Mein Fernsehjahr 2018

22. Januar 2019

Sowohl für Filme als auch Musik ist der jeweilige Rückblick auf 2018 unter Dach und Fach. Jetzt folgt noch die statistische Auswertung des Fernsehjahres.



2018 sichtete ich 21 aktuelle Serien(-Staffeln) sowie zwei Fernsehfilme, zwei Serienspecials, eine einzelne Folge und zwei „anteilige“ Staffeln. Interessant dürfte auch die Verteilung auf die unterschiedlichen Empfangswege sein. Von 27 Produktionen (2017: 21) stammen 14 von Streaminganbietern (12 von Netflix, 2 von Amazon), also knapp 52 Prozent. 10 Shows oder TV-Filme verfolgte ich per Free-TV-Premiere und/oder über die Mediathek des jeweiligen Senders (37 Prozent). Drei Serien wurden über Bezahlsender angesehen (11 Prozent). Obwohl 20 von 27 Sendungen (also knapp dreiviertel) 7, 8 oder 9 Punkte erhielten, war das TV-Jahr 2018 mit einer Durchschnittsbewertung von 6,78 von 10 etwas schwächer als 2017 (6,90/10).

Schon bald gibt es nach den „mwj Film Awards 2018“ auch die „mwj Television Awards 2018“.

Hier nun alle Werke im Überblick, absteigend sortiert nach Bewertung und dann alphabetisch.
(alle vorhandenen Reviews sind verlinkt)

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
The End of the F***king World
Legion – Staffel 2
Love – Staffel 3

8 Punkte
Bad Banks
Deutschland 86
Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 2
The Frankenstein Chronicles – Staffel 2
Der große Rudolph (TV-Film)
Marcella – Staffel 2
Star Trek: Discovery – Folgen 10 bis 15

7 Punkte
Babylon Berlin – Staffel 1 und 2
Disenchantement – Staffel 1
Into The Badlands – Staffel 3, Teil 1
The Orville – Staffel 1
She-Ra und die Rebellenprinzessinnen – Staffel 1
Tanken – Mehr als Super – Folge 1
Tatort: Ich töte niemand (TV-Film)
Troja: Untergang einer Stadt
Young Sheldon – Staffel 1

6 Punkte
Watership Down – Unten am Fluss (2018)

5 Punkte
Akte X – Staffel 11
The Big Bang Theory – Staffel 11
The Gifted – Folgen 1 bis 6
Sense8: Amor Vincit Omnia

4 Punkte
Chilling Adventures of Sabrina – Staffel 1
Chilling Adventures of Sabrina – Ein Weihnachtstraum (Special)

3 Punkte
Parfum

1 Punkt/2 Punkte
Fehlanzeige

Auf der Strecke geblieben

Bei folgenden aktuellen Serien aus 2018 habe ich die Sichtung bisher leider nicht geschafft:

The Affair – Staffel 4
The Alienist: Die Einkreisung – Staffel 1
Altered Carbon – Staffel 1
Bodyguard – Staffel 1
Counterpart – Staffel 1
Maniac – Staffel 1
Philip K. Dick’s Electric Dreams
The Romanoffs (Miniserie)
Spuk in Hill House – Staffel 1
The Terror

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Mein Kinojahr 2018

6. Januar 2019

Bevor das noch ganz frische Kinojahr 2019 in die Gänge kommt, gibt es meinen cineastischen Rückblick auf 2018, inklusive der obligatorischen Statistik…



