Review(s) Juni 2022

1. Juli 2022

Die Hälfte von 2022 ist rum. Der turbulente Monat Juni auch.

Im Juni kam zwischenzeitlich alles ein bisschen anders als gedacht. Ursprünglich waren Konzertbesuche und andere Aktivitäten geplant, doch eine auf einer Hochzeit „eingefangene“ Corona-Erkrankung zwang mich Mitte des Monats in die häusliche Isolation, die ich immerhin nach knapp einer Woche wieder verlassen konnte. Das wirkte sich leider auch etwas negativ auf meinen Medienkonsum und die Reviewausbeute aus. Um den Faden aus dem Mai-Beitrag wiederaufzunehmen: Staffel 6 von 2022 hätte etwas weniger Spannung und Trübsal vertragen können. 😉

Viel Spaß beim Nachlesen!

Filme
La Boum – Die Fete
La Boum 2

Flash Gordon (1980) (KulFaZ-Fassung)
Mindhorn 

Serien
Kommissar Van der Valk: Staffel 2
The Pentaverate
Tatort: Warum
(Franken-Tatort #8)

Sonstiges
Die 5 besten Filmparodien
Die 5 schlechtesten Filmremakes

Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Elvis (2022)
Neues vom WiXXer (RW)
Top Secret (RW)

Binge Reloaded: Staffel 2, Folgen 1 und 2
Castle: Staffel 5, Folge 13 (RW)
Heute Show: Staffel 25, Folgen 17 und 18
Masters of the Universe: Revelation – Revelations: Teil 2 (2021)
Star Trek: The Next Generation – Staffel 4, Folgen 5 bis 11 (RW)
Star Trek: Voyager
– Staffel 2, Folge 18 (RW)

 

 

 


La Boum 1 + 2

23. Juni 2022

Dank der neuen Tele 5-Reihe KulFaZ kam ich erstmals in den Genuss des französischen Komödienklassikers La Boum – Die Fete aus dem Jahr 1980. Ein paar Tage später stand dann die Fortsetzung La Boum 2 auf dem Programm.

Mehr als nur eine Fete

In aufschlussreichem sowie liebevoll-ironischem Ambiente präsentierten Oliver Kalkofe und Peter Rütten als zweite Folge ihrer neuen Reihe Die Kultigsten Filme aller Zeiten (kurz: KulFaZ) am 17. Juni 2022 La Boum – Die Fete – Eltern unerwünscht. Die Handlung des Films dreht sich um die 13jährige Vic (Sophie Marceau), die mit ihren Eltern, dem Zahnarzt François (Claude Brasseur) und der Cartoonistin Françoise (Brigitte Fossey), in die große Stadt gezogen ist. Schnell freundet sich Vic mit ihrer Mitschülerin Pénélope (Sheila O’Connor) an. Die beiden Mädchen fiebern ihrer ersten Fete entgegeben und Vic verliebt sich in den gutaussehenden Mathieu (Alexandre Sterling). Die Eltern sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um die Probleme ihrer Teenager-Tochter wirklich wahrzunehmen. Wie gut, dass Vic ihre locker-rüstige Urgroßmutter Poupette (Denise Grey), eine gefragte Harfenistin, zur Seite hat…

La Boum von Regisseur Claude Pinoteau (1925-2012) war in Frankreich nach dem Kinostart im Dezember 1980 nicht nur ein großer Kassenerfolg, sondern startete auch die Karriere der bei den Dreharbeiten 13jährigen Sophie Marceau, die später durch Filme wie Braveheart (1995) und James Bond – Die Welt ist nicht genug (1999) internationale Erfolge feiern konnte. In Deutschland kam die Fete ein Jahr später in die Kinos, entwickelte sich dort allerdings erst nach der ersten Fernsehausstrahlung im Oktober 1986 zum Kult.

Diese durchaus eigenwillige Mischung aus Zeitlosigkeit und sichtbarer Verortung in den frühen 1980ern sowie die authentisch dargestellte Wankelmütigkeit des Teenagerdaseins zeichnen La Boum aus. Dem wechselhaften Gefühlsleben Vics steht die ebenfalls turbulente Beziehung ihrer Eltern gleichwertig gegenüber. Mal romantisch, mal ernsthaft und mal mit Slapstickhumor wird eine überaus gelungene Gratwanderung beschritten. Und wie die Liebe in der Luft schwebt der von Filmkomponist Vladimir Cosma und von Sänger Richard Sanderson interpretierte Song Reality durch die Handlung.

