Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu

2. April 2020

Er ist böse, er ist mächtig. Und er will die Weltherrschaft: Dr. Fu Manchu! Mit einem antiken Inka-Gift plant der teuflische Asiate seine Gegner ein für alle Mal zu vernichten, in Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu!


Früher war nicht alles besser!

Mit einem hinterhältigen Plan will Dr. Fu Manchu (Christopher Lee) die Weltherrschaft an sich reißen. Ein wiederentdecktes altes Gift der Inkas, gegen das Frauen immun sind, welches für Männer aber erst Blindheit und nach kurzer Zeit den Tod bedeutet, soll das Werkzeug sein. Fu Manchu und seine Tochter Lin (Tsai Chin) entsenden mit dem Gift infizierte junge Frauen in die Metropolen der Welt, um die mächtigsten Herren mit dem Kuss des Todes aus dem Weg zu räumen. Auch Fu Manchus alter Widersacher Nayland Smith (Richard Greene) soll auf diese Weise ausgeschaltet werden. Die hübsche Celeste (Loni von Friedl) küsst Smith und er erblindet sofort. Doch seine Freunde Dr. Petrie (Howard Marion-Crawford) und Carl Jansen (Götz George) sowie die Missionskrankenschwester Ursula Wagner (Maria Rohm) lassen nichts unversucht, um Fu Manchus Versteck im Dschungel Südamerikas aufzuspüren und ein Gegenmittel zu finden…

Vor etwa zehn Jahren stolperte ich im Bonusmaterial einer DVD (möglicherweise war es die von Vampire gegen Herakles) auf den Trailer zu Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu. Auch wenn ich mich über diese trashige Vorschau damals köstlich amüsiert habe so sollte es bis ins Jahr 2020 dauern ehe ich in den „Genuss“ dieses Actionabenteuers kam. Früher (vor meiner Geburt und als meine Eltern noch Kinder bzw. Teenager waren) kam jeder Schund in die Kinos. Dieser Endruck entsteht zumindest, wenn man bedenkt welche B- und C-Movies, die heutzutage sicherlich direkt auf DVD, im Fernsehen oder bei einem Streaminganbieter landen würden, es auf die große Leinwand schafften. Zu diesen zweifelhaften Machwerken gehört auch Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu von 1968. Unter der Ägide des britischen Produzenten Harry Alan Towers erschienen in den 1960ern insgesamt fünf Filme über den chinesischen Superschurken, nach Motiven der Romanreihe von Sax Rohmer. „Todeskuss“ war der vierte Teil und der erste von zweien, der vom berüchtigten spanischen Regisseur Jess Franco inszeniert wurde. Die Hauptrolle in allen fünf Teilen spielte niemand Geringeres als Christopher Lee, der sich seit Dracula (1958) einen Namen als Bram Stokers berühmter Vampir in diversen Produktionen gemacht hatte. Der junge Götz George (nach seinen Winnetou-Nebenrollen und vor seinerm ersten Schimanski-Auftritt) verkörpert hier einen der Helden, den Abenteurer Carl Jansen, eine Art Allan Quartermain für Arme.

Überhaupt wird hier die ganze Geschichte völlig lieblos heruntergekurbelt. Ein paar Nebencharaktere (wobei Charaktere schon zuviel gesagt ist) zuviel, uninspirierte Locationaufnahmen in Brasilien, eine recht chaotische Story, stümperhaft gefilmte Kampfszenen (selbst die Rolle-Rückwarts-Stunts aus Mit Schirm, Charme und Melone sehen besser aus!) und ein Bösewicht mit übelstem Yellowface sowie dem lächerlichsten Schnurrbart der Filmgeschichte. Das schmissige Titelthema von Gert Wilden passt besser zu einer 1970er Samstagabend-Show. Franco „würzt“ diese wild zusammengestückelte Melange aus Südamerika-Western, Abenteuerfilm und Agententhriller natürlich noch mit diversen exploitativen Szenen (leichtbekleidete Frauen in Ketten usw.). Die stereotypisch-rassistische Darstellung von Chinesen allein ist schon schlimm genug. Aber die komplette Produktion so unspannend abzuspulen, unfassbar! Und ich denke jetzt nicht, dass die elf Minuten, um welche die deutsche Version gekürzt wurde, den ganzen Streifen wirklich besser machen. Passend zur Qualität hat Tele 5 diesen Film kürzlich in einer krieseligen 4:3-Fassung gesendet. Vermutlich eine verstaubte VHS-Kassette (die jüngeren unter den Lesern mögen VHS bitte googeln), vom Praktikanten beim Ausmisten im Keller entdeckt.

Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu ist auf DVD erhältlich, auch in einer Gesamtedition mit den vier anderen Fu Manchu-Filmen mit Christopher Lee.

Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu
Abenteuerfilm Deutschland, Spanien, UK, USA 1968. FSK 16. 78 Minuten (gekürzte deutsche Fassung, PAL-DVD). Mit: Christopher Lee, Götz George, Richard Greene, Howard Marion-Crawford, Tsai Chin, Ricardo Palacios, Maria Rohm u.a. Nach Motiven von Sax Rohmer. Drehbuch: Harry Alan Towers alias Peter Welbeck. Regie: Jess Franco.

Credits
Bilder (c) Kinowelt


Review(s) März 2020

2. April 2020

Ausnahmezustand auch hier auf diesem kleinen Blog? Eher nicht, zumindest nicht bei meinem Rückblick auf den März 2020.



Wie gut dass ich im Januar und Februar schon ein Dutzend Mal im Kino war, denn seit gut zwei Wochen sind alle Lichtspielhäuser wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Daher konnte ich im März „nur“ zwei Kinofilme sehen. Wobei Heimkino, Streaming und Serien einigermaßen adäquaten Ersatz bieten. Wie gesagt eine Ausnahmesituation gibt es für mich nur teilweise. Der Alltagstrott bleibt der gleiche. Viel arbeiten und nach Feierabend sowie am Wochenende Medien konsumieren, was dann im Idealfall auch zu Reviews führt.

Bleibt gesund!

Filme
Ein verborgenes Leben (2019)
Emma. (2020)
Shadow (2018)
The Banquet
Polar (Netflix)
What Did Jack Do? (Kurzfilm) (Netflix)

Serien
Sex Education – Staffel 2
The Mandalorian – Kapitel 1

Sonstiges
Fehlanzeige

Außerdem gesehen und (noch) nicht rezensiert
(RW=Rewatch)

Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu

American Gods – Staffel 2, Folge 4 (RW)
Castle – Staffel 6
His Dark Materials – Staffel 1, Folgen 5 bis 8
Saber Rider and the Star Sheriffs – Folgen 19 bis 22 (RW)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 1, Folgen 23 und 24 (RW)
Star Trek: Picard – Staffel 1, Folgen 4 bis 10


What Did Jack Do? (Kurzfilm)

30. März 2020

David Lynch gilt als Meister des surrealistischen Films. Im November 2017 veröffentlichte der amerikanische Filmemacher den Kurzfilm What Did Jack Do? in einem Pariser Museum. Seit Januar 2020 kann man sich den kurzen Streifen bei Netflix ansehen.

Ein Affe, ein Huhn und ein Mord

In einem abgeriegelten Bahnhofsgebäude verhört ein Polizist (David Lynch) einen Verdächtigen in einem Mordfall, nämlich den kleinen Affen Jack (Jack Cruz). Jack gibt sich zu Beginn recht aalglatt, doch dem Polizisten gelingt es mit der Zeit den kleinen Kerl aus der Reserve zu locken…

Auch wenn mir David Lynch schon seit Langem ein Begriff ist, so habe ich von ihm bisher nur Twin Peaks (1990/91), die Orginalserie, den dazugehörigen Film Twin Peaks – Firewalk with me (1992) sowie die 2017er „Rückkehr“ und die gemeinhin als misslungen geltende Verfilmung von Dune – Der Wüstenplanet (1984) gesehen. Twin Peaks hat mich nachhaltig beeindruckt und vor allem hinsichtlich des genialen, absurden Humors sehr überrascht. Zumindest aus humoristischer Gesicht scheint What Did Jack Do? in eine ähnliche Kerbe zu schlagen. Lynch drehte den Kurzfilm bereits 2016, wobei er nicht nur Regie führte und das Drehbuch schrieb, sondern auch Schnitt und Sounddesign sowie die zweite Hauptrolle übernahm. Außerdem war Lynch am Kulissenbau beteiligt. Im November 2017 erfolgte die Weltpremiere im Fondation Cartier pour l’Art Contemporain in Paris, einem Museum für moderne Kunst. Genau zu Lynchs 74. Geburtstag am 20. Januar 2020 erschien das kuriose Filmchen auf Netflix.

