Blogparade: 10 Songs zum Aufdrehen

Die schlechtesten Film-Remakes waren der erste Streich, und die zweite Blogparade des Tages folgt sogleich…

Wer außer der Singenden Lehrerin, der Königin der Blogparaden, könnte in einem Stöckchen nach den 10 Songs fragen, die uns zum Aufdrehen bewegen?!

Da ich finde, dass hier auf diesem und auch auf anderen Blogs zu wenig über Musik geschrieben wird, bin ich tief in mich gegangen und habe meine 10 Favoriten zum Laut hören ausgewählt, und zwar aus sechs (!) Jahrzehnten:

 

Tim Buckley: I Can’t See You (1966)
Vor ein paar Jahren wurde ich auf diesen begnadeten, viel zu früh verstorbenen Sänger/Songwriter (1947-1975) aufmerksam. Gleich sein erstes Lied auf dem ersten Album (welches dieses Jahr 50jähriges Jubiläum hat) ist ein echter Kracher. Unnachahmliche Stimme (vor allem für einen 19jährigen bei seinem Debüt) und geniale, poetische Lyrics (
Autumn temptress, sundown angel…I came to you a loving vandal…“)!

 

Queen: Bohemian Rhapsody (1975)
Mein Lieblingssong von Queen, der sicherlich bei vielen auf der Liste auftauchen dürfte. Mehr Worte muss man nicht darüber verlieren…

 

Dead Can Dance: Labour Of Love (1983)
„Forced by necessity
I arrive at your door.
These gifts I bring to you
For your benefit alone.
In anticipation of things to come
A labour, a labour of love…“
Bei dieser Blogparade darf natürlich die beste Band der Welt nicht fehlen. Neben dem folgenden mein persönlicher Favorit unter den DCD-Songs, die von Brendan Perry gesungen werden.

Dead Can Dance: The Trial (1984)
„All my senses rebel
Under the scrutiny of their persistent gaze.
It took a lifetime to get here,
A journey I’ll never make again…“
Als ich vor gut zehn Jahren Dead Can Dance langsam entdeckte, hat es mir dieser Track vom selbstbetitelten Debüt-Album so richtig angetan. Den Songtext könnte ich mir an die Wand hängen. 

 

Dead Can Dance: Persephone (1987)
Die andere Hälfte von DCD heißt bekanntlich Lisa Gerrard und hat eine der unvergleichlisten Stimmen auf diesem Erdball. Eine epische Hymne (vermutlich) über die gleichnamige Göttin aus der griechischen Mythologie. Lyrics habe ich leider nicht gefunden 😉

Dead Can Dance: Cantara (Live) (1994)
Vom DCD-Livealbum und dazugehörigem Konzertfilm Toward The Within (1994) vergöttere ich diesen Ausdruck rasanter Live-Musik mit purer Gerrard’scher Stimmgewalt! Unbedingt laut hören!

 

Dead Can Dance – Cantara from Dolce Vita on Vimeo.

Björk: Pluto (1997)
Excuse me
But I just have to
Explode
Explode this body
Off me…“

Ein Track wörtlich zum Aus der Haut fahren!

 

Budam: Da da da die (2009)
Ein melancholisch-kalauernder Todessehnsuchtsseemannswalzer wie ihn nur Universalclown Budam von den Färöer Inseln erschaffen konnte.

Gabby Young & Other Animals: The Devil Has Moved In (2014)
Bleiben wir noch kurz in der „Dark Cabaret“-Ecke mit dem teuflischen Song von Gabby Young und ihrer nimmermüden Zirkus-Swing-Truppe. Zum Mitschunkeln!

 

Julia Holter: Silhouette (2015)
Julia Holters 2015 veröffentlichtes Album Have You In My Wilderness besteht im Grunde nur aus genialen Kompositionen. Bei diesem Stück lohnt sich das Aufdrehen im letzten Drittel.

