Das Geheimnis von Kells (Kurzkritik)

14. Mai 2017

1999 wurde die irische Trickfilmschmiede Cartoon Saloon gegründet. Nach einigen Kurzfilmen veröffentlichen die irischen Animationskünstler 2009 ihr erstes abendfüllendes Werk: Das Geheimnis von Kells.

Im 8. Jahrhundert zittert ganz Irland vor der Invasion durch die barbarischen Wikinger. Nach dem Tod der Eltern lebt der 12jährige Brendan bei seinem Onkel Cellach, dem Abt des Klosters Kells. Cellach lässt ständig die Mauern um das Kloster und die Siedlung verstärken, um Schutz vor den bald angreifenden Nordmännern zu bieten. Als der legendäre Buchillustrator Aidan Zuflucht in Kells sucht, wird Brendans Interesse geweckt. Der Junge verlässt gegen das Verbot seines Onkels die Klostermauern, um im finsteren Wald nach Eicheln zu suchen. Dort trifft er auf die Fee Aisling…

Als angenehmen Gegenentwurfen zur bisweilen sterilen CGI-Optik der Pixar-Filme pflegen die Animationskünstler von Cartoon Salon einen liebenswert-altmodischen Stil, der gleichzeitig an Zeichentrickserien der 1970er/1980er, Malerei von Picasso und althergebrachte, handschriftliche Illustrationen erinnert. Die Zeichnungen sind vordergründig einfach strukturiert, offenbaren aber bei näherem Hinsehen großen Detailreichtum. Auch wenn die Story aufgrund der kurzen Nettolaufzeit von gerade einmal 70 Minuten etwas unzureichend ausgearbeitet wirkt, so kombiniert sie gekonnt mittelalterich-frühchristliche Geschichte und irische Mythologie mit den Abenteuern des jugendlichen Protagonisten in arkanem Gewand. Das Geheimnis von Kells wurde 2010 für den Oscar als bester Animationsfilm nominiert. 2014 folgte der nächste Film von Moore und Co, der sich ebenfalls mit der irischen Sagenwelt befasste: Melodie des Meeres.

Das Geheimnis von Kells (The Secret Of Kells)
Zeichentrickfilm Irland, Belgien, Frankreich 2009. FSK 6. 76 Minuten. Regie: Tomm Moore und Nora Twomey. Drehbuch: Fabrice Ziolkowski. Nach einer Idee von Tomm Moore.

Bild (c) Pandastorm.


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