Das reduzierte Setting (der ganze Film spielt sich im gleichen Raum ab) und die Schwarzweiß-Bilder verleihen dem 17-Minüter eine stimmungsvolle Film-Noir-Ästhetik. Diese wird durch das im Wechsel von Schuss-Gegenschuss inszenierte Verhör zwar unterstrichen aber durch den Titelhelden gleich wieder karikiert. Denn Jack ist ein kleiner Kapuzineraffe, der dank altmodischer, aber wirkungsvoller Tricktechnik mit einem menschlichem Mund spricht. Im Verlauf der Befragung werden nicht nur Details aus Jacks Leben, sondern auch um seine mögliche Verstrickung in einen Mordfall zu Tage geführt. Dabei werfen sich Affe un Ermittler gegenseitig Dialoge zu, die zum einen aus der Klischeemottenkiste für Kriminalfilme zu stammen scheinen, aber gleichzeitig auch herrlich blumig und schräg daherkommen. Für Fans des Lynchschen Humors sicherlich urkomisch. Da zwischenzeitlich von einer Kellnerin (kleine Rolle für Emily Stofle aka Mrs. Lynch) Kaffee serviert wird und der Polizist eine Zigarette raucht kann man What Did Jack Do? unter Umständen als inoffizieller Nachzügler von Jim Jarmuschs Genussmittel-Episodenfilm Coffee and Cigarettes (2003) sehen. Wenn ich aus meinen bisherigen Lynch-Sichtungen etwas gelernt habe: auf keinen Fall sollte man hier versuchen, alles von vorne bis hinten durch zu interpretieren. Einfach das Gesehene über sich ergehen lassen, egal wie durchgeknallt, albern-absurd, surreal und kurios es wirken mag. Denn dieser kurze Dialog-Krimi hat es wahrlich in sich. Lynch bleibt eben Lynch, auch beim Affentheater.

What Did Jack Do? ist seit dem 20. Januar 2020 bei Netflix abrufbar.

What Did Jack Do?
Kurzfilm/Krimi USA 2017. 17 Minuten. Mit: Jack Cruz, David Lynch u.a. Drehbuch und Regie: David Lynch.

 

Credits
Bilder (c) Netflix.

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Media Monday #457 – Wuxia-Edition

30. März 2020

Während ich die Fragen des heutigen Media Mondays beantworte gleite ich schwerelos durch die Luft und jongliere mit meinen ungesehenen DVDs…



Kleine Randnotiz: Gestern vor elf Jahren (29.03.2009) startete dieses kleine Blog und ist seitdem stetig gewachsen (wenn auch nicht hinsichtlich der Anzahl der schreibenden Personen).

Zurück zum Alltagsgeschehen. Die Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie geht weiter. Nach dem gefühlt 25. Mal Zurückrudern haben meine Chefs entschieden, mein Homeoffice nun endgültig (?) zu streichen. Stattdessen darf meine Kollegin, die ihre Kinder betreuen muss, an zwei Tagen die Woche von zuhause aus arbeiten. Bisher scheinen die Maßnahmen gut zu funktionieren. Wir sind zwar alle gesund, aber aufgrund des für die Jahreszeit üblichen Stress, der durch die Krisensituation noch verschärft wird, mit den Nerven ziemlich am Ende. Von daher bot das Wochenende eine willkommene Abwechslung. Nach der Fertigstellung meines Reviews zu Shadow habe ich gestern gleich noch einen weiteren chinesischen Martial-Arts-Film nachgeschoben, dessen DVD schon seit über zehn Jahren unberührt in meinem DVD-Regal vor sich hin vegetierte: The Banquet. Außerdem habe ich zwei Serienstaffeln vollendet deren Finalepisoden mich beide nicht so würklich überzeugt haben: Season 6 von Castle und die Premierenstaffel von Star Trek: Picard.

Beiträge der Woche
The Banquet
Shadow
(2018)
The Mandolarian: Kapitel 1

Fragen der Woche

1. Um sich Zeit und Langeweile zu vertreiben, taugt meiner Meinung nach Filme und Serien anschauen, Lesen, Musikhören sowie Reviewschreiben immer gut, denn das sind aus meiner Sicht sinvolle Wege mir die Zeit zu vertreiben. Langeweile habe ich eigentlich nur wenn ich irgendwo warten muss und mein mmitgenommenes Buch fertiggelesen ist.

2. Bei Amazon Prime kann man sich übrigens die komplette erste Staffel von Star Trek: Picard ansehen. Das lohnt sich, weil Patrick Stewart auch mit knapp 80 noch in Hochform agiert und die Serie sich spannend gestaltet, wenngleich so manche Wendung etwas zu bemüht wirkt. Staffel 2 kommt wohl nächstes Jahr.

3. Sonst kommt man ja auch viel zu selten dazu, die größten „Leichen“ im SuF zu sichten, wie bei miram Wochenende mit The Banquet geschehen.

4. Wenn es einfach nur um ein wenig Beschallung / Berieselung geht, etwa beim Erledigen der Hausarbeit, da höre ich unterschiedlichste Musik über mein Tablet in der Küche.

