Media Monday #516

17. Mai 2021

Montag, kurz nach Mitternacht. Der kleine mwj veröffentlicht wie jede Woche seine Antworten auf die Fragen von Wulf im Media Monday.

 

Beiträge der Woche
C.S. Lewis & der Traum von Narnia (Doku)
La Flor – mwj schaut den Mammutfilm (1)
La Flor – mwj schaut den Mammutfilm (2)
La Flor – mwj schaut den Mammutfilm (3)


Fragen der Woche

1. Die Zeiträume zwischen Kinopremiere und Heimkinoauswertung sollten bei regulären Kinostarts (sobald diese wieder möglich sind) schon ein paar Monate lang sein. Sofern der betreffende Film allerdings ohnehin nur einen sehr limitierten Kinostart (etwa nur für einen Tag) erhält spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dass dieser dann auch gleich fürs Heimkino erscheint.

2. Was mich mittlerweile wirklich schlaucht und fuchst ist die Baustellenpandemie um mich herum. Wann unternimmt endlich mal jemand etwas dagegen?

3. Ich bin ja schon froh, dass ich immerhin ohne extrem große Hindernisse meine Wohnung betreten und verlassen kann.

4. Es gibt da schon ein paar Ereignisse, denen ich entgegenfiebere, nämlich kommende KINO-Starts (Dune, Keine Zeit zu Sterben) sowie Konzerte. Die ganz jungen Leser können diese für sie unbekannten Begrifflichkeiten gerne googeln.

5. Billie Eilish ist ja auch so ein Phänomen, das ich überhaupt nachvollziehen kann. Was soll an ihrer Musik so toll sein? Kann oder will sie nicht anders als so komisch rumzubrummeln? Ist das alles nur pseudohippes Gehabe? Bin ich mit 40 zu alt, um ihre „Genialität“ zu verstehen? Und warum ist ihr Titelsong zum x-fach verschobenen neuen James-Bond-Film so langweilig?

6. Wenn wieder jemand kritisiert, dass beispielsweise ein Film nicht zu Ende erzählt sei dann scheint dieser jemand nicht die Fantasie zu haben, das betreffende Werk selbst weiter zu denken.

7. Zuletzt habe ich meine Urlaubstage unter anderem dafür genutzt, um den argentinischen 14-Stunden-Film La Flor an drei aufeinanderfolgenden Tagen anzusehen und das war eine einmalige, wenngleich schräge Erfahrung, weil das auf sechs Episoden (in drei Teilen) aufgeteilte Werk desöfteren bekannte Erzählmuster und Genres dekonstruiert. Mehr Eindrücke gibt es in den oben verlinkten Reviews.

 

 

 


Media Monday #515

10. Mai 2021

Mit dem heutigen Media Monday steigt die Vorfreude. Denn ab morgen habe ich ein paar Tage Urlaub.

Beitrag der Woche
Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (Royal Edition)


Fragen der Woche

1. In all der Zeit habe ich es irgendwie nie geschafft den ein oder anderen als Klassiker geltenden Film zu sehen, z.B. Casablanca oder Pulp Fiction. Von ersterem liegt hier schon seit Jahren die DVD ungesehen rum.

2. Gefühlt werden manche Serien mittlerweile regelrecht als Fließbandware produziert und das führt dann zur Überschwemmung des Marktes mit schwachen oder mittelmäßigen Produkten. Aber die Erkenntnis, dass Qualität besser als Quanität ist, gerät oft in Vergessenheit.

3. Ungeachtet meiner Vorbehalte gegen Religion und Kirche als Institution muss ich sagen, dass Lambs of God, eine Miniserie über drei abgeschieden lebende Ordensschwestern, sehr gelungen ist.

4. Wenn das Wetter einen jetzt langsam wieder öfter auch nach draußen treibt dann hoffe ich auf eine mögliche Öffnung der Außengastronomie.

5. Schlafen ist ja auch immer wieder eine schöne Freizeitbeschäftigung, schließlich kommt man auf der Arbeit viel zu selten dazu.

6. Und wenn ich zu sonst nix Lust hätte, ich würde quasi jederzeit eine Folge von Danger 5 schauen, weil ich diese Serie einfach liebe und sie nach mindestens einem halben Dutzend Sichtungen immer noch Spaß macht. Seit zwei Wochen bin ich übrigens im Besitz der BluRay.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel der Mysteryserie Falling Water vollendet und das war teils etwas verwirrend, weil sich die Handlung im Staffelfinale doch einigermaßen verschachtelt gestaltet. Außerdem gab es beim Parkbesuch die Lektüre der Graphic Novel Snow, Glass, Apples von Neil Gaiman und Colleen Doran (nach einer Kurzgeschichte Gaimans), welche eine schaurige Alternativversion des Märchens Schneewittchen erzählt.

