Media Monday #200

27. April 2015

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Nach einem durchwachsenen Wochenende inklusive eines schwachen Films namens Avengers: Age Of Ultron freue ich mich besonders den 200. Media Monday mitzufeiern.

1. Ungeachtet seiner anderen Rollen wird Klaus Wennemann für mich immer Der Fahnder sein, denn diese Rolle hat er am meisten geprägt.

2. Von Benedict Cumberbatch hat man schon längere Zeit (ein paar Monate) nichts mehr gehört und das, obwohl er sonst in den Medien immer präsent ist.

3. Es herrscht ja ein regelrechtes Überangebot an Filmen und Serien, weshalb ich mich bisher nie dazu durchringen konnte die ganzen CSI-,CIS-Serien und wie sie alle heißen mal anzuschauen, weil das nach meiner Vermutung nur repetitive Procedurals sind.

4. Am besten am Media Monday gefällt mir der Austausch mit den anderen Bloggern und dass ich durch ihn einige „Blog Buddies“ kennenlernen durfte.

5. Wohingegen beim Media Monday vielleicht das Logo eine Frischzellenkur vertragen könnte.

6. Dia Antworten von dem der in meinem Reader gerade ganz oben steht lese ich meist zuerst, weil ich immer von ganz oben lese und dann runter scrolle.

7. Was ich den anderen TeilnehmerInnen (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte: Ein paar Fragen an Wulf habe ich ja schon. Vor allem wie schaffst du es so viel zu sehen/zu lesen und dann auch noch so ausführlich zu besprechen? Schläfst du nachts weniger als vier bis fünf Stunden? Arbeitest du Teilzeit oder machst du Home Office? Bist du ein Android? Ist der Name Wulf Bengsch auch ein Pseudonym für mehrere Ghostwriter? Würdest du auch gerne mal die Media Monday-Fragen von anderen beantworten? Ach ja und wann kommen endlich die Reviews zur Original-Trilogie von Star Wars? 😉


Media Monday #199

20. April 2015

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Zum heutigen „Noch-nicht-ganz-Jubiläum“ hab ich’s endlich wiedermal geschafft, den neuen Media Monday pünktlich zu veröffentlichen.

1. “Better Call Saul” als Ablegerserie zu “Breaking Bad” schön und gut, aber sie hätten mal eine Serie zu den Figuren aus Game Of Thrones zur Zeit der Rebellion gegen die Targaryens 17 Jahre vor der Hauptgeschichte der Serie machen sollen, denn wie man aus den Büchern weiß und auch in GoT immer wieder angespielt wird, gab es da spannende Verwicklungen und Schicksale.

2. Lady Penelopes pinker (gut die Farbe ist nicht so toll) Rolls Royce (FAB 1) aus der Serie Thunderbirds wäre ja mein absolutes Traumauto, weil er ein kugelsicheres, mit Schusswaffen ausgestattetes Amphibienfahrzeug ist. (alternativ: Motorrad, Flugzeug etc. = allgemein Fortbewegungsmittel)

3. Zuletzt mit einer Film-/Serienfigur so richtig mitgelitten habe ich bei der zweiten Staffel von Orphan Black.

4. Am 23.04. ist Welttag des Buches und ich für meinen Teil ist diese reine Blödseller-Marketingveranstaltung uninteressant.

5. Das schönste Blog-Stöckchen, das es in letzter Zeit so gab ist das mit den besten Serienvorspännen von der Singenden Lehrerin, das ich gerade noch bearbeite.

6. Hätte ich die Möglichkeit, einen Schurken mal so richtig zu vermöbeln, wäre das wohl Ramsay Bolton aus Game Of Thrones, wobei vermöbeln bei diesem widerlichen Sadisten zu wenig wäre.

7. Zuletzt gesehen habe ich die neunte Folge der finalen Staffel von Mad Men und das war leider keine gute Episode, weil sie zu 90 Prozent daraus bestand, zu erzählen, wer mit wem in die Kiste hüpft.


Media Monday #198

16. April 2015

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Irgendwie vergehen die Wochen derzeit so schnell. Tausend Dinge zu erledigen und nur wenig Zeit. Es ist Donnerstag und ich hänge noch beim (Medien-)Montag.