 

Welche Blogparade hält die Singende Lehrerin als nächstes bereit? „10 Songs zum ABdrehen?“, „Musik zum Nachbarn ärgern“? Wir werden sehen oder auch hören…

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17 Responses to Blogparade: 10 Songs zum Aufdrehen

  1. Sag mal, du hast doch bestimmt ein paar Sachen von Dead Can Dance digital, oder? Die man Franzi in einen netten Dropboxordner tun könnte? ^^

  2. Bin noch nicht ganz durch, aber für die erste Hälfte gibt es schon mal ein ganz großes Like! Musst es dann einfach edanklich verdoppeln.

  3. olivesunshine91 sagt:

    Du scheinst Dead Can Dance zu mögen 😀 Ich hab noch nie in meinem Leben was von denen gehört – ich werde dann mal YouTube besuchen gehen…

  4. OK, du hattest recht: deine Liste ist deutlich weniger mainstream! 😉 Von Dead Can Dance hatte ich auch noch nie etwas gehört, aber ich meine mich, erinnern zu können, dass du sie mir gegenüber schon mal wegen Lisa Gerrard erwähnt hattest. Höre gerade „Persephone“ – wirklich sehr episch, hat was! Die Live-Performance von „Cantara“ ist spannend – und sehr eigen. Die schweben schon irgendwie in ganz anderen Sphären!

    Björk ist mir ja meistens doch einen Tick zu abgedreht, so geht’s mir auch bei diesem Song. Sie ist mir zwar sympathisch, weil sie so unkonventionell ist, aber irgendwie erreicht mich ihre Musik selten.

    Die letzten drei Songs gefallen mir sehr, sehr gut! Danke für die Erweiterung meines Musik-Horizonts! 🙂

    • mwj sagt:

      Dead Can Dance ist eine musikalische Welt für sich. Zwar haben sie unterschiedlichste musikalische Einflüsse verarbeitet (weswegen man sie auch nicht in eine einzige Schublade stecken kann), aber daraus immer ihr eigenes Ding gemacht. für mich ist die Musik von DCD das was einer spirituellen Erfahrung am nächsten kommt. Und ie Live-Performance von „Cantara“ ist einfach irre, wie ein vokaler Exorzismus oder so ähnlich! Bei Björk tue ich mich bei ihren letzten beiden Alben etwas schwer, auch wenn die Songs/Tracks und das ganze Drumherum künstlerisch total interessant und hochwertig ist. Und die letzten drei Künstler kann ich jedem nur empfehlen. Alle drei habe ich auch schon live. Danke für das positive Feedback, das ist bei meinem Musikgeschmack leider nicht so häufig der Fall.

  5. […] Sonstiges Blogparade: Die schlechtesten Remakes Blogparade: 10 Songs zum Aufdrehen […]

  6. Corly sagt:

    Huhu,

    Tim Buckley mag ich auch total gern. Tolles Lied.

    Auch das von Queen gefällt mir sehr gut.

    Labour of Love mag ich auch ganz gern.

    Budam find ich ganz okay.

    Gabby Young ist auch ganz gut.

    Julia Holter gefällt mir sehr gut.

    Der Rest ist nicht ganz mein Ding.

    LG Coryl

    • mwj sagt:

      Das ist schon mehr Zustimmung als ich erwartet hätte 😉

      • Corly sagt:

        Echt? Wieso hättest du denn weniger erwartet? Also es ist nicht so, dass ich mir die Lieder jetzt immer anhöre. Hab auch erst mal noch mal reingehört um zu gucken, aber da waren echt gute bei.

      • mwj sagt:

        Naja, im Real Life wird mein Musikgeschmack entweder ignoriert oder die Nase darüber gerümpft. Deswegen freue ich mich über das zahlreiche positive Feedback zu den 10 Songs zum Aufdrehen. 🙂

      • Corly sagt:

        hm, okay. Ich bin eigentlich recht vielseitig was mein Musik angeht. Ich höre zwar kein Techno und vermutlich auch nicht diese Hardcoremusik, aber sonst eigentlich von fast jedem ein bisschen. Kommt drauf an wie gut oder nicht gut es mir gefällt.

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