Mein Fernsehjahr 2017

1. Januar 2018

Seit knapp einem Tag ist 2017 Geschichte. Als Kind des zweiköpfigen Monats blicke ich mit einem Haupt zurück auf aktuelle Serienstaffeln…

Und der Rückblick-Overkill geht unaufhaltsam weiter (siehe auch Mein Kinojahr 2017). Fernsehen (als Überbegriff für Free-TV, Bezahlsender und Streaminganbieter) hatte 2017 auch so Einiges zu bieten. Aus erzählerischer Hinsicht sind die Produkte für den „kleinen“ Schirm ohnehin schon seit ein paar Jahren interessanter. Nach 23 Serienstaffeln (inklusive Miniserien und TV-Filme) in 2016 waren es 2017 „nur“ 21. Diesem vermeintlichen Rückgang widerspricht allerdings die Anzahl der gesichteten Episoden (2016: 183 Folgen; 2017: 186 Folgen). Die Seasons von 2017 hatten durchschnittlich knapp eine Episode mehr als die von 2016 (2016: 7,95 Ep./St.; 2017: 8,86 Ep./St.). Bei der Durchschnittsbewertung lässt sich der leicht positive Trend ebenso erkennen: 6,90 von 10 Punkten im Vergleich zu 6,61 im Jahr zuvor.

Zum ersten Mal seitdem ich meinen Konsum aktueller Serien statistisch erfasse, gab es 2017 die selten vergebene und daher exklusive Höchstwertung 10 Punkte. Allerdings hat es sich diese in allen Belangen überaus geniale Serie absolut verdient. Selten war ich so (wie es die Singende Lehrerin ausdrückt) „hooked“. Neben starken Neustarts war 2017 auch das Jahr der zweiten Staffeln (fünf). Leider habe ich es nicht mehr geschafft, die im Dezember veröffentlichte, zweite Season von The Crown zu rezensieren. Dieses Versäumnis wird allerdings bald nachgeholt.

Hier nun die Serien des vergangen Jahres im Überblick, absteigend (und innerhalb einer Punktzahl alphabetisch nach Titel) sortiert. Die vorhandenen Kritiken sind wie üblich verlinkt:

STATISTIK

10 Punkte
Legion – Staffel 1

9 Punkte
American Gods – Staffel 1
The Crown – Staffel 2

8 Punkte
Dark – Staffel 1
Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 1
The Fall: Tod in Belfast – Staffel 3
Game Of Thrones – Staffel 7
Love – Staffel 2
Orphan Black – Staffel 5
Star Trek: Discovery – Folgen 1 bis 9

7 Punkte
The Affair – Staffel 3
Into The Badlands – Staffel 2
Sense8 – Staffel 2

6 Punkte
The Big Bang Theory – Staffel 10
Miss Fishers mysteriöse Mordfälle – Staffel 3
Will

5 Punkte
Angie Tribeca – Staffel 3
Sherlock – Staffel 4
Tatort: Am Ende geht man nackt

4 Punkte
Fehlanzeige

3 Punkte
Lobbyistin
The Shannara Chronicles – Staffel 2

2 Punkte/1 Punkt
Fehlanzeige

 

Still to come:
The MWJ Film & Television Awards 2017!


Mein Fernsehjahr 2016

31. Dezember 2016

Ähnlich wie im Kino war für mich auf dem kleineren Schirm 2016 ein äußerst spannendes und abwechslungsreiches Jahr. So bleibt mir nur noch, erneut Bilanz zu ziehen und den ebenfalls ungemein wichtigen „mwj TV Award“ 2016 zu vergeben.

