Inside Job: Folgen 1 bis 3

28. Juli 2022

Nach der enttäuschenden Netflix-Miniserie The Pentaverate habe ich mich kürzlich einer anderen Produktion des Streamingdienstes zum Thema Verschwörungstheorien zugewandt, der animierten Comedyshow Inside Job.


Inside Cognito Inc.

Die hochbegabte Erfinderin Reagan Ridley (Originalstimme: Lizzy Caplan) ist in die Fußstapfen ihres alkoholkranken und in den Zwangsruhestand versetzten Vaters Rand Ridley (Christian Slater) beim Unternehmen Cognito Inc. getreten. Die Firma ist führend in der Duchführung und Vertuschung unterschiedlichster Verschwörungen. An ihrem ersten Tag als Teamleiterin muss Reagan allerdings feststellen, dass ihr Boss J.R. (Andy Daly) ihr den Yale-Absolventen und profillosen Ja-Sager Brad (Clarke Duke) als „Co-Teamleitung“ vor die Nase setzt. Als Brad beim restlichen Team – der PR-Expertin Gigi (Tisha Campbell), dem Biochemiker Andre Lee (Bobby Lee), dem Delfin-Mensch-Hybriden/Supersoldaten Glenn (John DiMaggio) und dem pilzähnlichen Magic Myc (Brett Gelman) – ankommt, erkennt Reagan allmählich das Potenzial der Zusammenarbeit…

The Pentaverate, eine sechsteilige, von Mike Myers für Netflix geschaffene Miniserie über einen der Menschheit wohlgesonnen Geheimbund und diesen umgebende Verschwörungserzählungen bot zwar den kanadischen Verwandlungskünstler in acht Rollen auf, erwies sich aber auch über weite Strecken als nicht witzig sowie recht niveaulos und ließ das Potenzial der Thematik sträflich ungenutzt. Dennoch hielt ich die 160 Minuten Gesamtlaufzeit durch. Mit der Hoffnung auf eine bessere (Comedy-)Serie zum Thema Verschwörungen wagte ich mich an Inside Job, eine bereits im Oktober 2021 veröffentlichte, animierte Netflix-Produktion. Die von Autorin, Zeichnerin und Produzentin Shion Takeuchi (u.a. Disenchantment) erfundene Show spielt in einer Welt, in welcher alle erdenklichen und noch so abstrusen Verschwörungstheorien (die Erde ist eine Scheibe bzw. hohl, die Mondlandung wurde im Filmstudio gedreht, geheime Mächte und/oder Reptiloide kontrollieren die Geschicke der Welt etc.) wahr sind. Die technologisch brilliante, aber sozial unbeholfene Protagonistin Reagan arbeitet für Cognito Inc, ein Konzern, welcher die geheimen Machenschaften vertuscht, verwaltet und voranbringt. Das klingt auf dem Papier herrlich abstrus und potenziell spaßig, aber das Endprodukt entpuppt sich leider früh als recht banale Workplace-Comedy. Daher war für mich nach drei von zehn Folgen Schluss mit Inside Job. Nicht weil alles komplett misslungen wäre – der Voicecast um Lizzy Caplan (Masters of Sex), Christian Slater (True Romance, Mr. Robot), John DiMaggio (Futurama, Disenchantment) und Brett Gelman (Fleabag, Love [Netflix-Serie]) ist sogar recht gut – aber ich hatte eben keine Lust auf eine weitere durchwachsene „Conspiracy Comedy“.

Die erste Staffel von Inside Job ist seit dem 22. Oktober 2021 bei Netflix abrufbar. Eine zweite Season wurde bereits bestellt.

Inside Job
Science-Fiction-Comedy/Animationsserie USA 2021. 10 Folgen (Staffel 1). Gesamtlänge: ca. 280 Minuten. Originalsprecher: Lizzy Caplan (Reagen Ridley), Clark Duke (Brett Hand), Christian Slater (Rand Ridley), Tisha Campbell (Gigi), Andy Daly (J.R. Schleimpough), John DiMaggio (Glenn Dolphman), Bobby Lee (Dr. Andre Lee), Brett Gelman (Magic Myc) u.a. Idee: Shion Takeuchi.

 


Credits
Bilder (c) Netflix.

 

 

 


Undone: Staffel 2

31. Mai 2022

Über zweieinhalb Jahre nach der herausragenden ersten Staffel wurde die Animationsserie Undone endlich fortgesetzt. Almas Reise in die Geschichte ihrer Familie geht weiter.


Das perfekte Leben?

Nach einem Autounfall erschien Alma (Rosa Salazar) plötzlich ihr seit 20 Jahren verstorbener Vater Jacob (Bob Odenkirk). Außerdem stellte die junge Frau fest, dass sie in der Zeit hin- und herspringen kann. Gemeinsam mit Jacob gelang es ihr, die Umstände seines Todes aufzuklären. In der Hoffnung, ihren Vater wirklich wiederzusehen betritt Alma eine Höhle in Mexiko. Als sie diese wieder verlässt landet Alma in einem anderen Leben in welchem Jacob noch lebt, ihre Schwester Becca (Angelique Cabral) ihren reichen Verlobten Reed (Kevin Bigley) geheiratet hat und in welcher ihre Mutter Camila (Constance Marie) etwas vor der Familie verbirgt. Gemeinsam mit Becca versucht Alma diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen…

Bei der Sichtung im Dezember 2019 hat mich die erste Staffel von Undone, welche am 13. September 2019 ihre Premiere bei Amazon Prime feierte, absolut umgehauen, weswegen die Serie auch in meiner Bestenliste des Jahres ganz oben landete. Eine Frau am Scheideweg, deren Leben plötzlich eine völlig unerwartete Wendung nahm, und die ständige Frage ob sie psychisch krank oder übersinnlich begabt, schizophren oder schamanisch veranlagt ist oder alles zur gleichen Zeit. Diese Prämisse nahmen Raphael Bob-Waksberg, Erfinder/Showrunner der Netflix-Animationsserie BoJack Horseman (2014-2020), und seine „BJH“-Kollegin Kate Purdy als Basis für eine visuell atemberaubend schöne und inhaltlich besondere Serie. Die Szenen wurden in spärlichen Kulissen mit realen Schauspielern gedreht und hinterher vom niederländischen Animationskünstler/Regisseur Hisko Hulsing (der etwa die Animationssequenzen der Doku Kurt Cobain: Montage of Heck verantwortete) und seinem Team per Rotoscoping in bewegte Zeichentrickbilder verwandelt. Diese Technik kam unter anderem auch bei Richard Linklaters A Scanner Darkly (2006), einer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Science-Fiction-Legende Philip K. Dick, zum Einsatz.

