Media Monday #231

30. November 2015

media-monday-231Auch wenn mein persönliches Wochenende sehr schön, produktiv und erholsam war, so hat mich doch die Meldung traurig gemacht, dass ein großer Mann der deutschen Synchronisation letzte Woche verstorben ist. Und so widme ich den 231. Media Monday dem großartigen Norbert Gastell.

1. In einer Welt ohne Smartphones würde ich vermutlich keinen großen Unterschied bemerken.

2. Ich bin immer wieder erstaunt, in wie vielen Filmen und Serien Norbert Gastell schon eine Rolle als Synchronsprecher hatte, denn entgegen der landläufigen Meinung war er nicht „nur“ die deutsche Stimme von Homer Simpson. Am Donnerstag ist Norbert Gastell im Alter von 86 Jahren verstorben. Nach 25 Jahren werden Die Simpsons ohne ihn nicht mehr dieselben sein. Wer kann ihn als Homer ersetzen?

3. Am nächsten Wochenende findet in Dortmund die erste German Comic Con nach amerikanischen Vorbild statt. Tangiert dich das in irgendeiner Weise und/oder wie ist deine Meinung dazu? Gnampf?!

4. Zu einer guten Geschichte gehört in meinen Augen das gewisse Etwas, welches sie von anderen Geschichten unterscheidet.

5. Weniger die Filme haben mich beeindruckt, doch dafür umso mehr die „Buchvorlagen“ der griechischen Mythologie, denn die unzähligen klassischen Sagen werden für Verfilmungen immer auf unsägliche Weise verwässert und entstellt.

6. Der Vigilant Das Nachthemd aus der Donjon-Comicreihe hat ja mal ein richtig cooles Outfit, schließlich rennt er im Nachthemd rum.

7. Zuletzt habe ich ein Konzert der französischen Jazzrockband BDC La Belle erlebt und das war furios und mitreißend, weil vor allem der Keyboarder alles gegeben hat.

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Now I See Blu

28. November 2015

Mit knapp 35 Jahren wartet man nicht mehr aufs Christkind. Und schon gar nicht auf diesen adipösen, geriatrischen Coca-Cola-Logistikmitarbeiter, der sich illegal über den Kamin Zutritt verschafft. Man schreibt von sich in der dritten Person und erfüllt sich seine Wünsche selbst. Selbst wenn das bedeutet, dass man sich wieder einmal dem unaufhaltsamen Fortschritt gebeugt hat…

Ja, liebe Kinder, die aufgeweckten unter euch werden es schon vermutet haben. Der kleine mwj hat sich einen Blu-Ray-Player zugelegt! Bingo! Und außerdem gleich dazu passende Abspielmedien:

 

Hobbit Teil 3_EE_BluRayLost River_Extended_Blu-Ray

 

Eine der beiden habe ich auch schon angesehen: siehe HIER.

Doch warum jetzt erst dieser heimkinomäßige Quantensprung? Einer der Hauptgründe erscheint am 21. Dezember 2015 und sieht folgendermaßen aus:

 

Akte X_BluRay Komplettbox

 

Um die alles entscheidende Frage zu beantworten: ja is denn heut scho Weihnachten? Nein, am 21. Dezember.

Bilder (c) Filmverleihe.


Heroes Reborn – Folgen 1 bis 7

26. November 2015

2010 endete die an Comics und ihre Ästhetik angelehnte US-Serie Heroes vorzeitig nach vier Staffeln. Fünf Jahre später gibt es mit Heroes Reborn eine Fortsetzung als Miniserie.

5-10Heroes Reborn – Folgen 1 bis 7
Mystery/Science-Fiction-Serie USA 2015/16. 7 x 42 Minuten. TV-Erstausstrahlung: 6 Oktober 2015.
Mit: Jack Coleman, Zachary Levi, Robbie A. Kay, Kiki Sukezane, Ryan Guzman, Rya Kihlstedt, Gatlin Green, Judith Shekoni, Danika Yarosh, Henry Zebrowski u.a. Idee: Tim Kring.

