Review(s) März 2020

2. April 2020

Ausnahmezustand auch hier auf diesem kleinen Blog? Eher nicht, zumindest nicht bei meinem Rückblick auf den März 2020.



Wie gut dass ich im Januar und Februar schon ein Dutzend Mal im Kino war, denn seit gut zwei Wochen sind alle Lichtspielhäuser wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Daher konnte ich im März „nur“ zwei Kinofilme sehen. Wobei Heimkino, Streaming und Serien einigermaßen adäquaten Ersatz bieten. Wie gesagt eine Ausnahmesituation gibt es für mich nur teilweise. Der Alltagstrott bleibt der gleiche. Viel arbeiten und nach Feierabend sowie am Wochenende Medien konsumieren, was dann im Idealfall auch zu Reviews führt.

Bleibt gesund!

Filme
Ein verborgenes Leben (2019)
Emma. (2020)
Shadow (2018)
The Banquet
Polar (Netflix)
What Did Jack Do? (Kurzfilm) (Netflix)

Serien
Sex Education – Staffel 2
The Mandalorian – Kapitel 1

Sonstiges
Fehlanzeige

Außerdem gesehen und (noch) nicht rezensiert
(RW=Rewatch)

Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu

American Gods – Staffel 2, Folge 4 (RW)
Castle – Staffel 6
His Dark Materials – Staffel 1, Folgen 5 bis 8
Saber Rider and the Star Sheriffs – Folgen 19 bis 22 (RW)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 1, Folgen 23 und 24 (RW)
Star Trek: Picard – Staffel 1, Folgen 4 bis 10


Media Monday #457 – Wuxia-Edition

30. März 2020

Während ich die Fragen des heutigen Media Mondays beantworte gleite ich schwerelos durch die Luft und jongliere mit meinen ungesehenen DVDs…



Kleine Randnotiz: Gestern vor elf Jahren (29.03.2009) startete dieses kleine Blog und ist seitdem stetig gewachsen (wenn auch nicht hinsichtlich der Anzahl der schreibenden Personen).

Zurück zum Alltagsgeschehen. Die Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie geht weiter. Nach dem gefühlt 25. Mal Zurückrudern haben meine Chefs entschieden, mein Homeoffice nun endgültig (?) zu streichen. Stattdessen darf meine Kollegin, die ihre Kinder betreuen muss, an zwei Tagen die Woche von zuhause aus arbeiten. Bisher scheinen die Maßnahmen gut zu funktionieren. Wir sind zwar alle gesund, aber aufgrund des für die Jahreszeit üblichen Stress, der durch die Krisensituation noch verschärft wird, mit den Nerven ziemlich am Ende. Von daher bot das Wochenende eine willkommene Abwechslung. Nach der Fertigstellung meines Reviews zu Shadow habe ich gestern gleich noch einen weiteren chinesischen Martial-Arts-Film nachgeschoben, dessen DVD schon seit über zehn Jahren unberührt in meinem DVD-Regal vor sich hin vegetierte: The Banquet. Außerdem habe ich zwei Serienstaffeln vollendet deren Finalepisoden mich beide nicht so würklich überzeugt haben: Season 6 von Castle und die Premierenstaffel von Star Trek: Picard.

Beiträge der Woche
The Banquet
Shadow
(2018)
The Mandolarian: Kapitel 1

Fragen der Woche

1. Um sich Zeit und Langeweile zu vertreiben, taugt meiner Meinung nach Filme und Serien anschauen, Lesen, Musikhören sowie Reviewschreiben immer gut, denn das sind aus meiner Sicht sinvolle Wege mir die Zeit zu vertreiben. Langeweile habe ich eigentlich nur wenn ich irgendwo warten muss und mein mmitgenommenes Buch fertiggelesen ist.

2. Bei Amazon Prime kann man sich übrigens die komplette erste Staffel von Star Trek: Picard ansehen. Das lohnt sich, weil Patrick Stewart auch mit knapp 80 noch in Hochform agiert und die Serie sich spannend gestaltet, wenngleich so manche Wendung etwas zu bemüht wirkt. Staffel 2 kommt wohl nächstes Jahr.

3. Sonst kommt man ja auch viel zu selten dazu, die größten „Leichen“ im SuF zu sichten, wie bei miram Wochenende mit The Banquet geschehen.