2018 sah ich 24 aktuelle Filme (genau wie 2017), davon 17 ganz regulär im Kino. 5 Beiträge liefen „nur“ auf Festivals, einer davon ist ein Kurzfilm. Zwei weitere Streifen kamen nicht in die deutschen Kinos und erschienen lediglich auf DVD/BluRay. Die durchschnittliche Bewertung 2018 liegt bei 7,29 von 10 Punkten, das ist eine massive Steigerung zum Vorjahr (6,75/10). Das mag an meiner bewussten Entscheidung zu ungunsten vieler Blockbuster liegen. Interessanterweise ist kein Netflix-Film vertreten. 23 von 24 Filmen (95,84 Prozent!) haben sechs Punkte oder mehr erhalten. Lediglich ein Machwerk war richtig schlecht, was aber zu erwarten war (zwei Worte: The Asylum). Künftig muss ich also einfach nur den offensichtlichen Schund weglassen. 😉

Bald gibt es den Rückblick auf das Fernsehjahr 2018 sowie die „mwj Film Awards 2018“ und die „mwj Television Awards 2018“.

Hier nun alle Werke im Überblick, absteigend sortiert nach Bewertung und dann alphabetisch.
(alle vorhandenen Filmkritiken sind verlinkt)

STATISTIK

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
An Evening with Beverly Luff Linn (Fantasy Filmfest 2018)
Dave Made A Maze (Internationales Filmwochenende Würzburg 2018)
Lady Bird

8 Punkte
Cinderella the Cat
Fragment 1890 (Kurzfilm, Internationales Filmwochenende Würzburg 2018)
Ingrid Goes West
Isle of Dogs – Ataris Reise
Life Guidance (Internationales Filmwochenende Würzburg 2018)
Lucky
Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
The Man who killed Don Quixote
Perfect Silence (Internationales Filmwochenende Würzburg 2018)

7 Punkte
Avengers: Infinity War
Black Panther
Bohemian Rhapsody
Early Man
Halaleluja – Iren sind menschlich!
Das krumme Haus
Mandy
Mary Shelley
The Shape of Water

6 Punkte
Ant-Man and the Wasp
Peter Hase

2/3/4/5 Punkte
Fehlanzeige

1 Punkt
Troja 2 – Die Odyssee

Auf der Strecke geblieben

Bei folgenden aktuellen Filmen aus 2018 habe ich aus diversen Gründen (fehlende Zeit, fehlende Vorführung in meiner Gegend) die Sichtung leider nicht geschafft:


Ava
Auslöschung (Netflix)
The Breadwinner (Netflix)
Cam (Netflix)
The Cleaners
Downsizing
Endless Poetry
Euphoria
The Florida Project
Free Lunch Society: Komm Komm Grundeinkommen
The Happytime Murders
Mute (Netflix)
Nico, 1988
On the Beach at Night Alone
Outlaw King (Netflix)
Reise nach Jerusalem
Roma (Netflix)
Rememory
Suspiria
Zwei im falschen Film


Mein Fernsehjahr 2017

1. Januar 2018

Seit knapp einem Tag ist 2017 Geschichte. Als Kind des zweiköpfigen Monats blicke ich mit einem Haupt zurück auf aktuelle Serienstaffeln…

Und der Rückblick-Overkill geht unaufhaltsam weiter (siehe auch Mein Kinojahr 2017). Fernsehen (als Überbegriff für Free-TV, Bezahlsender und Streaminganbieter) hatte 2017 auch so Einiges zu bieten. Aus erzählerischer Hinsicht sind die Produkte für den „kleinen“ Schirm ohnehin schon seit ein paar Jahren interessanter. Nach 23 Serienstaffeln (inklusive Miniserien und TV-Filme) in 2016 waren es 2017 „nur“ 21. Diesem vermeintlichen Rückgang widerspricht allerdings die Anzahl der gesichteten Episoden (2016: 183 Folgen; 2017: 186 Folgen). Die Seasons von 2017 hatten durchschnittlich knapp eine Episode mehr als die von 2016 (2016: 7,95 Ep./St.; 2017: 8,86 Ep./St.). Bei der Durchschnittsbewertung lässt sich der leicht positive Trend ebenso erkennen: 6,90 von 10 Punkten im Vergleich zu 6,61 im Jahr zuvor.