Heroes Reborn_Poster

 

Neue Phänomene, alte Muster

Vier Jahre nachdem Claire Bennett ihre Kräfte und damit die Existenz der Menschen mit besonderen Fähigkeiten der Öffentlichkeit enthüllt hatte, sollte ein großer Gipfel in Odessa die normalen Menschen und die Evos (also Evolvierte) zusammenführen. Doch ein verheerender Bombenanschlag, der viele Tote und Verletzte fordert, lässt die Situation eskalieren. Ein Jahr später wird Jagd auf die Evos gemacht. Noah Bennett (Jack Coleman), der früher selbst Menschen mit Fähigkeiten verfolgte, will herauszufinden, wie es zum Anschlag von Odessa kommen konnte und welche Mächte dahinter stecken. Währenddessen versuchen einige junge Evos mit ihren kürzlich entdeckten Fähigkeiten zurecht zu kommen, ohne diese jedoch preiszugeben und sich so in Gefahr zu bringen…

Heroes Reborn_Katana Girl Katana Girl

Seit dem überraschenden, aber gelungenen Finale von Heroes 2010 sind fünf Jahre vergangen. Auch in der Zeitrechnung der Sequel-Show Heroes Reborn sind die Uhren gleichermaßen vorangeschritten. Schöpfer und Chefautor Tim Kring hat die Prämisse der Miniserie sogar recht gut entwickelt, mit guten Anknüpfungspunkten für die fortlaufenden Handlungsstränge: der Menschen mit und ohne Fähigkeiten entzweiende Terroranschlag auf einer Großveranstaltung sowie ein multinationaler Technologiekonzern der Evos ausbeutet. Nur leider muss es natürlich wieder ein drohender Weltuntergang sein, welcher die diversen Heldinnen und Helden wohl am Ende zusammenführen wird. Natürlich den zwei Jüngsten unter ihnen, dem Teleporter Tommy und der Elemente-Manipuliererin Malina, hat das Schicksal die Rettung der Menschheit auferlegt. Das kennen wir schon alles aus der x-ten „Young-Adult-Fantasy-Scifi“-Verfilmung und so ähnlich sicherlich auch aus der Originalserie. Erschwerend kommt auch noch hinzu, dass die Quotenasiatin, das japanische Mädchen Miko (getreu ihres klischeetriefenden Aussehens) sich durch sterile Videospielwelten kämpft. Generell verhalten sich manche Charaktere als würden sie mitten durch ein Adventuregame stolpern, vor allem Noah Bennett, der einzige verbliebene Hauptdarsteller aus der alten Serie, und seine Entourage.

Freilich erleben die verschiedenen „Heroes“ ihre Geschichten zu Beginn noch getrennt voneinander, aber nach und nach gibt es Überschneidungen und man kann sich gut vorstellen wie am Ende alle gemeinsam die Welt vor dem drohenden Inferno retten. Oh wie spannend. Diese Plot-Konstellation dürfte sich spätestens seit der aufwändigeren und bildgewaltigeren Netflix-Show Sense8, die den Zusammenhalt der Gruppe aber auch die Individualität der Einzelpersonen und nicht einen halbgaren Science-Fiction-Plot in den Vordergrund stellt, erübrigt haben.

Damit die ganze Heroenchose nicht schon nach sechs 42-Minütern vorbei ist, wird eine kleine Zeitreise inszeniert, um die Bombenexplosion vor einem Jahr zu verhindern. Und natürlich will der ewig alles auf den Grund gehen wollende Noah herausfinden, was er nach dem Anschlag eigentlich vergessen wollte und hat. Klar soweit? Immerhin gibt es in den ersten sieben Folgen Gastauftritte von Masi Oka als Hiro Nakamura, Cristine Rose als Angela Petrelli und Sendhil Ramamurthy als Dr. Mohinder Suresh. Für die ausstehenden sechs Episoden besteht ja immer noch die Hoffnung, dass sich die gezeigten guten Ansätze gegenüber den schwachen Elementen durchsetzen.

Der Pay-TV-Sender Syfy strahlte die ersten 7 von insgesamt 13 Folgen der Miniserie vom 6. Oktober bis 17. November 2015 aus. Wie in den USA gibt es auch hierzulande eine Sendepause im Dezember. Ab 12. Januar 2016 folgen die Episoden 8 bis 13, quasi der Tragödie zweiter Teil.

