Blogparade: Die 10 Besten Vorspanne von Serien

17. Mai 2015

Blogparade: Die 10 Besten Vorspanne von Serien

Eigentlich wollte ich schon länger den besten Serienintros einen Blogbeitrag widmen. Nun ist mir aber die Singende Lehrerin mit ihrer Blogparade Die 10 Besten Vorspanne von Serien zuvorgekommen. Da ich aber kein Spielverderber bin, hier meine Top 10 plus X.

Kleiner Hinweis noch:

Zum Anschauen des jeweiligen Vorspanns einfach auf den fett gedruckten Titel klicken.

Die Reihenfolge richtet sich nach der Erstausstrahlung.

Thunderbirds_LogoThunderbirds (1965/66)
5-4-3-2-1! Thunderbirds Are Go!“ Mit jenem legendären Zoom-Countdown beginnt der Vorspann von Thunderbirds, einer kultigen Mischung aus Puppentrick, Katastrofenfilm und Actionserie, aus der Feder von Gerry Anderson (UFO, Mondbasis Alpha). Wie früher durchaus nicht unüblich wird zu Beginn des Intros ein kleiner Teaser mit Bildmaterial aus der jeweiligen Episode gezeigt, gefolgt vom eigentlich Opening mit der Vorstellung der fünf Tracy-Brüder. Die effektvolle Aufmachung wird auch durch die Musik von Barry Gray erzielt.

Kobra uebernehmen Sie_LogoKobra, übernehmen Sie! (1966-1973)
…diese Nachricht wird sich in fünf Sekunden selbst zerstören…Kobra, übernehmen Sie!“ Eine weitere Kultserie mit besonders kultigem Titelthema (von Lalo Schifrin), welches eine brennende Lunte und wie bei Thunderbirds auch immer Teaser-Material aus der kommenden Folge beinhaltet. Leider wurde aus der Agentenserie um das IMF-Team und seine unmöglichen Missionen im Kino ein immer öder werdendes Starvehikel.

Der Fahnder_LogoDer Fahnder (1985-1993)
Fünf Staffeln spielte Klaus Wennemann (Das Boot) die Rolle des eigenwilligen Polizisten Faber (Vorname unbekannt), bis er die authentische Krimiserie verließ, welche ohne ihn an Charme einbüßte. Die äußerst eingängige Titelmusik komponierte der Österreicher Stefan Melbinger.

Star Trek TNG_LogoStar Trek: The Next Generation (1987-1994)
Sich bei fünf Star Trek-Serien für den besten Vorspann zu entscheiden, war wirklich schwer. Aber stellvertretend für alle habe ich die beste Trek-Show gewählt. Die Titeltmelodie stammt übrigens aus dem ersten Star Trek-Kinofilm von 1979 und wurde von Alexander Courage komponiert. Besonders schön erstrahlt der TNG-Vorspann natürlich in der HD-Remastered-Fassung.

Die Simpsons_LogoDie Simpsons (1989-?)
Der geniale Simpsons-Vorspann mit seiner Paradedisziplin, dem Couch-Gag, gehört zur gelben Familie wie die Butter aufs Brot. Manchmal übertreiben es die Macher aber ein wenig und das Intro wirkt fast ausufernder als die Serienepisode selbst.

Akte X LogoAkte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (1993-2002)
Großen Anteil an der Stimmung von Chris Carters Stil prägender Mysteryserie hat natürlich auch der Vorspann mit seinen unheimlichen Bildern, garniert von Mark Snows Titelthema.

Babylon 5 LogoBabylon 5 (1994-1998)
In den 1990ern gab es im Bereich Scifi-Serien nicht nur die diversen Star Trek-Ableger, sondern auch die visionäre, wie ein fünfbändiger Fortsetzungsroman konzipierte Space Opera
Babylon 5 von J.M. Straczynski. Der deutsche Elektronikmusiker Christopher Franke (Tangerine Dream) komponierte mehrere Titeltracks für die verschiedenen Intros der fünf Staffeln.

Rom LogoRom (2005/07)
Zum Zeitpunkt der Erstausstrahlung war der Vorspann von Rom mein klarer Favorit als bester aller Zeiten. Die Kamera schreitet durch die Gassen der Ewigen Stadt während die Graffitis an den Wänden zum Leben erwachen. Dazu die geniale Musik von Jeff Beal, fernab von Gladiator-Kitsch.

Mad Men LogoMad Men (2007-2015)
Ähnlich einzigartig wie die Erzählweise ist auch der Vorspann von
Mad Men. Die Silhouette eines Mannes stürzt aus dem Büro eines Hochhauses, um dann auf der Couch zu landen. Dazu eine Kurzfassung des Instrumentalstücks A Beautiful Mine von RJD2. An diesem Wochenende gibt es übrigens die letzte Folge der visionären Zeitgeist-Serie.

