Danger 5: Un sacco di Natale (Kurzkritik)

26. August 2018

Den Machern von Danger 5 scheint nichts wirklich heilig. Den in Episode vier der 2. Staffel verlagert sich das irre Treiben in den Vatikan, pünktlich zum Fest…

Previously On DANGER 5

Natale, Nachos und Nikita

Eine Gruppe abtrünniger Nazis um Mr. Pedro (Nathan Cain) hat Hitler (Carmine Russo) entführt und hält diesen im Vatikan gefangen, wo gerade die traditionelle große Weihnachtsfeier stattfindet. Während Pierre (Pacharo Mzembe) den finsteren Vorgängen in der Kurie auf den Grund zu gehen versucht, müssen der indisponierte Tucker (Sean James Murphy) und Pierres Sidekick McKenzie (Fumito Arai) Babysitter für die unkaputtbare Göre Holly (Elizabeth Hay) spielen, auf welche es der frostige Chruschtschow (Steven Parker) abgesehen hat. Ilsa (Natasa Ristic) und Jackson (David Ashby) erleben unterdessen ein Wiedersehen der absonderlichen Art…

Von wegen „Urbi et Orbi“! Weihnachten im Kirchenstaat läuft hier ganz anders ab, nämlich als glitzern-kitschige Italo-Disco-Sause mit kommerzgeschwängerten Devotionalien und leicht bekleideten Damen. Aber Un sacco di Natale parodiert nicht nur Szenarien aus einem Dan-Brown-Roman aufs Absurdeste und lässt Popetown alt aussehen, sondern liefert mit der atemlosen Flucht vor einem Fisterling und seinen Luftballons Reminiszenzen an das Home-Invasion-Genre. Doch das allein reicht David Ashby und Dario Russo nicht, um die 25 Minuten gewohnt bis zum Zerbersten vollzupacken. Neben einer drogeninduzierten Down-Under-Heimweh-Vision mit sprechenden Tieren durchlebt man als Zuschauer außerdem ein unvergleichliches Eifersuchtsinferno um die attraktive Russin Ilsa inklusive grenzüberschreitender „Liebesszene“. Zum großen Schlusspunkt dieser erneut hemmungslosen Folge gelingt es dem titelgebenden Agenten-Team im zehnten (!) Anlauf endlich ihr Ziel zu erreichen. Den Cameo der Woche absolviert Regisseur Russo (der gefühlt die Hälfte der Nebendarsteller nachsynchronisiert hat) höchstpersönlich als italienisch parlierender Jesus am Kreuz, dem die Feierlichkeiten anlässlich seiner Geburt teilweise gegen den Strich gehen. Jedenfalls geht die Party bald weiter, auch ohne christlichen Beistand.

 

Mit freundlicher Unterstützung von Nachos Italianos.

Danger 5, 2×04: Un sacco di Natale (A Sack Of Christmas)
Australien 2015. FSK 16. 25 Minuten.
Mit: David Ashby, Elizabeth Hay, Sean James Murphy, Pacharo Mzembe, Natasa Ristic, Amanda Simons, Fumito Arai, Steve Parker, Carmine Russo u.a. Special Guests: Max Mastrosavas als Papst, Brendan Rock als Desert Fox und Dario Russo als Jesus. Idee & Drehbuch: David Ashby und Dario Russo. Regie: Dario Russo.

 

Credits:
Bilder (c) Edel Germany

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Batman (TV-Serie) – Folgen 1 und 2 (Kurzkritik)

21. Juni 2018

Bei all den B-Film-Superhelden und dem hemmungslosen (Retro-)Camp im diesjährigen Kurzkritiken-Sommer darf natürlich die Mutter aller Superhelden-Fernsehserien nicht fehlen! Nanananananana…BATMAAAN!



Rätsel, Mammuts, Doppelgänger

Auf der Weltausstellung in Gotham City versetzt ein Rätsel des hinterhältigen Riddlers (Frank Gorshin) die Polizei in Aufruhr. Commissioner Gordon (Neil Hamilton) und Chief O’Hara (Stafford Rapp) alarmieren Milliardär Bruce Wayne (Adam West) alias Batman, der gemeinsam mit seinem minderjährigen Mündel Dick Grayson alias Robin (Burt Ward) sogleich zur Stelle ist. Doch bei ihren Ermittlungen wird das dynamische Duo vom Riddler und seiner Gespielin Molly (Jill St. John) überlistet. Wird es unseren Helden gelingen, den ruchlosen Rätselkönig zur Strecke zu bringen…?

