Media Monday #471

6. Juli 2020

Warnung: Der Verfasser dieses Beitrags befindet sich im Urlaubsmodus und hat noch mehr Unsinn im Kopf als sonst. Ob die heutigen Fragen des Media Mondays diese Neigung noch schüren?



Kurzerhand habe ich mich entschlossen, den größten Teil meines gerade begonnen Urlaubs im beschaulichen Städtchen Winden zu verbringen. Seit dem 27. Juni kann man dort wieder hin. Die Landschaft ist mittlerweile nicht mehr so idyllisch, aber dafür umso strahlender. Vorhin habe ich mich dummerweise in den berüchtigten Windener Höhlen verlaufen und etwas das Zeitgefühl verloren. Danach wurde ich von einigen militärisch angezogenen Leuten aufgegriffen. In deren Bunker schreibe ich nun bei schlechtem W-LAN-Empfang diese Zeilen. 😉

Beiträge der Woche
Kommissar Van der Valk – Staffel 1
Penny Dreadful Revisited IV: Demimonde
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 4

Fragen der Woche

1. Von Superhelden-Blockbustern gibt es ja mittlerweile auch ein gewisses Übermaß, schließlich zählen allein zum Marvel Cinematic Universe über 20 Filme. Das reicht dann auch.

2. Ich kann und will es nicht mehr hören, wenn jemand rassistische Parolen/Aussagen von sich gibt. Glücklicherweise gibt es in meinem persönlichen Umfeld sehr wenige Leute, die das tun.

3. Aubrey Plaza hat mich in der Rolle der Lenny in Legion völlig verzaubert, denn diese Mischung aus Junkie-Braut und androgynem Dämon hat in einigen denkwürdigen Szenen brilliert.

4. Natürlich spiegeln Filme und Serien mitnichten das wahre Leben. Ziemlich deutlich wird das eigentlich immer, wenn gravierende Probleme dann meisten ganz einfach (nicht selten während einer Montageszene) gelöst werden. Wäre die Corona-Pandemie ein Film so gäbe es schon längst einen weltweit verbreiteten Impfstoff.

5. Von all den neuen, für die nächsten Monate angekündigten Serienstaffeln freue ich mich besonders auf die kommende dritte Staffel von American Gods, die leider noch keinen konkreten Starttermin hat. Mit Freunden schaue ich derzeit in unregelmäßigen Abständen die zweite Season (für mich ein Rewatch, für die beiden Freunde die Erstsichtung) und finde diese bei der Zweitsichtung sogar etwas besser als bei der ersten. Kürzlich haben wir die sehr schön erzählte sechste Episode Donar The Great genossen.

6. Besonders schön in geselliger Runde ist es, im Sommer abends gemütlich draußen zu sitzen und bei gemeinsamen Getränken (seien es nun alkoholische oder nichtalkoholische) über Gott und die Welt zu reden.

7. Zuletzt habe ich mal wieder in den Windener Höhlen verlaufen und das war unheimlich, weil es dort sehr dunkel ist und ich mir vorstellen könnte, dass da ein gefährliches Killerkaninchen umgeht.

 

 


Penny Dreadful: City of Angels, Folge 4

5. Juli 2020

Parallel zum Rewatch des unerreichten Originals setze ich meine Erstsichtung der brandneuen Spinoff-Serie City of Angels fort. Die vierte Episode hat es wahrlich in sich.


Lambs and Devils

Um den Mörder der Hazlett-Familie zu finden hat die Polizei von Los Angeles die halbe Chicano-Community einkassiert. Detective Tiago Vega (Daniel Zovatto) geht dazwischen als der sadistisch-rassistische Polizist Reilly (Rod McLachlan) den jungen Diego (Adan Rocha) „verhört“. Captain Vanderbuilt (Brent Spiner) verlangt von Tiago, dass er Fortschritte im Hazlett-Mordfall erwartet, auch wenn dessen jüdischer Partner Lewis Michener (Nathan Lane) gerade ein paar Tage frei hat. Am Grab seiner ermordeten Freunde trifft Lewis sich mit Benny Berman (Brad Garrett), einem jüdischen Gangsterboss. Der Cop bittet den Mobster um Hilfe im Kampf gegen die Nazis, vor allem weil diese an einer neuen Langstreckenrakete arbeiten.

Ob und wie der vom deutschen Arzt Dr. Peter Craft (Rory Kinnear) angeführte German-American Bund in diese Machenschaften verwickelt ist, bleibt noch unklar. Auf der riesigen Geburtstagsfeier von Crafts älterem Sohn (typisch amerikanisch ein großes gesellschaftliches Ereignis) taucht auch Magda alias Elsa Branson (Natalia Dormer) mit ihrem gruseligen Sohn Frank (Santino Bernard) auf. Während Elsa mit ihren „Landsleuten“, darunter auch Bund-Mitglied Hermann Ackermann (Ethan Peck), ein altes deutsches Trinklied trällert sieht Crafts Gattin Linda (Piper Perabo) diesem Treiben misstrauisch zu. Nach einer kurzen Begegnung der beiden Frauen fallen Elsa und Peter im Badezimmer schließlich wie die Hunde übereinander her. Dem Kindergeburtstag folgt eine Pyjama-Party der Craft-Söhne, bei welcher auch Frank anwesend ist, der den anderen Jungen mal auf besonders schauerliche Weise zeigt, wie man eine RICHTIGE Horrorgeschichte erzählt.

