Castle: Staffel 2 (Kurzkritik)

29. August 2017

In der zweiten Staffel von Castle beginnt sich die Zusammenarbeit zwischen der toughen Polizistin und dem charmanten Schriftsteller allmählich einzuspielen. Oder vielleicht sogar etwas mehr?



Nach der Fertigstellung seines Romans „Heat Wave“ sollte Krimi-Bestsellerautor Richard Castle (Nathan Fillion) eigentlich seine Zusammenarbeit mit Detective Kate Beckett (Stana Katic) beenden. Doch das besondere Interesse des Bürgermeisters und die guten Verkaufszahlen des ersten Falls der auf Beckett beruhenden Figur Nikki Heat veranlassen den Schriftsteller zu Recherchezwecken für ein weiteres Buch die Zusammenarbeit mit dem NYPD fortzusetzen. Beckett ist anfänglich wenig begeistert, erkennt aber allmählich, dass Castles eigene Sichtweise bei der Aufklärung der Mordfälle mehr als hilfreich sein kann. Doch Verbrechen aufklären und Bücher schreiben decken nicht alle Aufgaben von Rick ab. Vielmehr muss der bindungsunfähige Ladykiller für seine Tochter Alexis (Molly Quinn), die mit 16 schon eifrig Zukunftspläne schmiedet, den lockeren Vater spielen. Während Castles Mutter Martha (Susan Sullivan) abwechselnd mit ihrem Beziehungsstatus oder den Tücken des Schauspielerberufs zu kämpfen hat.

Wie bereits an anderer Stelle mehrfach erklärt, bin ich wahrlich kein Fan von Procedural-(Krimi-)Serien. Doch als anspruchsloses, unterhaltsames Nebenprogramm taugt Castle auch in der zweiten Staffel (mit regulärer Episodenanzahl) durchaus. Das Erfrischende sind weniger die privaten Angelegenheiten der beiden Hauptfiguren, sondern ihr konstanter verbaler Schlagabtausch und so mancher vergleichweise einfallsreicher Aspekt eines Falls. Ansonsten wird die Suche nach dem Täter meist nach fast gleichem Schema runtergespult. Season 2 etabliert den ungeklärten Mord an Kates Mutter als wiederkehrendes Thema und bietet die erste Doppelfolge der Serie, in welcher es ein Stalker auf Nikki Heat abgesehen hat. Wirklich näher kommen sich Castle und Beckett noch nicht.

Castle: Staffel 2 (Castle: Season 2)
Krimiserie USA 2009/10. FSK 12. 24 Folgen. Gesamtlänge: ca. 990 Minuten. Mit: Nathan Fillion, Stana Katic, Seamus Dever, Jon Huertas, Tamala Jones, Molly C. Quinn, Ruben Santiago-Hudson, Susan Sullivan u.a. Idee: Andrew W. Marlowe.

Bild (c) ABC/Touchstone.


Lazer Team (Kurzkritik)

22. April 2017

Die Bestandteile eines Super-Anzugs geraten in die Hände von vier Losern aus Texas. Jetzt muss sich das Quartett zusammenraufen, um die Erde zu retten.

Vor knapp 40 Jahren erhielt das US-Militär eine Botschaft von freundlichen Aliens, welche die Menschheit vor anderen, weniger freundlichen Außerirdischen warnte. Um den feindlich gesinnten Worg in ferner Zukunft entgegen zu treten wurde der Supersoldat Adam (Alan Ritchson) herangezüchtet und umfassend trainiert. Als der für ihn gedachte Super-Anzug jedoch im texanischen Milford landet und vier Trottel – Streifenpolizist Anthony Hagan (Burnie Burns), Nerd Woody Johnson (Gavin Free), Highschool-Quarterback Zach Spencer (Michael Jones) sowie Ex-Footballspieler Herman Mendoza (Colton Dunn) – die vier Bestandteile des Anzugs anlegen, werden sie unfreiwillig zu den Auserwählten, welche die Erde vor der Vernichtung bewahren sollen…

