Tomorrow, When The War Began (Kurzkritik)

Sieben junge, australische Erwachsene müssen nach einem Trip in die Wildnis feststellen, dass ihre Heimatstadt von ausländischen Truppen angegriffen wurde. Auf der Flucht vor dem unbekannten Feind kämpfen sie ums Überleben…

Flucht in die Hölle

Vor dem letzten Schuljahr veranstaltet Ellie (Caitlin Stasey) einen Campingtrip in die angrenzende Wildnis mit einigen Freunden: Corrie (Rachel Hurd-Wood), deren Freund Kevin (Lincoln Lewis), Homer (Denis Akdeniz), Schönheitskönigin Fiona (Phoebe Tonkin), Lee (Chris Pang) und die religiöse Robin (Ashleigh Cummings). Als die Teenager nach ein paar Tagen zurückkehren sind ihre Familien verschwunden und die Häuser verlassen. Ellie, Corrie und Kevin beobachten wie ausländische Soldaten die Bewohner der Stadt im Zentrum zusammentreiben. Wie die Gruppe erfährt, wurde ganz Australien angegriffen und sukzessive erobert. Nach dem Rückzug in ihren als „Hölle“ bekannten, abgelegenen Lieblingsplatz fernab der Zivilisation müssen sich Ellie und ihre Freunde entscheiden, was sie nun tun sollen: sich weiterhin versteckt halten oder gegen die feindlichen Soldaten kämpfen?

Ehrlich gesagt interessiert mich das derzeit in Literatur, Film und Fernsehen grassierende Genre/Thema „Young Adult“ so gut wie gar nicht. Entweder die betreffenden Produktionen wurden von meiner Seite kaum eines Blickes gewürdigt (Die Tribute von Panem, Maze Runner) oder nach kurzer Sichtung abgebrochen (Shadowhunters). Vielleicht hat mich Tomorrow, When The War Began, die Adaption einer australischen Jugendbuchreihe von Autor John Marsden, auch deswegen eher interessiert, weil der Film weder mit großen Namen aufwartet noch außerhalb seines Entstehungslandes ein großes Publikum finden konnte. Das Regiedebüt von Stuart Beattie (I, Frankenstein, Australia) erfindet beileibe das Rad nicht neu und bietet zudem ein paar Hochglanzgesichter im jungen Cast auf. Ansonsten gestaltet sich das Drama dank einer nicht ganz unrealistischen und zudem patriotismusfreien Geschichte recht solide. Beatties Drehbuch behält konsequent die Perspektive der sieben Jugendlichen bei, so dass auch der Zuschauer nicht mehr über die Hintergründe der plötzlichen Invasion erfährt. Das offene Ende spekuliert natürlich auf eine Fortsetzung, schließlich besteht die Romanreihe aus sieben Bänden. Doch ein zweiter Film wurde bisher nicht gedreht. Stattdessen adaptierte man den ersten Roman erneut, als sechsteilige Fernsehserie, die im April 2016 ihre Premiere down under feierte. Caitlin Stasey (Reign) und Ashleigh Cummings (Miss Fishers mysteriöse Mordfälle) wurden durch ihre späteren Serien-Hauptrollen international bekannt.

Tomorrow, When The War Began ist seit dem 27. Mai 2011 auf DVD und BluRay erhältlich.

Tomorrow, When The War Began
Jugend-Drama Australien 2010. FSK 16. 100 Minuten. Miit: Caitlin Stasey, Rachel Hurd-Wood, Deniz Akdeniz, Lincoln Lewis, Phoebe Tonkin, Chris Pang, Ashleigh Cummings u.a. Drehbuch und Regie: Stuart Beattie. Nach dem Roman von John Marsden.

Credits:
Bilder (c) Splendid Film/WVG.

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2 Responses to Tomorrow, When The War Began (Kurzkritik)

  1. steffelowski sagt:

    Mit diesem Young Adults-Genre konnte ich noch nie was anfangen. Das ist mir alles immer zu schablonenhaft und stereotyp. Es sind immer die gleichen Charatere (der Hitzkopf, der Schönling, der Stille, der Kluge, der Dicke….natürlich auch jeweils in weiblicher Ausprägung) dabei, die Probleme, denen es sich zu stellen gilt sind auch meist austauschbar und tausendfach kopiert. Nee, das macht auch Tomorrow…..für mich nicht interessant.

  2. […] Gefahr: Diabolik (Kurzkritiken-Sommer #18) Agent Hamilton 2: In persönlicher Mission (Kurzkritik) Tomorrow, When The War Began […]

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