Media Monday #283

28. November 2016

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Das erste Adventswochenende 2016 ist schon wieder zu Ende. Auf dem Programm standen u.a. Kräfte sammeln für die neue Arbeitswoche sowie mit Arrival von Denis Villeneuve ein wirklich sehr schöner Kinofilm. Mehr dazu bei meinen Antworten zu den Fragen des neuen Media Monday

1. Wenn ich daran denke, dass jetzt schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt merke ich immer wieder aufs Neue wie schnell die Zeit vergeht. Wie muss das wohl für Leute sein, die viele Jahre älter sind als ich?

2. Normalerweise mag ich Filme mit/von Jonathan Frakes, der die beiden starken Star-Trek-Kinofilme Der erste Kontakt und Der Aufstand inszeniert hat und seine Rolle als Commander Riker dabei auch spielte, ja sehr gerne, aber mit der Realverfilmung der kultigen Puppentrickserie Thunderbirds hat er echt ins Klo gegriffen, denn der Film lässt den „Sixties-Charme“ der Serie völlig vermissen und biedert sich nur an Kinder/Teenies als Zielgruppe an. Völlige Themaverfehlung.

3. Siehe Antwort zu Frage 2 ist eine der enttäuschendsten Verfilmungen überhaupt, denn ____ .

4. Das Product Placement in Filmen ist für mich oft nicht so erkennbar, aber wenn ich sie bemerke, dann ist das ein Zeichen für übermäßige „Schleichwerbung“.

5. Wenn es um hochwertige und großartige Serien geht sind Pay-TV-Serien aus den USA bzw. Serien von Streaminganbietern wie Game Of Thrones, Penny Dreadful und (seit kurzem auch) The Crown für mich vorne mit dabei. Ich schaue daher kaum noch Serien von „herkömmlichen“ US-Networks.

6. Mein Blog ist auch nach über siebeneinhalb Jahren noch existent, seit 2012 wird es wesentlich regelmäßiger „gepflegt“, vor allem an Montagen. 😉

7. Zuletzt habe ich im Kino den Film Arrival gesehen und das war ein wirklich schönes Leinwanderlebnis, weil die neueste Regie-Arbeit von Denis Villeneuve (Enemy, Prisoners, Sicario) gleichzeitig einfach und doch komplex, dank der Musik von Jóhann Jóhannsson und Max Richter (dessen Werk ich beim Tippen dieser Zeilen gerade höre), der tollen Bilder und der Atmosphäre einfach wunderschön ist. Irgendwie muss ich es in den nächsten Tagen schaffen, meine Eindrücke in eine Filmkritik umzusetzen. Das wird nicht einfach.


Blogparade: Kill them off! 10 Most Hated Characters

24. November 2016

Ich höre mein Blog nach Aufmerksamkeit schreien. Wie gut dass es die neue Aufgabenstellung der Singenden Lehrerin aka „Königin der Blogparaden“, gibt.

 

Gefragt wurde nach Figuren aus Serien und Filmen, denen man den Tod wünscht, und/oder die einem tierisch auf die Nerven gehen. In meiner Liste gibt es beide Arten von Kandidaten, allerdings überwiegend „Serienhelden“.

Bilder gibt es heute mal keine. Wer will, kann googeln.

(in keiner bestimmten Reihenfolge, vorhandene Kritiken sind verlinkt)

Agent Monica Reyes (Akte X)
Eine spät hineingeschriebene Figur, die weder als „glaubendes Gegenstück“ zum skeptischen Agent Doggett noch als Schwangerschaftsvertretung von Agent Scully wirklich überzeugt. Vielleicht werde ich sie in einem anderen Licht sehen, wenn ich bei meiner BuRay-Sichtung bis zur entsprechenden Staffel vorgedrungen bin.

Sheriff Chris Mannix (The Hateful 8)
Was habe ich mir gewünscht, dass diese endlos nervende Quasselstrippe als erstes draufgeht…

König Joffrey Baratheon (Game Of Thrones)
Es ist nicht gut, wenn der junge König eines ganzen Kontinents gleichzeitig ein verzogener Bengel und ein sadistischer Soziopath ist.