4. Wenn es einfach nur um ein wenig Beschallung / Berieselung geht, etwa beim Erledigen der Hausarbeit, da höre ich unterschiedlichste Musik über mein Tablet in der Küche.

5. Was man daheim mindestens so gut genießen kann wie auswärts ist gutes Essen!

6. Der nächsten ausstehenden Steuererklärung ist vielleicht etwas, dem man sich auch mal widmen könnte, schließlich ist es nicht die vom letzten Jahr und jedes Mal springt für mich Geld dabei heraus.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____

 

 



The Mandalorian: Kapitel 1

23. März 2020

Fans haben eine Live-Action-Serie im großen Sternensaga-Universum schon lange herbei gesehnt. Mich als begeistertem Zuschauer der unerreichten Originaltrilogie lässt der ganze Hype eher kalt. Und doch habe ich dank der exklusiven Free-TV-Ausstrahlung bei Pro Sieben am gestrigen Sonntag einen Blick in die erste Folge von The Mandalorian riskiert.

Der Kopfgeldjäger, der zu wenig wusste

Fünf Jahre nach dem Fall des Imperiums. Eine namenloser Kopfgeldjäger (Pedro Pascal) schlägt sich mehr schlecht als recht durch. Von seinem Auftraggeber Greef Karga (Carl Weathers) erhält der sogenannte Mandalorianer eine neue lukrative Mission. Ein geheimnisvoller Kunde (Werner Herzog), der von Sturmtrupplern bewacht wird, verspricht dem Kopfgeldjäger eine hohe Belohnung wenn er eine nicht näher bezeichnete Zielperson lebend fängt oder nachweisbar deren Tod herbeiführt. Kein ganz einfacher Auftrag, wie der Mandalorianer bald feststellen muss…

Es war einmal, auf einem alles andere als weit entfernten Kapitalismus-Planeten, ein großes Imperium namens Disney, das sich nicht mit der Übernahme von Marvel Studios, der durch ihr eigenes Kinouniversum erfolgreichen Produktionsfirma des Comic-Giganten, begnügt, sondern auch noch das bekannte Hollywood-Studio namens Fox schluckte. Die hohen Zuschauerzahlen der Streaminggiganten Netflix und Amazon Prime weckten Begehrlichkeiten bei der ersten Vorstands-Ordnung und so wurde Disney+ ins Leben gerufen, seit November 2019 bereits in den USA sowie anderen Ländern zu empfangen und ab dem morgigen 24. März 2020 auch in Deutschland. Als eines der Hauptverkaufsobjekte für den neuen Anbeiter wurde unter Federführung von Jon Favreau (u.a. Regisseur von Iron Man und Iron Man 2) die erste Live-Action-Serie im Star Wars-Universum ins Leben gerufen.The Mandalorian dreht sich um die Abenteuer des titelgebenden Kopfgeldjägers, der dank seiner Rüstung große Ähnlichkeit mit Jango und Boba Fett aus den Filmen hat. In der Rüstung steckt Schauspieler Pedro Pascal (genial als Oberyn Martell in Game of Thrones) oder, wenn er gerade keine Zeit hat, jemand anderes. Ist ja auch egal. Zumindest in der Pilotfolge nimmt der Protagonist seinen Helm ohnehin nie ab. Als Gaststar überrascht hier Werner Herzog. Die deutsche Arthouse-Legende (Aguirre, der Zorn Gottes; Fitzcarraldo; Nosferatu: Phantom der Nacht) hat anscheinend gerade Geld für die Finanzierung eines neuen Filmes gebraucht.