 

 


Media Monday #514

3. Mai 2021

Willkommen beim ersten diesjährigen Mai-Media-Monday! Zum Start in die Woche gibt es wieder sieben Fragen und Antworten…

Beiträge der Woche
Desperado (1995)
Lambs of God (Miniserie)

Fragen der Woche

1. Um mich neugierig zu machen, braucht es etwas Interessantes.

2. Schön und gut, dass dank Internet immer und überall gefühlt alles verfügbar ist, aber das führt auch zu einer chronischen „Zuvielitis“ wegen des Überangebots. Außerdem werden durch die Konzentration auf Streaming einige Filme und Serien oft gar nicht mehr auf DVD/BluRay veröffentlicht, was für eifrige Sammler und generell sehr bedauerlich ist.

3. Wenn ich mal so überlege, was meine Hobbys eigentlich so kosten, dann dürften die Kosten für Kinokarten, Streaminggebühren, DVDs/BluRays sowie die Fernsehgebühren sicherlich die größten Posten bilden.

4. Eine virtuelle Watchparty (siehe auch Frage 7) ist tatsächlich eine schöne Alternative, wenn es wie aktuell wegen Corona nicht anders geht und die Beteiligten über mehrere Länder verstreut sind.

5. Soziales Miteinander ist im Moment ja wirklich nur schwer zu realisieren, aber hoffentlich bald wieder in einem Umfang wie früher möglich.

6. Dass ich nun wieder persönlich im Comicbuchladen meines Vertrauens vorbeischauen kann hätte ich Anfang der letzten Woche nicht unbedingt vermutet, aber die Corona-Bestimmungen änderten sich kurzfristig und so habe ich am Donnerstag die Gelegenheit beim Schopfe gepackt.

7. Zuletzt habe ich bei einer virtuellen Watchparty mit Freunden nochmal die russische Herr der Ringe-Verfilmung angesehen, einen Film mit Tilda Swinton gesichtet und mein Review zu Desperado (siehe oben) vollendet und das war sehr schön, saulustig (ersteres) und abwechslungsreich, weil diese drei Werke relativ unterschiedlich sind.

 


Media Monday #513

26. April 2021

An dieser Stelle steht normalerweise eine halbwegs geistreiche Einleitung zum Media Monday. Nur muss diese heute leider entfallen. 😉

 

Beiträge der Woche
Mord im Orientexpress (2017) (Rewatch)
Rezensionsleichen von 2002

Fragen der Woche

1. Die Oscars in diesem Jahr hätte man auch auf nächstes Jahr verschieben können, oder? Als Alternative empfehle ich ja immer wieder gerne die MWJ Film Awards.

2. Man merkt schon deutlich, dass die Bundesregierung nicht wirklich aus den Entwicklungen der Corona-Pandemie im letzten Jahr gelernt hat, sonst wären wir jetzt schon viel weiter und müssten nicht den ohnehin schon ewigen Lockdown ständig weiterverlängern.

3. Das allsonntägliche Lesen des von Wulf veröffentlichten Lückentextes gibt mir das Gefühl, dass sich das Wochenende bedrohlich dem Ende zuneigt.

4. Der Start/die Veröffentlichung von KINOfilmen in KINOsälen wird leider noch mindestens ein paar Wochen wenn nicht Monate auf sich warten lassen. Fürs Protokoll: ich war am 19. Oktober 2020 das letzte Mal richtig in einem Kino, in Milla Meets Moses. Da ich normalerweise etwa 20mal pro Jahr ins Kino gehe bin ich diesbezüglich sehr „ausgehungert“. Sobald die Kinos wieder öffnen werde ich mir irgendeinen Film (außer eine Fortsetzung eines Films, den ich nicht kenne) ansehen, nur um nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder einen Kinosaal von innen zu sehen.

5. Wenn es auch mal spielerische Unterhaltung sein darf, dann zocke ich auf dem PC FIFA 16 oder verbringe die Familienabende teils mit Kartenspielen.

6. Meine (überirdische) Hobbithöhle ist sicher nicht die schlechteste Rückzugsmöglichkeit, denn hier lässt es sich gut aushalten.

