2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 2)

3. September 2021

Nachdem der Start meiner Reihe zu den besten Serien der vergangenen Dekade schon wieder fast zwei Monate her ist muss es endlich mal mit dieser besonderen Bestenliste weitergehen, heute mit den Plätzen zehn bis sechs.

In der Vorauswahl meiner Bestenliste der Jahre 2010 bis 2019 (Grundvoraussetzung: Serienpremiere oder Erstausstrahlung neuer Folgen zwischen dem 01.01.2010 und dem 31.12.2019) mussten leider ein paar harte Entscheidungen getroffen werden. Diesen „Honourable Mentions“ war der Beitrag vom 11. Juli gewidmet. Natürlich könnte ich meine Top-Serien der 2010er auch auf einmal bekannt geben, aber ich habe mich für die Peter-Jackson-verfilmt-den-Hobbit-Strategie entschieden. Das heißt also statt einem oder zwei Beiträgen gibt es drei! 😉

Die Plätze 10 bis 6

10 The Crown (2016-?) *
Staffeln 1 bis 3 (30 Folgen)
Zu den absolut hochwertigen Prestige-Produktionen des mittlerweile umstrittenen Streaminggiganten Netflix gehört diese von Zeitgeschichtsexperte Peter Morgan konzipierte und fast allein geskriptete Historienserie über die englische Krone und die Regierungsjahre der aktuellen britischen Königin Elizabeth II. seit 1952. The Crown punktet nicht nur mit einer glänzenden Besetzung, etwa Claire Foy (Staffeln eins und zwei) und Olivia Colman (Staffeln drei und vier) als britische Monarchin, und einem unfassbar opulenten Szenenbild, sondern auch einer immer wieder lehrreich-spannenden Aufarbeitung der Hintergründe. Im Dezember 2020 erschien die vierte Season. Fünf und sechs (mit Imelda Staunton als Elizabeth II.) sind für 2022 bzw. 2023 geplant.

9 Lerchenberg (2013/2015)
Staffeln 1 und 2 (8 Folgen)
Zum 50. Geburtstag im Jahre 2013 gönnte sich das Zweite Deutsche Fernsehen eine bissige Sender-Comedy über sich selbst. TV-Redakteurin Billie (Eva Löbau) muss sich darin mit dem selbstverliebten, schwierigen Schwiegernmüterschwarm und Altstar Sascha Hehn (himself) auseinandersetzen, dem sie ein Comeback bescheren soll. Bereits in Staffel 1 parodiert man gekonnt das öffentlich-rechtliche Fernsehen, doch in der zweiten Staffel lassen die Autoren Niels Holle, Marc O. Seng und Felix Bender sämtliche Scheuklappen fallen, zelebrieren dabei eine gnadenlose Mediensatire, welche den Finger genau in die Wunden der ZDF-Bräsigkeit legt und im Finale passenderweise den furiosen Jan Böhmermann aufbietet. Leider ging es nach Season 2 nicht weiter und so bleibt Lerchenberg mit einer Gesamtlänge von nur etwa 200 Minuten in acht Folgen die kürzeste Serie in dieser Bestenliste.

8 Love (2016-2018)
Staffeln 1 bis 3 (34 Folgen)
Kaum etwas wird so idealisiert, vereinfacht und falsch dargestellt wie romantische Beziehungen in Filmen, teilweise aber auch in Serien. Nicht so in Love von Judd Apatow, Lesley Arfin und Paul Rust. Der spießige Privatlehrer Gus (Rust), der minderjährigen Schauspielern Unterricht während des Drehs gibt, trifft auf die Radioredakteurin Mickey (Gillian Jacobs), die mit etlichen Suchtproblemen zu kämpfen hat. Die dritte im Bunde ist Bertie (Claudia O’Doherty), Mickeys sonnige, australische Mitbewohnerin. Gus und Mickey erleben eine Beziehung mit Höhen und Tiefen, die aber immer authentisch und bodenständig bleibt. Nach drei Staffeln wurde die Dramedy-Serie mit einem wundervollen Ende abgeschlossen.

