Blogparade: Meine Top Obsessionen während der 1990er (und 1980er)

24. März 2016

Die vielleicht neueste Blogparade, die durch die unendlichen Weiten der multiversen Blogosphäre schwirrt, animiert den Blogger dazu, seine Obsessionen aus den 1980ern und 1990ern zu verraten. Natürlich habe ich den Selbstversuch gewagt und mehr zusammengebracht, als anfangs vermutet.

So ganz genau kann ich mich an meine 1980er-Obsessionen nicht mehr erinnern. Mit drei oder vier hatte ich meine erste Musikkassette mit Nena und Boy George auf je einer Seite. Boy George fand ich damals auch wegen seines „androgynen“ Auftretens und der bunt lackierten Zehnnägel toll. Im Sommer 1985 habe ich meine hochschwangere Mutter mit einer Weihnachtslieder-Kassette fast in den Wahnsinn getrieben! Aber weder sie noch meine kurz darauf geborene Schwester haben bleibende Schäden davon getragen. Außerdem kann ich mich noch daran erinnern, dass meine Eltern im Auto z.B. Chris de Burgh und Bruce Springsteen gehört haben. Hinsichtlich Hörspielkassetten habe ich damals schon die bekannten Klassiker konsumiert. Man könnte also nicht ganz zu Unrecht sagen, meine 1980er Obsession waren MCs.

Die 1990er waren da schon etwas breiter aufgestellt. Eine große Rolle spielte der Megakonzern namens Disney. Seit dem Kinobesuch Ende 1990 liebte ich den Zeichentrickfilm Arielle, die Meerjungfrau. Auch weil ich einige Monate später den Film auf VHS besaß, habe ich ihn bestimmt 15mal gesehen. Oder mehr. Die Affinität zu Mickey-Mouse-Merchandising und Co weitete sich natürlich auch auf viele weitere Bereiche aus. Lange Zeit investierte ich mein Taschengeld in Mickey-Maus-Hefte und natürlich diese Comicreihe namens Lustiges Taschenbuch, die ich jahrelang gesammelt habe, bis eines Tages in der achten Klasse meine komplette Sammlung für einen guten Zweck auf dem Flohmarkt verkauft wurde. Heute besitze ich (wieder) einen einzigen Band, nämlich Nr. 124 (Wettlauf ins Ungewisse aka Das Gläserne Schwert).

Musikalisch erlebte ich in den 90ern mein erstes Erwachen. Alles begann im Januar 1993 mit einem Film namens Bodyguard und dem dazugehörigen Soundtrack, der sechs Songs der amerikanischen Souldiva Whitney Houston inklusive ihrer starken Coverversion von „I Will Always Love You“. Und es war um mich geschehen. Keine Ahnung wie viele tausend Mal ich damals die CD (zu Beginn noch über die Stereoanlage meiner Eltern, bis ich irgendwann selbst eine mit CD-Player bekam) angehört habe. Nach der Videokassette des Films besorgte ich mir nach und nach Whitneys frühe Alben, die meine Leidenschaft noch verstärkten. Mit der Zeit ist diese Obsession abgeflaut, vor allem weil sie danach nicht mehr zu alter Stärke zurückfand und 2012 leider zu früh verstarb. Natürlich haben ihre Songs mittlerweile ihre Wirkung auf mich weitgehend verloren, aber zuletzt habe ich festgestellt, dass mich die Ballade „Didn’t We Almost Have It All“ (1987) immer noch ziemlich beeindruckt. Die zweite große musikalische Leidenschaft der 1990er kam aus Schweden und hieß Ace Of Base. Man könnte das Elektropop-Quartett jetzt ganz einfach dem vor allem Mitte der 90er sehr gängigen Dancefloor (heute sagt man Eurodance) zuordnen, doch ich finde, dann würde man ihnen Unrecht tun. Mit dem Ende des Jahrzehnts verschwand auch mein Interesse an der Band. Dennoch ist für mich die Single „The Sign“ (1994) ein wichtiger Eckpfeiler meiner Jugend.

