Penny Dreadful Revisited IV: Demimonde

4. Juli 2020

In der vierten Folge von Penny Dreadful öffnen sich weitere Türen zu den Abgründen der Halbwelt.

You’re the daughter I deserve.“

Erstaunlich was alles in die 57 Minuten von Demimonde gepackt wurde. Und wohl deshalb ist die Episode so überaus gelungen. Im Zentrum der Handlung stehen dieses Mal besonders Dorian Gray (der nicht nur unter chronischer Unsterblichkeit leider, sondern in Staffel 1 auch dazu verflucht ist, nur in den Episoden mit gerader Zahl aufzutreten) und Ethan Chandler.

Dorian (Reeve Carney) ist jemand, der schon so gut wie alles im Leben durchgemacht und erlebt hat. Daher langweilen ihn wohl auch die gechillten Sex-Parties mit hübschen jungen Frauen und Männern. Vanessa Ives (Eva Green), die er bei der furchteinflößenden Séance kennen gelernt hat, fasziniert ihn. Und so verfolgt er ihre Schritte. So interpretiere ich zumindest sein „zufälliges“ Auftauchen in der Nähe der Kirche. Mit Fachwissen über exotische und giftige Blumen von besonderer Schönheit zieht Mr. Gray Miss Ives (Eva Green) in seinen Bann. Später treffen sich die beiden im Grand Guignol wieder.

Ich möchte auch einmal im Leben so eine herrliche, splattrige Bühnenshow wie im Grand Guignol erleben. Am nächsten kam dem eine Inszenierung von Macbeth in einem kleinen Theater in Aschaffenburg vor einigen Jahren. Bei der Rollenvergabe wurden die Geschlechter vertauscht (beide Frauenrollen spielte ein Mann, die männlichen Parts entsprechen Frauen) und während der Performance schmierten die Darsteller sich und die Wände auf der Bühne ständig mit roter Farbe ein. Hinterher mussten die Akteure übrigens selbst wieder alles saubermachen! Doch zurück zur PD-Folge. Der zuvor mehrfach erwähnte Hämatologe, den Sir Malcolm (Timothy Dalton) und Victor Frankenstein (Harry Treadaway) zu Rate ziehen, ist niemand Anderes als ein gewisser Professor Van Helsing (David Warner), der sich mit den mysteriösen Blutsaugern auszukennen scheint. Außerdem werden später die wahren Absichten des Meistervampirs (Robert Nairne) und seines „Minions“ Fenton (Olly Alexander) enthüllt.

Eigentlich wollte Ethan Chandler (Josh Hartnett) mit seiner todkranken Geliebten Brona Croft (Billie Piper) einen unterhaltsamen Abend im erwähnten Theater verbringen. Doch als die beiden während der Pause Dorian und Vanessa begegnen reagiert Brona eifersüchtig. Schließlich beendet sie ihre Beziehung mit Ethan und lässt diesen allein zurück. Dorian gabelt den völlig aufgelösten Ethan auf. Der Abend ist schließlich noch jung. Ehrlich gesagt konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, wie deutlich hier bereits auf das dunkle Geheimnis des amerikanischen Revolverhelden angespielt wird ohne es definitiv zu enthüllen. Ethans ganzer Frust und seine Verzweiflung entladen sich schließlich in einer Schlussszene voller Erinnerungsfetzen mit ungewöhnlichem Ausgang. Und wie üblich ist das alles herausragend geschrieben, gespielt und inszeniert. Zum zweiten Mal führte hier Dearbhla Walsh Regie. Eine erkenntnisreiche, teils witzige und vor allem dramatische Folge.

Penny Dreadful, 1×04: Demimonde
Irland, UK, USA 2014. FSK 16. 57 Minuten (PAL-DVD). Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: Dearbhla Walsh.

Credits
Szenenfotos (c) Showtime

 


Review(s) Juni 2020

1. Juli 2020

Die Hälfte von 2020 ist schon wieder vorbei. Und der Juni entpuppte sich vor allem in medialer Hinsicht als sehr abwechslungsreich.

Nach 106 Tagen Entzug konnte ich vor eineinhalb Woche endlich wieder ins Kino gehen. Doch auch ansonsten war hinsichtlich Filmen und Serien Einiges geboten. Demnächst steht auch mal wieder Open Air-Kino auf dem Programm. Kürzlich würde dieses kleine Blog übrigens von düsteren Serien-Mächten übernommen, unter deren Bann ich noch einige Wochen stehen werde.

