Media Monday #217

24. August 2015

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Schon wieder montag. Die Zeit rinnt dahin und nichts tut sich. So kommt es mir jedenfalls derzeit vor. Aber der Media Monday ist eine sichere Konstante…

1. Die schlechte BBC-Serie Atlantis musste ich abbrechen, denn schon nach zwei Folgen war mir dieser miese, lieblose Mythen-Aufguss zuwider.

2. Wenn ich doch nur bedeutend mehr Zeit hätte, könnte ich mehr Filme und Serien sehen/besprechen sowie mehr Lesen usw.

3. Die deutsche Synchronstimme von Bart Simpson (Sandra Schwittau) finde ich passt bei den Frauenrollen, welche die Sprecherin sonst übernimmt, irgendwie nicht.

4. Fragt man mich nach meiner derzeitigen Lieblingsdarstellerin und ich würde den Namen einer 1,80 m großen schottischen Schauspielerin und Stilikone nennen.

5. Die Vorlage zu Die Nebel von Avalon hat mir mal überhaupt nicht gefallen, obwohl ich mich für literarische Nacherzählungen der Artussage interessiere. Aber wenn man wie MZB den Inhalt von 300 Seiten auf über 1 000 Seiten auswalzt, dann wird das grottenlangweilig.

6. Wenn das deutsche Fernsehen versucht, amerikanische TV-Formate zu adaptieren, geht das selten gut. Bestes Beispiel sind diese völlig hirnbefreiten und niveaulosen Reality-Formate.

7. Zuletzt habe ich mit großem Bedauern festgestellt, dass sich noch keiner meiner Blogparade zu Transgender-Charakteren erbarmt hat und das ist sehr schade, weil es meine erste Blogparade ist und das Thema aktueller nicht sein könnte.

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Media Monday #216

17. August 2015

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Einerseits freue ich mich, dass die Große Hitze mit Temperaten bis zu 40 Grad Celsius endlich vorbei ist. Doch leider habe ich den abrupten Übergang zu regnerischem Wetter kräftemäßig nicht ganz so gut überstanden. Dennoch starte ich frohen Mutes mit dem neuen Media Monday in die neue Woche.

1. Kein Anspruch, kein Niveau, kein gar nix; trotzdem finde ich ja richtig klasse, denn irgendwas muss ein Film haben, damit ich ihn klasse finden kann.

2. 2001: Odyssee im Weltraum ist einer dieser zeitlosen Klassiker, schließlich wurden damals keine Cmputereffekte verwendet, die heutzutage nach fünf Jahren antiquiert aussehen würden.

3. Aus der Figur des Thor in den MCU-Filmen könnte man eigentlich viel mehr machen wie ich finde, denn dann wären die Filme mit ihm nicht so lahm und man könnte eine richtigen Schauspieler engagieren, der mehr als einen Gesichtsausdruck besitzt.

4. Avengers: Age Of Ultron konnte meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen, weil neben der nervigen Daueraction ansonsten nur lebloses Füllmaterial geboten wurde.

5. Aus einem Zeichentrick- einen Realfilm zu machen muss nicht unbedingt vollkommen funktionieren wie die Asterix-Spielfilme beweisen.

6. Philip K. Dick schrieb eigentlich durchweg großartige Bücher/Kurzgeschichten, wurde aber erst nach seinem frühen Tod durch diverse, oft mäßige, Verfilmungen seiner Werke bekannt.

7. Zuletzt habe ich mit „Die Top 10 der Transgender-Charaktere“ meine erste eigene Blogparade gestartet und das wird eine spannende Angelegenheit, weil ich mich auf die Antworten freue. Bitte macht zahlreich mit! Danke.


Blogparade: Top 10 der Transgender-Charaktere

15. August 2015

Nachdem durch die mannigfaltige Filmblogosphäre immer wieder neue Blogparaden (vor allem durch die Singende Lehrerin) kursieren, werfe ich hiermit mein erstes Stöckchen zu einem besonderen Thema aus Kino und Fernsehen, nämlich Transgender-Charaktere.

Ich persönlich fand es immer interessant, wenn Männer sich als Frauen verkleiden und umgekehrt. Durch Serien wie Sense8, Penny Dreadful und Transparent ist das Thema Transgender aktueller denn je. Meine Top 10 der Transgender-Charaktere beinhalten verschiedene Varianten, je fünf davon aus Kino und TV. Geordnet sind die einzelnen Personen nach dem Erscheinungsjahr des Films bzw. der Serie(nstaffel).