tv-2016_cloud

the-returned_staffel-2_dvd-coverNachdem es einige andere Blogger bereits thematisiert haben, möchte auch ich festhalten: Was Weltgeschehen und Politik betrifft war 2016 wahrlich kein gutes Jahr. Erschwerend kommt hinzu, dass in diesem Jahr viele (mehr oder minder) wichtige Persönlichkeiten verstorben sind (allein im Januar David Bowie und Alan Rickman). Dennoch habe ich 2016 in medialer Hinsicht (abzüglich Nachrichten versteht sich) sehr genossen. Auch wenn die Durchschnittswertung der gesehenen, aktuellen penny-dreadful-3_us-coverSerien und Fernsehfilme mit 6,61 von 10 Punkten (im Vorjahr 6,88/10) da vielleicht etwas anderes aussagt. Es waren halt auch dieses Jahr ein paar „Fehlsichtungen“ dabei (manche davon beginnen mit „sh“). insgesamt gab es 2016 mit The Crown, Game Of Thrones, Penny Dreadful, The Returned (franz. Original!) und Wölfe fünf absolute Top-Serien sowie einige weitere starke Shows. Aus Zeitgründen muss ich die Reviews zur ersten Staffel von The Crown und zur kompletten Serie The Returned früher oder später nachreichen. Ansonsten sind meine Besprechungen immer verlinkt.

Weiter unten im Beitrag stehen dann auch die Gewinner der mwj-Fernsehpreise.

Alles Gute für 2017 (sowohl medial als auch insgesamt)! 🙂

the-crown_posterSTATISTIK

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
The Crown – Staffel 1
Game Of Thrones – Staffel 6
Penny Dreadful – Staffel 3
The Returned (Les Revenants) – Staffel 2
Wölfe (Miniserie)

game-of-thrones-6_poster8 Punkte
The Frankenstein Chronicles – Staffel 1
The Muppets. – Folgen 1 & 2
Orphan Black – Staffel 4
Sherlock: Die Braut des Grauens
(Special)

7 Punkte
Akte X – Staffel 10
Angie Tribeca – Staffel 1 & 2
Love (Netflix) – Staffel 1
Marcella – Staffel 1

woelfe_miniserie_dvd6 Punkte
22.11.63 (Miniserie) – Folgen 1 bis 4
The Big Bang Theory – Staffel 9
Heroes Reborn – Folgen 8 bis 13
Sense8: A Christmas Special
Die Simpsons – Staffel 27, Folgen 1 bis 12

5 Punkte
Die Stadt und die Macht (Miniserie)

4 Punkte
Marvel’s Agents Of S.H.I.E.L.D. – Staffel 2, Folgen 1 bis 3

3 Punkte
The Shannara Chronicles – Staffel 1
Tatort: Das Recht sich zu sorgen

2 Punkte
Shadowhunters – Folgen 1 & 2

1 Punkt
Fehlanzeige

PREISTRÄGER

Beste Serie
The Crown
Game Of Thrones
Penny Dreadful
The Returned (Les Revenants)
Wölfe

Beste Darstellerin
Claire Foy als Königin Elisabeth II. in The Crown
Eva Green als Vanessa Ives in Penny Dreadful
Tatiana Maslany als Sarah Manning und andere in Orphan Black

Bester Darsteller
Rory Kinnear als John Clare in Penny Dreadful
Mark Rylance als Thomas Cromwell in Wölfe
Pip Torrens als Tommy Lascelles in The Crown

Beste Episode
Game Of Thrones: „The Battle Of The Bastards“ (6×09)
Penny Dreadful: „A Blade Of Grass“ (3×04)

Die Bilder sind Eigentum des jeweiligen TV-Senders/Streaminganbieters/Verleihs.


Mein Fernsehjahr 2015

6. April 2016

Häh, werdet ihr jetzt vielleicht denken. Ein Rückblick auf 2015, aber erst im März April 2016? Das kommt davon, wenn der kleine mwj einer der größten Prokrastinatoren aller Zeiten ist. Und sich daher die Nachbereitung des vergangenen Jahres ewig hingezogen hat.

Genau deshalb werde ich auch ohne Umschweife zur Verleihung des mwj-Fernsehpreises für das Jahr 2015 kommen. Die Awards in den drei Kategorien (beste TV-Serie, beste Darstellerin, bester Darsteller) teilen sich dieses Jahr je zwei Gewinner.