Tiago untersucht das Strandhaus, welches dem ermordeten James Hazlett und Sister Molly (Kerry Bishé) als Liebesnest gedient hat. Dort trifft er auf die Radioevangelistin, die jegliche Beteiligung am Mord abstreitet, die Affäre mit dem verheirateten Familienvater aber zugibt. Tiagos Geschwister, der Neu-Pachuco Mateo (Johnathan Nieves) und die junge Josefina (Jessica Garza), werden ohne Grund von Officer Reilly und seinen Kollegen drangsaliert. Reilly vergewaltigt Josefina während ihr Bruder hilflos dabei zusehen muss. Josefina beschwört ihrem Bruder niemanden davon zu erzählen. Im Haus der Familie Vega kommt es zum Eklat als Mateos Pachuco-Tattoo entdeckt wird. Mama Maria (Adriana Barraza) ist außer Sicht. Mateo flüchtet sich zu Fly Rico (Sebastian Chacon) und Rio (Natalie Dormer), die gemeinsam mit dem verprügelten Diego die Rache an Reilly in die Wege leiten. Josefina sucht Zuflucht bei der Joyful-Voices-Glaubensgemeinschaft, wo sie Zeugin einer mitreißenden Predigt der sichtlicht veränderten und mitgenommenen Sister Molly wird.

Fast schon ein wenig zur Nebensache gerät die Story um Stadtratsmitglied Townsend, der in der Sitzung des Bauausschusses miterleben muss wie seine Konkurrentin Beck (Christine Eastabrook) einen Alternativplan für die neue Autobahn vorlegt, die dann nicht mehr quer durch das Wohngebiet der mexikanisch-amerikanischen Gemeinde verlaufen soll, sondern durch ein bisher nicht bewohntes Gebiet. Nach einer erneuten Nummer mit einer männlichen Prostituierten wird Townsend schließlich von Kurt (Dominic Sherwood), dem deutschen Chauffeur von Nazi-Architekt Goss (Thomas Kretschmann), ent- und verführt. Goss und Townsends Assistentin Alex (Natalie Dormer) halten diese zärtliche Begegnung allerdings heimlich mit einer Kamera fest.

In den knapp 55 Minuten von Josefina and the Holy Spirit passiert nicht nur sehr viel, die Folge erweist sich auch als ungemein intensiv, und das nicht nur weil man hier sowohl den Anteil der Gewaltspitzen erhöht und außerdem in seiner Szene die Horrorschraube fast bis zum Anschlag dreht. Merkwürdig auch die gemeinsame Gesangsperformance (Ein Heller und ein Batzen) von Rory Kinnear, Natalie Dormer, Ethan Peck (Spock aus Star Trek: Discovery) und anderen. Allmählich erhalten auch die bisher eher „vernachlässigten“ Figuren etwas mehr Raum.

Penny Dreadful: City of Angels, 1×04: Josefina and the Holy Spirit
USA 2020. 54 Minuten. Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: Sergio Mimica-Gezzan.

Credits
Bilder (c) Showtime/Sky.

 


Kommissar Van der Valk (2020)

5. Juli 2020

Mehr zufällig stolperte ich in der ARD auf Kommissar Van der Valk, das Remake einer Krimiserie über einen Polizeiermittler und sein Team in Amsterdam.


Mord in Amsterdam

In der von Geschichte, Architektur, Kunst und Tourismus geprägten niederländischen Metropole Amsterdam ermittelt Kommissar Piet Van der Valk (Marc Warren) an der Seite seines Team, bestehend aus der burschikosen Lucienne Hassell (Maimie McCoy), dem einfach gestrickten Brad de Vries (Luke Allen-Gale), dem fleißigen und begabten Neuling Job Cloovers (Elliot Barnes-Worrell) sowie Gerichtsmediziner Hendrik Davie (Darrell D’Silva), in kniffligen Mordfällen. Die Bar von Cliff (Mike Libanon) dient nicht selten als inoffizieller Besprechungsraum der Truppe. Van der Valks teils unorthodoxe Methoden stoßen bei seiner Vorgesetzten Julia Dahlman (Emma Fielding) nicht immer auf volle Zustimmung.

