Media Monday #515

10. Mai 2021

Mit dem heutigen Media Monday steigt die Vorfreude. Denn ab morgen habe ich ein paar Tage Urlaub.

Beitrag der Woche
Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (Royal Edition)


Fragen der Woche

1. In all der Zeit habe ich es irgendwie nie geschafft den ein oder anderen als Klassiker geltenden Film zu sehen, z.B. Casablanca oder Pulp Fiction. Von ersterem liegt hier schon seit Jahren die DVD ungesehen rum.

2. Gefühlt werden manche Serien mittlerweile regelrecht als Fließbandware produziert und das führt dann zur Überschwemmung des Marktes mit schwachen oder mittelmäßigen Produkten. Aber die Erkenntnis, dass Qualität besser als Quanität ist, gerät oft in Vergessenheit.

3. Ungeachtet meiner Vorbehalte gegen Religion und Kirche als Institution muss ich sagen, dass Lambs of God, eine Miniserie über drei abgeschieden lebende Ordensschwestern, sehr gelungen ist.

4. Wenn das Wetter einen jetzt langsam wieder öfter auch nach draußen treibt dann hoffe ich auf eine mögliche Öffnung der Außengastronomie.

5. Schlafen ist ja auch immer wieder eine schöne Freizeitbeschäftigung, schließlich kommt man auf der Arbeit viel zu selten dazu.

6. Und wenn ich zu sonst nix Lust hätte, ich würde quasi jederzeit eine Folge von Danger 5 schauen, weil ich diese Serie einfach liebe und sie nach mindestens einem halben Dutzend Sichtungen immer noch Spaß macht. Seit zwei Wochen bin ich übrigens im Besitz der BluRay.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel der Mysteryserie Falling Water vollendet und das war teils etwas verwirrend, weil sich die Handlung im Staffelfinale doch einigermaßen verschachtelt gestaltet. Außerdem gab es beim Parkbesuch die Lektüre der Graphic Novel Snow, Glass, Apples von Neil Gaiman und Colleen Doran (nach einer Kurzgeschichte Gaimans), welche eine schaurige Alternativversion des Märchens Schneewittchen erzählt.

 

 


Media Monday #514

3. Mai 2021

Willkommen beim ersten diesjährigen Mai-Media-Monday! Zum Start in die Woche gibt es wieder sieben Fragen und Antworten…

Beiträge der Woche
Desperado (1995)
Lambs of God (Miniserie)

Fragen der Woche

1. Um mich neugierig zu machen, braucht es etwas Interessantes.

2. Schön und gut, dass dank Internet immer und überall gefühlt alles verfügbar ist, aber das führt auch zu einer chronischen „Zuvielitis“ wegen des Überangebots. Außerdem werden durch die Konzentration auf Streaming einige Filme und Serien oft gar nicht mehr auf DVD/BluRay veröffentlicht, was für eifrige Sammler und generell sehr bedauerlich ist.

3. Wenn ich mal so überlege, was meine Hobbys eigentlich so kosten, dann dürften die Kosten für Kinokarten, Streaminggebühren, DVDs/BluRays sowie die Fernsehgebühren sicherlich die größten Posten bilden.

4. Eine virtuelle Watchparty (siehe auch Frage 7) ist tatsächlich eine schöne Alternative, wenn es wie aktuell wegen Corona nicht anders geht und die Beteiligten über mehrere Länder verstreut sind.

5. Soziales Miteinander ist im Moment ja wirklich nur schwer zu realisieren, aber hoffentlich bald wieder in einem Umfang wie früher möglich.

6. Dass ich nun wieder persönlich im Comicbuchladen meines Vertrauens vorbeischauen kann hätte ich Anfang der letzten Woche nicht unbedingt vermutet, aber die Corona-Bestimmungen änderten sich kurzfristig und so habe ich am Donnerstag die Gelegenheit beim Schopfe gepackt.