Know your master! 😉

Filme
After Midnight (2019)
Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga (Netflix)
Fire (PoZar) (Kurzfilm)
Mein Ende. Dein Anfang
Midsommar (2019)
Monos
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Serien
Frau Jordan stellt gleich – Staffel 1
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 1
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 2
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 3
Penny Dreadful Revisited I: Night Work

Penny Dreadful Revisited II: Séance
Penny Dreadful Revisited III: Resurrection

Sonstiges
Endlich wieder Kino!
Penny Dreadful: bald NICHT mehr bei Netflix


Außerdem gesehen und (noch) nicht rezensiert

Popeye trifft Sindbad (Kurzfilm)
Scott Pilgrim vs. The Animation (Kurzfilm)

Castle – Staffel 8, Folgen 1 bis 12

 

 


Media Monday #470

29. Juni 2020

Die letzte Arbeitswoche vor dem wohlverdienten Urlaub beginnt wie fast jede andere um kurz nach Mitternacht mit sieben Fragen, hoffentlich sieben Antworten und mehr…


Beiträge der Woche

Monos
Frau Jordan stellt gleich – Staffel 1
Penny Dreadful Revisited III: Resurrection
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 3

Fragen der Woche

1. Die besondere Faszination von Animationsfilmen fernab von Disney, Pixar & Co sind meist ihre eigenwillige Machart oder der wesentlich interessantere Inhalt. Eigentlich wollte ich zu diesem Thema mal eine Reihe auf diesem Blog starten, bin aber dazu bisher nicht gekommen.

2. Der Unterschied zwischen einem guten Buch und einem guten Film: für ein gutes Buch braucht man Tage, Wochen oder sogar Monate; für einen guten Film nur wenige Stunden.

3. Der Hype um Produktionen wie die meisten Mega-Blockbuster lässt mich mittlerweile relativ kalt. Denn die wirklich spannenden Filme finden sich meist im Indie- oder Arthouse-Kino.

4. Eine Soundanlage für mein Wohnzimmer wäre mal eine lohnende Investition, denn nicht selten erlebe ich es bei DVDs und BluRays von Filmen, dass die Dialoge sehr leise und die Musik sowie der Sound sehr laut sind. Vielleicht sind die Tonspuren aber manchmal auch einfach unsauber abgemischt.

5. Normalerweise ist es ja selten von Erfolg gekrönt, wenn Prominente ihr Betätigungsfeld wechseln, aber Katrin Bauerfeind kann als Moderatorin UND Schauspielerin (siehe oben) überzeugen.

6. Mein ausgewiesenes Steckenpferd ist ja seit einiger Zeit (für den Fall, dass es noch niemand bemerkt hat) die Besprechung einzelner Episoden von Penny Dreadful und dem Spin-Off Penny Dreadful: City of Angels.

7. Zuletzt habe ich den brandneuen Netflix-Film Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga angesehen und das war teilweise sehr lustig, weil hier die Albernheit des ganzen Wettbewerbs herrlich überspitzt wird. An dieser Stelle 12 Punkte für Dan Stevens als Alexander Lemtov! 😉

 

 


Frau Jordan stellt gleich

28. Juni 2020

Pro Sieben setzt außerhalb des linearen Fernsehens mittlerweile auf den hauseigenen Streamingdienst Joyn für welchen nicht nur internationale Serien eingekauft, sondern auch eigene produziert werden. Wie Frau Jordan stellt gleich, eine Comedy von Ralf Husmann (Stromberg), mit Katrin Bauerfeind in der Hauptrolle.

Haltung und Humor

Eva Jordan (Katrin Bauerfeind) leitet das Gleichstellungsbüro der Stadtverwaltung. Gemeinsam mit ihrem Team – bestehend aus dem einfühlsamen Philipp (Alexander Khuon), der selbstbewussten Yvonne (Natalia Belitski) und der weniger intelligenten, aber engagierten Renate (Mira Partecke) – kämpft die Mittdreißigerin an mehreren Fronten gegen Diskriminierung und Benachteiligung, egal ob beim Vorgehen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, dem Streben nach einer höheren Frauenquote in vielen Bereichen oder dem Einsatz für Menschen mit Behinderung. Als der Bürgermeister (Ulrich Gebauer) aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten muss entschließt sich Eva kurzerhand gegen Stadtdirektorin Ingrid Sommerfeld (Adina Vetter) um die Nachfolge anzutreten. Doch in der knallharten Karrierefrau hat die Gleichstellungsbeauftragte eine starke Gegnerin…

Ralf Husmann (geboren 1964) ist innerhalb der letzten 10 bis 15 Jahre zu einer festen Größe in der deutschen Fernsehlandschaft geworden. Seit September 2019 bildet er ein Viertel von Seriös – Das Serienquartett, dem monatlich ausgestrahlten Serienpendant zu einer traditionsreichen Literatursendung. Neben Stromberg (2004-2012), der deutschen Version der britischen Kult-Büro-Comedy The Office, erschuf und schrieb Husmann auch Dr. Psycho (2007/2008) und Der kleine Mann (2009). Außerdem verfasste er die Drehbücher zu drei Tatort-Folgen aus Dresden. Für Joyn fungierte der 55jährige nicht nur als Chefautor der von Klass Heufer-Umlauf kreierten Serie Check Check, die vom Sicherheitspersonal eines Kleinflughaften handelt, sondern erfand auch Frau Jordan stellt gleich, mit Moderatorin/Schauspielerin Katrin Bauerfeind als titelgebender Gleichstellungsbeauftragten.