Und so rasant La Boum durch seine Handlung rauscht so flott wechseln wir nun zu La Boum 2, denn die Fete ging zwei Jahre später weiter.

Vic (Sophie Marceau) ist mittlerweile 15 Jahre alt und lernt auf dem Heimweg vom Sommerferienaufenthalt bei einer Gastfamilie in Österreich Philippe (Pierre Cosso) kennen. Vics Eltern François (Claude Brasseur) und Françoise (Brigitte Fossey) sind seit Längerem wieder zusammen und haben mit Vics kleinem Bruder Lucas ein zweites Kind bekommen. Außerdem hat sich bei Beiden im Berufsleben so Einiges getan. Die Beziehung von Vic und Philippe erlebt Höhen und Tiefen. Während ihre beste Freundin Pénélope (Sheila O’Connor) ihr erstes Mal schon hinter sich hat steht dies Vic noch bevor…

La Boum 2 kam zwei Jahre nach Teil 1, im Dezember 1982, in die französischen Kinos. Die Fortsetzung war ebenfalls ein großer Kassenschlager, wenngleich nicht ganz so erfolgreich wie der Vorgänger. In Deutschland erfolgte der Kinostart im März 1983. Sowohl im Film als auch im wahren Leben sind zwei Jahre vergangen, die jugendlichen Darsteller, angeführt von Sophie Marceau, sind also wie ihre Rollen gereift. Das Gefühlsleben der Protagonistin gestaltet sich aber wieder sehr turbulent und hinsichtlich der rasanten Handlung mit seinen schnellen Zeitsprüngen hat sich ebenfalls nichts geändert. Diese Sprunghaftigkeit mag irritierend wirken, macht die ganze Geschichte aber recht authentisch. Insgesamt geht es wieder mal ernst, mal romantisch und mal witzig zu. Vermutlich nicht ganz so stark wie La Boum 1, aber dennoch eine würdige und unterhaltsame Fortsetzung. Mein persönliches Highlight waren die herrlichen Lebensweisheiten von Vics Urgroßmutter Poupette (Denise Grey). Zum Stehblues lädt dieses Mal der Song Your Eyes ein, interpretiert von der britischen Band Cook Da Books.

La Boum – Die Fete ist in der KulFaZ-Fassung aktuell bis 17. Juli 2022 in der Tele 5-Mediathek abrufbar. Ansonsten gibt es den Film zusammen mit La Boum 2 auch auf DVD und BluRay.


La Boum – Die Fete – Eltern unerwünscht (La Boum)
Komödie Frankreich 1980. FSK 12. 105 Minuten (PAL-DVD).
Mit: Sophie Marceau, Claude Brasseur, Brigitte Fossey, Denise Grey, Alexandre Sterling, Sheila O’Connor, Alexandra Gonin u.v.a. Drehbuch: Claude Pinoteau und Danièle Thompson. Regie: Claude Pinoteau.


La Boum 2 – Die Fete geht weiter (La Boum 2)
Komödie Frankreich 1982. FSK 12. 104 Minuten (PAL-DVD).
Mit: Sophie Marceau, Claude Brasseur, Brigitte Fossey, Denise Grey, Pierre Cosso, Sheila O’Connor, Alexandra Gonin u.v.a. Drehbuch: Claude Pinoteau und Danièle Thompson. Regie: Claude Pinoteau.

Credits
Bild (c) Studiocanal.

 

 

 


Media Monday #573

20. Juni 2022

Auferstanden aus der Isolation und dem Media Monday spät zugewandt! Aber besser spät als gar nicht.

Da ich sonst immer zu den besonders frühen Vögeln gehöre, welche die Fragen des Media Mondays immer schon am (späten) Sonntagabend ausfüllen, ist dem ein oder anderen vielleicht aufgefallen, dass ich diesen Montag viel später dran bin. Der Grund heißt Coronavirus, welches mich seit letztem Montag als Souvenir von der Hochzeitsfeier meiner Cousine heimgesucht hatte. Die richtigen Symptome waren nicht wirklich schlimm und am Samstag eigentlich vorbei, aber die Kombination aus Isolation und Hitze forderte vor allem am Sonntag seinen Tribut, so dass dieser Beitrag gestern nicht mehr vollendet werden konnte.

