Media Monday #551

17. Januar 2022

Die Zeit rinnt unaufhörlich dahin. Schon wieder ein neuer Montag inklusive Media Monday mit sieben Fragen…

Beiträge der Woche
Spencer
The Happytime Murders
Im Käfig
(Kurzfilm)

Fragen der Woche

1. Wenn ich eines aus Filmen gelernt habe: egal was eine Filmfigur meint nicht vollbringen zu können, nach einer Montageszene geht alles!

2. Schon lustig, wenn man sich überlegt, wie früher die Fernsehkonsumenten mit drei Programmen zurechtgekommen sind. Heutzutage erscheinen manchmal ja sogar drei Streamingdienste als zu wenig.

3. Die „Funktionsweise“ einer zwischenmenschlichen Beziehung ist ja in der Realität meist etwas ganz anderes als die verklärte Darstellung in seichten Liebesfilmen.

4. Schade, dass man im Moment so wenig von der Herr der Ringe-Serie von Amazon hört, denn seit Jahren wird gedreht und im September 2022 soll die erste Folge erscheinen. Doch auf einen Trailer wartet man bisher vergeblich.

5. Ich verstehe ja grundsätzlich schon, warum viele (Superhelden-)Comics verfilmt werden, aber muss man denn fast alle nach dem gleichen banalen Schema abfrühstücken?

6. Die groß angelegte Impfaktion gegen Covid19 könnte ein echter Erfolg sein/werden, wenn alle mitmachen und ihren Beitrag leisten.

7. Zuletzt habe ich die sieben Fragen des heutigen Media Mondays als 40jähriger beantwortet und das war kurios, weil ich jetzt, wo der Beitrag online ist, 41 Jahre alt bin. 😉

 

 


The Happytime Murders

12. Januar 2022

Sex, Mord und Puppen. Mit diesen drei Schlagworten lässt sich The Happytime Murders von Brian Henson ganz einfach beschreiben. Doch steckt mehr hinter der reißerischen Aufmachung?

Falsches Spiel mit Phil Phillips

In einer Welt, in welcher Puppen neben Menschen existieren, von diesen aber als Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Einst war Phil Phillips (Bill Barretta) der erste Puppen-Polizist, doch nach einem folgenschweren Einsatz wurde er aus dem Dienst entlassen. Seitdem verdingt er sich als Privatdetektiv und wird dabei von seiner menschlichen Sekretärin Bubbles (Maya Rudolph) unterstützt. Eines Tages wird der Schnüffler von der attraktiven Puppe Sandra White (Dorien Davies) engagiert, die angibt, mit kompromittierenden Fotos erpresst zu werden. Die Spur führt Phil in einen lokalen Pornoshop, wo kurze Zeit später ein Unbekannter fast alle Anwesenden erschießt, darunter auch Mr. Bumblypants (Kevin Clash), einen der Stars der beliebten Puppenserie Happytime. Als kurze Zeit später weitere Darsteller der Show ermordet werden, beauftragt Lieutenant Banning (Leslie David Baker) von der örtlichen Polizei Phil und seine frühere Partnerin Connie Edwards (Melissa McCarty) mit dem Fall. Doch schon bald gerät der Puppen-Privatdetektiv selbst unter Verdacht…

Aus der Reihe „Filme, die ich eigentlich damals im Kino sehen sollte, bei denen es aber nicht geklappt hat, und die ich Jahre später zuhause nachhole“ erleben wir heute The Happytime Murders, die Puppentrick-Krimi-Comedy für Erwachsene (!) von Brian Henson, dem Sohn des Muppet Showund Seamstraße-Erfinders Jim Henson. Bereits vor Kinostart (August 2018 in den USA und Oktober 2018 in Deutschland) sorgte der derbe Film mit der Tagline „No Sesame, All Street“ für Schlagzeilen. Die aktuellen Eigentümer der lehrreichen Kindersendung wollten Henson Junior und Co deswegen sogar verklagen. Doch der zuständige Richter wies die Klage ab und so konnte das Marketing wie geplant weitergehen. Der kleine Hype um „Happytime“ verflog aber schnell. Die Kritiken waren überwiegend mäßig und auch bei einem Budget von 40 bis 47 Millionen US-Dollar konnte der Film weltweit nur 27,5 Millionen einnehmen. Insgesamt bleibt The Happytime Murders weit hinter seinen Möglichkeiten, aber ein kompletter Reinfall ist er nicht.