Bei all den gruseligen CGI-Verbrechen aus Star Wars: The Clone Wars erscheint es optisch wie eine Wohltat, dass Favreau und Co hier, ähnlich wie bei der Sequel-Trilogie, verstärkt auf echte Sets, Kostüme, Prosthetics sowie Animatronics setzen und nicht einfach alles am Rechner lieblos zusammenschnippeln lassen. Auch wenn sich die „Story“ darauf beschränkt, den Helden von A über B nach C zu schicken, so geriet das erste Kapitel aus meiner Sicht recht kurzweilig. Zur 40-Minuten-Obergrenze, die man von Network-Serien kennt, hat es bei der Laufzeit nicht ganz gereicht. Aber für eine Serienpremiere, die mich als Film- und Serien-Afficionado davon überzeugen soll, mir noch einen weiteren Streamingdienst mit überwiegend Kinderkram zuzulegen, wirkt das alles zu brav und einfallslos. Vielleicht liegt der Hund aber auch in meinem fehlenden Interesse, mich über die Hauptreihe hinaus mit weiteren Star Wars-Medien zu beschäftigen, begraben. Oder möglicherweise eher daran, dass The Mandalorian dann eben doch nur einen gut halbstündigen Werbespot für unzählige Merchandisingprodukte im Allgemeinen und Baby-Yoda-Puppen im Besonderen darstellt. Denn eine Kopfgeldjäger-Show kann sich noch so kantig und mürrisch geben, wenn ein kleines grünes Knuddelalien im Zentrum der Handlung steht. Erwachsene als Zielgruppe. Pah. Wer eine wirklich gelungene Mischung aus Weltraumabenteuer und Westernsetting sehen will, dem empfehle ich Joss Whedons viel zu früh beendete Serie Firefly plus dazugehörigem Kinofilm Serenity.

Kurze Frage zum Schluss: gehört Spaceballs (für mich der viertbeste Star Wars-Film) auch zum Angebot von Disney Plus? Egal, ich zieh mir jetzt noch ne Wiederholung von Star Trek: The Next Generation rein…

Die erste Staffel (acht Folgen) von The Mandalorian startet am 24. März 2020 bei Disney+.

The Mandalorian: Kapitel 1 (The Mandalorian: Chapter 1)
Science-Fiction/Western USA 2019. 39 Minuten. Mit: Pedro Pascal, Carl Weathers, Werner Herzog u.a. Regie: Dave Filoni. Idee & Drehbuch: Jon Favreau. Nach Charakteren von George Lucas.

Credits
Bilder (c) Disney/Lucasfilm

 


Media Monday #456

23. März 2020

Was ist aktuell der größte Vorteil des Bloggens? Richtig, man muss das Haus nicht verlassen. Von daher geht es hier gleich weiter mit einer neuen, gesunden Ausgabe des Media Monday



Seit Anfang Februar konntet ihr hier an dieser Stelle im Media Monday keinen Eingangstext mehr gelesen, in welchem ich früher gewöhnlich die Ereignisse der Woche zusammengefasst habe. Stattdessen fandet ihr diese Informationen in Kurzform als Antwort zu Frage 7. Doch die aktuellen Entwicklungen, die für fast alle von uns noch nie dagewesene Zustände bedeuten, schreien förmlich danach, etwas zu schreiben.

Wie manche von euch (die mich etwas näher kennen) wissen, leide ich seit Langem an diversen chronischen Erkrankungen. Eine davon, Asthma, macht mich in Zeiten der Corona-Pandemie zu einem Risikopatienten. An dieser Stelle folgt aber gleich die Entwarnung: es geht mir gut. Ich habe keine unüblichen Beschwerden, bin nicht in Quarantäne, hatte keinen Kontakt zu Infizierten und war kürzlich auch nicht in einem der Krisengebiete. Dennoch scheinen sich meine Chefs Sorgen um meine Gesundheit zu machen. Deshalb darf ich seit Donnerstag teilweise Homeoffice machen, was eigentlich ziemlich schwierig ist, wenn man bedenkt, dass sich meine Tätigkeit als Personalsachbearbeiter fast ausschließlich um physische Akten dreht. Der Publikumsverkehr ist bei uns im Büro ohnehin seit letztem Mittwoch bis zum Ende der Osterferien ausgesetzt. Die unerlässlichen Maßnahmen, um der nicht zu unterschätzenden Bedrohung Herr zu werden, machen vor Niemandem Halt. Und dass ist auch gut so. Denn nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, uns konsequent in unsere Häuser/Wohnungen zurückziehen (vorbehaltlich Arbeit, Einkaufen, Arztbesuche und Spazierengehen), dann schaffen wir es diese neuartige Ausnahmesituation zu überleben.

Die Website letterboxd.com hat die wichtigsten Maßnahmen auf geniale Weise anhand von Filmpostern zusammengestellt:
Link

 

Bleibt gesund!


Doch nun zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags:

Beitrag der Woche
Sex Education: Staffel 2

Fragen der Woche

1. Einer meiner All-Time-Favourite-Actionfilme ist und bleibt ja Matrix. Warum die ganze Chose jetzt weitergeführt wird, wo ich doch die beiden Fortsetzungen von 2003 insgesamt eher durchwachsen fand, erschließt sich mir nicht.

