächst im Kino) zu erhalten.

6. Kann es sein, dass ein Großteil der Mainstreamfilm 12- bis 14jährige Jungs als Hauptzielgruppe hat? Bedenklich wenn man bedenkt, dass diese Altersgruppe jetzt nicht unbedingt zu den finanzstärksten oder reflektiertesten Zuschauern zählt.

7. Zuletzt habe ich die Reviews zum Film Vollblüter und zur 2. Staffel von Mission Erde geschrieben und das war wichtig, weil ich anschließend ganz beruhigt mit der Sichtung von Season 3 beginnen konnte.

 

 

 


Media Monday #525

19. Juli 2021

Die erste Arbeitswoche nach dem langen Urlaub habe ich gut überstanden. Mal sehen was die nächste so bringt. Aber erst einmal wie üblich der Media Monday

Die vergangene Woche und vor allem das Wochenende standen bei mir deutlich im Zeichen des Klassentreffens zum 20jährigen Abitur-Jubiläum am Samstag. Passend dazu hatte ich ab Mitte der Woche den zufällig bei Oxfam entdeckten Roman Abifeier (2018) von Eric Nil gelesen und am Freitag Abend Jan Georg Schüttes improvisierten Film zum Thema (siehe unten) angesehen. Das Wiedersehen mit meinen Klassenkameraden von damals, von denen ich die meisten 10 Jahre, manche sogar 20 Jahre nicht gesehen hatte, war sehr schön und harmonisch. Die meisten scheinen sich optisch überhaupt nicht verändert zu haben und mittlerweile zieht es viele wieder zurück in die Heimat.

Auf eine klasse Woche!


Beitrag der Woche
Klassentreffen (2019)

Fragen der Woche

1. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und ich frage mich bei einigen Filmen, Serien und vor allem bei diversen Musikern was denn alle daran so toll finden.

2. Es kommt mir so vor, als ob es früher einmal noch keine Smartphones/Handys, (a)soziale Netzwerke und anderen technischen Kram gab. Lang lang ist’s her.

3. Die Verbannung mieser Filme auf Heimkino und Streaming wäre ja auch mal eine Überlegung wert, schließlich wäre dann in den Kinos Platz für die richtig guten Werke.

4. Ich muss schon sagen, dass sich das lange Warten im Fall des oben erwähnten Klassentreffens zum Anlass „20 Jahre Abi“ durchaus gelohnt hat. Nach 15 Jahren hätte man dieses Jubiläum noch nicht feiern können. 😉

5. Danger 5 wird mich wohl auch noch in Jahren begeistern können, denn ich kenne die Serie jetzt schon seit vier Jahren und auch nach mehr als einem Dutzend Sichtungen nimmt der Spaßfaktor nicht ab.

6. Fernab von generischem Einheitsbrei und Retortenprodukten bewege ich mich bei Filmen seit ein paar Jahren schon überwiegend im viel interessanteren Arthouse- und Indie-Kino.

7. Zuletzt habe ich die Wiederholungssichtung der zweiten Staffel von Mission Erde (Earth: Final Conflict) vollendet und das war interessant, weil ich vieles seit der Erstsichtung ab 1999 im linearen Fernsehen vergessen hatte.

 

 


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