 

Die größte Obsession im letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts habe ich aber bisher noch gar nicht angesprochen: LEGO! Bis zur Vollendung meines 16. Lebensjahres im Januar 1997 beschäftigte ich mich täglich mit den tollen Steinen aus Dänemark und das in einer Zeit ohne Lego Star Wars oder andere Lizenz-Joint-Ventures mit bekannten Franchises. Die Sets aus dem Themenbereich Weltraum inspirierten damals meine Fantasie zu unzähligen Weltraumabenteuern. Spannende Weltraumabenteuer & Co genoss ich aber bereits ab Ende der 1980er die tollen Trickserien auf Tele 5 (mit dem heutigen Sender kaum vergleichbar) wie Adventures Of The Galaxy Rangers, Saber Rider And The Star Sheriffs und nicht zu vergessen He-Man & Masters Of The Universe. Bis ich irgendwann Zeichentrickserien-Verbot hatte. War wohl zu meinem Besten. Mit Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI wurde meine die Serienleidenschaft erwachsener. Dazu gibt es HIER mehr zu lesen. Aber bereits davor staunte ich über die ersten Staffeln von Star Trek: The Next Generation (lief in Deutschland damals als Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert) und später dann auch Star Trek: Deep Space Nine. Ab Mitte der 1990er gab es dann noch eine Science-Fiction-Serie, die leider nicht die allgemeine Anerkennung erhielt, die sie verdient hat und (für die damalige Zeit ungewöhnlich) aus fortlaufenden Handlungsbögen bestand, die zum Teil von der ersten bis zur fünften und letzten Staffel gehen: Babylon 5. Erst ab 2004 (durch die DVD-Boxen) konnte ich die Serie erstmals komplett sehen.

Natürlich habe ich als Kind bekannte Kinder-Krimi-Bücher wie TKKG und Geheimnis um… verschlungen und generell sehr viel und aus heutiger Sicht sehr schnell gelesen. Davon geblieben ist meine Leidenschaft für die Griechische Mythologie, die 1993 begann, als ich (auf eigenen Wunsch) das Standardwerk aus dem 19. Jahrhundert, Die schönsten Sagen des Klassischen Altertums von Gustav Schwab, geschenkt bekam. Mittlerweile besitze ich zum Thema Klassische Mythologie & Co eine kleine Bibliothek mit Büchern verschiedenster Art (Nacherzählungen, Romane, wissenschaftliche Bücher, Comics usw.).

Auch wenn es keine Top 10 geworden sind, so haben sich in der Rückblende schon einige Obsessionen wieder gefunden. Wenn ich jetzt noch weiter nachdenke, kommt vielleicht noch mehr. Aber jetzt ist erstmal Schluss, bevor ich im Nostalgie-Autopiloten zu verharren drohe. Meine Kinoleidenschaft manifestierte sich übrigens erst in den frühen 2000ern.

Wer alt genug ist und sich entsprechend gut erinnern kann, darf gerne bei dieser eigenwilligen Reise in die Vergangenheit mitmachen (und idealerweise seinen Beitrag in den Kommentaren verlinken). 🙂


Blogparade: 6 Bücher für 2016

28. Februar 2016

Zum Thema der Buchvorsätze für das nicht mehr wirklich neue Jahr hat mich zum zweiten Mal nach 2014 ein Blogparaden-Stöckchen erwischt. Bullion von Tonight Is Gonna Be A Large One möchte wissen, welche 6 Bücher ich dieses Jahr noch zu lesen beabsichtige.

Saramago_DoppelgaengerJosé Saramago: DER DOPPELGÄNGER (2002)
Seit einigen Wochen lese ich den Roman des portugiesischen Nobel-Preisträgers über einen Geschichtslehrer, der in einem Film einen Schauspieler entdeckt, der ihm optisch völlig gleicht. Regisseur Denis Villeneuve machte daraus den inszenatorisch starken, rätselhaften Film
Enemy. Das Doppelgänger-Motiv gehört zu den Tropen, die mich sehr interessieren. Das Buch habe ich mittlerweile etwa zu 2/3 gelesen.