Brian Henson und sein Team (so zumindest sieht es für mich aus) hätten gerne die Stoffpuppen-Variante der gnadenlosen US-Patriotismus-Puppentrick-Satire Team America (2004) geliefert, nur eben als Krimikomödie mit Film-Noir- und Hardboiled-Anleihen. Das funktioniert allerdings nur bedingt. Denn dazu fehlt es dem Ganzen an einer einigermaßen auserzählten Geschichte. Die Handlung hängt sich zu sehr an den meist recht plumpen, wenngleich teils witzigen Gags auf. Dabei wird massiv an der Sex- und Gewaltspirate gedreht und die Story zu sehr vergessen. Wem die meist nicht ganz richtigerweise als Kinderserie wahrgenommene Muppet Show zu brav war und schon immer mal das Gesamtpaket Sex, Drogen, Mord und Stoff-Puppen erleben wollte, ist hier richtig. Nach seinen bisherigen überaus familientauglichen Kino-Regie-Arbeiten Die Muppets Weihnachtsgeschichte (1993) und Muppet – Die Schatzinsel (1996) konnte sich Brian Henson hier mal so richtig austoben. Melissa McCarthy, die sich als großer Name auf dem Poster gut macht, spielt hier im Grunde ihre Standard-Rolle, die keineswegs auf den Mund gefallene Wuchtbrumme. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen ihr und dem von Puppenspieler-Tausendsassa Bill Barretta verkörperten Protagonisten eine gelungene Dynamik. Wo Henson drausteht ist auch die notwendige Qualität bei den Performances der „Stoffies“ drin. Die sind hier übrigens nicht süchtig nach harten Drogen, sondern nach dem für sie überaus berauschenden Zucker.

The Happytime Murders ist auf DVD und BluRay erhältlich, Teil des Angebots von Netflix und Amazon Prime sowie auch als kostenpflichtiger Stream bei weiteren Anbietern verfügbar.

The Happytime Murders
Krimikomödie/Puppentrick USA 2018. FSK 16. 91 Minuten.
Mit: Bill Barretta, Melissa McCarthy, Maya Rudolph, Leslie David Baker, Joel McHale, Dorien Davies, Elizabeth Banks u.a. Drehbuch: Todd Berger. Regie: Brian Henson.

 


Credits
Bilder (c) Tobis.

 

 


Media Monday #550

10. Januar 2022

Die zweite Arbeitswoche 2022 wird wohl kaum so gechillt werden wie die erste. Aber locker-flockig los geht es mit dem Media Monday


 

Beiträge der Woche
The Nevers: Staffel 1, Teil 1
Soylent Green
Mein Filmjahr 2021


Fragen der Woche

1. Mediales ist toll, aber in Sachen Hobby begeistere ich mich im Moment ebenso für Waaaas?! Es gibt auch nichtmediale Hobbies? Echt jetzt? 😉

2. Merkwürdig, in welch direkter Konkurrenz Kinobetreiber nun mit Streamingdiensten stehen. Ich für meinen Teil muss nicht jeden x-beliebigen Film im Kino sehen. Bei manchen muss es aber sollte die große Leinwand sein, damit diese auch ihre Wirkung entfalten können.

3. Die Migräne mit visueller Aura hatte ich schon längst aus den Augen verloren gehabt, bis diese dann plötzlich Mitte Dezember 2021 nach ca. 5 Jahren wieder aufgetaucht ist.

4. Viele Serien werden heutzutage vorzeitig und viel zu früh abgesetzt wie beispielsweise American Gods, das nach einigen Produktionsschwierigkeiten nun vorzeitig nach drei Staffeln endete, ohne Vervollständigung der Geschichte.

5. Das Gegenteil ist bei How I Met Your Mother und The Big Bang Theory der Fall. Die hätten meines Erachtens nie verlängert werden sollen nach der achten beziehungsweise zehnten Staffel, denn in den letzten Jahren hatten die Autoren kaum noch brauchbare Ideen, siehe vor allem die uninspirierte finale Season von HIMYM.

6. Man mag ja von Joss Whedon halten was man will, aber die von ihm erschaffene Serie The Nevers ist letztes Jahr zu Unrecht etwas untergegangen.

7. Zuletzt habe ich nach einer ruhigen Arbeitswoche ein ebenso ruhiges Wochenende verbracht und das war angenehm, weil sich die Migräne doch recht in Grenzen hielt und ich am Samstag außerdem auf die Feier zum 40. Geburtstag einer Freundin gehen konnte.

