Review(s) Juni 2017

30. Juni 2017

Der Juni war vor allem eines: ziemlich heiß. Das lässt sich auch an meiner Review-Ausbeute ablesen…



Auch weil die interessanten Filme nicht in erreichbaren Kinos gezeigt werden und derzeit Serien für mich das vorherrschende, mediale Thema sind, gab es diesen Monat nur einen Film. Wegen der Hitze bin ich generell zu weniger gekommen als geplant. Hoffen wir auf einen weniger heißen, wenn auch sommerlichen Juli.

Filme
Einsamkeit und Sex und Mitleid

Serien
Castle – Staffel 1 (Kurzkritik)
Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 1
Sense8 – Staffel 2
Sherlock – Staffel 4

 

Sonstiges
Zeichen und Wunder

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Castle: Staffel 1 (Kurzkritik)

30. Juni 2017

Auch wenn die Hitzewelle (pun intended) mittlerweile eine Pause eingelegt hat, so haben die hohen Temperaturen ihren Tribut hinsichtlich der Art meines Serienkonsums gefordert. In wenigen Tagen konsumierte ich die erste Staffel der letztes Jahr beendeten Krimiserie Castle.

Richard „Rick“ Castle (Nathan Fillion) ist ein erfolgreicher Krimiautor, lebt nach zwei Scheidungen mit seiner 15jährigen Tochter Alexis (Molly C. Quinn) und seiner Mutter Martha (Susan Sullivan), einer etwas in die Jahre gekommenen Schauspielerin, in einer schicken, großen Wohnung. Seit Castle seine beliebte Figur Derrick Storm sterben ließ, plagt den Autor eine Schreibblockade. Weil ein Serienkiller Morde aus Castles Romanen kopiert, engagiert das New York Police Department in Person von Detective Kate Beckett (Stana Katic) ihn als Berater. Durch die starke und ambitionierte Polizistin fühlt sich Castle zu einer neuen Figur für sein nächstes Werk inspiriert. Daher lässt er seine guten Beziehungen spielen, um fortan an den Ermittlungen mitwirken zu dürfen, sehr zum Missfallen von Beckett…

Bei der deutschen Free-TV-Premiere der Krimiserie von Andrew W. Marlowe (Air Force One, Hollow Man) im Jahr 2010 habe ich bereits die ersten Folgen gesehen, aber schnell das Interesse verloren. Nicht weil Castle jetzt wirklich schlecht ist, sondern eher weil man hier, wie bei ähnlich gelagerten Produktionen (Bones, Elementary), inhaltlich fast durchgehendes auf das bewährte „Ein-Fall-in-40-Minuten“-Rezept setzt. Castle unterhält dank seines charmanten Hauptdarstellers Nathan Fillion (bekannt als Captain Reynolds aus Firefly) und der bisweilen amüsanten Dynamik der Figuren untereinander. Die kurze erste Staffel war jedenfalls für mein hitzegeplagtes Gehirn genau das richtige.

Castle: Staffel 1 (Castle: Season 1)
Krimiserie USA 2009. FSK 16. 10 Folgen. Gesamtlänge: ca. 405 Minuten.
Mit: Nathan Fillion, Stana Katic, Seamus Dever, Jon Huertas, Tamala Jones, Molly C. Quinn, Ruben Santiago-Hudson, Susan Sullivan u.a. Idee: Andrew W. Marlowe.

Bild (c) ABC/Touchstone.


Media Monday #313

26. Juni 2017

So allmählich habe ich wahrlich genug von der Hitze. Die Auswirkungen sind bei mir nämlich verheerend…

Halb schlaflose Nächte, halb komatöse Tage. Ja, die Hitze war noch nie etwas für mich. Ich verstehe auch die Leute nicht, die sich über jeden Tag jenseits der 30-Grad-Marke wie die Schneekönige (pun intended) freuen. Denn außer 40 Stunden Arbeit reicht der Akku derzeit nur noch für das Nötigste. Während einige Reviews schon länger ihrer Besprechung harren, habe ich am Wochenende vor lauter Hitze-bedingter geistiger „Umnachtung“ angefangen, die reichlich mittelmäßige Krimiserie Castle anzusehen.