Das Buero_Direktor BeertaJ.J. Voskuil: DAS BÜRO, Band 1: DIREKTOR BEERTA (1996)
Da ich selbst (mit kleinen Unterbrechungen) seit etwa 13 Jahren in einem Büro arbeite, liebäugele ich schon länger etwas mit der siebenbändigen Romanreihe
Das Büro des niederländischen Autors J.J.voskuil (1926-2008) und habe mir daher den ersten Band schon gekauft. Das insgesamt 5.200 Seiten starke Epos beschreibt die Vorgänge in einem wissenschaftlichen Institut.

Kampf um Rom_BuchFelix Dahn: EIN KAMPF UM ROM (1876)
Die aufmerksamen Leser werden bemerken, dass dieses 140 Jahre alte Buch schon auf der 2014er Liste vertreten war. Leider bin ich in der Zwischenzeit nicht wirklich dazu gekommen, diesen episch-komplexen Historienroman weiterzulesen. Erzählt wird vom Kampf der Ostgoten gegen das oströmische Reich im 6. Jahrhundert nach Christus.

Sokrates der Halbhund_Band 2Joann Sfar & Christophe Blain:
SOKRATES DER HALBHUND, Band 2: ODYSSEUS (2004) / Band 3: ÖDIPUS IN KORINTH (2009)
Nachdem ich im Verlauf der letzten zwei, drei Jahre immer wieder gerne diverse Comics und Graphic Novels lese, habe ich den französischen Star-Autoren/-Zeichner Joann Sfar (
Die Katze des Rabbiners, Donjon) für mich entdeckt. Gemeinsam mit Zeichner Christophe Blain (Donjon) kreierte Sfar den Philosophen-Halbhund Sokrates, der die legendären Helden der Antike begleitet und deren Erlebnisse hintergründig analysiert und kommentiert. Nand 2 und 3 stehen noch aus, nachdem ich den ersten (mit Herakles) schon genial fand.

LXG_OmnibusAlan Moore & Kevin O’Neill: THE LEAGUE OF EXTRAORDINARY GENTLEMEN (1999-2003)
Der Brite Alan Moore gilt zurecht als einer der großen Comic-Erzähler. Mit
The League Of Extraordinary Gentleman, das 2003 eher schlecht verfilmt wurde, versammelte er viele Figuren aus der viktorianischen Phantastik in einem Abenteuer-Steampunk-Setting. Die perfekte Lektüre wenn man gerade auch die thematisch ähnliche Horrorserie Penny Dreadful schaut.


Ouzo-OrakelFrank Schulz: DAS OUZO-ORAKEL (Hagener Trilogie, Band III) (2006)
Die ersten beiden Bände von Frank Schulzens idiosynkratischer Romantrilogie habe ich bereits vor ein paar Jahren gelesen. Hauptfigur Bodo Morten ist nach einem psychischen Zusammenbruch und längerem Aufenthalt in einem Sanatorium nach Griechenland ausgewandert. Dort führt er ein asketisches Leben. Mal sehen, was in dieser turbulenten Geschichte noch passiert.

 


Das war meine Liste. Vielleicht geschehen 2016 auch noch Zeichen und Wunder, z.B. dass ein gewisser George R.R. Martin noch in diesem Jahr einen Roman namens The Winds Of Winter veröffentlichen wird. Dann würde dieses Buch natürlich auch auf die Liste kommen.

 

Im übrigen werde ich niemanden hierbie nominieren. Es darf jeder mitmachen, der von diesem literarischen Stöckchen noch nicht beworfen wurde.

Bilder © Verlage.


Liebster Award 2016/2

5. Februar 2016

Liebster Award 2016-2

Die eifrig-triviale Friedl von Grimm wirft schon wieder mit „Liebster Awards“ um sich und hat mich erneut erwischt, obwohl ich so klein, schmal und dadurch an sich leicht zu verfehlen bin.

Aus dem grenzenlosen Fundus der Blog-Stöckchen hat Mademoiselle von Grimm wieder elf neue Fragen, überwiegend zum Thema Film und Musik, auf ausgesuchte Blogger losgelassen. Ich beuge mich dieser „Nominierung“. Andere bewerfen werde ich aber nicht. Jeder, der will, darf gerne mitmachen.