 

 

 

 


Media Monday #549

3. Januar 2022

Neues Jahr, neues Glück! Der erste Media Monday in 2022 bildet den Wegweiser zurück zum (Arbeits-)Alltag. Dann legen wir mal los…

Der Jahreswechsel von 2021 auf 2022 gestaltete sich für mich recht gechillt. Auf der Zielgeraden habe ich noch ein paar Reviews geschrieben (siehe unten). Silvester wurde mit einer Freundin bei einer jahresübergreifenden Filmnacht gefeiert. Auf Mel Brooks‘ visionäre Star Wars-Parodie Spaceballs (1987) folgte als letzter gesichteter Film 2021 der Zeitschleifenklassiker Und täglich grüßt das Murmeltier (1993). Als erstes wurde im neuen Jahr die Kalter-Krieg-Klamotte Top Secret! (1984) des ZAZ-Trios gesichtet.

Am Neujahr-Nachmittag kam es dann zu einem klitzekleinen, sehr kurzweiligen „Bloggertreffen“ mit Ulrike von Blaupause7, die mit einer Freundin einen Silvester-Kurzurlaub hier im für die Jahreszeit zu warmen und nach dem Jahreswechsel eher verschlafenen Würzburg verbrachte. Wir plauderten beim gemeinsamen Spaziergang und ließen den Nachmittag im Café (mit viel zu langer Wartezeit) ausklingen.

Gestern war ein besonderer Tag, durch das 20jährige (!) Jubiläum meiner allerersten Filmkritik (siehe Beitrag unten). Wahnsinn, dass meine ersten, noch sehr einfach gestrickten Schrittchen als Amateur-Filmkritiker schon so lange her sind! Auf die nächsten 20 Jahre!


Beiträge der Woche
Beauty Water
Das Haus (2021)
Ruben Brandt, Collector
My Baby Left Me
(Kurzfilm)
Disenchantment: Teil 3
Mein Musikjahr 2021
Meine erste Filmkritik: 20 Jahre später


Fragen der Woche

1. Wäre ja schon klasse, wenn im noch jungen Jahr die Corona-Pandemie endlich mal überwunden werden könnte! Verdammt nochmal!

2. Überhaupt erhoffe ich mir ja schon, dass in 2022 allmählich wieder Normalität in allen Lebensbereichen einkehren wird. Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

3. Tja, und was die obligatorischen guten Vorsätze angeht bin ich mit folgender Methode seit Jahren erfolgreich: ich mache mir für jedes Jahr den Vorsatz, dass ich mir keine Vorsätze mache! Klappt immer. 😉

4. Was ich in nächster Zeit absolut nicht mehr sehen möchte dann sind das Feinde von Demokratie und Vernunft. Bitte alle nach Nordkorea oder in eine andere Diktatur auswandern.

5. Das bisherige, völlige Fehlen von Bildmaterial zur Herr der Ringe-Serie (ab 02.09.2022 bei Amazon) macht ja schon ein wenig neugierig, was uns denn da erwarten wird. Ich bin allein deswegen sehr gespannt, weil die Serienhandlung auf Texten von Tolkien basiert, die wenig bis gar nicht „ausformuliert“ sind.

6. Wenn dann in den nächsten Wochen und Monaten wieder einige neue Filme und Serien starten, dann dürfte sicherlich wieder etwas für meinen Geschmack dabei sein. Nicht, dass es mir an Sichtungsmaterial mangeln würde. 😉

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 

 

 

 


Review(s) Dezember 2021

1. Januar 2022

Prost Neujahr! Erheben wir die Gläser und blicken mit dem ersten Beitrag auf den letzten Monat des jüngst vergangenen Jahres.

Übernacht ist plötzlich völlig unverhofft ein neues Jahr angebrochen. Es trägt die etwas unpersönliche Nummerierung 2022. Vorhin habe ich schon versucht, online glutenfreies Soylent Green zu bestellen, leider erfolglos.
Aber blicken wir nun auf meine mediale Bilanz des Dezembers 2022. 13 Filmkritiken (11 Langfilme, zwei Kurzfilme) sind wirklich hervorragend für meine Verhältnisse. Dem gegenüber stehen leider nur zwei Reviews von Serien, die in den vergangenen Wochen (auch aufgrund von Weihnachtsfilmen) etwas zurückstecken mussten. Immerhin konnten meine Top 10 der Serien von 2010 bis 2019 vervollständigt werden. Beendet wurde das alte und begonnen das neue Jahr mit einem Filmabend.

