Batman (TV-Serie) – Folgen 1 und 2 (Kurzkritik)

21. Juni 2018

Bei all den B-Film-Superhelden und dem hemmungslosen (Retro-)Camp im diesjährigen Kurzkritiken-Sommer darf natürlich die Mutter aller Superhelden-Fernsehserien nicht fehlen! Nanananananana…BATMAAAN!



Rätsel, Mammuts, Doppelgänger

Auf der Weltausstellung in Gotham City versetzt ein Rätsel des hinterhältigen Riddlers (Frank Gorshin) die Polizei in Aufruhr. Commissioner Gordon (Neil Hamilton) und Chief O’Hara (Stafford Rapp) alarmieren Milliardär Bruce Wayne (Adam West) alias Batman, der gemeinsam mit seinem minderjährigen Mündel Dick Grayson alias Robin (Burt Ward) sogleich zur Stelle ist. Doch bei ihren Ermittlungen wird das dynamische Duo vom Riddler und seiner Gespielin Molly (Jill St. John) überlistet. Wird es unseren Helden gelingen, den ruchlosen Rätselkönig zur Strecke zu bringen…?

Das US-Fernsehen der 1960er brachte nicht nur die ikonischen Kultserien Mission: Impossible (zu deutsch Kobra, übernehmen Sie; 1966-1973) und Star Trek (Raumschiff Enterprise; 1966-1969) hervor, sondern lange vor dem Marvel Cinematic Universe oder dem DC Extended Universe eine Superheldenshow: Batman. Zwischen 1966 und 1968 kämpften Adam West (1928-2017) und Burt Ward (geb. 1945) als menschliche Fledermaus und jugendlicher Sidekick in 120 Episoden (drei Staffeln) gegen die üblichen Verdächtigen des batman’schen Bösewichter-Kabinetts wie den Pinguin, den Joker, den Riddler und natürlich Catwoman! Zwischen den ersten beiden Staffeln dieser campy-ironischen und in jeglicher Hinsicht formelhaften Actionserie erschien mit Batman hält die Welt in Atem sogar ein Kinofilm. Doch zuvor wurde den Fledermaus-Fans in der Pilot-Doppelfolge so Einiges zugemutet: ein tanzender Batman unter Drogeneinfluss, die Entführung des minderjährigen Sidekicks sowie Austausch durch einen fiesen Doppelgänger, das mit Briefmarken gefüllte moldawische (!) Mammut und mehr. Durch die HD-Fassung kommen die quietschbunten Kostüme unserer Helden und der Strampelanzug vom „Special Guest Villain“ Riddler (Kermit der Frosch als rumhampelnder Rätselkönig auf Speed) wunderbar zur Geltung. Alberne Wendungen, unzählige Bat-Gadgets, klischeetriefende Figuren, infantile Dialoge und natürlich die obligatorische Prügelei zum großen Finale gibt’s gratis dazu. Mehr als vier Folgen am Stück halte ich allerdings kaum aus. Für weitere Episoden-Besprechungen verweise ich daher auf den unerschrockenen Kollegen vom Filmschrottplatz.

Seit dem 18. Juni 2018 läuft die Serie in HD beim deutschen SyFy-Channel. Auf DVD und BluRay ist sie bereits seit November 2014 erhältlich.

Batman – Folgen 1 und 2
Superhelden-Actionserie USA 1966. FSK 6. Gesamtlänge: 50 Minuten. Mit: Adam West, Burt Ward, Alan Napier, Neil Hamilton, Stafford Rapp, Madge Blake, Frank Gorshin, Jill St. John u.a. Nach Comics von Bill Finger und Bob Kane. Adaption: William Dozier und Lorenzo Semple Jr.. Drehbuch: Lorenzo Semple Jr. Regie: Robert Butler.

 

Credits:
Bilder (c) Warner

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The Hour (Kurzkritik)

28. März 2013

Vom 7. bis 21 . März 2013 zeigte der Kultursender Arte die erste Staffel der britischen Serie The Hour, welche sich um ein Nachrichtenmagazin bei der BBC im Jahr 1956 dreht.

The Hour_TrioDie junge Journalistin Isabel „Bel“ Rowley (Romola Garai) sowie ihr bester Freund und Kollege Freddie Lyon (Ben Whishaw) werden für „The Hour“, das neue Nachrichtenmagazin der BBC, engagiert. Während Freddie als findiger Rechercheur eher hinter der Kamera agiert, übernimmt Bel die Leitung der Sendung, die der gut aussehende und privilegierte Hector Madden (Dominic West) moderiert. Als die Suezkrise in Ägypten ausbricht, die Russen in Ungarn einmarschieren und sich zwei mysteriöse Todesfälle ereignen, scheint genügend Stoff für die nächsten Sendungen gesichert. Doch Programmchef Clarence Fendley (Anton Lesser) und das Team von „The Hour“ bekommen immer wieder Druck von „oben“, meist in Gestalt von Angus McCain (Julian Rhind-Tutt), dem Pressesprecher des Premierministers, die Berichterstattung regierungskonform zu halten.

The Hour präsentiert sich in seiner ersten von zwei produzierten Staffeln schauspielerisch stark, vor allem von Romola Garai (Abbitte) als Bel und Ben Whishaw (Das Parfum) als Freddie, sowie spannend und wirkungsvoll inszeniert. Das Problem an der Serie ist deren Unentschlossenheit. Autorin Abi Morgan (Die Eiserne Lady) entwarf eine bisweilen undurchsichtige Mischung aus Gesellschaftsstudie wie Mad Men, Journalismus-Drama wie The Newsroom und Verschwörungsthriller. Diverse Handlungsstränge werden begonnen, aber nicht zu einem logischen Ende geführt, was zur Folge hat, dass man als Zuschauer am Ende nicht unbedingt viel schlauer ist. Um der Themenvielfalt gerecht zu werden, wären mehr als sechs Folgen nötig gewesen. Unterhaltsam ist das Ganze trotzdem. Hoffentlich strahlt Arte auch die zweite und letzte Season aus.

7-10The Hour
Drama-Serie UK 2011. 6 Folgen (Staffel 1). Gesamtlänge: ca. 360 Minuten. Mit: Romola Garai, Dominic West, Ben Whishaw, Anna Chancellor, Anton Lesser, Julian Rhind-Tutt u.v.a. Idee und Drehbuch: Abi Morgan.

Bild (c) BBC/Arte.


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