Vor vierzehn Jahren wurde die Produktionsfirma Rooster Teeth gegründet, die sich auf die Herstellung unterschiedlichster Webinhalte spezialisierte. 2015 veröffentlichte man unter Regie von CEO Matt Hullum den ersten Spielfilm: Lazer Team. Zwar ist der Streifen trotz eines Budgets von lediglich 2,4 Millionen Dollar ordentlich produziert, aber inhaltlich hat die Mischung aus Knights Of Badassdom, Galaxy Quest, Pixels und Independence Day kaum etwas zu bieten. Die vier Helden verkörpern eigentlich nur Klischeefiguren aus einer mäßigen Highschool-Komödie. Wie sich der heterogene Haufen allmählich zusammenrauft, haben wir schon x-mal und meisten besser umgesetzt erlebt. Es fehlt einfach an der nötigen Überzeichnung der ganzen Geschichte, an ironischer Distanz. Die Kreativität der Macher scheint leider für einen abendfüllenden Film nicht zu reichen. Was aufgrund der längeren Entwicklungsphase des Werkes besonders schade erscheint.

Lazer Team ist hierzulande am 14. April 2017 auf BluRay und DVD erschienen.

Lazer Team
Science-Fiction-Komödie USA 2015. FSK 12. 99 Minuten. Mit: Burnie Burns, Gavin Free, Michael Jones, Colton Dunn, Allie DeBerry, Alan Ritchson, Steve Shearer u.a. Regie: Matt Hullum. Drehbuch: Burnie Burns, Chris Demaras, Josh Flanagan, Matt Hullum.

Bild (c) Edel.


Der Kurzkritiken-Sommer #10: Gainsbourg

21. September 2016

Mit dem zehnten (und etwas verspäteten) Beitrag endet der diesjährige Kurzkritiken-Sommer. Bei Gainsbourg, dem Film über die Chansonlegende, debütierte Comiclegende Joann Sfar vor sechs Jahren als Filmemacher.

Kurzkritiken-Sommer_Cloud

Bereits als Junge interessiert sich Lucien Ginsburg (Kacey Mottet Klein), Sohn einer russisch-jüdischen Familie im von den Nazis besetzten Paris, vor allem für zwei Dinge: Malerei und Frauen, nicht selten in Kombination. Nach dem Studium an der Kunsthochschule entdeckt er als Erwachsener (Eric Elmosnino) jedoch seine größte Leidenschaft, die Musik. Auch durch schicksalhafte Begegnungen und prägende Beziehungen, etwa mit Brigitte Bardot (Laetitia Casta) und Jane Birkin (Lucy Gordon), wird Lucien, der sich fortan Sergie Gainsbourg nennt, zu einer der größten Chansonniers überhaupt.

gainsbourg_dvdJoann Sfar (geboren 1971 in Nizza) gehört zu den wichtigsten Vertretern der Neuen Welle der frankobelgischen Comicszene. Als Autor und Zeichner hat sich der 45jährige besonders durch seine humorvoll-sarkastischen Werke wie Die Katze des Rabbiners, die gemeinsam mit Lewis Trondheim erschaffene Mantel-und-Degen-Fantasyreihe Donjon oder den philosophischen Dreiteiler Sokrates der Halbhund einen Namen gemacht. Dass Sfar aber auch als Filmschaffender so virtuos sein kann, beweist er bei seinem Regiedebüt, Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte, über Frankreichs Chanson-Nationalheiligtum und sein persönliches Idol: Serge Gainsbourg (1928-1991).

„Seine Lügen sind mir wichtiger als seine Wahrheiten“, so Sfar über Gainsbourg. Daher ist die filmische Hommage beileibe kein 0815-Biopic, sondern pendelt gekonnt zwischen wichtigen biografischen Eckpunkten und einer phantastischen Ebene, die fast ins Absurde überhöht wird. Lucien/Serge wird immer wieder von seinem halb imaginären Alter Ego, der „hässlichen Fratze“ (verkörpert von Doug Jones), begleitet. Gainsbourg steht und fällt mit seinem Hauptdarsteller Eric Elmosnino, der nicht nur wie der große Meister aussieht, sondern auch musikalisch mehr als überzeugt. Da Sfars eigenwillig-kreativer Balanceakt zwischen Biopic, Musikfilm und humorvoll-surrealen Phantasieszenen gegen Ende doch ein paar kleine Längen hat, verzeihen wir dem deutschen Filmverleih, dass er den Film um etwa 15 Minuten gekürzt hat.

Demnächst: Die „Kurzkritiken-Sommer-Awards 2016“!