7. Zuletzt habe ich bei einer virtuellen Watchparty mit Freunden nochmal die russische Herr der Ringe-Verfilmung angesehen, einen Film mit Tilda Swinton gesichtet und mein Review zu Desperado (siehe oben) vollendet und das war sehr schön, saulustig (ersteres) und abwechslungsreich, weil diese drei Werke relativ unterschiedlich sind.

 


Review(s) April 2021

2. Mai 2021

Im Rückblick auf den Monat März hoffte ich auf einen frühlingshaften April und eine bessere Review-Ausbeute. Ob das funktioniert hat?

Der April ist zwar nach eher kaltem Start nun doch recht frühlingshaft geworden, aber einen positiven Effekt auf meine Produktivität hatte das nicht. Es gab einige Jubiläen, wobei ich zweien einen eigenen Artikel widmete. Was wird der Mai bringen? Vielleicht öffnen die Kinos nach einer Ewigkeit mal wieder? Man wird ja noch träumen dürfen. 😉


Filme
Mord im Orientexpress (2017) (Rewatch)
Rezensionsleichen von 2002 (Moulin Rouge und A Beautiful Mind)

Serien
10 Jahre Game of Thrones
The Great: Staffel 1
Khraniteli (Miniserie)
Lambs of God
(Miniserie)

Sonstiges
Zum 60. Geburtstag von Lisa Gerrard


Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen

Desperado (1995)
Der Illusionist (2010)
Monty Python: Die Ritter der Kokusnuss (RW)

Behind Her Eyes – Sie weiß von dir (Miniserie)
Danger 5 – Staffel 1, Folge 0 und Staffel 2, Folge 1 (RW)
Falling Water – Staffel 1, Folgen 1 bis 3
Fleabag – Staffel 1, Folgen 1 bis 3
Hartwig Seeler – Ein neues Leben (TV-Film)
Pushing Daisies – Staffel 1, Folge 9 und Staffel 2, Folge 1 (RW)
Star Trek: Lower Decks – Staffel 1, Folgen 5 bis 10

 

 

 

 


Lambs of God

28. April 2021

Drei Nonnen führen ein völlig zürückgezogenes Leben in ihrem Kloster auf einer verlassenen Insel. Da taucht plötzlich ein junger Priester auf. Seine Anwesenheit droht die Idylle des Trios zu zerstören, in der australischen Miniserie Lambs of God.

Von Lämmern, Märchen und Nonnen

Auf einer schwer erreichbaren, etwas abgelegenen Insel in der irischen See wurde einst das Kloster der Heiligen Agnes gegründet. Viele Jahre später sind nur noch drei Nonnen des klausulierten Ordens übrig: die ältere Schwester Margarita (Ann Dowd), Ordensvorsteherin Schwester Iphigenia (Essie Davis) und die junge Schwester Carla (Jessica Barden). Die drei Frauen führen ein gottesfürchtiges Leben im Einklang mit der Natur, leben dabei von eigener Landwirtschaft und der Zucht von Schafen. Diese Idylle droht zu enden als Pater Ignatius (Sam Reid) auf der Insel auftaucht. Denn der junge Priester hat vom Bischoff den Auftrag zu erhalten, die Insel für ein lukratives Bauprojekt auszukundschaften. Die Nonnen sehen ihre friedliche Existenz gefährdet und halten Ignatius fest. Als für Ignatius mehrere Tage verschwunden bleibt, beginnt sich seine Schwester, die alleinerziehende Frankie (Kate Mulvany), Sorgen zu machen. Seargent Barnaby (Daniel Henshall) von der örtlichen Polizei beginnt mit Nachforschungen…