Der Aha-Effekt mag nicht mehr so groß sein wie bei den ersten Folgen, aber auch Season 2 liefert phantastische Bilder in einem visuellen Still zwischen Traum und Hyperrealität. Erstaunlich finde ich vor allem wie es die Zeichner hinbekommen haben, dass sowohl die Figuren als auch die Orte gleichzeitig realistisch und ästhetisch bzw. surreal wirken. Zudem verstehen es Bob-Waksberg, Purdy und ihre Co-Autoren die Charaktere sowie die Story weiter zu entwickeln. Vor allem die Dynamik innerhalb der Familie profitiert davon. Vor allem wird deutlich, dass (zumindest in dem gezeigten anderen Leben) Alma nicht mehr die einzige mit besonderen Fähigkeiten ist. Wie die beiden Schwestern immer weiter in den dunklen Kapiteln ihrer Familiengeschichte zurückgehen hat inszenatorisch durchaus etwas von Christopher Nolans Inception (2010) oder Noah Hawleys genial-eigenwilligen Marvel-Serie Legion (2017-2019), doch steht hier ganz klar nicht ein lukrativer Heist oder die Rettung der Welt im Mittelpunkt, sondern die Familie als kleinstmögliche soziale Einheit.

Während bei anderen Animationswerken die Schauspieler meist auf bloße Sprechrollen reduziert sind so können die real gefilmten Darsteller hier die volle Bandbreite abrufen. Rosa Salazar (Alita: Battle Angle), die auf mich erneut wie ein Doppelgänger von Aubrey Plaza wirkte, kann als Alma an ihre intensive Leistung aus dem ersten Jahr anknüpfen während Angelique Cabral als deren Schwester Becca mehr in den Vordergrund rückt. Auch Constance Marie als Mutter Camila und Bob Odenkirk (Breaking Bad, Better Call Saul) als besonnen wirkender Vater Jacob liefern starke Performances. Ankreiden könnte man Staffel 2 höchstens, dass sie mit erneut nur acht Episoden und einer Gesamtlaufzeit etwa gut drei Stunden etwas zu kurz geriet. Außerdem scheinen manche Charaktere über die Jahrzehnte kaum zu altern. Das sind jetzt aber eher zu vernachlässigende, kleine Makel. Das Ende der Season könnte auch das Serienende bedeuten, was aus meiner Sicht jammerschade, aber verständlich wäre. Denn Undone hat sich als einmaliger philosophisch-spiritueller Trip von surrealer Schönheit einen Platz in meinem Serienherzen erobert.

Die zweite Staffel von Undone ist seit dem 29. April 2022 Teil des Angebots von Amazon Prime.


Undone: Staffel 2
(Undone: Season 2)
Animation/Mysteryserie USA 2022. 8 Folgen. Gesamtlänge: ca. 195 Minuten.
Mit: Rosa Salazar, Angelique Cabral, Bob Odenkirk, Constance Marie, Holley Fain u.a. Idee: Raphael Bob-Waksberg und Kate Purdy. Regie: Hisko Hulsing.

 


Credits
Bilder (c) Amazon.

 

 

 

 


James Bond: In Service of Nothing (Kurzfilm)

24. April 2022

Im Rahmen seines „Bootleg Universe“ produzierte der indisch-amerikanische Filmemacher Adi Shankar inoffizielle, kleine Fanfilme zu diversen Franchises, so auch den von Tyler Gibb inszenierten Kurzfilm James Bond: In Service of Nothing, über einen bekannten Geheimdienst im unfreiwilligen Ruhestand.


Mit der Lizenz zum Vergessen-Werden

Einst war James Bond (Sprecher:Christopher Gee) DER Top-Agent des britischen Geheimdienstes. Doch diese Zeiten sind nun über 30 Jahre vorbei. 007 musste die Lizenz zum Töten an den Nagel hängen und den Ruhestand antreten. Bond vermisst es allerdings, gebraucht zu werden und so lässt er sich für einen „privaten Auftrag“ anheuern. Doch schon bald muss er feststellen, dass die Zeit nicht stehen geblieben ist und sich die Welt gravierend verändert hat…

Adi Shankar war nicht nur Produzent von Machine Gun Preacher, The Grey (beide von 2011), Dredd (2012) und A Walk Among the Tombstones (2014) sondern auch der Showrunner der Videospiel-Adaption Castlevania (2017-2021). Darüber hinaus liegt ihm aber Popkultur generell am Herzen. Unter dem Label „Bootleg Universe“ produzierte der indisch-amerikanische Filmemacher auch mehrere, nicht autorisierte Fankurzfilme zu bekannten Franchises, wie Punisher: Dirty Laundry (2012), Venom: Truth in Journalism (2013), Power/Rangers (2015) und eben James Bond: In Service of Nothing (2015). In dem von Tyler Gibb (Storyboard-Artist bei diversen Serien) fast im Alleingang als Regisseur, Autor, Animationskünstler, Cutter und Sprecher geschaffenen Short wird der Mythos des bekanntesten Agenten der Filmgeschichte entzaubert.

Der von Ian Fleming erfundene Doppelnull-Agent war in den seit 50 Jahren erschienenen 25 Filmen immer einem Wandel unterworfen, zwangsläufig durch die Wechsel des Darstellers. Zu Zeiten von Sean Connery (1962-1967, 1971), Roger Moore (1973-1985) und Timothy Dalton (1987-1989) war der Kalte Krieg eine wichtige Hintergrundkulisse wenn nicht sogar zentral für die Story. Ab Pierce Brosnan (1995-2002) änderte sich dies und sein 007 muss sich von der weiblichen M anhören, dass er ein „sexistischer, frauenfeindlicher Dinosaurier“ sowie „ein Relikt des Kalten Krieges“ sei. Doch was wäre wenn die von Sean Connery gespielte erste Inkarnation Bonds nach Jahrzehnten des treuen Dienstes den Ruhestand angetreten wäre und ein trauriges Dasein als betagter Ex-Agent in den 2010er Jahren geführt hätte? Diese Prämisse nimmt In Service of Nothing um den britischen Spion zu dekonstruieren. Bond versteht die Welt nicht mehr, nicht nur wegen des zunehmenden Egoismus im anonymen Zeitalter der Digitalisierung. Ein Agent der alten Schule wie er ist einfach nicht mehr gefragt und die einzigen Frauen, die auf ihn warten, verlangen Bezahlung im Voraus.

Rein inhaltlich macht der Kurzfilm das Beste aus seiner Laufzeit von 10 Minuten. Nur der Animationsstil wirkt steril und etwas angestaubt, wie aus den Zwischensequenzen eines Computerspiels der frühen 2000er. Bond sieht hier freilich wie Sean Connery aus und Sprecher Christopher Gee versucht, Sprechweise und Akzent des 2020 im Alter von 90 Jahren verstorbenen schottischen Schauspielers nachzuahmen. Ich bin ehrlich gesagt eher zufällig bei meiner Recherche zum Review von Adi Shankars Superhelden-Pastiche The Guardians of Justice (2022) auf In Service of Nothing gestoßen.

James Bond: In Service of Nothing gibt es kostenlos auf Youtube zu sehen.


James Bond: In Service of Nothing
Animation/Kurzfilm USA, Kanada 2015. 10 Minuten. Drehbuch und Regie: Tyler Gibb.