In Zeiten von leider immer noch viel zu präsenten gravierenden Problemen namens Rassismus, Sexismus, Homophobie und anderen Diskriminierungsformen bildet Gleichstellung ein überaus wichtiges Thema. Doch dient dies hier nicht als Aufhänger für plumpen Klamauk oder Gags einfach nur um der Gags willen. Husmann und seine Co-Autorinnen Anneke Janssen, Elena Senft sowie Sarah Palma haben hierbei keine klassische Sitcom mit Multikamera-Setting plus Lachern aus der Konserve geschrieben. Ebenso wenig eine Mockumentary im Stile von Stromberg bzw. dem britischen Vorbild. Vielmehr präsentiert uns „Frau Jordan“ ein differenziertes Bild der Gleichstellungsarbeit, bei welchem trotz allem gebotenen Ernst mehr als ausreichend Platz für Humor bleibt. Gleichstellung funktioniert nämlich nicht als Einbahnstraße, sondern kann sich auch ganz leicht als Minenfeld von Fettnäppfchen entpuppen.

Die Katrin Bauerfeind auf den Leib geschriebene Protagonistin kämpft an vielerlei Fronten für Gleichberechtigung und Toleranz sowie gegen Missstände und festgefahrene Strukturen. Eine selbstbewusste, erfolgreiche Frau, die aber auch bereit ist, ihre weiblichen Reize einzusetzen, wenn es denn der Sache dient. So gelassen und schlagfertig Eva Jordan meistens wirkt, perfekt ist sie nicht. Ohne ihr heterogenes Team wäre sie desöfteren ziemlich aufgeschmissen: die junge, bisweilen knallharte Yvonne, die auf Frauen steht, und Renate, eine alleinerziehende Mutter, der man aufgrund ihrer eher bescheidenen intellektuellen Fähigkeiten wenig zutraut, die aber immer wieder positiv zu überraschen vermag. Positiv überrascht haben mich die überaus ausgewogene, ambivalente Art der Serie. Die in den Episodentiteln gegenüber gestellten Begriffe deuten an, dass es immer zwei Seiten einer Medaille oder besser gesagt eines Streitthemas gibt. „Frau Jordan“ glänzt auch hier und da mit einigen unerwartenen Entwicklungen, etwa wenn es im Gespräch mit einer dunkelhäutigen Mitarbeiterin der Stadtverwaltung eben nicht um Diskriminierung geht oder sich ein scheinbar netter Herr (dem kurz zuvor noch geholfen wurde) als Rassist outet.

Mit der Figur des Quotenmannes Philipp im Gleichstellungsteam wird die gängige Mann-Frau-Konstellation auf augenzwinkernde Weise auf den Kopf gestellt. Eva hat bei all ihrer Arbeit keinen Nerv mehr, sich auch noch ihrem Haushalt zu kümmern. Wie gut, dass ihr Kollege, Assistent und (die meiste Zeit über) Lover auch an dieser Front den Rücken freihält. Philipp liebt seine Chefin, welche die gemeinsame Beziehung als angenehme Bequemlichkeit gerne in Kauf nimmt, auch wenn ihr sein nimmermüder Einsatz manchmal etwas zu weit geht.

Die komplette erste Staffel von Frau Jordan stellt gleich ist seit dem 21. Oktober 2019 bei Joyn abrufbar, in der kostenpflichten Version Joyn Plus auch in HD und ohne Werbeunterbrechungen. Im März 2020 begannen die Dreharbeiten zu Season 2.

Frau Jordan stellt gleich
Comedy-Serie Deutschland 2019. FSK 12. 10 Folgen (Staffel 1). Gesamtlänge: ca. 250 Minuten. Mit: Katrin Bauerfeind, Alexander Khuon, Natalia Belitski, Mira Partecke, Adina Vetter u.v.a. Idee: Ralf Husmann.

Credits
Bilder (c) Joyn/Pro Sieben.


Penny Dreadful Revisited III: Resurrection

24. Juni 2020

Zurück in die Halbwelt von John Logan, wo das grausame Schicksal einer Kreatur enthüllt wird und die Spur von Mina ins Reich der Tiere führt.