Auf einen guten Start in eine medial hoffentlich spannendes Jahr!


Aktuelle Filme
(in alphabetischer Reihenfolge)
Annette
Beauty Water
Covid Metamorphosen
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
(2021)
Gunpowder Milkshake

Das Haus (2021)
Rote Robin (Kurzfilm)
Ruben Brandt, Collector

Nicht aktuelle Filme
(in der Reihenfolge der Sichtung)
Der Krieger und die Hexe
Schöne Bescherung (RW)
Happiest Season
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973) (RW)
My Baby Left Me (Kurzfilm)

Serien
Disenchantment: Teil 3
Sie weiß von dir (Miniserie)

Sonstiges
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 3)
Mein Musikjahr 2021
Die Welt ist im Wandel – 20 Jahre später

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Eins, Zwei, Drei
Spaceballs (RW)
Und täglich grüßt das Murmeltier (RW)

Saber Rider and the Star Sheriffs – Folgen 47 und 48
Star Trek: The Next Generation – Staffel 3, Folgen 16 bis 24

 

 

 


Media Monday #548

27. Dezember 2021

Weihnachten 2021 ist vorbei. Nur noch 362 Tage oder gut 51,5 Wochen bis zum nächsten. Aber eins nach dem anderen. Erst einmal steht der letzte Media Monday des Jahres auf dem Programm.

An alle einen guten Rutsch ins Neue Jahr! 2022 gibt es endlich Soylent Green! 😉

Beiträge der Woche
Covid Metamorphosen
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
(1973)
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (2021)
2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 3)

Fragen der Woche

1. In der Zeit „zwischen den Jahren“ nutze ich die freien Tage um noch ein paar Filme und Serienfolgen anzusehen und im Idealfall auch darüber zu schreiben.

2. Ich hätte ja nicht damit gerechnet, dass noch vor Jahresende Covid Metamorphosen, den Weihnachts-Lockdown-Film von Lars Henriks und Nisan Arikan, zu sehen bekommen würde. Doch glücklicherweise kam es anders.

3. Blicke ich so auf die letzten zwölf Monate zurück so beschleicht mich das Gefühl, dass ich dicker und grauer geworden bin. 😉

4. Schon regelrecht aberwitzig, wie sich die Corona-Pandemie weiter hinzieht. Und bei gleichbleibender Lage werden wir in den nächsten Wintern wieder den gleichen „Spaß“ erleben.

5. Das ganze Jahr über (für meine Verhältnisse) sehr gesund gewesen zu sein ist auch so eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, denn das ist heutzutage leider nicht selbstverständlich.

6. Wahrscheinlich wird mir das Jahr vorrangig dafür in Erinnerung bleiben, dass ich 40 Jahre alt geworden bin. Das ist schon wieder fast ein Jahr her. Die Zeit rast nur so dahin.

7. Zuletzt habe ich Weihnachten mit der Familie verbracht und das war kulinarisch sehr reichhaltig, entspannt, witzig und schön, weil die Feiertage genau so sein sollen.

 

 

 


Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

22. Dezember 2021

Kein (vor-)weihnachtlicher Fernsehkonsum kann jemals komplett sein ohne den Märchenfilmklassiker Drei Haselnüsse für Aschenbrödel aus dem Jahre 1973. Also ab in das verschneite Königreich und los geht’s!


Die Geburt eines Klassikers

Zu den beliebtesten Fernsehklassikern zu Weihnachten gehört hierzulande der mittlerweile knapp 50 Jahre alte Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Die CSSR/DDR-Produktion entstammt einer ganzen Welle von Märchenadaptionen in Osteuropa der 70er Jahre, die sich im Gegensatz zu amerikanisierten Verfilmungen durch eigenwilligen und überhaupt nicht kitschigen Charme auszeichnen.

Eigentlich ist Aschenbrödel (Libuše Šafránková) eine Tochter aus gutem Haus, doch nach dem Tod ihrer Eltern muss das junge Mädchen die tyrannische Herrschaft der Stiefmutter ( Carola Braunbock) ertragen, die Aschenbrödel wie eine schlechte Dienstmagd behandelt. Als ob das noch nicht genug wäre, gibt es da noch die gemeine Stiefschwester Dora (Dana Hlaváčová ). Als bekannt wird, dass der Prinz des Landes (Pavel Trávníček) auf Brautschau ist und daher einen großen Ball abhält, soll nach dem Willen der Stiefmutter Dora die Gunst des Thronfolgersfür sich gewinnen. Aschenbrödel träumt heimlich auch davon, auf dem Ball zu tanzen. Durch drei Zaubernüsse, welche ihr der Knecht Vinzek (Vladimír Menšík) mitgebracht hat, vermag dieser Traum für Aschenbrödel wahr zu werden. Auf dem Ball trifft der in Wahrheit heiratsunwillige Prinz sehr zum Erstaunen seiner Eltern, des Königs (Rolf Hoppe) und der Königin (Karin Lesch), auf eine geheimnisvolle Schönheit mit verhülltem Gesicht…