Nicholas Freeling (1927-2003) lebte die meiste Zeit seines Lebens in Frankreich und den Niederlanden. Bekannt wurde der britische Krimi-Autor für die Figur des Amsterdamer Kommissars Van der Valk, welcher in einem Dutzend Romanen als Hauptfigur agierte. Die Bücher wurden mehrmals fürs Fernsehen adaptiert. So entstanden in den 1970ern drei Fernsehfilm in deutsch-französischer Co-Produktion mit dem englischen Schauspieler Frank Finley in der Titelrolle. Der Sender ITV veröffentlichte zwischen 1972 und 1992 eine Serie mit fünf Staffeln, in welcher Barry Foster (Frenzy) Van der Valk spielte. Über ein Vierteljahrhundert später entstand ein Remake mit drei Fällen in Spielflmlänge als Gemeinschaftsproduktion von Company Pictures (UK), NL Film (Niederlande), ARD Degeto (Deutschland) und Masterpiece (USA).

Den titelgebenden stoischen, emotional distanzierten und effektiven Ermittler verkörpert Marc Warren (Hogfather, State of Play: Mord auf Seite Eins). An seiner Seite agieren neben überwiegend britischen Darstellern wie Maimie McCoy (Mylady de Winter aus Die Musketiere [2014-2016]) meist niederländische Schauspieler in den Nebenrollen. Gedreht wurde ja schließlich in Amsterdam. Mit seiner lesbischen Kollegin Lucienne verbindet Piet, der auf einem Boot lebt, eine Art Freundschaft. So hilft er ihr über die Trennung von ihrer Partnerin hinwegzukommen, was der nicht sehr hell wirkende Kollege Brad gleich zum Anlass nimmt, Gerüchte über eine Affäre von Piet und Luciennce in Umlauf zu bringen. Der fachlich kompetente Gerichtsmediziner Hendrik wirkt bisweilen abgelenkt oder etwas angeschlagen. Und da wäre noch der junge Rookie Job Cloovers, der mit seinem Fleiß und seiner Auffassungsgabe scheinbar vergeblich um die Anerkennung Van der Valks kämpft. Die Gruppendynamik unter den Hauptfiguren gestaltet sich schonmal durchaus interessant, wenngleich alles eher unterkühlt wirkt, was etwas an Scandi-Noir-Reihen wie Wallander erinnert.

Ein größeres Problem sehe ich allerdings bei den Fällen. Diese gestalten sich über fast die gesamte Laufzeit durchaus abwechslungsreich, auch wenn jetzt selten große Spannung aufkommt. Allerdings nur bis zur Enthüllung der betreffenden Täter, die aus meiner Sicht ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt. Im dritten und letzten Teil wiegt das allerdings nicht so schwer, weil im Finale Van der Valk und seine Chefin von einem früheren Fall „eingeholt“ werden. Eine zweite Staffel befindet sich derzeit in Vorbereitung. Die Dreharbeiten mussten durch die Corona-Pandemie verschoben werden. Für weitere Folgen würde ich mir wünschen, dass die Hauptcharaktere etwas mehr Tiefgang bzw. Background erhalten (wie in der ersten Staffel ja teilweise schon angedeutet) und die Fälle nicht wieder so konstruiert abgeschlossen werden.

Die drei Folgen von Kommissar Van der Valk sind noch bis 29. November 2020 in der ARD-Mediathek abrufbar.

Kommissar Van der Valk
(Van der Valk)
Krimiserie UK, Niederlande, Deutschland, USA 2020. 3 x 90 Minuten (Staffel 1). Mit: Marc Warren, Maimie McCoy, Luke Allen-Gale, Elliot Barnes-Worrell, Darrell D’Silva, Emma Fielding u.v.a. Nach Romanen von Nicholas Freeling. Drehbuch: Chris Murray. Regie: Colin Teague, Max Porcelijn, Jean van de Velde.

Credits
Bilder (c) Company Pictures/ARD.

 

 


Penny Dreadful Revisited IV: Demimonde

4. Juli 2020

In der vierten Folge von Penny Dreadful öffnen sich weitere Türen zu den Abgründen der Halbwelt.

You’re the daughter I deserve.“

Erstaunlich was alles in die 57 Minuten von Demimonde gepackt wurde. Und wohl deshalb ist die Episode so überaus gelungen. Im Zentrum der Handlung stehen dieses Mal besonders Dorian Gray (der nicht nur unter chronischer Unsterblichkeit leider, sondern in Staffel 1 auch dazu verflucht ist, nur in den Episoden mit gerader Zahl aufzutreten) und Ethan Chandler.

Dorian (Reeve Carney) ist jemand, der schon so gut wie alles im Leben durchgemacht und erlebt hat. Daher langweilen ihn wohl auch die gechillten Sex-Parties mit hübschen jungen Frauen und Männern. Vanessa Ives (Eva Green), die er bei der furchteinflößenden Séance kennen gelernt hat, fasziniert ihn. Und so verfolgt er ihre Schritte. So interpretiere ich zumindest sein „zufälliges“ Auftauchen in der Nähe der Kirche. Mit Fachwissen über exotische und giftige Blumen von besonderer Schönheit zieht Mr. Gray Miss Ives (Eva Green) in seinen Bann. Später treffen sich die beiden im Grand Guignol wieder.