Ramsay Snow (Game Of Thrones)
Die Herkunft ist eine ganz andere als bei King Joff, aber das Ergebnis ähnlich verheerend. Ramsay verstümmelt und foltert zu seinem eigenen Vergnügen, und macht dabei auch nicht vor seiner eigenen Ehefrau halt.

Dr. Gemma Simmons (Marvel’s Agents Of S.H.I.E.L.D.)
Die „sexy“ Wissenschaftlerin mit dem obligatorischen Hochglanzgesicht inklusive Schminkspiegelgrinsen ist bestenfalls im Tandem mit ihrem Partner Dr. Leo Fitz zu ertragen. Spätestens bei Beginn der 2. Staffel hat die scheinbar endlos angelegte Serie auch für mich ihren Reiz verloren…

Captain Elisabeth Lochley (Babylon 5, Crusade)
Ähnlich wie bei Agent Reyes gehört Captain Lochley zu den Figuren, die spät in einer Serie auftauchen und mit denen man – im speziellen ich – nicht so warm wird. Leider war sie dann auch in der Spin-Off-Serie Crusade dabei.

Jar Jar Binks (Star Wars – Episode I, II und III)
Ich denke, zu dieser „Figur“ muss ich nichts weiter sagen. Sie steht stellvertretend vor allem für die schwache
Episode I.

Tyene Sand (Game Of Thrones)
Tyene Sand, ist mit ihren beiden Schwestern Obara und Nymeria der Hauptgrund, warum der Dorne-Handlungsstrang in der 5. Staffel so misslungen ist. Eine schlecht geschriebene Klischee-Kampfmieze, die auch noch mit plumpen sexuellen Avancen „glänzt“. Schade, dass die Autoren der TV-Serie stattdessen nicht die wesentlich spannendere Figur Arianne Martell aus den Büchern von George R.R. Martin übernommen haben.

Illithyia (Spartacus)
Diese hochnäsige Patrizier-Gattin aus der „römischen“ Sex-und-Splatter-Serie ging mir einfach unheimlich auf die Nerven. Sicherlich einer der Gründe, warum ich nach Staffel 1 aufgehört habe.

Milan Garrell (The Returned)
Ein sadistischer „Sektenguru“, der meint, er tue seinen Opfern etwas Gutes, wenn er sie quält und tötet. Ähnlich sympatisch wie die beiden o.g. Herren aus GoT.


Media Monday #282

21. November 2016

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Bevor ich hier wieder eine uninspirierte Einleitung hinterlasse, geht es gleich in „medias res“ (pun intended), nämlich zu den heutigen Fragen des Media Mondays.

1. Wenn es etwas gibt, was mich in meiner Kindheit/Jugend begleitet hat, dann war das die Schule und das 13 Jahre lang. Manche andere Leute begleitet sie sogar bis zur Rente bzw. Pension.

2. Patsy Stone aus der Serie und dem dazugehörigen Film Absolutely Fabulous ist eine wirklich vielschichtige Figur, die vor allem unzählige Schichten Makeup trägt.

3. Die Miniserie Das karmesinrote Blütenblatt konnte meine Erwartungen übertreffen, schließlich erwartete ich eine Produktion mit schillernden Kostümen und Starbesetzung, wurde aber durch ein abgründiges Gesellschaftsdrama überrascht.

4. Eine der stärksten Episoden von Penny Dreadful spielt fast ausschließlich im Inneren einer Gummizelle.

5. Den leider viel zu früh verstorbenen Musiker Tim Buckley habe ich zwar erst spät für mich entdeckt, jedoch finde ich vor allem seine frühen Songs und Alben einfach faszinierend schön.

6. Wenn nächsten Freitag bei Netflix das Gilmore Girls Revival startet, interessiert es Wayne?

7. Zuletzt habe ich die 6. Folge der Miniserie Die Bibel gesehen und das war erneut zwar gut gemeint, aber am Ende doch eher langweilig, weil das Drehbuch zu sprunghaft ist und die Inszenierung durch ständige Zeitlupen nervt. Ich hoffe mal, dass Jesus nicht in Zeitlupe gekreuzigt wird.


