Being David Hasselhoff (Kurzkritik)

16. August 2019

Nach Tagen der Unproduktivität wird es endlich einmal wieder Zeit für ein Review, heute mit einem Fernsehstar, Chartstürmer und (mittlerweile) einer Trashikone in Personalunion. In der Doku Being David Hasselhoff zeigt Regisseur Oliver Schwabe die Karriere des beliebten Amerikaners anhand eines aktuellen Interviews nach.


Mit Stolz und Selbstironie

Oliver Schwabe (geb. 1966) hat mit Dokus wie Heino – Made in Germany (2013), Pump up the Jam – Heroes of Eurodance (2014) und Tokio Hotel – Hinter der Welt (2017) bereits die Untiefen deutscher Mainstreammusik durchfahren. Da erscheint es nur stimmig, dass sich das neue Werk des Filmemachers mit Schauspieler und Sänger David Hasselhoff beschäftigt. Schwabe und sein Kamerateam interviewen dabei den Star in dessen schickem Anwesen in Kalifornien, wo Hasselhoff auch einige seiner Trophäen zeigt.
„The Hoff“ erinnert sich nicht nur an die Anfänge seiner Karriere als Hauptdarsteller in der Seifenoper Schatten der Leidenschaft (The Young & The Restless), sondern auch an die großen Serienhits Knight Rider (1982-1986) und Baywatch (1989-2001), die ihn zum meistgesehenen Fernseh-Schauspieler der Welt machten. Während der Erfolg als Sänger im heimischen Amerika ausblieb, schlug Hasselhoffs musikalisches Wirken im deutschsprachigen Raum dagegen umso mehr ein. Vor allem der 1989 veröffentlichte Song Looking for Freedom machte ihn außerhalb der USA über Nacht zum Superstar. Im Gespräch räumt David unter anderem mit der „urban legend“ auf, dass wegen seines Auftritts in Berlin die Mauer gefallen sei. Voller Stolz zeigt er das Poster von seinem Broadway-Debüt im Alter von 48 Jahren als Hauptdarsteller in der Musicalversion von Dr. Jekyll und Mr. Hyde, mit welchem sich der mittlerweile 67jährige einen Kindheitstraum erfüllte. Seine illustre Vergangenheit betrachtet Hasselhoff mit einer Mischung aus Stolz, Selbstkritik und Selbstironie, wobei letztere maßgeblich für seine sich selbst parodierenden Autritte in Streifen wie Der SpongeBob Schwammkopf Film und Killing Hasselhoff sein, die im den Ruf einer Trashikone einbrachten. Schwabe montiert diese Interview-Sequenzen gekonnt mit diversem Archivmaterial (etwa Super8-Aufnahmen aus Davids Kindheit) und aktuellem Material, vom Besuch des Strandes aus Baywatch bis zur kleinen Spritztour mit einem wohlbekannten Auto. Natürlich fand ich „The Hoff“ im Alter von etwa neun, zehn Jahren (wie viele meiner Altersgenossen) total cool. Auch wenn ich mich seitdem vor allem hinsichtlich meines Musikgeschmacks massiv weiterentwickelt habe, so erscheint mir Schwabes Doku-Feature durchaus gelungen und informativ, obgleich ein wenig einseitig.

Die Doku Being David Hasselhoff kann man sich nach der Erstausstrahlung vom 11. August 2019 noch bis einschließlich 9. September 2019 in der Arte-Mediathek ansehen.

Filmographie von David Hasselhoff (Auswahl)

1975-1982 Schatten der Leidenschaft
1978 Star Crash
1982-1986 Knight Rider
1989-2001 Baywatch
2004 Der SpongeBob Schwammkopf Film
2015 Kung Fury (Kurzfilm) (Cameo und Titelsong)
2015 Sharknado 3
2017 Guardians of the Galaxy, Vol. 2 (Cameo und Titelsong)
2017 Killing Hasselhoff

 

Being David Hasselhoff
TV-Dokumentation Deutschland 2019. 50 Minuten. Buch und Regie: Oliver Schwabe.

 

Credits:
Bilder (c) Arte/RBB.

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Plan 9 from Outer Space bei SchleFaz (TV-Tipp)

15. August 2019

Bald ist es soweit. Die Fernsehreihe SchleFaz widmet sich endlich DEM Meisterstück des Trashfilms schlechthin: Plan 9 from Outer Space! Am Freitag, den 23. August 2019, zeigt Tele 5 den berüchtigen Streifen von Ed Wood, moderiert vom bewährten Duo Kalkofe und Rütten!

