Der große Familien-Award

26. Februar 2012

Heute Nacht findet in Hollywood die 84. Oscar-Verleihung statt. Zu diesem Anlass hat sich tlh Gedanken darüber gemacht, wie man dieses Event auf Bereiche des Privatlebens übertragen kann.

Oscars, Golden Globes, Blabla Guild Awards, und wie sie alle heißen. Die jedes Jahr bis Ende Februar laufende Filmpreis-Saison, neudeutsch bekannt als Award-Season, die bekanntlich mit dem begehrtesten und prestigeträchtigsten aller Filmpreise, dem Oscar, endet, wird nicht mehr nur in den USA und der englischsprachigen Welt verfolgt. Auch hierzulande findet sie immer mehr Interessenten. Aber ist schon einmal jemand auf die glorreiche Idee gekommen, das ganze Preis-Verleihen auf andere Bereiche zu erweitern und damit meine ich nicht Wissenschaft/Forschung, Wirtschaft, Sport usw. Vielmehr wäre es doch viel spannender, dieses „Konzept“ auf die eigene Familie anzuwenden.

Dass es sich bei meiner Sippe um eine weitverzweigte und personell durchaus zahlreiche handelt, ist sicherlich ein guter Anfang. Zuerst sollte man sich über Namen und Aussehen der geplanten Trophäe Gedanken machen. In eigener Sache würde ich aus offensichtlichen Gründen (siehe unten) ein großzügig mit Goldfarbe besprühtes Gehirn aus Plastik oder Pappmaché wählen, quasi das „Golden Brain“.

Die Kategorien beschränken sich natürlich nicht nur auf filmische Leistungen. Den Preis für die besten Spezialeffelte würde sich sofort an meinen Vater vergeben, der jahrzehntelange verstand, es beim Feuerwerk an Silvester immer mehr als ordentlich krachen zu lassen. Ein Hoch auf seine scheinbar nie versiegende Pyrotechnik, bei der es keine ernsthaften Verletzungen gab, bis auf ein paar leichte Verbrennungen hier und da.

Beim Preis für die beste Köchin sieht es da schon schwieriger aus. Man müsste eine intrafamiliäre Befragung durchführen sowie für den Fall, dass diese nicht eindeutig genug ausfällt, eine Art Kochduell zwischen den drei Kandidatinnen (meiner Großmutter, meiner Mutter und meiner Freundin) abhalten. Das Goldene Gehirn für sein Lebenswerk würde natürlich mein über 90jähriger Opa bekommen, der nicht nur den Zweiten Weltkrieg und diverse Krisen (Kuba, Öl, Finanzen) sondern auch die Super-Hitparade der Volksmusik überlebt hat.

Der große Abräumer bei der Verleihung des “Golden Brains” ist sicher das Hochzeitsvideo meiner Cousine, das nicht nur in epischer Länge (90 Minuten in der herkömmlichen Fassung, 120 Minuten in der “Extended Edition”) daherkommt, sondern sich redlichst die Preise für die beste Kamera, den besten Schnitt und natürlich bester Film verdient hat.

Ach ja und nicht zu vergessen: der Award für die beste “Ausstattung” geht an meine Freundin!

Todd Hirn
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Willkommen, wirrer Waliser!

14. Februar 2012

Ab sofort werde ich (mwj) personell vom „wirren Waliser“ tlh unterstützt, der bereits eifrig an seinem ersten Beitrag schnitzt.

tlh ist freier Journalist und schreibt für diverse Online- und Printmedien; eine genaue Auflistung würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Darüber hinaus ist der „wiWa“ Vorsitzender eines Fanclubs eines berühmt-berüchtigten deutschen Filmregisseurs und lebt irgendwo im hessischen Nirgendwo.

Wir sind gespannt, wie die Zusammenarbeit läuft.


Game Of Thrones: RTL II verschwendet Top-Serie

9. Februar 2012

Wie kürzlich berichtet wurde, sicherte sich der deutsche Privatsender RTL II die Free-TV-Rechte an der Fantasy-Serie Game Of Thrones und plante mit einer Ausstrahlung im Herbst. Doch nun kommt alles anders. RTL II zeigt die erste Staffel an einem (!) Wochenende im März.

—–

Schmeißen wir doch Perlen vor die Säue, dachten sich die Programmoberen des umstrittenen Privatsenders wohl und terminierten die zehn Folgen der ersten Season von Game Of Thrones am Wochenende vom 23. bis 25. März 2012 in folgender Weise:

Freitag, 23. März, 20:15: Folgen 1 bis 3
Samstag, 24. März, 20:15: Folgen 4 bis 7
Sonntag, 25. März, 20:15: Folgen 8 bis 10

Warum das? Ganz einfach: am 30. März erscheint Staffel 1 der HBO-Serie auf DVD bzw. Blu-Ray und RTL II rechnet sich bessere Quoten aus, wenn die Ausstrahlung noch vor dieser Veröffentlichung über die Bühne geht.

Machen wir uns nichts vor: wegen der Gewaltdarstellung und Sexszenen wird die ab 16 Jahren freigegebene Staffel geschnitten werden. Außerdem werden die Folgen zu großen Blocks zusammengepresst und mit viel Blöd-Werbung „angereichert“. Da muss man sich nicht wundern, wenn viele Zuschauer dankend ablehnen oder die einmalige Serie aufgrund des Sender-Images als Müll oder Nischenprodukt abgetan wird.

Ich jedenfalls freue mich schon auf die DVDs!

——

Quelle: SF-Radio


Kino und TV 2011 – Das Beste

8. Februar 2012

Während die Filmpreis-Saison noch bis zur Oscar-Verleihung am 26. Februar 2012 im vollen Gange ist, verleihe ich nun zum dritten Mal meine „mwj-Film- und Fernsehpreise“. 2011 war kinotechnisch ein sehr durchwachsenes Jahr. In der Flimmerkiste sah es da schon besser aus.

And the winners are…


Bester Film
Black Swan

Bester Darsteller
Rhys Ifans, Anonymus

Beste Darstellerin
Natalie Portman, Black Swan

—–

Beste TV-Serie
Game Of Thrones

Bester TV-Darsteller
Sean Bean, Game Of Thrones

Beste TV-Darstellerin
Maisie Williams, Game Of Thrones

——

Somit sind für mich der Psychothriller Black Swan (der einzig wirklich gute Film in meinem Kinojahr 2011) und die herausragende Fantasy-Drama-Serie Game Of Thrones (basierend auf der Romanreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin) die großen Gewinner.

_

Bild © Fox Searchlight.


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