Media Monday #423

5. August 2019

Was haben türkische Bands, ein Traktor, Scifi-Kurzfilme und Streamingdienste gemeinsam? Alle diese Dinge gibt es heute hier auf diesem Blog beim 423. Media Monday



Hinter mir liegt zwar auch eine stressige Arbeitswoche, aber auch ein wundervolles Wochenende. Am Freitagabend stand der Würzburger Hafensommer mit zwei Konzerten unter dem Motto „Istanbul Night“. Als erstes trat Gaye Su Akyol als Superheldin mit Isis-Wings, knappem Outfit und ihrer als maskierte Kampfmönche verkleideten Band auf. Die Mischung aus Folk, Rock’n’Roll, Westernmelodien und Surf Rock war mir in der ersten Hälfte ein wenig zu gleichförmig, wurde zum Ende hin allerdings fetziger. Doch der Höhepunkt des Abends sollte noch folgen. Das Quartett von BaBa ZuLa heizte dem bunt gemischten Publikum mit seiner äußerst energetisch-hypnotischen Mixtur aus Folklore und psychedelischem Progressive-Rock unfassbar ein. Ein unendlicher, über gut 80 Minuten (und nur vier Stücke) durchgehaltener Dauer-Groove, der die Zuschauer auf gigantische Weise mit sich fortspülte. Eine kontinuiertlich wachsende, tanzende Menschenkette bahnte sich immer wieder den Weg durch die übrigen Zuschauerreihen, in denen nicht minder gegroovt und gezappelt wurde. Einmalig!

Den Samstag verbrachte ich mit meinem besten Freund und seiner Familie im Spessart. Höhepunkt des überaus frohen Tages war die Spritztour mit einem 65 Jahre alten Traktor durch die Ortschaft bei einer wahnsinnigen Höchstgeschwindigkeit von 28 km/h! Der einzige Wehrmutstropfen dieser Woche: ich habe mal wieder fast nichts geschrieben.

 

 

 

Beitrag der Woche
Star Trek: Short Treks (Kurzkritik)

Fragen der Woche

1. Natürlich bilden Filme/Serien in den seltensten Fällen die Realität ab, aber die Art und Weise, in der die Versuche jemanden wiederzubeleben ein ums andere Mal inszeniert werden, ist einfach falsch, wie ich seit einem kurzen Crash-Kurs in Sachen Herzmassage erfahren konnte.

2. In den Sommermonaten (oder speziell den Ferien) merke ich ja immer wieder dass es durchaus spaßig sein kann, sich mal Trashfilme, B-Movies oder andere „seichtere“ Streifen anzusehen.

3. Die letzte große – positive oder negative – Überraschung ist für mich ja gewesen, dass der sich oben erwähnte Traktor nach mindestens 20 Minuten doch noch starten ließ. 😉

4. Beim Thema Streaming-Dienst(e) hat mich ja schwach werden lassen, dass Netflix und Amazon Prime ja so einige interessante Serien im Programm haben, die sonst nur schwer oder gar nicht verfügbar wären.

5. Meinen nächsten Film oder meine nächste Serie suche ich ja meist danach aus, ob mich a) das Thema interessiert, b) die Angelegenheit eher unkonventionell ist und eventuell noch c) ob von mir geschätzte Regisseure, Autoren oder Darsteller mitwirken.

6. Der mir mit Abstand liebste Platz (in Wohnung/Haus oder anderswo) im Moment (beispielsweise zum Lesen, Entspannen) ist mein Bett. Da entspanne ich dann große Teile der Nacht. Nennt sich glaube ich schlafen. 😉

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #418

1. Juli 2019

Meine zweite Urlaubswoche beginnt mit dem heutigen Media Monday, aufgrund der Hitze ein wenig später als sonst…



