Captain America (1990) (Kurzkritik)

26. Juni 2019

20 Jahre bevor der Held im Stars-and-Stripes-Kostüm in Gestalt von Chris Evans seinen Einstand im Marvel Cinematic Universe feierte schlüpfte Matt Salinger in die ikonische Rolle. Das Resultat ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.

Peinliches Patriotismusvehikel

1936 entführen die Faschisten in Italien den überaus begabten Jungen Tadzio de Santis und verwandeln ihn dank eines Serums der Wissenschaftlerin Dr. Vaselli (Carla Cassola) in einen entstellten Supersoldaten namens Red Skull. Geschockt vom Ergebnis ihrer Forschung flieht Dr. Vaselli in die USA, wo sie ihr Serum sieben Jahre später im Auftrag des US-Militärs einsetzt, um aus dem gehbehinderten Steve Rogers (Matt Salinger) den Helden Captain America zu erschaffen. Bei seinem ersten Einsatz lässt sich Steve allerdings von Red Skull (Scott Paulin) überwältigen und landet mit einer Rakete im ewigen Eis. Erst fünfzig Jahre später erwacht Rogers aus seinem Kälteschlaf und muss nicht nur feststellen, dass sich die Welt komplett verändert hat, sondern auch dass seine Nemesis Red Skull noch am Leben ist und einen perfiden Plan hat, wofür der Fiesling den amerikanischen Präsidenten Thomas Kimball (Ronny Cox) entführt…

1990, pünktlich zum 50. Geburtstag, sollte die von Joe Simon (1913-2011) und Jack Kirby (1917-1994) erschaffene Comicfigur des Captain America ihren großen Auftritt in den (US-)Kinos erleben, nachdem es bereits 1944 ein 15teiliges Filmserial sowie 1979 zwei Fernsehfilme gegeben hatte. Doch der von Menahem Golan (1929-2014), ehemals Miteigentümer der B-Film-Schmiede Cannon, produzierte und Regisseur Albert Pyun (Radioactive Dreams, Cyborg) inszenierte Film wurde in den USA erst zwei Jahre später direkt auf Video veröffentlicht. In einigen anderen Ländern debüttierte der Film zwischen Ende 1990 und 1991, erschien hierzulande im Februar 1991 auf VHS. Aber warum hat man sich so schwer getan, den Streifen unter die Leute zu bringen? Ganz einfach: das erste abendfüllende Leinwandabenteuer des blau-rot-weißen Captains ist ziemlich misslungen. Der Titelheld, sein Gegenspieler, dessen Schergen sowie das Filmteam überbieten sich hier gegenseitig an Stümperhaftigkeit. Natürlich darf man die 1990er Version nicht mit dem unter ganz anderen Bedingungen entstandenen Film von 2011 (der bei mir auch nicht gerade Begeisterungsstürme ausgelöst hat) vergleichen, schließlich standen Pyun und Co nur wenig Geld zur Verfügung. Die Story wirkt in ihrer Gesamtheit allerdings dermaßen infantil, als wäre sie von Fünftklässlern der Donald-Trump-Patriotismus-Schule verfasst worden. Noch dazu wurde das ganze Machwerk völlig uninspiriert gefilmt und überaus lieblos zusammengeschnippelt. Matt Salinger (Sohn des Autors J.D. Salinger) mag zwar optisch für die Titelrolle geeiget gewesen sein, aber seine „Performance“ passt sich dem peinlichen Verhalten des „Helden“ an. Unter der Maske des Red Skull (der hier übrigens John F. Kennedy, Robert Kennedy UND Martin Luther King auf dem Gewissen hat!) werden Fans der Serie Castle vielleicht Scott Paulin alias Kate Becketts Papa wieder erkennen. Einigermaßen schadlos bleibt wohl nur Ronny Cox (Beverly Hills Cop, Total Recall) in der Rolle des engagierten, überidealistischen US-Präsidenten. Captain America von 1990 bleibt ein Film, der zurecht weitgehend dem Vergessen anheim fiel und sich seinen Platz als einer der „Schlechtesten Filme aller Zeiten“ (siehe die SchleFaZ-Reihe mit Oliver Kalkofe und Peter Rütten) mehr als verdient hat.