Aber keine Bange, der Schnelltest heute früh war negativ und ich wurde wieder in die freie (heute dankenswerterweise auch viel kühlere) Außenwelt entlassen! Juchuu! Ich war wohl noch nie so froh, wieder auf die Arbeit gehen zu dürfen.


Beiträge der Woche
Flash Gordon (1980) (KulFaZ-Fassung)
Die 5 schlechtesten Filmremakes


Fragen der Woche

1. Ich habe ja durchaus schon vor Jahren davon geträumt, dass Meine Träume sind meist zu diffus, um sie irgendwo wiederzugeben.

2. Ich kann mir schon gut vorstellen, dass es ein Erfolg würde wenn die Menschheit mehr auf Nachhaltigkeiten setzte.

3. Hätte ich einmal richtig Zeit, mich in ein neues Thema einzufuchsen dann nutze ich diese auch. Nur leider passiert das zu selten.

4. Die Hitze lenkt mich ehrlicherweise häufiger ab, als mir lieb ist, denn man kann sich bei diesen Temperaturen einfach nicht gut konzentrieren.

5. Traurig, dass die zweite Staffel von Star Trek: Picard den titelgebenden Sternenflottenoffizier durch mäßige Drehbücher in ein so schlechtes Licht rückt, denn sowohl die Figur als auch die Marke haben Besseres verdient.

6. Flash Gordon, der Film von 1980, könnte kaum unterhaltsamer sein, schließlich ergeben grellbunte Sets und Kostüme, schrille Effekte, ein selbstironisch-überzeichneter Plot, die kultige Musik von Queen und ein illustres Darstellerensemble ein herrlich campiges Weltraumabenteuer.

7. Zuletzt habe ich ein paar Serienfolgen und Filme angesehen und das war zwischen mittelmäßig und sehr unterhaltsam, weil die Serie The Pentaverate von/mit Mike Myers leider nicht überzeugen konnte, die Filme La Boum – Die Fete und Neues vom WiXXer dagegen schon.

 

 

 


Flash Gordon (1980) (KulFaZ-Fassung)

16. Juni 2022

Meine letzte Sichtung des kultigen Weltraum-Camp-Spektakels Flash Gordon, basierend auf den Comicstrips von Alex Raymond (1909-1956), ist schon wieder vier Jahre her. Oliver Kalkofe und Peter Rütten haben sich Mike Hodges‘ Film für den ersten Teil ihrer neuen Reihe Die kultigsten Filme aller Zeiten, kurz KulFaZ, ausgesucht. Und so wagte ich mich am vergangenen Freitagabend, bewaffnet mit etwas Alkohol, in die unendlichen Weiten des grellbunten Weltalls.

Der ultimative Farben-Flash!

Die Erde wird immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht. Wissenschaftler Dr. Hans Zarkov (Chaim Topol), ehemaliger NASA-Mitarbeiter, vermutet einen Angriff aus dem All, wird von der akademischen Welt aber nur belächelt. Mit einer selbstgebauten Rakete will Zarkov seiner Theorie auf den Grund gehen. Den Footballspieler Flash Gordon (Sam J. Jones) und die Reiseleiterin Dale Arden (Melody Anderson), die gerade mit einem Privatflugzeug abgestürzt sind, zwingt der Wissenschaftler, ihn zu begleiten. Das Raumschiff der drei Erdlinge stürzt auf dem Planeten Mongo ab, von wo aus der tyrannische Imperator Ming der Unbarmherzige (Max von Sydow) die Galaxis beherrscht. Flash soll hingerichtet werden, doch Prinzessin Aura (Ornella Muti), Mings attraktive und manipulative Tochter, verhilft ihm zur Flucht. Flash versucht die Anführer der von Ming unterjochten Völker zu einem Aufstand gegen den Tyrannen zu überreden. Doch Prinz Barrin (Timothy Dalton) von den Baummenschen und Prinz Vultan (Brian Blessed), Fürst der Falkenmänner, sind von diesem Vorschlag nicht begeistert. Es bleibt wenig Zeit, denn der Mond wurde durch Ming aus seiner Bahn gelenkt und rast unaufhaltsam auf die Erde zu…

Bild (c) Studiocanal

Ehrlich gesagt habe ich meine Liebe zu Flash Gordon (1980) erst bei einer Wiederholungssichtung vor vier Jahren entdeckt. Mit Ausnahme von Barbarella (1968), einer früheren Comic-Adaption mit ähnlicher Ästhetik und ebenfalls von „Flash“-Produzent Dino de Laurentiis produziert, ist mir bisher kaum ein Film untergekommen, welcher derart farbenfroh daherkommt. Die grellbunten Sets und Kostüme schuf Danilo Donati, der sich durch die Optik der Comicserie und die Designs der Flash Gordon-Filmserials (1936-1940) inspirieren ließ. Die digital restaurierte Fassung potenziert den visuellen Genuss sogar noch.