Zum ersten Mal seitdem ich meinen Konsum aktueller Serien statistisch erfasse, gab es 2017 die selten vergebene und daher exklusive Höchstwertung 10 Punkte. Allerdings hat es sich diese in allen Belangen überaus geniale Serie absolut verdient. Selten war ich so (wie es die Singende Lehrerin ausdrückt) „hooked“. Neben starken Neustarts war 2017 auch das Jahr der zweiten Staffeln (fünf). Leider habe ich es nicht mehr geschafft, die im Dezember veröffentlichte, zweite Season von The Crown zu rezensieren. Dieses Versäumnis wird allerdings bald nachgeholt.

Hier nun die Serien des vergangen Jahres im Überblick, absteigend (und innerhalb einer Punktzahl alphabetisch nach Titel) sortiert. Die vorhandenen Kritiken sind wie üblich verlinkt:

STATISTIK

10 Punkte
Legion – Staffel 1

9 Punkte
American Gods – Staffel 1
The Crown – Staffel 2

8 Punkte
Dark – Staffel 1
Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 1
The Fall: Tod in Belfast – Staffel 3
Game Of Thrones – Staffel 7
Love – Staffel 2
Orphan Black – Staffel 5
Star Trek: Discovery – Folgen 1 bis 9

7 Punkte
The Affair – Staffel 3
Into The Badlands – Staffel 2
Sense8 – Staffel 2

6 Punkte
The Big Bang Theory – Staffel 10
Miss Fishers mysteriöse Mordfälle – Staffel 3
Will

5 Punkte
Angie Tribeca – Staffel 3
Sherlock – Staffel 4
Tatort: Am Ende geht man nackt

4 Punkte
Fehlanzeige

3 Punkte
Lobbyistin
The Shannara Chronicles – Staffel 2

2 Punkte/1 Punkt
Fehlanzeige

 

Still to come:
The MWJ Film & Television Awards 2017!


Mein Kinojahr 2017

30. Dezember 2017

Nachdem sich in anderen Blogs schon die Jahresrückblicke stapeln, will ich zumindest mit dem fürs Kino 2017 nicht länger warten…

2017 sah ich 21 aktuelle Filme im Kino (einen weniger als 2016). Dazu kam ein Film von Netflix (iBoy) und zwei Heimkinopremieren ohne vorige Kinoauswertung (Lazer Team, Star Raiders: Die Abenteuer von Saber Raine). Alles zusammengerechnet sind es 24 Filme mit einer Durchschnittswertung von 6,75 von 10 Punkten. Rechne ich nur die „reinen“ Kinofilme (ohne Streaming und Heimkino) so ergibt sich ein Mittelwert von 7,19/10. Das wären 0,10 mehr als im Vorjahr. Aus meiner Sicht alles andere als ein schlechtes Ergebnis, schließlich haben 16 von 24 Filmen 7, 8 oder 9 Punkte erhalten. Dass der ein oder andere Streifen mäßig sein würde, war vermutlich abzusehen.

Zur Vervollständigung gibt es bald die „mwj Film & Television Awards 2017“ mit meinen persönlich handverlesenen Favoriten aus Kino und TV. Und natürlich folgt noch die Rückschau auf das Fernsehjahr.

Hier nun alle Werke im Überblick, absteigend sortiert nach Bewertung und dann nach deutschem Starttermin.

(alle Filmkritiken sind verlinkt)

STATISTIK

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
Die Rote Schildkröte
Blade Runner 2049
Die Vierhändige

8 Punkte
Die Taschendiebin
L’Étoile du jour
(43. Internationales Filmwochenende Würzburg)
Solange et les vivants (43. Internationales Filmwochenende Würzburg)
Cosmodrama (43. Internationales Filmwochenende Würzburg)
Logan
Dunkirk
The Party
Lady Macbeth

7 Punkte
Split
Guardians Of The Galaxy Vol. 2
Einsamkeit und Sex und Mitleid
Bullyparade – Der Film
Thor: Tag der Entscheidung