Aber nun zu den Fragen und Antworten:

1 Da ja Domhnall Gleeson seit 2012 mir gehört, wer ist dein Lieblingsgleeson? Brian, Fergus oder Rory? Oder doch der gute alte Brendan?
Jack!

2 Wann und warum bist du das letzte Mal ausgerastet?
Ich raste NIEMALS aus!!! Verdammt nochmal!!!

3 Was für Musik hörst du, wenn du wütend bist?
Dead Can Dance: Cantara (Live, 1994) https://vimeo.com/38324066

4 Gibt es Filme, die du nur auf VHS schauen magst/kannst?
Die „alten“ Familienvideos, da sie bisher keiner auf BluRay veröffentlich hat! Zu dumm.

5 Salziges oder süßes Popcorn? Oder gemischt, wie ich es präferiere?
Immer süßes Popcorn. Am besten auf die dänisch-schwedische Art.

6 Welches Verhalten, was eigentlich nicht nett ist, hast du durchaus perfektioniert?
Keine Ahnung? Lautes Atmen?!

7 Glaubst du, es gibt Menschen, die der Magie der Beatles nicht erliegen? Wenn ja, wie können wir die Welt denn nur retten?
Ich glaube schon, dass es Menschen gibt, die der Magie der Beatles nicht erliegen. Aber die wichtigere Frage ist doch eher, warum erliegen so viele dem akustischen Terror von Helene Fischer & Co.?

8 Was ist der Sinn von Homeparties und wo trifft man dich dort meist an?
Wenn du das mit Homeparties meinst, was ich eben kurz mal recherchiert habe, dann ist deren Sinn doch der Verkauf, oder? Und auf solchen Parties tritt man mich niemals an.

9 Deine Top 5 für eine legendäre Karaokesession:
Dead Can Dance: Frontier
Dead Can Dance: The Trial
Dead Can Dance: The Host Of Seraphim


Dead Can Dance: Towards The Within
Dead Can Dance: Cantara (Live) – siehe Frage 3
Bei so einer genialen Songauswahl ist der Spaß vorprogrammiert, vor allem bei den Lyrics!

10 Gibt es Filme, die du durchaus als ein Teil von dir bezeichnen würdest?
Siehe die Antwort auf Frage 4.

11 Wann sehen wir uns (mal wieder)?
Keine Ahnung. Ich hätte nichts dagegen, wenn jemand mal ein Blogger-Treffen organisiert.


Liebster Award Nr. 4

13. Januar 2016

liebster-award

Der Blog-Stöckchen-Raum. Unendliche Weiten. Irgendwo in diesen unendlichen Weiten haben die Motion Picture Maniacs den kleinen mwj (respektive sein Blog) gefunden und ihm ein Stöckchen in Form des unerschöpflichen „Liebster Award“ zugeworfen.

Früher, als das Internet noch eine technische Spielerei in Informatikerkreisen war, gab es die Kettenbriefe. Heute gibt es die Blog-Stöckchen, die sich oft als „Liebster Award“ verkleiden, wie jener, den die beiden Mädels von Motion Picture Maniacs auf mich geworfen haben.

Das „perfide“ an diesen „Liebster Award“-Stöckchen: man „muss“ nicht nur Fragen beantworten, sondern auch selbst welche entwerfen und jemanden bewerfen. Dann wollen wir mal…