TV

Vera ReynoldsVera Reynolds (Peter Capaldi), Heißer Verdacht 3 (1993)
Die dritte „Staffel“ der realistischen Krimiserie spielt im Strichermilieu, in welchem sich auch die Nachtclubsängerin „Vera“ Reynolds tummelt, gespielt von niemand geringerem als Peter Capaldi, dem aktuellen Darsteller des Doctor Who.


DaanDa’an
(Leni Parker), Mission: Erde (1997-2002)
Die Science-Fiction-Serie aus dem Nachlass von Gene Roddenberry spielt in einer nahen Zukunft in welchem androgyne Aliens, die Taelons, auf der Erde landen. Ihr Anführer ist Da’an, verkörpert von der kanadischen Schauspielerin Leni Parker. Alle Taelons in der Serie wurden von Frauen gespielt.

TonyTony (Tatiana Maslany), Orphan Black (2014)
In der gelungenen Klon-Show gibt es nicht nur eine ganze Menge weiblicher Klone, die alle gleich aussehen, sondern auch einen Transgender-Klon. Tony, eigentlich als Frau geboren, steht an der Schwelle zur Männlichkeit, ist also ein Trans-Mann.

Angelique

Angelique (Jonny Beauchamp), Penny Dreadful (2015)
Zu den illustren Nebenfiguren in der zweiten Staffel von John Logans genialer Horror-Pastiche gehört auch die geheimnisvolle Prostituierte Angelique, die in Wirklichkeit ein Mann ist. Das macht Lebemann Dorian Gray allerdings gar nichts aus, er steht schließlich auf beide Geschlechter.

 

NomiNomi (Jamie Clayton), Sense8 (2015)
Die bildgewaltig inszenierte Netflix-Serie von den Wachowski-Geschwister sowie Babylon 5-Schöpfer J. Michael Stracynski dreht sich um acht Menschen, die über den Erdball zerstreut sind und plötzlich mental und emotional verbunden werden. Zu diesem heterogenen Oktett gehört Nomi, eine Trans-Frau und Hacktivistin aus San Francisco. Auch Nomis Darstellerin Jamie Clayton war früher selbst ein Mann und hat wie Lana (ehemals Larry) Wachowski eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen.

 

KINO

Brians MutterBrians Mutter (Terry Jones), Das Leben des Brian (1979)
Zum Standardrepertoire der ausschließlich aus Männern bestehenden britischen Comedytruppe Monty Python gehörte es natürlich, in Frauenrollen zu schlüpfen. Terry Jones als resolute Mutter („Er ist nicht der Messias!“) des Titelhelden in der Bibelfilm-Satire Das Leben des Brian ist sicherlich die Spitze des Eisberges.

OrlandoOrlando (Tilda Swinton), Orlando (1992)
Vielleicht die „Mutter“ aller Transgender-Rollen. Nach dem Roman von Virginia Woolf spielte die junge Tilda Swinton Orlando, einen männlichen Günstling am Hofe von Königin Elisabeth I. Nach einigen Jahrhunderten als Mann wird Orlando über Nacht zur Frau. Dieser Film, den ich als Teenager im Fernsehen gesehen habe, ist natürlich die Ursache meiner Faszination für die allseits geniale Tilda Swinton.

DoubtfireMrs. Doubtfire (Robin Williams), Mrs. Doubtfire (1993)
Auch wenn seine lustigen Rollen der letzten Jahre kaum noch lustig waren, so hatte der 2014 viel zu früh verstorbene Robin Williams einige richtig denkwürdige Rollen gespielt. Wie die des geschiedenen Schauspielers, der sich als Haushälterin verkleidet, um bei seinen Kindern zu sein.

AudreyAudrey (David Wenham), Moulin Rouge (2001)
Zugegebenermaßen handelt es sich hier nur um eine kleine Rolle, aber David Wenham (u.a. Faramir aus Herr der Ringe) ist als Travestie-Bohemian-Autor, der beleidigt von Dannen zieht, einfach herrlich komisch.

EmmaEmma (Cillian Murphy), Peacock (2010)
Nach dem Tod seiner grausamen Mutter kompensiert der traumatisierte junge Mann John ihren Verlust durch die Erschaffung einer zweiten Persönlichkeit: Als Emma lebt er einen Teil des Tages als seine eigene Ehefrau, die ihm den Haushalt führt. Cillian Murphy spielt diese weibliche Rolle so authentisch, dass man zwischendurch vergisst, dass Emma gar keine Frau ist.

Jetzt seid ihr dran! Schreibt einen Blogeintrag über eure persönlichen Top 10 Transgender-Charaktere aus Film und Fernsehen und verlinkt anschließend euren Beitrag in den Kommentaren. Die Blogparade läuft bis 30.09.2015. Anschließend werde ich im Oktober die Auswertung machen.

