Die 5 Besten am Donnerstag #85

15. März 2018

In der zweiten musikalischen Ausgabe hintereinander verlangt Gorana aus der Ergothek bei den „5 Besten am Donnerstag“ aus meiner Sicht das Unmögliche…


 

… indem sie nach unseren

5 Alltime Favourite Songs (Liedern)

fragt. Mein erster Gedanke: wie soll ich mich da auf fünf beschränken?
Zehn sind eigentlich schon zu wenig. Doch ich hab’s versucht:

(aufsteigend nach Erscheinungsjahr geordnet )

 

Tim Buckley: „Happy Time“ (1970)


Clannad: „Nil Sé Ina Lá“
(1973)


Dead Can Dance: „The Trial“ (1984)

 

Dead Can Dance: „Rakim“ (1994)


Julia Holter: „Goddess Eyes II“
(2012)

 

Da fünf Songs aber bei weitem zu wenig sind, habe ich in Anlehnung an Goranas Mein Leben in 15 Songs noch zehn weitere Kandidaten aufgelistet:

 

Roxy Music: „Avalon“ (1982)


Dead Dan Dance: „Labour Of Love“ (1983)

 

Björk featuring David Arnold: „Play Dead“ (1993)


Dead Can Dance: „Cantara“ (Live) (1994)

 

Björk: „All Is Full Of Love“ (1997)

 


Moloko: „The Time Is Now“ (2000)

 

Lisa Gerrard: „Sleep“ (2005)

 

Budam: „Da Da Da Die“ (2009)

 

Gabby Young & Other Animals: „We’re All In This Together“ (2009)


Julia Holter: „Have You In My Wilderness“
(2015)

 

 

 

Weitere Songs, die es knapp nicht geschafft haben:

 

Tim Buckley: „I Can’t See You“ (1966)

 

Roxy Music: „Oh Yeah“ (1980)


Dead Can Dance: „Persephone“ (1987)

 

Dead Can Dance: „The Host Of Seraphim“ (1988)

 

Wolfsheim: „For You I’m Bleeding“ (1992)

 

Lisa Gerrard: „Sanvean – I Am Your Shadow“ (1994)

 

Dead Can Dance: „Bylar“ (1998)

 

Arbeit: „Erlkönig“ (2007)
(leider ohne Video)

 

Loreena McKennitt: „The Mystic’s Dream“ (Live) (2007)

 

Evelyn Evelyn: „Have You Seen My Sister Evelyn?“ (2010)

 

Zola Jesus: „Vessel“ (2011)

 

Die Liste könnte noch länger werden, 50 Titel wären sicherlich kein Problem. Aber lassen wir’s für heute mal gut sein. 🙂

Zum Vergleich: der Beitrag Soundtrack meines Lebens vom August 2013.


Blogparade: 10 Songs zum Aufdrehen

10. August 2016

Die schlechtesten Film-Remakes waren der erste Streich, und die zweite Blogparade des Tages folgt sogleich…

Wer außer der Singenden Lehrerin, der Königin der Blogparaden, könnte in einem Stöckchen nach den 10 Songs fragen, die uns zum Aufdrehen bewegen?!

Da ich finde, dass hier auf diesem und auch auf anderen Blogs zu wenig über Musik geschrieben wird, bin ich tief in mich gegangen und habe meine 10 Favoriten zum Laut hören ausgewählt, und zwar aus sechs (!) Jahrzehnten:

 

Tim Buckley: I Can’t See You (1966)
Vor ein paar Jahren wurde ich auf diesen begnadeten, viel zu früh verstorbenen Sänger/Songwriter (1947-1975) aufmerksam. Gleich sein erstes Lied auf dem ersten Album (welches dieses Jahr 50jähriges Jubiläum hat) ist ein echter Kracher. Unnachahmliche Stimme (vor allem für einen 19jährigen bei seinem Debüt) und geniale, poetische Lyrics (
Autumn temptress, sundown angel…I came to you a loving vandal…“)!

 

Queen: Bohemian Rhapsody (1975)
Mein Lieblingssong von Queen, der sicherlich bei vielen auf der Liste auftauchen dürfte. Mehr Worte muss man nicht darüber verlieren…

 

Dead Can Dance: Labour Of Love (1983)
„Forced by necessity
I arrive at your door.
These gifts I bring to you
For your benefit alone.
In anticipation of things to come
A labour, a labour of love…“
Bei dieser Blogparade darf natürlich die beste Band der Welt nicht fehlen. Neben dem folgenden mein persönlicher Favorit unter den DCD-Songs, die von Brendan Perry gesungen werden.

Dead Can Dance: The Trial (1984)
„All my senses rebel
Under the scrutiny of their persistent gaze.
It took a lifetime to get here,
A journey I’ll never make again…“
Als ich vor gut zehn Jahren Dead Can Dance langsam entdeckte, hat es mir dieser Track vom selbstbetitelten Debüt-Album so richtig angetan. Den Songtext könnte ich mir an die Wand hängen. 

 

Dead Can Dance: Persephone (1987)
Die andere Hälfte von DCD heißt bekanntlich Lisa Gerrard und hat eine der unvergleichlisten Stimmen auf diesem Erdball. Eine epische Hymne (vermutlich) über die gleichnamige Göttin aus der griechischen Mythologie. Lyrics habe ich leider nicht gefunden 😉

Dead Can Dance: Cantara (Live) (1994)
Vom DCD-Livealbum und dazugehörigem Konzertfilm Toward The Within (1994) vergöttere ich diesen Ausdruck rasanter Live-Musik mit purer Gerrard’scher Stimmgewalt! Unbedingt laut hören!