Zu den regelmäßigen Ritualen in meiner Kindheit zählte am Freitagnachmittag das Anschauen eines Märchenfilms mit meiner Oma und meiner Schwester im Fernsehen. Mehrmals wurde in dieser Zeit natürlich auch Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, jenem Werk, welches seit der deutschen TV-Erstausstrahlung im Dezember 1975 zum Dauerbrenner zu Weihnachten gehört. Jedes Jahr wird der in tschechoslowakisch-ostdeutscher Co-Produktion entstandene Filme um die und an den Weihnachtstagen in den Programmen der ARD gezeigt.

Die Geschichte ist eine Variante des bekannten Aschenputtel-Märchens, welches seinen Weg in die Sammlung Kinder- und Hausmärchen (1812-1858) der Brüder Grimm fand. Das Skript von František Pavlíček basiert allerdings auf einer Variante, die auf einen Text der tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová (1820-1862). Regie führte Václav Vorlíček, der dies später in seiner Karriere noch bei weiteren Märchen-Adaptionen tun sollte. Gedreht wurde im Schloss Moritzburg bei Dresden, den Babelsberger Filmstudios und den Barrandov Studios in Prag sowie an diversen Schauplätzen in der damaligen Tschechoslowakei.

Ich denke die Qualität des Films liegt in seiner Stimmigkeit. Die Handlung spielt sich in einer naturnahen verschneiten Winterlandschaft ab und bietet trotz der märchenhaften Elemente viel Authentizität. Dazu kommt eine durchaus als progressiv zu verstehende Heldin. Aschenbrödel iwrd zwar von Stiefmutter und Stiefschwester schlecht behandelt, zeigt sich aber überaus fähig in diversen Disziplinen wie Reiten und Bogenschießen. Die Freundschaft zu den Tieren betont zudem ihre Naturverbundenheit. Auch wenn die junge Frau die Hilfe der titelgebenden, magischen Nüsse hat, so bestreitet sie ihre Unternehmungen sehr proaktiv und selbstbestimmt.

Für die damals 19jährige Hauptdarstellerin Libuše Šafránková bedeutete die Rolle den Durchbruch. In den folgenden Jahren war die Schauspielerin in einigen weitere n Märchenfilmen wie Die kleine Meerjungfrau (1976), Prinz und Abendstern (1978) und Der Salzprinz (1983) zu sehen. Außerdem war Šafránková unter anderem im Oscar-nominierten tschechischen Film Kolya (1996) zu sehen. 2015 erkrankte sie an Lungenkrebs, an dessen Folgen sie am 9. Juni 2021, zwei Tage nach ihrem 68. Geburtstag, verstarb. Auch der Darsteller des Prinzen, Pavel Trávníček, sollte in weiteren Märchen-Adaptionen mitspielen, etwa in Schneeweißchen und Rosenrot (1979) und Der dritte Prinz (1982). 2018 war er als Chauffeur von Rudolf Mooshammer im satirischen TV-Biopic Der große Rudolph zu sehen. Den König spielt der erfahrene DEFA-Schauspieler Rolf Hoppe (1930-2018). Mit Carola Braunbock als Stiefmutter und Karin Lesch als Königin waren, wie damals in den CSSR-/DDR-Produktionen üblich, weitere Schauspieler aus der damaligen DDR dabei.

Besonderen Charme strahlt Drei Haselnüsse für Aschenbrödel auch durch die teils herrlich überkandidelnden Kostüme von Theodor Pištěk, der später auch für große Hollywood-Produktionen wie Amadeus (1984) und die Miniserie Dune – Der Wüstenplanet (2000) arbeiten sollte. Untrennbar verbunden mit dem ganzen Werk ist sicherlich die Musik von Karel Svoboda (1938-2007), die mit ihren eingängigen Melodien lange nachhallt. Svoboda komponierte auch für die Zeichentrickserien Wickie und die starken Männer (1974/75), Die Biene Maja (1975-1980) und Nils Holgersson (1980/81). All diese unverzichtbaren Zutaten ergeben am Ende einen unvergesslichen Märchenfilm- und Weihnachtsklassiker zugleich.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel ist aktuell kostenlos in der ARD-Mediathek abrufbar sowie Teil des Angebots von Netflix. Die digital restaurierte Fassung gibt es außerdem auf DVD und BluRay.