  1. Bist du in deinem Umfeld als Filmfan/Filmspezialist bekannt?
    Oh ja.
  2. Welchem Star in welchem Film wünschst du dieses Jahr einen Oscar – egal ob er schon einen Oscar hat oder nicht?
    Ich hätte Michael Keaton letztes Jahr einen gewünscht, aber weil er in Birdman keine historische Persönlichkeit „nachgespielt“ hat, sondern eine erfundene Figur zum Leben erweckt hat, wurde es nichts.
  3. Welchen Film hast du in deiner Kindheit (sagen wir mal bis 10 Jahre) am liebsten gesehen?
    Arielle, die Meerjungfrau.
  4. Gibt es Filmfiguren, die du als Vorbild für dich siehst (welche)?
    Vincent alias Jerome aus Gattaca fällt mir jetzt auf Anhieb nur ein. Oder natürlich das Killerkaninchen aus Die Ritter der Kokusnuss.
  5. Welchen Film, den gefühlt alle lieben, findest du überbewertet?
    In letzter Zeit die meisten endlos gehypten Block-/Blöd-Buster, besonders aber Filme wie die Spider-Man-Trilogie von Sam Raimi, Avatar, die Indiana Jones-Filmreihe und zuletzt der unsäglich langweilige Avengers: Age Of Ultron. Generell die Filme des „Marvel Cinematic Universe“, in denen Captain America und Thor die Hauptrollen spielen.
  6. Welcher grandiose Film bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit?
    Eigentlich fast alle kleinen Filme, die nicht das dicke Marketing-Budgets eines Mega-Bödbusters habe, der durch die Mechanismen des Internets eh bis zur Verblödung gehypt wird. Z.B. das estnische Stop-Motion-Musical Lisa Limone & Maroc Orange: A Rapid Love Story, welches hierzulande nur auf Festivals lief und bisher nicht einmal eine internationale Heimkino-Veröffentlichung erlebt hat.
  7. Welchen Horrorfilm würdest du niemals alleine gucken?
    Ich kann im Grunde keine Horrorfilme schauen, zumindest keine richtig harten und wenn, dann bestimmt nicht allein.
  8. Mit welchem bereits verstorbenen Schauspieler/-in würdest du dich gerne mal unterhalten?
    Peter Ustinov und natürlich David Bowie.
  9. Gibt es eine Buchverfilmung, die du so richtig misslungen findest (welche)?
    Naja, immer noch ungeschlagen, auch generell als misslungenste Film-Gurke: Beowulf, die „Verfilmung“ des altenglischen Heldenepos.
  10. Was hältst du von 3D-Kino?
    Wenn ein Film in 3D gedreht ist und entsprechende Tiefenschärfe und Pop-Out-Effekte bietet, dann macht es Sinn. Aber nicht, wenn man einen teuren Blödbuster zum Zwecke der Ticketpreiserhöhung in 3D konvertiert, auch um von der völligen Eindimensionalität der Story und der Figuren abzulenken.
  11. Kaufst du Film Merchandising (nicht gemeint sind DVDs/BluRays)?
    Sehr selten. Bestenfalls den Soundtrack auf CD oder vielleicht „Sekundarliteratur“. Eventuell auch, sofern vorhanden, die literarische Vorlage zum Film.

 

Hier noch kurz die Regeln:

  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Füge eines der Liebster-Blog-Award Buttons in deinen Post ein. – optional
  • Beantworte die dir gestellten Fragen.
  • Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast.

Folgende Fragen bitte ich euch zu beantworten:

  1. Wie viele Stunden schläfst du durchschnittlich pro Nacht?
  2. Was machst du, wenn du unter Zeitdruck kreativ sein musst (z.B. für ein Review), aber du gerade blockiert bist?
  3. Was war dein erster Kinobesuch?
  4. Was hältst du vom Frauenbild in den Filmen des „Marvel Cinematic Universe“?
  5. Was machst du mit Medien (DVDs, Blu-Rays, Bücher, CDs usw.), die du „loswerden“ willst?
  6. Welche aktuell laufende Serie verdient deiner Ansicht nach mehr Beachtung?
  7. Welches Lied soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?
  8. Auf welche neue Serie bzw. Serienstaffel 2016 freust du dich besonders.
  9. Welches Musikvideo ist für dich das Beste aller Zeiten?
  10. Welcher aktuelle mediale oder technische Trend interessiert dich nicht oder kaum?
  11. Mit wem würdest du gerne im Stile der Arte-Reihe Durch die Nacht mit… einen Abend verbringen?

 

Und hier meine Nominierten:

Ich bin sehr interessiert an euren Antworten auf meine Fragen und würde mich sehr über eure Teilnahme freuen!