Beginnen wir mit der kürzesten Preisverleihung der Welt:

Beste Darstellerinnen sind…

…Trommelwirbel…

Penny Dreadful 2_Vanessa

Orphan Black 4_Quartett

Und weiter geht’s mit den besten Darstellern….

…Trommelwirbel…

Jon Hamm as Don Draper - Mad Men _ Season 7, Episode 14 - Photo Credit: Courtesy of AMC

Penny Dreadful 2_Caliban

Einen besonderen Applaus für die beiden Top-Serien 2015…

…Applaus! Applaus! Applaus!…

Lerchenberg_Staffel 2_DVD

Penny Dreadful 2_DVD

Und hier die Übersicht mit allen in 2015 gesichteten neuen Serien(-Staffeln):

(vorhandene Kritiken sind verlinkt)

Beste Serie
Lerchenberg
Penny Dreadful

Beste Darstellerin
Eva Green, Penny Dreadful
Tatiana Maslany, Orphan Black

Bester Darsteller
Jon Hamm, Mad Men
Rory Kinnear, Penny Dreadful

TV-Statistik 2015

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
Lerchenberg – Staffel 2
Penny Dreadful – Staffel 2

8 Punkte
The Fall – Staffel 1+2
Game Of Thrones – Staffel 5
Mad Men – Staffel 7, Teil 2
Orphan Black – Staffel 3
Sense8 – Staffel 1
Weinberg (Miniserie)
A Young Doctor’s Notebook – Staffel 2

7 Punkte
The Big Bang Theory – Staffel 8
Deutschland 83 (Miniserie)

6 Punkte
Kommissar Wallander – Staffel 4 (Miniserie)
Marvel’s Agents Of S.H.I.E.L.D. – Staffel 1

5 Punkte
Heroes Reborn – Folgen 1 bis 7

4 Punkte
Fehlanzeige

3 Punkte
Marvel’s Agent Carter – Staffel 1

2 Punkte
Atlantis – Folgen 1+2


Duchschnittswertung: 6,88/10 (im Vorjahr: 6,56/10).

HIER geht’s zum Kino-Rückblick 2015.

Bilder (c) Filmverleihe/TV-Sender.


Mein Fernsehjahr 2014

11. Februar 2015

Wieder etwas später als die Kinobilanz folgt nun mein Serienresüme für 2014. Neben den üblichen Verdächtigen gab es letztes Jahr vor allem einige spannende Neuheiten.

So langsam aber sicher läuft auch aus meiner persönlichen Sicht das Fernsehen dem Kino den Rang ab. In erzählerischer Hinsicht sind hochwertige Serien mit fortlaufenden Handlungssträngen, die sich über ganze Staffeln erstrecken, Filmen sowieso schon weit voraus. Bei der Produktionsqualität hat der kleinere Bildschirm die große Leinwand auch bereits eingeholt. Einzelne Folgen mancher Serien werden sogar in ausgewählten Kinos gezeigt. Ein Blick auf meine beiden Vorschauen für dieses Jahr (Kinofilme bzw. Serien) zeigt: 2015 wird im TV wohlmöglich spannender.

Richten wir unsere Augen doch zuerst einmal auf die „nackten“ Zahlen. 2015 habe ich 16 verschiene Serien und Miniserien geschaut, von den meisten die aktuelle Staffel, bei manchen aber auch nur die ersten paar Episoden. Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,56 von 10 Punkten. Interessant der Rückblick auf das Vorjahr. Da hatte ich nur acht aktuelle Produktionen gesichtet und kam genau auf einen Mittelwert von 6,50/10.

