Media Monday #226

26. Oktober 2015

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Was wurde in der letzten Woche alles im Internet rumgehypt! Neuer Star Wars-Trailer, die Zukunft aus Zurück in die Zukunft ist endlich/leider Gegenwart, Horrorfilme usw. Wie sehr mich diese „Strömungen“ mitgerissen haben, lest ihr im heutigen Media Monday … 

 

 

  1. Die Ankunft von Marty McFly am 21. Oktober 2015 muss ich bei der ganzen Arbeit wohl nicht bemerkt haben.
  2. George Lucas hingegen braucht bitte nicht wieder zurückkommen, schließlich könnte durch seine „Fastnichtbeteiligung“ aus der neuen Star Wars-Trilogie sogar etwas werden. Jar Jar Binks soll bitte auch zuhause bleiben und mit Yoda fleißig Grammatik üben.
  3. Und als die Karten für den siebten Star Wars Film vorbestellbar waren habe ich mal kurz gegähnt.
  4. Der Trailer nämlich ist ganz nett, hat mich jetzt aber nicht vom Hocker gerissen.
  5. Viel mehr freue ich mich allerdings auf den neuen James Bond-Film Spectre. Hoffentlich ist Christoph Waltz nicht wieder auf charmanter-Fiesling-Autopilot.
  6. Und dann wäre ja noch der Horrorctober, der sich dem Ende zu neigen beginnt. Für Halloween werde ich leider weder Süßigkeiten noch saure Gurken für die Nachbarskinder haben. Wie schön auch dass die neue Wohnung nicht mehr im Erdgeschoss ist- *harhar*
  7. Zuletzt habe ich die erste Staffel von Akte X und das war ein spannendes Erlebnis, weil ich manche der Folgen etwa 20 Jahre nicht gesehen hatte.
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Media Monday #225

19. Oktober 2015

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Nachdem der Umzug sowie die meisten Nachwehen überstanden sind und ich seit ein paar Tagen über Internetzugang in meiner neuen Wohnung verfüge, hoffe ich von nun an wieder regelmäßiger am Media Monday teilzunehmen. Gesagt, getan…

1. Mit den Filmen von Michael Bay oder McG kann man mich ja echt jagen, denn diese Regisseure haben nichts drauf außer dumme Action.

2. Der Trailer zu Machete Kills Again…In Space schürt die vage Hoffnung, dass es doch noch einen dritten Teil der lustigen Mexploitation-Reihe geben wird. Außerdem ist er als Reminiszenz an Scifi-B-Movies einfach herrlich.

3. Die Superheldensatire Super braucht sich nicht vor einschlägigen Genre-Vertretern zu verstecken, schließlich ist sie viel schräger, bissiger, böser und spannender als so manche Comic-Verfilmung.

4. Während mir Highlander ja noch gefiel, war der Nachfolger ein lahmer Endzeit-Aufguss, der sich bei manchen Designs dreist bei Der Wüstenplanet bedient. Übrigens sind alle Highlander-Fortsetzungen misslungen, wobei ich Teil 5 noch nicht gesehen habe.

5. Der Horroctober ist im vollen Gang. Ich für meinen Teil nehme eigentlich nicht an solchen Aktionen teil, aber diesen Monat hab ich Daybreakers gesehen und der zählt schon als Horrorfilm. Außerdem schaue ich derzeit die erste Staffel von Akte X.

6. Von der Bildsprache her ist In The Mood For Love einer der genialsten Filme überhaupt, denn die Position der Kamera und die Montagen sind einfallsreich, kurios und wunderschön.

7. Zuletzt habe ich die Spülmaschine ausgeräumt und das war reinste Routinearbeit, weil ich das alle paar Tage mache.


Friends With Kids (Kurzkritik)

16. Oktober 2015

Thematiken wie Sex ohne Gefühle oder Freundschaft mit Sonderleistungen wurden in Romantikkomödien schon zu oft beackert. Aber wie sieht es aus mit gemeinsam ein Kind ohne Partnerschaft haben? Davon handelt Friends With Kids, das Regiedebüt der Schauspielerin/Autorin Jennifer Westfeldt.