8-10Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte (Gainsbourg – Vie Héroïque)
Filmbiografie/Musikfilm Frankreich 2010. FSK 12. 116 Minuten (deutsche Fassung, PAL-DVD). Mit: Eric Elmosnino, Lucy Gordon, Laetitia Casta, Doug Jones
u.v.a. Drehbuch und Regie: Joann Sfar. Nach seiner Graphic Novel.


gainsbourg_fratze
Serge und seine Fratze

Bilder (c) Prokino/EuroVideo.


Byzantium (Kurzkritik)

26. Februar 2016

Knapp 20 Jahren nach seiner Verfilmung des Anne-Rice-Romans Interview mit einem Vampir wandte sich Regisseur Neil Jordan erneut dem Thema Vampire zu. Der Film Byzantium bricht allerdings mit den klassischen Blutsauger-Motiven.

Byzantium_DVDClara (Gemma Arterton) und ihre Tochter Eleanor (Saoirse Ronan) sind Vampire, die seit etwa 200 Jahen durch den gelegentlichen „Konsum“ von Menschenblut überleben. Um der Verfolgung durch „Die Bruderschaft“ (einem Vampirorden, der die Existenz der Unsterblicher geheimhalten will) zu entgehen, müssen die beiden Frauen immer wieder ihre Zelte abbrechen und fliehen. Während die pragmatische Clara immer nach vorne schaut und von der Vergangenheit nichts mehr wissen will, hat die grüblerische Eleanor von dem rastlosen Leben auf der Flucht genug und möchte endlich sesshaft werden. Vor allem als die beiden sich im leerstehenden Hotel „Byzantium“ beim gutmütigen Noel (Daniel Mays) einnisten und der todkranke Frank (Caleb Landry Jones) in Eleanors Leben tritt.

Vampir verbrennen im Sonnenlicht, verabschauen Kreuze und Knoblauch, können einen sterblichen Menschen durch Blutaustausch zu einem der ihren machen. All diese klassischen Eigenschaften und Wesenszüge der in Literatur und Film ewig präsenten Untoten gibt es in Byzantium nicht. Um ein unsterblicher Vampir zu werden muss man eine geheime Insel aufsuchen und dort in einer dunklen Höhle sich selbst begegnen. Neil Jordans zweiter Vampirfilm ist auch dahingehend ungewöhnlich, dass es zwar bisweilen etwas blutig zugeht, aber die Inszenierung angenehm unspektakulär wirkt. Auch wenn es sicherlich schön gewesen wäre, manche Aspekte der Geschichte etwas besser herauszuarbeiten, so wirkt der Gegensatz zwischen Clara und Eleanor ähnlich stimmig wie das Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart, wodurch die Vorgeschichte der beiden Vampirinnen kontinuierlich weitergesponnen wird. Zusätzlich zu den beiden Hauptdarstellerinnen ist der Film mit Caleb Landry Jones (X-Men: Erste Entscheidung), Jonny Lee Miller (Elementary) sowie Sam Riley (Control, On The Road ) bis in die Nebenrollen gut besetzt.

7-10Byzantium
Fantasy-Drama UK/USA/Irland 2012. FSK 16. 113 Minuten.
Mit: Gemma Arterton, Saoirse Ronan, Caleb Landry Jones, Sam Riley, Jonny Lee Miller, Daniel Mays, Tom Hollander u.a. Regie: Neil Jordan. Drehbuch: Moira Buffini.

Byzantium_Eleanor


Bilder (c) Universum Film.


TV-Tipp: Berberian Sound Studio

15. März 2014

Am kommenden Donnerstag, den 20. März zeigt der WDR den britischen Spielfilm Berberian Sound Studio um 23:15 Uhr in deutscher Erstausstrahlung.

Ziemlich genau vor einem Jahr sah ich auf dem Internationalen Filmwochenende in Würzburg einen ganz besonderen Film: Berberian Sound Studio. Diese eigenwillige Mischung aus Horror, Psychothriller und Experimentalkino dreht sich um den britischen Geräuschemacher Gilderoy, der in einem obskuren italienischen Tonstudio einen noch obskureren Horrorfilm vertonen soll und dabei allerlei Merkwürdiges sowie Absurdes erlebt.