Captain America
Comicverfilmung USA, Jugoslawien 1990. FSK 16. 93 Minuten. Mit: Matt Salinger, Ronny Cox, Scott Paulin, Kim Gillingham, Francesca Neri, Ned Beatty, Darren McGavin u.a. Regie: Albert Pyun. Nach Charakteren von Joe Simon und Jack Kirby.

 

Credits:
Bilder (c) Ascot Elite


The Gifted – Folgen 1 bis 6

22. Februar 2018

Weil sich die beiden Kinder als Mutanten entpuppen muss eine vierköpfige Familie ihr bisheriges Leben hinter sich lassen und untertauchen. Dies ist die Prämisse von The Gifted, einer neuen Serie aus dem X-Men-Universum.

The Gifted – Folgen 1 bis 6 Science-Fiction-Serie USA 2017. Episodenlänge: ca. 42 Minuten. TV-Erstausstrahlung: 17. Januar 2018.
Mit: Stephen Moyer, Amy Acker, Sean Teale, Natalie Alyn Lind, Percy Hynes White, Coby Bell, Jamie Chung, Blair Redford, Emma Dumont, Elena Satie u.a. Idee: Matt Nix. Nach Comics von Stan Lee und Jack Kirby.

 

Fast NiX Neues

In nicht allzu ferner Zukunft. Die Existenz von Mutanten, Menschen mit besonderen Fähigkeiten, ist der Weltöffentlichkeit bekannt. Sowohl die X-Men als auch die Bruderschaft von Magneto sind verschwunden. Mutanten werden als potenzielle Terroristen verfolgt. Staatsanwalt Reed Strucker (Stephen Moyer) hat schon des öfteren solch „gefährliche“ Individuen hinter Gittern gebracht. Doch seine Ansichten bezüglich der „Begabten“ ändern sich, als seine eigenen Teenager-Kinder, Lauren (Natalie Alyn Lind) und ihr jüngerer Bruder Andy (Percy Hynes White), sich als Mutanten herausstellen. Nach einem Zwischenfall in der Highschool, bei welchem Lauren und Andy ihre Kräfte offenbaren, gerät die Familie ins Visier der Sentinel Service, einer Spezialeinheit zur Ergreifung von Mutanten. Reed, dessen Ehefrau und Krankenschwester Caitlin (Amy Acker) sowie die Kinder begeben sich auf eine abenteuerliche Flucht und suchen Kontakt zum lokalen Mutanten-Untergrund. Führende Mitglieder dieses Netzwerkes sind Marco „Eclipse“ Diaz (Sean Teale), John „Proudstar“ Thunderbird (Blair Redford) und Sonya „Dreamer“ Simonson (Elena Satie). Bei der Rettung der flüchtigen Clarice alias Blink (Jamie Chung) wurde Marcos schwangere Freundin Lorna „Polaris“ Dane (Emma Dumont) von der Polizei gefasst und ausgerechnet von Reed ins Gefängnis überstellt. Den flüchtigen Struckers dicht auf den Fersen: Agent Jace Turner (Coby Bell) von den Sentinel Services…

Nach Legion (Staffel 1 mittlerweile auf DVD und BluRay erhältlich, Staffel 2 ab 04.04.2018 beim deutschen Fox Channel) kommt mit The Gifted die zweite Serie welche im Universum von Marvels Comic-Mutanten spielt, mit den bisherigen Kinofilmen (z.B. X-Men, X-Men 2, X-Men: Der letzte Widerstand, X-Men: Erste Entscheidung, X-Men: Zukunft ist Vergangenheit und X-Men: Apokalypse) aber nur lose verbunden ist. Die Figuren basieren zum Teil auf vorhandenen Sprechblasen-Vorbildern, sind aber auch Eigenkreationen von Serienschöpfer Matt Nix (Burn Notice) und seinem Autorenteam.