Die zweite Jahreshälfte hat begonnen und die Hitze lässt nicht nach. Bei solchen Temperaturen bin ich trotz Urlaub und damit verbundener größerer zeitlicher Flexibiliät nicht wirklich sehr aktiv. Vergangene Woche stand neben einem weiteren Besuch bei der Familie auch der Gang ins Kino auf dem Programm, wo mich das Biopic Tolkien nicht wirklich überzeugen konnte (siehe unten). Ansonsten gelang es mir, immerhin ein paar weitere Filme anzusehen oder gar zu besprechen. Die zweite Staffel der deutschen Netflix-Mystery-Serie Dark wurde die Tage auch durchgebingt, wobei ich hier recht unentschlossen darüber bin ob und inwieweit das verworrene Zeitreisegarn wirklich funktioniert. Spaß machen auf jeden Fall die Rewatches einzelner Episoden von Star Trek: The Next Generation („Engage!“) und The IT Crowd („Have you tried turning it off and on again?“).

Beiträge der Woche
Captain America (1990) (Kurzkritik)
Tolkien
The Double (2013)

Fragen der Woche

1. Mein bisheriges Film-Highlight in diesem Jahr ist bei den aktuellen Kinofilmen Yorgos Lanthimos‘ eigenwilliges Historiendrama The Favourite.

2. Wohingegen Tolkien mich teilweise enttäuscht hat, weil das Biopic über den Schöpfer von Mittelerde zu brav und austauschbar geraten ist.

3. Mein bisheriges Serien-Highlight in diesem Jahr? Ein richtiges großes Highlight gab es für mich dieses Jahr noch nicht. Ich rechne aber damit, dass die dritte und letzte Staffel von Legion großartig wird.

4. Wohingegen die letzten acht Episoden von Into The Badlands mich etwas enttäuscht haben, weil am Ende die ganzen Wendungen zu beliebig waren.

5. Ansonsten hat mich das Konzert von Dead Can Dance am 16. Juni in der Alten Oper zu Frankfurt am Main schwer begeistert, denn siehe hier.

6. Und von der zweiten Jahreshälfte erwarte ich dass diese nach etwa sechs Monaten vorbei sein wird.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #416

17. Juni 2019

Zurück aus dem Kurzurlaub wird es Zeit für den Media Monday bevor der Montag noch ungenutzt zu Ende geht…



Die Vorfreude war groß, doch meine Erwartungen wurden übertroffen. Zum insgesamt dritten Mal nach Oktober 2012 (Alte Oper in Frankfurt am Main) und Juni 2013 (Zitadelle Spandau, Berlin) durfte ich gestern Abend meine musikalischen Hausgötter Dead Can Dance erneut in der Alten Oper in Frankfurt live erleben. Ein unfassbar intensives, phantastisches Konzerterlebnis. Vor allem die seit ein paar Jahren sichtbar gesundheitlich angeschlagene Lisa Gerrard zeigte sich sehr in bestechender Form und stimmlich kraftvoll wie zu ihren besten Zeiten. Aber auch Brendan Perry und die weiteren Bandmitglieder gaben ihr Bestes. Zur Begeisterung aller wurden fast ausschließlich Songs aus der frühen Schaffenphase (den 1980ern) gespielt und dabei die jeweiligen Studioversionen genial für die Live-Show adaptiert.

Zur Veranschaulichung hier das komplette Konzert aus Paris vom 10. Mai 2019:

 

 

 

Beiträge der Woche
The Dead Don’t Die
Die Rote Dame (Kurzkritik)

Fragen der Woche

1. Das erfreulichste, was mein Blog mir bisher beschert hat ist der Austausch mit anderen Bloggern.

2. Mit deutlich mehr Zeit und unbegrenzten Ressourcen würde ich hauptberuflich über Filme, Serien und Musik schreiben.

3. Anywhere Out of the World und Xavier vom dritten DCD-Album Within The Realm of a Dying Sun (1987) verwechsle ich ja immer mal wieder, denn beides sind geheimnisvoll-poetische „Hymnen“, die von Brendan Perry gesungen werden.

4. Vom gestrigen Dead Can Dance-Konzert würde ich ja gerne eine schmucke Deluxe Edition besitzen, schließlich war es ein magisches Erlebnis.

5. Lisa Gerrards gesangliche Darbietung beim oben genannten Auftritt hätte besser und gelungener kaum sein können, denn die Australierin mit der einmaligen Stimme hielt sich keineswegs zurück.