2. Was ich in punkto Action allerdings überhaupt nicht mehr sehen kann ist Wackelkamera in Actionszenen. Da wird man als Zuschauer doch seekrank!

3. Dass die Bösen im Nahkampf immer Nacheinander angreifen oder mit ihren Waffen immer danebenschießen ist auch so ein Klischee, das in beinahe jedem Film bemüht wird, wobei der Held/die Helden dagegen fast immer treffen.

4. Ein verdammt gutes Beispiel, wo nicht nur mitreißende Inszenierung, sondern auch gelungene Geschichte Hand in Hand gehen, ist natürlich die beste Serie des just vergangenen Jahrzehnts: Legion.

5. Ansonsten lässt sich Action ja auch wunderbar mit anderen Genres kombinieren und spontan fällt mir da sofort wenige wirklich gelungene Comicverfilmungen ein, schließlich verkommen manche Filme dieser Art zu reinen Action-und-Effekte-Verhikeln.

6. Hingegen von Captain America: The Last First Avenger hätte ich mir doch deutlich mehr erwartet beziehungsweise ich verstehe nicht, wieso der ansonsten so gefeiert wird, denn dieses doch eher lahme Scifi-Abenteuer liefert nur ein halbgares Nummernfilmchen.

7. Zuletzt habe ich die Pilotfolge von The Mandalorian auf Pro Sieben gesehen sowie das Martial-Arts-Drama Shadow von Regisseur Zhang Yimou auf BluRay gesichtet und das war ein interessantes Kontrastprogramm, weil eines der beiden Werke ein gut halbstündiger Werbefilm ist und das andere nicht. Ihr dürft die beiden Medien jetzt den richtigen Beschreibungen zuordnen. 😉


Sex Education: Staffel 2

17. März 2020

Ziemlich genau ein Jahr nach der ersten erschien im Januar 2020 die zweite Staffel der beliebten, britischen Netflix-Comedy Sex Education, die aus dem interessanten und nicht selten turbulenten Szenario noch weit mehr herausholt.

Liebe, Sex und andere Schwierigkeiten

Mehrere bekannte Fälle von Chlamydien unter den Schülern der Moordale Secondary School führen einerseits dazu, dass Otis Milburn (Asa Butterfield) und seine Mitschülerin Maeve Wiley (Emma Mackey) ihre „Sex clinic“ wieder eröffnen. Außerdem bricht unter Schülern und Eltern Panik aus. Auf Geheiß der Schulaufsichtsbehörde und sehr zum Widerwillen von Schuldirektor Groff (Alstair Petrie) soll Sextherapeutin Dr. Jean Milburn (Gillian Anderson), Otis‘ Mutter, den Lehrplan für Sexualkunde überprüfen. Zudem bietet Jean eine Art kostenlose Sprechstunde an, die nicht nur von Schülern genutzt wird. Potenzielle Komkurrenz für ihren Sohn und seine kostenpflichtigen Beratungen. Otis und seine Freundin Ola (Patricia Allison), deren Vater Jakob (Mikael Persbrandt) aktuell mit Jean zusammen ist, kommen sich langsam näher. Maeve muss nicht nur um ihre Wiederaufnahme an der Schule kämpfen, sondern auch mit dem erneuten Auftauchen ihrer drogensüchtigen Mutter Erin (Anne-Marie Duff) zurechtkommen. Nach diversen Verfehlungen wurde Direktor-Sohn Adam Groff (Connor Swindells) von seinem Vater auf eine Militärakademie „strafversetzt“. Die Karriere von Leistungsschwimmer Jackson (Kedar Williams-Stirling) gerät durch eine Verletzung ins Stocken, eröffnet dem Athleten aber neue Möglichkeiten. Der französische Austauschschüler Rahim (Sami Outalbali) scheint sich weniger für Mädchen als vielmehr für Eric (Ncuti Gatwa) zu interessieren…

Auch wenn ich mich lange nicht an die Serie rangewagt hatte, so empfand ich die erste Runde der von Laurie Nunn erschaffenen Netflix-Show über Sex, seine „Begleiterscheinungen“ und andere Themen von jungen Erwachsenen als sehr erfrischend. Die späte Sichtung Ende Dezember erlaubte es mir, fast nahtlos mit der zweiten Staffel anzuknüpfen, in dessen Verlauf ich mich in die Serie geradezu verliebt habe. Nunn und ihrem überwiegend weiblichen Autorenteam gelingt es nicht nur, interessante neue Figuren einzubauen, sondern die Storylines des bestehende Ensembles sehr gut weiter zu entwickeln.