Das Werk von Regisseur Mike Hodges darf insgesamt als großer Glücksfall betrachtet werden. Denn ob absichtlich oder nicht, irgendwie haben es Darsteller und Crew hinbekommen, die Vorlage auf die einzig wirklich sinnvolle Art zu adaptieren: als hemmungsloses und selbstironisches Camp-Spektakel. Da erscheint es auch völlig egal, dass die Story generell wenig Sinn ergibt, von den grundlegenden Gesetzen der Physik wollen wir gar nicht erst anfangen. Denn dazu gibt es hier einfach für Augen und Ohren zu viel zu bestaunen und zu genießen. Dazu lieferte die legendäre Band Queen nicht nur den simpel-eingängigen Titelsong ab, sondern fast den kompletten Score, mit Schwerpunkt auf psychedelischen Synthie-Klängen, was wunderbar zum Gesamtpaket passt. Sam J. Jones gab den unermüdlichen Titelhelden während Melody Anderson sein Love Interest Dale Arden verkörperte. Der schwedische Oscar-Gewinner Max von Sydow kostete seine Rolle als ultimativer Superbösewicht Ming genüsslich aus. Außerdem dabei: Italiens Sexsymbol Ornella Muti als Mings Tochter Aura, der israelische Schauspieler/Sänger Chaim Topol (Anatevka) als „verrückter“ Wissenschaftler Dr. Zarkov, der britische Shakespeare-Mime Brian Blessed als Vultan und der spätere James Bond-Darsteller Timothy Dalton als Barin.

Aus meiner Sicht erwarb sich Flash Gordon (1980) seinen Kultstatus zurecht. Von daher nicht ganz verwunderlich, dass sich Oliver Kalkofe und Peter Rütten sich genau diesen Film für den Auftakt ihrer neuen Reihe Die kultigsten Filme aller Zeiten (KulFaZ) am 10. Juni 2022 ausgesucht hatten. Die üblichen Lästereien, wie bei SchleFaZ, wo schlechte Machwerke auseinander genommen sein, ließ das Duo aber sein. Ansonsten waren aber alle bekannten Zutaten (inklusive eines alkoholischen Getränkes oder auch einer passenden Mahlzeit, immer bei entsprechender Aufforderung zu konsumieren) inklusive Trivia-Einblendungen vorhanden. Und irgendwie habe ich mir nach der erneuten Sichtung gewünscht, dass man im gleichen Stil Dune – Der Wüstenplanet von Frank Herbert verfilmen würde und nicht so steril-farblos bei in Villeneuves Version. Wobei diese Idee auch auf die Kombination aus Film-Flash und Alkohol zurückzuführen sein könnte. 😉

 

Bild (c) KulFaZ/Tele 5

 

Die KulFaZ-Fassung von Flash Gordon ist aktuell in der Tele 5-Mediathek abrufbar. Der Film ist außerdem digital remastered auf DVD und BluRay erhältlich sowie als kostenpflichtiger Stream bei Amazon, Apple TV, Sky Store, Pantaflix und Arthaus.

Flash Gordon
Science-Fiction-Abenteuer UK, USA 1980. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. 107 Minuten (PAL-DVD).
Mit: Sam J. Jones, Melody Anderson, Max von Sydow, Chaim Topol, Ornella Muti, Timothy Dalton, Brian Blessed, Peter Wyngarde, Mariangela Melato u.v.a. Nach den Comicstrips von Alex Raymond. Drehbuch: Lorenzo Semple Jr. Regie: Mike Hodges.

 


Die 5 schlechtesten Filmremakes

16. Juni 2022

Zwar trägt die von Gina von Passion of Arts durchgeführte wöchentliche Blogparade den Titel „Die 5 Besten am Donnerstag“ aber bei Filmen und Serien gibt es eben leider auch einige schwache Vertreter.