Game Of Thrones LogoGame Of Thrones (2011-?)
Müsste ich den besten Serienvorspann aller Zeiten küren, so würde meine Wahl natürlich auf
Game Of Thrones fallen. Immer wieder begeistert mich der Sphärenflug über die einzelnen Schauplätze der Handlung zusammen mit Ramin Djawadis genialem Titelthema, welches übrigens seit knapp vier Jahren auch mein Handyklingelton ist.

Weitere Kandidaten:

The Hour BBC LogoThe Hour (2011/12)
Eine insgesamt zwölfteilige BBC-Miniserie über die Macher eines BBC-Nachrichtenmagazins in den 1950ern. Der graphisch einfache aber wirkungsvolle Vorspann erinnert an das Intro des Stephen Spielberg-Films Catch Me If You Can.

The Returned LogoThe Returned (2012-?)
Die französische Mysteryserie besticht durch ihre äußerst stimmungsvolle Inszenierung sowie ihre authentische Machart. Und natürlich ihren vielsagenden Vorspann mit der Musik der schottischen Band Mogwai.

Penny Dreadful LogoPenny Dreadful (2014-?)
John Logans famose Neuinterpretation viktorianischer Phantastik punktet natürlich auch mit einem gelungenen Intro, welches nicht nur gruselige Bilder liefert, sondern von Abel Korzeniowskis epischem Thema perfekt untermalt wird.

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Mein Fernsehjahr 2013

23. Februar 2014

Wegen diverser Widrigkeiten hat sich der zweite Teil meines medialen Rückblick auf das Jahr 2013 etwas verzögert. Nach dem Kino-Resümee folgt nun die Sparte Fernsehen.

2013 habe ich eine doch recht bunte Palette neuer Serien und Serienstaffeln gesehen, darunter auch solche, die nicht aus den USA kommen.

Beginnen möchte ich mit meinem persönlichen TV-Flop 2013: Prime Suspect, das US-Remake der britischen Krimireihe Heißer Verdacht. In den USA bereits 2011 ausgestrahlt, fand die Krimiserie mit Maria Bello in der Hauptrolle ihren Weg erst im August 2013 ins deutsche Free-TV, wo sie auf Kabel 1 lief. Während das Original mit Oscar-Preisträgerin Helen Mirren eine realistische und authentische Serie über den harten Polizeialltag ist, ignoriert das Remake diesen besonderen Ansatz und liefert leider nur den x-ten TV-Hochglanzkrimi.

Ebenfalls wenig innovativ wirkte Elementary, über den in New York der Jetztzeit ermittelnden Sherlock Holmes. Dabei handelt es sich beileibe nicht um einen Abklatsch der britischen Miniserie Sherlock, aber da es Castle und Bones schon gibt, bedarf es nicht einer weiteren Produktion mit dem gleichen Grundrezept. Die vom deutsch-französischen Kultursender co-produzierte Historienserie Odysseus bot zwar eine teilweise spannende Neuinterpretation des antiken Stoffes, verhaspelte sich aber im Verlauf zu sehr in unsinnigen Wendungen und landet daher in meiner Serienliste 2013 nur im Mittelfeld.

Etwas enttäuschend, aber immer noch gut: die sechste Staffel von Mad Men, bei der die sonst so souverän geführte Handlung etwas aus dem Ruder geriet. Interessant wird es werden, was die zweigeteilte siebte und letzte Staffel noch so mit sich bringt.

Wie würde wohl dabei herauskommen, wenn die Kultregisseure Quentin Tarantino und Robert Rodriguez eine Anime-Serie erschaffen hätten? Die Antwort lieferte die mit Verspätung im Free-TV (auf Tele 5) gelaufene Show Black Lagoon, in welcher ein japanischer Angestellter von einer in asiatischen Gewässern operierenden Söldnertruppe entführt wird und sich dieser anschließt. Recht derbe Dialoge, überstilisierte Gewalt, schwarzer Humor und furiose Wendungen zeichnen die 24teilige Serie aus, welche in ihrem Ursprungsland schon 2006 und 2007 gesendet wurde. Leider habe ich die beiden letzten Episoden verpasst.

Gewohnt gelungen auch in der sechsten Staffel ist die Sitcom The Big Bang Theory über eine Gruppe männlicher Physiker-Nerds und ihre Frauen/Freundinnen. Die Comedyserie zeichnet sich im Vergleich zu anderen dadurch aus, dass sie sich über die Jahre ohne Abnutzungserscheinungen immer weiter entwickelt hat. Seit Januar 2014 läuft auf Pro Sieben bereits die siebte Season.

The Hour 2_TrioEbenfalls auf Arte lief die leider nach zwei Staffeln eingestellte britische Produktion The Hour (2011-2012), über die Redaktion eines Politmagazins bei der BBC in den späten 1950er Jahren. Die zweimal sechs Folgen waren mit viel Inhalt vollgepackt, was vor allem in der zweiten Staffel eine äußerst dichte Inszenierung zur Folge hatte. Trotz der inhaltlichen Überfrachtung konnte The Hour vor allem dank seiner starken Schauspielleistungen überzeugen, allen voran das Hauptdarsteller-Trio Romola Garai, Dominic West und Ben Whishaw. In der zweiten Staffel spielte auch der neue Doctor-Who-Darsteller Peter Capaldi eine tragende Rolle.