7 Orphan Black (2013-2017)
Staffeln 1 bis 5 (50 Folgen)
Clone Club forever! Eine junge Frau in Schwierigkeiten erfährt, dass sie nur eine von vielen Klonen ist. Gemeinsam mit ihrer Familie und ihren „Schwestern“ kämpft sie gegen die Machenschaften unterschiedlicher Konzerne/Wissenschaftler und für die eigene Selbstbestimmung. Der Hauptgrund warum die kanadisch-amerikanische Science-Fiction-/Mystery-Serie hier auftaucht: Tatiana Maslany, die wirklich alle weiblichen Klone des „Leda-„Programms verkörpert. Und weil ihr das so grandios gelingt vergisst man zwischenzeitlich, dass hier ein und dieselbe Schauspielerin etwa ein Dutzend verschiedene Rollen spielt. Aber nicht vergessen darf man das starke, weitere Ensemble, welches ihr zur Seite steht, in einer über fünf Staffeln spannend entwickelten Show.

6 Game of Thrones (2011-2019)
Staffeln 1 bis 8 (73 Folgen)
Was Peter Jacksons dreiteilige Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Romanepos Der Herr der Ringe für Fantasykino darstellt, das ist Game of Thrones, die Adaption von George R.R. Martins Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer durch David Benioff und D.B. Weiss, für Fantasy im TV. In den ersten sechs Staffeln bot GoT über weite Strecken herausragendes Fernsehen und vor allem in den ersten Jahren eine überaus werkgetreue Umsetzung der literarischen Vorlage. Doch weil Meister GRRM mit den beiden ausstehenden Romanen nicht nachkommt und sich Benioff/Weiss für Action entschieden haben anstatt der Geschichte ausreichend Raum für ein rundes Ende zu geben wirkten die beiden finalen Seasons durchwachsen und völlig überhastet. Ohne diesen bedauerlichen und unnötigen Qualitätsabfall würde GoT sehr wahrscheinlich weiter oben in der Liste stehen.

* noch nicht vollendet


Nun zu euch: was sind eurer Meinung nach die besten Serien der Jahre 2010 bis 2019?

Demnächst: Die Top 5 der besten Serien der vergangen Dekade!

 

 

 

 


2010 bis 2019: Die besten Serien der Dekade (Teil 1)

11. Juli 2021

Auf Initiative des Podcasts FilmBlogCast (mittlerweile Kinotagesstätte) kürte ich vor eineinhalb Jahren meine Top Ten der Filme aus der vergangenen Dekade. Nach reichlicher Überlegung wende ich mich nun den Top-Serien der Jahre 2010 bis 2019 zu. Als erstes kommen jene, die es nicht ganz in die Bestenliste geschafft haben.

In der Vorauswahl meiner Bestenliste der Jahre 2010 bis 2019 (Grundvoraussetzung: Serienpremiere oder Erstausstrahlung neuer Folgen zwischen dem 01.01.2010 und dem 31.12.2019) mussten leider ein paar harte Entscheidungen getroffen werden. Daher haben es diverse Serien leider nicht in die Top Ten geschafft. Welche das sind könnt ihr hier nachlesen…

Honorary Mentions
(in alphabetischer Reihenfolge)

American Gods (2017-2021)
Staffeln 1 bis 2 (16 Folgen)
Basierend auf Neil Gaimans gleichnamigen Roman haben Bryan Fuller und Michael Green eine mythologisch reichhaltige Urban-Fantasyserie geschaffen, die mich vor allem in der herausragenden ersten Staffel mit ihrer drastisch-hypnotischen Mischung aus Anthologie diverser Amerika-Mythen und einem kurios-phantastischem Roadtrip beeindruckt hat. Leider konnte das hohe Niveau ab Staffel 2 wegen widriger Umstände (so verließen Fuller und Green die Serie nach dem ersten Jahr) nicht gehalten werden. Die dieses Jahr ausgestrahlte dritte Staffel wird leider aller Voraussicht nach die letzte sein.