 

 

  1. Mein Serien-Konsum/-Verhalten hat sich in den letzten Jahren verstärkt zu Qualitätsserien (v.a. US-Pay-TV) hin entwickelt.
  2. Sommerlektüre schön und gut, aber was ist die perfekte Frühlingslektüre? Meine Lektüre ist jahreszeitenunabhängig.
  3. Mal abgesehen davon, dass in Filmen kaum je jemand auf die Toilette muss, sieht man noch viel seltener, wie Amerikaner ihre Autos abschließen.
  4. So richtig zum Gruseln finde ich wenn schwache Filme von Medien und Zuschauern unberechtigterweise hochgejubelt werden.
  5. Lisa Gerrard und Brendan Perry wäre meine Traumbesetzung, um eine Band namens Dead Can Dance zu bilden.
  6. Entlehnt von 1LIVE, weil ich die Frage so gut fand: Welche Serie und welche Figur kommen eurem Leben am nächsten? Ich wäre vermutlich wie im richtigen Leben eine graue Büromaus in einer Mischung aus Stromberg und Mad Men, nur ohne Alkohol, Affären, Zigaretten und mit viel weniger starken Zitaten.
  7. Zuletzt gesehen habe ich die erste Folge der fünften Staffel von Game Of Thrones und das war ein ruhiger aber gelungener Einstand, weil die Autoren die Episode nicht gleich mit zu vielen Handlungssträngen überfrachtet haben.

Akte X: Staffel 10 – Band 3

8. April 2015

Eigentlich wollte ich mir nach dem enttäuschenden zweiten Band weitere Ausgaben der Comic-Fortsetzung von Akte X ersparen. Doch irgendwie hab ich mich wohl wieder breitschlagen lassen und Band 3 mit dem Titel Pilgrims eine Chance gegeben.

4-10Akte X: Staffel 10 – Band 3: Pilgrims
(X-Files: Season 10 – Vol. 3: Pilgrims)
Story: Joe Harris. Zeichnungen: Matthew Dow Smith. Nach der Fernsehserie von Chris Carter. Übersetzung: Thomas Gießl. Dani Books (Dezember 2014). 128 Seiten, broschiert.

Akte X - Staffel 10 - Band 3_Cover 

Eine Geschichte, wenig Inhalt

Bei Bohrungen in Saudi-Arabien fördern die Arbeiter eine geheimnisvolle und gefährliche Substanz zu Tage. Die Regierung des Wüstenstaates engagiert Dana Scully und Fox Mulder, um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Dabei stoßen die erfahrenen FBI-Agenten nicht nur auf das außerirdische „Schwarze Öl“, sondern auch auf einen totgeglaubten alten Bekannten…

Als Hauptproblem bei Chitter, dem zweiten Band von Akte X: Staffel 10, entpuppte sich die völlige inhaltliche Zersplitterung. Vier Stories in vier verschiedenen Zeichenstilen wurden auf den Leser losgelassen. Im wahrsten Sinne des Wortes nur Stückwerk also. Diesbezüglich darf beim Nachfolger Entwarnung gegeben werden. Pilgrim, der dritte Band der Comic-Adaption, beschränkt sich darauf, eine Geschichte zu erzählen. Und das erscheint auf den ersten Blick auch gut so.

Dass eine Comicreihe inhaltlich nicht so ausgearbeitet wie ein Roman oder eine Fernsehserie sein kann leuchtet ein, aber nichtsdestotrotz kann man eine gewisse erzählerische Kohärenz oder das Foranschreiten der Handlung erwarten. Und hierbei versagt Akte X: Staffel 10 auch im dritten Anlauf. Es werden Versatzstücke aus der Serienmythologie hemmungslos zusammengemixt und einige bereits gestorbene Charaktere auf unmotivierte Weise wieder zum Leben erweckt, wobei selbst Autor Joe Harris nicht immer klar war, ob es sich um Alien-Klone oder nicht handelt.

Die permamente inhaltliche Konzept- und Substanzlosigkeit lässt sich auch nicht mit der sicherlich erzeugten Spannung oder dem soliden Zeichenstil so kompensieren, dass man die gravierenden Schwächen unter einen Tisch fallen lassen könnte. Am Ende lohnt es sich für Fans eher einen der diversen Akte X-Romane in die Hand zu nehmen. Im Grunde dürfte sich die Comic-Fortsetzung schon allein dahingehend erledigt haben, dass sie bald nicht mehr als „Ersatzdroge“ herhalten muss. Denn wie kürzlich bestätigt, wird Akte X demnächst als sechsteilige Miniserie fortgesetzt.

Fazit: Gnädigerweise widmet sich Pilgrims nur einer einzigen Geschichte, vermag diese aber nicht mit Substanz zu füllen. 4 von 10 Punkten.

Bild (c) Dani Books/IDW.


Media Monday 197

8. April 2015

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Eieiei! Was für ein langes Wochenende, mit den kunterbunten Zutaten Migräne, Hochzeit, zuviel österlicher Süßkram und anschließende Übelkeit. Da war dann kein Platz mehr für den neuen Media Monday. Daher halt diese Woche ein Mittwoch.

1. Bei Blockbustern sehe ich ja gerne über manches unlogische Detail hinweg, allerdings häufen sollten sich die Logikfehler nicht.