6 Punkte
Song To Song
Star Wars: Die letzten Jedi
Loving Vincent

5 Punkte
iBoy

4 Punkte
Mord im Orientexpress (2017)

3 Punkte
Lazer Team
King Arthur: Legend Of The Sword
Star Raiders: Die Abenteuer des Saber Raine

2 Punkte / 1 Punkt
Fehlanzeige


Mein Kinojahr 2015

28. Dezember 2015

Nur noch wenige Tage und auch 2015 ist Geschichte. Zeit zurück zu blicken, auf ein buntes und spannendes Kinojahr, mit vielen positiven Überraschungen.

Beginnen wir auch dieses Mal mit den nackten Zahlen. Genau wie 2014 schaffte ich es 2015 auf 16 Kinobesuche. Die Durchschnittswertung steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr (6,88) leicht auf 6,94 von 10 Punkten. Von 10 möglichen Bewertungen vergab ich nur sechs. Sowohl die Höchwertung als auch die beiden niedrigsten Punktzahlen entfielen, gleichsam wie 4/10.

Birdman_Poster2015 gab es unter meist gelungenen Filmen auch zwei herausragende Werke. Die Starkult-Satire Birdman gewann vier Oscars (als bester Film sowie für Regie, Original-Drehbuch und Kamera aber nicht für Hauptdarsteller Michael Keaton) und ist auch einer meiner persönlichen Favoriten des Jahres. Man könnte argumentieren, dass sich Ex-Batman Michael Keaton hier selbst spielt: einen ehemaligen Superheld-Darsteller, der vor seinem Ruhestand mit einer ambitionierten Theateraufführung sein Comeback feiern will. Als wären die ätzenden Seitenhiebe auf Starkult, Hollywood-Mechanismen und kulturellen Genozid nicht schon genug für einen furiosen Streifen, so wurde hier zusätzlich in langen Takes und Plansequenzen gedreht, die den Eindruck entstehen lassen, es gäbe keinen einzigen Schnitt im Film. Alls das zusammen ergibt den besten Superhelden-Film seit The Dark Knight (2008) und Watchmen (2009). Und Michael Keaton, dem der fällige Goldjunge leider verwehrt blieb, hat sich den Preis als bester Darsteller mehr als verdient.

Lisa Limone and Maroc Orange_PosterEbenfalls mit einer besonderen Machart konnte mich mein zweiter Top-Film des Jahres verblüffen. Auf dem 41. Internationalen Filmwochenende in Würzburg kam ich in den Genuss des Stop-Motion-Animationsfilms Lisa Limone & Maroc Orange: A Rapid Love Story, für sich allein schon eine Aneinanderreihung von Kuriositäten. Ein Trickfilm aus Estland, mit Früchten als handelnden Personen und das Ganze dann noch als Musical in Französisch, Italienisch und Englisch! Einer aktuelleren Thematik hätte sich der Film von Regisseur Mait Laas auch nicht bedienen können. Es geht um den gerade in Europa angekommenen Bootsflüchtling Maroc Orange, der vom Regen in die Traufe kommt und doch die Liebe in Person der einsamen Fabrikantentochter Lisa Limone findet. Leider gibt es diesen 72minütigen „Fruitcore-Smoothie“ bisher nicht fürs Heimkino. Hoffentlich ändert sich das bald.

Einen ebenfalls einmaligen Film lieferte Regisseurin Ana Lily Amirpour mit ihrem Spielfilm-Debüt A Girl Walks Home Alone At Night, nichts anderes als der erste iranische Vampir-Western (der allerdings in den USA gedreht wurde). Das titelgebende Vampirmädchen zieht durch die nächtlichen Straßen einer verlassenen Stadt, trifft auf die Gesetzlosen, Armen und Verlassenen, verliebt sich in einen Möchtegernrebellen. Als Hauptfigur gibt Sheila Vand (Argo) eine starke Performance mit harmlosem Aussehen (bekleidet mit einem Tschador), aber gefährlicher Aura. Dafür erhält sie den mwj-Preis als beste Filmdarstellerin 2015.

