Die 5 Besten am Donnerstag #95

24. Mai 2018

Ausgabe Nr. 95 von Goranas wöchentlicher Blogparade „Die 5 Besten am Donnerstag“ bedeutet heute die fünfte Runde im „100 Filme aus 55 Jahren“-Countdown. Es geht um die erste Hälfte der 1990er…

Die 5 Besten Film der Jahre 1990-1994

(vorhandene Kritiken verlinkt)

1992 Twin Peaks – Der Film
1993 Die Addams Family in verrückter Tradition
1993 Und täglich grüßt das Murmeltier
1994 Dead Can Dance: Toward The Within
1994 Ed Wood

Aus meiner Sicht war vor allem 1993 ein besonders starkes Filmjahr. Aber generell gibt es in der ersten Hälfte der Dekade noch ein paar Kandidaten, die sich einen Platz in der Liste verdient hätten. Ich freue mich schon auf nächste Woche.

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Media Monday #360 (Pentecost Monday)

21. Mai 2018

Egal oder Rosen-, Oster- oder Pfingtmontag, am ersten Tag der Woche gibt es immer sieben Fragen im Media Monday



Wider Erwarten ist dieses Pfingsten der Heilige Geist bisher nicht auf mich herabgegangen. Dürfte auch schwierig werden, schließlich bin ich Atheist. Mein Körper befindet sich dagegen im zufriedenen Faulenzer-Modus, vor allem nach dem gemütlichen Samstagnachmittag bei einer Freundin, deren Mutter uns wie gewohnt unermüdlich bekocht hat. Am heutigen Montag gibt’s dann noch den 33. Geburtstag meines Cousins.

Doch vorher noch sieben hochgeistige Fragen:

1. Wenn am Donnerstag der neue Star Wars-Film anläuft *gääääääääääääääähn* Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

2. Die Pfingst-Feiertage sind jedes Jahr eine willkommene Abwechslung.

3. Echte Qualität und Tiefgang sieht man leider kaum noch in etwas anderem als in hochwertigen Serien, zumindest im Mainstream.

4. Ich hätte ja mal richtig Bock, meine Aktivitäten als Blogger/Hobbyrezensent nur (noch) auf Comics auszurichten, aber leider liegen mir Filme und Serien dann doch sehr am Herzen.

5. Avengers: Infinity War ist schon ein ziemlich heftiger Film, denn die Mortalitätsrate bei den Figuren ist sehr hoch. Nur ob sie auch tot bleiben, erfahren wird erst in „Avengers 4“.

6. Wenn ich nur daran denke, wie sich die Menschheit in den letzten Jahren gesellschaftlich scheinbar zurückentwickelt hat, dann wird mir ganz anders.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #359

14. Mai 2018

Was für eine Woche! Und da nutze ich den Media Monday wieder einmal schamlos zu Rekapitulierungszwecken aus…



Eigentlich war die Woche insgesamt eher normal. Medial war sie allerdings intensiv wie selten. Es begann am Mittwoch mit der fünften Folge der 2. Staffel von Legion (Kapitel 14), in welcher Protagonist David verschiedene Möglichkeiten seines Lebens im Rahmen der Multiversum-Theorie durchspielt. Einfach köstlich die Szene mit David als einfachem Angestellten in einem dunkel-trostlosem Kellerbüro, dem plötzlich eine Ratte erscheint, die Slave To Love von Bryan Ferry singt!
Am Feiertag sah ich mir
Isle Of Dogs – Ataris Reise im hiesigen Programmkino an. Für mich der zweite Film von Wes Anderson (bisher kenne ich nur Grand Budapest Hotel), ein „detailreichlichstes“ Stop-Motion-Abenteuer (mein zweiter Ausflug in diese Kunstform innerhalb von zehn Tagen, siehe HIER) um einen Jungen, der seinen deportierten Hund auf einer Insel voller Müll sucht.

Am Freitagabend setzte sich die Rückkehr nach Twin Peaks mit Teil 7 und Teil 8 fort. Letzterer hatte es wahrlich in sich. In etwa 60 Minuten packten die Herren Mark Frost und David Lynch (neben einem Auftritt der Nine Inch Nails im Roadhouse) einen Schusswechsel mit übersinnlichem Ausgang, einen Atomtest in Superzeitlupe mit Kubrick’schem Nachhall, eine wundersame Stummfilmsequenz sowie noch surrealere, gruseligere Szenen mit merkwürdigen schwarzen Gestalten und einem kafkaesken Käferwesen. Irre!

Das restliche Wochenende benötigte ich überwiegend, um diese Eindrücke mental zu verarbeiten. Ein kleiner Abstecher zum „Gratis Comic Tag 2018“ in den Laden meines Vertrauens am Samstag musste aber sein (Ausbeute siehe weiter unten). Obwohl das Wetter am Sonntag recht wechselhaft war, verbrachte ich einen schönen Muttertag mit Mama und Oma (bald 95).