Es darf jeder Blogger, der diesen Eintrag liest, mitmachen. Besonders interessieren würde mich aber die Favoriten von:

der Singenden Lehrerin
Bullion
von Tonight Is Gonna Be A Large One
Wortman
Schrotty von Filmschrott
Pieces Of Emotion

Frühere Blogparaden

Die 10 besten starken Frauenfiguren
Die 10 besten Vorspanne von Serien
Top 10-Filmzitate

Top 10-Serienzitate


Media Monday #215

10. August 2015

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Leider ist nach zwei Wochen mein Urlaub seit heute vorbei. Trotz der großen Hitze und daraus resultierender Unlust/Erschöpfung habe ich einiges erlebt, u.a. Familienbesuch aus den USA sowie vier unterschiedliche Konzerte. Jetzt ist aber wieder Alltag eingekehrt. Und der neue Media Monday

1. Liebe/Partnerschaft/Sex wird eigentlich in Filmen/Serien immer dermaßen unrealistisch dargestellt, denn in Filmen und Serien beginnt eine Liebesbeziehung immer mit Sex, entweder beim ersten oder nach dem berüchtigen dritten Date. Außerdem gibt es vor dem entgültigen Happy End immer noch einen Grund zum Streit, der aus dem Nichts kommt und in Filmen nur der festgefahrenen 0815-Dramaturgie geschuldet ist.

2. Frankenstein Junior von Altmeister Mel Brooks ist in meinen Augen eine der besten Parodien, denn die Stimmung des Originalfilms wurde so genial nachgestellt.

3. Fast allen Hollywood-Drehbücher hätten ein wenig mehr erzählerischer Feinschliff gut getan, denn wenn man schon nach festgefahrener Dramaturgie vorgeht, dann sollte man jede Möglichkeit der Abwechslung nutzen.

4. Dune– Der Wüstenplanet ist als Buch(reihe) noch weitaus überzeugender als der Kinofilm oder die 2000er Miniserie, schließlich kann keine Verfilmung so einen Detailreichtum übertragen.

5. Topfschlagen schlug mich als Spiel lange Zeit in seinen Bann, denn es wurde sehr häufig auf Kindergeburtstagen gespielt.

6. Von den ganzen Netflix, Amazon- und sonstwas-exklusiven Serien habe ich bisher nur Serien von bzw auf Netflix angeschaut, nämlich die Deutschlanpremiere beider Staffeln von Penny Dreadful sowie die Eigenproduktion Sense8.

7. Zuletzt habe ich zwei Folgen der 5. Staffel von Bones gesehen und das war 0815-Procedual-Kost, weil bis auf kleine zwischenmenschliche Interaktionen die beiden Fälle lahm waren.


Media Monday #214

3. August 2015

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Es tröstet irgendwie zu lesen, dass auch gestandene IT-Cracks unter den Bloggern Software-Probleme haben. Trotz dieser Widrigkeiten hat es Meister Wulf geschafft, einen neuen Media Monday auszurufen.

1. Inspiriert von heute: Was war euer Nerven aufreibendstes, schlimmstes, ärgerlichstes Blog-Erlebnis? Ich hatte schon viele Erlebnisse mit WordPress, die mich halb verzweifeln ließen vor allem wenn Leerzeilen ohne ersichtlichen Grund gekillt werden.

2. Am meisten enttäuschendes Filmfinale für mich war ja Matrix Revolutions, weil die damals im Internet kursierenden Theorien spannender als der eigentliche Film waren. Das ist fatal.

3. Interpretationen von Untoten gab es ja schon in jeglicher Coleur, ob jetzt von Zombies, Vampiren oder sonst etwas die Rede ist. Die mir liebste Auslegung/Darstellung ist und bleibt allerdings die der Wiedergänger in der genialen französischen Serie The Returned (Les Revenants), denn die ganze Thematik wird zutiefst menschlich und authentisch behandelt.

4. Müsste ich einen Lieblingsautor benennen, es wäre wohl George R.R. Martin. Vor zehn Jahren hätte die Antwort allerdings anders ausgesehen.

5. Es wäre der absolute Traum, in völliger Gesundheit zu leben, denn diese Erfahrung habe ich nie gemacht und werde ich wohl auch nie machen können.

6. Filmische Satiren finde ich grundsätzlich immer interessant. Ich habe allerdings das Gefühl, dass sie in der Blödbusterwelt immer untergehen, weil die meisten Leute eher platten Humor mögen.

7. Zuletzt habe ich mir die Kontaktlinsen eingesetzt und das war alltägliche Routine, weil ich die Dinger ja schon über 1,5 Jahre trage.


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