Das US-Fernsehen der 1960er brachte nicht nur die ikonischen Kultserien Mission: Impossible (zu deutsch Kobra, übernehmen Sie; 1966-1973) und Star Trek (Raumschiff Enterprise; 1966-1969) hervor, sondern lange vor dem Marvel Cinematic Universe oder dem DC Extended Universe eine Superheldenshow: Batman. Zwischen 1966 und 1968 kämpften Adam West (1928-2017) und Burt Ward (geb. 1945) als menschliche Fledermaus und jugendlicher Sidekick in 120 Episoden (drei Staffeln) gegen die üblichen Verdächtigen des batman’schen Bösewichter-Kabinetts wie den Pinguin, den Joker, den Riddler und natürlich Catwoman! Zwischen den ersten beiden Staffeln dieser campy-ironischen und in jeglicher Hinsicht formelhaften Actionserie erschien mit Batman hält die Welt in Atem sogar ein Kinofilm. Doch zuvor wurde den Fledermaus-Fans in der Pilot-Doppelfolge so Einiges zugemutet: ein tanzender Batman unter Drogeneinfluss, die Entführung des minderjährigen Sidekicks sowie Austausch durch einen fiesen Doppelgänger, das mit Briefmarken gefüllte moldawische (!) Mammut und mehr. Durch die HD-Fassung kommen die quietschbunten Kostüme unserer Helden und der Strampelanzug vom „Special Guest Villain“ Riddler (Kermit der Frosch als rumhampelnder Rätselkönig auf Speed) wunderbar zur Geltung. Alberne Wendungen, unzählige Bat-Gadgets, klischeetriefende Figuren, infantile Dialoge und natürlich die obligatorische Prügelei zum großen Finale gibt’s gratis dazu. Mehr als vier Folgen am Stück halte ich allerdings kaum aus. Für weitere Episoden-Besprechungen verweise ich daher auf den unerschrockenen Kollegen vom Filmschrottplatz.

Seit dem 18. Juni 2018 läuft die Serie in HD beim deutschen SyFy-Channel. Auf DVD und BluRay ist sie bereits seit November 2014 erhältlich.

Batman – Folgen 1 und 2
Superhelden-Actionserie USA 1966. FSK 6. Gesamtlänge: 50 Minuten. Mit: Adam West, Burt Ward, Alan Napier, Neil Hamilton, Stafford Rapp, Madge Blake, Frank Gorshin, Jill St. John u.a. Nach Comics von Bill Finger und Bob Kane. Adaption: William Dozier und Lorenzo Semple Jr.. Drehbuch: Lorenzo Semple Jr. Regie: Robert Butler.

 

Credits:
Bilder (c) Warner


Castle: Staffel 3 (Kurzkritik)

21. Oktober 2017

Obwohl sommerliche Hitze seit einigen Wochen nicht mehr auf dem Programm steht, so bin ich der Procedural-Serie Castle bisher treu geblieben, was sich in Staffel 3 durchaus gelohnt hat…

Zur Fertigstellung seines zweiten „Nikki-Heat“Romans hat sich Richard Castle (Nathan Fillion) den Sommer über zurückgezogen. Detective Kate Beckett (Stana Katic) und ihre Kollegen haben monatelang ohne den Bestseller-Krimiautor ermittelt. Da taucht Castle ausgerechnet an einem Tatort auf…

Spätestens im dritten Jahr sind die „romantischen Spannungen“ zwischen dem erfolgreichen Schriftsteller und der ambitionierten New Yorker Polizistin nicht mehr weg zu diskutieren und das obwohl letztere eine Beziehung zu einem gut aussehenden Arzt unterhält. Wie sich der Erfolg von Castles Romanen über die auf Beckett basierende Heldin Nikki Heat unangenehm auswirken kann, erfährt das Duo in der 11. Episode, als sie auf die quasi zum Leben erweckte Romanfigur in Form einer überzogen agierenden Schauspielerin treffen. Trotz der oft formelhaften Dramaturgie und nicht selten vorhersehbaren, mäßig konstruierten Fälle bietet Season 3 durchaus interessante Folgen, wie etwa das Double Feature um eine Bombe mit verheerendem Zerstörungspotenzial sowie ein „Betriebsausflug“ der Hauptcharaktere nach Kalifornieren (wo die Serie in Wirklichkeit gedreht wird). Weitere Fortschritte im Mordfall von Becketts Mutter sorgen schließlich für das dramatische Staffelfinale. Trotz der üblichen Schwächen und obwohl man sich hier etwa ein Drittel der 24 Episoden hätte sparen können erscheint mir die dritte Staffel von Castle bisher als die beste. Die DVD-Box zu Season vier liegt schon bereit.