Heute geht es um die „5 schlechtesten Filmremakes“. Ehrlich gesagt habe ich hier ein wenig geschummelt, um die 5 ohne Fernsehfilme vollzukriegen. 😉

Hier meine „Top“ 5
(in der Reihenfolge des Erscheinens
)

Der Krieg und die Hexe (1984)
Remake von
Yojimbo – Der Leibwächter (1961) und Für eine Handvoll Dollar (1964).

Mit Schirm, Charme und Melone (1998)
Remake der gleichnamigen britischen Agentenserie (Originaltitel:
The Avengers; 1961-1969).

Thunderbirds (2004)
Remake der gleichnamigen britischen Puppentrick-Actionserie (1965-1966).

Kampf der Titanen (2010)
Remake des
gleichnamigen Films von 1981.

Die drei Musketiere (2011)
Remake unzähliger weiterer Verfilmungen des gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas (1844).

Quasi das gleiche Thema gab es schonmal bei einer Blogparade vor knapp sechs Jahren, siehe hier:
Blogparade: Die schlechtesten Remakes

 


Die 5 besten Filmparodien

9. Juni 2022

Immer wenn es bei den „5 Besten am Donnerstag“ von Gina von Passion of Arts lustig wird, kann ich nicht widerstehen. Auch heute nicht…

…den Gina fragt nach den „5 Besten Filmparodien“. Eigentlich könnte man den gesamten Beitrag aus Werken des genialen Parodie-Altmeister Mel Brooks (fast 96 Jahre alt!) speisen, doch möchte ich die Bandbreite etwas größer gestalten.

Hier meine Top 5
(in der Reihenfolge des Erscheinens
)

Frankenstein Junior (1974)
Eine absolut stilsichere Parodie des ersten
Frankenstein-Films von 1931 durch Mel Brooks, teils in den Originalkulissen gedreht. Siehe auch „5 Filme zum Herzhaft Lachen“ 😉

Eine Leiche zum Dessert (1976)
Nach einem Drehbuch von Neil Simon und unter Regie von Robert Moore entstand diese intelligent-spaßige Veralberung klassischer Whodunit-Filme, basierend auf klassischen Detektivfiguren und mit großer Starbesetzung wie man es von den Agatha-Christie-Adaptionen kennt.

Spaceballs (1987)
Als Besitzer des T-Shirts zum Film muss ich natürlich Mel Brooks‘ treffende und (was den Merchandisingwahn angeht) prophetische
Star Wars-Parodie nennen. Auch dieses Werk taucht in einer bereits erwähnten anderen Auflistung auf. Möge euch der Saft niemals ausgehen! Brblblblbl… 😉

Der Schuh des Manitu (2001)
Auf Basis der eigenen Sketchreihe aus der
Bullyparade zogen Michael „Bully“ Herbig und Co hier die alten Karl-May-Adaptionen mit Winnetou (Pierre Brice) und Old Shatterhand (Lex Barker) durch den Kakao. Beispiel gefällig? Santa Maria: „Ich könnte dich zu meiner Frau nehmen.“ Uschi: „Was will ich denn bei deiner Frau?“

Neues vom WiXXer (2007)
Für mich ist die zweite der beiden von Kultkritiker Oliver Kalkofe ins Leben gerufene Edgar-Wallace-Parodie die bessere. Allein schon durch den genialen Vorspann und die höhere Gagtrefferquote.

Falls sich jetzt jemand fragt, warum Das Leben des Brian nicht auftaucht: ich sehe den Bibelfilm der Monty Pythons eher als Satire.

Weitere lustige Top 5:
5 Filme zum Herzhaft Lachen
5 Serien zum Herzhaft Lachen

 

 


Media Monday #571

6. Juni 2022

Es folgt der Media Monday am Pfingstmontag. Möge er besonders geistreich sein! 😉



Beiträge der Woche
Undone: Staffel 2
TV-Tipp: KulFaZ


Fragen der Woche

1. Für mich ist es sehr ungewohnt, die Fragen des Media Mondays heute erst am Montag(nach)mittag zu beantworten, weil ich das gewohnheitsmäßig sonst schon am Sonntagabend tue.