True-Detective_DVDEine wirkliche Enttäuschung ist mir im Kino letztes Jahr erspart geblieben, leider nicht bei den Serien. Neben den beiden schwachen Serien Nymphs (True Blood für Arme) und The White Queen (Die Tudors für Arme), die ich nach zwei Folgen abgebrochen habe, war die große Enttäuschung 2014 ganz klar die neunte und letzte Staffel der US-Beziehungssitcom How I Met Your Mother. Man kann zum sicherlich nicht unumstrittenen Ende der Comedy-Show stehen wie man will, aber dass eine Serienstaffel von 24 Folgen 22 Episoden damit verblödelt die wenigen Stunden zur Hochzeit von Robin und Barney ewig in die Länge zu ziehen, um die Ehe der beiden dann in der vorletzten Folge innerhalb von kürzester Zeit zu „killen“, dann ist das Zeitverschwendung und dramaturgisches Hütchenspiel. Das erhärtet den Verdacht, dass die beiden Chefautoren/Showrunner Carter Bays und Craig Thomas eigentlich keine neunte Season wollten und der Sender sie gedrängt hat, trotzdem weiter zu machen. Vielleicht hätte man die Episodenanzahl der Staffel aber auch einerseits kürzen und andererseits das Kennenlernen von Ted und der titelgebenden Mutter Tracy mehr in den Vordergrund stellen sollen, wenn nicht müssen.

Doch genug über die zahlenmäßig wenigen Flops meiner TV-Saison 2014. Denn es gab auch erfrischende Neuzugänge, allen voran Orphan Black. Die von BBC America produzierte Mysteryserie handelt von einer Kleinkriminellen, die erfährt, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes nicht allein ist. Sie ist nur eine von mehreren Klonen, von denen manche schon zu Tode gekommen sind. Nach und nach entfaltet sich eine weitreichende Klon-Verschwörung. Die große Stärke der kanadisch-amerikanischen Serie heißt Tatiana Maslany. Die 29jährige Kanadierin spielt alle Klone selbst, sei es die toughe Sarah, die Hausfrau Allison, die Wissenschaftlerin Cosima oder die Psychopathin Helena. Und mit der Zeit vergisst man, dass da nur eine Schauspielerin zu sehen ist. Ein besseres Kompliment kann es für Mademoiselle Maslany nicht geben und daher ist sie eine von zwei Kandidatinnen für den mwj-Fernsehpreis in der Kategorie beste Darstellerin.

Eine weitere Neuentdeckung war A Young Doctor’s Notebook. Basierend auf semiautobiographischen Kurzgeschichten des russischen Autors Michail Bulgakow erzählt die kleine Miniserie vom Alltag eines jungen Arztes, der sich ohne große Praxiserfahrung im schwierigen Alltag eines schlecht ausgestatteten Provinzkrankenhaus zurecht finden muss und dem sein älteres Ich über die Schulter schaut. Das Kuriose hierbei: während Daniel „Harry Potter“ Radcliffe den jungen Doktor verkörpert, spielt Jon „Don Draper“ Hamm den älteren. Grundverschiedener können zwei Darsteller einer Rolle eigentlich nicht sein. Doch abseits dieses ungewöhnlichen Doppelgänger-Motiv überzeugt die Serie in der nur vier Folgen umfassenden ersten Staffel besonders durch den gekonnten Spagat zwischen schwarzem Humor und absurden Situationen. Am 27. Februar erscheint die ebenfalls vierteilige zweite und letzte Staffel auf DVD und BluRay.

Penny-Dreadful_PosterMan könnte sagen, 2014 war das Jahr der neuen Serien mit acht Folgen pro Season. True Detective handelt von zwei Polizisten und ihrer Jagd auf einen Mörder, die sich über fast zwei Jahrzehnte erstreckt. Im Mittelpunkt der HBO-Serie von Schriftsteller Nic Pizzolatto stand nicht nur die zähe Ermittlungsarbeit der beiden Protagonisten sondern auch deren Privatleben. Die beiden Cops wurden hervorragend von Matthew McConaughey und Woody Harrelson gespielt, wobei sich erster eine Hälfte des mwj-Fernsehpreis als bester männlicher Schauspieler redlich verdient hat. Stichwort: McConaissance.