Ich möchte auch einmal im Leben so eine herrliche, splattrige Bühnenshow wie im Grand Guignol erleben. Am nächsten kam dem eine Inszenierung von Macbeth in einem kleinen Theater in Aschaffenburg vor einigen Jahren. Bei der Rollenvergabe wurden die Geschlechter vertauscht (beide Frauenrollen spielte ein Mann, die männlichen Parts entsprechen Frauen) und während der Performance schmierten die Darsteller sich und die Wände auf der Bühne ständig mit roter Farbe ein. Hinterher mussten die Akteure übrigens selbst wieder alles saubermachen! Doch zurück zur PD-Folge. Der zuvor mehrfach erwähnte Hämatologe, den Sir Malcolm (Timothy Dalton) und Victor Frankenstein (Harry Treadaway) zu Rate ziehen, ist niemand Anderes als ein gewisser Professor Van Helsing (David Warner), der sich mit den mysteriösen Blutsaugern auszukennen scheint. Außerdem werden später die wahren Absichten des Meistervampirs (Robert Nairne) und seines „Minions“ Fenton (Olly Alexander) enthüllt.

Eigentlich wollte Ethan Chandler (Josh Hartnett) mit seiner todkranken Geliebten Brona Croft (Billie Piper) einen unterhaltsamen Abend im erwähnten Theater verbringen. Doch als die beiden während der Pause Dorian und Vanessa begegnen reagiert Brona eifersüchtig. Schließlich beendet sie ihre Beziehung mit Ethan und lässt diesen allein zurück. Dorian gabelt den völlig aufgelösten Ethan auf. Der Abend ist schließlich noch jung. Ehrlich gesagt konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, wie deutlich hier bereits auf das dunkle Geheimnis des amerikanischen Revolverhelden angespielt wird ohne es definitiv zu enthüllen. Ethans ganzer Frust und seine Verzweiflung entladen sich schließlich in einer Schlussszene voller Erinnerungsfetzen mit ungewöhnlichem Ausgang. Und wie üblich ist das alles herausragend geschrieben, gespielt und inszeniert. Zum zweiten Mal führte hier Dearbhla Walsh Regie. Eine erkenntnisreiche, teils witzige und vor allem dramatische Folge.

Penny Dreadful, 1×04: Demimonde
Irland, UK, USA 2014. FSK 16. 57 Minuten (PAL-DVD). Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: Dearbhla Walsh.

Credits
Szenenfotos (c) Showtime

 


Review(s) Juni 2020

1. Juli 2020

Die Hälfte von 2020 ist schon wieder vorbei. Und der Juni entpuppte sich vor allem in medialer Hinsicht als sehr abwechslungsreich.

Nach 106 Tagen Entzug konnte ich vor eineinhalb Woche endlich wieder ins Kino gehen. Doch auch ansonsten war hinsichtlich Filmen und Serien Einiges geboten. Demnächst steht auch mal wieder Open Air-Kino auf dem Programm. Kürzlich würde dieses kleine Blog übrigens von düsteren Serien-Mächten übernommen, unter deren Bann ich noch einige Wochen stehen werde.

Know your master! 😉

Filme
After Midnight (2019)
Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga (Netflix)
Fire (PoZar) (Kurzfilm)
Mein Ende. Dein Anfang
Midsommar (2019)
Monos
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Serien
Frau Jordan stellt gleich – Staffel 1
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 1
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 2
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 3
Penny Dreadful Revisited I: Night Work

Penny Dreadful Revisited II: Séance
Penny Dreadful Revisited III: Resurrection

Sonstiges
Endlich wieder Kino!
Penny Dreadful: bald NICHT mehr bei Netflix


Außerdem gesehen und (noch) nicht rezensiert

Popeye trifft Sindbad (Kurzfilm)
Scott Pilgrim vs. The Animation (Kurzfilm)

Castle – Staffel 8, Folgen 1 bis 12

 

 


Media Monday #470

29. Juni 2020

Die letzte Arbeitswoche vor dem wohlverdienten Urlaub beginnt wie fast jede andere um kurz nach Mitternacht mit sieben Fragen, hoffentlich sieben Antworten und mehr…


Beiträge der Woche

Monos
Frau Jordan stellt gleich – Staffel 1
Penny Dreadful Revisited III: Resurrection
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 3

Fragen der Woche

1. Die besondere Faszination von Animationsfilmen fernab von Disney, Pixar & Co sind meist ihre eigenwillige Machart oder der wesentlich interessantere Inhalt. Eigentlich wollte ich zu diesem Thema mal eine Reihe auf diesem Blog starten, bin aber dazu bisher nicht gekommen.

2. Der Unterschied zwischen einem guten Buch und einem guten Film: für ein gutes Buch braucht man Tage, Wochen oder sogar Monate; für einen guten Film nur wenige Stunden.

3. Der Hype um Produktionen wie die meisten Mega-Blockbuster lässt mich mittlerweile relativ kalt. Denn die wirklich spannenden Filme finden sich meist im Indie- oder Arthouse-Kino.