Aber immerhin gab es einen sehr positiven Aspekt am letzten Wochenende. Denn seit Samstag ist meine Schwester mit Kindern aus den USA bei meinen Eltern zu Besuch. Da ich weder sie noch Nichte und Neffe wirklich oft sehe (wenn dann nur über Skype) ist das eine willkommene und sehr schöne Abwechslung.

So, bevor ich jetzt wieder in wenig wachähnliche Zustände verfalle und der Montag vorbei geht, die Antworten auf die sieben neuen Fragen des Media Monday:

1. Blogger-Treffen wie beispielsweise das kleine Treffen am Pfingswochenende mit Friedl von Grimm können gerne öfter stattfinden. Ich möchte manche von euch wirklich kennen lernen!

2. Wochenendtage sind bei mir ja prädestiniert für langes Ausschlafen (abzüglich des Frühaufstehens zwecks Lüften), komatöses Herumgammeln mit reichlicher Flüssigkeitszufuhr, zielloses Internetsurfen, anspruchslose TV-Kost und gelegentlich vielleicht ein wenig Lesen.

3. Wenn es ein Franchise gibt, das ich langsam überwiegend langweilig finde, dann ist es das Marvel Cinematic Universe, auch wenn Doctor Strange und Guardians Of The Galaxy Vol. 2 zuletzt eher positive Beiträg darstellten.

4. Ließe man mir die Wahl zwischen Rollen-, Brett- oder Kartenspiel. Momentan reicht die Kraft nur für ein Art Rollenspiel, das man mit „The Walking Dead“ bezeichnen könnte.

5. Exklusive Streaming-Anbieter-Produktionen wie Eine Reihe betrüblicher Ereignisse oder American Gods gehören für mich derzeit zum Besten was die Serienwelt zu bieten hat.

6. Blogger-Bekanntschaften im „Real Life“ habe ich bisher nur eine gemacht, siehe Nr. 1. Weitere folgen hoffentlich, z.B. eines in Süddeutschland!

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Die 5 Besten am Donnerstag #50 – Jubiläumsausgabe

22. Juni 2017

Was schon wieder 50? Richtig, die „5 Besten am Donnerstag“ von Gorana aus der Ergothek feiern ihr erstes Jubiläum…

Zur 50. Ausgabe darf es natürlich eine besondere Frage sein:

Meine 5 besten/liebsten Blogbeiträge

Und los gehts!

Platz 5 Die Chroniken von Adele T. Young
Leider gab es bisher keinerlei Resonanz auf meine sehr spontan geschriebene Kurzgeschichte. Wenn ich nicht so schrecklich unkreativ wäre, was das Verfassen von fiktionalen Texten angeht, dann gäbe es vielleicht häufiger so einen Beitrag.

Platz 4 Blogparade: Marry me!
Meine Heiratskandidatinnen aus der Welt von Film und Fernsehen in der Blogparade von (who else?) der Königin der Blogparaden aka Singende Lehrerin.

Platz 3 Blogparade: 10 Songs zum Aufdrehen

Auch bekannt als „10 Songs zum Nachbarn-Terrorisieren“. 🙂

Platz 2 Blogparade: Die zehn besten starken Frauenfiguren in Film und TV
Es gibt immer noch zu wenig Frauenfiguren auf den Leinwänden und Mattscheiben dieser Welt. Und dabei gibt es doch so viele Vorbilder.

Platz 1 Blogparade: Die 100 Besten Filme des 21. Jahrhunderts bis jetzt
Ganz oben meine Top 100 91 Filme seit 2000. Wenn ich die Liste heute noch einmal machen würde sähe sie wohlmöglich etwas anders aus.