 

Singende Lehrerin
Tonight Is Gonna Be A Large One

Ansonsten darf jeder mitmachen, der das hier liest und bisher noch nicht beworfen wurde.

Blogparade: Top 10 der Transgender-Charaktere

15. August 2015

Nachdem durch die mannigfaltige Filmblogosphäre immer wieder neue Blogparaden (vor allem durch die Singende Lehrerin) kursieren, werfe ich hiermit mein erstes Stöckchen zu einem besonderen Thema aus Kino und Fernsehen, nämlich Transgender-Charaktere.

Ich persönlich fand es immer interessant, wenn Männer sich als Frauen verkleiden und umgekehrt. Durch Serien wie Sense8, Penny Dreadful und Transparent ist das Thema Transgender aktueller denn je. Meine Top 10 der Transgender-Charaktere beinhalten verschiedene Varianten, je fünf davon aus Kino und TV. Geordnet sind die einzelnen Personen nach dem Erscheinungsjahr des Films bzw. der Serie(nstaffel).

TV

Vera ReynoldsVera Reynolds (Peter Capaldi), Heißer Verdacht 3 (1993)
Die dritte „Staffel“ der realistischen Krimiserie spielt im Strichermilieu, in welchem sich auch die Nachtclubsängerin „Vera“ Reynolds tummelt, gespielt von niemand geringerem als Peter Capaldi, dem aktuellen Darsteller des Doctor Who.


DaanDa’an
(Leni Parker), Mission: Erde (1997-2002)
Die Science-Fiction-Serie aus dem Nachlass von Gene Roddenberry spielt in einer nahen Zukunft in welchem androgyne Aliens, die Taelons, auf der Erde landen. Ihr Anführer ist Da’an, verkörpert von der kanadischen Schauspielerin Leni Parker. Alle Taelons in der Serie wurden von Frauen gespielt.

TonyTony (Tatiana Maslany), Orphan Black (2014)
In der gelungenen Klon-Show gibt es nicht nur eine ganze Menge weiblicher Klone, die alle gleich aussehen, sondern auch einen Transgender-Klon. Tony, eigentlich als Frau geboren, steht an der Schwelle zur Männlichkeit, ist also ein Trans-Mann.

Angelique

Angelique (Jonny Beauchamp), Penny Dreadful (2015)
Zu den illustren Nebenfiguren in der zweiten Staffel von John Logans genialer Horror-Pastiche gehört auch die geheimnisvolle Prostituierte Angelique, die in Wirklichkeit ein Mann ist. Das macht Lebemann Dorian Gray allerdings gar nichts aus, er steht schließlich auf beide Geschlechter.

 

NomiNomi (Jamie Clayton), Sense8 (2015)
Die bildgewaltig inszenierte Netflix-Serie von den Wachowski-Geschwister sowie Babylon 5-Schöpfer J. Michael Stracynski dreht sich um acht Menschen, die über den Erdball zerstreut sind und plötzlich mental und emotional verbunden werden. Zu diesem heterogenen Oktett gehört Nomi, eine Trans-Frau und Hacktivistin aus San Francisco. Auch Nomis Darstellerin Jamie Clayton war früher selbst ein Mann und hat wie Lana (ehemals Larry) Wachowski eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen.

 

KINO

Brians MutterBrians Mutter (Terry Jones), Das Leben des Brian (1979)
Zum Standardrepertoire der ausschließlich aus Männern bestehenden britischen Comedytruppe Monty Python gehörte es natürlich, in Frauenrollen zu schlüpfen. Terry Jones als resolute Mutter („Er ist nicht der Messias!“) des Titelhelden in der Bibelfilm-Satire Das Leben des Brian ist sicherlich die Spitze des Eisberges.

OrlandoOrlando (Tilda Swinton), Orlando (1992)
Vielleicht die „Mutter“ aller Transgender-Rollen. Nach dem Roman von Virginia Woolf spielte die junge Tilda Swinton Orlando, einen männlichen Günstling am Hofe von Königin Elisabeth I. Nach einigen Jahrhunderten als Mann wird Orlando über Nacht zur Frau. Dieser Film, den ich als Teenager im Fernsehen gesehen habe, ist natürlich die Ursache meiner Faszination für die allseits geniale Tilda Swinton.