Credits
Bilder (c) Bootleg Universe.

 

 

 

 

 


Besondere Animationsfilme: Im Käfig (2016) (Kurzfilm)

16. Januar 2022

Kurzfilme im Vorprogramm einer Kinovorstellung gehören zur Tradition des Programmkinos. Beim Kinobesuch von Spencer am Freitag kam ich nach langer Zeit wiedermal in den Genuss eines schönen Shorts: Im Käfig von Loïc Bruyère.

Jazz mit Vogel und Bär

Ein Bär lebt allein in einem Käfig. Auf dem Baum nebenan schlüpfen Vogeljunge. Eines der kleinen Vögelchen kann nicht fliegen. Und der Bär kann nicht singen. Die beiden unterschiedlichen Geschöpfe werden Freunde und überwinden ihre Schwierigkeiten.

Kleine putzige Kunstwerke wie Im Käfig (Originaltitel La Cage, international auch als In a Cage bekannt) bieten das i-Iüpfelchen auf einen rundum gelungenen Kinobesuch. Von meinen unzähligen Ausflügen in die wenigen Programmkinos in der Gegend (früher das Casablanca in Ochsenfurt, heute regelmäßig das Central im Bürgerbräu in Würzburg) enthielten manche einen Kurzfilm als kleine Zerstreuung vor dem Hauptfilm. Manchmal kommen dabei solche Perlen wie der schwedische Alltagspercussion-Geniestreich Musik für eine Wohnung und sechs Perkussionisten (2001) heraus. Musikalisch geht es auch in Im Käfig von Animationskünstler und Filmemacher Loïc Bruyère zu. Ein eingesperrter Bär und ein flügellahmer Vogel werden beste Freunde und überwinden ihre Unzulänglichkeiten mit der Hilfe von Musik von Komponist Romain Trouillet, der unter anderem die Netflix-Dokuserie Verhandlung 4 (2021) und das Biopic De Gaulle (2020) vertonte. Passend zu den liebevoll, putzigen und schrägen Zecihnungen Bruyères beginnen die beiden tierischen Freunde irgendwann Jazz zu spielen und der Bär entdeckt sein Talent für Scatsinging. Wegen des Verzichts auf Dialoge eignet sich der kleine Beitrag für ein universelles Publikum, etwa als mögliches Intermezzo, wie man es aus Die Sendung mit der Maus kennt.

Den kompletten Kurzfilm Im Käfig (La Cage) kann man kostenpflichtig bei Vimeo streamen.

 

Im Käfig (La Cage)
Animation/Kurzfilm Frankreich 2016. 6 Minuten.
Musik: Romain Trouillet. Drehbuch, Animation, Schnitt und Regie: Loïc Bruyère.

Credits
Bild (c) Folimage.

 

 


Besondere Animationsfilme: My Baby Left Me (Kurzfilm)

30. Dezember 2021

Im zwarten Alter von 66 Jahren veröffentlichte der slowenisch-ungarische Künstler Milorad Krstić 2018 mit Ruben Brandt, Collector seinen ersten abendfüllenden Animationsfilm. 1995 erschien sein Kurzfilm My Baby Left Me.


Träume voller Sehnsucht und Verlangen

Ein Mann wurde von seiner Geliebten verlassen. Ganz alleine erlebt er nachts immer wieder Träume voller Sehnsucht und Verlangen, welche immer absonderliche Formen annehmen. Da klingelt das Telefon…

Milorad Krstić, geboren 1952 in Slowenien und seit 1990 wohnhaft in Ungarn, hat bisher unter anderem als Maler, Multimediakünstler und Bühnendesigner gewirkt. 23 Jahre vor seinem oben erwähnten Spielfilmdebüt voller Referenzen an Kunst und Popkultur des 20. Jahrhunderts erschien My Baby Left Me 1995 im Wettbewerb der Berlinale und gewann den Silbernen Bären in der Kurzfilm-Sparte. Im 9-Minüter lässt Krstić der psychosexuellen Phantasie seines verlassenen Protagonisten freien Lauf. Herausgekommen ist dabei ein überaus experimenteller, irrwitziger, frivoler und surrealer Trip in das Unterbewusstsein eines Mannes mit gebrochenem Herzen. Der krakelige und nicht selten eher wenig anthromorphe Stil hat bisweilen etwas von den Cutout-Animationen, welche Terry Gilliam für die Fernsehshows und Filme der Monty Pythons schuf. Die ungefilterte Weirdness von Träumen in bewegten Bildern einzufangen dürfte sicherlich äußerst schwierig sein, aber Krstić kommt dem Ganzen hier schon sehr nah.

My Baby Left Me ist als Bonusmaterial auf der Limited Mediabook Edition von Ruben Brandt, Collector enthalten und hier bei Youtube ansehbar.

My Baby Left Me
Animation/Kurzfilm Ungarn 1995. 9 Minuten. Regie: Milorad Krstić.

 

Credits
Filmbilder (c) Varga Studio.

 

 


Star Trek: Lower Decks – Staffel 2

30. November 2021

Zum Ende des Monats gibt es nach Masters of the Univers: Revelation – Teil 2 und American Gods: Staffel 3 nun das dritte Serien-Review, mit der zweiten Staffel der Star Trek-Animationscomedy Lower Decks, welche im Gegensatz zur ersten Staffel direkt nach der US-Premiere auf deutschen Bildschirmen landete.


Begegnungen mit der Befangenheit

Drei Monate nach dem Kampf gegen die Pakleds erlebt die Crew der U.S.S. Cerritos unter dem Kommando von Captain Carol Freeman (Originalstimme: Dawnn Lewis) neue Missionen. Das bedeutet meist allerdings niedere Arbeiten für die befreundeten Ensigns Beckett Mariner (Tawny Newsome), Captain Freemans rebellische Tochter, Nachwuchsingenieur Sam Rutherford (Eugene Cordero) und die nerdige Orionierin D’Vana Tendi (Noël Wells), welche auf der Krankenstation unter der katzenartigen Schiffärztin Dr. T’ana (Gillian Vigman) arbeitet. Der spießige Ensign Brad Boimler (Jack Quaid) hat sich hingegen auf die U.S.S. Titan unter dem Kommando von Captain William Riker (Jonathan Frakes) versetzen lassen, wo er in allerlei gefährlichen Situationen seinen Mann stehen muss. Doch nach einem kuriosen Unfall kehrt Boimler auf die Cerritos zurück. Die vier Freunde sind wiedervereint. Neue Abenteuer stehen ihnen bevor…

Mussten die Zuschauer außerhalb der USA bei der ersten Staffel noch ein paar Monate warten so waren die Folgen der zweiten Runde von Star Trek: Lower Decks einen Tag jeweils nach der Premiere bei Paramount+ (ehemalig CBS All Access) in Deutschland bei Prime Video verfügbar. Die zweite animinierte Star Trek-Serie nach The Animated Series (hierzulande auch als Die Enterprise bekannt) aus den 1970ern dürfte jetzt sicherlich nicht zu den Top-Shows des Franchises zählen. Doch ich würde jederzeit eine Folge von LD einer weiteren Episode der mittlerweile unerträglichen Burnham-ist-Gott-Veranstaltung namens Discovery vorziehen. Serienerfinder/Showrunner Mike McMahan (Solar Opposites) und seinem Team gelingt auch in der zweiten Staffel eine angenehm kurzweilige Angelegenheit.