Danger 5 (2011-2015)
Pilot-Webepisode und Staffeln 1 bis 2 (14 Folgen)
Zwar nicht unbedingt ein Kandidat für die Top Ten, aber die liebevoll und billig zusammengeschusterte Nazisploitation-Serie aus Down Under von Dario Russo (u.a. Co-Autor und Regisseur) und David Ashby (u.a. Co-Autor und Hauptdarsteller) muss hier einfach erwähnt werden. Seit einigen Wochen bin ich im Besitz der BluRay-Box und auch nach vielfacher Sichtung nimmt der Spaßfaktor der unfassbar albernen Szenarien (u.a. Nazi-Dinosaurier, arische Superprostituierte, Killergarnelen, sprechende Schäferhund-Puppen) nicht ab. Eine einmalige Show. Dieser Beitrag wurde präsentiert von Vodka Mariconi. 😉

Derry Girls (2018-?) *
Staffeln 1 bis 2 (12 Folgen)
Die Teenagerzeit als Comedyserie, mit dem Nordirlandkonflikt in den 1990ern als Setting? Kann das funktionieren? Oh ja! Schöpferin/Autorin Lisa McGee verarbeitet hier ihre eigenen Jugendjahre. Schrullige Figuren, tolle Darsteller*innen gepaart mit einer gelungenen Gratwanderung zwischen Humor und Ernst erweisen sich als die Stärken der nordirischen Produktion.

The Fall – Tod in Belfast (2013-2016)
Staffeln 1 bis 3 (17 Folgen)
Es folgt die zweite TV-Produktion aus dem Norden Eires. In der von Allan Cubitt kreierten, geschriebenen und in den Season zwei bis drei auch inszenierten Krimiserie jagt die erfahrene Londoner Polizistin Stella Gibson (Gillian Anderson) in Belfast den mehrfachen Frauenmörder Paul Spector (Jamie Dornan). Die Ermittlungen im Fall des Serienkillers offenbaren immer wieder Abgründe. Aus meiner Sicht besticht The Fall durch seine starke, vielschichtige Protagonistin und die realistische Darstellung akribischer Polizeiarbeit.

The Frankenstein Chronicles (2015/2017)
Staffeln 1 bis 2 (12 Folgen)
Sean Bean versucht als Ermittler des Innenministeriums einem sadistischen Wissenschaftler auf die Spur zu kommen, der Menschen aus Leichenteiligen wieder zusammenflickt. Dabei spielt die Schriftstellerin Mary Shelley möglicherweise eine zentrale Rolle. Überaus düstere „Historien-Krimi-Serie“ von Benjamin Ross und Barry Langford, mit Motiven aus Shelleys bekanntem Werk kombiniert mit gesellschaftlichen Fragen und dem Elend im London der 1820er Jahre.

Mad Men (2007-2015)
Staffeln 4 bis 7 (53 Folgen)
Bisher die einzige Show, die in den 2000er Jarhen begonnen hat. In Staffel vier (2010) und fünf (2012) erreicht die von Matthew Weiner geschaffenen Serie über die Mitarbeiter bzw. Chefs einer renommierten Werbeagentur im New York der Sechziger ihren Höhepunkt und punktet nach einer etwas durchwachsenen sechsten Season mit einem der genialsten Serienfinals aller Zeiten.

Eine Reihe betrüblicher Ereignisse (2017-2019)
Staffeln 1 bis 3 (25 Folgen)
In der auf der dreizehnteiligen Kinderbuchreihe A Series of Unfortunate Events von Daniel Handler alias Lemony Snicket basierenden Netflix-Produktion verlieren die drei Baudelaire-Geschwister Violet (Malina Weissman), Klaus (Louis Hynes) und Sunny (Presley Smith) ihre Eltern bei einem Feuer. Fortan versuchen sie ein neues Zuhause zu finden, immer wieder verfolgt vom fiesen Schauspieler Count Olaf (Neil Patrick Harris), der sich mit allerlei Verkleidungen/finsteren Plänen ihr Vermögen anzueignen versucht. Aber dieses düstere Märchen-Moritat mit allerlei bunten (monothematischen Kulissen), schrägen Figuren und absurd-abenteuerlichen Wendungen wäre ohne die mahnenden Worte des Erzählers (Patrick Warburton) sicher nicht ganz so unterhaltsam.

