Blogparade: Die schlechtesten Remakes

Von wegen Sommerloch! Derzeit regnet es wieder Blogparaden. Daher wende ich mich gleich den schlechtesten Remakes zu…

Blogparade_Schlechteste Remakes_Cloud

2016 ist das Kinojahr der unnötigen Remakes (Elliott das Schmunzelmonster, Tarzan, Ben Hur, Die glorreichen Sieben) oder aber von Fortsetzungen, die viel zu spät kommen (Ghostbusters, Independence Day). Daher hat Marco von Ma-Go Filmtipps eine Blogparade zu den schlechtesten Remakes ins Leben gerufen. Eigentlich sollten es 10 sein, aber mal sehen wie viele ich zusammen kriege:

(in alphabetischer Reihenfolge der Remake-Titel)

Ben Hur (TV, 2010) –> Ben Hur (1959)
Schon 2010 hat das halbgare TV-Remake des Monumentalklassikers mit Charlton Heston (übrigens auch ein Remake, aber ein gutes!) bewiesen, dass keine weitere Version nötig ist!

Gladiator (2000) –> Der Untergang des Römischen Reiches (1964)
Ich persönliche halte ja Ridley Scotts reaktionär angehauchten Hysterienfilm für eines der am meisten überschätzten Werke der Kinogeschichte. Und dann handelt es sich dabei auch noch um ein Remake.

K(r)ampf der Titanen (2010) –> Kampf der Titanen (1981)
Ehrlich gesagt ist das Original auch kein besonders guter Film, glänzt allerdings bei den tollen Stop-Motion-Tricks von Altmeister Ray Harryhausen. Das Remake ist nur eine lieblose Aneinanderreihung ausgelutschter Blödbuster-Tropen mit mäßigen Effekten.

Poirot: Tod auf dem Nil (TV, 2004) –> Tod auf dem Nil (1978)
In der zwischen 1989 und 2013 in 70 Folgen ausgestrahlten Serie Poirot (nach Agatha Christies Romanen und Kurzgeschichten über den belgischen Meisterdetektiv) wurde auch Tod auf dem Nil adaptiert, allerdings als seelenloser 90-Minüter. Kein Vergleich zur ersten Verfilmung mit Peter Ustinov! Und das obwohl die Serie es eigentlich viel besser kann, siehe die Version von Mord im Orientexpress (2010).

Stadt der Engel (1998) –> Der Himmel über Berlin (1987)
Wim Wenders‘ poetischer Großstadt-Fantasyfilm als Liebesdrama mit Nicholas Cage und Meg Ryan?! Ein absolutes No-Go! Aber dem „einfachen“ Mainstreampublikum muss man ja alles mundgerecht servieren.

Superman Returns (2006) –> Superman (1978)
Gut, hier ist auch schon das Original schwach, weil mies gealtert, aber warum hat Bryan Singer allen Ernstes den dritten X-Men-Film sausen lassen, um eine zweifelhafte Hommage an ein 1970er B-Movie zu drehen? Geld?

Die Zehn Gebote (TV, 2006) –> Die Zehn Gebote (1956)
Und hier der zweite Beitrag aus der Reihe „schwaches Billig-Remake fürs Fernsehen“. Die Macher um Hallmark-Chef Robert Halmi Senior haben einfach das 11. Gebot des Filmemachens vergessen: „Du sollst keine überflüssigen Remakes produzieren!“

Zum Schluss noch Folgendes. Die oben genannten 2016er Remakes habe ich nicht gesehen und werde ich mir auch nicht ansehen. Bei vielen Filmen, die schwach neu aufgegelegt wurden, kommt mir quasi zugute, dass ich bei manchen (z.B. Horrorfilmen) weder Original noch Fälschung kenne. Manchmal sind „Bildungslücken“ doch nicht so schlecht.

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5 Responses to Blogparade: Die schlechtesten Remakes

  1. bullion sagt:

    „Gladiator“ ist echt ein Remake? Wusste ich noch gar nicht.

    „Superman Returns“ ist aber doch eine (mehr oder weniger) klassische Fortsetzung…

  2. Totally agree: Poirot! Das kann nach Ustiniv nur schlechter werden.

  3. […] Blogparade: Die schlechtesten Remakes Blogparade: 10 Songs zum […]

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