Sex Education behandelt nicht nur die Höhen und Tiefen erster sexueller Erfahrungen sondern deckt ein breites Spektrum romantischer und/oder körperlicher Beziehungen ab. Dieses reicht von „klassischer“ Heterosexualität über Homosexualität und Pansexualität bis hin zu Asexualität. Im Mittelpunkt der diversen Handlungsstränge stehen zum Teil auch die Eltern der Moordale-Schüler. Denn nicht nur die Teenager haben mit entsprechenden Problemen zu kämpfen. Inhaltlich gestaltet sich die ganze Sache zwar immer wieder schräg, turbulent und witzig, aber vor allem sehr offen und lebensbejahend. Zwar werden die einzelnen Themen (wie auch schon im Vorjahr) immer wieder humoristisch aufbereitet oder ironisch gebrochen, die Figuren und Situationen aber nie völlig der Lächerlichkeit preisgegeben. Sex Education behandelt mit dem nötigen Ernst auch den Fall einer weiblichen Hauptfigur, die während einer Busfahrt sexuell belästigt wird und dieses Erlebnis zu verarbeiten hat, was auf wundervolle Weise mit der Hilfe anderer erfolgt. In diesen und anderen Szenen propagiert die Serie voller Überzeugung eine positive Einstellung zu Sexualität.

Einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum besonderen Charme der britischen Netflix-Show leisten natürlich die hervorragenden Schauspieler. Asa Butterfield (Hugo Cabret, Ender’s Game, Die Insel der besonderen Kinder) und Gillian Anderson (Akte X, The Fall: Tod in Belfast, American Gods) erhalten zwar die meiste Screentime, ich muss aber ehrlicherweise zugeben, dass ich eher an einigen der Akteure aus der „zweiten Reihe“ einen Narren gefressen habe. Vor allem Tanya Reynolds (Emma [2020]) als herrlich nerdige Lily, die nicht nur mit ihrem kurios-bunten Kleidungsstil auffällt, sondern in ihrer Freizeit erotische Comics mit Aliens kreiert. Auch dank Lily mutiert die Moordale-Aufführung von Romeo und Julia zur vermutlich frivolsten Bühnenperformance, die je auf Film gebannt wurde. Zum Schreien! 🙂

Die zweite Staffel von Sex Education ist seit dem 17. Januar 2020 bei Netflix abrufbar. Eine dritte Season wurde bereits angekündigt und wird voraussichtlich im nächsten Jahr erscheinen.

Sex Education: Staffel 2 (Sex Education: Season 2)
Comedyserie UK 2020. 8 Folgen. Gesamtlänge: ca. 420 Minuten. Mit: Asa Butterfield, Gillian Anderson, Emma Mackey, Ncuti Gatwa, Connor Swindells, Kedar Williams-Stirling, Alistair Petrie, Aimee Lou Wood, Tanya Reynolds, Patricia Allison, Mikael Persbrandt, Anne-Marie Duff, Sami Outalbali, Chineye Ezeudu u.v.a. Idee: Laurie Nunn. Regie: Sophie Goodheart, Alice Seabright, Ben Taylor.

 

Credits
Bilder (c) Netflix

 

 

 

 

 

 


Media Monday #455

16. März 2020

Kommt jetzt endlich der Frühling? Hoffentlich. Doch bevor mir die Sonne auf den Bildschirm scheint noch schnell die Fragen des heutigen Media Monday in Angriff nehmen…



Beitrag der Woche
Emma (2020)


1. Medienkonsum schön und gut, aber einfach wahllos irgendwas schauen ist so gar nicht mein Ding.

2. Bei der Wahl des nächsten Films, den ich zu schauen gedenke, fällt selbige zu oft auf Werke, die hier in der Provinz natürlich nicht im Kino gezeigt werden und die ich dann vielleicht Jahre später im Heimkino nachhole.

3. Moulin Rouge habe ich ewig nicht mehr gesehen und frage mich ob mir das Musical von Baz Luhrmann nach geschätzten zehn Jahren immer noch so gut gefällt.