Von der australischen Miniserie Lambs of God, basierend auf dem gleichnamigen Roman der irischen Schriftstellerin Marele Day (in Deutschland unter dem Titel Die Bräute des Himmels erschienen), hatte ich schon länger gehört, wusste aber bis vor wenigen Woche nicht, dass diese bereits am 1. November 2019 beim Streaminganbieter TV NOW ihre deutsche Premiere erhalten hatte. Erst durch die Erstausstrahlung im deutschen Free-TV am 30. März und 6. April 2021 bei ARD One wurde ich wieder auf den Vierteiler aufmerksam. Zugebenermaßen hat anfangs weniger die Thematik als zwei der Hauptdarstellerinnen mein Interesse an Lambs of God geweckt, nämlich Essie Davis (Miss Fishers mysteriöse Mordfälle, Milla meets Moses) und Jessica Barden (The End of the F***ing World, Penny Dreadful). Obwohl ich alles anderes als gläubig bin vermochte mich die Geschichte vor allem hinsichtlich des Lebens der drei Nonnen wirklich zu fesseln. Die von Jeffrey Walker (u.a. Modern Family, H2O – Plötzlich Meerjungfrau) inszenierte und von Sarah Lambert (Love Child) adaptierte Miniserie präsentiert auf wirkungsvolle Weise zwei völlig gegensätzlichen Ausprägung von Religion.

Auf der einen Seite eine auf Machterhalt und Geldvermehrung fixierte autokratische, patriarchalische Institution, auf der anderen die völlig ohne Fortschritt und Luxus, im Einklang mit der Natur lebenden Ordensschwestern/Frauen. Vor allem die unterschiedlichen Aspekte und die teils weniger christlichen als vielmehr paganistisch anmutenden Rituale des Hauptfiguren-Trios (an bestimmten Tagen wird eines der Lämmer geschlachtet und anschließend dessen Blut getrunken) werden gut vermittelt. Margarita, Iphigenia und Carla glauben übrigens auch daran, dass die Lämmer und Schafe die Wiedergeburten ihrer verstorbenen Ordensschwestern sind. Durch ihre etwas absonderlichen Eigenheiten wirken die drei Nonnen auf den „klassisch ausgebildeten“ Pater Ignatius umso befremdlicher, was auch für den ein oder anderen humorvollen Moment sorgt. Die Szenen auf der Insel und im Kloster bilden mit ihrem dezenten Gothic-Horror-Ambiente und der wankelmütigen Figurendynamik die Stärken der nie zu dick auftragenden Miniserie. Gekonnt werden zudem die teils traumatischen Lebensgeschichten des Ordensschwestern-Trios immer dann in die Story eingewoben, wenn die drei düstere Varianten eines bekannter Märchen nacherzählen. Die Handlung auf dem Festland um Ignatius‘ Schwester Frankie und den freundlichen, aber wenig erfolgreichen Polizisten Barnaby kann damit leider nicht ganz mithalten.

Der Roman und auch die TV-Adaption spielen zwar in Irland, gedreht wurde allerdings in Australien, nämlich in den Blue Mountains in New South Wales und auf dem Inselstaat Tasmanien (der Heimat von Essie Davis). Für Kameramann Donald McAlpine (u.a. Predator, Die Stunde der Patrioten und Moulin Rouge) war es in seiner über fünfzig Jahre andauernden Karriere die erste Arbeit an einer Fernsehserie. Dem 1934 geborenen Australier gelangen vor allem auf der Tasmaninsel, auf welcher die Außenaufnahmen für das Kloster entstanden, eindrucksvolle Bilder von wild-berauschender Schönheit. Und ich könnte mir ehrlich gesagt keine besseren Schauspielerinnen für die drei Leading Parts verstellen. Der jungen britischen Akteurin Jessica Barden wirkt die Rolle der zwar erwachsenen, aber kindlichen, fernab der Zivilisation aufgewachsenen und daher neugierig-unschuldigen Carla wie auf den Leib geschrieben. Essie Davis erkennt man als besonnene Iphigenia mit ihrem verhärmten Gesicht und zwei verschiebenfarbigen Augen kaum wieder. Die dritte im Schwesternbunde gibt die US-Amerikanerin Ann Dowd (The Leftovers, The Handmaid’s Tale) als von einer Missbrauchserfahrung in ihrer Jugend gezeichnete Margarita. Alle drei Schwestern bilden als junges Mädchen, Frau mittleren Alters und ältere Dame quasi ein Tochter-Mutter-Großmutter-Dreigestirn. Neben Sam Reid in der vierten Hauptrolle als junger Priester hat Damon Herriman (der in Once Upon a Time in Hollywood als Charles Manson zu sehen war) in den letzten beiden Folgen einen Part als zwielichtiger Pater Bob, der mich etwas an Johnny Depp erinnert hat.