Sherlock (2010-?) *
Staffeln 1 bis 4 und Special (13 Folgen)
Frei nach den Werken von Arthur Conan Doyle ermitteln Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und John Watson (Martin Freeman) im London des 21. Jahrhunderts mit der Hilfe von Internet und Smartphone. In den ersten drei Staffeln (sowie im Special von 2016, welches im viktorianischen London spielt) bot die Serie von Steven Moffatt und Mark Gatiss hochwertigst inszenierte und spannende Krimikost. Von Staffel 4 (vor allem dem Finale) war ich allerdings ziemlich enttäuscht. Weitere Folgen sind geplant, wurden aber bisher nicht produziert.

Der Tatortreiniger (2011-2018)
Staffeln 1 bis 7 (31 Folgen)
Heiko „Schotty“ Schotte (Bjarne Mädel) wird gerufen, wenn es gilt einen Tatort richtig sauber zu machen. Bei der speziellen Reinigungstätigkeit kommt es zu unterschiedlichsten Begegnungen mit tiefgehenden Diskussionen über Gott und die Welt, nicht selten inklusive schwarzem Humor.

Undone (2019-?) *
Staffel 1 (8 Folgen)
Nach einem Autounfall erlebt Alma (Rosa Salazar) immer wieder Zeitsprünge und wird von ihrem seit Jahren verstorbenen Vater (Bob Odenkirk) kontaktiert, um seinen Tod aufzuklären. Einzigartige, spirituell-philosophisch reichhaltige Animationsserie von Raphael Bob-Waksberg und Kate Purdy, bei welcher erst die Szenen mit realen Schauspielern gedreht und anschließend per Rotoskopie animiert wurden. Eine zweite Staffel soll bald folgen.

Watchmen (2019)
Miniserie (9 Folgen)
In ihrer 1986/87 erschienenen Graphic Novel dekonstruierten Autor Alan Moore und Zeichner Dave Gibbons die Welt der Superhelden in einem Alternativweltszenario. In einem alternativen 2019 spielt Damon Lindelofs Miniserien-Adaption, die als Fortsetzung im Geiste der Vorlage zu überzeugen weiß.

Wölfe (2015-?) *
Staffel 1 (6 Folgen)
Das Leben am Hofe des englischen Königs Heinrich VIII. (Damian Lewis) erzählt aus der Sicht von Thomas Cromwell (Mark Rylance), einem seiner einflussreichsten Berater und Staatsmänner. Das hochkarätig besetzte und nüchtern-eindringliche Kammerspiel basiert auf historischen Romanen von Hilary Mantel. Eine zweite Staffel ist geplant.

* noch nicht vollendet


Demnächst: Die Plätze 10 bis 6 der besten Serien der vergangen Dekade!

 

 

 

 


Meine 5 liebsten Filme zu Halloween

29. Oktober 2020

Falls ihr es noch nicht bemerkt habt: es ist Horroctober. Und daher fragt Gina von Passion of Parts im Rahmen der „5 Besten am Donnerstag“ nach unseren Lieblingsfilmen zu Halloween.

(in der Reihenfolge des Erscheinens, vorhandene Kritiken verlinkt)

1974 Frankenstein Junior
1993
Die Addams Family in verrückter Tradition
2013 Only Lovers Left Alive
2018 Luz
2019 The Dead Don’t Die

 


Die 5 besten Filmmusicals

10. September 2020

Lange ist es schon wieder her seit ich das letzte Mal bei der von Gina (Passion of Arts) ausgerichteten Blogparade „Die 5 besten am Donnerstag“ teilgenommen habe. Heute geht es um Filmmusicals!