DoubtfireMrs. Doubtfire (Robin Williams), Mrs. Doubtfire (1993)
Auch wenn seine lustigen Rollen der letzten Jahre kaum noch lustig waren, so hatte der 2014 viel zu früh verstorbene Robin Williams einige richtig denkwürdige Rollen gespielt. Wie die des geschiedenen Schauspielers, der sich als Haushälterin verkleidet, um bei seinen Kindern zu sein.

AudreyAudrey (David Wenham), Moulin Rouge (2001)
Zugegebenermaßen handelt es sich hier nur um eine kleine Rolle, aber David Wenham (u.a. Faramir aus Herr der Ringe) ist als Travestie-Bohemian-Autor, der beleidigt von Dannen zieht, einfach herrlich komisch.

EmmaEmma (Cillian Murphy), Peacock (2010)
Nach dem Tod seiner grausamen Mutter kompensiert der traumatisierte junge Mann John ihren Verlust durch die Erschaffung einer zweiten Persönlichkeit: Als Emma lebt er einen Teil des Tages als seine eigene Ehefrau, die ihm den Haushalt führt. Cillian Murphy spielt diese weibliche Rolle so authentisch, dass man zwischendurch vergisst, dass Emma gar keine Frau ist.

Jetzt seid ihr dran! Schreibt einen Blogeintrag über eure persönlichen Top 10 Transgender-Charaktere aus Film und Fernsehen und verlinkt anschließend euren Beitrag in den Kommentaren. Die Blogparade läuft bis 30.09.2015. Anschließend werde ich im Oktober die Auswertung machen.

Es darf jeder Blogger, der diesen Eintrag liest, mitmachen. Besonders interessieren würde mich aber die Favoriten von:

der Singenden Lehrerin
Bullion
von Tonight Is Gonna Be A Large One
Wortman
Schrotty von Filmschrott
Pieces Of Emotion

Frühere Blogparaden

Die 10 besten starken Frauenfiguren
Die 10 besten Vorspanne von Serien
Top 10-Filmzitate

Top 10-Serienzitate


Blogparade: Top 10 Filmzitate

5. September 2014

filmzitate_cloud

Bei den ganzen Blogparaden, die sich zur Zeit hier stapeln, kommt man ja fast nicht mehr hinterher. Über Umwege ist die Umfrage nach den Top 10 der Filmzitate zu mir gekommen, die ich freilich nicht unbeantwortet lassen kann.

Lange habe ich gebraucht, um diese Blogparade fertig zu kriegen. Das lag daran, weil ich ausgiebig über die Auswahl gegrübelt habe, die meine Top 10 bilden. Die zehn, die ich schließlich ausgewählt habe, sind ganz bewusst in Deutsch oder Englisch zitiert. Bei den genannten Filmen gibt es weitere Zitate, die eigentlich ebenfalls in die Liste gehören. Aber man muss sich ja irgendwie entscheiden. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Erscheinungsjahr des jeweiligen Films.

 

Mord im Orientexpress (1974)
„Is it about sex?“ – „No, it’s about 10:30…“ (Foscarelli und Beddoes)

Eine Leiche zum Dessert (1976)
„Hast du Mann gesehen?“ – „Nein.“ – „Ich auch nicht.“ (Mr. Wang und sein Sohn)

Leben des Brian (1979)
„Jeder nur ein Kreuz.“

Spaceballs (1987)
„Spaceballs das T-Shirt, Spaceballs das Buch zum Ausmalen, Spaceballs das Lunchpaket, Spaceballs die Müsliflocken, Spaceballs der Flammenwerfer!“ (Yogurt)

Die Addams Family in verrückter Tradition (1993)
Es ist düster. Es ist deprimierend. Es ist trostlos. Es ist ein Traum!“ (Morticia Adams)

Being John Malkovich (1999)
Malkovich, Malkovich, Malkovich… (John Malkovich)

Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)
„You cannot PASS!“ (Gandalf)

Moulin Rouge (2001)
„It’s her, the sparkwing diamond!“ (Toulouse-Lautrec)

Vorne ist verdammt weit weg (2007)
„Du siehst gar nicht mal so schlecht aus, wenn’s dunkel ist.“ (Chantal)

Watchmen (2009)
„None of you seem to understand. I’m not locked in here with you. You’re locked in here with ME!
(Rorschach).

