The Umbrella Academy

20. April 2020

Nach dem Tod ihres Ziehvaters trifft eine Gruppe ehemaliger junger Superhelden wieder zusammen. Trotz unterschiedlicher Differenzen wollen sie die Ursache für sein Ableben herausfinden…

The Dysfunctional Seven

Am 1. Oktober 1989 bringen 43 Frauen auf der ganzen Welt plötzlich Kinder zur Welt ohne dass eine von ihnen vorher schwanger war. Sieben dieser Kinder werden vom exzentrischen Millardär Sir Reginald Hargreaves (Colm Feore) adoptiert und gemeinsam mit seinem Schimpansen-Butler Pogo (Adam Godley) und Androidin Grace (Jordan Claire Robbins) aufgezogen. Alle, bis auf Vanya, entwickeln besondere Kräfte. Luther alias Number One ist übermenschlich stark während Diego/Number Two jedes Messer genau ins Ziel werfen kann. Alison alias Number Three kann andere Menschen dank der Macht gewisser Worte manipulieren, Klaus/Number Four dagegen mit Toten kommunizieren. Number Five hat die Gabe, durch Raum und Zeit zu springen. Der Tod von Ben/Number Six hat die Gruppe auseinander gebracht. Erst als auch Sir Reginald überraschend stirbt kommt die unter dem Namen „Umbrella Academy“ bekannte Truppe als Erwachsene wieder zusammen. Luther (Tom Hopper) hat mehrere Jahre auf dem Mond verbracht während Alison (Emily Raver-Lampman) zur berühmten Schauspielerin avancierte. Diego (David Castenada) bewegt sich als Verbrecher jagender Vigilant am Rande der Legalität während Klaus (Robert Sheehan) durch seine düstere Gabe in die Drogensucht getrieben wurde. Vanya (Ellen Page) stand zwar ohne Fähigkeiten immer im Schatten ihrer Geschwister, hat sich jedoch mit ihrer enthüllenden Biographie einen Namen gemacht und verbringt ein zurückgezogenes Leben als Violinistin. Number Five (Adam Gallagher) gilt als verschollen, taucht nach einer Zeitreise-Odyssee wieder auf, im Körper seines 13jährigen Ichs. Unterdessen wird die Academy von den beiden Auftragskillern Hazel (Cameron Britton) und Cha-Cha (Mary J. Blidge) ins Visier genommen…

Eigentlich stand die Netflix-Adaption der gleichnamigen Comicserie schon 2019 auf meinem Zettel, wanderte aber in meiner Watchlist immer etwas nach hinten, bis ich endlich zur Sichtung kam. So völlig von den Socken gehauen hat mich die auf Comics von Musiker/Autor Gerard Way, dem Leadsänger von My Chemical Romance, und Zeichner Gabriel Bá (Daytripper) basierende Netflix-Produktion her nicht. Aber kurzweilige und teils spannende Unterhaltung wird dennoch geboten.

Eine ruhmreiche Vergangenheit mit viel Merchandising wie bei Watchmen, schrille Figuren à la Eine Reihe betrüblicher Ereignisse, eine „Familienkonstellation“ ähnlich den X-Men plus ein wenig Pushing Daisies-Feeling und Zeitreisen. Die von Steve Blackman (Private Practice) und Jeremy Slater (Fantastic Four [2015]) ins Leben gerufene Serienadaption macht aus diesen und weiteren Versatzstücken eine durchaus interessante Mischung. Glücklicherweise verzichtet man hier weitgehend auf unsägliche Hochglanzgesichter und Young-Adult-Schmonzetten. Über die zehn Folgen hinweg werden sowohl die unterschiedlichen Handlungsstränge als auch die Figuren solide entwickelt und am Ende geschickt zusammengeführt. Eher enttäuschend gestaltet sich aus meiner Sicht das große Finale, eben vor allem weil zuvor recht konsequent darauf hingearbeitet wurde. Aber insgesamt macht The Umbrella Academy in der Premierenseason so Einiges richtig und liefert ein paar herrlich überzeichnete Szenen, vor allem mit Hazel und Cha-Cha.