7. Zuletzt habe ich ein Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war schön, weil wir ihre Geburtstage (Mama am 19. April, Papa am 23. April) bei schönem Wetter im Hof nachfeiern konnten.

 

 


Media Monday #512 – Jubiläumsausgabe

19. April 2021

Was, eine Jubiläumsausgabe? Ist denn der kleine mwj besoffen? Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im heutigen Media Monday



Beim vorliegenden Beitrag handelt es sich um Nummer 1.000 auf diesem Blog. Wenn man diese Zahl auf die 12 Jahre umrechnet, seitdem dieses Blog existiert, kommt man auf etwa 80 Beiträge pro Jahr. Ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass ich das alles fast komplett alleine mache. Richtig Leben in die Bude kam hier allerdings erst ab Juli 2012, durch meine durchgehende Teilnahme an einer Blogaktion namens „Media Monday“. Habt ihr sicherlich schon von gehört.

Es gab in den letzten Tagen und Wochen aber noch weitere Jubiläen. Am 12. April feierte meine Lieblingssängerin Lisa Gerrard ihren 60. Geburtstag (siehe dazugehöriger Beitrag). Einen Tag später jährte sich die Erstausstrahlung der vor kurzem in den Weiten des Worldwideweb wieder aufgetauchten, sowjetische, Herr-der-Ringe-TV-Adaption Khraniteli, die ich mir zum ersten Mal angesehen habe (siehe unten), zum 30. Mal. Am 16. April wäre der großartige, kosmopolitische Schauspieler Peter Ustinov (1921-2004) 100 Jahre alt geworden. Einen weiteren Text widmete ich dem 10. Jahrestag der Premiere von Game of Thrones am 17. April. Vermutlich habe ich sogar noch das oder andere Jubiläum vergessen.

Es gibt aber leider nicht nur Grund zum Feiern. Am Freitag ist die britische Schauspielerin Helen McCrory im Alter von nur 52 Jahren an Krebs gestorben. Die meisten werden sie vermutlich aufgrund ihrer Rolle als Narcissa Malfoy aus den Harry-Potter-Filmen kennen. Für mich waren allerdings ihre Performances als Evelyn Poole/Madame Kali in den ersten beiden Staffeln von Penny Dreadful und als Mama Jeanne in Martin Scorseses Hugo Cabret umso prägender. McCrory spielte auch unter anderem Cherie Blair in Die Queen und die Parlamentsabgeordnete Claire Dowar in Skyfall, dem 23. James-Bond-Film. Sie war bis zu ihrem Tod mit Schauspielkollege Damian Lewis (Homeland, Wölfe) verheiratet.

Beiträge der Woche
Zum 60. Geburtstag von Lisa Gerrard
Khraniteli
10 Jahre Game of Thrones


Fragen der Woche

1. Worauf ich mich allabendlich freuen kann ist der Konsum, von Nahrungsmitteln und Medien. #hobbit

2. Lisa Gerrard vermag es noch immer, mich mit ihrer Musik und ihrem im besten Sinne eigenwilligen Gesang zu begeistern, auch 18 Jahre nachdem ich sie für mich entdeckt habe.

3. Der „Erfolgsdruck“, etwas Sinnvolles mit der persönlichen Freizeit anzustellen kommt bei mir auch ab und zu, aber was „sinnvoll“ ist und was nicht, darüber lässt sich bekanntlich streiten.

4. Ein Projekt, dem ich mich schon lange mal (wieder) widmen wollte wäre meine Rezensionsreihe zum Werk von Tilda Swinton, die bisher aus zwei kümmerlichen Beiträgen besteht, die ich übrigens schon vor Monaten veröffentlicht habe. Eigentlich sollte es da mal weitergehen. *seufz*

5. In Film und Fernsehen eine früher gelebte Realität vorgeführt zu bekommen, seien es enges Beisammensein, innige Umarmungen oder einfach Menschenmassen macht mich zumindest immer wieder etwas stutzig und weckt eine gewisse Sehnsucht nach diesen „unschuldigen“ Zeiten. #knuddelnfuerdenweltfrieden

6. Schlaf ist für mich eines der besten Mittel gegen Müdigkeit, auch wenn bei mir als antropomorphem Siebenschläfer immer noch eine gewisse Restmüdigkeit bleibt. #prinzvalium

7. Zuletzt habe ich einen etwa neunzigminütigen Spaziergang mit einer Freundin gemacht und das war sehr erfrischend und wohltuend, weil das Wetter trotz der eher nicht so frühlingshaften Temperaturen sich angenehm gestaltete. Außerdem muss auch der kleine Stubenhocker mwj ab und an mal raus aus seinem Smial. #theroadgoeseveron

 

 

 


Media Monday #511

12. April 2021

Nach einem medial ganz vielfältigen Wochenende kommt der Media Monday ganz gelegen. Auf geht’s!

