236 Tage später – Endlich wieder Kino!

13. Juni 2021

Die längste Durststrecke ohne Besuch eines Lichtspielhauses meines erwachsenen Lebens ist vorbei. Denn am gestrigen Samstag (12. Juni 2021) konnte ich nach knapp acht Monaten endlich wieder einen Film auf der großen Leinwand genießen. Hier meine kurzen Eindrücke.


Wer nicht mehr weiß, was ein Kinobesuch überhaupt ist/bedeutet, dem empfehle ich folgenden Link.

Bereits letztes Jahr musste ich einige Zeit ohne Kinobesuch ausharren, nämlich zwischen dem 6. März und dem 20. Juni 2021 (106 Tage). Nun gab es erneut einen Restart im Juni, nur war die kinolose Zeit dieses Mal ungleich größer, nämlich 130 Tage länger! Am 19. Oktober 2020 sah ich während meines Kurzurlaubs in Leipzig Milla meets Moses. Gestern stand der diesjährige Oscar-Gewinner Nomadland (bester Film, beste Regie und beste Hauptdarstellerin) von Chloe Zhao auf dem Programm. Eine Rezension folgt bald auf der bekannten anderen Website.

Wie es sich für einen Samstagabend gehört war im Programmkino vor Ort (im Rahmen der Schutzmaßnahmen) dann doch Einiges los. Irritierend für meine Mutter, die mich begleitete, und mich war auch die sehr gut besuchte Außengastronomie neben dem Kino mit lauter Musik. Trotz Maskenpflicht stellte sich bei mir sofort wieder ein Gefühl der Vertrautheit ein, als ob mein letztes Mal im Kinosaal erst vor wenigen Wochen stattgefunden hätte. Wenige Sekunden nach Betreten des Lichtspielhauses hatte ich wieder den wohligen Geruch von frischem Popcorn in der Nase. Der Kinosaal an sich war unter Berücksichtigung der Situation (alle zwei Reihen gesperrt; innerhalb einer Reihe mussten immer zwei Plätze zwischen den belegten Sitzen freibleiben) gut gefüllt. Auch für die nächsten Wochen ist weiterer Filmkonsum auf der großen Leinwand geplant, unter anderem Open-Air-Kino am Fuße der hiesigen Festung. So langsam befinden sich die interessanten Filme auch in den (Kino-)Startlöchern. Nomadland startet hierzulande übrigens offiziell eigentlich erst am 1. Juli 2021, wurde aber schon von einigen Kinos ins Programm aufgenommen.

Und wie ist die Kino-Situation bei euch? Haben die Kinos schon wieder geöffnet? Wenn ja, habt ihr die Gelegenheit wahrgenommen?

 

 


Endlich wieder Kino!

21. Juni 2020

Nach Monaten der Durststrecke konnte ich gestern endlich wieder in die heiligen Hallen des Lichtspelhauses pilgern, um mir einen Film auf großer Leinwand anzusehen. Ein kurzer Erlebnisbericht.


Nach einer gefühlten Ewigkeit – nämlich 15 Wochen und einem Tag, das entspricht 106 Tagen (ja, ich habe nachgezählt) – nutzte ich die Gelegenheit, um das seit Donnerstag (18.06.2020) wiedereröffnete Central im Bürgerbräu in Würzburg mit einem Besuch zu beehren. Auf dem Programm stand mit Monos, einer in Kolumbien gedrehten internationalen Co-Produktion über eine Gruppe jugendlicher Guerilla-Soldaten, sogar ein aktueller Film mit kürzlichem Kinostart (04.06.2020).

Das Kino war trotz Samstagabend ziemlich leergefegt. Im kurzen Gespräch mit einem der Mitarbeiter erfuhr ich dass Kinosaal 1 an diesem Abend ausverkauft sei, aufgrund der Abstandsregeln in Corona-Zeiten dürfen allerdings nur etwa ein Viertel der Plätze vergeben werden. In Kinosaal 2 saßen außer mir vielleicht ein Dutzend Besucher. Wirklich rechnen dürfte sich das für die Kinos nicht, auch wenn wenige Einnahmen sicherlich besser sind als gar keine. Um das Programmkino meiner Wahl zu unterstützen habe ich in den letzten Wochen und Monaten drei Filme über Kino On Demand jeweils gegen eine Leihgeühr gestreamt.

Das Kinoerlebnis unterschied sich jetzt nicht so sehr von dem vor dem Covid-19-Lockdown, weil es je nach Film öfter vorkommt, dass nur wenige Zuschauer im Saal anwesend sind. Die Anweisung hier im südostdeutschen Sumpfgebiet lautet übrigens: der Mund-Nasen-Schutz muss im Kinosaal die ganze Zeit getragen werden, außer beim Essen und Trinken. Da im Saal aber die Klimaanlage für angenehme Bedingungen hinsichtlich Luft bzw. Temperaturen sorgte und ich wie üblich den Inhalt einer Tüte Popcorn verzehrte, war das für mich allerdings kein Problem, obwohl ich längeres Masken-Tragen sonst nicht wirklich gewöhnt bin.

Zur Erinnerung: der letzte Streifen, den ich zuvor auf der großen Leinwand erleben durfte, war die Jane-Austen-Adaption Emma., das war am 6. März 2020. Solche Wohlfühlunterhaltung bot Monos von Regisseur Alejandro Landes allerdings beileibe nicht, dafür aber eindringliches Kino zu einem ernsten Thema mit beeindruckenden Bildern voller roher Schönheit. Eine ausführlicheres Review folgt bald auf der bekannten Website.

Wenn ich mich nicht total verrechnet habe war das gestern mein insgesamt 15. Kinobesuch im Jahr 2020, wovon zwölf Filme einen aktuellen deutschen Kinostart in diesem Jahr haben/hatten oder als Festivalfilme bisher noch keinen Starttermin erhielten. Es dürfte spannend werden ob und inwieweit die übrigen für 2020 geplanten Kinofilme noch in diesem Jahr auch tatsächlich über die Leinwände flimmern. Einige Blockbuster wurden ja bereits verschoben, wobei mich von den Groß-Produktionen ja fast nur noch Tenet (vsl. Start: 30. Juli) von Christopher Nolan, der ursprünglich für April geplante neue Bond-Film Keine Zeit zu Sterben (12. November) und Dune (17. Dezember), die neue Verfilmung des Romans Der Wüstenplanet von Regisseur Denis Villeneuve, interessieren. Ansonsten stehen fast ausschließlich kleine Werke auf meinem Kinowunschzettel.

Wie sieht es bei euch aus? Sind die Kinos in eurer Region schon wieder geöffnet? Wenn ja, habt ihr die Gelegenheit zu einem Besuch im Lichtspielhaus bereits genutzt?

 

 


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