Obwohl ich persönlich keine großen Erwartungen an The Gifted hatte (und vor allem nicht der Illusion verfalle, dass die neue Show nur annähernd an die unbeschreiblich grandiose erste Runde von Legion heranreichen könnte), so bin ich doch eher unbeeindruckt, wenngleich die Produktion des US-Networks Fox keinesfalls misslang. Nur leider gewinnt The Gifted dem Stoff kaum etwas Neues ab, vor allem wenn man eine oder mehrere der erwähnten Filme und/oder die thematisch sehr ähnliche Serie Heroes sowie deren Nachfolger Heroes Reborn schon kennt. Selbst die Verbindung mit tagesaktuellen Thema wie Terrorismus und Flüchtlingskrise bringen da keinen besonderen Mehrwert. Immerhin wird die Handlung schnörkellos inszeniert (bei der Pilotfolge führte Bryan Singer Regie, bei der zweiten Folge der unter anderem durch Underworld bekannte Len Wiseman) und die Actionszenen sind glücklicherweise alles andere als überladen.

Aus den oben erwähnten Gründen endet meine Sichtung der Mutanten-Show nach sechs Episoden. Es gibt schließlich noch viele andere interessantere Serien, die meine Aufmerksamkeit verdienen, etwa die 11. Staffel von Akte X, die nächste Woche (Mittwoch 28. Februar 2018) ihre Free-TV-Premiere auf Pro Sieben feiert. Und ab April kehrt schließlich Legion zurück.

The Gifted läuft seit dem 17. Januar 2018 immer mittwochs um 21:00 Uhr beim deutschen Pay-TV-Sender Fox Channel und ist über die Streamingplattformen von Sky und Vodafone abrufbar.

Fazit: Die ersten sechs Folgen von The Gifted liefern zwar solide Serienkost, bleiben hinsichtlich der Mutanten-Thematik aber recht uninspiriert. 5 von 10 Punkten.


 

Credits:
Bilder © Fox/Fox Channel Deutschland.


X-Men: Zukunft ist Vergangenheit – Rogue Cut (Kurzkritik)

2. September 2015

Nachdem Regisseur Bryan Singer letztes Jahr seine Mutanten-Zeitreisesaga X-Men: Zukunft ist Vergangenheit fürs Kino zuungunsten einer beliebten Figur kürzen musste, folgte im Juli 2015 die „Extended Edition“ der gelungen Comicverfilmung, wie der Titel verrät, mit mehr von Rogue.

X-Men Zukunft ist Vergangenheit_Rogue Cut DVD2023. Fast sämtliche Mutanten sind versklavt oder ausgelöscht. Nur noch eine verschwindend kleine Widerstandsgruppe versucht sich immer wieder vor den übermächtigen Sentinels zu verstecken. Da entschließen sich X-Men-Leader Charles Xavier (Patrick Stewart) und sein „alter Freund“ Erik Lehnsherr alias Magneto (Ian McKellen) zu einem letzten Versuch, die aussichtslose Situation zu retten. Kitty Pryde (Ellen Page) schickt mithilfe ihrer Kräfte das Bewusstsein des unzerstörbaren Wolverine (Hugh Jackman) in dessen jüngeres Ich im Jahr 1973. Dort soll der Krallen wetzende Berserker die jungen Versionen von Charles (James McAvoy) und Erik (Michael Fassbender) zur Zusammenarbeit bringen, damit sie gemeinsam einen Mordanschlag der Gestalt-Wandlerin Mystique (Jennifer Lawrence) auf Wissenschaftler Dr. Trask (Peter Dinklage), den Erfinder der Sentinels, verhindern. Schwieriger könnte das Unterfangen für Wolverine allerdings kaum sein. Denn der junge Professor X und Magneto haben sich vor Jahren zerstritten. Wolverine bleibt nicht viel Zeit…

Ob eine verlängerte Fassung von Zukunft ist Vergangenheit jetzt wirklich nötig war, darüber lässt sich trefflich streiten. Denn trotz zweier Zeitebenen und einer hohen Anzahl an verschiedensten Figuren gelang Regisseur Bryan Singer und seinem Team eine packende und ausgewogene Adaption des gleichnamigen Comic-Bandes. Der sogenannte „Rogue Cut“ erweitert den Streifen nicht nur durch einen komplett neuen Subplot um die Mutantin Rogue, die in der Kinoversion nur einen Cameo hatte, sondern auch durch minimal ergänzte Szenen und Bilder. Die zusätzlichen ca. 16 Minuten runden das Erlebnis etwas mehr ab, ohne jedoch den Genuss der Kinofassung zu schmälern. Beide Versionen sind im 2-Disc-Set enthalten.

