Mein Kinojahr 2016

29. Dezember 2016

Bevor das obligatorische Pyrotechnikinferno losbricht und Sektkorken knallen, um das neue Jahr einzuläuten, komme ich noch schnell mit meinem persönlichen Rückblick auf das Kinojahr 2016 inklusive der Verleihung des wichtigsten (!) Filmpreises der Welt, nämlich des mwj-Awards.


kino-2016-cloud

Heute möchte ich mich kurz fassen und ohne große Vorrede gleich zum Punkt kommen: 2016 war für mich persönlich ein tolles Kinojahr! Mit 7,09 von 10 Punkten gab die beste Durchschnittswertung überhaupt und mit 23 Kinofilmen habe ich sogar mehr als im bisher unerreichten Jahr 2006 gesehen. Drei der 23 Beiträge waren besonders gut und erhalten daher den Preis als bester Film 2016. Diese und weitere Preisträger finden sich weiter unten, nach der Statistik.

Viel Spaß beim Scrollen! 🙂

(Kritiken sind wie gewohnt verlinkt)

anomalisa_posterSTATISTIK

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
Anomalisa
Arrival

8 Punkte
1001 Nacht – Teil 2: Der Verzweifelte
Absolutely Fabulous – Der Film
Fritz Lang
Gold (2014)
Paterson
Sing Street
Where To Invade Next
X-Men: Apocalypse

7 Punktearrival_poster
1001 Nacht – Teil 1: Der Ruhelose
1001 Nacht – Teil 3: Der Entzückte
The Danish Girl
Doctor Strange
High-Rise
Die Insel der besonderen Kinder
Star Trek Beyond
Tangerine L.A.


6 Punkte
The First Avenger: Civil War
The Hateful 8
Stolz und Vorurteil und Zombies

5 Punkte
Crouching Tiger, Hidden Dragon: Sword Of Destiny

4 Punkte / 3 Punkte
Fehlanzeige

paterson_poster2 Punkte
Batman V Superman: Dawn Of Justice

1 Punkt
Fehlanzeige

 

 

PREISTRÄGER

Bester Film
Anomalisa
Arrival
Paterson

Beste Hauptdarstellerin
Joanna Lumley als Patsy Stone in Absolutely Fabulous – Der Film
Jennifer Saunders als Eddy Monsoon in Absolutely Fabulous – Der Film

Bester Hauptdarsteller
Adam Driver als Paterson in Paterson

Beste Nebendarstellerin
Crista Alfaiate als Scheherazade/Punk Maria/Dschinn/Verzauberte Kuh in 1001 Nacht: Teil 1/Teil 2/Teil 3
Luísa Cruz als Richterin in 1001 Nacht: Teil 2

Bester Nebendarsteller
Luke Evans als Wilder in High-Rise
Samuel Finzi als Peter Kürten in Fritz Lang

Beste Filmmusik
Jóhann Jóhannsson für Arrival

Schlechtester Film
Batman V Superman: Dawn Of Justice

Die Rückblicke der letzten beiden Jahre:

Mein Kinojahr 2015
Mein Kinojahr 2014
Mein Kinojahr 2013

Die Bilder sind Eigentum des jeweiligen Filmverleihs.

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Der Kurzkritiken-Sommer #3: Frances Ha

12. Juli 2016

Nach knapp 15 Jahren als (Hobby-)Filmkritiker hat man irgendwann genug von den immer gleichen Mustern, Zutaten und Handlungsverläufen des Mainstream-Kinos. Man(n) sucht nach etwas Neuem, Filmen mit kreativen Eigenarten und eigener Erzählweise. Im Idealfall findet man solche Werke dann auch. Frances Ha ist so ein Film.

Kurzkritiken-Sommer_Cloud

Frances (Greta Gerwig) ist Tänzerin, steckt aber mit 27 noch in der Ausbildung. Mit ihrer besten Freundin Sophie (Mickey Sumner) teilt sie sich eine Wohnung, bis Sophie auszieht. In der Folge hangelt Frances sich in New York von einer WG in die Frances Ha_DVDnächste, von Job zu Job, immer in der Schwebe zwischen Verzweiflung und Ängsten auf der einen, Zuversicht und Lebensfreude auf der anderen Seite…

Auf den ersten Blick scheint Frances Ha „nur“ die Geschichte einer unentschlossenen Twentysomething-Frau zu erzählen. Das stimmt auch, aber der Film macht dies so unprätentiös und mit simpler Schönheit, dass gar nicht Gefahr droht, ausgetretene Pfade des amerikanischen Indie-Kinos zu beschreiten. Besonders erfrischend und echt wirkt die Tatsache, dass Schicksal und Erfolg der von Greta Gerwig (die erst gemeinsam mit Regisseur Noah Baumbach das Skript entwickelte und später die Hauptrolle übernahm) verkörperten Titelfigur nicht von der glücklichen Beziehung zu einem Mann abhängen. Im Grunde ist das Golden Globe-nominierte Werk eine authentische Aneinanderreihung von Begebenheiten in Frances‘ Leben. Zwar mit Ursache und Wirkung, aber ohne „American Filmmaking“-Doktrin. Emanzipiertes, unabhängiges und lebensechtes Arthousekino, dank der Schwarz-Weiß-Ästhetik mit dem Feeling eines malerischen europäischen Autorenfilmes aus den 1960ern. Bitte mehr davon!

8-10Frances Ha
Tragikomödie USA 2012. FSK 6. 82 Minuten. Mit: Greta Gerwig, Mickey Sumner, Charlotte d’Amboise, Michael Zegen, Grace Gummer, Patrick Heusinger, Adam Driver u.a. Regie: Noah Baumbach. Drehbuch: Noah Baumbach und Greta Gerwig.

Bild (c) MFA+/Ascot Elite.


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