Beitrag der Woche
The Great – Staffel 1


Fragen der Woche

1. In punkto Witz und Humor trifft der Postillon ja wirklich quasi maßgeschneidert meinen Geschmack und erweist sich darüber hinaus auch als „seriöse Nachrichtenquelle“ 😉

2. Grasgeflüster (OT: Saving Grace) ist das Paradebeispiel eines lupenreinen Feel-Good-Movie, denn die kuriose Geschichte um eine verarmte Adelige, die ihre Geldsorgen mit Anbau und Verkauf von Marihuana loswerden möchte, wird spaßig-liebevoll und mit tollen Schauspielern (Brenda Blethyn, Craig Ferguson, Martin Clunes u.a.) erzählt.

3. Filmische Qualitäten hin oder her, reicht es ja manchmal schon aus, wenn ein Film halbwegs stimmig wirkt und/oder Spaß macht.

4. Das Wiedersehen mit Freunden zaubert mir stets ein Lächeln ins Gesicht nur leider passierte das in letzter Zeit zu selten.

5. Ich kann nur allen raten, die sich für Star Trek: The Next Generation und The Orville begeistern, einmal die 2020 gestartete Animationsserie Star Trek: Lower Decks (auf Amazon Prime) anzusehen. Denn diese Show, deren erste Staffel ich gestern fertig gesichtet habe, funktioniert als augenzwinkernde (Selbst-)Parodie des bekannten, von Gene Roddenberry ins Leben gerufenen Universums, auch dank der unzähligen Zitate. Wobei die Hauptfiguren bisweilen etwas anstrengend sind.

6. Kultureinrichtungen jeglicher Art mögen geschlossen sein, aber immerhin gibt es Es gibt derzeit quasi kein Immerhin, weil der gleichnamige Club in Würzburg, welchen ich seit 2015 für Progrock-Konzerte besuche, immer noch geschlossen bleiben muss. Das letzte Konzert dort erlebte ich im Oktober 2019! Hoffentlich überlebt das Immerhin die Zeit der Schließungen. Es wäre ein nicht kompensierbarer Verlust.

7. Zuletzt habe ich nach fast zwei Wochen endlich wieder mal ein Review vollendet (siehe oben) und das war wichtig, weil es einfach wieder mal sein musste!

 


Media Monday #510

5. April 2021

Eieieiei! Ist denn schon wieder Ostern? Willkommen zum diesjährigen Easter Media Monday!

1. Mein liebstes Leinwand-Duo ist Asterix und Obelix, einfach weil die augenzwinkernde Freundschaft/Kombination aus listigem, kleinen Mann und übermenschlich starken, großen Mann seit Jahrzehnten wunderbar funktioniert. Am 1. April ist übrigens der sechste Asterix-Band in meiner „Muttersprache“ erschienen.

2. Von den zahlreichen Serien-Neustarts hat mich ____ , denn Neustarts? Bin noch bei den Altstarts.

3. Ein Film fernab vom Mainstream, der mich schwer begeistert hat Mich haben in letzter Zeit fast ausschließlich Filme fernab vom Mainstream schwer begeistert.

4. Der Fantasyfilm Excalibur von John Boorman gehört auch zu den ewig Unterschätzten, schließlich stellt er aus meiner Sicht die einzig gelungene Verfilmung der Artussage dar und besitzt eine im besten Sinne eigenwillige Ästhetik/Atmosphäre.

5. Man kann sich ja leicht und schnell überfordert fühlen bei dem Wust an Neuerscheinungen, Sehenswertem, Empfehlungen und so weiter und so fort. Ich für meinen Teil fühle mich immer wieder überfordert.

6. Wäre es nicht genial, wenn es auch hierzulande alle drei Staffeln der genialen Serie Legion auch auf DVD bzw. BluRay gäbe und nicht nur die erste?!