Fazit: Die ersten sieben Episoden der Miniserie Heroes Reborn liefern gute Ansätze, versteifen sich aber wieder allzu sehr auf einen abgedroschenen Weltuntergangs-/Zeitreise-Plot. 5 von 10 Punkten.

Heroes Reborn_Luke
Eine neue menschliche Fackel?

 

Bilder © Universal/Syfy.


Marvel Cinematic Universe – Bilanz nach Phase 2

26. November 2015

Nachdem auch Phase 2 des Marvel Cinematic Universe gnädigerweise leider dieses Jahr zu Ende gegangen ist und die nächsten Filme schon in den Starlöchern stehen, ist es höchste Zeit eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Und zwar mit nackten Zahlen, völlig subjektiv.

 

 

 

Hinweis: Unter den Filmtitel sind die jeweiligen Kritiken aus der Zeit meines Kinobesuches verlinkt. Die Bewertungen haben sich aber seitdem teilweise geändert.

 

 

PHASE 1

Iron Man_Poster

8-10
Iron Man (2008)

 

Der unglaubliche Hulk_Poster 

7-10
Der unglaubliche Hulk (2008)

 

Iron Man 2_Poster 

7-10
Iron Man 2 (2010)

 

 Thor_Poster

5-10
Thor (2011)

 

Captain America_Poster 

3-10
Captain America: The Last Avenger (2011)

 

The Avengers_Poster 

8-10
Avengers (2012)

Durchschnittwertung: 6,33/10

PHASE 2
Iron Man 3_Poster

7-10
Iron Man 3– Rise Of The Mandarin (2013)

 

Thor 2_Poster 

4-10
Thor 2 – The Dark Elves (2013)

 

 Captain America 2_Poster

5-10
Captain America 2 – The Return Of The Last Avenger (And HYDRA) (2014)

 

Guardians Of the Galaxy_Poster 

6-10
Guardians Of The Galaxy (2014)

 

 Avengers 2_Poster

3-10
Avengers 2 – Age Of Overkill (2015)

 

Ant-Man_Poster 

7-10
Ant-Man (2015)

 

Durchschnittswertung: 5,33/10

Bilder (C) Disney/Marvel.


Media Monday #230

23. November 2015

media-monday-230

Was für ein Wochenende, das aus meiner Sicht im Zeichen zweier höchst unterschiedlicher (aber sicher auf ihre jeweilige Art starker) Frauen stand. Am Samstag feierte die isländische Ausnahmeerscheinigung Björk ihren 50. Geburtstag. Und ich auf meine Weise mit ihr. Am gestrigen Sonntag hatte unser aller „Mutti“ ihr zehnjähriges Thronjubiläum. Feiern muss man außerdem die Media Mondays wie sie fallen…

1. Einer der Zeichentrickfilme meiner Kindheit war mit Arielle, die Meerjungfrau auch mein erster Kinobesuch (1990).

2. Das Bond-Franchise an sich hat mit dem neuesten Film Spectre nach einer bisher insgesamt äußerst gelungenen Craig-Ära leider nachgelassen.

3. Wackelkamera wirkt auf mich wie ein recht plumper Kunstgriff, um von der inszenatorischen Einfallslosigkeit bei Blockbustern abzulenken.

4. Von der anfänglichen Faszination für Blockbuster aller Art ist mittlerweile nach über 13 Jahren als Hobbyfilmkritiker kaum noch etwas geblieben. Man entwickelt sich eben weiter.

5. Das Buch Unendicher Spaß (OT: Infinite Jest) von David Foster Wallace würde mich ja schon reizen, doch der schiere Umfang und die Komplexität des Romans schrecken mich dann doch etwas ab.

6. James Frain hat ja schon in zahlreichen Serien mitgewirkt, jedoch in Game Of Thrones bisher noch nicht. Das kann allerdings noch passieren.

7. Zuletzt habe ich die ZDF-Fassung von The Fall: Tod in Belfast in der Online-Mediathek angesehen und das war eine starke, abgründige Krimiserie, weil die Thematik nicht reißerisch wie in zu vielen anderen Serien behandelt wird. Unverständlich ist allerdings, warum das ZDF die elf (meist einstündigen) Folgen der ersten beiden Staffeln auf sechsmal 90 Minuten heruntergekürzt hat.