2. Lückentexte gibt es, bei denen weiß man nicht so recht, was man schreiben soll.

3. Kaum etwas, das exklusiv bei Disney+ im Angebot ist interessiert mich wirklich, mit wenigen Ausnahmen.

4. Was mir mehr bedeutet, als auf endlose angelegte Franchises: meist eigenständige, besondere Geschichten mit Tiefgang.

5. Meine ganz persönliche… (Fortsetzung bei Frage 6)

6. Leidenschaft für Filme und Serien besteht an sich schon etwa 20 Jahre hat sich aber in den letzten zehn Jahren massiv verändert.

7. Zuletzt habe ich das Wochenende bei meiner Familie verbracht und das war sehr schön, weil meine Schwester mit ihren Kindern (14 und 11) aus den USA zu Gast ist. Leider waren meine Nichte und mein Neffe nach der langen Reise noch nicht so wirklich ansprechbar, was aber verständlich ist. 😉

 

 

 


TV-Tipp: KulFaz – Ab 10. Juni bei Tele 5

3. Juni 2022

Schleche Filme ansehen und kommentieren, das machen Oliver Kalkofe und Peter Rütten seit Jahren bei SchleFaZ. Ab 10. Juni wenden sich die beiden besonders kultigen Streifen zu, in der neuen Reihe KulFaZ.


Seit fast neun Jahren (die erste Ausgabe lief am 26. Juli 2013) schauen die nimmermüden Cineasten Oliver „Olli“ Kalkofe und Peter „Päter“ Rütten die schlechtesten Filme aller Zeiten in der treffend titulierten Tele 5-Show SchleFaZ. Nach 140 Machwerken in 10 Staffeln hat sich das verbal bestens aufgelegte und immer top kostümierte Duo Infernale so manchen grenzdebilen oder einfach langweiligen Schundstreifen reingezogen. Manche dieser zweifelhaften Filmchen sind ohne Kalkrüttens Resümee, die witzigen Texteinblendungen sowie natürlich den jeweils individuell gestalteten Cocktail kaum zu ertragen. Wobei ich zugeben muss, dass auch einige durchaus spaßige Filme wie Star Crash und die beiden Herkules-Filme von Luigi Cozzi oder Ed Woods Billig-Kracher Plan 9 From Outer Space dabei waren.

In der neuen Reihe Die kultigsten Filme aller Zeiten, kurz KulFaZ, widmen sich die beiden Kinokonnoisseure nun kultigen Filmen, die sich eher am anderen Ende der Qualitätsskala befinden. Die Reihe startet am 10. Juni 2022 zur Primetime um 20:15 mit dem herrlich bunten Camp-Weltraumabenteuer Flash Gordon (1980) von Regisseur Mike Hodges. Aus meiner Sicht ist diese Auswahl für den Beginn fast eine Verschwendung, wenngleich der Film natürlich perfekt in das neue Format passt. Außerdem sind die französische Teenager-Komödie La Boum – Die Fete (auch von 1980 und mit einer blutjungen Sophie Marceau in der Hauptrolle), Top Secret (1984; eine Parodie auf Kalter-Krieg-Spionagefilme und Elvis-Musikfilme vom ZAZ-Trio) und der Musik-Kultfilm Blues Brothers (1980) zu sehen.

Hier alle Termine im Überblick:
Freitag, 10. Juni 2022, 2015: Flash Gordon
Freitag, 17. Juni 2022, 20:15
La Boum – Die Fete
Freitag, 24. Juni 2022, 2015:
Top Secret!
Freitag, 1. Juli 2022, 20:15:
Blues Brothers

(Nach der Fernseh-Ausstrahlung werden die Folgen in der Tele 5-Mediathek abrufbar sein)

Viel Spaß beim kultige Filme-Schauen! 😉



Credits
Bilder (c) Tele 5.

 

 

 


Review(s) Mai 2022

1. Juni 2022

Der Wonnemonat ist schon wieder vorbei. Doch wie wonnig war er eigentlich?

Mit drei Kinobesuchen, drei aktuellen Serien, zwei tollen Konzerten und einem wundervoll-unbeschwerten Gratis Comic Tag wie vor der Pandemie bot der vergangene Monat durchaus einige Highlights. Auffallend, dass es sich bei allen vier gesichteten und rezensierten Serien jeweils um die zweite Staffel handelt. Mal sehen was Season 6 von „2022“ so alles mit sich bringt. 😉

Viel Spaß beim Nachlesen!