6. Wenn andere Leute mir ungefragt meine Interessen madig zu machen versuchen dann ist das schade. Glücklicherweise passiert das nur selten.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #415

10. Juni 2019

Nach dem ereignisreichen Wochenende habe ich es mir erlaubt, die Fragen des heutigen Media Mondays etwas später als üblich zu beantworten.



Keine Ahnung mehr, was unter der Woche so passiert ist, denn mein Wochenende war alles andere als langweilig. Am Freitag traf ich mich mit neuen Filmfreunden, um die Preview von Jim Jarmuschs The Dead Don’t Die im hiesigen Programmkino anzusehen. Als Fan der jüngeren Jarmusch-Werke hatte ich bei der lakonischen Zombie-Komödie meinen Spaß. Der Film startet am Donnerstag, den 13. Juni 2019, in den deutschen Kinos. Meine Kritik folgt bald.

Einen Tag später stand wieder Kino auf dem Programm, allerdings dieses Mal im großen Multiplex. Nach den mäßigen Kritiken war ich von X-Men: Dark Phoenix (Review siehe unten) positiv überrascht, auch wenn das Finale der Mutanten-Reboot-Reihe sicherlich hier und da seine Schwächen hat. Hoffentlich schafft es das Horror-Spinoff The New Mutants, welches vom ursprünglichen Starttermin im April 2018 mittlerweile auf April 2020 (!) verschoben wurde, noch auf die große Leinwand.

Unter dem Motto „Freak Show“ stand das Konzert von Sean Noonan im Würzburger Immerhin am späten Sonntagnachmittag/frühen Abend. Der selbst ernannte „rhythmic storyteller“ unter den Schlagzeugern lieferte gemeinsam mit Norbert Bürger (von Bürger and the Pretty Boys) an der Gitarre und Christian Schantz (Bass) eine völlig entfesselte Performance. Es wäre zu einfach Meister Noonan als Reinkarnation des Tieres aus der Muppet Show abzustempeln. Denn der Amerikaner schlägt nicht nur wild drauflos, sondern singt, komponiert und gibt auch den leiseren Tönen Raum. Hier ein Video von Sean Noonan mit anderen Mitstreitern:

 

 


Beiträge der Woche
She-Ra und die Rebellenprinzessinnen: Staffel 2 (Kurzkritik)
X-Men: Dark Phoenix

Fragen der Woche

1. So ein verlängertes Pfingstwochenende ist ideal, um auszuruhen und ins Kino sowie auf ein Konzert zu gehen.

2. Wenn es eins gibt, das ich nicht bräuchte dann ist das ganz klar Hass.

3. Tilda Swinton in der Rolle einer schwertschwingenden schottischen Bestattungsunternehmerin war ja ein regelrechter Besetzungs-Coup, schließlich fügt die einmalige Leinwandikone ihrem mannigfaltigen Repertoire eine neue Facette hinzu und konnte dabei in ihrem „Heimatakzent“ parlieren. Ansonsten bietet The Dead Don’t Die viele weitere große Namen in teilweise kleinen Parts.

4. Es gibt wohl kaum eine Serie, wo ich so sehr das frühzeitige Ende bedauerte wie bei Penny Dreadful.

5. Die Schlussszene der Game of Thrones-Folge The Door (Staffel 6, Folge 5) hat mich seinerzeit tief bewegt, einfach weil sie einer der tragischsten Wendungen der Fernsehgeschichte bietet.

6. Ich hätte ja gern gesehen, was fähigere Leute aus der Star Wars-Prequel-Trilogie hätten machen können, schließlich war George Lucas anscheinend nicht die beste Wahl für den Job.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Media Monday #410

6. Mai 2019

Willkommen in der neuen Woche, die traditionell mit dem Media Monday startet.



