Media Monday #215

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Leider ist nach zwei Wochen mein Urlaub seit heute vorbei. Trotz der großen Hitze und daraus resultierender Unlust/Erschöpfung habe ich einiges erlebt, u.a. Familienbesuch aus den USA sowie vier unterschiedliche Konzerte. Jetzt ist aber wieder Alltag eingekehrt. Und der neue Media Monday

1. Liebe/Partnerschaft/Sex wird eigentlich in Filmen/Serien immer dermaßen unrealistisch dargestellt, denn in Filmen und Serien beginnt eine Liebesbeziehung immer mit Sex, entweder beim ersten oder nach dem berüchtigen dritten Date. Außerdem gibt es vor dem entgültigen Happy End immer noch einen Grund zum Streit, der aus dem Nichts kommt und in Filmen nur der festgefahrenen 0815-Dramaturgie geschuldet ist.

2. Frankenstein Junior von Altmeister Mel Brooks ist in meinen Augen eine der besten Parodien, denn die Stimmung des Originalfilms wurde so genial nachgestellt.

3. Fast allen Hollywood-Drehbücher hätten ein wenig mehr erzählerischer Feinschliff gut getan, denn wenn man schon nach festgefahrener Dramaturgie vorgeht, dann sollte man jede Möglichkeit der Abwechslung nutzen.

4. Dune– Der Wüstenplanet ist als Buch(reihe) noch weitaus überzeugender als der Kinofilm oder die 2000er Miniserie, schließlich kann keine Verfilmung so einen Detailreichtum übertragen.

5. Topfschlagen schlug mich als Spiel lange Zeit in seinen Bann, denn es wurde sehr häufig auf Kindergeburtstagen gespielt.

6. Von den ganzen Netflix, Amazon- und sonstwas-exklusiven Serien habe ich bisher nur Serien von bzw auf Netflix angeschaut, nämlich die Deutschlanpremiere beider Staffeln von Penny Dreadful sowie die Eigenproduktion Sense8.

7. Zuletzt habe ich zwei Folgen der 5. Staffel von Bones gesehen und das war 0815-Procedual-Kost, weil bis auf kleine zwischenmenschliche Interaktionen die beiden Fälle lahm waren.

8 Responses to Media Monday #215

  1. bullion sagt:

    Die 5. Staffel von „Bones“ fand ich noch recht unterhaltsam, für mich ging es erst mit der 8. Staffel so richtig bergab…

    • mwj sagt:

      Das Problem scheint ja einerseits, dass die Staffeln aus zu vielen Folgen und folglich auch aus zu vielen Füllerepisoden besteht. Da haben sie die „Akte X“-Folge und jene mit Robert Englund ziemlich vergeigt.

      • bullion sagt:

        Ach, die fand ich eigentlich noch mit am witzigsten. Aber stimmt schon: Network-Serien haben zu viele Filler, selbst Klassiker wie „Akte X“.

      • mwj sagt:

        Vor allem wird bei einer Laufzeit von 42 Minuten inklusive Abspann der potenziell interessante Fall lieblos und oberflächlich abgehandelt. Aus der Folge mit dem Klassentreffen hätte man wesentlich mehr machen können. Gibt es eigentlich irgendwann in der Serie einen Fll der sich über eine Doppelfolge erstreckt?

      • bullion sagt:

        Es gibt zumindest Fälle, die immer wieder aufgegriffen werden (z.B. Gravedigger).

      • mwj sagt:

        Ja aber eine echte Doppelfolge, wo sich ein Fall über zwei Episoden erstreckt, gab es bisher leider nicht. Bei dem Zweiteiler „Yanks in the UK“ (4.01/4.02) ging es auch um zwei verschiedene Fälle.

      • bullion sagt:

        „Bones“ ist aber auch ein Procedural durch und durch. Da würde so etwas die Zuschauer vielleicht schon überfordern… 😉

      • mwj sagt:

        bzw. die Drehbuchautoren

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