4. Oft genug ist/sind es ja bestimmte Themen, Autoren, Regisseure und Schauspieler, die mich zu einem bestimmten Film/Buch/etc. bringen, denn was sollte mich auch sonst zum Konsum des betreffenden Mediums bewegen? Dass der Kabelträger ein Schwippschwagers der Schwiegermutter meiner Cousine ist? Eher nicht.

5. Die häufigen Kinobesuche in kurzer Zeit habe ich jüngst erst für mich entdeckt und zwar dahingehend dass ich in den zweieinhalb Monaten des laufenden Jahres bereits 14mal im Kino war (wenngleich nicht nur in aktuellen Filmen). Sollte ich diese Quote durchhalten können, was angesichts der aktuellen Corona-Krise unwahrscheinlich ist, so käme ich bis Ende 2020 auf ca. 70 Filme. Man wird ja wohl mal träumen dürfen.

6. Wenn es der Menschheit nur gelingen würde, die gravierenden globalen Probleme anzugehen und nicht im egoistischen Kleinklein einfach so weiter zu würgen so könnte sie [die Menschheit] vielleicht eine langfristige Zukunft haben.

7. Zuletzt habe ich meine 51 Stimmen bei der Kommunalwahl abgegeben und außerdem mit einem Freund eine neun Kilometer lange Wanderung unternommen, die wir mit leckerem Essen bzw. Trinken sowie guten Gesprächen in einer Gaststätte ausklingen ließen und das war erquickend und entspannend weil ich so etwas (Wanderung usw.) sonst zu selten unternehme.

 


Media Monday #454

9. März 2020

Bevor mir jetzt gleich die Augen zufallen beanworte ich lieder noch schnell die Fragen des neuen Media Mondays

Beitrag der Woche
Ein verborgenes Leben (2019)


Fragen der Woche
1. Kommen Fragen auf zu meinem Lieblings-Band , kommt mir ja immer als erstes Dead Can Dance in den Sinn, denn dieses australisch-britische Duo bildet den Mittelpunkt meiner musikalischen Universums.
2. Von den Serien meiner Kindheit Jugend wird mir Akte X immer unvergessen bleiben, schließlich hat mich diese Serie viele Jahre gefesselt.
3. Durch den Schleier der Nostalgie betrachtet werden in Filmen und Serien gerne mal Jahrzehnte oder Jahre romantisch verklärt oder ästhetisch überhöht, wie in den letzten Jahren die angeblich so hippen 1980er.
4. Das Kino ist nach all den Jahren noch immer zuverlässig darin, mich zu begeistern und zu fesseln, trotz der technischen Möglichkeiten im Heimkino (BluRay, Streaming usw.).
5. In der Rückschau betrachtet war es vielleicht sogar gut, dass Game of Thrones als Serie eher uninspiriert zu Ende gebracht wurde, schließlich bleibt zumindest noch die Vorfreude auf ein ausführlicheres Finale in den letzten beiden Bänden der Romanreihe (sollten diese noch erscheinen).
6. Gute Filme, Serien und Musik fernab des langweiligen Mainstreams versuche ich ja auch immer Freunden und Familie nahezubringen, einfach weil ich da schon irgendwie einen „Bildungsauftrag“ habe 😉

7. Zuletzt habe ich Freunde in Leipzig besucht, dabei eine Tarotkarten-Ausstellung gesichtet und das erste Mal Absinth getrunken und das war sehr schön und interessant, weil mich diese kreativen Menschen immer wieder begeistern und inspirieren. Der Absinth war allerdings nicht so mein Fall. Grüne Feen oder ähnliches habe ich nicht gesehen.


Manfred Baumann Blog

die Abenteuer eines Fotografen

Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Der FilmBlogCast

Drei Filmfreunde und -Blogger sprechen über ihr liebstes Hobby - und lassen nebenbei auch noch die Tonaufnahme laufen.

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken

Herzlich willkommen auf meinem Filmblog

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten

Freizeitparks, Kirmes & Co

Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

What's Best in Life?

Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

Hurzfilm

Ist das Filmkunst oder kann das weg?

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

neuesvomschreibtisch

You're gonna be fine.

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

The Televisioner

Ein subjektives Blog über Serien, Filme und anderen Popkultur-Kram

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Xanders Blog

Ein Blog über Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.