Nach dem frühen Sommereinbruch im April hat sich der Mai sich in den letzten Tagen nicht gerade als Wonnemonat gezeigt. Winter is back. Oder so ähnlich. Immerhin habe ich es trotz eher leerem Akku geschafft, zwei Filme zu sehen. Die chinesische Fantasykomödie The Mermaid fand ich jetzt nicht so prickelnd, siehe unten. Besser gefiel da schon Tea with the Dames, eine Doku von Roger Michell über die britischen Schauspielgrößen Dame Eileen Atkins, Dame Judi Dench, Dame Joan Plowright und Dame Maggie Smith, die sich treffen und über alte Zeiten plaudern. Sehr altersweise und ungemein witzig.

Musikalisch schwebe ich derzeit auf Wolke Sieben. Seit Dienstag ist meine Lieblingsband Dead Can Dance auf Europatournee und die Vorfreude wächst aufgrund der bei Youtube hochgeladenen Videos (unter anderem das komplette Konzert aus Rennes). In ein paar Wochen werde ich Lisa Gerrard, Brendan Perry & Co selbst live erleben, zum dritten Mal innerhalb von sieben Jahren. Das hätte ich mir vor 15 Jahren, als ich die Musik des Duos kennen und lieben lernte, niemals erträumt.

 

 

Beiträge der Woche
Game of Thrones: 8×03 – Recap
The Mermaid (2016)
(Kurzkritik)

1. Ich glaube im Mai werde ich dann auch (endlich) mal nach zehn Jahren (!) eine Fortbildungsreise machen.

2. Dass an manche Filme/Serien trotz Streaming und allem noch immer so schwer ranzukommen ist ärgert mich und andere Film-/Serien-Fans sicherlich sehr. Ich persönliche frage mich bisweilen ob und wie ich mir betreffende Produktionen ansehen/beschaffen soll.

3. Meine Begeisterung für die Werke des australischen Duos David Ashby und Dario Russo, nämlich Italian Spiderman (Webserie/Kurzfilm) und die Nazisploitation-Retro-Camp-Serie Danger 5, nimmt mittlerweile bedenkliche Ausmaße an, denn mittlerweile vergöttere ich diese kuriosen Produktionen und kann manche Dialoge auswendig. Vom Ohrwurm aus dem Italian Spiderman-Trailer ganz zu schweigen.

4. Der Betreiber dieses Blogs hätte durchaus das Potential, mehr Reviews zu schreiben und zu veröffentlichen, aber der innere Schweinehund und fehlende Zeit verhindern es leider 😉

5. Wenn ich mal in richtiger Leselaune bin (das passiert selten) und ich Urlaub habe, kann es schon mal sein, dass ich 200 Seiten an einem Tag lese.

6. Schade eigentlich, dass Penny Dreadful nicht so recht sein Publikum gefunden hat, schließlich glänzt die viktorianische Horrorserie nicht nur durch eine phantastische Inszenierung und eine starke Besetzung, sondern auch durch eine psychologisch ausgefeilte Geschichte.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .

 


Media Monday #407 – Game of Thrones Edition

15. April 2019

Heute ist nicht irgendein Montag. Heute ist der Tag, an welchem die finale Staffel von Game of Thrones startet. Entsprechend gestaltet sich bei mir daher der Media Monday



Seit über eineinhalb Jahren warte ich wie viele andere jetzt schon auf die achte und letzte Runde der Serien-Adaption von George R.R. Martins Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer. Von der siebten Staffel war ich teilweise etwas enttäuscht. Einerseits weil Entfernungen südlich der Mauer überhaupt keine Rolle mehr spielen (und die Totenarmee nördlich davon unheimlich langsam marschiert). Außerdem bestreitet die Handlung allzu erwartbare Pfade. Das bestärkt mich in meiner Theorie, dass die TV-Show auf „banale“ Art zu Ende gebracht wird, damit hinterher noch Interesse an den beiden ausstehenden Bänden sechs (The Winds of Winter) und sieben (A Dream of Spring) erhalten bleibt. Wobei mir auch mittlerweile Zweifel gekommen sind, ob GRRM (mittlerweile 70 Jahre alt) die Reihe überhaupt noch (selbst) vollenden wird, zumal er durch den Erfolg von „GoT“ derzeit ein sehr gefragter Mann ist. Interessant auch die Theorie von Filmstarts.de-Redakteur Björn Becher wonach das Serienende für die Buchreihe als „Testballon“ dient.