Welches Machwerk könnte die kommende Spätsommer-/Frühherbst-Staffel (Fortsetzung der siebten Runde) von Die Schlechtesten Filme aller Zeiten – kurz SchleFaz – denn besser eröffnen als jener Film, der gemeinhin als der schlechteste aller Zeiten gilt, nämlich Plan 9 from Outer Space von Ed Wood? Das haben sich Oliver Kalkofe und Peter Rütten, die nimmermüden Schundfilmschauer wohl auch gedacht. Am Freitag, den 23. August 2019 ab 22:25 Uhr, widmen sich Olli und Pätter dem mittlerweile 60 Jahre alten Kultkracher.

Was erwartet die ahnungslosen Zuschauer denn so inhaltlich?
Zwei Außerirdische, deren erste acht Pläne zur Erringung der Weltherrschaft wohl absolute Schüsse in den Ofen waren, greifen zu Plan 9 und beginnen mit der Erweckung der Toten, um die Lebenden gänzlich um die Ecke zu bringen. Das klappt nur bedingt, denn auch wenn die Retter der Menschheit reichlich beschränkt daherkommen, sind sie immer noch besser als die stupiden Aliens…
(Quelle:
ofdb.de )

Es war vor etwa neun Jahren als ich „Plan 9“ zum ersten (und bisher einzigen) Mal gesehen habe, im Doppelpack mit Die Rache des Würgers (1955, OT: Bride of the Monster). Damals konnte ich allerdings nicht ahnen, dass im gleichen Jahr eine deutsche Synchronfassung erscheinen sollte. Kurioserweise funktionierten bei meiner Sichtung der englischen Originalfassung kurz vor Schluss die deutschen Untertitel nicht mehr (kein Witz!). Tele 5 wird den Film nicht nur in der deutschen Fassung, sondern auch in der kolorierten Version zeigen.

Meine Kenntnis des Wood’schen Œuvres beschränkt sich bisher auf die beiden genannten Machwerke. Zusätzlich habe ich das äußerst gelungene, augenzwinkernd-liebevolle Biopic Ed Wood von Tim Burton, mit Johnny Depp in der Hauptrolle sowie Oscar-Gewinner Martin Landau als Bela Lugosi, gesehen. Plan 9 from Outer Space hat seinen zweifelhaften Kult-Status jedenfalls nicht zu Unrecht. Von daher sollte sich der Ausflug in die Trash-Untiefen des legendär-dilettantischen Filmemachers lohnen. Die Herren Kalkofe und Rütten leisten den geplagten Zuschauern ja schließlich Beistand!

Zur Komplettierung der aktuellen Staffel feiert die Tele5-Reihe ihren 100. Beitrag, mit einem Überraschungsfilm, dessen Titel wahrscheinlich erst kurz vor oder während der Ausstrahlung am 11. Oktober enthüllt wird. Gleich im Anschluss an „Plan 9“ läuft am 23. August ab ca. 1:05 Uhr übrigens die x-te Wiederholung der von Kalkofe und Rütten synchronisierten, französischen Sexfilmklamotten-Collage Auf der Suche nach dem Ultra-Sex.

Viel Vergnügen! Und nicht vergessen: Alles wird galaktisch schlecht! 😉

Die weiteren, kommenden Folgen der SchleFaz-Staffel:
SchleFaZ: Dirndljagd am Kilimandscharo 30. August, ca. 22:15 Uhr
SchleFaZ: Die fliegenden Feuerstühle 6. September, ca. 22:15 Uhr
SchleFaZ: Evil Toons – Flotte Teens im Geisterhaus 13. September, ca. 22:15 Uhr
SchleFaZ: Toxic Avenger 20. September, 23:00 Uhr
SchleFaZ: Hausfrauen-Report 3 27. September, ca. 22:15 Uhr
SchleFaZ: Laserkill – Todesstrahlen aus dem All 4. Oktober, ca. 22:15 Uhr
SchleFaZ 100 11. Oktober, ca. 22:15 Uhr

Meine bisherigen Reviews zu SchleFaZ-Filmen:
Argoman – Der phantastische Supermann
Ator, der Unbesiegbare (Vieraugen Kino)
Avengers Grimm
Captain America (1990)
Star Crash
(Vieraugen Kino)
Die Todesgöttin des Liebescamps

Viele alte SchleFaz-Folgen kann man sich übrigens in der Mediathek der SchleFaz-Website ansehen.