„We are the Janus mask. Inseparable. “

Dem kleine Victor Frankenstein (Gus Barry) kommen nach dem Ableben seines Hundes Zweifel daran, ob der Tod wirklich so „serene“ sein kann, wie ihn die romantischen Dichter beschreiben. Bei dieser Gelegenheit wird bereits das Gedicht Ode: Intimations of Immortality (1807) von William Wordsworth zitiert, welches die Serie 24 Episoden später beschließen soll. Wenig später verliert der kleine Victor auch seine Mutter sowie mit ihr den Glauben an einen poetischen Tod. Fortan stehen überwiegend Bücher zu Medizin und Biologie auf dem Leseplan. Frankensteins Obsession mit der Überwindung des Todes beginnt.

Zurück in der Gegenwart. Victors (Harry Treadaway) erste Schöpfung (Rory Kinnear) hat soeben seine zweite (Proteus) auf brutale Weise aus dem Leben gerissen. Das unverhoffte Wiedersehen nimmt Caliban (so der Name der Kreatur) zum Anlass, seinem „Vater“ die traurige Geschichte seiner Geburt und seines „Aufwachsens“ in Einsamkeit zu erzählen. Caliban arbeitet mittlerweile als Bühnenhelfer im Grand Guignol, einem für blutige Performances bekannten Theater, welches von dem exaltierten Altmimen Vincent Brand (Alun Armstrong) geleitet wird, der sich Frankensteins „Erstgeborenem“ angenommen hat.

Unterdessen begreift Ethan Chandler (Josh Hartnett), dass seine Geliebte Brona Croft (Billie Piper) an Tuberkulose erkrankt ist. Um an Geld für die nötige Behandlung zu gelangen lässt sich der Revolverheld wieder von Sir Malcolm Murray (Timothy Dalton) und Vanessa Ives (Eva Green) engagieren. Die Suche nach Mina führt das Trio gemeinsam mit Malcolms Diener Sembene (Danny Sapani), der bisher kaum mehr als drei Sätze sagen durfte, nachts in den Londoner Zoo. Nach der Begegnung mit einem Rudel Wölfe, die dank Ethans Aura harmlos ausgeht entdeckt das Quartett einen „kleinen Vampir“: Fenton (Olly Alexander). Im Keller des Murray-Anwesens angekettet wird der Blutsauger-Boy verhört, mit wenig Erfolg, denn er faselt nur was davon, dass sein Meister allgegenwärtig sei. Es wird immer deutlicher, wer das eigentliche Ziel des namenlosen Finsterlings darstellt.

In dieser Folge sehen wir neben Fentons Angriffssprung die Szene zu einem weiteren Element des genialen Vorspann. Vanessa hat eine Erscheinung von Mina (Olivia Llewellyn) und lässt dabei in Zeitlupe ihre Tasse fallen. Das Spin-Off City of Angels hat leider kein virtuoses Opening, sondern nur ein paar Texteinblendungen. Das gibt Abzuge in der B-Note.

Keinerlei Beanstandungen gibt es bei der eindringlihen Darbietung von Rory Kinnear als Caliban/The Creature. Obwohl seine im Besten Sinne eigenwillige Physiogonomie hinter weißer Schminke verborgen scheint spielt der ebenfalls als „Sidekick“ Bill Tanner in den James-Bond-Filmen mit Daniel Craig bekannte Brite mit großer Feinfühligkeit. Autor Logan legt ihm wundervoll poetische und bildhafte Dialoge in den Mund. Das Ergebnis, wenn die einzige Gesellschaft Lyrik-Bände romantischer Dichter oder manche von Shakespeares Werken sind. Kinnear spielte übrigens bereits Caliban in Der Sturm auf der Bühne.

Als nächstes werde ich mich mit der dritten Folge von Penny Dreadful: City of Angels befassen.

Penny Dreadful, 1×03: Resurrection
Irland, UK, USA 2014. FSK 16. 46 Minuten (PAL-DVD). Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: Dearbhla Walsh.

Credits
Szenenfotos (c) Showtime

 

 

 

 

 

 


Media Monday #469

22. Juni 2020

Am frühen Montag Morgen ist die Welt (hoffentlich) wieder in Ordnung. Warum lest ihr hier beim heutigen Media Monday



Man glaubt es kaum, aber vorgestern war ich doch glatt – haltet euch fest! – im KINO! Wie der erste Post-Lockdown-Besuch im Lichtspielhaus gelaufen ist, könnten ihr im Beitrag von gestern lesen. Die zweite Wochenhälfte gestaltete sich generell sehr entspannt, weil ich wegen des Umzugs meiner Arbeitsstelle am Donnerstag und Freitag kurzfristig Urlaub hatte, was sich auch durchaus bei der Review-Ausbeute bemerkbar gemacht hat. Vermutlich war meinen KollegInnen bekannt, dass „bei-einem-Umzug-im-Weg-Rumstehen“ zu meinen absoluten Stärken gehört. 😉
Das Ergebnis des sehr chaotisch abgelaufenen Umzugs werde ich ein paar Stunden nach der Veröffentlichung dieses MMs persönlich in Augenschein nehmen können.