4. Eine Soundanlage für mein Wohnzimmer wäre mal eine lohnende Investition, denn nicht selten erlebe ich es bei DVDs und BluRays von Filmen, dass die Dialoge sehr leise und die Musik sowie der Sound sehr laut sind. Vielleicht sind die Tonspuren aber manchmal auch einfach unsauber abgemischt.

5. Normalerweise ist es ja selten von Erfolg gekrönt, wenn Prominente ihr Betätigungsfeld wechseln, aber Katrin Bauerfeind kann als Moderatorin UND Schauspielerin (siehe oben) überzeugen.

6. Mein ausgewiesenes Steckenpferd ist ja seit einiger Zeit (für den Fall, dass es noch niemand bemerkt hat) die Besprechung einzelner Episoden von Penny Dreadful und dem Spin-Off Penny Dreadful: City of Angels.

7. Zuletzt habe ich den brandneuen Netflix-Film Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga angesehen und das war teilweise sehr lustig, weil hier die Albernheit des ganzen Wettbewerbs herrlich überspitzt wird. An dieser Stelle 12 Punkte für Dan Stevens als Alexander Lemtov! 😉

 

 


Frau Jordan stellt gleich

28. Juni 2020

Pro Sieben setzt außerhalb des linearen Fernsehens mittlerweile auf den hauseigenen Streamingdienst Joyn für welchen nicht nur internationale Serien eingekauft, sondern auch eigene produziert werden. Wie Frau Jordan stellt gleich, eine Comedy von Ralf Husmann (Stromberg), mit Katrin Bauerfeind in der Hauptrolle.

Haltung und Humor

Eva Jordan (Katrin Bauerfeind) leitet das Gleichstellungsbüro der Stadtverwaltung. Gemeinsam mit ihrem Team – bestehend aus dem einfühlsamen Philipp (Alexander Khuon), der selbstbewussten Yvonne (Natalia Belitski) und der weniger intelligenten, aber engagierten Renate (Mira Partecke) – kämpft die Mittdreißigerin an mehreren Fronten gegen Diskriminierung und Benachteiligung, egal ob beim Vorgehen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, dem Streben nach einer höheren Frauenquote in vielen Bereichen oder dem Einsatz für Menschen mit Behinderung. Als der Bürgermeister (Ulrich Gebauer) aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten muss entschließt sich Eva kurzerhand gegen Stadtdirektorin Ingrid Sommerfeld (Adina Vetter) um die Nachfolge anzutreten. Doch in der knallharten Karrierefrau hat die Gleichstellungsbeauftragte eine starke Gegnerin…

Ralf Husmann (geboren 1964) ist innerhalb der letzten 10 bis 15 Jahre zu einer festen Größe in der deutschen Fernsehlandschaft geworden. Seit September 2019 bildet er ein Viertel von Seriös – Das Serienquartett, dem monatlich ausgestrahlten Serienpendant zu einer traditionsreichen Literatursendung. Neben Stromberg (2004-2012), der deutschen Version der britischen Kult-Büro-Comedy The Office, erschuf und schrieb Husmann auch Dr. Psycho (2007/2008) und Der kleine Mann (2009). Außerdem verfasste er die Drehbücher zu drei Tatort-Folgen aus Dresden. Für Joyn fungierte der 55jährige nicht nur als Chefautor der von Klass Heufer-Umlauf kreierten Serie Check Check, die vom Sicherheitspersonal eines Kleinflughaften handelt, sondern erfand auch Frau Jordan stellt gleich, mit Moderatorin/Schauspielerin Katrin Bauerfeind als titelgebender Gleichstellungsbeauftragten.

In Zeiten von leider immer noch viel zu präsenten gravierenden Problemen namens Rassismus, Sexismus, Homophobie und anderen Diskriminierungsformen bildet Gleichstellung ein überaus wichtiges Thema. Doch dient dies hier nicht als Aufhänger für plumpen Klamauk oder Gags einfach nur um der Gags willen. Husmann und seine Co-Autorinnen Anneke Janssen, Elena Senft sowie Sarah Palma haben hierbei keine klassische Sitcom mit Multikamera-Setting plus Lachern aus der Konserve geschrieben. Ebenso wenig eine Mockumentary im Stile von Stromberg bzw. dem britischen Vorbild. Vielmehr präsentiert uns „Frau Jordan“ ein differenziertes Bild der Gleichstellungsarbeit, bei welchem trotz allem gebotenen Ernst mehr als ausreichend Platz für Humor bleibt. Gleichstellung funktioniert nämlich nicht als Einbahnstraße, sondern kann sich auch ganz leicht als Minenfeld von Fettnäppfchen entpuppen.