Man merkt an jeder Stelle, dass Lower Decks von Fans für Fans gemacht wird. In jeder Episode gibt es unzählige Referenzen, Zitate und Easter Eggs auf/zu oft nicht unbedingt sehr bekannte/n Figuren oder Storylines aus dem ganzen Universum. Lag diesbezüglich der Schwerpunkt in Season eins noch auf Star Trek: The Next Generation so gibt es im zweiten Jahr mehr Material aus Deep Space Nine und Voyager, inklusive eines Gastauftrittes einer Hauptfigur aus letztgenannter Serie. Wie ernst man die ganze Sache nehmen muss zeigt sich schon daran, welche Alienrasse hier als Hauptantagonist fungiert. Nicht etwa die Romulaner, Cardassianer oder die Borg, nein die gutmütig wirkenden, aber zugleich dämlichen und hinterhältigen Pakleds, welche in einer TNG-Episode (Staffel 2, Folge 17) von 1989 erstmals auftraten. Das ergibt auch deswegen ziemlich Sinn, weil die Crew der wenig namhaften Cerritos immer wieder mit Weltraummüll und ähnlichem Unrat zun tun bekommt, quasi hinter den prestigeträchtigen Föderationsraumschiffen aufräumen darf.

Die zehn Episodenstories werden erneut wieder überwiegend aus der Sicht der „niederen“ Ränge, nämlich dem heterogenen, schrillen Ensign-Quartett Mariner, Boimler, Tendi und Rutherford erzählt. Vor allem die ständig für Schwierigkeiten sorgende, unangepasste Captainstochter hat sich gleichsam wie Gruppendynamik der vier Protagonisten etwas weiterentwickelt. In der vorletzten Folge wej Duj gibt es herrliche Einblicke in die „Lower Decks“ auf den Raumschiffen anderer Spezies. Das Staffelfinale wartet mit einem ziemlich bösen Cliffhanger auf. Insgesamt vermutlich nicht ganz so gelungen wie die von Seth MacFarlane als Trek-Hommage angelegte Scifi-Comedyserie The Orville (nach langr Wartezeit soll es im nächsten Jahr damit endlich weitergehen), aber dennoch ein unterhaltsamer Spaß, für alle die über Gene Roddenberrys großes Universum auch mal lachen können.

Die zweite Staffel von Star Trek: Lower Decks ist seit dem 15. Oktober 2021 komplett bei Amazon Prime verfügbar. Eine dritte Staffel mit 10 weiteren Folgen wurde bereits bestellt und soll 2022 erscheinen.


Star Trek: Lower Decks – Staffel 2
(Star Trek: Lower Decks – Season 2)
Science-Fiction/Comedy/Animationsserie USA 2021. FSK 16. 10 Folgen. Gesamtlänge: ca. 256 Minuten.
Originalsprecher: Tawny Newsome (Beckett Mariner), Jack Quaid (Brad Boimler), Noël Wells (D’Vana Tendi), Eugene Cordero (Sam Rutherford), Dawnn Lewis (Captain Carol Freeman), Jerry O’Connell (Commander Jack Ransom), Fred Tatasciore (Lieutenant Shaxs), Gillian Vigman (Dr. T’Ana) u.a. Nach Gene Roddenberry. Idee: Mike McMahan. Regie: Jason Zurek, Kim Arndt, Bob Suarez.

Credits
Bilder (c) Amazon Prime/Paramount.

 


Masters of the Universe: Revelation – Teil 2

27. November 2021

Zu Serien-Reviews bin ich in letzter Zeit so überhaupt nicht gekommen. Diesem untragbaren Zustand wird nun Abhilfe geschaffen, mit der Rezension zum zweiten Teil von Kevin Smiths Kultzeichentrickserien-Fortsetzung Masters of the Universe: Revelation.


Von Göttern, Macht und Magie

Gemeinsam gelang es Teela (Originalstimme: Sarah Michelle Gellar), der ehemaligen Anführerin der königlichen Garde, Hexe Evil-Lyn (Lena Headey) und ihren Gefährten die Magie auf Eternia wieder herzustellen und das Schwert der Macht zusammenzusetzen. Doch bevor Prinz Adam (Chris Wood) sich in He-Man verwandeln konnte wurde er von dem totgeglaubten Skeletor (Mark Hamill) durchbohrt, der darauhin das Schwert an sich riss und mit dessen Zauber zum Gott mutierte. Mit der Hilfe der sterbenden Sorceress (Susan Eisenberg) können Teela, ihre Freundin Andra (Tiffany Smith), Cringer (Stephen Root) und der schwer verletzte Adam aus Castle Grayskull fliehen. Skeletor lässt daraufhin Man-At-Arms (Liam Cunningham), Teelas Vater, gefangen nehmen und installiert Evil-Lyn als neue Sorceress von Grayskull. Skeletors Macht scheint grenzenlos. Wird er Eternia die Vernichtung bringen?

Mit Masters of the Universe: Revelation setzte Filmemacher Kevin Smith (51), bekannt für Werke wie Clerks – Die Ladenhüter (1994), Dogma (1999) und Jay und Silent Bob schlagen zurück (2001) die zum Kult avancierte, überaus infantil-alberne Zeichentrickserie Masters of the Universe (1983-1985) von Mattel fort. Aus dem Actionfiguren-Verkaufsvehikel von damals schuf der Obernerd eine zeitgemäße und gleichzeitig nostalgisch anmutende Weiterführung, die von einigen ewiggestrigen Deppen, welche sich als Fans bezeichnen, zu Unrecht total abgestraft wurde. Einziger Wermutstropen: knapp zwei Jahre nach der Ankündigung der Serie erschien bei Netflix im Juli 2021 lediglich Teil 1 mit nur kümmerlichen fünf Episoden. Auf den Tag genau vier Monate später veröffentlichte der Streamingdienst den zweiten Teil mit weiteren fünf Folgen. Beide Staffelhälften erzählen eine einzelne zusammenhängende Geschichte.