Erwähnte ich bereits, dass ICH NACH EWIGKEITEN ENDLICH WIEDER IM KINO WAR? 😉

Beiträge der Woche
Endlich wieder Kino!
Midsommar (2019)
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
Penny Dreadful Revisited II: Séance
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 2

Fragen der Woche

1. Was mich die vergangenen Tage wohl am meisten beschäftigt hat: sind die beiden Filme, die ich gesehen habe, deren Titel beide mit M beginnen, nämlich Midsommar und Monos.

2. Eigentlich unvorstellbar, dass die Hygiene-Vorschriften die Kinos dazu zwingen, die Kinosäle nur zu etwa einem Viertel oder weniger auslasten zu können.

3. Christopher Nolans neuer Film Tenet (Kinostart 30 . Juli 2020) scheint mir regelrecht prädestiniert, um die Rückkehr großer Filmproduktionen in die Kinos einzuläuten.

4. Nachdem nun gemeinsame (Spiele-)Abende in kleiner Runde langsam wieder Thema werden: Wie Spiele mit anderen Menschen? Wer macht denn sowas?

5. Ich hätte es ja kaum für möglich gehalten, dass ich einmal damit zurechtkommen könnte, meinen Mund-Nasen-Schutz mit wenigen Unterbrechungen etwa zwei Stunden anzubehalten und dass es mir wenig ausmacht. So geschehen bei meinem ersten Kinobesuch seit Corona am Samstag (Bericht ist oben verlinkt).

6. Viel zu selten komme ich eigentlich dazu, zu lesen, weil ich mich zu sehr mit Filmen, Serien, Musik und dem Internet beschäftige. Da ich künftig nicht mehr zur Arbeit pendeln muss, fällt das Lesen im ÖPNV auch ziemlich weg. Ich muss einfach wieder mehr lesen. Genug ungelesene Bücher gibt es ja, die sich hier stapeln.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil KINO!

 

 

 

 


Penny Dreadful: City of Angels, Folge 2

18. Juni 2020

Direkt an das dramatische Finale der Premierenepisode knüpft die zweite Folge an. Die Stimmung in der Stadt der Engel kocht.

All Lives Matter

Am Ende von Santa Muerte kam es zur Konfrontation der Polizei mit den mexikanischen Bewohnern des Viertels, durch welches die neue Autobahn gebaut werden soll. Todesgöttin Magda (Natalie Dormer) hatte dafür gesorgt, dass es blutig ausgeht. Um seinen verletzten Partner Lewis Michener (Nathan Lane) zu retten sah sich der junge Neu-Detective Tiago Vega (Daniel Zovatto) gezwungen, auf seinen eigenen Bruder Raul (Adam Rodriguez) zu schießen.

Raul liegt nun mit schwersten Kopfverletzungen im Krankenhaus und die Prognose ist denkbar schlecht. Ohne künstliche Beatmung wird er innerhalb von wenigen Tagen sterben. Mama Maria (Adriana Barrazza) kniet die ganze Zeit vor seinem Krankenbett und betet. Die gut ein Dutzend ums Leben gekommenen Mexikaner sind der öffentlichen Meinung egal und werden mit keiner Silbe erwähnt. Aber vier (weiße) Polizisten sind tot und das ist ganz ganz schlimm. Bevor der leicht verletzte Michener im Krankenhaus überhaupt behandelt werden kann verlangt Captain Vanderbilt (Brent Spiner) den Mordfall an der weißen Familie aus der ersten Folge umgehend mit der Festnahme eines Mexikaners abzuschließen. Der für den Autobahnbau verantwortliche Stadtrat Townsend (Michael Gladis) wird von seiner burschikosen Assistentin Alex (eine „Verkleidung“ Magdas) dazu angespornt, den Tod der Cops für seine Zwecke auszuschlachten, was dieser auch bereitwillig tut.

Magdas zweite Rolle ist die der geplagten deutschen Ehefrau/Mutter Elsa, die mit tränenreichen (falschen) Geschichten von ihrer schlimmen Ehe sowie aus dem Berlin der Nachkriegszeit den sich in den Staaten fremd fühlenden deutschen Kinderarzt Dr. Peter Craft (Rory Kinnear) manipuliert. Peter ist unglücklich mit der abwesend wirkenden, kränklichen Linda (Piper Perabo) verheiratet und stellt sich beim Vollzug der ehelichen Pflichten mittlerweile seine Landsfrau vor. Während mir die Performances von Natalie Dormer in bisher drei Rollen schon nach zwei Folgen etwas zu dick aufgetragen erscheinen empfinde ich Rory Kinnear (der im Original-PD noch das tragische Monster Frankensteins verkörperte) als den viel wirkungsvolleren Akteur.