Die Katrin Bauerfeind auf den Leib geschriebene Protagonistin kämpft an vielerlei Fronten für Gleichberechtigung und Toleranz sowie gegen Missstände und festgefahrene Strukturen. Eine selbstbewusste, erfolgreiche Frau, die aber auch bereit ist, ihre weiblichen Reize einzusetzen, wenn es denn der Sache dient. So gelassen und schlagfertig Eva Jordan meistens wirkt, perfekt ist sie nicht. Ohne ihr heterogenes Team wäre sie desöfteren ziemlich aufgeschmissen: die junge, bisweilen knallharte Yvonne, die auf Frauen steht, und Renate, eine alleinerziehende Mutter, der man aufgrund ihrer eher bescheidenen intellektuellen Fähigkeiten wenig zutraut, die aber immer wieder positiv zu überraschen vermag. Positiv überrascht haben mich die überaus ausgewogene, ambivalente Art der Serie. Die in den Episodentiteln gegenüber gestellten Begriffe deuten an, dass es immer zwei Seiten einer Medaille oder besser gesagt eines Streitthemas gibt. „Frau Jordan“ glänzt auch hier und da mit einigen unerwartenen Entwicklungen, etwa wenn es im Gespräch mit einer dunkelhäutigen Mitarbeiterin der Stadtverwaltung eben nicht um Diskriminierung geht oder sich ein scheinbar netter Herr (dem kurz zuvor noch geholfen wurde) als Rassist outet.

Mit der Figur des Quotenmannes Philipp im Gleichstellungsteam wird die gängige Mann-Frau-Konstellation auf augenzwinkernde Weise auf den Kopf gestellt. Eva hat bei all ihrer Arbeit keinen Nerv mehr, sich auch noch ihrem Haushalt zu kümmern. Wie gut, dass ihr Kollege, Assistent und (die meiste Zeit über) Lover auch an dieser Front den Rücken freihält. Philipp liebt seine Chefin, welche die gemeinsame Beziehung als angenehme Bequemlichkeit gerne in Kauf nimmt, auch wenn ihr sein nimmermüder Einsatz manchmal etwas zu weit geht.

Die komplette erste Staffel von Frau Jordan stellt gleich ist seit dem 21. Oktober 2019 bei Joyn abrufbar, in der kostenpflichten Version Joyn Plus auch in HD und ohne Werbeunterbrechungen. Im März 2020 begannen die Dreharbeiten zu Season 2.

Frau Jordan stellt gleich
Comedy-Serie Deutschland 2019. FSK 12. 10 Folgen (Staffel 1). Gesamtlänge: ca. 250 Minuten. Mit: Katrin Bauerfeind, Alexander Khuon, Natalia Belitski, Mira Partecke, Adina Vetter u.v.a. Idee: Ralf Husmann.

Credits
Bilder (c) Joyn/Pro Sieben.


Penny Dreadful: City of Angels, Folge 3

26. Juni 2020

Los Angeles im Jahr 1938. An diesem Ort tummeln sich allerlei gegensätzliche Kräfte Und Natalie Dormer in mehreren Rollen, auch in der dritten Episode von Penny Dreadful: City of Angels.


Let’s Face the Music and Dance

Tiagos älterer Bruder Raul (Adam Rodriguez) ist nach seiner schweren Schussverletzung aus dem Koma erwacht und kann sich an nichts erinnern. Nur, dass der jüngste Vega-Bruder Mateo (Johnathan Nieves) gleichmal mit der Wahrheit über den Schützen rausrückt. Tiago (Daniel Zovatto) trifft an seinem unverhofften freien Tag auf die Radioevangelistin Molly Finnister (Kerry Bishé), die ihren Verpflichtungen und der strengen Mutter entflieht. Die beiden kommen sich beim gemeinsan Besuch des Santa Monica Piers näher. Charlton Townsend (Michael Gladis) muss sich mit Widerstand gegen seinen Autobahnbau in Person von Beverly Beck, einem anderen Stadtratsmitglied, auseinandersetzen. Seine unbeherrschte Art torpediert ein Treffen mit Nazi-Architekt Goss (Thomas Kretschmann). Danach gibt sich Townsend seinen sexuellen Neigungen hin, obwohl ihn Assistentin Alex (Natalie Dormer) eindringlich davor gewarnt hat, um negative Schlagzeilen zu vermeiden.

Unterdessen trauert Tiagos Detective-Partner Lewis Michener (Nathan Lane) um seine beiden jüdischen Freunde Sam und Anton, die in Folge 2 bei ihrer Verfolgung des Wagens von Goss von dessen Chauffeur (Dominic Sherwood) erschossen wurden. Um ihren Tod aufzuklären „befragt“ Lewis einen Studenten (Kyle McArthur) der CalTech, der mit den Nazis Kontakt hatte. Kinderarzt Dr. Peter Craft (Rory Kinnear) macht sich Sorgen um seine „Landsfrau“ Elsa Branson (Natalie Dormer), die von ihrem noch nie in Erscheinung getretenen Ehemann misshandelt wird. Peter versorgt ihre Wunden und lädt sie in seinen speziellen Freundeskreis (German-American Bund) ein. Mateo, der von dem schneidigen Fly Rico (Sebastian Chacon) in der letzten Folge vor den gewaltbereiten Cops um Reilly (Rod MacLachlan) gerettet wurde, nimmt dessen Einladung ins „The Crimson Cat“ an und trifft dort auf die androgyne Rio (Natalie Dormer, wer sonst?). Der Tanzabend im Club wird allerdings durch die Polizei unterbrochen, die eine willkürliche und Latino-feindliche Sperrstunde durchsetzen will. Danach entbrennt eine hitzige Diskussion zwischen Mateo, Fly Rico und Rio, bevor ersterer offiziell bei den Pachucos aufgenommen wird. Nach seinem romantischen Tag mit Molly erfährt Tiago von Lewis, dass diese ein Verhältnis mit James Hazlet, der gemeinsam mit seiner Familie in der Pilotfolge ermordet aufgefunden wurde, hatte.