Plan 9 aus dem Weltall (Plan 9 from Outer Space)
Science-Fiction-Horror USA 1959. FSK 12. 75 Minuten. Mit: Gregory Walcott, Mona McKinnon, Duke Moore, Tom Keen, Tor Johnson, Dudley Manlove, Joanna Lee, Vampira, Tom Mason u.a. Drehbuch und Regie: Edward D. Wood Jr.

Credits:
Bilder (c) S.A.D./Tele 5.


Media Monday #424 – Bloggertreffen-Edition

12. August 2019

Alter, was für ein tolles Wochenende! Was genau ich erleben durfte und inwieweit die heutige Ausgabe des Media Mondays darin „verwickelt“ ist, erfahrt ihr, liebe Leser*innen, nun…


Recht spontan kam die Entscheidung, per ICE nach NRW zu düsen, um dort vergangenes Wochenende an einem Bloggertreffen teilzunehmen. Veranstaltet wurde dies von Michael alias Gnislew (der nicht nur bei Sneakfilm.de bloggt, sondern sich bei parkwelten.de auch mit Freizeitparks, Achterbahnen usw. beschäftigt) und seiner Gattin Maren alias Yelref, die in ihr trautes Heim samt kleinem Sohnemann Gnislew Junior sowie Hund und Katzen einluden. Ebenfalls zugegeben waren Media Monday-Allvater Wulf und seine Freundin Samira (VeggieKochwelt). Somit fiel das Treffen zwar viel kleiner aus als geplant, aber das war bei weitem kein Nachteil. Unermüdlich fachsimpelten wir zu fünft über den ganzen Medien- und Bloggerkram, der uns eben so beschäftigt. Eine überaus tolle Erfahrung. Als berüchtigter „Quälgeist“ ließ es sich der kleine mwj auch nicht nehmen, die anderen Teilnehmer mit Empfehlungen zu beglücken (Danger 5, Dave Made a Maze). Während Samira und Wulf „nur“ das Ein-Tages-Ticket für Samstag gebucht hatten durfte meine Wenigkeit das ganze Wochenende mit Familie Gnislew verbringen, die nicht nur dafür sorgte, dass man sich unter gleichgesinnten „Nerds“ fühlte sondern auch sehr auf das leibliche Wohl ihrer Gäste bedacht waren. Eine Tagesführung durch Düsseldorf am Sonntag war auch noch im Eventpaket mit dabei.
An dieser Stelle nochmal ein GANZ DICKES DANKESCHÖN an Maren und Michael für dieses tolle Wochenende!!! Hoffentlich gibt es nächstes Jahr ein weiteres Treffen!

Wie es der Zufall so will nutzte Wulf die Gelegenheit beim Schopfe und bat uns um Vorschläge für die Media-Monday-Fragen. Das Ergebnis: sechs Siebtel der heutigen Ausgabe wurde an diesem Wochenende nicht direkt von Wulf „ausgebrütet“. 😉

Viel Spaß!


Beiträge der Woche
Fehlanzeige

1. Serienkonsum: Den Überblick über die Serien, die ich momentan schaue, behalte ich dank meines Accounts bei TV Maze und einer Textdatei auf meinem Rechner. Außerdem ist es sehr hilfreich, dass sich Streamingdienste immer merken, bis zu welcher Folge man eine Serie bisher geschaut hat.

 

  1. Hat sich euer Medienkonsum (in Bezug auf die Wahrnehmung) durch Ereignisse im persönlichen Leben verändert? So konkret kann ich die Frage nicht beantworten. Über die Jahre hat sich allerdings generell mein Medienkonsum in Bezug auf die Wahrnehmung sehr geändert. Ich nehme Dinge ganz anders war als vor gut zehn Jahren und habe teilweise ganz andere Prioritäten und Erwartungen bei medialen Werken.

 

  1. In der Regel blogge ich a) auf dem Smartphone, b) dem Tablet, c) dem Laptop oder d) dem Desktop-PC. Kleiner Hinweis vorweg: diese Frage ist mein kleiner Beitrag zur heutigen Ausgabe. Meine Antwort: d) fast ausschließlich auf dem Desktop-PC. Aber gelegentlich (so wie heute) blogge ich auch mal per Tablet (b). Auf dem Smartphone (a) tippe ich maximal Kommentare.