 



 

Doch nun zu Teil 359:

1. Der Song Way Too Long der Gruppe Bent Knee geht mir ja seit deren Konzert in Würzburg Anfang März nicht mehr aus dem Kopf, schließlich ist er so abwechslungsreich, rasant und stimmgewaltig.

2. Musik funktioniert als Stimmungs-Aufheller bei mir eigentlich immer, denn um nach einem stressigen Arbeitstag wieder herunter zu kommen, tanze ich dann schon mal albern durch meine Wohnung.

3. Wenn ich schon höre, dass eine interessante Serie mit einem riesigen Cliffhanger endet und nicht fortgesetzt wird, dann verringert das eher meine Bereitschaft, die Show anzusehen.

4. Noface – Nimm was du brauchst von Walter E. Richartz ist eines dieser Bücher, das ich jedem ungefragt empfehlen möchte, schließlich handelt es von einem jungen Arzt in den frühen 1970ern, der seine Papiere sowie Habseligkeiten verliert und von niemandem mehr erkannt wird. Fortan nutzt er seine „unfreiwllige Anonymität“ und schlägt sich als kleinkriminelles Phantom durch. In den heutigen Zeiten von Videoüberwachung, GPS und sozialen Netzwerken undenkbar.

5. Für Legion schlägt mein Fanherz ja so hoch wie schon lange nicht mehr, weil diese grandiose Serie von Noah Hawley (frei nach den Marvel-Comics von Chris Claremont & Bill Sienkiewicz) auch in ihrer zweiten Staffel bisher eine phantastische Episode nach der nächsten abliefert (siehe oben).

6. Aubrey Plaza ist als Nebendarstellerin in niveaulosen Komödien wie Dirty Grandpa ja so gar nicht mein Fall, wohingegen sie mich als Lenny in Legion immer wieder auf irritierende Weise begeistert.

7. Zuletzt habe ich siehe Eingangstext und das war ____ , weil ____ .

Credits:

American Gods (c) Splitter

Austrian Superheroes (c) Contentkaufmann/Cross Cult

Sigurd (c) Comics etc.


Die 5 Besten am Donnerstag #93

10. Mai 2018

Im Rahmen der „5 Besten am Donnerstag“ von Gorana aus der Ergothek sind wir beim „100 Filme aus 55 Jahren“-Countdown nun schon in den 1980ern…



Ab sofort werden die Jahrzehnte halbiert, daher geht es heute um

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1981 bis 1985

(vorhandene Kritiken sind verlinkt)


1981
Das Boot
1981 Excalibur
1981 Mel Brooks‘ Die verrückte Geschichte der Welt
1982
Blade Runner
1983 The Hunger

Während es mir heute mit der ersten Hälfte der 1980 einigermaßen schwer fiel, fünf Filme zusammenzukriegen, wird es nächste Woche schwierig werden, mich entsprechend zu beschränken. Zugegebenermaßen klaffen bei mir noch einige große Bildungslücken…


Argoman – Der phantastische Supermann (Kurzkritik)

8. Mai 2018

Im Amerika der 1960er prügelten sich Batman und Robin mit bösen Buben durch eine grellbunte Camp-Serie, während in Europa der phantastische Argoman die Welt vor der Vernichtung bewahrte…



Machoman, der sexistische Hampelmann

Wenn Sir Reginald Hoover (Roger Browne) nicht gerade auf seinem luxuriösen Inseldomizil chillt und hübsche junge Frauen mit Hilfe seiner besonderen Kräfte anlockt, um sie zu beglücken, so kämpft der reiche Playboy als Argoman gegen finstere Schurken wie Jenabell (Dominique Boschero), selbsternannte Königin der Welt. Die gerissene Dame plant mit der Hilfe eines überaus seltenen Diamanten die Welt ins Chaos zu stürzen. Argoman ist gefragt. Zu dumm dass seine übermenschlichen Fähigkeiten nach dem Koitus für sechs Stunden aussetzen…

Nach dem Ende der Sandalen-Welle dreht man in Italien Spaghetti-Western und Eurospy-Filme (als Reaktion auf die ersten James-Bond-Abenteuer) sowie Superhelden-Streifen. Als Hybrid aus den beiden letztgenannten Genres fungiert Argoman – Der phantastische Supermann von Regisseur Sergio Grieco. Die erste Hälfte, in welcher der titelgebende Held aus oben genanntem Grund seine Kräfte kaum sinnvoll einsetzen kann, bietet vor allem aus heutiger Sicht ein beispielloses Sexismusfest und dürfte zu den Lieblingswerken von Mr. Swinestein gehören. Mit dem tatsächlichen Auftauchen Argomans etwa in der Mitte der Geschichte gewinnt die ganze Sache dann etwas an „Spannung“. Freilich wirkt der Plot total gaga, aber die albernen Hampeleien des Helden (im gelb-schwarzen Strampelanzug mit rotem Cape!), die schrillen Kostüme der Antagonistin und der hemmungslos überkandidelte Sixties-Score von Piero Umiliani (Komponist des Gassenhauers „Mah Nà Mah Nà“) sorgen immerhin streckenweise für einen gewissen Unterhaltungswert. Leading Man Roger Browne wurde vermutlich gecastet, weil er wie die lebende Kombination aus Adam West, Sean Connery und William Shatner aussieht. In einer austauschbaren Rolle als Jenabells oberster Handlanger zu sehen: Mimmo Palmara (1928-2016), vormals fleißiger Sandalenkino-Nebendarsteller.