Bereits in den Episoden 1 bis 5 spielten Adam/He-Man, der zentrale Held der Originalserie von Lou Scheimer, und sein Erzfeind Skeletor nur eine untergeordnete Rolle und glänzen zwischenzeitlich durch Abwesenheit. In den neuen Folgen gibt es für die beiden mehr Screentime, der Fokus liegt aber eindeutig auf Teela und Evil-Lyn, die in früheren Inkarnationen als Sidekick oder Love Interest fungierten. Diese personelle Neuausrichtung des Franchises gehört sicherlich zu den positiven Aspekten der Fortsetzung. Natürlich darf man die ganze Angelegenheit nicht zu ernstnehmen. Schließlich haben wir hier es mit einem erwachsenen Update einer einfach gestrickten Kinderserie zu tun, die trotz einiger Änderungen doch weiterhin simple, kurzweilige Fantasy-Scifi-Cartoonunterhaltung bietet. Wirkten die Stories von Smith und seinem Autorenteam in Teil 1 noch recht solide, so fällt die zweite Hälfte diesbezüglich leider etwas ab. Smith wirft zu viele Elemente in den Topf und das ganze Menü mutiert dadurch leider zur Kraut-und-Rüben-Veranstaltung, was einerseits für Turbulenz und einen gewissen, obgleich überaus kitschigen Unterhaltungswert sorgt, andererseits aber auch ziemlich oberflächlich wirkt. Durch die ständigen Wendungen verpufft deren Wirkung meist ziemlich schnell. Insgesamt erschienen mir die beiden Teile wie schnell abgefrühstückte Varianten des MCU-Zweiteilers Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame.

Revelation hat neben dem nicht zu unterschätzenden Nostalgiefaktor natürlich vor allem eine Sache auf der Habenseite: den namhaften und überzeugenden Voicecast. Vor allem die für starke Frauenfiguren bekannte Lena Headey (Sarah Connor in Terminator: The Sarah Connor Chronicles und Cersei Lannister in Game of Thrones) glänzt als von wiederstrebenden Gefühlen und grenzenloser Macht hin- und hergerissene Evil-Lyn, deren Hintergrundgeschichte in der achten Folge gezeigt wird. Und Mark Hamill, der nicht nur für seine Rolle als Luke Skywalker bekannt ist, sondern sich auch durch seine unzähligen Voice-Acting-Rollen (vor allem als Joker in unterschiedlichen Batman-Animationsserien) einen Namen gemacht hat, kostet jede Sekunde seiner Performance als Skeletor aufs Genüsslichste aus. Die teils recht eloquenten Dialoge waren dabei sicherlich hilfreich. Am Ende dürften ein paar wichtige Handlungsstränge fertig erzählt sein, doch mit der Schlussszene wird deutlich auf eine mögliche zweite Staffel angespielt. Ob und wann diese kommen wird ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

Teil 2 von Masters of the Universe: Revelation ist seit dem 23. November 2021 bei Netflix abrufbar.

Masters of the Universe: Revelation – Teil 2
(Masters of the Universe: Revelation – Part 2)
Fantasy/Science-Fiction/Zeichentrickserie USA 2021. 5 Folgen. Gesamtlänge: 135 Minuten. Originalsprecher: Sarah Michelle Gellar (Teela), Lena Headey (Evil-Lyn), Liam Cunningham (Duncan/Man-At-Arms), Tiffany Smith (Andra), Chris Wood (Adam/He-Man), Mark Hamill (Skeletor) u.a. Nach der Originalserie
Masters of the Universe von Lou Scheimer. Idee: Kevin Smith. Regie: Adam Conarroe und Patrick Stannard.

 

Credits:
Bilder (c) Netflix/Mattel/Powerhouse Animation.

 

 


Star Trek: Lower Decks – Staffel 1

19. September 2021

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Dies sind die (gezeichneten) Abenteuer des Raumschiffes Cerritos. Die Besatzung des Föderationsschiffes bekommt meist die ehrenvolle Aufgabe des zweiten Kontakts und anderer weniger ruhmreicher Mission, in der animierten Serie Star Trek: Lower Decks.


Helden aus der zweiten Reihe

Unter dem Kommando von Captain Carol Freeman (Sprecherin: Dawnn Lewis) und ihren Führungsoffizieren Commander Ransom (Jerry O’Connell), Sicherheitschef Shaxs (Fred Tatasciore) sowie Chefärztin Dr. T’Ana (Gillian Vigman) absolviert die Crew der USS Cerritos meist wenig ruhmreiche, aber doch wichtige und schwierige Missionen der Sternenflotte. Nicht selten stehen dabei weniger die hochrangigen Crewmitglieder im Vordergrund, sondern vielmehr die jungen Offiziere aus den „unteren Decks“, wie etwa die Schwierigkeiten suchende Beckett Mariner (Tawny Newsome), der ambitioniert-ängstliche Brad Boimler (Jack Quaid) sowie die beiden Wissenschaftsnerds D’Vana Tendi (Noël Wells) und Sam Rutherford (Eugene Cordero), welcher mit einem kybernetischen Implantat ausgestattet wurde. Werden die vier Ensigns an ihren Aufgaben wachsen?

Seitdem der ansonsten für Blockbuster-Trash wie Transformers zuständige Alex Kurtzman die kreative Führung in der Fernsehsparte des von Gene Roddenberry (1921-1991) ins Leben gerufenen Star Trek-Universums übernommen hat erlebt das Franchise eine Renaissance mit mehreren, gleichzeitig laufenden SProjekten. Es begann 2017 mit Star Trek: Discovery, jener im ganz für sich stehenden Mary-Sue-Burnham-ist-größer-als-Gott-Fanfiction-Universum angesiedelten Show, welche erst kurz vor den Abenteuern von Kirk & Co spielte, nur um mit Staffel 3 so weit in die Zukunft vorzudringen wie es noch nie eine Trek-Serie zuvor getan hatte. Parallel erschien die Kurzfilm-Anthologiereihe Short Treks (von welcher die zweite Staffel immer noch darauf wartet, in Deutschland veröffentlicht zu werden). 2020 begab sich dann der beliebteste Captain der Sternenflotte, Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) im hohen Alter auf neue Abenteuer, in Star Trek: Picard, deren zweite Season im Februar 2022 veröffentlicht werden soll. Weitere Shows sind in der Mache oder stehen kurz vor ihrer Veröffentlichung. Die Animationsserie Star Trek: Prodigy richtet sich an die ganz jungen Zuschauer und bietet unter anderem Kate Mulgrew als Captain Janeway aus Raumschiff Voyager im Voicecast auf. Star Trek: Strange New Worlds hingegen dreht sich um die Missionen der Enterprise unter dem Kommando von Captain Pike (Anson Mount) an der Seite von Spock (Ethan Peck) und Number One (Rebecca Romijn), wobei diese drei Figuren im Burnhamverse neu aufgelegt wurden. Doch vorher gab es da noch die ebenfalls animierte Show Lower Decks von Mike McMahan (bekannt für Solar Opposites), welche mittlerweile sogar in der zweiten Runde läuft. Eine dritte Staffel befindet sich bereits in Produktion. Nach Star Trek: The Animated Series (1973-74, deutscher Titel Die Enterprise) ist Lower Decks erste die zweite Zeichentrickserie aus dem Franchise.