Die komplette Miniserie Lambs of God ist (leider nur) beim Streamingdienst TV NOW abrufbar.

Lambs of God
Drama/Miniserie Australien 2019. 4 Folgen. Gesamtlänge: ca. 220 Minuten. Mit: Essie Davis, Jessica Barden, Ann Dowd, Sam Reid, Kate Mulvany, Daniel Henshall u.a. Nach dem Roman
Die Bräute des Himmels von Marele Day. Drehbuch: Sarah Lambert. Regie: Jeffrey Walker.


Credits
Bilder (c) TV NOW/Foxtel.

 

 


Media Monday #512 – Jubiläumsausgabe

19. April 2021

Was, eine Jubiläumsausgabe? Ist denn der kleine mwj besoffen? Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im heutigen Media Monday



Beim vorliegenden Beitrag handelt es sich um Nummer 1.000 auf diesem Blog. Wenn man diese Zahl auf die 12 Jahre umrechnet, seitdem dieses Blog existiert, kommt man auf etwa 80 Beiträge pro Jahr. Ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass ich das alles fast komplett alleine mache. Richtig Leben in die Bude kam hier allerdings erst ab Juli 2012, durch meine durchgehende Teilnahme an einer Blogaktion namens „Media Monday“. Habt ihr sicherlich schon von gehört.

Es gab in den letzten Tagen und Wochen aber noch weitere Jubiläen. Am 12. April feierte meine Lieblingssängerin Lisa Gerrard ihren 60. Geburtstag (siehe dazugehöriger Beitrag). Einen Tag später jährte sich die Erstausstrahlung der vor kurzem in den Weiten des Worldwideweb wieder aufgetauchten, sowjetische, Herr-der-Ringe-TV-Adaption Khraniteli, die ich mir zum ersten Mal angesehen habe (siehe unten), zum 30. Mal. Am 16. April wäre der großartige, kosmopolitische Schauspieler Peter Ustinov (1921-2004) 100 Jahre alt geworden. Einen weiteren Text widmete ich dem 10. Jahrestag der Premiere von Game of Thrones am 17. April. Vermutlich habe ich sogar noch das oder andere Jubiläum vergessen.

Es gibt aber leider nicht nur Grund zum Feiern. Am Freitag ist die britische Schauspielerin Helen McCrory im Alter von nur 52 Jahren an Krebs gestorben. Die meisten werden sie vermutlich aufgrund ihrer Rolle als Narcissa Malfoy aus den Harry-Potter-Filmen kennen. Für mich waren allerdings ihre Performances als Evelyn Poole/Madame Kali in den ersten beiden Staffeln von Penny Dreadful und als Mama Jeanne in Martin Scorseses Hugo Cabret umso prägender. McCrory spielte auch unter anderem Cherie Blair in Die Queen und die Parlamentsabgeordnete Claire Dowar in Skyfall, dem 23. James-Bond-Film. Sie war bis zu ihrem Tod mit Schauspielkollege Damian Lewis (Homeland, Wölfe) verheiratet.

Beiträge der Woche
Zum 60. Geburtstag von Lisa Gerrard
Khraniteli
10 Jahre Game of Thrones


Fragen der Woche

1. Worauf ich mich allabendlich freuen kann ist der Konsum, von Nahrungsmitteln und Medien. #hobbit

2. Lisa Gerrard vermag es noch immer, mich mit ihrer Musik und ihrem im besten Sinne eigenwilligen Gesang zu begeistern, auch 18 Jahre nachdem ich sie für mich entdeckt habe.

3. Der „Erfolgsdruck“, etwas Sinnvolles mit der persönlichen Freizeit anzustellen kommt bei mir auch ab und zu, aber was „sinnvoll“ ist und was nicht, darüber lässt sich bekanntlich streiten.