Björk – Ein Gesamtkunstwerk wird 50

21. November 2015

Nicht „Possibly Maybe“, nein definitiv. Auch wenn man es kaum glauben kann. Björk feiert am heutigen 21. November 2015 ihren Fünfzigsten (!) Geburtstag. Zum halben Jahrhundert der isländischen Musikikone wird sie so gefeiert, wie ich sie damals kennenlernte: anhand ihrer Musikvideos.

Mit elf Jahren nimmt Björk Guðmundsdóttir, wie sie mit vollständigen Namen heißt, ihr erstes Album auf. Musik ist schon früh ein integraler Bestandteil ihres Lebens. Nach diversen Bands in der isländischen Postpunk-Szene startet sie in den 1990ern eine Solokarriere und veröffentlicht 1993 das Album mit dem „treffenden“ Titel Debut. In diesem Jahr, seit welchem meine Familie den Musiksender MTV empfängt, stoße ich als 12jähriger zum ersten Mal auf ihre Musikvideos. Auch wenn ich erst einige Jahre später zum wirklichen Fan werden sollte, so haben mich doch ihre Clips, vor allem in den 1990ern, sehr beeindruckt. Am häufigsten arbeite Björk hierbei mit den Regisseuren Michel Gondry (Vergiss mein nicht, Science Of Sleep) und Spike Jonze (Being John Malkovich, Adaption) zusammen.

Hier eine Auswahl dieser Exemplare einmaliger Videoclipkunst:

Human Behaviour (1993) – Regie: Michel Gondry
https://www.youtube.com/watch?v=ODH-EhDfuKE

Army Of Me (1995) – Regie: Michel Gondry
http://www.vevo.com/watch/bj%C3%B6rk/Army-Of-Me/GBUV70600775

Isobel (1995) – Regie: Michel Gondry
https://www.youtube.com/watch?v=4L9DXuxfrcw

Possibly Maybe (1996) – Regie: Stéphane Sednaoui
https://www.youtube.com/watch?v=tE11_5Spq1I

Jóga (1997) – Regie: Michel Gondry
https://www.youtube.com/watch?v=2BSMcVRgloY

Bachelorette (1997) – Regie: Michel Gondry
https://www.youtube.com/watch?v=XJnhaXwK86M

All Is Full Of Love (1999) – Regie: Chris Cunningham
https://www.youtube.com/watch?v=AjI2J2SQ528

Bjoerk_PM

Happy Birthday, Björk!


Media Monday #229

16. November 2015

media-monday-229

Die Welt ist rot-weiß-blau. Zumindest in den sozialen Netzwerken. Beim blauen Gesichtsbuch gibt es jetzt eine brandneue Funktion. Und hier den 229. Media Monday.

1. Angesichts der Tatsache, dass die britisch-irische Krimiserie The Fall – Tod in Belfast (über einen Frauenmörder und wie ihm die Polizei auf die Schliche zu kommen versucht) über weite Strecken sehr düster und abgründig ist, erscheint es gerechtfertigt, wenn sie in der ZDF Mediathek nur zwischen 22:00 und 6:00 Uhr abrufbar ist. Wobei das den Zeitrahmen für mich natürlich sehr einschränkt.

2. Nachdem ich gehört hatte, dass Star Wars: Episode 7 wohl 136 Minuten lang sein wird, war ich froh dass er nicht mehr als 150 Minuten dauern wird. Ansonsten prognostizierte ich, dass eine Kinokarte mindestens 15 € kosten wird.

3. Wenn manche Fragen gestellt werden fehlen mir die Worte, denn

4. Zum Wochenende habe ich meinen Blog etwas entstaubt und mit einem Freund einen Machete-Filmabend gemacht. Yeah!

5. Eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass George R.R. Martin mit seiner Romanreihe Das Lied von Eis und Feuer nicht von der Serien-Adaption Game Of Thrones überholt wird.

6. Schon in der Vergangenheit habe ich immer wieder an die Zukunft gedacht.

7. Zuletzt habe ich Frage Nr. 6 beantwortet und das war gar nicht so einfach, weil die Fragestellung sehr allgemein ist.


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