In fast allen Episoden sämtlicher Star Trek-Serien standen meist die führenden Offiziere im Zentrum der Handlung. Die 15. Folge der siebten Staffel von The Next Generation, Lower Decks (deutscher Titel: Beförderungen; 1994), widmete sich allerdings einer Gruppe von Crewmitgliedern am Anfang ihrer Karriere. In die gleiche Kerbe schlagen McMahan und sein Autorenteam mit der neuen Trickserie. Die Führungsoffiziere spielen zwar eine gewichtige Rolle, aber im Fokus der Geschichten stehen vier junge Sternenflottenabsolventen, welche noch eher wenig Erfahrung haben und ihren Platz an Bord eines Föderationsraumschiffes suchen. Mit einer von vorneherein auf Comedy getrimmten Serie betritt Lower Decks auf jeden Fall Neuland. Hinsichtlich Dialoge und Gags legt die Zeichentrickserie ein sehr, bisweilen ein wenig zu hohes Tempo vor. Insgesamt macht das die ganze Angelegenheit zwae teilweise anstrengend, aber auch angenehm kurzweilig. Was die Dynamik unter den vier Hauptfiguren angeht so fühlte ich mich sehr an She-Ra und die Rebellenprinzessinnen (2018-2020) erinnert, obgleich sich Lower Decks an ein eher erwachsenes Publikum richtet.

Die Cerritos fliegt sicherlich sehr im Fahrwasser der wesentlich prominenteren USS Enterprise D unter dem Kommando von Captain Picard, was man auch daran sieht, dass im selbstironischen Vorspann die gleiche Schriftart wie bei TNG Verwendung findet. Eine durchgehend humoristische Annäherung an Star Trek ist auch nach über 50 Jahren noch irgendwie neu. Dabei orientiert sich die Show von McMahan sehr an The Orville, jener Comedyserie von Autor/Hauptdarsteller Seth MacFarlane, die eigentlich in einem eigenen Universum spielt, sich aber deutlich als Parodie des bekannten Sternenflotten-Perfektionismus versteht. Die jungen Offiziere sind noch eher unerfahren, aber selbst die erfahrenen Mitglieder der Führungscrew agieren mitunter genauso trottelig oder in purer Selbstüberschätzung. Commander Ransom, der erste Offizier, fungiert freilich als überzeichnete Karikatur von Commander William Riker oder (wenn man so will) auch eines jüngeren Captain Kirks. Mit Antiheldin Beckett Mariner, die ein heikles Geheimnis mit sich herumträgt, haben wir hier sogar eine einigermaßen komplexe Figur. Sie besitzt einerseits das Potenzial, um mehr als ein einfacher Ensign (früher übersetzt mit Fähnrich) zu sein, andererseits torpediert die junge Frau ihre eigenen beruflichen Chancen durch inaktzeptables Verhalten. Im Grunde eine besser ausgearbeitete und weniger egomane Michael Burnham. Beide haben jedenfalls gemeinsam, dass sie mit vielen „Stars“ der Föderation auf Du und Du ist. In den zehn turbulenten und im Verlauf etwas dramatischeren Abenteuern der ersten Season gibt es natürlich diverse Referenzen und Zitate. Gleich die katzenartige Schiffsärztin Dr. T’Ana bildet einen direkten Bezug zur Animated Series aus den 1970ern, in welcher diese Rasse bisher einzig und allein aufgetreten war. Außerdem lassen es sich auch drei bekannte Darsteller aus der Next Generation nicht nehmen, Gastauftritt zu absolvieren. Wobei an dieser Stelle nicht verraten wird, um welche „Special Guests“ es sich genau handelt. Lower Decks funktioniert als Raumschiff-Comedy für Trekkies, die bei ihrem über alles geliebten Franchise auch Sinn für Humor haben.

Die komplette erste Staffel von Star Trek: Lower Decks ist seit dem 22. Januar 2021 bei Amazon Prime abrufbar. Am 18. November 2021 wird die Veröffentlichung auf DVD und BluRay erfolgen. Am 7. August 2021 begann die wöchentliche Ausstrahlung der zweiten Staffel bei Amazon.

Star Trek: Lower Decks – Staffel 1 (Star Trek: Lower Decks – Season 1)
Science-Fiction/Comedy/Animationsserie USA 2020. FSK 16. 10 Folgen. Gesamtlänge: ca. 250 Minuten.
Originalsprecher: Tawny Newsome (Beckett Mariner), Jack Quaid (Brad Boimler), Noël Wells (D’Vana Tendi), Eugene Cordero (Sam Rutherford), Dawnn Lewis (Captain Carol Freeman), Jerry O’Connell (Commander Jack Ransom), Fred Tatasciore (Lieutenant Shaxs), Gillian Vigman (Dr. T’Ana) u.a. Nach Gene Roddenberry. Idee: Mike McMahan. Regie: Barry J. Kelly, Kim Arndt, Bob Suarez.


Credits
Bilder (c) Amazon Prime/Paramount.

 

 

 


Masters of the Universe: Revelation – Teil 1

31. Juli 2021

Am 23. Juli sind die ersten fünf Folgen der neuen Masters of the Universe-Zeichentrickserie von Kultfilmemacher Kevin Smith (Clerks, Dogma, Jay and Silent Bob) bei Netflix erschienen. Relevation knüpft an die Original-Mattel-Serie aus den 1980ern an, gewinnt dem Stoff aber neue Facetten ab.


Eternia’s Endgame?

Auf dem Planeten Eternia. Während Teela (Originalstimme: Sarah Michelle Gellar) am Hofe von König Randor (Diedrich Bader) und Königin Marlena (Alicia Silverstone) mit einer feierlichen Zeremonie zum obersten Waffenmeister ernannt wird und damit in die Fußstapfen ihres Vaters Duncan alias Man-At-Arms (Liam Cunningham) tritt startet Skeletor (Mark Hamill) einen weiteren Versuch, Schloss Grayskull und die darin beheimatete Magie an sich zu bringen. He-Man (Chris Wood), das mächtige Alter Ego des schmächtigen Prinzen Adam,, Teela und ihre Freunde eilen der Sorceress (Susan Eisenberg), welche das magische Schloss hütet, sogleich zu Hilfe. Durch den folgenden Kampf wird die Magie Eternias vollständig zerstört und Anarchie breitet sich aus. Es liegt nun an Teela und ihrer Freundin Andra (Tiffany Smith) das Schwert der Macht zu erneuern und nicht nur die Magie, sondern auch den kompletten Planeten zu retten. Ausgerechnet an der Seite der bösen Hexe Evil-Lyn (Lena Headey) starten Teela und Andra ihre Mission…