7. Zuletzt habe ich ein gemütliches Osterwochenende mit viel gutem Essen bei meinen Eltern verbracht und das war angenehm erholsam, weil ich außer Lesen und die üppigen Mahlzeiten genießen kaum etwas gemacht habe. #hobbit


Media Monday #508

22. März 2021

Der Frühling, die gefährlichste Jahreszeit. Denn die Bäume schlagen aus, der Salat schießt und in manchen Gegenden spuckt das Erdreich Lava. Und der Media Monday spuckt wie jede Woche sieben Fragen aus.

Interessant, dass es ab und zu auch mal spannende Nachrichten fernab der unsäglichen Corona-Pandemie gibt. In Island ist vor wenigen Tagen der Vulkan Fagradalsfjall ausgebrochen. Ein Naturschauspiel, welches spektakuläre Bilder liefert. Am gleichen Ort drehte Islands Musikikone Björk vor sechs Jahren das einmalige Musikvideo zu ihrem Song Black Lake.


(c) Björk

Beiträge der Woche
Nico, 1988
Two Weeks to Live (Miniserie)

Fragen der Woche

1. Glaubt man den Gerüchten, könnte es tatsächlich sein, dass die Corona-Pandemie in 15 Jahren vielleicht doch langsam abflaut. #schwarzseher

2. Ich habe lange nicht mehr erlebt, dass mich ein Vulkanausbruch so beeindruckt.

3. Austin Powers zaubert mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, denn der Typ hat auf seine eigenwillige Art Stil. Das sage ich jetzt auch nicht, weil meine Zähne ähnlich schlecht wie die von Mr. Powers sind. Ob mir so ein Samtanzug mit Rüschenhemd stehen würde? #fashion

4. Bei all dem, was mich so umtreibt, sind Antrieb, Auftrieb und Betrieb die wichtigsten Triebfedern. Oder Vertrieb. #triebtriebtrieb

5. Aubrey Plaza hat einen festen Platz in meinem Fan-Herzen, einfach weil ihre Performance als Lenny in Legion so furios und unerschrocken ist. #itsalwaysblue

6. Auch wenn ich es mir lange nicht vorstellen konnte, so weiß ich doch seit Mitte Januar wie es ist, wenn die große Vier gekommen ist. Irgendwie merkwürdig. #40istdasneue20nicht

7. Zuletzt habe ich die o.g. Reviews geschrieben sowie die Filme Austin Powers (1997) und Free Fire (2016) angesehen und das war schön, weil sich mein Wochenende dadurch doch nicht so faul gestaltete wie befürchtet.

 


Media Monday #507

15. März 2021

Schon wieder Montag? Zeit für den Media Monday

 

So langsam nervt es. Ein Ende der Corona-Pandemie scheint nicht wirklich in Sicht. Und die Politik „glänzt“ derzeit nur mit einer Mischung aus blindem Aktionismus, leeren Versprechungen sowie schlicht und ergreifend Inkompetenz. Ich könnte mich jetzt noch ewig darüber aufregen, lasse aber heute mal zwei Kulturschaffende zu Wort kommen:

„Artistically it has been a time for reflection on what really matters in life.. it has been a wakeup call on so many levels and has particularly exposed the shortcomings of governments and global co-operation. Our world is strongly based upon competition at every level so when it came time for co-operation in order to defeat this virus we were woefully unprepared and ill equipped. „

Brendan Perry, Musiker (Dead Can Dance), im Interview mit All About Jazz

„Die Verachtung von Kultur können Kulturschaffende in diesem Land schon immer implizit spüren (den Fehler, dem Taxifahrer beim obligatorischen Smalltalk auf die Frage nach dem Beruf eine ehrliche Antwort zu geben, macht kein*e Künstler*in zwei mal), richtig an die Oberfläche gekommen ist sie freilich seit dem Start der ersten großen zivilisatorischen Krise dieses Jahrhunderts. Wie widersinnig das ist – Die Zivilisation wackelt, also entfernen wir ihr Fundament – scheint niemanden so richtig zu stören. Das wird keine positiven Folgen haben. Selbstverständlich ist es richtig, sämtliche notwendige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor einer Pandemie zu ergreifen. Die wichtigsten Maßnahmen – Schließung der Wirtschaft, Schließung von Büros, vollständiger Lockdown – werden seit einem Jahr vermieden – Zum Preis zehntausender Menschenleben, damit Milliardäre ungestört weiterhin Profit aus der Krise schlagen können.
Nur ein Wirtschaftszweig – Die Kulturindustrie – wird, rein symbolisch, geschlossen gehalten – Und zwar ohne Aussicht auf Wiedereröffnung.“

Lars Henriks, Filmemacher (Leon muss sterben, Bearkittens, Performaniax), auf seinem Blog

 

Beitrag der Woche
El Mariachi

Fragen der Woche

1. Derweil lässt der Frühling noch auf sich warten und auch das Wetter lädt nicht unbedingt zu Außer-Haus-Aktivitäten ein. Wie schön ist es da, drinnen etwas zu machen, etwa gemütliches Beisammensein mit der Familie.