Tiago und Lewis nehmen die Kirche unter die Lupe, welcher die ermordete Familie Hazlett angehörte: Joyful Voices Ministry. Während Tiago einer Vorführung der charismatischen und hübschen Radio-Evangelistin Sister Molly (Kerry Bishé), dem medialen Aushängeschild der Glaubensgemeinschaft, beiwohnt, die ihre Gläubigen mit einem Jazzsong unterhält, beißt sein erfahrener Partner bei der Geschäftsführerin Adelaide Finnister (herrlich zerknittert: Amy Madigan), Mollys Mutter, ziemlich auf Granit. Beim gemeinsamen Spülen und Abtrocken in einer Einrichtung der Joyful Voices befragt Tiago Molly nicht nur zu den Mordopfern, sie erzählt auch von ihrem Werdegang und einschneidenden Erlebnissen. Da bahnt sich etwas an. Wie in einer Woody-Allen-Klamotte observieren Detective Michener und seine Kollegen vom „jüdischen Amateur-Detektiv-Club“ zu später Stunde den Nazi-Architekten Richard Goss (Thomas Kretschmann). Die Spur führt zum California Institute of Technology und endet tödlich.

Die Szenerie von City of Angels bleibt ein Pulverfass, welches sicherlich mehrfach explodieren wird. Und die aktuelle Nachrichtenlage beweist, dass Rassismus und Polizeigewalt leider keine Probleme von damals (1938) sind.

Penny Dreadful: City of Angels, 1×02: Dead People Lie Down
USA 2020. 54 Minuten. Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: Paco Cabezas.

Credits
Bilder (c) Showtime/Sky.

 


Penny Dreadful Revisited II: Séance

15. Juni 2020

Weiter geht es beim Rewatch von Penny Dreadful. In der zweiten Folge wird unter anderem das Hauptfigurenensemble komplettiert. Und eine der denkwürdigsten Serien-Momente spielt sich ab…

 

„You do not belong here. Even less than I. „

Während die erste Episode „nur“ einen blutigen ersten Blick in die Abgründe der „Demimonde“ warf und sich geschickt in Vorahnung und Geheimniskrämerei hüllt so werden in Folge 2 die Tarotkarten schon ziemlich auf den Tisch gelegt. Séance ist unfassbar großartig. Doch wo soll ich anfangen?

Ethan Chandler (Josh Hartnett) und der Zuschauer lernen die todkranke irische Prostituierte Brona Croft (Billie Piper) kennen. Die beiden plaudern beim gemeinsamen „Whiskey-Frühstück“ über Gott und die Welt. Mit Bronas nächstem Job wird auch Dorian Gray (Reeve Carney) vorgestellt. Wahrlich creepy wie sich der unsterbliche Hedonist beim „Porno-Shooting“ (bewegte Bilder gab es 1891 noch nicht wirklich) an Bronas allmählich dahinsiechener Lebenskraft aufgeilt. Dazu spielt das Grammophon die Aria Mon cœur s’ouvre à ta voix aus der Oper Samson & Delilah von Camille Saint-Saëns (genial auch in der Interpretation von Klaus Nomi) und Teile von Richard Wagners Tristan und Isolde. Mr. Gray will see you now.

Den Großteil der Handlung verbringen wir allerdings mit Dr. Victor Frankenstein (Harry Treadaway) und seiner Schöpfung Proteus (Alex Price), einem wieder zum Leben erweckten Seemann. Der „Neugeborene“ lernt von seinem Schöpfer Sprechen und mehr, entdeckt die Welt in Frankensteins Labor-Dachboden und dann die draußen vor der Tür. Proteus-Darsteller Alex Price spielt diese (fast) völlig unschuldige Kindlichkeit mit herzerweichender Intensität. Umso schlimmer als am Ende Proteus‘ Leben im wahrsten Sinne des Wortes auseinandergerissen wird und Victors „Erstgeborener“ (Rory Kinnear) erstmals in Erscheinung tritt.