Castle: Staffel 3 (Castle: Season 3)
Krimiserie USA 2010/11. FSK 16. 24 Folgen. Gesamtlänge: ca. 990 Minuten.
Mit: Nathan Fillion, Stana Katic, Seamus Dever, Jon Huertas, Tamala Jones, Molly C. Quinn, Ruben Santiago-Hudson, Susan Sullivan u.a. Idee: Andrew W. Marlowe.

Bild (c) ABC/Touchstone.


Erster Eindruck: Twin Peaks

10. September 2017

September 2017. Filmkritiker und Blogger mwj hat die in Plastik verpackte DVD-Komplettbox von Twin Peaks enthüllt und startet seine jungfräulichen Recherchen über die Kultserie…

Jeder Film- und Serienfan hat Bildungslücken. Manche mehr, mancher weniger gravierend. Die Größe meiner Lücke namens Twin Peaks erahnte ich schon länger, doch erst die Tatsache, dass dieses Jahr eine Rückkehr der Kultserie von Mark Frost und David Lynch stattfand, brachte mich (auch auf das Betreiben einer Bloggerkollegin hin) etwas verspätet dazu, Twin Peaks in Angriff zu nehmen. Mit meinem früheren Arbeitskollegen/guten Freund und seiner Ehefrau startete ich am Samstag Abend den ersten Ausflug in das abgelegene Städtchen und seine Geheimnisse mit dem Pilotfilm in der US-Fassung.

Februar 1989. In Twin Peaks, einer Kleinstadt im Bundesstaat Washington (Nordwesten der USA), wird die in Plastikfolie eingewickelte Leiche der 17jährigen Schülerin Laura Palmer (Sheryl Lee) gefunden. Sowohl die Palmer-Familie als auch die meisten Einwohner sind tief bestürzt. Sheriff Harry S. Truman (Michael Ontkean) holt sich für die Ermittlungen Unterstützung durch das FBI in Person von Special Agent Dale Cooper (Kyle MacLachlan). Ein erster Verdacht fällt auf Lauras festen Freund Bobby Briggs (Dana Ashbrook). Doch bald wird klar, dass Laura auch eine andere Beziehung pflegte…

Obgleich ich nach 90 Minuten noch nicht viel über den Inhalt der Serie sagen kann, so fällt mir bereits zu Beginn auf, dass die ganze Szenerie wie aus der Zeit gefallen wirkt und nicht wirklich weil Twin Peaks vor 27 Jahren das erste Mal über die (amerikanischen) Bildschirme flimmerte. Kostüme und Locations erzeugen eine eigenwillige Vermischung der 1950er und 1980er Jahre, erstere vor allem durch die Mode der Hoghschool-Schüler wie Bobby Briggs, Donna Hayward und James Hurley oder das typisch-amerikanische Diner. Die Menschen wirken eher realistisch dargestellt, Bewohner eines idyllischen Städtchens wie man sie sich auch heute noch vorstellen könnte. Die langsame Inszenierung mit einer eher statischen Kameraführung und unglaublich langen Takes (vor allem bei Gesprächsszenen) unterstützen den authentischeren Ansatz.

Einerseits sind manche Figuren auf den ersten Blick aber auch recht banal und die gefühlsbetonen Momente wirken nicht selten etwas überzogen oder kitschig. Frost und Lynch rühren hier einen surrealen Cocktail aus Kleinstadtidyll, Kriminalfall und Soap Opera unter teils verschrobenen Charakteren an, der zudem kräftig mit absurder Situationskomik gewürzt wird. Der Score von Angelo Badalamenti wechselt zwischen unheilschwangeren Synthie-Klängen, romantischen Klavierpassagen und lässigem Jazz.

Nach den ersten 90 Minuten bin ich jedenfalls sehr gespannt welche Geheimnisse die Stadt mit den eindrucksvollen Bäumen und dem Sägewerk in kommenden Episoden noch bereithält.

Das Geheimnis von Twin Peaks (Twin Peaks: Pilot / Northwest Passage)
USA 1990. FSK: Freigegeben ab 16 Jahren. 90 Minuten (PAL-DVD).
Mit: Kyle MacLachlan, Michael Ontkean, Mädchen Amick, Dana Ashbrook, Richard Beymer, Lara Flynn Boyle, Sheryl Fenn, Warren Frost, Peggy Lipton, James Marshall, Everett McGill, Jack Nance, Ray Wise, Joan Chen, Piper Laurie, Harry Goaz, Grace Zabriskie u.v.a. Idee & Drehbuch: Mark Frost und David Lynch. Regie: David Lynch.