Staffel 1 von The Umbrella Academy ist seit dem 15. Februar 2019 bei Netflix abrufbar. 2020 soll eine zweite Season mit weiteren 10 Folgen erscheinen, die zwischen Juli und November 2019 gedreht wurden.

The Umbrella Academy
Science-Fiction-Serie/Comic-Adaption USA 2019. 10 Folgen (Staffel 1). Gesamtlänge: ca. 550 Minuten.
Mit: Ellen Page, Tom Hopper, David Castaneda, Emmy Raver-Lampman, Robert Sheehan, Aidan Gallagher, Mary J. Blidge, Cameron Britton, John Magaro, Adam Godley, Colm Feore u.a. Nach der Comicreihe von Gerard Way und Gabriel Bá. Adaption: Steve Blackman, Jeremy Slater.

 


Credits
Bilder (c) Netflix.


Fallet (Kurzkritik)

22. Oktober 2019

Schweden-Krimis sind als Bücher, Filme und Serien schon seit einigen Jahren der große Renner in Deutschland. Ich persönlich kann dem Genre eher wenig abgewinnen. Dennoch habe ich mir die auf Netflix verfügbare Scandi-Noir-Parodie Fallet angesehen.

Der trottelige Tom und die schießwütige Sophie

Tom Brown (Adam Godley) aus der englischen Stadt St. Ives und Sophie Borg (Lisa Henni) von der Polizei Stockholm sind beide auf ihre Art erfolglose Ermittler. Als letzte Chance vor dem beruflichen Aus sollen die beiden Gesetzeshüter den sadistischen Mord an einem Engländer in Sophies Heimatstadt Norrbacka aufklären. Die spärliche Polizeitruppe in der schwedischen Kleinstadt um Chef Klas Wall (Tomas von Brömssen), den dämlichen Hilfspolizist Bill ( Christoffer Nordenrot) und der wenig Frohsinn ausstrahlenden finnischen Forensikerin Sonja (Stina Rautelin) hat wenig Erfahrung mit Mordfällen. Spuren führen zu einem Schüleraustausch zwischen Norrbacka und St. Ives, der 35 Jahre zurückliegt und an welchem damals auch Sophies Mutter Kristina (Lia Boysen) teilnahm. Aber auch der einflussreiche Firmenbesitzer Arne Arnesen (Björn Granath) gerät ins Visier der Ermittler…

Wie bereits erwähnt sind sogenannte Scandi-Noir-Krimis aus Schweden nicht wirklich mein Fall. Zwar habe ich alle Folgen der BBC-Variante von Kommissar Wallander (2008-2015) nach den Romanen von Henning Mankell gesehen (wegen des Hauptdarstellers Kenneth Branagh und der stimmungsvollen Inszenierung, nicht wegen der zum Teil reißerisch-sadistischen Serienkiller-Plots), aber richtig warm geworden bin ich damit kaum. Wortman empfahl bereits letztes Jahr mit Fallet eine Art Parodie des Genres. Aber aufgepasst, der Achtteiler mit knapp halbstündigen Episoden bietet kein Gagfeuerwerk à la Die nackte Kanone (oder deren Serien-Vorläufer Die nackte Pistole). Stattdessen serviert man hier die üblichen Zutaten des Genres in überspitzter Art und Weise. Fast schon nach einer schwedischen Gebrauchanweisung werden hier und da mögliche Fährten gelegt, etwa in Richtung religiöse Motive, ein möglicher Geheimbund oder politische Machenschaften bis ein „verblüffender“ Plottwist, den man schon nach der Hälfte der Folgen erahnt, dem ganzen Fall einen neue Wendung verschafft. Spaßig sind vor allem die albern-kauzigen, aber irgendwie auch authentischen Figuren. Vor allem Tomas von Brömssen wirkt als Polizeichef von Norrbacka wie eine Mischung aus Wallander auf Valium und dem Koch der Muppet Show. Hilfspolizist Bill dagegen erinnerte mich sehr an Nick Frosts Part in Hot Fuzz. Zum wirklichen Brüller hat es bei Fallet nicht ganz gereicht, auch weil die ganze Sache insgesamt dann doch eher wenig überraschend ausfällt.