5. Was man daheim mindestens so gut genießen kann wie auswärts ist gutes Essen!

6. Der nächsten ausstehenden Steuererklärung ist vielleicht etwas, dem man sich auch mal widmen könnte, schließlich ist es nicht die vom letzten Jahr und jedes Mal springt für mich Geld dabei heraus.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____

 

 



Media Monday #456

23. März 2020

Was ist aktuell der größte Vorteil des Bloggens? Richtig, man muss das Haus nicht verlassen. Von daher geht es hier gleich weiter mit einer neuen, gesunden Ausgabe des Media Monday



Seit Anfang Februar konntet ihr hier an dieser Stelle im Media Monday keinen Eingangstext mehr gelesen, in welchem ich früher gewöhnlich die Ereignisse der Woche zusammengefasst habe. Stattdessen fandet ihr diese Informationen in Kurzform als Antwort zu Frage 7. Doch die aktuellen Entwicklungen, die für fast alle von uns noch nie dagewesene Zustände bedeuten, schreien förmlich danach, etwas zu schreiben.

Wie manche von euch (die mich etwas näher kennen) wissen, leide ich seit Langem an diversen chronischen Erkrankungen. Eine davon, Asthma, macht mich in Zeiten der Corona-Pandemie zu einem Risikopatienten. An dieser Stelle folgt aber gleich die Entwarnung: es geht mir gut. Ich habe keine unüblichen Beschwerden, bin nicht in Quarantäne, hatte keinen Kontakt zu Infizierten und war kürzlich auch nicht in einem der Krisengebiete. Dennoch scheinen sich meine Chefs Sorgen um meine Gesundheit zu machen. Deshalb darf ich seit Donnerstag teilweise Homeoffice machen, was eigentlich ziemlich schwierig ist, wenn man bedenkt, dass sich meine Tätigkeit als Personalsachbearbeiter fast ausschließlich um physische Akten dreht. Der Publikumsverkehr ist bei uns im Büro ohnehin seit letztem Mittwoch bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt. Die unerlässlichen Maßnahmen, um der nicht zu unterschätzenden Bedrohung Herr zu werden, machen vor Niemandem Halt. Und dass ist auch gut so. Denn nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, uns konsequent in unsere Häuser/Wohnungen zurückziehen (vorbehaltlich Arbeit, Einkaufen, Arztbesuche und Spazierengehen), dann schaffen wir es diese neuartige Ausnahmesituation zu überleben.

Die Website letterboxd.com hat die wichtigsten Maßnahmen auf geniale Weise anhand von Filmpostern zusammengestellt:
Link

 

Bleibt gesund!


Doch nun zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags:

Beitrag der Woche
Sex Education: Staffel 2

Fragen der Woche

1. Einer meiner All-Time-Favourite-Actionfilme ist und bleibt ja Matrix. Warum die ganze Chose jetzt weitergeführt wird, wo ich doch die beiden Fortsetzungen von 2003 insgesamt eher durchwachsen fand, erschließt sich mir nicht.

2. Was ich in punkto Action allerdings überhaupt nicht mehr sehen kann ist Wackelkamera in Actionszenen. Da wird man als Zuschauer doch seekrank!

3. Dass die Bösen im Nahkampf immer Nacheinander angreifen oder mit ihren Waffen immer danebenschießen ist auch so ein Klischee, das in beinahe jedem Film bemüht wird, wobei der Held/die Helden dagegen fast immer treffen.

4. Ein verdammt gutes Beispiel, wo nicht nur mitreißende Inszenierung, sondern auch gelungene Geschichte Hand in Hand gehen, ist natürlich die beste Serie des just vergangenen Jahrzehnts: Legion.

5. Ansonsten lässt sich Action ja auch wunderbar mit anderen Genres kombinieren und spontan fällt mir da sofort wenige wirklich gelungene Comicverfilmungen ein, schließlich verkommen manche Filme dieser Art zu reinen Action-und-Effekte-Verhikeln.

6. Hingegen von Captain America: The Last First Avenger hätte ich mir doch deutlich mehr erwartet beziehungsweise ich verstehe nicht, wieso der ansonsten so gefeiert wird, denn dieses doch eher lahme Scifi-Abenteuer liefert nur ein halbgares Nummernfilmchen.