Bilder (c) Paramount.


Castle: Staffel 2 (Kurzkritik)

29. August 2017

In der zweiten Staffel von Castle beginnt sich die Zusammenarbeit zwischen der toughen Polizistin und dem charmanten Schriftsteller allmählich einzuspielen. Oder vielleicht sogar etwas mehr?



Nach der Fertigstellung seines Romans „Heat Wave“ sollte Krimi-Bestsellerautor Richard Castle (Nathan Fillion) eigentlich seine Zusammenarbeit mit Detective Kate Beckett (Stana Katic) beenden. Doch das besondere Interesse des Bürgermeisters und die guten Verkaufszahlen des ersten Falls der auf Beckett beruhenden Figur Nikki Heat veranlassen den Schriftsteller zu Recherchezwecken für ein weiteres Buch die Zusammenarbeit mit dem NYPD fortzusetzen. Beckett ist anfänglich wenig begeistert, erkennt aber allmählich, dass Castles eigene Sichtweise bei der Aufklärung der Mordfälle mehr als hilfreich sein kann. Doch Verbrechen aufklären und Bücher schreiben decken nicht alle Aufgaben von Rick ab. Vielmehr muss der bindungsunfähige Ladykiller für seine Tochter Alexis (Molly Quinn), die mit 16 schon eifrig Zukunftspläne schmiedet, den lockeren Vater spielen. Während Castles Mutter Martha (Susan Sullivan) abwechselnd mit ihrem Beziehungsstatus oder den Tücken des Schauspielerberufs zu kämpfen hat.

Wie bereits an anderer Stelle mehrfach erklärt, bin ich wahrlich kein Fan von Procedural-(Krimi-)Serien. Doch als anspruchsloses, unterhaltsames Nebenprogramm taugt Castle auch in der zweiten Staffel (mit regulärer Episodenanzahl) durchaus. Das Erfrischende sind weniger die privaten Angelegenheiten der beiden Hauptfiguren, sondern ihr konstanter verbaler Schlagabtausch und so mancher vergleichweise einfallsreicher Aspekt eines Falls. Ansonsten wird die Suche nach dem Täter meist nach fast gleichem Schema runtergespult. Season 2 etabliert den ungeklärten Mord an Kates Mutter als wiederkehrendes Thema und bietet die erste Doppelfolge der Serie, in welcher es ein Stalker auf Nikki Heat abgesehen hat. Wirklich näher kommen sich Castle und Beckett noch nicht.

Castle: Staffel 2 (Castle: Season 2)
Krimiserie USA 2009/10. FSK 12. 24 Folgen. Gesamtlänge: ca. 990 Minuten. Mit: Nathan Fillion, Stana Katic, Seamus Dever, Jon Huertas, Tamala Jones, Molly C. Quinn, Ruben Santiago-Hudson, Susan Sullivan u.a. Idee: Andrew W. Marlowe.

Bild (c) ABC/Touchstone.


Into The Badlands: Staffel 1 (Kurzkritik)

7. Juli 2017

Wenn das Autoren-Duo Alfred Gough und Miles Millar (Smallville) nicht gerade in Shannara weilt, arbeiten die beiden an der postapokalyptischen Südstaaten-Saga Into The Badlands.



Crouching Widow, Hidden Darkness

In ferner Zukunft. Die sogenannten Badlands, ein Gebiet irgendwo in den nicht mehr existenten Vereinigten Staaten von Amerika, werden von sieben Baronen regiert. Industrialisierung und technologische Errungenschaften gibt es kaum noch, Schusswaffen sind verboten. Mit einer großen Schar von Sklaven und Dienern erwirtschaften die Baronate wichtige Güter. Quinn (Marton Csokas) ist einer dieser Barone. Auf seinen Feldern wird Mohnblumensaft für die Opium-Herstellung abgebaut. An der Spitze von Quinns Heer von Clippern (Schwertkämpfern) steht der legendäre Krieger Sunny (Daniel Wu). Sunny gelingt es den Jungen M.K. (Aramis Knight) vor räuberischen Nomaden zu retten. Jedes Mal wenn M.K. Blut verliert, ergreift eine dunkle Macht Besitz von ihm. Quinn, seine erste Ehefrau Lydia (Orla Brady), deren Sohn Ryder (Oliver Stark) und Quinns künftige zweite Gattin Jade (Sarah Bolger) sind ständig auf der Hut. Denn „The Widow“ (Emily Beecham) möchte mit ihrer Armee von weiblichen Kämpferinnen, darunter ihre Tochter Tilda (Ally Ioannides), die Ordnung der anderen Barone stürzen und schreckt dabei vor wenig zurück…