Die zentrale Szene, die mich mit dieser Serie entgültig „angefixt“ hat, spielt sich auf der illustren Okkult-Party von Ägyptologe Ferdinand Lyle ab, genüsslich tuckig und mit kuriosem Akzent (ein gesprochenes Rachen-R bei Briten hab ich noch nie gehört) von Theater-Ikone Simon Russell Beale verkörpert, hier in seinem zweiten und letzten Auftritt der Staffel. Dorian Gray ist auch zugegen und baggert gleich mal überaus wortgewandt Vanessa Ives (Eva Green) an, die ihm gekonnt Paroli bietet. Mr. Lyle hat eine gewisse Madame Kali (Helen McCrory; 2010 übrigens an der Seite von Alex Price in der Doctor Who-Folge The Vampires of Venice zu sehen) eingeladen, die mit ausgewählten Gästen, darunter Sir Malcolm Murray (Timothy Dalton), Dorian und Vanessa, eine Beschwörung der Geister durchführt. Doch zu aller Entsetzen wird nicht Madame Kali, sondern Vanessa von finsteren Mächten in Besitz genommen. Sie windet und verrenkt sich, schnauft, faucht, wimmert, krächzt und spricht zu Sir Malcolm mit der Stimme seines verstorbenen Sohnes Peter und auch der von Mina. In Anbetracht der furiosen Performance von Eva Green an dieser Stelle hatte ich seit der letzten Sichtung dieser Episode fast vergessen, dass ja auch Timothy Dalton hier brilliert, wenn man in seinem tränenüberströmten Gesicht den tiefen Schmerz Sir Malcolms mitfühlen kann.

Serienschöpfer/Drehbuchautor John Logan, Regisseur J.A. Bayone (der nach dieser Folge leider keine weiteren von PD mehr inszenieren sollte), die Darsteller (vor allem Eva Green, Timothy Dalton und Alex Price) sowie die ganze Crew von Ausstattung, Kostüme, Kamera, Schnitt und Musik haben hier unfassbar Großes geschaffen. Sehr wahrscheinlich eine der drei besten PD-Episoden und nach meiner bescheidenen Meinung auch mit die besten 53 Minuten der letzten Fernseh-Dekade.

Demnächst in diesem von Logan’schem TV-Horror vereinnahmten Blog: der Text zum Rewatch von Folge 3 von Penny Dreadful und meine Gedanken zur zweiten Episode des Spin-Offs City of Angels.

 


Penny Dreadful, 1×02: Séance
Irland, UK, USA 2014. FSK 16. 53 Minuten (PAL-DVD). Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: J.A. Bayona.

Credits
Szenenfotos (c) Showtime.


Media Monday #468

15. Juni 2020

Spaßige und lässige Klänge im Stil der Instrumentalmsik der 1960er flirren durch den Raum während der kleine mwj die Fragen des heutigen Media Mondays beantwortet.

Der Soundtrack zur heutigen Ausgabe von Dario Russo. Bitte während des Lesens hören (und Track 1 überspringen). Danke. 😉

Beiträge der Woche
Mein Ende. Dein Anfang
Penny Dreadful Revisited I (Staffel 1, Folge 1)
Penny Dreadful: City of Angels – Folge 1

Fragen der Woche

1. Mein bisher liebster Film aus 2020 dürfte Master Cheng in Pohjanjoki sein, den ich Ende Januar auf dem Internationalen Filmwochenende in Würzburg gesehen habe und der voraussichtlich am 30. Juli 2020 regulär in die Kinos kommt.

2. Wenn schon das Kinojahr bislang mau gewesen ist, so gab es doch immerhin ____ im Streaming/auf Scheibe und Für mich persönlich war das Kinojahr bisher nicht unbedingt mau. Natürlich konnte ich seit Anfang März nicht mehr ins Kino gehen, habe aber seit Anfang Januar etwa ein Dutzend Kinofilme gesehen und den ein oder anderen interessanten Streifen über Streaming und Erstveröffentlichung auf DVD oder BluRay mitgenommen. Da mein Lieblingskino am Donnerstag wieder öffnet kann ich am Wochenende meine kinolose Durststrecke beenden!

3. Was mein persönliches Konsumverhalten von Medien jedweder Art angeht so bin ich vor allem was Filme angeht spontaner geworden. Ich verschwende nicht mehr soviel Zeit damit, darüber zu grübeln, was ich denn als nächstes anschauen soll. Zum Beispiel habe ich am Samstag Abend die Comicverfilmung Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (2010) auf Netflix angesehen, weil dieser Film dort nur noch bis morgen (16. Juni 2020) verfügbar ist. Diese neue Art der Spontaneität hat wohl auch zu einem höheren Review-Output geführt.

4. Ginge ich allein danach, was ich derzeit an Wasser trinke, dann müsste ich längst Aquaman sein. 😉

5. Ich glaube, es wird mal wieder allerhöchste Zeit, mir erneut die komplette Filmographie von Christopher Nolan (also seine Regie-Arbeiten) anzusehen. Das ist mir vor allem nach der Sichtung von Mein Ende. Dein Anfang klar geworden, der Following und Memento strukturell sher ähnelt.