 

  1. Neuseeland, London, Unna. Filmorte gibt es viele. Reisen an diese Orte sind für mich aufgrund meiner Lebensmittelallergien usw. leider schwierig bis unmöglich. Gerne würde ich mal nach Neuseeland fliegen (Herr der Ringe!) oder Drehorte von Game of Thrones und anderen Produktionen besuchen. Auf dem ein oder anderen eindrucksvollen Studioset zu stehen, von welche manche längst abgerissen wurden, wäre auch ein Traum.

 

  1. Habt ihr zu speziellen Filmen bestimmte Getränke oder Lebensmittel, die ihr genau bei diesem Film (immer) verzehrt? Liebend gerne würde ich zu jeder Folge von Danger 5 den entsprechenden Cocktail trinken, aber die bei Nr. 4 angesprochene Problematik hindert mich unglücklicherweise daran. Dafür konnte ich dank Meister Gnislew am Wochenende leckeren Gin trinken. 😉

 

  1. Immer wieder gibt es neue Blogs, die beim Media Monday mitmachen. Zum Media Monday gefunden habe ich ? Gute Frage. Wenn ich mich recht entsinne bin ich vor sieben Jahren über ofdb.de auf das Blog von Bullion gestoßen und über ihn dann im Juli 2012 zum Media Monday gekommen (ab Ausgabe 56).

 

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #423

5. August 2019

Was haben türkische Bands, ein Traktor, Scifi-Kurzfilme und Streamingdienste gemeinsam? Alle diese Dinge gibt es heute hier auf diesem Blog beim 423. Media Monday



Hinter mir liegt zwar auch eine stressige Arbeitswoche, aber auch ein wundervolles Wochenende. Am Freitagabend stand der Würzburger Hafensommer mit zwei Konzerten unter dem Motto „Istanbul Night“. Als erstes trat Gaye Su Akyol als Superheldin mit Isis-Wings, knappem Outfit und ihrer als maskierte Kampfmönche verkleideten Band auf. Die Mischung aus Folk, Rock’n’Roll, Westernmelodien und Surf Rock war mir in der ersten Hälfte ein wenig zu gleichförmig, wurde zum Ende hin allerdings fetziger. Doch der Höhepunkt des Abends sollte noch folgen. Das Quartett von BaBa ZuLa heizte dem bunt gemischten Publikum mit seiner äußerst energetisch-hypnotischen Mixtur aus Folklore und psychedelischem Progressive-Rock unfassbar ein. Ein unendlicher, über gut 80 Minuten (und nur vier Stücke) durchgehaltener Dauer-Groove, der die Zuschauer auf gigantische Weise mit sich fortspülte. Eine kontinuiertlich wachsende, tanzende Menschenkette bahnte sich immer wieder den Weg durch die übrigen Zuschauerreihen, in denen nicht minder gegroovt und gezappelt wurde. Einmalig!

Den Samstag verbrachte ich mit meinem besten Freund und seiner Familie im Spessart. Höhepunkt des überaus frohen Tages war die Spritztour mit einem 65 Jahre alten Traktor durch die Ortschaft bei einer wahnsinnigen Höchstgeschwindigkeit von 28 km/h! Der einzige Wehrmutstropfen dieser Woche: ich habe mal wieder fast nichts geschrieben.

 

 

 

Beitrag der Woche
Star Trek: Short Treks (Kurzkritik)

Fragen der Woche

1. Natürlich bilden Filme/Serien in den seltensten Fällen die Realität ab, aber die Art und Weise, in der die Versuche jemanden wiederzubeleben ein ums andere Mal inszeniert werden, ist einfach falsch, wie ich seit einem kurzen Crash-Kurs in Sachen Herzmassage erfahren konnte.

2. In den Sommermonaten (oder speziell den Ferien) merke ich ja immer wieder dass es durchaus spaßig sein kann, sich mal Trashfilme, B-Movies oder andere „seichtere“ Streifen anzusehen.

3. Die letzte große – positive oder negative – Überraschung ist für mich ja gewesen, dass der sich oben erwähnte Traktor nach mindestens 20 Minuten doch noch starten ließ. 😉

4. Beim Thema Streaming-Dienst(e) hat mich ja schwach werden lassen, dass Netflix und Amazon Prime ja so einige interessante Serien im Programm haben, die sonst nur schwer oder gar nicht verfügbar wären.