Doch viel wichtiger erscheint natürlich die Frage, ob und wie es gelingen wird, den Night King und seine Totenarmee zu stoppen. Dazu wiederum habe ich eine „kuriose“ Theorie:

 


VORSICHT SPOILER !

 

Als der Kampf gegen die White Walkers und die Armee der Untoten besonders aussichtslos erscheint (vermutlich weil der Night King durch den untoten Drachen Viserion die fast komplett versammelten Streitkräfte von Westeros langsam aber sicher vereist) hat Ser Davos Seaworth einen rettenden Einfall. „Melisandre“, ruft er aus. Weil Varys weiß, wo die Rote Priesterin steckt (in Volantis) fliegt Daenerys auf Drogon mal schnell per Überschallgeschwindigkeit hin. Kurz bevor die letzten Reihen der Lebenden überrannt werden die Rettung durch Melisandre ex Machina. Sie springt von Drogon auf Viserion, zieht sich aus, legt den roten Rubin ab und wirft sich in ihrer wahren Gestalt als uralte nackte Frau auf den Night King. Der zerfällt bei ihrem Anblick augenblicklich zu Staub (vielleicht hört man noch einen schrillen Nazgul-artigen Schrei) und mit ihm die anderen White Walkers sowie die Untotenarmee. Die vereisten Menschen werden wiedet enteist. Melisandre opfert sich schließlich, indem sie ihr inneres Feuer auf Viserion überträgt, der dadurch wieder vom Eis- zum Feuerdrachen wird! Wie es danach weitergeht, keine Ahnung.

 

SPOILER ENDE !



Die musikalische Untermalung des Angriffs der White Walker auf Winterfell gibt es mittlerweile auch:

 

 

Beiträge der Woche
Derry Girls – Staffel 1 (Kurzkritik)
Meine 5 liebsten Darstellerinnen

 

Fragen der Woche

1. Die Entscheidung, mir einen bestimmten Film ansehen zu wollen, kann manchmal davon abhängen ob Darsteller aus Game of Thrones mitspielen.

2. Serien, von denen bereits zig Staffeln existieren, stehen meistens etwas länger auf meiner Watchlist bevor sie angefangen werden. Bei Game of Thrones war das etwas anders. Als ich 2007 hörte, dass die Buchreihe als Fernsehserie adaptiert wird, begann ich die Romane zu lesen. Die Serie habe ich vom ersten Tag an immer sehr zeitnah verfolgt. Den fünften Band, der vor acht Jahren (!) erschien, als ich blutjunge 30 war, habe ich dann sogar im Original gelesen, einfach um die schwachsinnige „Neuübersetzung“ zu umgehen, die ja leider in der deutschen Synchronfassung der TV-Show verwendet wird. Ich schweife ab…

3. Den Handlungsstrang um die südliche Region von Dorne hätte ich mir ja durchaus spannender/besser vorgestellt, denn mit Arianne Martell (der Tochter des gichtkranken Prinzen Doran) gibt es da eine vielschichtigen POV-Charakter in der Vorlage, doch irgendwie hatten die Serienmacher darauf keinen Bock und haben daher die Dorne-Story plump und recht lieblos hingeklatscht.

4. Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich das letzte Mal die Beantwortung der Media-Monday-Fragen fast ausschließlich einem Thema unterworfen habe.

5. Die geplante Serie (momentan ist eine Pilotepisode bestellt) zur sogenannten „Long Night“ in Westeros könnte für mich durchaus das nächste große Ding werden, was Fantasy betrifft, schließlich klingt die Prämisse interessant. Es gibt da aber demnächst aber auch noch eine andere Fantasy-Serie, die mehr als interessant sein könnte. Sie basiert auf dem Romanepos eines gewissen J.R.R. Tolkien.

6. Gerne würde ich ja wieder häufiger etwas Neues von einigen Figuren in GoT sehen, aber die meisten von ihnen sind schon längst verstorben.