6. Es wäre aber auch mal schön, wenn man die Möglichkeit hätte alle neuen Kinostarts, die man sehen möchte, im gleichen Jahr auch wirklich im Kino erleben zu können, auch hier in der Provinz. Da ist es besonders ärgerlich wenn die einzigen beiden Programmkinos in der Gegend wochenlang wirklich die allergleichen Filme zeigen, vor allem wenn ich die betreffenden Werke eben nicht sehen möchte sondern andere.

7. Zuletzt habe ich ein entspanntes Wochenende, etwa beim Schöppchentrinken mit Freunden auf einem Boot, verbracht und das war angenehm lustig und nötig, weil diese Woche auf der Arbeit der Umzug meiner Abteilung ansteht. Es geht zurück aus den Containern in unser frisch renoviertes Dienstgebäude, welches nur wenige Gehminuten von meiner Wohnung entfernt ist. Yeah!


Penny Dreadful Revisited I: Night Work

11. Juni 2020

Das baldige Verschwinden von Penny Dreadful aus dem Netflix-Angebot und den kürzlichen Deutschland-Start des unter Fans umstrittenen Spin-Offs Penny Dreadful: City of Angels habe ich zum Anlass genommen, mir die DVD-Komplettbox der viktorianischen Horror-Serie zu gönnen und einen Rewatch zu starten.

„It’s an invitation.“

London, September 1891. Die geheimnisvolle Vanessa Ives (Eva Green) und der Abenteurer Sir Malcolm Murray (Timothy Dalton) engagieren den amerikanischen Revolverhelden Ethan Chandler (Josh Hartnett), um ein Nest schauriger Kreaturen aufzumischen. Sir Malcolm sucht dort seine von finsteren Mächten entführte Tochter Mina. Dem Arzt Dr. Victor Frankenstein (Harry Treadaway) gelingt es mit Elektrizität einen toten Körper wieder zum Leben zu erwecken.

Willkommen (zurück) in der düsteren Halbwelt von Penny Dreadful, jener einmaligen TV-Serie von John Logan, benannt nach den Grusel-Groschenheften des 19. Jahrhundert. Die Premierenepisode (in den USA am 11. Mai 2014 veröffentlicht) liefert einen perfekten Einstand. Geschickt etablieren Schöpfer und Drehbuchautor Logan sowie Regisseur J.A. Bayona (der auch die ersten beiden Folgen der kommenden Herr der Ringe-Serie von Amazon inszeniert) das Setting, die Figuren und den Look der Serie. Blutige Szenen wie aus einem Schlachthaus, geheimnisvolle Hieropglyphen auf einem nicht ganz menschlichen Körper, düstere Vorahnungen usw. Der Zuschauer erhascht hier einen ersten Blick auf die Demimonde, bevor in den folgenden Episoden tiefer in diese düstere Halbwelt eingedrungen wird.

 

 

Wenngleich hier noch nicht alle Hauptcharaktere auftreten (Dorian Gray, Brona Croft und Caliban tun dies erst in Folge 2) so hinterlässt das Ensemble bereits einen starken Eindruck. Neben Josh Hartnett als nur vordergründig lässigem Revolverhelden und Ex-Bond-Darsteller Timothy Dalton als zu allem entschlossenen Afrika-Forscher tut das vor allem Ex-Bondgirl Eva Green als rätselhafte und spirituell begabte Vanessa Ives. Was die französische Schauspielerin bereits in der allerersten Episode für Präzision und Ausstrahlung zeigt fasziniert mich auch etwa sechs Jahre nach meiner Erstsichtung immer noch. Eine wahrhaft immersive Performance. Hinsichtlich der Kameraführung sind mir zwei Szenen mit virtuos gefilmten, langen Takes im Gedächntis geblieben: Sir Malcolms unheimliche Begegnung in seinem Schlafzimmer und das Ende der Folge mit Victor und seiner neuen Schöpfung.

Night Work bietet wie jede einzelne Folge von Penny Dreadful unfassbar tolle Dialoge. Schließen möchte ich diesen Beitrag mit meinem (humoristischen) Lieblingszitat:

 

Sir Malcom: „You have the soul of a poet, sir.“
Dr. Victor Frankenstein:
„And the bank account to match.“


Penny Dreadful, 1×01: Night Work
Irland, UK, USA 2014. FSK 16. 51 Minuten (PAL-DVD). Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: J.A. Bayona.

Credits
Szenenfoto (c) Showtime


Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken.wordpress.com/

Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten

Freizeitparks, Kirmes & Co

Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

What's Best in Life?

Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

Hurzfilm

Ist das Filmkunst oder kann das weg?

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

neuesvomschreibtisch

You're gonna be fine.

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

The Televisioner

Ein subjektives Blog über Serien, Filme und anderen Popkultur-Kram

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Xanders Blog

Ein Blog über Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.