5. Meinen nächsten Film oder meine nächste Serie suche ich ja meist danach aus, ob mich a) das Thema interessiert, b) die Angelegenheit eher unkonventionell ist und eventuell noch c) ob von mir geschätzte Regisseure, Autoren oder Darsteller mitwirken.

6. Der mir mit Abstand liebste Platz (in Wohnung/Haus oder anderswo) im Moment (beispielsweise zum Lesen, Entspannen) ist mein Bett. Da entspanne ich dann große Teile der Nacht. Nennt sich glaube ich schlafen. 😉

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Star Trek: Short Treks (Kurzkritik)

4. August 2019

Im Vorfeld der 2. Staffel von Star Trek: Discovery veröffentliche CBS All Access vier Kurzfilme, die im Universum der Serie spielen. In Star Trek: Short Treks erleben wir eine royale Ausreißerin, eine hochentwickelte künstliche Intelligenz, einen ungewöhnlichen Pionier und die Tricks eines gewieften Con Artists…

Ursprünglich war mein Plan, diesen Sommer wieder einen Kurzkritiken-Sommer zu veranstalten, mit dem speziellen Thema Anthologie-Serien. Philip K. Dick’s Electric Dreams (basierend auf Kurzgeschichten des visionären Autors) sowie die ersten paar Folgen der britischen Show Black Mirror sollten Episode für Episode gesichtet und rezensiert werden. Dazu kam es aus unterschiedlichen Gründen nicht. Als kleinen „Ersatz“ gab es die vier Kurzfilme von Star Trek: Short Treks, einer Anthologiereihe, die als Tie-In zu Star Trek: Discovery fungiert.

Die Beiträge im Einzelnen:

Runaway
Mit: Mary Wiseman, Yadira Guevara-Prip u.a. Drehbuch: Jenny Lumet und Alex Kurtzman. Regie: Maja Vrvilo.
Zufällig entdeckt die junge Kadettin Sylvia Tilly, dass sich auf der USS Discovery eine junge Ausreißerin versteckt.

Calypso
Mit: Aldis Hodge und Annabelle Wallis. Drehbuch: Michael Chabon und Sean Cochran. Regie: Olatunde Osunsanmi.
Seit 1.000 Jahren treibt das verlassene Raumschiff Discovery durchs All. Der Schifsscomputer hat sich mittlerweile zu einer empfindsamen Intelligenz entwickelt und rettet einen verletzten Krieger namens Craft…

The Brightest Star
Mit: Doug Jones, Hannah Spear, Robert Verlaque und Michelle Yeoh. Drehbuch: Bo Yeon Kim und Erica Lippoldt. Regie: Douglas Aarniokoski.
Um die „große Balance“ auf dem Planeten Kaminar zu bewahren müssen sich die Kelpianer den technologisch weit überlegenen Ba’ul opfern, sobald ihre Zeit gekommen ist. So zumindest predigen es die kelpianischen Priester. Der intelligente Fischer Saru gibt sich damit nicht zufrieden und blickt zu den Sternen…

Houdini (The Escape Artist)
Mit: Rainn Wilson, Harry Judge u.a. Drehbuch: Michael McMahan. Regie: Rainn Wilson.
Der windige Trickbetrüger Harry Mudd wird im ganzen Quadranten gesucht. Als es einem Tellariten gelingt, Mudd zu schnappen, möchte der Außerirdische seinen Gefangenen an die Föderation ausliefern…

Insgesamt bin ich von den Kurzepisoden (mit einer Laufzeit zwischen 15 und 18 Minuten) eher „underwhelmed“. Freilich sind alle vier Shorts aufwändig produziert und technisch gelungen, allerdings kaum mehr als kleine Appetizer für die zweite Discovery-Season bzw. (wenn man diese schon gesehen hat) die ausstehende Staffel 3, welche im nächsten Jahr erscheinen soll. Am besten hat mir die Begegnung zwischen einer empfindsamen künstlichen Intelligenz und einem gestrandeten Mann in Calypso gefallen. Runaway und The Brightest Star dienen als Prequels für zwei Discovery-Episoden, müssen zu derem inhatlichen Verständnis aber nicht zwingend angesehen werden.