A Girl Walks Home Alone At Night glänzt aber auch durch seinen genialen Soundtrack, der nicht von ungefähr an Musik von Ennio Morricone erinnert, denn schließlich waren hier seine Epigonen von „Federale“ am Werk. Dazu gibt es iranische Versionen von bekannten westlichen Musikgenres. Dafür gibt es den diesjährigen Spezialpreis in der Kategorie Filmmusik/Soundtrack, den sich der Vampir-Western aber mit dem Komponisten von Lisa Limone & Maroc Orange, Ülo Krigul, teilt.


Und hier die Übersicht meines Kinojahres 2015 (Kritiken sind verlinkt)

STATISTIK

9 Punkte
Birdman
Lisa Limone & Maroc Orange: A Rapid Love Story

A Girl Walks Home Alone_Poster8 Punkte
A Girl Walks Home Alone At Night
Die Königin der Wüste
Der Marsianer
Das brandneue Testament
Mr. Holmes

Koenigin der Wueste_Poster7 Punkte
Lost River
Ant-Man
Das Märchen der Märchen
James Bond: Spectre

6 Punkte
Der Marsianer_Poster
Die Frau in Gold
Macbeth (2015)

5 Punkte
Terminator Genisys
Star Wars: Das Erwachen der Macht

3 Punkte
Das brandneue Testament_Poster Avengers: Age Of Ultron

PREISTRÄGER

Bester Film
Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
Lisa Limone & Maroc Orange: A Rapid Love Story

Mr. Holmes_PosterBeste Darstellerin
Sheila Vand, A Girl Walks Home Alone At Night

Bester Darsteller
Michael Keaton, Birdman

Beste Filmmusik/bester Soundtrack
A Girl Walks Home Alone At Night
Lisa Limone & Maroc Orange: A Rapid Love Story

Die Rückblicke der letzten beiden Jahre:

Mein Kinojahr 2014
Mein Kinojahr 2013

Die Bilder sind Eigentum des jeweiligen Filmverleihs


Mein Kinojahr 2014

6. Januar 2015

Die mediale Nachbereitung des just vergangenen Jahres ist noch in vollem Gange. Beginnen möchte ich heute mit meiner Leinwandbilanz 2014.

2014 habe ich 16 Filme im Kino gesehen, ein leichter Rückgang zum Vorjahr (18). Bei den Bewertungen gab es weder die Höchstwertung noch die vier untersten Noten. Schlechte oder recht mäßige Filme konnte ich also vermeiden, daher gibt es auch keinen Filmflop des Jahres. Die Durchschnittswertung liegt bei 6,88 von 10 Punkten, also über dem Schnitt der letzten beiden Jahre (6,5/10). Ein paar Filme (vor allem kleinere Produktionen) mussten leider auf der Strecke bleiben. Die Nachlese per Heimkino ist allerdings nicht auszuschließen.

Boyhood_PosterAn dieser Stelle vergebe ich alljährlich meine eigene Trophäe (den „mwj-Filmpreis“) für den besten Film/die besten Filme sowie meine Favoriten unter den Darstellern. Auch wenn 2014 das Jahr der „Doppelgänger“-Streifen war (X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, Enemy, Muppets Most Wanted) so gibt es nur einen Top-Film des Jahres: Boyhood.

Das neueste Werk von Regisseur und Drehbuchautor Richard Linklater (dessen vorheriger Film Before Midnight unter meinen Top 3 von 2013 landete) erzählt auf magische Weise das Heranwachsen eines Jungen (gespielt von Eilar Coltrane) von der Grundschule zur Volljährigkeit. Dazu wurde über einem Zeitraum von 12 Jahren jedes Jahr drei bis vier Tage gedreht. Ab 22. Januar 2015 gibt es in einigen deutschen Kinos eine Wiederaufführung des einmaligen 12-Jahre-Projekts.

