Absolutely Fabulous – Der Film (Kurzkritik)

25. August 2017

Eddy und Patsy sind pleite. Zu allem Unglück sorgt Eddy unfreiwillig für das Ableben eines Supermodels. Da hilft nur Reißausnehmen an die Riviera!



Noch ist der Lack nicht ganz ab

Das zügellose Lotterleben der selbstsüchtigen, unreifen PR-Unternehmerin Edina „Eddy“ Monsoon (Jennifer Saunders) und ihrer besten Freundin, der Alkohol, Nikotin und junge Männer verschleißenden Mode-Redakteurin Patsy Stone (Joanna Lumley) scheint jäh zu enden. Denn Eddy hat kein Geld mehr. Zu allem Überfluss kündigt ihr zweiter Ex-Ehemann Marshall (Christopher Ryan) an, das aufwändig renovierte Haus nicht weiter abzubezahlen. Doch irgendwie muss Geld her! Als Eddy zufällig erfährt, dass Supermodel Kate Moss (Kate Moss) ihre PR-Agentur wechseln möchte, will die erfolglose Möchtegern-Trendsetterin die Gelegenheit beim Schopfe packen und sich diesen potenzialträchtigen Kunden sichern. Doch im Eifer des Gefechts wird Kate bei einerm Fashion-Event vom Balkon in die Themse gestürzt und für tot gehalten. Eddy und Patsy werden als Mordverdächtige von Polizist Nick, dem neuen Freund von Eddys verantwortungsvoller und biederer Tochter Saffy (Julia Sawalha) befragt. Mit Saffys 13jähriger Tochter Lola (Indeyarna Donaldson-Holness) im Schlepptau fliehen die beiden Ladies außer Landes, direkt an die Riviera in Südfrankreich. Dort wollen Eddy und Patsy ein neues Leben beginnen sowie einen reichen Mann zur finanziellen Absicherung finden…

Knapp ein Jahr nach dem Kinobesuch kam ich dank der DVD auch in den Genuss der Originalfassung von Absolutely Fabulous – Der Film, dem Leinwandableger zur britischen Kultsitcom (und vermutlich ersten Serie, die ich auf Englisch verfolgte). Bezüglich Dialogwitz macht das im Vergleich zur deutschen Synchronfassung (die im Gegensatz zur Seriensynchro recht gelungen erscheint) natürlich einen gewissen Unterschied, etwa beim Cameo von Jon Hamm. Ansonsten unterhält dieser schrille Satire-Cocktail aus Mode, Medien, Promi-Hype und grenzenloser Oberflächlichkeit gepaart mit ungezähmtem Hedonismus sowie garniert mit zahlreichen Gastauftritten auch bei der Zweitsichtung prächtig. Mit allerlei Meta-Witzen und knalliger Situationskomik wird der ganze Mode-und Medienbetrieb bissig entlarvt. Auch wenn die Serie über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren immer weider fortgesetzt wurde, so stellte Jennifer Saunders (gleichzeitig Schöpferin und alleinige Autorin der Sitcom sowie natürlich Darstellerin von Eddy) im November 2016 klar, dass „Ab Fab“ mit dem Kinofilm seine Schlussvorstellung erhielt. Nach fünf Seasons (mit insgesamt 32 Folgen) und sieben Specials fahren Eddy und Patsy schließlich auf einer Luxusyacht in den Sonnenuntergang. Darauf einen Bolly!

Absolutely Fabulous – Der Film (Absolutely Fabulous – The Movie)
Komödie/Satire UK 2016. FSK 12. 91 Minuten. Mit: Jennifer Saunders, Joanna Lumley, Julia Sawalha, Jane Horrocks, June Whitfield, Indeyarna Donaldson-Holness, Robert Webb, Lulu, Kate Moss u.v.a. Regie: Mandie Fletcher. Drehbuch: Jennifer Saunders. Nach der Serie von Jennifer Saunders und Dawn French.

Bild (c) Fox Searchlight


Violet & Daisy (Kurzkritik)

7. November 2016

Zwei junge Auftragskillerinnen wollen noch schnell ihren neuesten Job erledigen, um sich dann vom verdienten Geld etwas zu gönnen. Doch die beiden haben die Rechnung ohne ihr „Opfer“ gemacht.

Violet (Alexis Bledel) und Daisy (Saoirse Ronan) sind zwei junge Frauen, die sich ihren Lebensunterhalt als Auftragskillerinnen verdienen. Dabei bedienen sich die beiden nicht selten einer besonders unschuldig wirkenden Tarnung. Um sich das neue Kleid aus der Kollektion ihrer Lieblingssängerin Barbie Sunday leisten zu können, nehmen die Mädchen etwas widerwillig einen violet-daisy_coverweiteren Auftrag ihres unbekannten Bosses an, obwohl sie eigentlich Daisys Geburtstag feiern wollten. Doch die schnelle Erledigung des Jobs entfällt, denn die Zielperson, der einsame Michael (James Gandolfini), begegnet den Todesengeln mit entwaffnender Freundlichkeit und macht keinerlei Anstalt, um sein Leben zu kämpfen…

2010 wurde Geoffrey Fletcher für das Drehbuch zum Sozialdrama Precious (2009) mit dem Oscar ausgezeichnet. Im gleichen Jahr drehte Fletcher sein Regiedebüt Violet & Daisy in New York. Alexis Bledel (Gilmore Girls, Sin City) und die 13 Jahre jüngere Saoirse Ronan (Abbitte, In meinem Himmel) agieren hier als junge Killerinnen, die gleich in der Anfangsszene in Nonnenkostümen eine Horde Gangster über den Haufen schießen. Doch wer jetzt hier einen lässigen-coolen, quasseligen Actioner im Stile von Quentin Tarantino oder Robert Rodriguez erwartet, wird eines Besseren belehrt und überrascht. Das Hauptaugenmerkt liegt hier nicht auf den gelegentlichen Shootouts, sondern auf den ruhigen Szenen zwischen Michael, gespielt vom 2013 mit nur 51 Jahren verstorbenen James Gandolfini (The Sopranos), und den Mädchen. Zwar wirkt die Story oft etwas unlogisch, sie pendelt aber gekonnt zwischen Geballer und einem reduzierten Drei-Personen-Stück. Das auch insgesamt überschaubare Darsteller-Ensemble wird von Danny Trejo (Machete) und Tatiana Maslany (Orphan Black) in ganz kleinen Parts ergänzt.

7-10Violet & Daisy
Action/Drama USA 2011. FSK 16. 85 Minuten (PAL-DVD). Mit: Alexis Bledel, Saoirse Ronan, James Gandolfini u.a. Drehbuch und Regie: Geoffrey Fletcher.

Bild (c) Capelight.


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