Orion und Kobra – Die anderen Jubilare

Nicht nur Star Trek – Raumschiff Enterprise feierte diesen September 50jähriges Jubiläum, auch die sicherlich kaum weniger kultigen Serien Raumpatrouille Orion und Kobra, übernehmen Sie wurden ein halbes Jahrhundert alt.

Am 17. September 1966 flimmerten sowohl Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion (kurz Raumpatrouille Orion) in Deutschland als auch Mission: Impossible (deutscher Titel Kobra, übernehmen Sie) in den USA erstmals über die Fernsehgeräte. Vor allem was die Lebensdauer betrifft könnten die beiden Serien unterschiedlicher nicht sein.

raumpatrouille-orion_dvd-klein„Orion“ war die erste deutsche Science-Fiction-Serie und wurde nach sieben mit großem Aufwand (und diversen Alltagsgegenständen als futuristischen Bedienelementen) produzierten Episoden in Schwarz-Weiß, die von September bis Dezember 1966 im 14-Tage-Rhythmus ausgestrahlt wurden, wegen zu hoher Kosten und fehlender Attraktivität für den Verkauf ins Ausland eingestellt. Die Abenteuer von Major Cliff Allister McLane (Dietmar Schönherr), dem Kommandanten des Raumschiffes Orion, und seiner Besatzung (darunter die späteren Synchronlegenden Wolfgang Völz und Friedrich G. Beckhaus), erhielten dennoch Kultstatus und haben bis heute viele Fans. 2003 wurde ein Zusammenschnitt diverser Episoden als Kinofilm unter dem Titel Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino veröffentlicht.

Mission: Impossible, in Deutschland unter dem Titel Kobra, übernehmen Sie verbreitet, hattekobra-uebernehmen-sie_staffel-1_dvd dagegen das Glück, über 7 Staffeln mit 171 Folgen bis 1973 zu laufen. Thema der spannenden Agentenserie war die IMF (Impossible Mission Force), ein Team von Spezialisten, die unmögliche Missionen übernahmen und erfolgreich gestalteten. Angeführt von Dan Briggs (Steven Hill) zu Beginn und ab der zweiten Staffel von Jim Phelps (Peter Graves) – letzterer sollte zum Aushängeschild der Serie werden – wurde das organisierte Verbrechen bekämpft und Diktatoren oder Regime diskret zu Fall gebracht. Nicht nur, dass es ab 1988 eine Fortsetzung der Originalserie (unter dem deutschen Titel In geheimer Mission) gab, die immerhin zwei Staffeln andauerte und erneut Peter Graves als Missionsleiter Phelps aufbot. Pünktlich zum 30. Geburtstag gelang Mission: Impossible 1996 sogar der Sprung auf die große Leinwand. Nur leider avancierte die Kinoreihe (zuletzt gab es 2015 einen fünften Teil) zum Starvehikel für einen bekannten schauspielernden Scientologen, der Charmes des Original blieb weitgehend auf der Strecke.

Sowohl Raumpatrouille Orion als auch Kobra, übernehmen Sie und In geheimer Mission gibt es mittlerweile komplett auf DVD. Zur Feier der beiden Jubiläen gehe ich jetzt ein wenig Whiskey trinken, Galyxo tanzen und nachsehen, was der Alltag noch für „unmögliche Missionen“ bereithält.

Warnung:
Dieser Beitrag wird sich in 10 Sekunden (die euch wie 15 Sekunden vorkommen werden) selbst zerstören. Viel Glück, liebe Leser! 😉

Bilder (c) EuroVideo/CBS.

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2 Responses to Orion und Kobra – Die anderen Jubilare

  1. […] Leutnant Tamara Jagellovsk aus Raumpatrouille Orion war mir anfänglich etwas unsympathisch, doch es war wohl auch die Absicht der Autoren, die Figur […]

  2. […] Orion & Kobra – Die anderen Jubilare Orphan Black: Staffel 4 (Kurzkritik) Star Trek: Der Käfig […]

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