2. Selbstjustiz wird in amerikanischen Filmen/Serien nicht selten verharmlost.

3. Das Durchbrechen der vierten Wand – die direkte Ansprache des Publikums/Lesers – mag in manchem Film funktionieren, sollte aber nicht zu sehr ausgereizt werden

4. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen sind meistens langweilige, kitischige Weihnachtsfilme.

5. Reale Figuren in fiktive Geschichten einzubeziehen sollte allerdings nicht dazu führen, dass die realen Figuren nur zum Selbstzweck auftreten.

6. Die freien Tage habe ich genutzt, um mich auszuruhen und meine Familie zu besuchen.

7. Zuletzt gesehen habe ich die brandneuste Folge der finalen Staffel von Mad Men und das war eine weitgehend gelungene Folge, weil bis auf Dons Geschichte alle anderen Handlungsstränge überzeugten.


Peacock

3. April 2015

Es ist immer wieder erstaunlich welche Filme ein Dasein als Geheimtipp auf dem DVD-Markt fristen. Dazu gehört auch der nicht unprominent besetzte Streifen Peacock, mit Cillian Murphy in einer Doppelrolle.

8-10Peacock
Psychodrama USA 2010. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren. 87 Minuten (PAL-DVD). Mit: Cillian Murphy, Ellen Page, Susan Sarandon, Josh Lucas, Keith Carradine, Bill Pullman u.a. Regie: Michael Lander.
Drehbuch: Michael Lander & Ryan Roy.

Peacock_DVD

Die amerikanische Kleinstadt Peacock in den 1950er oder 1960er Jahren. Als Kind wurde John Skillpa (Cillian Murphy) von seiner Mutter schwer misshandelt. Ein Jahr nach ihrem Tod verarbeitet der scheue Bankangestellte seinen „Verlust“ durch die Bildung einer zweiten Persönlichkeit, Emma. Sein weibliches Alter Ego bereitet ihm täglich Frühstück und Abendessen zu. Die geheime Routine wird jäh unterbrochen als ein entgleister Güterwaggon im Vorgarten des Hauses landet und Emma sich zufällig draußen aufhält. Nun wird die Nachbarschaft auf die bisher Unbekannte aufmerksam. John erklärt, dass Emma seine Frau sei und sie kurz nach dem Dahinscheiden seiner Mutter geheiratet hätten. Von den Mitbürgern wird Emma in der Gemeinde begrüßt. Bürgermeistergattin Fanny Crill (Susan Sarandon) ermutigt Emma, sich für Frauen in Not zu engagieren. Dabei trifft Emma auf die in ärmlichen Verhältnissen lebende, alleinerziehende junge Mutter Maggie (Ellen Page), die John seit Kindheit kennt. John ist allerdings mit dem immer zeitaufwändigeren Engagement seiner „Frau“ so gar nicht einverstanden…

Peacock_EmmaIm Grunde ist die Figur des John Skillpa dem berüchtigten Norman Bates aus Alfred Hitchcocks Klassiker Psycho nicht unähnlich. Beide haben eine dissoziative Persönlichkeitsstörung und eine ähnliche Vorgeschichte. Doch im Gegensatz zu Norman ist John kein Serienmörder. Regisseur Michael Lander geht es bei seinem Langfilmdebüt auch nicht einen möglichst reißerischen Thriller mit Nerven zerreißener Spannung zu erschaffen. Die Psyche seines Protagonisten wird zudem eher wenig erforscht. Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig auf der Entdeckung von Johns zweiter Persönlichkeit und wie sich diese in die Gemeinschaft der Kleinstadt Peacock integriert. Das hat natürlich zur Folge, dass das Gleichgewicht zwischen John und Emma zu ungunsten des ersteren verschoben wird. Nach seiner Mutter gibt es quasi eine neue dominante Person in seinem Leben.

Da man auch als Zuschauer zwischenzeitlich vergisst, dass es sich bei John und Emma nicht um zwei verschiedene Menschen handelt, erscheint es auch durchaus nachvollziehbar, dass die Einwohner Peacocks Emma als eigene Person wahrnehmen. Allein dieser Umstand verdeutlich wie nuanciert das Spiel von Hauptdarsteller Cillian Murphy in einer besonders heterogenen Doppelrolle ist. Ein großes Lob muss man auch den Maskenbildern aussprechen, die es geschafft habe, aus ein und demselben Gesicht zwei verschiedene Personen zu zaubern.

Fazit: Peacock funktioniert als leiser Film über eine gravierende psychosoziale Störung und die Auswirkungen auf das Umfeld einer Kleinstadt vor allem durch das grandiose Spiel von Hauptdarsteller Cillian Murphy. 8 von 10 Punkten.

 


Bilder (c) Studiocanal.


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