Im Rahmen der Reihe SchleFaz wurde bei Tele 5 am 27. April 2018 leider (oder Gott sei Dank?) nur die gekürzte deutsche Version gezeigt. Auf DVD gibt es die ungeschnittene Fassung.

Argoman – Der phantastische Supermann (Come rubare la corona d’Inghilterra)
Action/Agentenfilm Italien 1967. FSK 12. 93 Minuten. Mit: Roger Browne, Dominique Boschero, Edoardo Fajardo, Nadia Marlowa, Mimmo Palmara alias Dick Palmer, Nino Dal Fabbro alias Richard Peters u.a. Regie: Sergio Grieco alias Terence Hathaway.

Credits:
Bild (c) SchröderMedia.


Auftakt zum Kurzkritiken-Sommer 2018

7. Mai 2018

Sommer, Sonne, Kurzkritiken. Es geht wieder los!

„Machst du dieses Jahr wieder einen Kurzkritiken-Sommer?“ / „Wann geht der neue Kurzkritiken-Sommer wieder los?“ / „Ich freu mich schon wie ein Schnitzel, bitte mach wieder nen KKS!“

Unzählige Anfragen wie diese erreichten mich in den letzten Wochen. Voller Stolz kann ich nun verkündigen: JA, ES GIBT AUCH 2018 WIEDER EINEN KURZKRITIKEN-SOMMER!

Und das beste daran, er geht viel früher los als 2016 und 2017! Natürlich aufgrund der sommerlichen Temperaturen sowie der Tatsache, dass die Sommer-Blockbuster-Saison für gewöhnlich schon Ende April beginnt. Die Auftakt-Kurzkritik ist bereits geschrieben, ihre Veröffentlichung folgt in bälde.

Was erwarten euch dieses Jahr für Filme (und Serien)? Lasst euch überraschen. Zwar gibt es recht konkrete Planungen bei der inhaltlichen Gestaltung, aber spontan eingeschobene Werke sind nicht ausgeschlossen.

Euer mwj 🙂

 


Media Monday #358

7. Mai 2018

Nach einem Wochenende mit teils gewohntem und ungewohntem Verlauf ist schon wieder Montag. Und der beginnt bekanntlich mit den sieben Fragen vom Media Monday



Ich freue mich an dieser Stelle auf eine Woche mit nur drei Arbeitstagen. Ihr dürft euch für mich mitfreuen. Aber blicken wir zurück auf das kürzlich Vergangene.

Die letzte Episode (Kapitel 13) von Legion sah meine Lieblingsfigur auch wieder physisch zum Leben erweckt, allerdings zu einem äußerst fiesen Preis. Twin Peaks – Die Rückkehr servierte uns in Teil 5 und 6 vor allem neue Abenteuer von Dougie Jones als Mischung aus Frankensteins Monster und Forrest Gump in einem modernen Mad Men-Setting. Nachdem ich gestern meine Filmkritik zum Knet-Animationsfilm Early Man fertigstellen konnte, ging es am frühen Abend (wie schon letzten Sonntag) zu einem Konzert ins Würzburger Immerhin. Es spielte die virtuose, italienische Kontrabassistin Caterina Palazzi mit ihrer Band Sudoku Killer, auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem ersten Auftritt an gleicher Stelle. Für das in wenigen Tagen erscheinende Album Asperger ließ sich Caterina übrigens von verschiedenen Bösewichten aus Disney-Filmen inspirieren. Aber seht und hört selbst:

 

 

 

Es folgen die Fragen und Antworten:

1. An einem so sonnigen Sonntag ist es ja wohl am schönsten, zu einem Konzert in einen dunklen Keller zu gehen. 😉

2. Charisma ist wohl als SchauspielerIn wahnsinnig wichtig. Vielleicht auch der Grund, warum ich so für Aubrey Plaza schwärme, schließlich finde ich ihre unruhige, eigenartige Ausstrahlung einmalig.

3. Selten hat mich die Absetzung einer Serie so berührt wie bei Pushing Daisies und vor allem Penny Dreadful. Aber auch die Absetzung von Sense8, welche jetzt immerhin eine zweistündige Abschlussfolge erhält, hat mich sehr getroffen.

4. Das letzte Mal, das ich wirklich begeistert aus dem Kino gekommen bin war beim Pappkulissenfilm Dave Made A Maze.

5. Tatiana Maslany habe ich ja schon in einigen Rollen erlebt, aber außerhalb der Serie Orphan Black noch fast gar nicht.

6. Cliffhanger schön und gut, aber bei manchen Filmen und Serien übertreiben sie es doch zuweilen, immerhin kann man einen Schlusspunkt auch erzählerisch eleganter lösen.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Gina Dieu Armstark

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