2. Um sich ein bisschen Kino-Flair nach Hause zu holen plane ich seit Längerem mir eine Soundbar zu kaufen. Nur sind diese Planungen durch die Schließungen der nicht lebensnotwendigen Geschäfte seit einiger Zeit ins Stocken gekommen.

3. Meine Antworten auf die Fragen des Media Monday versprechen nicht nur spannende Lektüre, sondern geben euch Leser*innen zudem eine Vorstellung davon, was derzeit so in meinem Kopf vorgeht.

4. Reguläres, lineares Fernsehen hat für mich ziemlich seinen Reiz verloren. Einerseits durch die „zeitliche“ Beschränkung, andererseits auch durch die mangelnde Innovation in vielen Bereichen.

5. Der Kampf der Streaming-Anbieter um die neuesten Produktionen oder verschobene/abgesagte Kinoveröffentlichungen wird die Filmbranche am Leben erhalten können, aber leider nicht die Kinolandschaft retten. Im Gegenteil.

6. Die Veränderungen in den letzten Jahren, was die politische Radikalisierung nach rechts angeht, hätte ich vor zehn Jahren nicht für möglich gehalten. Umso schlimmer, dass es doch soweit gekommen ist.

7. Zuletzt habe ich das Wochenende bei meinen Eltern verbracht und das war wieder sehr schön, weil ich meine Eltern seit acht Wochen nicht besucht hatte. Neben leckerem Essen (Spinat! / Kaffee und Kuchen) haben wir enen Sonntagsspaziergang durch die Innenstadt von Kitzingen gemacht wo die preisgekrönten Bilder des World Press Photo Award in diversen Schaufenstern ausgestellt sind (zur Website). Die Ausstellung macht seit 15 Jahren Station in Kitzingen, wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr aber nicht wie üblich im Rathaus, sondern eben in 40 Schaufenstern.

 


Media Monday #506

8. März 2021

Es geht irgendwie weiter, auch mit dem Media Monday, heute in seiner 506. Folge. Für mich ist es „erst“ die 450. Egal, los geht’s!

 

Beiträge der Woche
Malcolm & Marie
Star Trek: Discovery – Staffel 3

Fragen der Woche

1. Ich bin sehr erstaunt darüber dass Wulfs Vorgaben bei den Lückentexten diese Woche so reduziert ausfallen. 😉

2. Das Produzieren und Veröffentlichen einer Fortsetzung mag ja eine recht sichere finanzielle Sache sein, wenn der Vorgängerfilm erfolgreich war, in zu vielen Fällen kommt es aber einer kreativen Bankrotterklärung gleich. Statt ein paar neue Filme mit Originalmaterial zu machen wird zu oft lieber die Sequelkuh gemolken bis nichts mehr kommt.

3. Filme, die wirklich im Kino gezeigt werden, gab es in diesem Jahre nicht wirklich viele. Oder spielen sich irgendwo illegale Kinovorführungen ab? 😉

4. Mich bewegen quasi meine zwei Beine. Was daran liegen könnte, dass ich nicht auf den Händen laufen kann. Immer am Boden entlang robben ist auch nicht so toll.

5. Malcolm und Marie streiten sich im Film Malcolm & Marie. Wie ich das fand könnt ihr in der oben verlinkten Rezension nachlesen.

6. Seltene gute Nachricht wie die, dass der Comicbuchladen meines Vertrauens ab heute wieder öffnen darf, begeistern. Da bleibt dann auch noch ein wenig Hoffnung, dass nicht alle kleinen Geschäfte der Corona-Krise um Opfer fallen.

7. Zuletzt habe ich ein gleichzeitig erholsames und doch halbwegs produktives Wochenende verbracht und das war sehr angenehm, weil ich mich so hoffentlich ausreichend für eine voraussichtlich stressige neue Arbeitswoche aufladen konnte.

 

 


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