Die andere große Acht-Episoden-Show 2014 ist Penny Dreadful, komplett aus der Feder von John Logan, dem Drehbuchautor des letzten (Skyfall) und des nächsten (Spectre) James Bond-Films. Die geniale Horrorserie, die wie die gleichnamigen Groschenromanheftchen Figuren aus verschiedenen Werken der viktorianischen Phantastik vereint, besticht durch ihre stimmungsvolle Inszenierung in Kinoqualität und die ambivalenten Charaktere. Besonders herausragend war allerdings die intensive Performance von Eva Green (siehe auch Kino-Rückblick 2014) als die von Dämonen besessene Vanessa Ives. Damit hat sich Mademoiselle Green die andere Hälfte des mwj-Preises als beste Fernsehdarstellerin mehr als verdient.

Auch im vierten Jahr bin ich es immer noch nicht Leid die geniale Fantasy-Serie Game Of Thrones auszuzeichnen. Die vierte Staffel der Adaption von George R.R. Martins Romanepos Das Lied von Eis und Feuer übertrifft die vorherigen noch bezüglich der Quantität und Qualität von Highlights und liefert einen Kracher nach dem anderen. Ein wahrer Paradiesvogel im ohnehin bunten Ensemble der HBO-Serie war in Season vier der chilenisch-amerikanische Akteur Pedro Pascal in der Rolle des leidenschaftlichen Prinzen Oberyn Martell aus dem Fürstentum Dorne. Obwohl Pascal nur in sieben der zehn Folgen auftritt und im Abspann als „guest star“ gelistet ist, macht ihn sein furioses Spiel zum zweiten Kandidaten des mwj-Darstellerpreises im Bereich Fernsehen.

Und wer sich jetzt noch fragt welches meiner Ansicht nach die drei besten Serien 2014 waren, der hat wohl nicht so ganz aufgepasst. 🙂

Jedenfalls freue ich mich dieses Jahr besonders auf die neuen Staffeln von Game Of Thrones (ab 12. April), Penny Dreadful (3. Mai) und natürlich auch True Detective (vsl. Sommer).

STATISTIK

Hier mein persönliches Fernsehjahr 2014 in der Übersicht (vorhandene Kritiken sind verlinkt)

10 Punkte
Fehlanzeige

Game-Of-Thrones-4_Poster9 Punkte
Game Of Thrones – Staffel 4
Penny Dreadful – Staffel 1
True Detective – Staffel 1

8 Punkte
The Big Bang Theory – Staffel 7
Mad Men – Staffel 7, Teil 1
Orphan Black – Staffel 1 und 2
Sherlock – Staffel 3
A Young Doctor’s Notebook – Staffel 1

7 Punkte
Dracula

6 Punkte
Die Musketiere – Staffel 1
Vikings – Folgen 1 bis 3

5 Punkte
Fleming

4 Punkte
Die Bibel – Folgen 1 bis 3
How I Met Your Mother – Staffel 9

3 Punkte
Nymphs – Folgen 1 + 2
The White Queen – Folgen 1 + 2

1 oder 2 Punkte
Fehlanzeige

PREISTRÄGER

Beste Serie
Game Of Thrones – Staffel 4
Penny Dreadful – Staffel 1
True Detective – Staffel 1

Beste Darstellerin
Eva Green, Penny Dreadful
Tatiana Maslany, Orphan Black

Bester Darsteller
Matthew McConaughey, True Detective
Pedro Pascal, Game Of Thrones

Bilder (C) Filmverleihe/TV-Sender.


Kino und TV 2012 – Das Beste

23. Januar 2013

Alle Jahre wieder ist die Filmpreis-Saison (neudeutsch: Awards Season) bis zur Oscar-Verleihung in vollem Gange. Daher küre ich nun zum vierten Mal meine persönlichen Favoriten aus Film und Fernsehen. Wie die Kinofilmstatistik belegt, war 2012 ein besseres Kinojahr als 2011. Und wie sieht’s auf der Mattscheibe aus?