John Logans „Stadt der Engel“ (nicht zu verwechseln mit dem Hollywood-Kitsch-Remake von Wim Wenders‘ poetischem Der Himmel über Berlin) bleibt ein überaus sonniger Ort der Abgründe, wo Unterdrückung und Leid neben Erfolg und Glück wohnen. Mit der Pachuca Rio lernen wir in dieser Folge die vierte (und hoffentlich letzte) Rolle kennen, in welcher die dämonische Magda auftritt. Nichts gegen Natalie Dormer. In Die Tudors und Game of Thrones hat sie durchaus ihre schauspielerischen Qualitäten bewiesen, aber so langsam hat man sich an ihr satt gesehen. Man stelle sich vor, Dracula und Lucifer hätten sich im Original-PD für den Zuschauer deutlich sichtbar unter die Leute gemischt, um einen Krieg anzuzetteln.

Das übersinnliche Element fehlt in der dritten Episode fast völlig. Dafür ist Einiges an Musik drin. Die Tanzsequenz in der purpurnen Katze (quasi das Moka Efti von City of Angels) einfach herrlich mitreißend. Und Kerry Bishé darf in der Schlussmontage den alten Irving-Berlin-Gassenhauer Let’s Face the Music and Dance von 1936 zum Besten geben. Wohin die Reise beim PD-Spinoff gehen soll erscheint schon recht klar, nur nicht welche Strecke genommen wird.

Penny Dreadful: City of Angels, 1×03 Wicked Old World
USA 2020. 54 Minuten. Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: Sergio Mimica-Gezzan.

Credits
Bilder (c) Showtime/Sky.


Penny Dreadful Revisited III: Resurrection

24. Juni 2020

Zurück in die Halbwelt von John Logan, wo das grausame Schicksal einer Kreatur enthüllt wird und die Spur von Mina ins Reich der Tiere führt.



„We are the Janus mask. Inseparable. “

Dem kleine Victor Frankenstein (Gus Barry) kommen nach dem Ableben seines Hundes Zweifel daran, ob der Tod wirklich so „serene“ sein kann, wie ihn die romantischen Dichter beschreiben. Bei dieser Gelegenheit wird bereits das Gedicht Ode: Intimations of Immortality (1807) von William Wordsworth zitiert, welches die Serie 24 Episoden später beschließen soll. Wenig später verliert der kleine Victor auch seine Mutter sowie mit ihr den Glauben an einen poetischen Tod. Fortan stehen überwiegend Bücher zu Medizin und Biologie auf dem Leseplan. Frankensteins Obsession mit der Überwindung des Todes beginnt.

Zurück in der Gegenwart. Victors (Harry Treadaway) erste Schöpfung (Rory Kinnear) hat soeben seine zweite (Proteus) auf brutale Weise aus dem Leben gerissen. Das unverhoffte Wiedersehen nimmt Caliban (so der Name der Kreatur) zum Anlass, seinem „Vater“ die traurige Geschichte seiner Geburt und seines „Aufwachsens“ in Einsamkeit zu erzählen. Caliban arbeitet mittlerweile als Bühnenhelfer im Grand Guignol, einem für blutige Performances bekannten Theater, welches von dem exaltierten Altmimen Vincent Brand (Alun Armstrong) geleitet wird, der sich Frankensteins „Erstgeborenem“ angenommen hat.

Unterdessen begreift Ethan Chandler (Josh Hartnett), dass seine Geliebte Brona Croft (Billie Piper) an Tuberkulose erkrankt ist. Um an Geld für die nötige Behandlung zu gelangen lässt sich der Revolverheld wieder von Sir Malcolm Murray (Timothy Dalton) und Vanessa Ives (Eva Green) engagieren. Die Suche nach Mina führt das Trio gemeinsam mit Malcolms Diener Sembene (Danny Sapani), der bisher kaum mehr als drei Sätze sagen durfte, nachts in den Londoner Zoo. Nach der Begegnung mit einem Rudel Wölfe, die dank Ethans Aura harmlos ausgeht entdeckt das Quartett einen „kleinen Vampir“: Fenton (Olly Alexander). Im Keller des Murray-Anwesens angekettet wird der Blutsauger-Boy verhört, mit wenig Erfolg, denn er faselt nur was davon, dass sein Meister allgegenwärtig sei. Es wird immer deutlicher, wer das eigentliche Ziel des namenlosen Finsterlings darstellt.