Wie viele meiner Altersgenossen kam auch ich in den späten 1980ern und frühen 1990ern durch den Cartoonblock am Nachmittag bei der damaligen Version des Privatsenders Tele 5 in den Genuss von He-Man and the Masters of the Universe (1983/84), aber auch anderer actionreicher Zeichentrickserien wie Adventures of the Galaxy Rangers (1986) oder Saber Rider and the Star Sheriffs (1987/88), vorausgesetzt mir wurde der Konsum dieser Sendungen damals nicht von elterlicher Seite verboten. Als Grundschüler fand man vor allem He-Man & Co damals ja supercool. Als ich die Cartoon-Show um 2002 dann wieder ansah funktionierte sie frielich nur noch als unfreiwillig komischer Partyspaß. 2010 veranstalteten ein paar Freunde einen „Zeichentrick-Trash-Abend“ und da waren natürlich auch ein paar MOTU-Folgen fällig. Doch vor dem Cartoon gab es ja bekanntlich die Actionfiguren. Einer Legende zu Folge entwickelte man diese ja ursprünglich als Merchandising für John Milius‘ Fantasyfilm Conan, der Barbar (1982), nach den Stories von Robert E. Howard, mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Da der Film aber eine Altersfreigabe nur für Erwachsene erhielt konnten die hergestellten Figuren nicht wirklich an Kinder verkauft werden und wurden daher umgestaltet. Daraus soll dann die Masters of the Universe-Toyline entstanden sein. Egal ob diese Tall Story stimmt oder nicht, die Zeichentrickserie wurde damals (wie heute so ziemlich alles Neue von Star Wars) gemacht, um Spielzeug zu verkaufen, quasi als überlanger Werbespot.

Nach der Spielfilm-Adaption von 1987 folgten weitere Figurenreihen und dazugehörige Serien (The New Adventures of He-Man [1990] bzw. He-Man and the Masters of the Universe [2002-2004]). Bereits 1985 startete mit She-Ra – Princess of Power eine Spinoff-Serie über Adams/He-Mans Schwester, die auf einem anderen Planeten lebt und dort gegen Skeletors Meister Hordak und dessen Truppen kämpft. Über die Jahre bildete sich eine treue Fangemeinde, deren Mitglieder auch als Erwachsene ihre Begeisterung für MOTU nicht verloren. Wie etwa eine Gruppe Anhänger aus Texas um Filmemacher John F. Carroll, die zwischen 2011 und 2015 die drei Fanfilme The Wizard of Stone Mountain, The Fountain of Life und The Trials of Darksmoke veröffentlichten. Außerdem erschienen bei Netfliy zwischen 2018 und 2020 fünf Staffeln von She-Ra and the Princesses of Power, einer von Comicautorin/Zeichnerin Noelle Stevenson erschaffenen/betreuten, sehr bunten und diversen Neuauflage von „She-Ra“. Im August 2019 kündigte Kevin Smith Revelation als Fortsetzung der Originalserie für ein eher erwachsenes Publikum an.

Mit einer schönen Eingangssequenz, die optisch im Stil der alten Show, Comics und Figuren gehalten wurde, holt die Netflix-Produktion die alten Fans gut ab und bietet neuen Zuschauern einen kurzen Abriss der bisherigen Mythologie. Anschließend spinnen Showrunner/Executive Producer Smith und seine Co-Autoren die ganze Geschichte auf eher unerwartete Weise weiter. Einige Kreaturen werden gleich in der ersten Folge ziemlich vom Antlitz Eternias getilgt und liegt es nun bei Teela gemeinsam mit einer eher dysfunktionalen Gruppe das Schwert der Macht wieder zu vereinen und somit das Universum zu retten. Mit seiner Kompromisslosigkeit was das Ableben einiger Personen betrifft fühlte ich mich etwas an Avengers: Infinty War erinnert. Revelation erweist sich bisher nicht gerade als große Offenbarung, jedoch im Vergleich zur infantilen, simpelst gestrickten und albern-trashigen Serie aus den 1980ern erzählerisch massiv weiterentwickelt. Im Gegensatz zu früher haben die Wendungen dauerhafte Konsequenzen für die Figuren. Dennoch bleibt das Ganze am Ende aber auch nicht mehr und nicht weniger als eine mit gängigen, überwiegend generischen Motiven und Versatzstücken arbeitende Fantasyserie mit Scifi-Anleihen, die inhaltlich keine Bäume ausreißt. In ästhetischer Hinsicht entpuppt sich die Optik als Mischung der Ur-Show und der 2002er Inkarnation, entspricht dabei dem gängigen, stilisierten Zeichentrick-Standard, den man vom Animationsstudio Powerhouse (siehe auch Blood of Zeus) gewohnt ist. Allerdings empfinde ich es als recht armselig, dass fast zwei Jahre nach der Ankündigung lediglich mickrige fünf Folgen veröffentlicht werden. Wobei ich schon hier und da gelesen habe, dass Teil 2 möglicherweise noch Ende 2021 oder Anfang 2022 erscheinen soll.

Die Neuauflage von MOTU punktet vor allem mit einem famosen Voicecast voller prominenter Namen. Sarah Michelle Gellar, als Titelheldin in Joss Whedons Teenie-Horror-Serie Buffy the Vampire Slayer (1997-2003) zum Idol avanciert, leiht der im Zentrum stehenden Heldin Teela ihre Stimme. Für ihren Widerpart Evil-Lyn konnte man die unnachahmliche Lena Headey (Cersei Lannister aus Game of Thrones). Mit Liam Cunningham als Man-At-Arms ist ein zweiter GoT-Star mit von der Partie, dieses Mal leider ohne seinen charakteristischen irischen Akzent. Außerdem dabei: der nicht nur als Luke Skywalker bekannte, sondern auch als Sprecher des Jokers in unzähligen animierten Batman-Produktionen geschätzte Mark Hamill als Skeletor. Voice-Actor-Legende und Original-Skeletor Alan Oppenheimer (mittlerweile 91!) hat eine kleine Rolle als Moss Man.

Leider stören sich die rassistischen, sexistischen N*z*-Puristen unter den Anhängern massiv an der inhaltlich eher progressiven Ausrichtung des neuesten MOTU-Cartoons. Teela und nicht He-Man als Hauptfigur? Möglicher queerer Subtext? Das und anderes geht in den trüben Augen dieser unverbesserlichen, ewiggestrigen „Fans“ natürlich überhaupt nicht. Dahe erdreisteten sich diese Dumpfbacken die Serie am Erscheinungstag bei imdb.com und Rotten Tomatoes mit unrechtmäßig schlechten Bewertungen abzustrafen. Dabei wird doch niemand gezwungen, sich Relevation anzusehen! Es bleibt ja weiterhin die Möglichkeit den infantilen Originalcartoon bis zu Verblödung zu bingen oder im stillen Kämmerlein auch im Midlife-Crisis-Alter wieder/noch mit den alten Actionfiguren zu spielen. Ja, ich oute mich hiermit als „aufgeweckter“ Blogger, der gleichzeitig auch im Alter von 40 Jahren mit einer prominent besetzen, anspruchslosen Animationsserie seinen Spaß haben kann.

Die ersten fünf Folgen von Masters of the Universe: Revelation sind seit dem 23. Juli 2021 bei Netflix abrufbar. Als kleinen Bonus gibt es das 25minütige Special Revelations: The Masters of the Universe Aftershow, in welchem Showrunner Kevin Smith, Mattel-Produzent Rob David und Andra-Sprecherin Tiffany Smith mit den prominenten Stimmen über die Serie labern.