Weil die meisten meiner Buddies aus der Blogosphäre sicher schon längst mitgemacht haben, werde ich dieses Stöckchen niemandem zuwerfen. Ansonsten darf jeder gern mitmachen und anschließend seinen Beitrag in den Kommentaren verlinken.


5 Bücher für 2014 (Stöckchen)

20. Mai 2014

 

Spät ist die Stunde, in welcher ich das neueste Stöckchen bearbeite. Sowohl Hemator als auch Tonight Is Gonna Be A Large One fragen nach meinen fünf Buchvorsätzen für das Jahr 2014.

Eigentlich könnte der Beitrag auch „500 Bücher für 2014“ lauten, denn so viele Bücher liegen schätzungsweise noch ungelesen herum.

Chris Claremont & John Byrne: X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT

In wenigen Tagen läuft der neueste X-Men-Kinofilm Zukunft ist Vergangenheit in den deutschen Kinos an. Der Film basiert lose auf der gleichnamigen Comicstory aus dem Jahre 1981 (genau wie ich!), die 33 Jahre später endlich auch auf Deutsch erschienen ist. Obwohl erst seit Montag offiziell erschienen, hab ich mir das Büchlein schon am Freitag im Comicbuchladen mitgenommen und angefangen zu lesen.

Mortimer J. Adler & Charles van Doren: WIE MAN EIN BUCH LIEST

Dieses elementare Sekundärwerk hat sogar schon 40 Jahre auf dem Buckel. Eigentlich sollte ich damit endlich mal anfangan, denn vermutlich habe ich die letzten gut 25 Jahre einfach immer falsch gelesen!

David Mitchell: CLOUD ATLAS

Seit über einem Jahr (mit Unterbrechungen) kämpfe ich mich durch dieses weltenumfassende Epos, das ja bekanntlich auch schon als Kinofilm existiert. Warum ich so lange brauche? Ich lese den Roman im Original und es ist wirklich nicht leicht. Zwischenzeitlich brauche ich immer wieder eine Pause und lese daher etwas anderes.

Felix Dahn: EIN KAMPF UM ROM

Ähnlich wie bei Cloud Atlas habe ich die Lektüre dies nicht minder schweren Stoffes immer wieder unterbrochen und daher noch nicht einmal die Hälfte der gut 750 Seiten geschafft.

Alan Moore: WRITING FOR COMICS

Wie man Stories zu Comics schreibt, wollte ich schon länger wissen. Wer könnte das besser erklären als Altmeister Alan Moore (Watchmen, V wie Vendetta, League Of Extraordinary Gentlemen). Illustriert wurde das Heft von Juan Jose Ryp.

Eigentlich sollte man so ein Stöcken ja munter weiter werfen, doch die betreffenden Kandidaten wurden schon beworfen. Wer das hier liest und mitmachen will, nur zu! Am besten den eigenen Beitrag hier in den Kommentaren posten.

So, ich geh jetzt ein bisschen lesen…


Neue Filmkritik

braucht das Land

Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Der FilmBlogCast

Drei Filmfreunde und -Blogger sprechen über ihr liebstes Hobby - und lassen nebenbei auch noch die Tonaufnahme laufen.

Klappe!

Das Filmmagazin

Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken

Ich heiße euch herzlich auf meinem Blog willkommen.

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten

Freizeitparks, Kirmes & Co

Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

What's Best in Life?

Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

Hurzfilm

Ist das Filmkunst oder kann das weg?

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

neuesvomschreibtisch

You're gonna be fine.

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

The Televisioner

Ein subjektives Blog über Serien, Filme und anderen Popkultur-Kram

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Xanders Blog

Ein Blog über Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.