Die ersten vier Kurzfilme der Reihe sind seit 17. Januar 2019 auf Netflix unter „Trailer und mehr“ bei Star Trek: Discovery abspielbar. Im Juli 2019 wurden sechs weitere „Short Treks“ angekündigt. Drei davon sollen sich jeweils um die Figuren Spock, Captain Pike und Number One drehen. Neben einer weiteren Episode, welche die Serie Star Trek: Picard (ab 2020 bei Amazon Prime) einleiten soll, wird es auch animierte Folgen geben.

Star Trek: Short Treks
Science-Fiction-Anthologieserie USA 2018/19. 4 Folgen. Idee: Bryan Fuller und Alex Kurtzman. Nach
Star Trek von Gene Roddenberry.

Credits:
Bilder (c) Netflix.


Review(s) Juli 2019

4. August 2019

Fast hätte ich wieder mal den üblichen Monatsrückblick verpennt. Aber nur fast…



Nach dem äußerst filmlastigen Juni hatte ich mir eigentlich vorgenommen, im Folgemonat mehr Serienreviews zu schreiben. Das hat nicht so ganz geklappt. Aber trotz Hitze, urlaubsbedingter Abwesenheit und mehr als reichlich vorhandener Arbeit sind doch ein paar Rezensionen herausgekommen.

Filme
Leid und Herrlichkeit
Auf der Suche nach dem Ultra-Sex (Kurzkritik)
Hot Shots! (Kurzkritik)
Hot Shots! Der zweite Versuch (Kurzkritik)
Die Todesgöttin des Liebescamps (Kurzkritik)

Serien
Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 3
Star Trek: Discovery – Staffel 2

Sonstiges
Die 5 Besten Serienmomente


Media Monday #422

29. Juli 2019

Zum Start in einer hoffentlich nicht so heiße Woche hier nun die neue Ausgabe des Media Mondays



Trotz eines langen Workshops am Mittwoch war die Arbeitswoche hinsichtlich der Hitze bis dato noch recht erträglich. Doch vor allem am Donnerstag bin ich fast aus den Latschen gekippt. Die gigantisch hohen Temperaturen scheinen erst einmal vorbei, wenngleich meine Wohnung noch etwas kühler werden könnte. Das Wochenende bot für mich in doppelter Hinsicht eine Premiere. Gemeinsam mit einer Italienerin und einer Gruppe Spanier sah ich am Freitag das erste Mal einen Film von Pedro Almodóvar: Leid und Herrlichkeit (siehe Beitrag der Woche). Und am späten Samstagabend gab es dann die Open-Air-Kinovorführung des Kultmusicals The Rocky Horror Picture Show. Da es meine Erstsichtung war, nahm ich im Gegensatz zu den meisten Zuschauern eher wenig an den Mitmachaktionen teil. Dennoch ein überaus spaßiges Leinwanderlebnis. Ganz und gar nicht „boring“!

 

 

Beitrag der Woche
Leid und Herrlichkeit

Fragen der Woche

1. Was mich beim Bloggen zuverlässig auf die Palme bringt oder mir den Puls hochtreibt: wenn WordPress bei Teilen eines eingefügten Textes völlig willkürlich und ohne Grund die Schriftart bzw. -größe ändert.

2. Mit ____ ist ja wieder einmal eine Serie gestartet, die Derzeit starten unheimlich viele Serien, da ist es schwierig, den Überblick zu behalten.

3. Wenn es um Merchandise zu Filmen/Spielen/Serien geht bin ich alles andere als sammelwütig.

4. Begriffe wie „Guilty Pleasure“ oder „Pile of Shame“ sind mir durchaus geläufig. Letzterer ist bei mir auch sehr hoch.

5. PC- oder Konsolenspiele sind für mich ja recht uninteressant, da ich wenig am PC und gar nicht auf Konsolen spiele.

6. Die Lektüre von Dewon Harpers Kriminalakten – 5 Geschichten aus Lebingen: Teil 1 hat mir Autor Marcel Michaelsen (der „nebenbei“ noch das Blog Filmschrott betreibt) dadurch ermöglicht, dass er mir das Buch geschickt hat. An dieser Stelle nochmal vielen Dank! 😉

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken

Herzlich willkommen auf meinem Filmblog

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten - Freizeitparks, Kirmes & Co

Parkwelten - Freizeitparks, Kirmes & Co

Remember it for later

Filme sehen und erinnern

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Trallafittibooks

Roguish. Nerdy. Redhead.

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

What's Best in Life?

Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

Hurzfilm

Ist das Filmkunst oder kann das weg?

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

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Schundliteratur und anderer Unfug

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