Richtig gute Musicals, die auch als Film funktionieren? Gibt’s die üherhaupt? Das waren meine Gedankengänge, deren Ergebnis hier nun lest:

 

1968/2005 The Producers: Frühling für Hitler / The Producers

1975 The Rocky Horror Picture Show

2000 Dancer in the Dark

2001 Moulin Rouge

2013 Lisa Limone & Maroc Orange: A Rapid Love Story

 

 

 


Die 5 besten Fantasyfilme

23. April 2020

Beim heutigen Thema der „5 Besten am Donnerstag“ von Gina von Passion of Arts kann ich endlich wiedermal richtig gut mitreden. Fantastisch! 😉



Die 5 besten Fantasyfilme

(nach Erscheinungsjahr)

1981 Excalibur
2000 Tiger & Dragon
2001
Der Herr der Ringe: Die Gefährten (SEE)
2002 Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (SEE)
2003 Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (SEE)

 

 

 

Ich nehme mal an, dass nächste Woche die Fantasyserien dran sind. Und bald hoffentlich auch die Science-Fiction-Werke.


Meine 5 heiß erwarteten Serien oder Serienstaffeln 2020

16. Januar 2020

Letzte Woche fragte Gina von Passion of Arts nach unseren 5 heiß erwarteten Filmen von 2020. Heute sind die Serien an der Reihe…



Als jemand, der seinen Serienkonsum (ähnlich wie die Kinobesuche) einigermaßen vorausplant, habe ich mir natürlich schon Gedanken über mögliche Highlights gemacht. Hier die fünf am meisten erwarteten Shows:

(sortiert nach Premierendatum)

Sex Education – Staffel 2
8 Folgen, ab 17.01.2020 komplett bei Netflix.
Wie geht es weiter mit Otis und der von ihm gemeinsam mit Maeve betriebenen „Sex clinic“, in welcher andere Schüler sich Ratschläge über ihr Intimleben geben lassen? Wird der Held seine Hemmungen überwinden? Und wie wird sich seine Mutter, die (wie sollte es auch anders sein!) Sex-Therapeutin Jean, verhalten? Das alles erfahren wir schon ab morgen beim roten N.

Babylon Berlin – Staffel 3
12 Folgen, ab 24.01.2020 immer freitags bei Sky.
Das in den 1920er Jahren angesiedelte Krimidrama von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten (nach Romanen von Volker Kutscher) geht endlich in eine dritte Staffel, welche im schicksalhaften Jahr 1929 spielt.

Star Trek: Picard – Staffel 1
10 Folgen, ab 24.01.2020 immer freitags bei Amazon Prime.
Sir Patrick Stewart (79) kehrt zurück zu seiner grandiosen Rolle als Jean-Luc Picard aus Star Trek: The Next Generation (1987-1994) sowie den dazugehörigen Kinofilmen (von 1994, 1996, 1998 und 2002). Die neue Serie soll mehr werden als ein nostalgisches Revival oder knallige Rentneraction mit einem 90jährigen. Staffel 2 wurde auch schon bestellt.

Snowpiercer – Staffel 1
10 Folgen, ab Frühjahr bei Netflix.
Bereits die Filmadaption (2013) der französischen Graphic Novel (1982/83 bzw. 1999/2000) von Jacques Lob, Jean-Marc Rochette und Benjamin Legrand durch Bong Joon-ho war eindrucksvoll, doch nun wurde der Stoff über die „Fahrgäste“ eines durch ewiges Eis rasenden Zuges als TV-Serie adaptiert, die der Vorlage vielleicht sogar noch besser gerecht werden könnte. Eine bereits georderte zweite Staffel befindet sich schon im Dreh.