Media Monday #281

14. November 2016

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Zumindest medial stand das vergangene Wochenende für mich im Zeichen der britischen Monarchie. Es ist mir endlich gelungen, mein Review zur BBC-Miniserie Wölfe (Wolf Hall), über Thomas Cromwell und sein Wirken, fertigzustellen. Außerdem habe ich begonnen, die brandneue Netflix-Serie The Crown, die von den jungen Jahren von Königin Elisabeth II. handelt, anzusehen. Die neue mediale Woche beginnt mit sieben neuen Fragen beim Media Monday.

1. Von dem, was man bisher so hört, reizt mich der erneute Reboot von Spider-Man im Kino überhaupt nicht. Auch dass er Teil des „Marvel Cinematic Universe“ ist wird mich wohl nicht dazu bringen, den nächsten Spinnen-Film anzuschauen.

2. Viele kleine, wunderschöne, kreative Filme hätten es verdient, dass man ihnen mehr Aufmerksamkeit schenkt und nicht zum x-ten Mal den gleichen Blödbuster-Murks anschaut.

3. Über die neuerlich immer wieder ans Licht kommende Dummheit der Menschen könnte ich mich ja richtiggehend aufregen, schließlich leben wir in einer aufgeklärten Welt, verdammt nochmal!!!

4. Messen und Conventions allüberall. Mir persönlich sind da zuviele Stargäste, die mich überhaupt nicht interessieren. Außerdem hege ich die Befürchtung, dass die Cons recht überlaufen sind.

5. Mittlerweile stapeln sich bei mir zuhause ungesehene DVDs/BluRays.Ich bin gespannt, wie viele an dieser Stelle „Rechnungen“ schreiben.

6. Wenn mal etwas Zeit bleibt, greife ich derzeit gerne zu einem Comic.

7. Zuletzt habe ich ____ siehe Eingangstext.


Die 5 Besten am Donnerstag #19

10. November 2016

Letzte Woche konnte ich mich bei der 18. Ausgabe von „Die 5 Besten am Donnerstag“ einfach nicht annähernd für die 5 besten Charaktere entscheiden. Aber die Aufgabenstellung von Gorana aus der Ergothek in Runde 19 macht es mir leichter…

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Die „einfache“ Frage heute

Eure 5 liebsten Regisseure

(In alphabetischer Reihenfolge)

Mel Brooks (*1926)
DER Filmparodist schlechthin. Ich sage nur
Frankenstein Junior, Der Wilde Wilde Westen, Die verrückte Geschichte der Welt, Spaceballs und Robin Hood – Helden in Strumpfhosen!

Richard Linklater (*1960)
Allein die „Before…„-Trilogie macht ihn schon zu einem meiner Lieblingsregisseure, aber darüber hinaus hat er auch noch Philip K. Dicks Roman
A Scanner Darkly als Animationsfilm adaptiert und das wunderschöne 12-Jahre-Projekt Boyhood gestemmt.

Christopher Nolan (*1970)
Vom Mr. Nolan habe ich alle Filme gesehen und bis auf einen (
Insomnia) sind sie alle wenigstens gut, wenn nicht sehr gut, genial oder ein unerreichtes Meisterwerk (Memento!).

Alan Taylor (*1965)
In dieser Liste darf ein Mann nicht fehlen, der als Filmregisseur keine großen Bäume ausgerissen, aber dafür Episoden der genialen Serien
Rom, Mad Men und Game Of Thrones inszeniert hat.

Wong Kar-wai (*1958)
Der einzige Filmemacher in der Liste mit einer wirklich eigenwilligen Handschrift. Ich habe noch lange nicht alle Filme von ihm gesehen, aber allein die künstlerisch-bildstarke Machart von Days Of Being Wild (1990), In The Mood For Love (2000), 2046 (2004) und The Grandmaster (2013) spricht für sich.

Nicht ganz in die Liste geschafft haben es:

Michael Moore (*1954)
und
Baz Luhrmann (*1962)

Es ist natürlich sehr traurig, dass keine Regisseurin dabei ist. Ein klares Indiz dafür, dass es noch viel zu wenige gibt.


Violet & Daisy (Kurzkritik)

7. November 2016

Zwei junge Auftragskillerinnen wollen noch schnell ihren neuesten Job erledigen, um sich dann vom verdienten Geld etwas zu gönnen. Doch die beiden haben die Rechnung ohne ihr „Opfer“ gemacht.

