Unknown Identity (Kurzkritik)

Auf der Berlinale 2011 lief der prominent besetzte und rasante Thriller Unknown Identity außer Konkurrenz. Leider offeriert der Berlin-Actioner dem Zuschauer wenig Neues.

Dr. Martin Harris (Liam Neeson) trifft mit seiner hübschen Ehefrau Liz (January Jones) in Berlin ein, um an einer internationalen Biotechnologie-Konferenz teilzunehmen. Doch bevor er im Hotel einchecken kann, erleidet Harris einen schweren Unfall und stürzt im Taxi in die Spree. Taxifahrerin Gina (Diane Kruger) gelingt es, ihn zu retten. Als Harris aus dem Koma erwacht, kann er sich nicht mehr an alles erinnern. Schlimmer noch: selbst Liz erkennt ihn nicht mehr und seinen Platz hat ein mysteriöser anderer Mann (Aidan Quinn) eingenommen. Auf verzweifelter Suche nach der Wahrheit hetzt Martin Harris durch die deutsche Hauptstadt.

Mit Liam Neeson, dem neuen Top-Star des Euro-Actionkinos, in der Titelrolle, liefert der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra (House Of Wax) einen aus allerlei Filmfonds-Töpfen und von diversen Produktionsfirmen finanzierten Berlin-Thriller ab, der inhaltlich und formal irgendwo zwischen The Bourne Identity, Mission: Impossible und Total Recall pendelt. Unknown Identity bietet rasante Verfolgungsjagden, kernige Prügeleien und natürlich das obligatorische Kamera-Gewackel. In Kombination mit der nur teilweise originellen Story und der prominenten Besetzung (inklusive einiger deutschsprachiger Akteure) ergibt das solide, wenn auch austauschbare Thriller-Unterhaltung.

Unknown Identity (Unknown)
Thriller, Deutschland/Frankreich/UK 2011. FSK 16. 109 Minuten. Mit: Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Aidan Quinn, Bruno Ganz u.a. Regie: Jaume Collet-Serra. Nach dem Roman von Didier van Cauwelaert.

Bild © Studiocanal.

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2 Responses to Unknown Identity (Kurzkritik)

  1. bullion sagt:

    Den fand ich (für die einmalige Sichtung) dann doch bedeutend besser. Ob er aber mehrfach funktioniert?

  2. […] myofb.de MWJ 2nd Blog Tonight is gonna be a large […]

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