Am 21. Dezember 2021 erschien unter dem gleichen Titel ein norwegisches Remake bei Amazon Prime. Ob iese Neuverfilmung an das Original heranzureichen vermag wage ich vorbehaltlich der Sichtung einfach mal zu bezweifeln.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Tři oříšky pro Popelku)
Märchenfilm Tschechoslowakei/DDR 1973. FSK 0. 82 Minuten.
Mit: Libuše Šafránková, Pavel Trávníček, Carola Braunbock, Rolf Hoppe, Karin Lesch, Dana Hlaváčová, Vladimír Menšík, Jan Libíček u.v.a. Nach dem gleichnamigen Märchen von Božena Němcová und Aschenputtel der Gebrüder Grimm. Drehbuch: František Pavlíček. Regie: Václav Vorlíček.

 

Credits

Bilder (c) Icestorm.

 

 

 


2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 3)

21. Dezember 2021

Bevor ich es wieder vergesse, hier nun das Finale meiner persönlichen Top 10 Serien der 2010er Jahre, mit den Plätzen 5 bis 1.


Zu Teil 1: Honorary Mentions
zu Teil 2: Plätze 10 bis 6

Bevor es ans Eingemachte geht, vorab ein paar Fun Facts (oder Trivia) zu den fünf besten Serien der 2010er Jahre meiner Wahl:

Nummer 1
Alle fünf Top-Serien sind quasi vollendet und werden (sehr wahrscheinlich) nicht fortgesetzt.

Nummer 2
Keine der Serien hat mehr als 27 Folgen oder drei Staffeln.

Nummer 3
Drei der Top 5 sind US-Serien oder amerikanische Co-Produktionen.

Nummer 4
Nur einer der fünf Serien ist nicht in englischer Sprache.

Nummer 5
Keine der Serien hat einen Golden Globe gewonnen und nur eine hat einen Emmy gewonnen

Nummer 6
Eine der Serien ist die Fortsetzung einer früheren Show aus den 1990ern.

Nun aber genug auf die Folter gespannt, es geht los mit

Platz 5
The End of the F***ing World
(2017/2019)
Staffeln 1 bis 2 (16 Folgen)
Alyssa (Jessica Barden) und James (Alex Lawther) sind zwei 17jährige Außenseiter, die spontan zusammen abhauen und teils eine Sour der Verwüstung hinterlassen. In Staffel 2 kommt Bonnie (Naomi Ackie) als Hauptfigur hinzu.
Basierend auf dem gleichnamigen US-Comic von Charles Forsman liefert die britische „Miniserie“ (16 Folgen à ca. 20 Minuten) eine furiose, schwarzhumorige und einmalige Odyssee zweier verlorener junger Seelen, traurig und urkomisch zugleich.


Platz 5 hatte also den Weltuntergang zumindest im Titel während die nächste Serie sich mit Toten und ihren Hinterbliebenen beschäftigt. Kommen wir also zu

Platz 4
The Returned (Les Revenants)
(2012/2015)
Staffeln 1 bis 2 (16 Folgen)
In einem französischen Bergdorf, welches in der Nähe einer Talsperre liegt, geschieht das Unfassbare. Die in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten eines nicht natürlichen Todes Verstorbenen kehren zurück und stellen ihre Angehörigen vor unerwartenen Herausforderungen.
Auf Basis des von Robin Campillo inszenierten Films gleichen Titels von 2004 schufen Fabrice Gobert (auch Co-Regie) und seine Co-Autoren eine Serie über „Zombies“ der etwas anderen Art. Denn diese wollen nicht die Gehirne der Lebenden essen, sondern in ihre frühere Existenz zurückkehren. Starke, unverbrauchte Gesichter im Cast, eine überaus atmosphärische Inszenierung gepaart mit der stimmungsvollen Musik der schottischen Band Mogwai, all das ergibt eine im besten Sinne kuriose TV-Produktion, die 2013 einen Internationalen Emmy als beste Drama-Serie gewann.