7. Zuletzt habe ich wieder zwei Konzerte im Würzburger Immerhin besucht und das war ein toller Sonntagnachmittag/früher Abend, weil sowohl Boolvar aus Frankreich als auch Kuhn Fu aus Amsterdam (die ich nach zwei Jahren zum zweiten Mal erleben durfte) sehr starke Performances boten.


Media Monday #399

18. Februar 2019

Der Frühling trabt heran auf sonnigen Sohlen und wir nähern uns unaufhaltsam dem nächsten Jubiläum des Media Mondays


Seit letzter Woche ist meine Kreativität jetzt nicht unbedingt explodiert, aber immerhin konnte ich meine Filmkritik zum Rewatch von Der Herr der Ringe: Die Gefährten in epischer Länge endlich fertigstellen. Ansonsten stand neben ein paar Serienfolgen auch eine hochinteressante Doku auf dem Programm: Jodorowsky’s Dune. Der Film erzählt von einer extravagant-wilden Adaption des Science-Fiction-Romans Dune – Der Wüstenplanet von Frank Herbert, welche der chilenische Regisseur Alejandro Jodorowsky Mitte der 1970er stemmen wollte, die aber wegen Finanzierungsproblemen scheiterte. Bekanntlich verfilmte David Lynch Herberts Weltraumepos 1983/84 und 2000 erschien eine dreiteilige TV-Miniserie.
Am späten Sonntagnachmittag rief die Freakshow-Initiative Würzburg zum Konzert ins Immerhin und ich folgte. Die Franzosen von GeRald spielten munteren, wilden Instrumentalrock, der im Verlauf etwas härter und plumper wurde. Ein sicherlich nicht brillianter, aber ordentlicher Start ins Konzertjahr 2019.

 

 

Beitrag der Woche
Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Extended Edition)

Fragen der Woche

1. Früher mochte ich Werke von/mit Tom Cruise ja durchaus ganz gerne, jedoch ist er für mich mittlerweile ein Grund, den betreffenden Film nicht anzusehen.

2. Die klischeehafte Art und Weise, in der in Film und Fernsehen romantische Beziehungen immer wieder dargestellt werden erscheint nicht nur erschreckend rückständig sondern bisweilen auch misogynistisch.

3. Die krasseste Typveränderung hat vermutlich Tilda Swinton mit ihren Rollen als Madame D in Grand Budapest Hotel und Mason in Snowpiercer durchlaufen.

4. Ich glaube ja nicht, dass die geplante Herr der Ringe-Serie mich je wieder so wird begeistern können wie die Trilogie von Peter Jackson, speziell der erste Teil.

5. Die Rolle von Nicolas Cage in Mandy ist eine der eindringlichsten Darstellungen eines verzweifelten Mannes auf einem Rachefeldzug.

6. Aktuelle Buchveröffentlichungen interessieren mich eher wenig. Es würde mich allerdings sehr interessieren, wenn es ein Veröffentlichungsdatum für einen Roman namens The Winds of Winter von einem Autor namens George R.R. Martin gäbe.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Bette Davis left the bookshop

Bücher, Filme und viel mehr

VERfilmt&ZERlesen

Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

11ersfilmkritiken

Herzlich willkommen auf meinem Filmblog

Weltending.

Buch. Musik. Film. Serie. Spiel. Ding.

Adoring Audience

Kritiken zu Filmen, Serien und Theater

Parkwelten - Freizeitparks, Kirmes & Co

Parkwelten - Freizeitparks, Kirmes & Co

Blaupause7

die Pause zur blauen Stunde

The Home of Horn

What i like, what i don't. Short Reviews, Top-Lists, Interests.

Sneakfilm - Kino mal anders

Kino…DVD…Blu-ray…und mehr!

Gina Dieu Armstark

Passion of Arts

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

What's Best in Life?

Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

Hurzfilm

Ist das Filmkunst oder kann das weg?

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

28 Books Later

Schundliteratur und anderer Unfug

neuesvomschreibtisch

You're gonna be fine.

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

The Televisioner

Ein subjektives Blog über Serien, Filme und anderen Popkultur-Kram

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film-, serien- und theaterverrückten Lehrerin

Xanders Blog

Ein Blog über Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

Wortman

Willkommen in den WortWelteN

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.