Berberrian Sound Studio_PosterDieses kleine Filmjuwel, das bereits 9 Monate nach seinem offiziellen deutschen Kinostart (13. Juni 2013) seine Free-TV-Premiere am Donnerstag, den 20. März von 23:15 bis 0:45 Uhr im Westdeutschen Rundfunk (WDR) feiert, kann ich trotz der undankbaren, späten Sendezeit jedem Filmfreak empfehlen, der es gerne auch mal etwas ausgefallen mag. Wie letztes Jahr auf der großen Leinwand wird der Streifen auch im Fernsehen im Original (Englisch/Italienisch) mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Berberian Sound Studio war nicht nur einer meiner persönlichen drei Topfilme des Kinojahres 2013, sondern Hauptakteur Toby Jones erhielt auch den „mwj-Darstellerpreis“.

8-10Berberian Sound Studio
Psychothriller/Experimentalfilm UK 2012. 92 Minuten. Original mit deutschen Untertiteln. Kinostart: 13. Juni 2013. TV-Erstausstrahlung: 20. März 2014 (WDR)
Mit: Toby Jones, Cosimo Fusco, Antonio Mancino, Tonia Sotiropoulou u.v.a. Drehbuch und Regie: Peter Strickland.


Mein Kinojahr 2013

8. Januar 2014

2013 ist gelaufen. Zeit für mein jährliches Resümee. Was waren die Tops und Flops meines persönlichen Kinojahres?

In den letzten Jahren habe ich meine Jahresbilanz aufgeteilt in „Kino und TV“ sowie eine Kinofilmstatistik. Zur Vereinfachung werde ich für 2013 eine strikte Trennung bezüglich Kino und Fernsehen machen. Beginnen werde ich, wie der Titel deutlich verrät, mit dem Leinwandgeschehen.

Berberrian Sound Studio_PosterWenn man sich die „nackten“ Zahlen, also die Durchschnittsbewertung, ansieht, hat sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Die durchschnittliche Bewertung 2013 war wieder 6,5 von 10 Punkten (2011 waren es lediglich 5,57 Punkte). Ansonsten ist das vergangene Kinojahr dann aber dennoch für mich erfolgreicher gewesen. Denn ich habe es geschafft, 18 Filme zu sehen. Eine deutliche Steigerung zu den Vorjahren (2012: 14; 2011: 11). Meinen absoluten Top-Wert von 21 Filmen im Jahr 2006 werde ich aber wohl nicht mehr so schnell erreichen. Besonders zufrieden bin ich, dass ich 2013 fast jeden Film, den ich mir vorgenommen hatte, auch sehen konnte. Die eine oder andere DVD-Nachlese wird es aber noch geben. Wenn nicht hier dann auf www.kino.vieraugen.com  .

Kommen wir nun zu den Top-Filmen und den herausragenden Schauspielleistungen. Über eine kuriose Filmperle stolperte ich bei meinem zweiten Besuch des Internationalen Filmwochenendes in Würzburg: Berberian Sound Studio. In diesem surrealen Thriller verschlägt es einen britischen Geräuschemacher in ein italienisches Tonstudio, wo er einen Horrorfilm vertonen soll. Nach und nach verschwimmen die Erlebnisse des Protagonisten mit der Handlung des Films im Film, den der Zuschauer nie zu Gesicht bekommt. Dazu ein Gemüsekorb mit absurdem Humor. Die Hauptfigur wird übrigens gespielt von Toby Jones, der sich den Darstellerpreis redlich verdient hat.

Only Lovers Left Alive_PosterDen wahrscheinlich sinnvollsten dritten Teil einer Filmreihe lieferten Regisseur Richard Linklater sowie die Darsteller/Co-Autoren Ethan Hawke und Julie Delpy mit Before Midnight, der Fortsetzung von Before Sunrise (1995) und Before Sunset (2004). Achtzehn Jahre nach ihrer ersten Begegnung und neun Jahre nach ihrer zweiten sind der Amerikaner Jesse und die Französin Celine endgültig ein Paar, haben zwei Töchter und genießen ihren Urlaub in Griechenland. Bis sie in einen folgenschweren Streit geraten. Selten wurde eine Liebesgeschichte so authentisch erzählt wie in den „Before“-Filmen. Der dritte Teil bringt die Geschichte des Paares zu einem entscheidenden Wendepunkt.