American Gods – Staffel 3
8 Folgen, Start noch unbekannt.
Die hyperrealistisch aufgemachte Urban-Fantasy-Gesellschaftsdrama-Serie nach dem gleichnamigen Roman von Neil Gaiman geht in die dritte Runde. Mit neuem Showrunner sollen die massiven Probleme der ersten beiden Seasons vergessen werden. Denn der Kampf zwischen alten und neuen Göttern geht schließlich weiter.

 

Auf welche Serien(staffeln) freut ihr euch besonders?


2010 bis 2019 – Die 10 besten Filme der Dekade

11. Januar 2020

Seit Ende Oktober sucht FilmBlogCast die Top 100 Filme der (just abgelaufenen) Dekade. Natürlich habe ich mir dazu in den letzten Wochen einige Gedanken gemacht und präsentierte hiermit das Resultat:

TOP 10

10 Die Ausbildung (2011)
9 Arrival (2016)
8 Boyhood (2014)
7 Grand Budapest Hotel (2014)
6 Dave Made a Maze (2017)
5 The Favourite (2018)
4 Die Rote Schildkröte (2016)
3 Only Lovers Left Alive (2013)
2 Lisa Limone & Maroc Orange – A Rapid Lovestory (2013)
1 The Congress (2013)

Die obige Auswahl ist mir wahrlich nicht leicht gefallen, vor allem die Zuteilung der einzelnen Plätze. Hier noch ein paar Kandidaten, die es knapp nicht in die Top 10 geschafft haben:

Honorary Mentions
(in alphabetischer Reihenfolge)

Anomalisa (2015)
Berberian Soundstudio (2012)
Birdman (2014)
Black Swan (2010)
Blade Runner 2049 (2017)
The Double (2013)
Enemy (2013)
An Evening with Beverly Luff Linn (2018)
Ex Machina (2014)
A Girl Walks Home Alone at Night (2014)
Inception (2010)
Ingrid Goes West (2017)
Jodorowsky’s Dune (2013)
Journey of Love (2012)
The Killing of a Sacred Deer (2017)
Lady Macbeth (2016)
Lucky (2017)
Paterson (2016)
Skyfall (2012)
Snowpiercer (2013)
Die Vierhändige (2017)
Where To Invade Next (2015)
Work Hard – Play Hard (2011)
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)

Anmerkung:
Da es noch einige interessante Filme aus den 2010er Jahren gibt, die ich leider bisher nicht gesehen habe, bleibt diese Top-Liste vorläufig und wird möglicherweise in der Zukunft geändert oder aktualisiert werden.

Welche Filme gehören für euch zu den besten der vergangenen Dekade? Falls noch jemand an der Umfrage teilnehmen will, diese läuft noch bis morgen 12. Januar 2020 um 23:59 Uhr. Anfang Februar werden dann beim FilmBlogCast die Ergebnisse veröffentlicht.

Credits:
Bild (c) FilmBlogCast


Meine 5 heiß erwarteten Filme 2020

9. Januar 2020

Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr ist es her, dass ich bei den „5 Besten am Donnerstag“ von Gina (Passion of Arts) teilgenommen habe. Heute muss es aber einfach wiedermal sein.

In der heutigen Ausgabe fragt Gina nach den fünf Filmen, denen wir in 2020 besonders entgegenfiebern. Bei mir als halbwegs fleißigem Kinogänger sind es natürlich kommende Kinofilme:

(sortiert nach Kinostarttermin)

Jojo Rabbit (23.01.2020)
Die gefeierte Nazi-Groteske von Taika Waititi (der übrigens maorischer und jüdischer Abstammung ist) steht schon seit einiger Zeit auf meiner Leinwand-Watchliste für dieses Jahr

James Bond: Keine Zeit zu Sterben (02.04.2020)
Nach dem teils durchwachsenen
Spectre (2015) freue ich mich auf den fünften/letzten 007-Film mit Daniel Craig und bin gespannt was Regisseur Cary Joji Fukunaga aus dem Stoff macht.