 

Dead Can Dance – Cantara from Dolce Vita on Vimeo.

Björk: Pluto (1997)
Excuse me
But I just have to
Explode
Explode this body
Off me…“

Ein Track wörtlich zum Aus der Haut fahren!

 

Budam: Da da da die (2009)
Ein melancholisch-kalauernder Todessehnsuchtsseemannswalzer wie ihn nur Universalclown Budam von den Färöer Inseln erschaffen konnte.

Gabby Young & Other Animals: The Devil Has Moved In (2014)
Bleiben wir noch kurz in der „Dark Cabaret“-Ecke mit dem teuflischen Song von Gabby Young und ihrer nimmermüden Zirkus-Swing-Truppe. Zum Mitschunkeln!

 

Julia Holter: Silhouette (2015)
Julia Holters 2015 veröffentlichtes Album Have You In My Wilderness besteht im Grunde nur aus genialen Kompositionen. Bei diesem Stück lohnt sich das Aufdrehen im letzten Drittel.

 

Welche Blogparade hält die Singende Lehrerin als nächstes bereit? „10 Songs zum ABdrehen?“, „Musik zum Nachbarn ärgern“? Wir werden sehen oder auch hören…


Top 15 Playlist der 1990er

16. Juni 2016

Die Bloggerin Pieces Of Emotion hat kürzlich ihre Playlist der 1990er veröffentlicht. Doch was sind für mich die besten Songs dieses Jahrzehnts?

Nur 40 Prozent der Songs aus meiner persönlichen Playlist der 90er kenne ich wirklich von damals. Die übrigen 60 Prozent der Titel (der weniger mainstreamige Anteil) habe ich erst in den frühen 2000ern entdeckt. Schweren Herzens musste ich mich bei den vielfach vertretenen Musikern zwischen mehreren Songs entscheiden.

Die Top 15 der 90er haben übrigens vier Übereinstimmung mit dem Soundtrack meines Lebens (veröffentlicht im August 2013). Die Songs sind nach Erscheinungsjahr (und innerhalb eines Jahres alphabetisch nach Musiker) sortiert.

Eigentlich wollte ich die verlinkten Videos von Youtube und Vimeo mit eingebettem Player präsentieren, aber das hat aus unerfindlichen Gründen nicht funktioniert.

1990 Dead Can Dance: Black Sun

 

1991 Loreena McKennitt: The Old Ways


1992 Whitney Houston: I Will Always Love You


1993 Björk feat. David Arnold: Play Dead


1993 Dead Can Dance: How Fortunate The Man With None


1993 M-People: Movin’ On Up


1994 Ace Of Base: The Sign

 

1994 Dead Can Dance: Cantara (Live)


1994 Dead Can Dance: Rakim (Live)


1994 Loreena McKennitt: The Mystic’s Dream


1995 Björk: Army Of Me


1995 Lisa Gerrard: La Bas (Song Of The Drowned)


1995 Lisa Gerrard: Sanvean (I Am Your Shadow)

 

1997 Björk: Pluto


1997 Blur: Song 2


Da dies keine ausdrückliche Blogparade ist, werde ich auch niemanden bewerfen. Es darf allerdings jeder gerne seine Top 15 Playlist der 1990er bloggen und dann das Ergebnis in den Kommentaren verlinken.


Björk – Ein Gesamtkunstwerk wird 50

21. November 2015

Nicht „Possibly Maybe“, nein definitiv. Auch wenn man es kaum glauben kann. Björk feiert am heutigen 21. November 2015 ihren Fünfzigsten (!) Geburtstag. Zum halben Jahrhundert der isländischen Musikikone wird sie so gefeiert, wie ich sie damals kennenlernte: anhand ihrer Musikvideos.

Mit elf Jahren nimmt Björk Guðmundsdóttir, wie sie mit vollständigen Namen heißt, ihr erstes Album auf. Musik ist schon früh ein integraler Bestandteil ihres Lebens. Nach diversen Bands in der isländischen Postpunk-Szene startet sie in den 1990ern eine Solokarriere und veröffentlicht 1993 das Album mit dem „treffenden“ Titel Debut. In diesem Jahr, seit welchem meine Familie den Musiksender MTV empfängt, stoße ich als 12jähriger zum ersten Mal auf ihre Musikvideos. Auch wenn ich erst einige Jahre später zum wirklichen Fan werden sollte, so haben mich doch ihre Clips, vor allem in den 1990ern, sehr beeindruckt. Am häufigsten arbeite Björk hierbei mit den Regisseuren Michel Gondry (Vergiss mein nicht, Science Of Sleep) und Spike Jonze (Being John Malkovich, Adaption) zusammen.

Hier eine Auswahl dieser Exemplare einmaliger Videoclipkunst:

Human Behaviour (1993) – Regie: Michel Gondry
https://www.youtube.com/watch?v=ODH-EhDfuKE

Army Of Me (1995) – Regie: Michel Gondry
http://www.vevo.com/watch/bj%C3%B6rk/Army-Of-Me/GBUV70600775

Isobel (1995) – Regie: Michel Gondry
https://www.youtube.com/watch?v=4L9DXuxfrcw

Possibly Maybe (1996) – Regie: Stéphane Sednaoui
https://www.youtube.com/watch?v=tE11_5Spq1I

Jóga (1997) – Regie: Michel Gondry
https://www.youtube.com/watch?v=2BSMcVRgloY

Bachelorette (1997) – Regie: Michel Gondry
https://www.youtube.com/watch?v=XJnhaXwK86M

All Is Full Of Love (1999) – Regie: Chris Cunningham
https://www.youtube.com/watch?v=AjI2J2SQ528

Bjoerk_PM

Happy Birthday, Björk!


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