7. Zuletzt habe ich die Pilotfolge von The Mandalorian auf Pro Sieben gesehen sowie das Martial-Arts-Drama Shadow von Regisseur Zhang Yimou auf BluRay gesichtet und das war ein interessantes Kontrastprogramm, weil eines der beiden Werke ein gut halbstündiger Werbefilm ist und das andere nicht. Ihr dürft die beiden Medien jetzt den richtigen Beschreibungen zuordnen. 😉


Media Monday #455

16. März 2020

Kommt jetzt endlich der Frühling? Hoffentlich. Doch bevor mir die Sonne auf den Bildschirm scheint noch schnell die Fragen des heutigen Media Monday in Angriff nehmen…



Beitrag der Woche
Emma (2020)


1. Medienkonsum schön und gut, aber einfach wahllos irgendwas schauen ist so gar nicht mein Ding.

2. Bei der Wahl des nächsten Films, den ich zu schauen gedenke, fällt selbige zu oft auf Werke, die hier in der Provinz natürlich nicht im Kino gezeigt werden und die ich dann vielleicht Jahre später im Heimkino nachhole.

3. Moulin Rouge habe ich ewig nicht mehr gesehen und frage mich ob mir das Musical von Baz Luhrmann nach geschätzten zehn Jahren immer noch so gut gefällt.

4. Oft genug ist/sind es ja bestimmte Themen, Autoren, Regisseure und Schauspieler, die mich zu einem bestimmten Film/Buch/etc. bringen, denn was sollte mich auch sonst zum Konsum des betreffenden Mediums bewegen? Dass der Kabelträger ein Schwippschwagers der Schwiegermutter meiner Cousine ist? Eher nicht.

5. Die häufigen Kinobesuche in kurzer Zeit habe ich jüngst erst für mich entdeckt und zwar dahingehend dass ich in den zweieinhalb Monaten des laufenden Jahres bereits 14mal im Kino war (wenngleich nicht nur in aktuellen Filmen). Sollte ich diese Quote durchhalten können, was angesichts der aktuellen Corona-Krise unwahrscheinlich ist, so käme ich bis Ende 2020 auf ca. 70 Filme. Man wird ja wohl mal träumen dürfen.

6. Wenn es der Menschheit nur gelingen würde, die gravierenden globalen Probleme anzugehen und nicht im egoistischen Kleinklein einfach so weiter zu würgen so könnte sie [die Menschheit] vielleicht eine langfristige Zukunft haben.

7. Zuletzt habe ich meine 51 Stimmen bei der Kommunalwahl abgegeben und außerdem mit einem Freund eine neun Kilometer lange Wanderung unternommen, die wir mit leckerem Essen bzw. Trinken sowie guten Gesprächen in einer Gaststätte ausklingen ließen und das war erquickend und entspannend weil ich so etwas (Wanderung usw.) sonst zu selten unternehme.

 


Media Monday #454

9. März 2020

Bevor mir jetzt gleich die Augen zufallen beanworte ich lieder noch schnell die Fragen des neuen Media Mondays

Beitrag der Woche
Ein verborgenes Leben (2019)


Fragen der Woche
1. Kommen Fragen auf zu meinem Lieblings-Band , kommt mir ja immer als erstes Dead Can Dance in den Sinn, denn dieses australisch-britische Duo bildet den Mittelpunkt meiner musikalischen Universums.
2. Von den Serien meiner Kindheit Jugend wird mir Akte X immer unvergessen bleiben, schließlich hat mich diese Serie viele Jahre gefesselt.
3. Durch den Schleier der Nostalgie betrachtet werden in Filmen und Serien gerne mal Jahrzehnte oder Jahre romantisch verklärt oder ästhetisch überhöht, wie in den letzten Jahren die angeblich so hippen 1980er.
4. Das Kino ist nach all den Jahren noch immer zuverlässig darin, mich zu begeistern und zu fesseln, trotz der technischen Möglichkeiten im Heimkino (BluRay, Streaming usw.).
5. In der Rückschau betrachtet war es vielleicht sogar gut, dass Game of Thrones als Serie eher uninspiriert zu Ende gebracht wurde, schließlich bleibt zumindest noch die Vorfreude auf ein ausführlicheres Finale in den letzten beiden Bänden der Romanreihe (sollten diese noch erscheinen).
6. Gute Filme, Serien und Musik fernab des langweiligen Mainstreams versuche ich ja auch immer Freunden und Familie nahezubringen, einfach weil ich da schon irgendwie einen „Bildungsauftrag“ habe 😉

7. Zuletzt habe ich Freunde in Leipzig besucht, dabei eine Tarotkarten-Ausstellung gesichtet und das erste Mal Absinth getrunken und das war sehr schön und interessant, weil mich diese kreativen Menschen immer wieder begeistern und inspirieren. Der Absinth war allerdings nicht so mein Fall. Grüne Feen oder ähnliches habe ich nicht gesehen.


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