Weniger Untote, aber dafür andere unheimliche und merkwürdige Erscheinungen gibt es in der folgenden „Limited Series“, welche als späte Fortführung einer 1990er Kultserie fungiert. Den Roten Vorhang auf für

Platz 3
Twin Peaks – Die Rückkehr
(2017)
18 Folgen
Ich bin zugegebenermaßen erst sehr spät, nämlich 2017 erstmals nach Twin Peaks gereist, aber von Beginn an hat mich die allumfassende Mystery-/Krimi-/Comedy-Seifenoper von Mark Frost und David Lynch über den Mord an Laura Palmer, die Ermittlungen des FBI und die Auswirkungen auf die titelgebende Kleinstadt, begeistert und fasziniert. Bei der Weiterführung (die manchmal auch als „Staffel 3“ bezeichnet wird) war das nicht anders. Im Gegenteil, Die Rückkehr erschien mir sogar noch eine Spur schräger und im positiven Sinne verworrener.


Agent Cooper, BOB und Co besetzen den untersten Rang des Treppchens und „begnügen“ sich mit Bronze. Eine Schar kuriosester Gestalten und Figuren tummeln sich auch in der nächsten Serie, welche die Top-Platzierung denkbar knapp verpasst hat. Ab in die Demimonde, zu

Platz 2
Penny Dreadful
(2014-2016)
Staffeln 1 bis 3 (27 Folgen)
Im viktorianischen London spielt John Logans psychologisch ausgefeilte und intensive Phantastik-Pastiche. Eine vom Abenteuerer Sir Malcolm Murray und der von Dämonen verfolgten Vanessa Ives (unfassbar eindringlich: Eva Green) angeführte Gruppe kämpft gegen Vampire, Hexen und andere Kreaturen. Außerdem mit dabei: Dorian Gray, Victor Frankenstein und seine Schöpfungen. Leider wurde dieses in allen Belangen herrausragende Horror-Drama zu überhastet nach drei Staffeln und 27 Folgen eingestellt. Ein im Los Angeles anno 1938 angesiedeltes
Spin-Off konnte nicht an die Qualität anknüpfen. Where is it now, the glory and the dream?

Platz 2 und 1 sind Leidensgenossen. Beide Shows wurden nach drei Staffeln und 27 Episoden bedauerlicherweise beendet. Der Gewinner kommt wie immer mehr (und immer austauschbarer) produzierte Filme aus dem Universum eines großen Comicverlags. Und hat dennoch mit jenen fast gar keine Berührungspunkte. Glücklicherweise.

Einen donnernden Applaus für die beste Serie der 2010er! Platz 1 geht höchstverdientermaßen (!) an

Legion (2017-2019)
Staffeln 1 bis 3 (27 Folgen)
Seit seiner Jugend hat David Haller (Dan Stevens) große psychische Probleme und fristet auch als Erwachsener sein Dasein in einer Psychiatrie. Bis er eines Tages auf Syd (Rachel Keller) trifft, die seine Welt gehörig ins Wanken bringt. Allmählich erkennt David, dass hinter seiner Krankheit etwas anderes steckt und er über besondere Kräfte verfügt.
Die Figur des David Haller alias Legion wurde von Autor Chris Claremont und Zeichner Bill Sienkiewciz für Marvel Comics erfunden. Als Sohn des X-Men-Leaders Charles Xavier hat er natürlich besondere Fähigkeiten in die Wiege gelegt bekommen. Autor, Produzent und Regisseur Noah Hawley zeigt in seiner Serien-Adaption auf maximal eindrucksvolle Weise, was passiert wenn man die Genese eines „Superhelden“ mal nicht auf die langweilige 0815-Tour runterspult, sondern dessen eigenwillige Wahrnehmung und Psyche als zentralen Ausgangspunkt der Perspektive und Erzählung verwendet. Inszeniert wird das ganze mit einem kuriosen Stilmix und dem Willen zur psychedelischen Überwältigung. Und mit Aubrey Plaza als Lenny „geistert“ der Alptraum meiner schaflosen Nächte als heimlicher Star durch die Serie. Im Vergleich zu Legion kann man ALLES was Marvel bisher sonst so an Filmen/Serien auf den Markt gebracht hat getrost in die Tonne treten. So etwas wie die Reise von David hat es vorher nie gegeben und wird es auch nicht mehr geben. Eine Schande, dass bisher nur die erste von drei Staffeln auf DVD/BluRay erschienen ist. It’s always blue.

Das war’s an dieser Stelle von meiner Seite. Nun zu euch, welche Serien der vergangenen Dekade fandet ihr so herausragend, dass sie in euren Top 10 oder Top 5 landen würden?