2014 war eindeutig ein sehr gutes Jahr für die schwedisch-französische Schauspielerin Eva Green. In der ersten Staffel der Horror-Serie Penny Dreadful brillierte sie als besessene Vanessa Ives. Auf der Leinwand war sie in beiden Fortsetzungen der Comic-Verfilmungen von Frank Miller (300: Rise Of An Empire, Sin City: A Dame To Kill For) zu sehen. Für letztere Rolle, als titelgebende Femme fatale im Sin City-Sequel, erhält Mademoiselle Green nun den mwj-Preis als beste Filmdarstellerin 2014. Es scheint als hätte Frank Miller ihr den Part auf den oft unverhüllten Leib geschrieben/gezeichnet.

Doch wer war für mich der männliche Darsteller des Jahres? Dazu kommen wir nun zu dem einzigen Film in meiner Liste, der (noch?) keinen deutschen Kinostart erhielt: What Richard Did. Das irische Jugenddrama über die folgenschwere Tat des 19jährigen Titelcharakters sah ich auf dem Internationalen Filmwochenende in Würzburg. Der Film von Regisseur Lenny Abrahamson überzeugte vor allem durch seine Authentizität. Besonders lebensecht wirkten auch die weitgehend unbekannten Schauspieler, allen voran Hauptdarsteller Jack Reynor, der sich durch sein starkes Spiel den mwj-Award als bester männlicher Darsteller redlich verdient hat. Vielleicht findet What Richard Did noch den Weg auf die hiesigen Leinwände oder wenigstens in die DVD-Regale.

Und hier die Übersicht meines Kinojahres 2014 (Kritiken sind verlinkt)

STATISTIK

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
Boyhood

What Richard Did_Poster8 Punkte
What Richard Did
Und Aektschn
Stromberg – Der Film
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
Interstellar
The Zero Theorem

7 Punkte
Enemy
Viel Lärm um Nichts

6 Punkte
Muppets Most Wanted
Guardians Of The Galaxy
Sin City: A Dame To Kill For
Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere

5 Punkte
The Return Of The First Avenger
Drachenzähmen leicht gemacht 2
Dracula Untold

4,3,2 oder 1 Punkt
Fehlanzeige

PREISTRÄGER

Bester Film
Boyhood

Beste Darstellerin
Eva Green, Sin City: A Dame To Kill For

Bester Darsteller
Jack Reynor, What Richard Did

Bilder (C) Filmverleihe.


Mein Kinojahr 2013

8. Januar 2014

2013 ist gelaufen. Zeit für mein jährliches Resümee. Was waren die Tops und Flops meines persönlichen Kinojahres?

In den letzten Jahren habe ich meine Jahresbilanz aufgeteilt in „Kino und TV“ sowie eine Kinofilmstatistik. Zur Vereinfachung werde ich für 2013 eine strikte Trennung bezüglich Kino und Fernsehen machen. Beginnen werde ich, wie der Titel deutlich verrät, mit dem Leinwandgeschehen.

Berberrian Sound Studio_PosterWenn man sich die „nackten“ Zahlen, also die Durchschnittsbewertung, ansieht, hat sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Die durchschnittliche Bewertung 2013 war wieder 6,5 von 10 Punkten (2011 waren es lediglich 5,57 Punkte). Ansonsten ist das vergangene Kinojahr dann aber dennoch für mich erfolgreicher gewesen. Denn ich habe es geschafft, 18 Filme zu sehen. Eine deutliche Steigerung zu den Vorjahren (2012: 14; 2011: 11). Meinen absoluten Top-Wert von 21 Filmen im Jahr 2006 werde ich aber wohl nicht mehr so schnell erreichen. Besonders zufrieden bin ich, dass ich 2013 fast jeden Film, den ich mir vorgenommen hatte, auch sehen konnte. Die eine oder andere DVD-Nachlese wird es aber noch geben. Wenn nicht hier dann auf www.kino.vieraugen.com  .