Friends With Kids_DVDJulie (Jennifer Westfeldt) und Jason (Adam Scott) sind die besten Freunde und überzeugte Singles. Als die befreundeten Paare Alex (Chris O’Dowd) und Leslie (Maya Rudolph) sowie Ben (Jon Hamm) und Missy (Kristen Wiig) heiraten und Kinder kriegen, scheinen deren Leben schwer darunter zu leiden. So zumindest empfinden es Julie und Jason. Als Julie ihre biologische Uhr ticken hört, fasst sie gemeinsam mit Jason einen Plan: warum nicht gemeinsam ein Kind haben, sich das Sorgerecht teilen und anderweitig nach dem Partner fürs Leben suchen? Ihre Freunde halten dieses Vorhaben für keine gute Idee. Doch als Sohn Joe geboren wird, scheint sich erst einmal alles gut zu entwickeln…

Im redundanten Einheitsbrei romantischer Komödie und generischer Liebesfilme erscheint die Konstellation, dass zwei beste Freunde zusammen ein Kind haben und anderweitig Liebe suchen, durchaus neuartig. Friends with Kids gelingt mit diesem Szenario eine geschickte Gratwanderung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Auf angenehm unglamouröse Weise werden zum Teil harte Wahrheiten in Bezug auf Beziehungen, Ehe und Kinder serviert. Da stört es auch eher wenig, dass die Geschichte insgesamt recht spannungarm abläuft.

Jennifer Westfeld hat ihr Debüt als Regisseurin gemeinsam mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Jon Hamm (Mad Men), der hier nur eine kleine aber wichtige Rolle bekleidet, auch selbst produziert. Inspiration fanden Westfeldt und Hamm als bei befreundeten Paaren die Beziehungen und Freundschaften unter den Pflichten als junge Eltern stark beeinträchtigt wurden. Im Sommer 2015 trennten sich Westfeldt und Hamm nach 18 Jahren Partnerschaft.

 

7-10Friends With Kids
Tragikomödie USA 2011. FSK 12. 100 Minuten. Mit: Jennifer Westfeld, Adam Scott, Chris O’Dowd, Maya Rudolph, Jon Hamm, Kristen Wiig, Megan Fox, Edward Burns u.a. Drehbuch und Regie: Jennifer Westfeldt.

Bild © Studiocanal


Daybreakers (Kurzkritik)

12. Oktober 2015

Was wäre wenn die Welt fast nur noch von Vampiren bevölkert wäre und ihnen allmählich das Blut ausginge? Dieser Prämisse geht Daybreakers nach, der zweite Spielfilm der australischen Zwillingsbrüder Michael und Peter Spierig.

 

 

Daybreakers_DVDZehn Jahre nachdem eine infizierte Fledermaus eine Epidemie auslöste, die weite Teile der Menschheit in Vampire verwandelte, wird für die Blutsauger der rote Lebenssaft knapp. Die wenigen noch gebliebenen Menschen werden gejagt, da nur ihr Blut als Nahrung in Frage kommt. Hämatologe Edward Dalton (Ethan Hawke) sucht nach einem Ersatzstoff. Denn die Blutknappheit droht die Gesellschaft verrohen zu lassen. Vampire fallen sich gegenseitig an und mutieren dadurch zu fledermausartigen Ungeheuern. Dalton trifft auf Audrey (Claudia Karvan) und Elvis (Willem Dafoe), die eine Gruppe verbliebener Menschen anführen. Durch Elvis hat Dalton die Idee zu einer möglichen Heilung…

 

Wenn ein Film als Mischung aus Matrix und 28 Days Later bezeichnet wird, dann spricht es sicherlich für ihn, wenn das Hauptaugenmerk nicht auf Actionszenen liegt. Daybreakers hat durchaus andere Qualitäten. Es gelingt dem Autoren-/Regisseursduo (das zusätzlich noch an der Entstehung der Effekte beteiligt war), ein stimmungsvolles Endzeitszenario zu generieren, welches alles andere als blutleer ist. Nur leider macht die in Australien gedrehte Genre-Produktion zu wenig aus ihrer interessanten Prämisse. Es fehlt einfach Zeit, Charakteren und Story adäquaten Raum zu bieten. Daher kommt die Lösung des Problems zu schnell und das Schauspieler-Ensemble um Ethan Hawke (der selten in Genre-Filmen zu sehen ist), Willem Dafoe sowie Sam Neill (noch mit der spannendsten Rolle als Bösewicht) wirkt verschenkt. Dennoch ist Daybreakers im Vergleich zum (thematisch ähnlichen) Totalausfall Ultraviolet fast ein kleines Meisterwerk. Warten wir also ab, ob es in etwa vier Jahren wirklich eine Vampir-Epidemie auf der Erde gibt.

 

6-10Daybreakers
Horror-SF-Film Australien/USA 2009. FSK 16. 94 Minuten (PAL-DVD). Mit: Ethan Hawke, Willem Dafoe, Claudia Karvan, Sam Neill, Vince Colosimo, Michael Dorman, Isabel Lucas u.a. Drehbuch und Regie: Michael Spierig und Peter Spierig.

 

Bild (C) Sunfilm.


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