New Mutants (16.04.2020)
Seit zwei Jahren wird der als Horrorstreifen konzipierte
X-Men-Beitrag von Josh Boone über junge Mutanten in einer Art Psychiatrie (?) immer weiter verschoben. Dass der Film auch wirklich ins Kino kommt glaube ich erst wenn ich im Saal sitze.

Tenet (16.07.2020)
Drei Jahre nach
Dunkirk kommt endlich wieder ein neues Werk von Christopher Nolan, meinem Lieblingsregisseur der 2000er Jahre. Über die Story ist noch fast nichts bekannt.

Dune (23.12.2020)
Mit Denis Villeneuve verfilmt mein Lieblingsregisseur des just abgelaufenen Jahrzehnts den Roman Dune – Der Wüstenplanet von Frank Herbert in zwei Teilen neu. Der erste Teil kommt quasi zu Weihnachten. Das Science-Fiction-Epos wurde bereits von David Lynch fürs Kino (1984) und von John Harrison als TV-Dreiteiler (2000) adaptiert.


Die 5 besten Serienmomente

11. Juli 2019

In letzter Zeit haben mich die „5 Besten am Donnerstag“ von Gina (Passion of Arts) thematisch weniger angesprochen, aber diese Woche gestaltet sich das anders..


Die 5 Besten Serienmomente:

(in alphabetischer Reihenfolge)


Vorsicht, massive Spoiler bei allen genannten Serien!!!

Babylon 5: Staffel 3, Folge 17 („War Without End“, Part 2):
Unfassbar episch und genial die Enthüllung, dass Botschafter Sinclair in die Vergangenheit zurückreist, um Valen, der religiöse und kulturelle Führer der Minbari zu werden.

 

 

Game of Thrones: Staffel 6, Folge 5 („The Door“):
Und auch hier ein Zeitreiseparadoxon für eine dramatische und herzzerreißende Wendung, nämlich wie Hodor „enstanden“ ist. Diese Szene treibt mir jedes Mal Tränen in die Augen.

 

Legion: Staffel 1, Folge 7 („Chapter 7“)
Eigentlich jede Folge der einzigartigen Marvel-Serie hat denkwürdige Momente, doch die „Bolero-Sequenz“ sucht weiterhin ihresgleichen! Einfach irre.

 

Penny Dreadful: Staffel 1, Folge 2 („Séance“)
Eine unfassbar intensive Szene liefert die Séance, in deren Verlauf die in Vanessa Ives lauernde dämonische Finsternis erstmals entfesselt wird. Eine wahre Tour-de-Force für Zuschauer und Darstellerin Eva Green!

 

Twin Peaks – Die Rückkehr: Folge 8 („Part 8“)
Eine Atomexplosion in Superzeitlupe gefolgt von weiteren hyperrealen und experimentellen Szenen. Wohl die denkwürdigste Serienepisode, die ich je erleben durfte.

 

 

Credits:
Babylon 5 (c) Warner
Game of Thrones (c) HBO/Sky
Legion (c) FX/Marvel
Penny Dreadful (c) Showtime
Twin Peaks (c) Showtime

 


Die 5 Besten am Donnerstag #134

30. Mai 2019

Meine letzte Teilnahme an der von Gorana (Ergothek) ins Leben gerufenen und von Gina (Passion of Arts) fortgesetzten Blogparade ist auch schon wieder über einen Monat her. Heute geht es um weibliche Seriencharaktere.


Das heutige Thema:

Meine 5 liebsten, weiblichen Seriencharaktere

(in chronologischer Reihenfolge)

 

Dana Scully (Gillian Anderson) aus Akte X (1993-2018)

Arya Stark (Maisie Williams) aus Game of Thrones (2011-2019)

Sarah Manning (Tatiana Maslany) aus Orphan Black (2013-2017)

Vanessa Ives (Eva Green) aus Penny Dreadful (2014-2016)

Leonore „Lenny“ Busker (Aubrey Plaza) aus Legion (2017-2019)

Credits:
Bilder (c) Fox, HBO, BBC America, Showtime, FX/Marvel.


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