Kurz vor Jahresende dann noch ein weiteres Highlight. Jim Jarmuschs Vampirfilm Only Lovers Left Alive spendete dem Blutsaugerkino frisches Blut. Neben einer Abkehr von gängigen Klischees und einem interessanten Ansatz, was Vampire denn so die ganze Zeit machen, glänzte der Autorenfilm vor allem mit genialer musikalischer Untermalung. Und einer (wie kaum anders von ihr gewohnt) starken Performance von Leinwandgöttin Tilda Swinton, die ich zur besten Kino-Darstellerin 2013 küre.

Erstaunlich wie sich das Feld bei den Bewertungen einengt. Sowohl die beiden Top-Bewertungen als auch die drei schlechtesten blieben aus. Daher gab es auch keine richtigen Flops. Die niedrigsten Bewertungen erhielten die enttäuschenden Fortsetzungen (!) Ich – Einfach unverbesserlich 2 und Thor: The Dark World.

Hier mein Kinojahr 2013 in der Übersicht (Kritiken sind verlinkt):

STATISTIK

(sortiert nach Bewertung und darunter nach Kinostart)

10 Punkte & 9 Punkte
Fehlanzeige

Before Midnight_Poster8 Punkte
Django Unchained
Before Midnight
Berberian Sound Studio
Gravity
Only Lovers Left Alive

7 Punkte
Hitchcock
Iron Man 3
Star Trek Into Darkness
Man Of Steel
The Grandmaster
Wolverine: Weg des Kriegers

6 Punkte
Der Große Gatsby
R.E.D. 2

5 Punkte
Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen
Der Hobbit: Smaugs Einöde
Machete Kills

4 Punkte
Ich – Einfach unverbesserlich 2
Thor: The Dark Kingdom

3 Punkte, 2 Punkte oder 1 Punkt
Fehlanzeige

PREISTRÄGER

Bester Film
Before Midnight
Berberian Sound Studio
Only Lovers Left Alive

Beste Darstellerin
Tilda Swinton, Only Lovers Left Alive

Bester Darsteller
Toby Jones, Berberian Sound Studio

Bilder (C) Filmverleihe


Unknown Identity (Kurzkritik)

17. November 2012

Auf der Berlinale 2011 lief der prominent besetzte und rasante Thriller Unknown Identity außer Konkurrenz. Leider offeriert der Berlin-Actioner dem Zuschauer wenig Neues.

Dr. Martin Harris (Liam Neeson) trifft mit seiner hübschen Ehefrau Liz (January Jones) in Berlin ein, um an einer internationalen Biotechnologie-Konferenz teilzunehmen. Doch bevor er im Hotel einchecken kann, erleidet Harris einen schweren Unfall und stürzt im Taxi in die Spree. Taxifahrerin Gina (Diane Kruger) gelingt es, ihn zu retten. Als Harris aus dem Koma erwacht, kann er sich nicht mehr an alles erinnern. Schlimmer noch: selbst Liz erkennt ihn nicht mehr und seinen Platz hat ein mysteriöser anderer Mann (Aidan Quinn) eingenommen. Auf verzweifelter Suche nach der Wahrheit hetzt Martin Harris durch die deutsche Hauptstadt.

Mit Liam Neeson, dem neuen Top-Star des Euro-Actionkinos, in der Titelrolle, liefert der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra (House Of Wax) einen aus allerlei Filmfonds-Töpfen und von diversen Produktionsfirmen finanzierten Berlin-Thriller ab, der inhaltlich und formal irgendwo zwischen The Bourne Identity, Mission: Impossible und Total Recall pendelt. Unknown Identity bietet rasante Verfolgungsjagden, kernige Prügeleien und natürlich das obligatorische Kamera-Gewackel. In Kombination mit der nur teilweise originellen Story und der prominenten Besetzung (inklusive einiger deutschsprachiger Akteure) ergibt das solide, wenn auch austauschbare Thriller-Unterhaltung.

Unknown Identity (Unknown)
Thriller, Deutschland/Frankreich/UK 2011. FSK 16. 109 Minuten. Mit: Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Aidan Quinn, Bruno Ganz u.a. Regie: Jaume Collet-Serra. Nach dem Roman von Didier van Cauwelaert.

Bild © Studiocanal.


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