Alle acht Episoden von Fallet sind bei Netflix abrufbar.

Fallet
Krimiserie Schweden 2017. 8 Folgen. Gesamtlänge: ca. 224 Minuten. Mit: Adam Godley, Lisa Henni, Tomas von Brömssen, Christoffer Nordenrot, Stina Rautelin, Lia Boysen u.a. Idee: Erik Hultkvist und Rikard Ulvshammar.

Bilder (c) Netflix/SVT 1.


A Young Doctor’s Notebook: Staffel 2

21. Juni 2015

Von der kleinen TV-Perle A Young Doctor’s Notebook kann man sicherlich nicht sagen, dass sie aus zu vielen Folgen besteht. Auch nicht nach Sichtung der finalen zweiten Staffel.

8-10A Young Doctor’s Notebook & Other Stories
Satire/Drama UK 2013. 4 Folgen. FSK: Freigegeben ab 16 Jahren. Gesamtlänge: ca. 90 Minuten (PAL-DVD).
Mit: Daniel Radcliffe, Jon Hamm, Adam Godley, Rosie Cavaliero, Vicki Pepperdine, Margaret Clunie, Charles Edwards u.a. Nach Michail Bulgakow.
Drehbuch: Mark Chappell, Alan Connor, Shaun Pye. Regie: Robert McKillop.

 

A Young Doctor's Notebook 2_DVD

Morphium und andere Liebschaften

1918. Ein Jahr nach seinem Dienstantritt im äußerst abgelegenen Krankenhaus von Muryevo ist für den jungen Doktor Bomgard (Daniel Radcliffe) zwar noch keine völlige Routine eingekehrt, aber zumindest halten sich die behandlungsbedingten Todesfälle mittlerweile in Grenzen. Der gebeutelte Arzt profitiert ungemein von seiner Liebesbeziehung zur resoluten Krankenschwester Pelegeya (Rosie Cavaliero), die ihn ausreichend mit Morphium versorgt, zugleich aber auch dabei hilft, die Sucht zu kaschieren. Doch irgendwann breitet sich auch die Novemberrevolution in die hinterste Provinz aus. Doktor Bomgard und sein Personal drohen zwischen die Fronten des Bürgerkrieges zu geraten. Da taucht ein Regiment der Weißen Armee im Krankenhaus auf, im Schlepptau die Adelige Natasha (Margaret Clunie), in welche sich der Doktor verguckt. Fortan versucht er die Gunst der jungen Frau zu gewinnen und die Tatsache zu verheimlichen, dass die Morphium-Vorräte kaum noch existent sind. 17 Jahre später ist der ältere Dr. Bomgard (Jon Hamm) von seiner Sucht geheilt und wird aus dem Sanatorium entlassen. Auf einer langen Zugfahrt entdeckt er sein altes Tagebuch wieder und erinnert sich…

A Young Doctor's Notebook 2_Natasha Der junge Arzt verliebt sich in die junge Adelige

 

 

Gruselige Krankengeschichten, schwarzer Humor und düstere Aussichten, nur wenige der Markenzeichen von A Young Doctor’s Notebook. In vier Folgen adaptierte die britische Miniserie die autobiographischen Aufzeichnungen eines jungen Arztes aus der Feder des russischen Autors Michail Bulgakow (Meister und Margaritas). Trotz extrem kurzer Laufzeit (vier Episoden mit einer Gesamtlänge von etwa 90 Minuten) gelang es eine düster-ironische Literaturverfilmung der etwas anderen Art auf den Bildschirm zu zaubern.

Der große Kniff der TV-Serie: dem jungen Doktor, gespielt von Daniel „Harry Potter“ Radcliffe, schaut sein älteres Ich (Jon „Mad Man“ Hamm) über die Schulter. Dieses Erfolgsprinzip wird bei der Fortsetzung natürlich beibehalten. Die Leiden des jungen Landarztes setzen sich fort und auch die imaginären Lektionen vom „Älter Ego“. Der ältere Doktor macht 17 Jahre später seine eigene wortwörtliche Reise durch. Im Zug nach Nirgendwo unternimmt er schließlich durch das alte Notizbuch den Trip in die Vergangenheit.