Kommen wir nun zu den Top-Filmen und den herausragenden Schauspielleistungen. Über eine kuriose Filmperle stolperte ich bei meinem zweiten Besuch des Internationalen Filmwochenendes in Würzburg: Berberian Sound Studio. In diesem surrealen Thriller verschlägt es einen britischen Geräuschemacher in ein italienisches Tonstudio, wo er einen Horrorfilm vertonen soll. Nach und nach verschwimmen die Erlebnisse des Protagonisten mit der Handlung des Films im Film, den der Zuschauer nie zu Gesicht bekommt. Dazu ein Gemüsekorb mit absurdem Humor. Die Hauptfigur wird übrigens gespielt von Toby Jones, der sich den Darstellerpreis redlich verdient hat.

Only Lovers Left Alive_PosterDen wahrscheinlich sinnvollsten dritten Teil einer Filmreihe lieferten Regisseur Richard Linklater sowie die Darsteller/Co-Autoren Ethan Hawke und Julie Delpy mit Before Midnight, der Fortsetzung von Before Sunrise (1995) und Before Sunset (2004). Achtzehn Jahre nach ihrer ersten Begegnung und neun Jahre nach ihrer zweiten sind der Amerikaner Jesse und die Französin Celine endgültig ein Paar, haben zwei Töchter und genießen ihren Urlaub in Griechenland. Bis sie in einen folgenschweren Streit geraten. Selten wurde eine Liebesgeschichte so authentisch erzählt wie in den „Before“-Filmen. Der dritte Teil bringt die Geschichte des Paares zu einem entscheidenden Wendepunkt.

Kurz vor Jahresende dann noch ein weiteres Highlight. Jim Jarmuschs Vampirfilm Only Lovers Left Alive spendete dem Blutsaugerkino frisches Blut. Neben einer Abkehr von gängigen Klischees und einem interessanten Ansatz, was Vampire denn so die ganze Zeit machen, glänzte der Autorenfilm vor allem mit genialer musikalischer Untermalung. Und einer (wie kaum anders von ihr gewohnt) starken Performance von Leinwandgöttin Tilda Swinton, die ich zur besten Kino-Darstellerin 2013 küre.

Erstaunlich wie sich das Feld bei den Bewertungen einengt. Sowohl die beiden Top-Bewertungen als auch die drei schlechtesten blieben aus. Daher gab es auch keine richtigen Flops. Die niedrigsten Bewertungen erhielten die enttäuschenden Fortsetzungen (!) Ich – Einfach unverbesserlich 2 und Thor: The Dark World.

Hier mein Kinojahr 2013 in der Übersicht (Kritiken sind verlinkt):

STATISTIK

(sortiert nach Bewertung und darunter nach Kinostart)

10 Punkte & 9 Punkte
Fehlanzeige

Before Midnight_Poster8 Punkte
Django Unchained
Before Midnight
Berberian Sound Studio
Gravity
Only Lovers Left Alive

7 Punkte
Hitchcock
Iron Man 3
Star Trek Into Darkness
Man Of Steel
The Grandmaster
Wolverine: Weg des Kriegers

6 Punkte
Der Große Gatsby
R.E.D. 2

5 Punkte
Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen
Der Hobbit: Smaugs Einöde
Machete Kills

4 Punkte
Ich – Einfach unverbesserlich 2
Thor: The Dark Kingdom

3 Punkte, 2 Punkte oder 1 Punkt
Fehlanzeige

PREISTRÄGER

Bester Film
Before Midnight
Berberian Sound Studio
Only Lovers Left Alive

Beste Darstellerin
Tilda Swinton, Only Lovers Left Alive

Bester Darsteller
Toby Jones, Berberian Sound Studio

Bilder (C) Filmverleihe


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