 

Auf jeden Fall Gratulation an Gorana! Auf mindestens weitere 50 Ausgaben.


Zeichen und Wunder

20. Juni 2017

Es gibt Neuigkeiten, auf mehreren Ebenen. Aber lest selbst…

Man (vor allem als Atheist) glaubt es kaum, aber es gibt noch Zeichen und Wunder (womit in diesem Fall nicht die erste Staffel von Babylon 5 gemeint ist)! Halleluja!

Wie gestern bekannt wurde, gibt es endlich einen Starttermin für die neue Star Trek-Serie Discovery. Ab dem 25. September 2017 (einen Tag nach der US-Premiere) wird die von Bryan Fuller (Pushing Daisies, American Gods) und Alex Kurtzman ins Leben gerufene Show mit den ersten beiden Folgen auf Netflix verfügbar sein. Die erste Staffel mit insgesamt 15 Episoden wird in zwei Blöcken gesendet. Die ersten acht Folgen gibt es jede Woche bis Anfang November 2017. Ab Januar 2018 laufen dann die verbleibenden sieben.

Das ist noch mal ein Signal, vor allem in Richtung der Verantwortlichen (Pappnasen) beim Flughafen BER und eines gewissen Autors namens George R.R. Martin, der vielleicht doch endlich seinen Roman The Winds Of Winter fertigstellen könnte. Also, rasch ans Werk!

Jetzt noch eine Meldung in eigener Sache:

Eigentlich schreibe ich hier kaum oder gar nicht über private Dinge. Aber die folgende Entwicklung möchte ich nicht vorenthalten. Nach einer „vorübergehenden“ Befristung seit Mai 2008 habe ich heute endlich meinen neuen, dieses Mal unbefristeten (!), Arbeitsvertrag erhalten und selbstredend sogleich unterschrieben. Der kleine mwj ist also jobmäßig in trockenen Tüchern. Wenn ihr mich jetzt entschuldigt, ich gehe mich mit Reismilch betrinken! 🙂

Bild (c) CBS/Netflix.


Media Monday #312

18. Juni 2017

Montagmorgen, der neue Media Monday steht vor der Tür…

Das vergangene Wochenende verbrachte ich teilweise auf dem Umsonst & Draußen in Würzburg. Dort konnte ich zwei tolle Bands erleben. Das bunte ukrainische Trio Panivalkova und die wilden Musiker von The Instant Voodoo Kit. Was für ein schöner Abend!

 

 

Aber nun zum heutigen Media Monday.

1. Fragt man mich nach meinem Lieblings-(Computer-)Spiel dann kann ich ganz klar sagen: FIFA! Aktuell spiele ich FIFA 16, welches ich kürzlich günstig erwerben konnte.

2. Noah Hawley hat mit Legion eine der besten Comic-Adaptionen und Serien überhaupt geschaffen, schließlich, vereint die Show doch die Inszenierung eines Arthouse-Films und anspruchsvolles Material zu einem kuriosen, einmaligen Ganzen.

3. Leider enttäuschend, was Steven Moffat und Mark Gatiss in der 4. Staffel mit Sherlock angestellt haben, denn vor allem die Story des Finales ist einfach nur noch abstrus.

4. Adam West ist und bleibt unvergessen, auch wenn ich die Batman-Serie aus den 1960er eher albern finde.

5. Ich möchte ja unglaublich gerne mal Orte in Mittelerde besuchen, immerhin habe ich schon viel von ihnen gelesen und gesehen.

6. Ist die Rede von Kultfilmen, denke ich persönlich ja immer nicht jeder überhypte Film ist ein Kultfilm.

7. Zuletzt habe ich siehe oben und das war ____ , weil ____ .


Sherlock: Staffel 4

16. Juni 2017

Trotz des Specials Die Braut des Grauens (2016) war die Wartezeit auf die 4. Staffel von Sherlock äußerst lang. Leider hat sich das Ausharren nicht unbedingt gelohnt.