Alfred Gough und Miles Millar sind bei vielen Serienfans vor allem für ihre Superman-Teenie-Show Smallville (2001 bis 2011). Nach einigen Filmen (u.a. Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers und Ich bin Nummer vier) sowie einer gescheiterten TV-Neuauflage von Drei Engel für Charlie kreiierte das Duo Into The Badlands, eine sehr nach Manga-/Animematerial klingende Mischung aus Südstaaten-Saga, postapokalyptischen Drama und Samurai-Eastern. Obwohl im Handlungsgeflecht um Macht, Intrigen, Verrat, Liebe und die Suche nach der eigenen Identität das Rad nicht unbedingt neu erfunden wird, so gestaltet sich das Setting vor allem durch das bunte Figurenensemble als durchaus spannend. Glücklicherweise verzichtete man trotz ein paar Hochglanzgesichter im Cast auf die unsägliche Anbiederung an Teenies. Die von erfahrenen Martial-Arts-Meistern choreographierten Kampfszenen sind vor allem für eine TV-Produktion ein echter Hingucker. Vermutlich kann die Serie in der zweiten Staffel (10 Folgen) etwas mehr Substanz beim Worldbuilding entwickeln.

Die erste Staffel von Into The Badlands ist über Amazon Prime abrufbar sowie seit November 2016 auf BluRay und DVD erhältlich. Im Frühjahr 2017 erschien Season 2 bei Prime.

Into The Badlands: Staffel 1 (Into The Badlands: Season 1)
Actionserie/Endzeitdrama USA 2015. FSK 16. 6 Folgen. Gesamtlänge: ca. 256 Minuten. Mit: Daniel Wu, Marton Csokas, Aramis Knight, Orla Brady, Sarah Bolger, Oliver Stark, Emily Beecham, Madeleine Mantock, Ally Ioannides u.a. Idee: Alfred Gough und Miles Millar.

Bilder (c) AMC/Amazon.


Castle: Staffel 1 (Kurzkritik)

30. Juni 2017

Auch wenn die Hitzewelle (pun intended) mittlerweile eine Pause eingelegt hat, so haben die hohen Temperaturen ihren Tribut hinsichtlich der Art meines Serienkonsums gefordert. In wenigen Tagen konsumierte ich die erste Staffel der letztes Jahr beendeten Krimiserie Castle.

Richard „Rick“ Castle (Nathan Fillion) ist ein erfolgreicher Krimiautor, lebt nach zwei Scheidungen mit seiner 15jährigen Tochter Alexis (Molly C. Quinn) und seiner Mutter Martha (Susan Sullivan), einer etwas in die Jahre gekommenen Schauspielerin, in einer schicken, großen Wohnung. Seit Castle seine beliebte Figur Derrick Storm sterben ließ, plagt den Autor eine Schreibblockade. Weil ein Serienkiller Morde aus Castles Romanen kopiert, engagiert das New York Police Department in Person von Detective Kate Beckett (Stana Katic) ihn als Berater. Durch die starke und ambitionierte Polizistin fühlt sich Castle zu einer neuen Figur für sein nächstes Werk inspiriert. Daher lässt er seine guten Beziehungen spielen, um fortan an den Ermittlungen mitwirken zu dürfen, sehr zum Missfallen von Beckett…

Bei der deutschen Free-TV-Premiere der Krimiserie von Andrew W. Marlowe (Air Force One, Hollow Man) im Jahr 2010 habe ich bereits die ersten Folgen gesehen, aber schnell das Interesse verloren. Nicht weil Castle jetzt wirklich schlecht ist, sondern eher weil man hier, wie bei ähnlich gelagerten Produktionen (Bones, Elementary), inhaltlich fast durchgehendes auf das bewährte „Ein-Fall-in-40-Minuten“-Rezept setzt. Castle unterhält dank seines charmanten Hauptdarstellers Nathan Fillion (bekannt als Captain Reynolds aus Firefly) und der bisweilen amüsanten Dynamik der Figuren untereinander. Die kurze erste Staffel war jedenfalls für mein hitzegeplagtes Gehirn genau das richtige.

Castle: Staffel 1 (Castle: Season 1)
Krimiserie USA 2009. FSK 16. 10 Folgen. Gesamtlänge: ca. 405 Minuten.
Mit: Nathan Fillion, Stana Katic, Seamus Dever, Jon Huertas, Tamala Jones, Molly C. Quinn, Ruben Santiago-Hudson, Susan Sullivan u.a. Idee: Andrew W. Marlowe.

Bild (c) ABC/Touchstone.


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