In dieser Folge sehen wir neben Fentons Angriffssprung die Szene zu einem weiteren Element des genialen Vorspann. Vanessa hat eine Erscheinung von Mina (Olivia Llewellyn) und lässt dabei in Zeitlupe ihre Tasse fallen. Das Spin-Off City of Angels hat leider kein virtuoses Opening, sondern nur ein paar Texteinblendungen. Das gibt Abzuge in der B-Note.

Keinerlei Beanstandungen gibt es bei der eindringlihen Darbietung von Rory Kinnear als Caliban/The Creature. Obwohl seine im Besten Sinne eigenwillige Physiogonomie hinter weißer Schminke verborgen scheint spielt der ebenfalls als „Sidekick“ Bill Tanner in den James-Bond-Filmen mit Daniel Craig bekannte Brite mit großer Feinfühligkeit. Autor Logan legt ihm wundervoll poetische und bildhafte Dialoge in den Mund. Das Ergebnis, wenn die einzige Gesellschaft Lyrik-Bände romantischer Dichter oder manche von Shakespeares Werken sind. Kinnear spielte übrigens bereits Caliban in Der Sturm auf der Bühne.

Als nächstes werde ich mich mit der dritten Folge von Penny Dreadful: City of Angels befassen.

Penny Dreadful, 1×03: Resurrection
Irland, UK, USA 2014. FSK 16. 46 Minuten (PAL-DVD). Idee & Drehbuch: John Logan. Regie: Dearbhla Walsh.

Credits
Szenenfotos (c) Showtime

 

 

 

 

 

 


Media Monday #469

22. Juni 2020

Am frühen Montag Morgen ist die Welt (hoffentlich) wieder in Ordnung. Warum lest ihr hier beim heutigen Media Monday



Man glaubt es kaum, aber vorgestern war ich doch glatt – haltet euch fest! – im KINO! Wie der erste Post-Lockdown-Besuch im Lichtspielhaus gelaufen ist, könnten ihr im Beitrag von gestern lesen. Die zweite Wochenhälfte gestaltete sich generell sehr entspannt, weil ich wegen des Umzugs meiner Arbeitsstelle am Donnerstag und Freitag kurzfristig Urlaub hatte, was sich auch durchaus bei der Review-Ausbeute bemerkbar gemacht hat. Vermutlich war meinen KollegInnen bekannt, dass „bei-einem-Umzug-im-Weg-Rumstehen“ zu meinen absoluten Stärken gehört. 😉
Das Ergebnis des sehr chaotisch abgelaufenen Umzugs werde ich ein paar Stunden nach der Veröffentlichung dieses MMs persönlich in Augenschein nehmen können.

Erwähnte ich bereits, dass ICH NACH EWIGKEITEN ENDLICH WIEDER IM KINO WAR? 😉

Beiträge der Woche
Endlich wieder Kino!
Midsommar (2019)
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
Penny Dreadful Revisited II: Séance
Penny Dreadful: City of Angels, Folge 2

Fragen der Woche

1. Was mich die vergangenen Tage wohl am meisten beschäftigt hat: sind die beiden Filme, die ich gesehen habe, deren Titel beide mit M beginnen, nämlich Midsommar und Monos.

2. Eigentlich unvorstellbar, dass die Hygiene-Vorschriften die Kinos dazu zwingen, die Kinosäle nur zu etwa einem Viertel oder weniger auslasten zu können.

3. Christopher Nolans neuer Film Tenet (Kinostart 30 . Juli 2020) scheint mir regelrecht prädestiniert, um die Rückkehr großer Filmproduktionen in die Kinos einzuläuten.

4. Nachdem nun gemeinsame (Spiele-)Abende in kleiner Runde langsam wieder Thema werden: Wie Spiele mit anderen Menschen? Wer macht denn sowas?

5. Ich hätte es ja kaum für möglich gehalten, dass ich einmal damit zurechtkommen könnte, meinen Mund-Nasen-Schutz mit wenigen Unterbrechungen etwa zwei Stunden anzubehalten und dass es mir wenig ausmacht. So geschehen bei meinem ersten Kinobesuch seit Corona am Samstag (Bericht ist oben verlinkt).

6. Viel zu selten komme ich eigentlich dazu, zu lesen, weil ich mich zu sehr mit Filmen, Serien, Musik und dem Internet beschäftige. Da ich künftig nicht mehr zur Arbeit pendeln muss, fällt das Lesen im ÖPNV auch ziemlich weg. Ich muss einfach wieder mehr lesen. Genug ungelesene Bücher gibt es ja, die sich hier stapeln.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil KINO!

 

 

 

 


Neue Filmkritik

braucht das Land

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Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

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Wo Kafka und Kubrick sich treffen

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Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

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Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten

Freizeitparks, Kirmes & Co

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die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

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Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

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Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

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Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

Hurzfilm

Ist das Filmkunst oder kann das weg?

Marcel Michaelsen

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Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

The Televisioner

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