Ja, mein absoluter Serienfavorit 2013 war wieder Game Of Thrones. Auch in der dritten Staffel hielt die Serienadaption der Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer ihr hohes Niveau. Auch die verstärkt notwendig gewordene Straffung der Handlung führte zu keinem Qualitätsverlust. Im Free-TV bei RTL II läuft die dritte Staffel übrigens ab 28. Februar 2014. Auf DVD erscheint sie am 31. März. Die vierte Season der Serie startet ab 6. April in den USA auf HBO und kurze Zeit später auch auf Sky.

Bei meinen kleinen Preisen, die ich jedes Jahr vergebe, hat sich in der Kategorie beste Serie zum dritten Mal in Folge nichts geändert. Das Maß aller Dinge ist immer noch Game Of Thrones. Nur gibt es bei den Darsteller-Preisen diesmal gemeinsame Gewinner. Bei GoT haben sich diesmal Michelle Fairley als Lady Catelyn Stark und Nikolaj Coster-Waldau in mein Herz gespielt, wahrscheinlich weil ihren Figuren so einiges widerfährt. Aber quasi stellvertretend für die herausragende Ensemble-Leistung von The Hour haben sich Romola Garai als Chefredakteurin Bel Rowley und Peter Capaldi als Programmchef Randall Brown jeweils die zweite Hälfte der Preise verdient.

STATISTIK

Hier mein Fernsehjahr 2013 in der Übersicht (Kritiken sind verlinkt):

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
Game Of Thrones – Staffel 3

8 Punkte
The Big Bang Theory – Staffel 6
The Hour (Gesamtbewertung Staffel 1 und 2)

7 Punkte
Black Lagoon
Mad Men – Staffel 6

6 Punkte
Fehlanzeige

5 Punkte
Elementary
Odysseus

4 Punkte
Fehlanzeige

3 Punkte
Prime Suspect

2 Punkte oder 1 Punkt
Fehlanzeige

Game Of Thrones 3_SoulPREISTRÄGER

Beste Serie
Game Of Thrones

Beste Darstellerin
Michelle Fairley, Game Of Thrones
Romola Garai, The Hour

Bester Darsteller
Peter Capaldi, The Hour
Nikolaj Coster-Waldau, Game Of Thrones

Bilder (c) Filmverleihe


The Hour (Kurzkritik)

28. März 2013

Vom 7. bis 21 . März 2013 zeigte der Kultursender Arte die erste Staffel der britischen Serie The Hour, welche sich um ein Nachrichtenmagazin bei der BBC im Jahr 1956 dreht.

The Hour_TrioDie junge Journalistin Isabel „Bel“ Rowley (Romola Garai) sowie ihr bester Freund und Kollege Freddie Lyon (Ben Whishaw) werden für „The Hour“, das neue Nachrichtenmagazin der BBC, engagiert. Während Freddie als findiger Rechercheur eher hinter der Kamera agiert, übernimmt Bel die Leitung der Sendung, die der gut aussehende und privilegierte Hector Madden (Dominic West) moderiert. Als die Suezkrise in Ägypten ausbricht, die Russen in Ungarn einmarschieren und sich zwei mysteriöse Todesfälle ereignen, scheint genügend Stoff für die nächsten Sendungen gesichert. Doch Programmchef Clarence Fendley (Anton Lesser) und das Team von „The Hour“ bekommen immer wieder Druck von „oben“, meist in Gestalt von Angus McCain (Julian Rhind-Tutt), dem Pressesprecher des Premierministers, die Berichterstattung regierungskonform zu halten.

The Hour präsentiert sich in seiner ersten von zwei produzierten Staffeln schauspielerisch stark, vor allem von Romola Garai (Abbitte) als Bel und Ben Whishaw (Das Parfum) als Freddie, sowie spannend und wirkungsvoll inszeniert. Das Problem an der Serie ist deren Unentschlossenheit. Autorin Abi Morgan (Die Eiserne Lady) entwarf eine bisweilen undurchsichtige Mischung aus Gesellschaftsstudie wie Mad Men, Journalismus-Drama wie The Newsroom und Verschwörungsthriller. Diverse Handlungsstränge werden begonnen, aber nicht zu einem logischen Ende geführt, was zur Folge hat, dass man als Zuschauer am Ende nicht unbedingt viel schlauer ist. Um der Themenvielfalt gerecht zu werden, wären mehr als sechs Folgen nötig gewesen. Unterhaltsam ist das Ganze trotzdem. Hoffentlich strahlt Arte auch die zweite und letzte Season aus.

7-10The Hour
Drama-Serie UK 2011. 6 Folgen (Staffel 1). Gesamtlänge: ca. 360 Minuten. Mit: Romola Garai, Dominic West, Ben Whishaw, Anna Chancellor, Anton Lesser, Julian Rhind-Tutt u.v.a. Idee und Drehbuch: Abi Morgan.

Bild (c) BBC/Arte.


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