 

And the winners are…

 Skyfall_PosterBester Film
Skyfall
Work Hard – Play Hard

Bester Darsteller
Javier Bardem, Skyfall

Beste Darstellerin
Judi Dench, Skyfall

GoT 2_TyrionBeste TV-Serie
Game Of Thrones

Bester TV-Darsteller
Peter Dinklage, Game Of Thrones

Beste TV-Darstellerin
Lena Headey, Game Of Thrones

Glücklicherweise gab es 2012 einige gute Filme und einen herausragenden. Dass dies ausgerechnet der 23. James Bond-Film sein würde war so nicht zu erwarten. Doch Skyfall entpuppte sich als exzellent geschriebener, visuell einmalig inszenierter Agentenfilm. Deshalb gibt es den „mwj-Preis“ als bester Film 2012.

Skyfall_SilvaAuch darstellerisch konnte Bond 23 überzeugen. Javier Bardem spielte mit Raoul Silva den besten 007-Gegner seit langem und erhält dafür zu Recht den Darsteller-Preis.

Bei den Darstellerinnen gestaltete sich die Suche nach einer würdigen Preisträgerin als äußerst schwierig. Was daran liegt, das Frauen in zu vielen Filmen leider immer noch eine untergeordnete Rolle spielen und meist als Romance-Figur verschenkt werden. Am Ende fand sich mit Judi Dench in ihrem letzten Auftritt als M doch noch eine würdige Schauspielerin.

Skyfall_MEbenfalls herausragend im Kinojahr 2012 war Carmen Losmanns Work Hard – Play Hard. Der Dokumentarfilm, der 2012 auch auf dem 38. Internationalen Filmwochenende in Würzburg lief, zeigt mit nüchternen Szenen und subtiler Montage die Schrecken der modernen Arbeitswelt, in der Mitarbeiter nur noch als Zahlen und Daten, die es zu optimieren gilt, angesehen werden.

GoT 2_CerseiIn meinen drei Fernsehkategorien gab es wie letztes Jahr einen klaren Sieger: Game Of Thrones! Die Adaption der Fantasyroman-Reihe Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin als hochwertige Drama-Serie bot auch in der zweiten Staffel beste TV-Unterhaltung in Kinoqualität. Und natürlich starke Schauspiel-Leistungen. Daher erhalten Peter Dinklage und Lena Headey für ihre herausragende Performance als ungleiches Geschwisterpaar Tyrion und Cersei Lannister die beiden Darstellerpreise im Bereich TV. Besonders eindringlich war übrigens eine der gemeinsamen Szenen in der siebten Folge von Season zwei.

Einen Flop-Film 2012 gab es für mich übrigens auch: Asterix und Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät. Die vierte Asterix-Realverfilmung war der Beweis, dass echtes 3D und wenige gute Gags keinen Film tragen.

Bilder (c) Sony / HBO.


Kino und TV 2011 – Das Beste

8. Februar 2012

Während die Filmpreis-Saison noch bis zur Oscar-Verleihung am 26. Februar 2012 im vollen Gange ist, verleihe ich nun zum dritten Mal meine „mwj-Film- und Fernsehpreise“. 2011 war kinotechnisch ein sehr durchwachsenes Jahr. In der Flimmerkiste sah es da schon besser aus.

And the winners are…


Bester Film
Black Swan

Bester Darsteller
Rhys Ifans, Anonymus

Beste Darstellerin
Natalie Portman, Black Swan

—–

Beste TV-Serie
Game Of Thrones

Bester TV-Darsteller
Sean Bean, Game Of Thrones

Beste TV-Darstellerin
Maisie Williams, Game Of Thrones

——

Somit sind für mich der Psychothriller Black Swan (der einzig wirklich gute Film in meinem Kinojahr 2011) und die herausragende Fantasy-Drama-Serie Game Of Thrones (basierend auf der Romanreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin) die großen Gewinner.

_

Bild © Fox Searchlight.


Kino und TV 2010 – Das Beste

29. März 2011

Besser spät als nie. Wegen krankheitsbedingter Abwesenheit gibt es meine Tops (und Flops) 2010 im Bereich Kino und Fernsehen  erst Ende März.