Violet (Alexis Bledel) und Daisy (Saoirse Ronan) sind zwei junge Frauen, die sich ihren Lebensunterhalt als Auftragskillerinnen verdienen. Dabei bedienen sich die beiden nicht selten einer besonders unschuldig wirkenden Tarnung. Um sich das neue Kleid aus der Kollektion ihrer Lieblingssängerin Barbie Sunday leisten zu können, nehmen die Mädchen etwas widerwillig einen violet-daisy_coverweiteren Auftrag ihres unbekannten Bosses an, obwohl sie eigentlich Daisys Geburtstag feiern wollten. Doch die schnelle Erledigung des Jobs entfällt, denn die Zielperson, der einsame Michael (James Gandolfini), begegnet den Todesengeln mit entwaffnender Freundlichkeit und macht keinerlei Anstalt, um sein Leben zu kämpfen…

2010 wurde Geoffrey Fletcher für das Drehbuch zum Sozialdrama Precious (2009) mit dem Oscar ausgezeichnet. Im gleichen Jahr drehte Fletcher sein Regiedebüt Violet & Daisy in New York. Alexis Bledel (Gilmore Girls, Sin City) und die 13 Jahre jüngere Saoirse Ronan (Abbitte, In meinem Himmel) agieren hier als junge Killerinnen, die gleich in der Anfangsszene in Nonnenkostümen eine Horde Gangster über den Haufen schießen. Doch wer jetzt hier einen lässigen-coolen, quasseligen Actioner im Stile von Quentin Tarantino oder Robert Rodriguez erwartet, wird eines Besseren belehrt und überrascht. Das Hauptaugenmerkt liegt hier nicht auf den gelegentlichen Shootouts, sondern auf den ruhigen Szenen zwischen Michael, gespielt vom 2013 mit nur 51 Jahren verstorbenen James Gandolfini (The Sopranos), und den Mädchen. Zwar wirkt die Story oft etwas unlogisch, sie pendelt aber gekonnt zwischen Geballer und einem reduzierten Drei-Personen-Stück. Das auch insgesamt überschaubare Darsteller-Ensemble wird von Danny Trejo (Machete) und Tatiana Maslany (Orphan Black) in ganz kleinen Parts ergänzt.

7-10Violet & Daisy
Action/Drama USA 2011. FSK 16. 85 Minuten (PAL-DVD). Mit: Alexis Bledel, Saoirse Ronan, James Gandolfini u.a. Drehbuch und Regie: Geoffrey Fletcher.

Bild (c) Capelight.


Media Monday #280

7. November 2016

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Was für eine medial abwechslungsreiche Woche habe ich da hinter mir. Programmkino-Eröffnung mit dem neuen Film von Jim Jarmusch sowie im Heimkino ein Italo-Trash-Double-Feature, eine BBC-Miniserie und mehr. Mit der neuen Netflix-Serie The Crown konnte ich noch nicht einmal anfangen. Aber beginnen werde ich die Woche wie üblich mit den glorreichen 7 Fragen des Media Mondays

1. Doctor Strange ist ein ganz gelungener Film, mehr dazu gibt es in meiner Filmkritik HIER zu lesen.

2. Ich kann und will es nicht mehr hören, dass irgendein mieser oder überschätzter Film eine Serien-Adaption erhält. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass der Beowulf mit Christopher Lambert „verseriet“ wird.

3. Kaum vorzustellen, dass man überhaupt daran denken kann, einen Menschen wie Trump zu irgendetwas zu wählen.

4. Wenn ich nur mehr freie Zeit zur Verfügung hätte, würde ich wahrscheinlich mehr Bücher, Musik, Serien und Filme konsumieren und vor allem über die letzten beiden Medienarten mehr schreiben. Vielleicht hätte ich dann noch ein anderes Hobby.

5. Paterson war mal wieder richtig originell und einfallsreich, schließlich entlockt Jim Jarmusch in seinem neuen Film der eintönigen Routine eines Busfahrers leise Poesie.

6. Es wäre doch großartig, wenn diese ganzen meist unnötigen Comic-Realverfilmungen als billigere Animationsfilme fürs Heimkino umgesetzt werden würden.

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ . Siehe Eingangstext.


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