Justice League Dark (Kurzkritik)

3. Februar 2019

Wenn dunkle Magie, Dämonen und ähnliche übersinnliche Mächte die Menscheit bedrohen, müssen die gängigen Recken der Gerechtigkeitsliga wie Superman oder Wonder Woman passen. Dann sind Helden wie Constantine, Deadman oder Zatanna gefragt. Gemeinsam mit Batman und anderen bekämpfen sie in Justice League Dark die finsteren Pläne eines Magiers…

League of Extraordinary Magicians

Schaurige Verbrechen erschüttern Gotham City, Metropolis und Washington D.C. zugleich. Einzelne Bewohner der Großstädte greifen ihre Mitmenschen an, weil sie diese plötzlich für Dämonen halten. Superman (Jerry O’Connell), Wonder Woman (Rosario Dawson) und die anderen Mitglieder der „Justice League“ sind ratlos. Nachdem er einen entscheidenden Hinweis erhalten hat, macht sich Batman (Jason O’Mara) auf die Suche nach dem Okkultisten und Magier John Constantine (Matt Ryan). Constantine, Batman sowie die Illusionistin Zatanna (Camilla Luddington), der untote Artist Boston Brand alias Deadman (Nicholas Turturro) und der unsterbliche Jason Blood (Ray Chase) gehen den mysteriösen Vorfällen gemeinsam auf den Grund. Ein mächtiger Zauberer hat scheinbar finstere Mächte entfesselt…

Nach dem enttäuschenden Batman v Superman (2016) beschloss ich, mir die weiteren Kinofilme des DC Extended Universe (DCEU) wie Wonder Woman, Justice League (beide 2017) und Aquaman (2018) zu sparen. Zu meinem Geburtstag im Januar bekam ich die BluRay zu Justice League Dark von einer Freundin geschenkt. Nach Batman: Gotham Knight (2008), Batman: Year One (2011) und dem Kurzfilm Watchmen: Tales of the Black Freighter (2009) mein vierter Animationsfilm nach einem DC-Comic. Visuell knüpfen Regisseur Jay Oliva (u.a. Batman: The Dark Knight Returns) und sein Team an die gängige Zeichentrick-Ästhetik diverser DC-Animationsfilme und -serien an, wobei der Einsatz von Magie hier effektvoll und optisch ansprechend dargestellt wird. Leider sehen die Dämonen aus, als entstammten sie einer Cartoonserie der 1990ern. Ansonsten erweist sich „JLD“ als solider Streifen, der in inhaltlicher Hinsicht zwar viele Elemente und Versatzstücke anreißt, insgesamt aber dennoch nicht zu überladen wirkt. Neben den Serien-Stars Camilla Luddington (Grey’s Anatomy) als Zatanna und Jason O’Mara (Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.) gehört auch Matt Ryan zum Voicecast in der Originalfassung, der seine Rolle aus der kurzlebigen Live-Action-Serie Constantine (2014/15) wieder aufnimmt, wobei er diese auch im Arrowverse verkörpert. Mit der animierten Webserie Constantine: City of Demons erhielt der Okkultismus-Detektiv/Magier außerdem ein Spin-Off. Interessant für mich als jemand, der sowohl die Comics von DC oder Marvel kaum (eigentlich nur aus den Filmen) kennt, dass einige Figuren ihr jeweiliges Gegenstück im anderen Universum besitzen, etwa Constantine – Doctor Strange, Zatanna – Scarlet Witch oder Jason Blood – Hulk (als Versionen von Dr. Jekyll/Mr. Hyde).

Justice League Dark ist seit dem 23. März 2017 auf DVD und BluRay erhältlich. Seit Oktober 2018 gibt es die bisherigen fünf Episoden von Constantine: City of Demons als Schnittfassung in Spielfilmlänge ebenfalls fürs Heimkino.

Justice League Dark
Animationsfilm USA 2017. FSK 12. 76 Minuten. Originalsprecher: Matt Ryan (Constantine), Camilla Luddington (Zatanna), Jason O’Mara (Batman), Nicholas Turturro (Boston Brand/Deadman), Ray Chase (Jason Blood/Etrigan), Jeremy Davies (Ritchie Simpson), Roger Cross (Swamp Thing), Colleen Villard (Orchid), Alfred Molina (Destiny) u.a. Regie: Jay Oliva. Drehbuch: Ernie Altbacker.

Credits:
Bilder (c) Warner Animation/DC.

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Schwermetall Chronicles: Beschütze mich (Kurzkritik)

5. November 2018

Die zweite Folge der Comic-Anthologie-Adaption bietet ein völlig anderes Szenario, nämlich in Form eines Zwei-Personen-Stücks mit James Marsters und Michelle Ryan.

Jennifer (Michelle Ryan) erwacht in einem unbekannten Zimmer. Ihr Nachbar, Brad Davis (James Marsters), erklärt, dass er sie in seinen Bunker gebracht hat um sie vor dem Atomraketenangriff zu retten, der höchstwahrscheinlich alle anderen Menschen ausgelöscht hat. Nachdem sich Jennifer von diesem Schock erholt, beginnt sie sich allmählich an das gemeinsame Leben mit Brad in völliger Isolation zu gewöhnen. Doch was, wenn er nicht die Wahrheit sagt?

Inhaltlich erinnert die zweite Episode der Schwermetall Chronicles etwas an den knapp vier Jahre später veröffentlichen Kinofilm 10 Cloverfield Lane (2016). Vielleicht wurden die Drehbuchautoren des amerikanischen Spielfilms von Beschütze mich inspiriert. Aufgrund des reduzierten Settings und des weitgehenden Verzichts auf Effekthascherei hinterlässt Folge 2 einen stärkeren Eindruck als der durchwachsene Auftakt. Mit James Marsters (Buffy – Im Bann der Dämonen) und Michelle Ryan (Bionic Woman) sind die beiden einzigen Rollen auch passend besetzt. Leider wirkt nicht jedes Detail vollkommen logisch und die knappe Laufzeit erweist sich der Plotentwicklung als wenig dienlich. Aber insgesamt ein solider Genre-Kurzfilm, der zudem recht unaufgeregt inszeniert wurde.

Schwermetall Chronicles, 1×02: Beschütze mich
(Métal Hurlant Chronicles: Shelter Me/Protège-Moi)
Frankreich, Belgien 2012. FSK 16. 24 Minuten. Mit: James Marsters und Michelle Ryan. Regie: Guillaume Lubrano. Drehbuch: Guillaume Lubrano, Justine Veillot und Dan Wickline. Nach der Comic-Story von Dan Wickline und Mark Vigouroux.

Bilder (c) Universal Pictures.


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