Castle: Staffel 4 (Kurzkritik)

In nicht einmal vier Wochen konsumierte ich die vierte Staffel von Castle. Ob es daran lag, dass die 23 Episoden so gut sind? Lest selbst…

Bei der Beerdigung von Captain Montgomery wird Detective Kate Beckett (Stana Katic) von einem mysteriösen Attentäter niedergeschossen und überlebt diesen Anschlag nur knapp. Nach drei Monaten Heilungszeit tritt die toughe Polizistin ihren Dienst wieder an und versucht mit ihrem beratenden Ermittler, dem Bestsellerautor Richard Castle (Nathan Fillion), sowie ihren Kollegen, Detectives Kevin Ryan (Seamus Dever) und Javier Esposito (Jon Huertas) den Schützen zu finden. Der neue Chefin des 12. Reviers, Captain Victoria „Iron“ Gates (Penny Johnson Jerald), ist die Anwesenheit Castles bei Mordermittlungen ein Dorn im Auge…

Nach den fast tödlichen Schüssen auf Kate wird kontinuierlich klar, dass zwischen ihr und Rick nichts mehr so sein wird, wie es früher einmal war. Werden die beiden ihren Gefühlen füreinander nachgeben oder nicht? Die sich nun deutlich wandelnde Beziehung und Dynamik der Hauptfiguren sind die große Stärke der Krimiserie von Andrew W. Marlohe (Autor der Hollywoodfilme Air Force One und Hollow Man). Alles andere ist bisweilen sogar fast unterdurchschnittlich, vor allem die meisten Drehbücher. Da wird selbst ein potenzialträchtiges Szenario eines Banküberfalls, bei welchem die Räuber Castle und seine Mutter Martha (Susan Sullivan) als Geiseln festhalten, durch eine unsinnige Wendung verschwendet. Auch die kleinen Pseudodramen im Leben von Castles Tochter Alexis (Molly C. Quinn) kann man locker unter der Überschrift Luxusprobleme verbuchen. Die Ermittlungen im Mordfall von Kate Becketts Mutter erreichen kurioserweise mittlerweile beinahe Ausmaße der groß angelegten Alien-Verschwörung bei Akte X. Zwischenzeitlich sucht Castle übrigens Inspiration bei dem knallharten und rüden Detective Slaughter, gespielt von Nathan Fillions altem Firefly-Kollegen Adam Baldwin. In einer der leider zu wenigen Doppelfolgen treffen wir auf Castles alte CIA-Flamme (Flashdance-Ikone Jennifer Beals in einer Gastrolle)

Jedenfalls steht die Serie in der vierten Staffel an einem Wendepunkt und ich bin trotz der durchgehenden Schwächen immer noch gespannt, wo die Reise der kriminalistischen Helden hingehen soll.

Castle: Staffel 4
(Castle: Season 4)
Krimiserie USA 2011/12. FSK 12. 23 Folgen. Gesamtlänge: ca. 945 Minuten.
Mit: Nathan Fillion, Stana Katic, Seamus Dever, Jon Huertas, Penny Johnson Jerald, Tamala Jones, Molly C. Quinn, Susan Sullivan u.a. Idee: Andrew W. Marlowe.

Bild (c) ABC.

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4 Responses to Castle: Staffel 4 (Kurzkritik)

  1. […] Jüngster Neuzugang in meiner (Film-)Sammlung ist vermutlich die DVD-Box der vierten Staffel von Castle, die ich bereits abgearbeitet und besprochen […]

  2. […] Castle – Staffel 4 (Kurzkritik) Poirot: Mord im Orientexpress (Staffel 12, Folge […]

  3. […] – Staffel 2 Akte X – Staffel 3 Castle – Staffel 1 Castle – Staffel 2 Castle – Staffel 3 Castle – Staffel 4 The Crown – Staffel 1 Into The Badlands – Staffel 1 Legends Of Tomorrow – Folgen 1 und 2 Miss […]

  4. […] hatte ich (mit Ausnahme von einzelnen Wiederholungen im linearen Fernsehen) bei Castle pausiert. Ende Januar 2019 wurde meine Sichtung der Krimiserie mit der fünften Staffel […]

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