Vielleicht sehen wir uns in etwa zehn Jahren wieder, wenn ich meine Top-Serien der 2020er küre. Die fünf oben genannten werden leider nicht mehr dabei sein. Vielleicht gibt es aber auch irgendwann mal ein Update der Top-Liste. Denn ich habe sicherlich viele tolle Shows bisher noch nicht gesehen.

 

 

 

 

 

 

 


Media Monday #547

20. Dezember 2021

Weihnachten steht vor der Tür. Bis dahin gibt es aber noch ein wenig Arbeit und einen Media Monday. Also lasst uns froh und unter sein und brav Wulfs Fragen beantworten! 😉

An dieser Stelle frohe, besinnliche und erholsame Weihnachten für alle!

 


Beiträge der Woche
Annette
Happiest Season
Sie weiß von Dir
Die Welt ist im Wandel – 20 Jahre später

Fragen der Woche

1. Weihnachtsfilmklischee par excellence vermeidet Happiest Season von Regisseurin Clea DuVall über weite Strecken gekonnt.

2. Es muss ja auch nicht immer die absolute Innovation sein, aber die Art und Weise, wie Weihnachtsfilme als gefühlte Fließbandware entstehen langweilt mich und bringt mich dazu, dieses Genre mit wenigen Ausnahmen zu ignorieren.

3. Ein Happy End gehört auch irgendwie in jedes auch nur annähernd weihnachtlich inspirierte Werk, schließlich will man zu Weihnachten kein trauriges Ende sehen.

4. Schade derweil, wo die Festtagsstimmung zur bloßen Fassade verkommt, denn wichtig ist nicht, dass alle ein schönes, geruhsames Fest haben, sondern der Kapitalismus und seine Auswüchse stehen leider an erster Stelle.

5. Es ist ja schon immer amüsant bis lachhaft wenn nicht traurig, dass Deutschland in der Corona-Pandemie auch nach knapp zwei Jahren weiter vor sich hinblödelt.

6. wäre bei mir schon etwas für unter dem Weihnachtsbaum, zumal Ich habe gar keinen Weihnachtsbaum! Zumindest keinen der groß genug wäre, etwas darunter zu legen.

7. Zuletzt habe ich ein paar Tage Urlaubd und das Wochenende genossen und das war wichtig, weil ich vor dem Endspurt nochmal Kräfte sammeln und mich ein paar Filmen (siehe oben) widmen konnte, inklusive Nostalgie-Trip in meine Anfänge als erwachsener Filmenthusiast.

 

 

 

 


Media Monday #546

13. Dezember 2021

Noch zwei Tage Arbeiten dann habe ich die restliche Woche drei. Doch der graue Alltag beginnt wie immer mit dem (heute vorweihnachtlichen) Media Monday

Beitrag der Woche
Schöne Bescherung (RW)


Fragen der Woche

1. Zur Vorweihnachts- oder Adventszeit gehört alljährlich auch, dass man die Wohnung etwas weihnachtlich dekoriert oder dekorieren lässt. 😉

2. Vielleicht bleibt auf den letzten Metern zum Jahresende ja sogar noch Zeit, ein paar offene Filme anzusehen und ein paar Reviews zu schreiben.

3. Ich glaube ja kaum, dass in den kommenden paar (Winter-)Monaten die Situation mit der Corona-Pandemie sich groß positiv verändern wird.

4. Chevy Chase ist wirklich eine Koryphäe in Sachen Verkörperung eines trotteligen Normalos mit gekonntem Slapstick, denn dies beweist er als Clark Griswold in Schöne Bescherung und den weiteren Vacation-Filmen.

5. Wenn es doch nur eine einfache Möglichkeit gäbe, die bei der Antwort zu Nummer 3 erwähnte Pandemie schnell zu beenden? Moment, die gibt es doch! Irgendwas mit Impfung, oder?

6. Das Programm an Weihnachtsfilmen für Stream und Heimkino bietet durchaus Anreize, dass auch ein Weihnachtsmuffel wie ich den ein oder anderen Film findet, wie Rote Robin und Schöne Bescherung. Vielleicht sogar noch mehr.

7. Zuletzt habe ich das Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war schön wie immer, weil es wieder hervorragendes Essen gab (danke, Mama!) und wir zusammen einige Dinge erledigen konnten.

 

 

 


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Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

neuesvomschreibtisch

Serien, Filme, Leben

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Osnabrix - Xanders Blog

Ein Blog über Klemmbausteine, Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.