8-10X-Men: Zukunft ist Vergangenheit – Rogue Cut (X-Men: Days Of Future Past – Rogue Cut)
Comicverfilmung USA 2014. FSK 12. 143 Minuten (PAL-DVD). Mit: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Ian McKellen, Patrick Stewart, Jennifer Lawrence, Halle Berry, Peter Dinklage, Nicholas Hoult, Ellen Page, Anna Paquin u.v.a. Regie: Bryan Singer. Drehbuch: Simon Kinberg.

Bild (C) Marvel/Fox.


X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (Comic)

30. Mai 2014

Zum Kinofilm X-Men: Zukunft ist Vergangenheit habe ich freilich auch die gleichnamige Comic-Vorlage von 1981 gelesen. Kann diese auch überzeugen?

7-10X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (X-Men: Days Of Future Past)
Story: Chris Claremont und John Byrne. Zeichnungen: John Byrne. Übersetzung: Jürgen Petz. Panini Comics (Neuauflage Mai 2014). 140 Seiten, broschiert.

X-Men Zukunft ist Vergangenheit_Comic

2013. Die Zukunft ist für Mutanten die Hölle. Sofern nicht bereits getötet oder eingekerkert, werden sie von übermächtigen Sentinels gejagt. Ein letztes kleines Grüppchen der X-Men um Kitty Pryde (mittlerweile in den 40ern) klammert sich an einen letzten Ausweg. Kittys Bewusstsein wird in das ihres Körpers im Jahre 1980 übertragen. Dort soll ein Attentat auf den Präsidentschaftskandidaten und Senator Kelly verhindert werden. Denn der Mord an Kelly wird der Auslöser für den Bau der Sentinels sein. Kitty bleibt nicht viel Zeit, denn in der Zukunft ist selbige äußerst knapp…

X-Men Zukunft ist Vergangenheit_SampleIm Gegensatz zu vermutlich 99 Prozent aller anderen Comics blickt man bei Zukunft ist Vergangenheit auch durch, wenn man kein „X-Perte“ ist (also nicht fast alle der gefühlt eine Milliarde Heftchen gelesen hat). Denn zu Beginn lässt Scott „Cyclops“ Summers bei der Beerdigung seiner großen Liebe Jean Grey die Anfänge der X-Men und die „Dark Phoenix Saga“ (ebenfalls von Chris Claremont und John Byrne) Revue passieren. Anschließend wechselt der Fokus auf die neue Schülerin Katherine „Kitty“ Pride. Die 13jährige Novizin kann ihren Körper durchlässig machen und so jede feste Materie überwinden. Aus ihrer Sicht erlebt man das Training der Mutanten für den Ernstfall. Und der lässt ja bekanntlich nicht lange auf sich warten.

Von da an gibt’s ordentlich Action für die bunt zusammen gewürfelten X-Men. Es geht Schlag auf Schlag, in beiden Zeitebenen. Das alles ergibt packende Comic-Unterhaltung mit ein paar Haken. Die Geschichte wurde etwas zu kurz abgehandelt. Stattdessen bekommt man hier als kleines Dessert eine alberne, pseudoweihnachtliche Horrorstory vorgesetzt, in welcher Kitty Pryde es mit einem Dämonen aufnehmen muss, an welchem der kürzlich verstorbene Alien-Papa H.R. Giger sicherlich seine Freude gehabt hätte.

Leider wirkt der Stil von Zeichner John Byrne nach dreißig Jahren mittlerweile recht antiquiert, ebenso wie die eingeschobenen Fußnoten und Erklärungen, die lediglich auf kurz zuvor abgehandelte Elemente verweisen bzw. nur überflüssige Kommentare liefern.

Auch für die Zeichentrickserie X-Men (1992-1997) wurde die Zeitreisestory adaptiert. Hier reist der Mutant Bishop in die Vergangenheit, um die düstere Zukunft zu ändern. Im Kinofilm überträgt Kitty Pryde (gespielt von Ellen Page) mit Hilfe ihrer Kräfte das Bewusstsein von Wolverine (Hugh Jackman) in sein jüngeres Ich des Jahres 1973.