4. Ein Projekt, dem ich mich schon lange mal (wieder) widmen wollte wäre meine Rezensionsreihe zum Werk von Tilda Swinton, die bisher aus zwei kümmerlichen Beiträgen besteht, die ich übrigens schon vor Monaten veröffentlicht habe. Eigentlich sollte es da mal weitergehen. *seufz*

5. In Film und Fernsehen eine früher gelebte Realität vorgeführt zu bekommen, seien es enges Beisammensein, innige Umarmungen oder einfach Menschenmassen macht mich zumindest immer wieder etwas stutzig und weckt eine gewisse Sehnsucht nach diesen „unschuldigen“ Zeiten. #knuddelnfuerdenweltfrieden

6. Schlaf ist für mich eines der besten Mittel gegen Müdigkeit, auch wenn bei mir als antropomorphem Siebenschläfer immer noch eine gewisse Restmüdigkeit bleibt. #prinzvalium

7. Zuletzt habe ich einen etwa neunzigminütigen Spaziergang mit einer Freundin gemacht und das war sehr erfrischend und wohltuend, weil das Wetter trotz der eher nicht so frühlingshaften Temperaturen sich angenehm gestaltete. Außerdem muss auch der kleine Stubenhocker mwj ab und an mal raus aus seinem Smial. #theroadgoeseveron

 

 

 


Media Monday #511

12. April 2021

Nach einem medial ganz vielfältigen Wochenende kommt der Media Monday ganz gelegen. Auf geht’s!

Beitrag der Woche
The Great – Staffel 1


Fragen der Woche

1. In punkto Witz und Humor trifft der Postillon ja wirklich quasi maßgeschneidert meinen Geschmack und erweist sich darüber hinaus auch als „seriöse Nachrichtenquelle“ 😉

2. Grasgeflüster (OT: Saving Grace) ist das Paradebeispiel eines lupenreinen Feel-Good-Movie, denn die kuriose Geschichte um eine verarmte Adelige, die ihre Geldsorgen mit Anbau und Verkauf von Marihuana loswerden möchte, wird spaßig-liebevoll und mit tollen Schauspielern (Brenda Blethyn, Craig Ferguson, Martin Clunes u.a.) erzählt.

3. Filmische Qualitäten hin oder her, reicht es ja manchmal schon aus, wenn ein Film halbwegs stimmig wirkt und/oder Spaß macht.

4. Das Wiedersehen mit Freunden zaubert mir stets ein Lächeln ins Gesicht nur leider passierte das in letzter Zeit zu selten.

5. Ich kann nur allen raten, die sich für Star Trek: The Next Generation und The Orville begeistern, einmal die 2020 gestartete Animationsserie Star Trek: Lower Decks (auf Amazon Prime) anzusehen. Denn diese Show, deren erste Staffel ich gestern fertig gesichtet habe, funktioniert als augenzwinkernde (Selbst-)Parodie des bekannten, von Gene Roddenberry ins Leben gerufenen Universums, auch dank der unzähligen Zitate. Wobei die Hauptfiguren bisweilen etwas anstrengend sind.

6. Kultureinrichtungen jeglicher Art mögen geschlossen sein, aber immerhin gibt es Es gibt derzeit quasi kein Immerhin, weil der gleichnamige Club in Würzburg, welchen ich seit 2015 für Progrock-Konzerte besuche, immer noch geschlossen bleiben muss. Das letzte Konzert dort erlebte ich im Oktober 2019! Hoffentlich überlebt das Immerhin die Zeit der Schließungen. Es wäre ein nicht kompensierbarer Verlust.

7. Zuletzt habe ich nach fast zwei Wochen endlich wieder mal ein Review vollendet (siehe oben) und das war wichtig, weil es einfach wieder mal sein musste!

 


Media Monday #510

5. April 2021

Eieieiei! Ist denn schon wieder Ostern? Willkommen zum diesjährigen Easter Media Monday!

1. Mein liebstes Leinwand-Duo ist Asterix und Obelix, einfach weil die augenzwinkernde Freundschaft/Kombination aus listigem, kleinen Mann und übermenschlich starken, großen Mann seit Jahrzehnten wunderbar funktioniert. Am 1. April ist übrigens der sechste Asterix-Band in meiner „Muttersprache“ erschienen.

