Media Monday #348

26. Februar 2018

Während eisige Winde durch die Lande peitschen, bin ich froh, im Warmen sitzen zu können. Und natürlich sieben weitere Fragen beim heutigen Media Monday zu beantworten…



Die wirklich kalte Jahreszeit gibt es zumindest hier bei mir (in der süddeutschen Provinz) erst seit ein paar Wochen, sicherlich auf den Klimawandel zurückzuführen. Nur fehlt die eigentlich perfekte Lektüre zu solch eisigen Zeiten, nämlich The Winds Of Winter, der immer noch unveröffentlichte sechste Band der Fantasy-Romanreihe A Song Of Ice And Fire (dt: Das Lied von Eis und Feuer) von George R.R. Martin. So, GRRM, write like the wind!

Die insgesamt doch eher anstrengende (Arbeits-)Woche wurde mir durch zwei Teaser-Trailer zur 2. Staffel von Legion (ab vsl. 4. April beim deutschen Fox Channel) versüßt (danke an Gina von Passion of Arts!). Vor allem das zweite Video mit „Therapeutin Lenny“ („You’re what we call delusional…“) versetzte mich in eine Art „Schmachtzustand“. Wahnsinn!

 


Im gleichen Universum (aber Trilliarden Kilometer entfernt) beendete ich meine Sichtung von The Gifted nach sechs von dreizehn Episoden mit einem kleinen Review. Die Serie von Matt Nix bietet leider kaum mehr als die aus den X-Men-Filmen bekannten Tropen.

Ab Mittwoch (28. Februar) um 20:15 erlebt die 11. Staffel von Akte X ihre Free-TV-Premiere auf Pro Sieben. Zur Einstimmung wurden Teile von Season 10 von mir nochmal auf BluRay gesichtet. Mit etwas Abstand zur ersten Sichtung vor zwei Jahren schien mir der Verschwörungsplot etwas stimmiger, gleichzeitig immer noch recht abstrus. Jedenfalls erwarte ich gespannt, wie der Cliffhanger aufgelöst wird.

So, die Finger sind warmgeschrieben:

1. Ein altbewährtes Konzept serviert uns die Serie The Gifted (siehe oben).

2. Von The Gifted fühle ich mich ja doch eher unterwältigt, schließlich wird der Mutanten-Thematik wenig Neues abgewonnen.

3. Aubrey Plaza würde ich mir ja mal als androgynen Gollum aus Herr der Ringe wünschen, denn das wäre zu abgefahren!.

4. Die Regisseurin Anna Lily Amirpour hat nach ihrem Spielfilmdebüt, dem stylischen Vampir-Western A Girl Walks Home Alone At Night, und The Bad Batch, einem Endzeit-Thriller (den ich mir auf Netflix unbedingt noch ansehen muss), bei der zweiten Folge der kommenden 2. Staffel von Legion Regie geführt. Zumindest wenn man dem entsprechenden Episoden-Eintrag von imdb.com glauben darf.

5. Bronn aus Game Of Thrones ist einer der besten Sidekicks überhaupt, immerhin hat der erfahrene Söldner immer einen flotten Spruch auf den Lippen und besitzt außerdem ein großes Talent als Sänger. HIER kann man sich davon überzeugen.

6. Bevor der Februar endet startet die 11. Staffel von Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI am Mittwoch ab 20:15 Uhr auf Pro Sieben.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

Credits:
Legion Season 2 Teaser Trailer (c) FX/Marvel


Boardwalk Empire (Pilotfolge)

26. September 2012

Die Sopranos, Rom, In Treatment oder Game Of Thrones. Das sind nur einige der vom amerikanischen Bezahlsender HBO produzierten, hochwertigen TV-Serien. Seit zwei Jahren gibt es da auch noch Boardwalk Empire, das im Atlantic City zur Zeit der Prohibition spielt.

 

Boardwalk Empire
Krimi/Drama-Serie USA 2010. FSK: Freigegeben ab 16 Jahren. 69 Minuten (PAL-DVD).
Mit: Steve Buscemi, Michael Pitt, Kelly Macdonald, Michael Shannon, Shea Whigham, Aleksa Palladino, Michael Stuhlbarg, Stephen Graham, Vincent Piazza, Paz de la Huerta u.v.a. Idee & Drehbuch: Terence Winter. Regie: Martin Scorsese.

Atlantic City, 1920. Die soeben in Kraft getretenen Prohibitionsgesetze will sich der Schatzmeister Enoch „Nucky“ Thompson (Steve Buscemi) mit regem Alkoholschmuggel zu Nutze machen und dabei ordentlich abkassieren. Mit seinem Bruder Eli (Shea Whigham), dem hiesigen Sheriff, macht Nucky einen Deal mit dem „jüdischen Mafioso“ Arnold Rothstein (Michael Stuhlbarg). Nuckys Chauffeur und Assistent James „Jimmy“ Darmody (Michael Pitt), erst seit einigen Monaten vom Militärdienst zurückgekehrt, fühlt sich übergangen und nimmt seine „Karriere“ in die eigenen Hände. Die schwangere Irin Margaret Schroeder (Kelly Macdonald) bietet Nucky um Hilfe für ihre Familie…

Boardwalk Empire ist wider Erwarten nicht der neue Gangster-Kinofilm von Oscar-Preisträger Martin Scorsese (u.a.Taxi Driver, Casino, Gangs Of New York, Departed), sondern eine Drama-Serie über die Folgen der Prohibition am Beispiel der Vorgänge in der Stadt Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey in den 1920ern. Auf Basis des Sachbuches „Boardwalk Empire: The Birth, High Times, and Corruption of Atlantic City“ von Nelson Johnson kreierte Drehbuchautor Terence Winter (Die Sopranos) die Serie, deren Pilotfolge die im TV-Bereich äußerst hohe Summe von 18 Millionen Dollar kostete und die niemand geringeres als Scorsese selbst inszenierte. Das meiste Geld verschlang die authentisch konstruierte Strandpromenade (englisch „boardwalk“). Insgesamt kosteten die zwölf Folgen der ersten Staffel 72 Millionen. Doch auch abseits dieser astronomischen Summen bietet der Pilot mehr „production values“ als so manch kostspieliger Blockbuster.

Trotz aller produktionstechnischen Qualitäten und der starken Besetzung mit der die Serie aufwartet – u.a. Steve Buscemi (Fargo) als Nucky, Michael Pitt (Die Träumer) und Kelly Macdonald (No Country For Old Men, Gosford Park) – hat mich die erste Folge nicht wirklich sehr mitgerissen. Zumindest nicht so, dass ich jetzt unbedingt die weiteren Folgen anschauen möchte. Zugegeben, für die komplexen Handlungsstränge um das recht zahlreiche Figurenensemble wird hier freilich erst der Grundstein gelegt und zweifelsohne ist die Pilot-Episode auch sehr gut geschrieben. Aber im Endeffekt ist alles etwas zu schwer durchdringbar und sperrig. Und möglicherweise waren meine Erwartungen durch die Lobeshymnen überall etwas zu hoch.

Fazit: Hochwertig und aufwändig produziert, stark besetzt, aber inhaltlich sperrig und schwer. 7 von 10 Punkten.

Bild © HBO.


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