Insgesamt gestaltete sich das Kinojahr 2010 aus meiner Sicht recht mittelmäßig (siehe Kinofilm-Statistik). Doch dennoch gab es letztes Jahr im Kino durchaus richtig gute Filme zu erleben. Für 2009 konnte ich mich nicht für einen Film entscheiden und so mussten sich Watchmen und The Fall den „mwj-Filmpreis“ teilen. 2010 gibt es einen klaren Sieger.

Bester Film

INCEPTION

Mal ehrlich, es könnte gut sein, dass Christopher Nolan das Telefonbuch von Los Angeles oder London verfilmt und trotzdem einen gelungenen Film produziert. Mit Inception lieferte er einen abgründigen Thriller über Traum-Kriminalität. Und wie es sich für Meister Nolan gehört, funktioniert der Plot als (halbwegs) ausgeklügeltes Labyrinth, wobei  nicht ganz die Genialität von Memento oder Prestige erreicht wird.

Auf einem geteilten zweiten Platz befinden sich dann noch Iron Man 2, die Comichelden-Fortsetzung, die sich konsequent ihrem ambivalenten Titelcharakter widmet und das intensiv-authentische Jugend-Drama Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung meines Schulfreundes Oliver Kienle.

Bester Darsteller

Robert Downey Jr., IRON MAN 2

Den oben erwähnten ambivalenten Titelcharakter in Iron Man 2 spielt wie auch schon im Vorgänger Robert Downey Jr. glänzend. Selten hat die Hauptfigur in einem Comicfilm so eine turbulente Entwicklung durchgemacht.

Beste Darstellerin

Marion Cotillard, INCEPTION

Für ihre Darstellung der Edith Piaf gewann sie 2008 den Oscar, 2011 gibt es nun den „mwj-Darstellerinnenpreis“ für Marion Cotillard in ihrer intensiven Rolle als Traumwelt-Femme Fatale in Inception.

Beste TV-Serie

IN TREATMENT

Schon irgendwie irre, dass es über zwei Jahre dauert, bis diese geniale HBO-Serie ins deutsche Free-TV kommt und dann bei 3Sat gesendet wird. In intensiven, kammerspielartigen Sitzungen versucht Psychotherapeut Paul Weston (Gabriel Byrne) seinen Patienten zu helfen. Das verdient den 2010er „Serien-mwj“. Seit 21. Februar 2011 läuft übrigens die zweite Staffel der Serie, leider nur montags im Nachtprogramm.

Bester TV-Darsteller

Robert Knepper, HEROES

2010 war auch das Jahr des ungeplanten, aber doch gelungenen Endes der ehemals so herausragenden Mysterserie Heroes. Maßgeblich am starken Finale beteiligt war Robert Knepper als charismatischer Samuel Sullivan.

Beste TV-Darstellerin

Victoria Mayer, ALPHA 0.7 – DER FEIND IN DIR

Die sechsteilige Miniserie Alpha 0.7 zeigt, wie authentisch und erschreckend realitätsnah (deutsche) TV-Science-Fiction sein kann. Auch wenn inhaltlich etwas Luft nach oben war, so überzeugte Hauptdarstellerin Victoria Mayer als psychisch angeschlagene Frau, die zum Versuchskaninchen für die Brainscanner wird.

Leider gab es auch 2010 wieder filmischen Bodensatz, vor allem in Gestalt des grottigen Sommer-Blockbuster Das A-Team – Der Film, einer weiteren hirnlosen Materialschlacht. Hier die Träger der “Goldenen Gurke“:

Schlechtester Film des Jahres

DAS A-TEAM – DER FILM

Schlechtester Darsteller

Quinton „Rampage“ Jackson, DAS A-TEAM – DER FILM

Schlechteste Darstellerin

Penélope Cruz, NINE

Bilder © Warner, Marvel, Concorde, HBO, Universal, SWR.


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Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

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