2. Von den zahlreichen Serien-Neustarts hat mich ____ , denn Neustarts? Bin noch bei den Altstarts.

3. Ein Film fernab vom Mainstream, der mich schwer begeistert hat Mich haben in letzter Zeit fast ausschließlich Filme fernab vom Mainstream schwer begeistert.

4. Der Fantasyfilm Excalibur von John Boorman gehört auch zu den ewig Unterschätzten, schließlich stellt er aus meiner Sicht die einzig gelungene Verfilmung der Artussage dar und besitzt eine im besten Sinne eigenwillige Ästhetik/Atmosphäre.

5. Man kann sich ja leicht und schnell überfordert fühlen bei dem Wust an Neuerscheinungen, Sehenswertem, Empfehlungen und so weiter und so fort. Ich für meinen Teil fühle mich immer wieder überfordert.

6. Wäre es nicht genial, wenn es auch hierzulande alle drei Staffeln der genialen Serie Legion auch auf DVD bzw. BluRay gäbe und nicht nur die erste?!

7. Zuletzt habe ich ein gemütliches Osterwochenende mit viel gutem Essen bei meinen Eltern verbracht und das war angenehm erholsam, weil ich außer Lesen und die üppigen Mahlzeiten genießen kaum etwas gemacht habe. #hobbit


Review(s) März 2021

2. April 2021

Ein Beitrag Anfang April? Kein Scherz, sondern mein Rückblick auf den Monat März.



Der März gestaltete sich was die Review-Ausbeute angeht ziemlich mau. So langsam stapeln sich die ausstehenden Serienrezensionen. Vielleicht bringt ja der hoffentlich frühlingshafte April mehr Energie.

Filme
Malcolm & Marie
El Mariachi
Nico, 1988
Austin Powers
Free Fire

Serien
Star Trek: Discovery – Staffel 3
Two Weeks to Live (Miniserie)

Sonstiges
MWJ Television Awards 2020

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen

Leichenschmaus (Kurzfilm)

American Gods: Staffel 3, Folgen 7 bis 10
Babylon 5: Staffel 1, Folgen 17 bis 22
Bridgerton: Staffel 1, Folge 1
His Dark Material: Staffel 2, Folgen 5 bis 7
Pushing Daisies: Staffel 1, Folgen 6 bis 8
Room 104: Staffel 1, Folge 5
Star Trek: Lower Decks – Staffel 1, Folgen 1 bis 4
Superhelden: Odysseus (Doku)


MWJ Television Awards 2020

27. März 2021

Hochverehrtes Publikum! Der krönende Abschluss der Awards Season steht bevor: die 4. Verleihung der MWJ Television Awards!



Warum die Fernsehpreise für 2020 erst so spät vergeben werden? Das hat zwei Gründe: zum einen hat die Jury der MWJ Television Awards (kurz: JdMWJTA) die letzten Monate vergeblich darauf gewartet, ans Set einer potenziell preiswürdigen Serie mit großzügiger Unterbringung im Luxushotel eingeladen zu werden. Schade, dass dies nicht passiert ist. Außerdem musste die JdMWJTA bei der Auswahl der Preisträger mit tiefstem Bedauern feststellen, dass die großartige Schauspielerin Aubrey Plaza (Beste Nebendarstellerin in einer TV-Serie 2017, 2018 und 2019 sowie beste Hauptdarstellerin in einem Film 2018) dieses Jahr nicht ausgezeichnet wird. Ein möglicher Award für das Lebenswerk kommt bei der 36jährigen Amerikanerin definitiv noch viel zu früh.