Auch Staffel zwei glänzt mit schwarzem, absurdem Humor und kauzigen Charakteren (hier ist natürlich besonders der eigenwillige Feldarzt zu nennen), die direkt neben bitterer Realität und dem Hauch des Todes existieren. Die schaurigen Behandlungen halten sich diesmal etwas in Grenzen. Stattdessen spielt die Story gelegentlich mit den verschiedenen Realitätsebenen, visualisiert beispielsweise die Idee des jungen Doktors eine Oper auf Basis des eigenen Lebens zu schreiben. Darüber hinaus erweist sich der von Daniel Radcliffe genial gespielte Jungarzt vor allem als unfassbares Charakterschwein, das in kritischen Momenten seine Mitmenschen links liegen lässt. Hier wird der ältere Arzt zum Ermahner der eigenen Dämonen, der auf einer langen Zugfahrt die falschen Entscheidungen der Vergangenheit zu verarbeiten versucht.

Die zweite Season läuft deshalb mit dem Titelzusatz „and other Stories“, weil das Meiste von Bulgakows literarischer Vorlage bereits für die erste Staffel adaptiert wurde und so die Drehbuchautoren Mark Chappell, Alan Connor sowie Shaun Pye mit eigens kreiierten Geschichten das Material strecken. Ein befürchteter Qualitätsabfall ist dadurch in keiner Sekunde bemerkbar. Und dennoch kommt das Ende dieser ungewöhnlichen und kuriosen Miniserie keineswegs zu früh. Selten war ein Schlusspunkt so rund und passend. Aber irgendwie wünscht man sich als Zuschauer eine Fortsetzung der Zusammenarbeit von Daniel Radcliffe und Jon Hamm. Wenn das kein Ritterschlag ist.

Nach der Ausstrahlung im Bezahlfernsehen bei RTL Passion erschien A Young Doctor’s Notebook & Other Stories am 27. Februar 2015 auf DVD und BluRay.

Fazit: Die zweite und letzte Staffel von A Young Doctor’s Notebook führt die (Leidens-)Geschichte seines eigenwilligen Protagonisten konsequent weiter und zu einem bitteren, aber gelungenen Ende. 8 von 10 Punkten.

A Young Doctor's Notebook 2_Tanz
Es darf getanzt werden.

Bilder (C) Polyband.


A Young Doctor’s Notebook

14. August 2014

Abseits der großen Blockbusterwelt gibt es immer wieder interessante Produktionen, auch mit namhaften Schauspielern. Die kuriose Zusammenführung von „Mad Man“ Jon Hamm und Daniel Radcliffe alias Harry Potter gibt es in A Young Doctor’s Notebook, einer Miniserie basierend auf Kurzgeschichten von Michail Bulgakow.

8-10A Young Doctor’s Notebook.
Satire/Drama UK 2012.
4 Folgen (Staffel 1). FSK: Freigegeben ab 16 Jahren. Gesamtlänge: ca. 92 Minuten (PAL-DVD). Mit: Daniel Radcliffe, Jon Hamm, Adam Godley, Vicki Pepperdine, Rosie Cavaliero u.a. Nach Aufzeichnungen eines jungen Arztes von Michail Bulgakow. Drehbuch: Mark Chappell, Alan Connor und Shaun Pye. Regie: Alex Hardcastle.

A Young Doctor's Notebook_DVD

 

Besser Arm dran als Bein ab

Als die Rote Armee im Jahre 1934 sein Büro durchsucht, findet der desillusionierte Arzt Dr. Vladimir Bomgard (Jon Hamm) sein altes Tagebuch und erinnert sich dadurch an seine erste Arbeitsstelle. Siebzehn Jahre zuvor. Mit fünfzehn Bestnoten schließt der junge Vladimir (Daniel Radcliffe) sein Medizinstudium an der Kaiserlichen Universität zu Moskau ab und erhält gleich seine erste Stellung, ausgerechnet im hintersten Kaff von ganz Russland. Im einzigen Krankenhaus weit und breit ist die Ausstattung schlecht, die Lage hoffnungslos und auch das Personal könnte besser sein. Der Feldarzt (Adam Godley) ist aufdringlich und Krankenschwester Anna (Vicki Pepperdine) scheint Vladimir nicht wirklich ernst zu nehmen, vor allem weil sie ständig von seinem Vorgänger, dem großen Leopold Leopoldowitsch, in den höchsten Tönen spricht.