Filme
The Northman
Everything Everywhere All At Once
Blutsauger
(2021)
Der Prinz von Jütland
The Witch (2015)

Serien
Matrjoschka: Staffel 2
Star Trek: Picard – Staffel 2
Undone: Staffel 2
Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle: Staffel 2

Konzerte
Clannad
Spinifex

Sonstiges
Gratis Comic Tag 2022


Außerdem gesehen und (noch) nicht besprochen
Mission: Erde – Staffel 4, Folgen 2 bis 5
Star Trek: The Next Generation – Staffel 4, Folgen 2 bis 4

 

 

 

 

 


Media Monday #570

30. Mai 2022

Nach einem doch recht fleißigen Wochenende beginnt die hoffentlich ähnlich produktive Woche wie üblich mit den neuen Fragen des Media Mondays

Unseren Media-Monday-Meister Wulf hat das Corona-Virus erwischt! An dieser Stelle von meiner Seite die allerbesten Genesungswünsche in Richtung Medienjournal!

Am vergangenen Dienstag (24.05.2022) war ich wiedermal auf einem Konzert. Die „Freakshow“-Initiative präsentierte im Immerhin zu Würzburg das internationale Jazzfusion-Sextett Spinifex aus Amsterdam. Ich besitze ehrlich gesagt kaum eines ihrer Alben, doch ist es mir immer wieder eine Freude, die virtuos und dynamisch aufspielende Band live zu erleben. Leider waren kaum mehr als 15 Besucher vor Ort. Natürlich ist das anspruchsvolle Musik fernab vom Massengeschmack, aber dass sowohl die Musikhochschule als auch die lokale Jazz-Szene komplett durch Abwesenheit glänzt ist schon erbärmlich. Vor allem haben wir es bei Spinifex mit hoch talentierten und bestens ausgebildeten Musikern zu tun. Der belgische Trompeter Bart Maris fungiert außerdem als Gastprofessor an der Hochschule in Ghent. Hier ein Video vom Konzert am Tag vorher (23.05.) in Linz:


Beiträge der Woche

Blutsauger (2021)
The Witch (2015)
Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle: Staffel 2

Fragen der Woche


1. Der ideale Film für einen Nachmittag auf der Couch
bietet sehr wahrscheinlich anspruchslose Unterhaltung.

2. Hätte ich eine Woche Zeit, ich würde wahrscheinlich endlich die Serie Snowpiercer (Staffel 3 ist bereits veröffentlicht) nachholen, denn schließlich mochte ich sowohl die Graphic Novel von Jacques Lob, Benjamin Legrand und Jean-Marc Rochette als auch den Film von Bong Joon-Ho und kann mir daher gut vorstellen, dass dieses Szenario auch als Serie funktioniert.

3. Ein richtig neugierig machendes und sicherlich lesenswertes Buch ist für mich Griechische Mythologie: Quellen und Deutung (1955) von Robert Graves, hierzulande bekannt als Robert von Ranke-Graves (1895-1985). Im Buch werden die bekannten Sagen gesammelt, in ihren verschiedenen Varianten wiedergegeben und historisch interpretiert. Vor allem letzter Aspekt ist für mich, der ich diese Sagen in unterschiedlichen Quellen seit knapp 30 Jahren lese, besonders interessant.

4. Bewegung ist immer dann wieder von Interesse, wenn man wirklich mal mehrere Tage auf der Couch verbringt, immerhin darf man nicht so schnell einrosten, damit man halbwegs fit bleibt.

5. Wenn für alles die Kraft fehlt, finde ich es immer ganz erbaulich, wenn mich Musik wieder aufrichten kann.

6. Das ein oder andere Hörbuch/Hörspiel oder eine Comedy-CD hat mich das letzte Mal, als ich krank das Bett gehütet habe, mehr als blendend unterhalten, denn wenn man „nur“ etwas hört, kann man sich konzentrieren und doch irgendwie gleichzeitig etwas abschalten. Es bieten sich natürlich auch Podcasts an.

7. Zuletzt habe ich ein Konzertreview für die kommende Ausgabe des Fanzines Bad Alchemy geschrieben und das war höchste Zeit, weil das betreffende Konzert schon ein paar Wochen zurückliegt.

 


Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

Meine Welt der Bücher 📚

Rezensionen und mehr (02012482970)

Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby, kreativ sein - Poetik für Anfänger

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersFilmkritiken

Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

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Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Blaupause7

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Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

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Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

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