 

Fazit: Spannende Zeitreisegeschichte in veralteter Optik mit alberner Zusatzstory. 7 von 10 Punkten.


Bilder (C) Marvel/Panini.


Agents Of S.H.I.E.L.D. (Pilotfolge)

27. September 2013

Während weiter an Phase zwei des Kino-Universums der Comicschmiede Marvel gearbeitet wird, expandiert das sehr rentable Helden-Franchise nun auch auf den kleineren Bildschirm. Diese Woche startete in den USA die Serie Agents Of S.H.I.E.L.D. und Meister Hirn hat sich die Pilotfolge angesehen.

6-10Marvel’s Agents Of S.H.I.E.L.D.
Comic-Adaption/Actionserie USA 2013. 44 Minuten (Pilotfolge). Mit: Clark Gregg, Ming-Na Wen, Brett Dalton, Chloe Bennett, Iain De Caestecker, Elizabeth Henstridge, Cobie Smulders u.a. Idee & Drehbuch: Maurissa Tancharoen, Jed Whedon, Joss Whedon. Nach Comic-Charakteren von Stan Lee und Jack Kirby. Regie: Joss Whedon.

Agents Of SHIELD_Poster

Tote, Nerds und nette Gags

Nach dem Alien-Angriff auf New York in The Avengers ist die Organisation S.H.I.E.L.D. (Kurzform von Strategic Homeland Intervention, Enforcement and Logistics Division) in vorläufiger Alarmbereitschaft. Ein neues Team von Spezialisten unter Agent Phil Coulson soll Menschen mit besonderen Fähigkeiten aufspüren und somit mögliche Gefahren für die Bevölkerung minimieren. Neben der Pilotin/Waffenexpertin Melinda May gehören auch der Geheimagent Grant Ward sowie die beiden Wissenschaftler Leo Fitz und Jemma Simmons. Ihr erster Fall dreht sich um einen Mann, der scheinbar übermenschliche Kräfte besitzt und eine Frau aus einem brennenden Haus rettet. Überraschenderweise kommt den Agenten die Hackerin Skye in die Quere…

Fast täglich gibt es neue Meldungen, Gerüchte und „Enthüllungen“ zu den zahllosen kommenden Comic-Verfilmungen aus dem Hause Marvel, egal ob aus dem eigenständig produziertem Kinoversum oder nicht. In diesem Universum spielt auch die Serie Agents Of S.H.I.E.L.D., die am 24. September ihre Premiere feierte. Die Pilotepisode der vorerst auf dreizehn Folgen ausgelegten Produktion läuft nach dem gängigen Schema für US-Network-Serien ab: sie dauert kaum länger als 40 Minuten und macht aus dramaturgischer Sicht artig Platz für die vielen Werbepausen. Das limitiert die Story natürlich gewaltig. Wie so viele andere ist die Pilotfolge von Agents Of S.H.I.E.L.D. daher nicht wirklich besonders gelungen, führt jedoch die Charaktere (Stereotypen wie Kämpferin, Prügelknabe, Wissenschaftsnerds und EDV-Geek) und die Mission ordentlich ein. Hier und da ein paar Dialoge mit amüsanten Anspielungen sowie eine ähnliche Bedrohung wie in Iron Man 3, der diese Jahr die zweite Phase des Kinoversums einleitete. Warum Agent Coulson, der in Avengers von Loki getötet wurde, nun doch wieder unter den Lebenden weilt, erfährt man (noch) nicht.

Fazit: Man sollte nach einer Folge nicht zu schnell urteilen, aber der große Wurf ist Regisseur/Produzent Joss Whedon (Firefly) und seinen Co-Autoren (Bruder Jed und Schwägerin Marissa) mit dem Piloten von „Shield“ nicht gelungen. Neben wenigen Eigentümlichen bietet er US-TV nach gängigem Schema. Hoffentlich wird das noch etwas besser. 6 von 10 Punken.

Bild (c) Marvel/ABC.


Bette Davis left the bookshop

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Wo Kafka und Kubrick sich treffen

Schreiben als Hobby

Aus den Aufzeichnungen der Skáldkonur: Wo Worte sich zu Texten fügen, ist es Zeit für den Barden seine Geschichten zu erzählen.

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