A Young Doctor's Notebook_Duo Der ältere und der junge Doktor

In den 1920ern schrieb und veröffentlichte der russische Arzt und Schriftsteller Michail Bulgakow (1891-1940) mehrere Kurzgeschichten, in welchen er seine Erfahrungen als junger Arzt in der Provinz 1916-1918 verarbeitete. Diese satirischen Erzählungen wurden als Miniserie für den britischen Arthouse-Sender Sky Arts verfilmt. Die Titelrolle übernahm niemand anderes als Daniel Radcliffe, der als Harry Potter in acht Filmen (2001-2011) berühmt wurde. Vor allem seit Ende der erfolgreichen Filmreihe ist Radcliffe immer bemüht, von seinem Image als Zauberlehrling loszukommen. So spielte er u.a. einen alleinerziehenden Familienvater in Die Frau in Schwarz und den Beatpoeten Allen Ginsberg in Kill Your Darlings. Auch bei seiner Performance in „Young Doctor“ beweist Daniel Radcliffe seine schauspielerischen Qualitäten. Mit viel Spielfreude und Selbstironie agiert er als theoretisch bewanderter, aber praktisch völlig unerfahrener Jungarzt. Es scheint, als wäre ihm die Rolle des jungen Dr. Bomgard auf den Leib geschrieben.

Doch darf man den zweiten Hauptdarsteller hier keineswegs vergessen. Jon Hamm, der als Werbefachmann in der genialen Serie Mad Men bekannt wurde, spielt den älteren Dr. Bomgard. Eine nicht nur auf den ersten Blick kuriose Paarung. Der 188 cm große Hamm verkörpert die ältere Version des 165 cm kleinen Radcliffe. Der wirkliche Clou an „Young Doctor“ sind allerdings die (unfreiwilligen) Zweigespräche, die der junge Arzt mit seinem älteren Ich führt. Letzterer schaut seinem jüngeren Selbst sprichwörtlich über die Schulter, kommentiert und sabotiert dessen teils vergebliche Bemühungen.

Die erste Staffel von A Young Doctor’s Notebook beginnt als makabre Satire mit kauzigen Charakteren und einer gehörigen Portion Slapstick. Im Verlauf wird die Geschichte und folglich die Stimmung des Titelhelden immer düsterer. Dem jungen Bomgard machen einerseits die uneinsichtigen Patienten zu schaffen, die selbst bei schweren Krankheiten sich eine schnelle Heilung durch „Tropfen oder eine Gurgellösung“ erhoffen. Außerdem sieht sich der junge Arzt zu brutalen chirurgischen Eingriffen gezwungen, die nicht selten in einem Blutbad enden. Wer kein Blut sehen kann, sollte hier auf jeden Fall wegschauen.

Leider ist diese makabre Miniserie schon nach vier Folgen und ca. 90 Minuten zu Ende. Auch wenn die kurzen Dreharbeiten und das sicher nicht besonders üppige Budget der kleinen britischen Produktion kaum größere zeitliche Möglichkeiten gegeben haben, so hätten zwei weitere Episoden Story und Atmosphäre noch besser vertiefen können. Im November/Dezember 2013 wurde im Vereinigten Königreich eine zweite Staffel mit weiteren vier Folgen gesendet, welche vermutlich die letzte sein wird. Diese gibt es leider hierzulande bisher nicht auf DVD und BluRay. Hoffentlich legt der Verleih Polyband bald nach. Denn Staffel 1 endet quasi mit einem Cliffhanger.

Fazit: A Young Doctor’s Notebook glänzt als makabre, vorsinnflutliche Mischung aus Emergency Room und Der Landarzt. 8 von 10 Punkten.

A Young Doctors Notebook
In freudiger Erwartung

Bilder (C) Polyband.


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