Sherlock: Staffel 4 (Sherlock: Series Four)
Krimiserie UK 2017. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. 3 Folgen. Gesamtlänge: ca. 266 Minuten. TV-Erstausstrahlung: 4. Juni 2017.
Mit: Benedict Cumberbatch, Martin Freeman, Mark Gatiss, Una Stubbs, Amanda Abbington, Sian Brooke u.v.a. Nach Arthur Conan Doyle.
Adaption: Steven Moffat und Mark Gatiss.

 

 

Bakerstreet-Boys-Blödbuster

Gerade hat Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) den einflussreichen Erpresser Magnussen erschossen, da wartet auch schon sein nächster Fall. Ein Unbekannter zerstört Büsten der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher. Der erfolgreiche Unternehmer und Wohltäter Culverton Smith (Toby Jones) erscheint dem Meisterdetektiv aus London verdächtig. Währenddessen ist John Watson (Martin Freeman) familiär ausgelastet. Und Mycroft (Mark Gatiss) wird von einem Geheimnis aus seiner Vergangenheit verfolgt…

Nachdem das überwiegend im viktorianischen Zeitalter angesiedelte Special Die Braut des Grauens der auf den Werken von Arthur Conan Doyle basierenden britischen Miniserie einen surreal-überraschenden Twist gegeben hatte, waren die Erwartungen an die etwas verspätete vierte Staffel von Sherlock sicherlich nicht gering. Nur leider kann sie diese inhaltlich nicht ansatzweise erfüllen.

Anzeichen für das schwindende Niveau bei der Handlung gab es bereits in der letzten Folge der dritten Staffel als sich John Watsons frisch angetraute Ehefrau Mary als ehemalige Super-Agentin/Auftragskillerin entpuppte und von ihrer Vergangenheit eingeholt wurde. In Season 4 treiben es die beiden Autoren Steven Moffat (Coupling, Doctor Who) und Mark Gatiss (auch Darsteller des Mycroft Holmes) mit ziemlich bemüht wirkenden Wendungen sowie haarsträubenden Logikfehlern auf die Spitze. Am Ende der ersten Episode gibt es den mehr als unnötigen und vor allem gänzlich unmotivierten Tod einer wichtigen Figur. Während Sherlock im mittleren Fall noch trotz seiner starken Drogenabhängigkeit Ereignisse zwei Wochen im Voraus vorhersieht, so ist es schier unglaublich, dass im Staffelfinale der neue Mega-Super-Bösewicht den Meisterdetektiv und seinen kaum minder begabten Bruder wie Schulbuben aussehen lässt. Warum man überhaupt einen Antagonisten so völlig unmotiviert aus dem Hut zaubern muss, der fast die gesamte Serienmythologie ab absurdum führt, das weiß wohl nicht einmal die Sun.

Der inhaltliche Qualitätsabfall wirkt zudem besonders bitter, weil die neue Season immer noch spannend und vor allem erneut virtuos inszeniert ist. Es bleibt also die Frage, was man künftig daraus macht. Den dramaturgischen Scherbenhaufen zusammenkehren und einen Neuanfang mit dem bisherigen Personal wagen? Oder die Serie einfach enden lassen. Beide Optionen sind nach diesen drei Folgen möglich.

Die vierte Staffel von Sherlock ist seit dem 12. Juni 2017 auf BluRay und DVD erhältlich.

Fazit: Auch im vierten Jahr glänzt Sherlock mit einer famosen Inszenierung, verspielt diesen Kredit aber vor allem im Staffelfinale mit einer beispiellos unlogischen und schwachsinnigen Story. 5 von 10 Punkten.


Mrs. Hudson hat die Faxen dicke

 

Bilder © BBC


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