Doch nun zu den hochverdienten Preisträgern:

FLOP

Das blutende Ohr:
(Spezialpreis für schmerzhafte Dialoge in einer ansonsten guten Serie)
Dark
(„Das Ende ist der Anfang ist der Ursprung des Knotens ist die Apokalypse…blablabla…“)

TOPS

Beste Ausstattung
Kave Quinn und Francesca Di Mottola, The Great

Beste Kamera
Lucie Baudinaud, Parlament

Beste Kostüme
Amy Roberts, The Crown

Beste Musik
Dario Russo, Danger 5: Stereo Adventures

Bester Schnitt
Bills Snedden und Jonathan Lucas,
Years and Years

Bester Vorspann
His Dark Materials

Bestes Ensemble
Years and Years

Beste Nebendarstellerin
Gillian Anderson als Margaret Thatcher in
The Crown
Emma Corrin als Diana Spencer in The Crown
Tanya Reynolds als Lily Iglehart in Sex Education
Aimee Lou Wood als Aimee Gibbs in
Sex Education

Bester Nebendarsteller
Philippe Duquesne als Michel Specklin in
Parlament
Ulrich Matthes als Bischof Thiel in GOTT von Ferdinand von Schirach

Beste Hauptdarstellerin
Olivia Colman als Königin Elisabeth II. in The Crown
Elle Fanning als Catherine in The Great
Dafne Keen als Lyra Belacqua in His Dark Materials

Bester Hauptdarsteller
Asa Butterfield als Otis Milburn in
Sex Education
Xavier Lacaille als Samy Kantor in Parlament
Patrick Stewart als Jean-Luc Picard in Star Trek: Picard 

Beste Episode
Sex Education: Staffel 2, Folge 8
(Regie: Ben Taylor; Drehbuch: Laurie Nunn)

Beste Serie

The Crown – Staffel 4

Parlament – Staffel 1

Sex Education – Staffel 2

Years and Years

Linktipps

Mein Filmjahr 2020
Mein Fernsehjahr 2020
MWJ Film Awards 2020

Credits
The Crown (c) Netflix
Parlament (c) WRD/One
Sex Education (c) Netflix
Years and Years (c) Studiocanal/BBC


Media Monday #508

22. März 2021

Der Frühling, die gefährlichste Jahreszeit. Denn die Bäume schlagen aus, der Salat schießt und in manchen Gegenden spuckt das Erdreich Lava. Und der Media Monday spuckt wie jede Woche sieben Fragen aus.

Interessant, dass es ab und zu auch mal spannende Nachrichten fernab der unsäglichen Corona-Pandemie gibt. In Island ist vor wenigen Tagen der Vulkan Fagradalsfjall ausgebrochen. Ein Naturschauspiel, welches spektakuläre Bilder liefert. Am gleichen Ort drehte Islands Musikikone Björk vor sechs Jahren das einmalige Musikvideo zu ihrem Song Black Lake.


(c) Björk

Beiträge der Woche
Nico, 1988
Two Weeks to Live (Miniserie)

Fragen der Woche

1. Glaubt man den Gerüchten, könnte es tatsächlich sein, dass die Corona-Pandemie in 15 Jahren vielleicht doch langsam abflaut. #schwarzseher

2. Ich habe lange nicht mehr erlebt, dass mich ein Vulkanausbruch so beeindruckt.

3. Austin Powers zaubert mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, denn der Typ hat auf seine eigenwillige Art Stil. Das sage ich jetzt auch nicht, weil meine Zähne ähnlich schlecht wie die von Mr. Powers sind. Ob mir so ein Samtanzug mit Rüschenhemd stehen würde? #fashion

4. Bei all dem, was mich so umtreibt, sind Antrieb, Auftrieb und Betrieb die wichtigsten Triebfedern. Oder Vertrieb. #triebtriebtrieb

5. Aubrey Plaza hat einen festen Platz in meinem Fan-Herzen, einfach weil ihre Performance als Lenny in Legion so furios und unerschrocken ist. #itsalwaysblue

6. Auch wenn ich es mir lange nicht vorstellen konnte, so weiß ich doch seit Mitte Januar wie es ist, wenn die große Vier gekommen ist. Irgendwie merkwürdig. #40istdasneue20nicht

7. Zuletzt habe ich die o.g. Reviews geschrieben sowie die Filme Austin Powers (1997) und Free Fire (2016) angesehen und das war schön, weil sich mein Wochenende dadurch doch nicht so faul gestaltete wie befürchtet.

 


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