Masters of the Universe: Revelation – Teil 1
(Masters of the Universe: Revelation – Part 1)
Fantasy/Science-Fiction/Zeichentrickserie USA 2021. 5 Folgen. Gesamtlänge: ca. 130 Minuten. Originalsprecher: Sarah Michelle Gellar (Teela), Lena Headey (Evil-Lyn), Liam Cunningham (Duncan/Man-At-Arms), Tiffany Smith (Andra), Griffin Newman (Orko), Justin Long (Roboto), Chris Wood (Adam/He-Man), Mark Hamill (Skeletor), Diedrich Bader (Randor/Trap-Jaw), Henry Rollins (Tri-Klops), Kevin Michael Richardson (Beast Man), Susan Eisenberg (Sorceress) u.a. Nach der Originalserie Masters of the Universe von Lou Scheimer. Idee: Kevin Smith. Drehbuch: Kevin Smith, Diya Mishra, Marc Bernardin, Tim Sheridan, Eric Carrasco. Regie: Adam Conarroe und Patrick Stannard.

Credits:
Bilder (c) Netflix/Mattel/Powerhouse Animation.

 

 


America: Der Film

1. Juli 2021

Auch wenn die Kinos nun wieder geöffnet haben (und ich meinem zweiten sowie dritten Kinobesuch dieses Jahr entgegenfiebere) so gibt es weiterhin einige Film-Neuerscheinungen, welche ausschließlich bei einem Streaminganbieter laufen. Und das ist im Falle von America: Der Film, einem knalligem Animationsstreifen für Erwachsene über die „alternative“ Gründungsgeschichte der USA, nicht einmal besonders schlimm.


Mit Bier, Silber und Wissenschaft gegen die Tee-Invasion

Eigentlich wollten George Washington (Stimme im Original: Channing Tatum), Abraham Lincoln (Will Forte) und Co die dreizehn Kolonien der Neuen Welt für unabhängig vom britischen Empire erklären, doch wird das Unterfangen von Georges altem Vertrauten Benedict Arnold (Andy Samberg) verraten, der zudem Abe Lincoln auf bestialische Weise ermordet. Washington ist verzweifelt über den Verlust seines besten Freundes. Angestachelt von seiner Ehefrau Martha (Judy Greer) stellt George ein Team zusammen, welches sich der britischen Übermacht entgegenstellt. Diese Gruppe besteht aus Bier- und Sprengstoff-Experte Sam Adams (Jason Mantzoukas), dem sozial unbeholfenen, aber sehr fähigen Pferdesportler Paul Revere (Bobby Moynihan), Fährtenleser Geronimo (Raoul Trujillo) und Erfinderin Thomas Edison (Olivia Munn). Gemeinsam wollen sie Ben Arnold und den übermächtigen britischen König James (Simon Pegg) davon abhalten, die Bevölkerung des jungen Kontinents zu willenlosen Anhängern des Empires zu machen…

Schon lange sind Trickfilme nicht mehr reiner Kinderkram, sondern immer öfter auch Stoff für erwachsene Zuschauer. Überhaupt erscheint es eine westliche Unart, gezeichnete Bewegtbilder herabzuwürdigen, während dies in Japan schon immer differenziert betrachtet wird. Als wenig differenziert entpuppt sich der aktuell bei Netflix veröffentlichte Adult-Animated-Film America: Der Film (OT: America: The Motion Picture), der zwar durchaus spaßige Ideen mitbringt, diese aber nicht umzusetzen weiß.

Auf dem Papier liest sich das Filmdebüt von Matt Thompson (bisher Autor, Produzent und Regisseur der ebenfalls bei Netflix laufenden Agenten-Trickserie Archer) wie eine Mischung aus den Avengers, Team America sowie einer sehr freien Neuinterpretation der Biographien der amerikanischen Gründerväter im Stile von Sketchshows wie Saturday Night Live und College Humor. Das erfolgreiche Duo Phil Lord und Christopher Miller (The Lego Movie) sind außerdem als Produzenten mit an Bord. Drehbuchautor Dave Callaham (Zombieland: Doppelt hält besser, Wonder Woman 1984, Mortal Kombat [2021]) verarbeitet hier unterschiedlichste Elemente und Motive amerikanischer Geschichte und Popkultur auf anachronistische Weise. Da sind etwa George Washington (1732-1799) und Abraham Lincoln (1809-1865) plötzlich Zeitgenossen im Jahre 1776 und der (in Wahrheit ebenfalls später lebende) berühmte Erfinder Thomas Edison (1847-1931) entpuppt sich als Frau asiatischer Abstammung.

Die üblichen Alltagsgegenstände und Fortbewegungsmittel sind mit technologischen Errungenschaften und moderner Musik aufgepeppt, die es erst viele Jahr(hundert)e später geben sollte. Von der Sprache mal ganz zu schweigen. Grundsätzlich besitzt die 1000-unterschiedliche-Dinge-in-einen-Topf-zu-schmeißen-Methode durchaus Potenzial, doch wird das hier fast gar nicht genutzt. Denn abgesehen von einem groben Gerüst scheint hier das Interesse an einer halbwegs ausgearbeiten Story kaum vorhanden. Über weite Strecken wird ein in manchen Momenten witziges, aber doch im Grunde einfallsloses Programm abgespult. Vor allem im Vergleich zur derben, aber ungemein treffenden Hurra-Patriotismus-Puppentrick-Parodie Team America erweist sich America: Der Film als ziemlich lahme Angelegenheit. Wobei mir die durchaus kurzweiligen 98 Minuten eher wie 75 bis 80 Minuten vorkamen. Das mag auch am gelungenen Voicecast liegen. So gibt Channing „Magic Mike“ Tatum den George Washington während Andy Samberg als böser Brite Benedict Arnold glänzt und Simon Pegg (Star Trek-Neuauflage) als König James wie Baron Harkonnen aus Dune – Der Wüstenplanet wirkt. Wer bereits ein Abo beim roten N hat, kann sich den Streifen ruhig mal ansehen, aber wirklich brauchen tut ihn niemand. Und glücklicherweise blockiert das Werk keine Kinosäle.

America: Der Film ist seit dem 30. Juni 2021 Teil des Angebots von Netflix.

America: Der Film
(America: The Motion Picture)
Animationsfilm USA 2021. FSK 16. 98 Minuten. Originalsprecher: Channing Tatum (George Washington), Jason Mantzoukas (Sam Adams), Olivia Munn (Thomas Edison), Bobby Moynihan (Paul Revere), Raoul Trujillo (Geronimo), Judy Greer (Martha Washington), Andy Samberg (Benedict Arnold), Simon Pegg (King James), Killer Mike (John Henry), Will Forte (Abraham Lincoln) u.a. Drehbuch: Dave Callaham. Regie: Matt Thompson.

 

 

Credits
Bilder (c) Netflix.

 

 

 


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