Media Monday #196

30. März 2015

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Am Wochenende kam der Frühlung und mit ihm auch mein Heuschnupfen so richtig zurück. Trotzdem freue ich mich über mehr Licht und die bevorstehenden Osterfeiertage. Meine Antworten auf die Fragen des 196. Media Mondays muss man aber nicht lange suchen…

1. Von allen übernatürlichen Wesenheiten sind Killerkaninchen völlig unterrepräsentiert. Da ich am Samstag Die Ritter der Kokusnuss gesehen habe und das Killerkarnickel leider nur einen kurzen Auftritt hat, ist mir das wieder klar geworden.

2. Eine gute Regie macht für mich zuvorderst aus, dass eine Handschrift erkennbar ist und der Film nicht austauschbar wirkt. Noch wichtiger ist freilich dass der Regisseur aus allen Bereichen das Beste herausholen kann und der Film in seiner Gesamtheit stimmig ist.

3. Das letzte Mal, dass ich mich richtiggehend für einen Film, eine Serie oder etwas dergleichen richtiggehend begeistern konnte, war die erste Staffel der Horrorserie Penny Dreadful. Warum? DARUM.

4. Arielle die Meerjungfrau war in meiner Erinnerung erheblich besser, denn nachdem ich die unsinnige Neusynchronisation teilweise erlebt habe, hat mir das den Filmgenuss verdorben und ich habe nach zwanzig Minuten abgeschaltet.

5. Ich finde es richtiggehend traurig, dass gerade bei Produktionen der vergangenen Jahre nur noch einfallslos nach Schema F gearbeitet wird , denn bei den meisten Kinofilmen scheint Massenkompatibilität wichtiger als Qualität zu sein.

6. Amerikanisches Network-Fernsehen hat seine Faszination für mich schon lange verloren, weil es dem US-Pay-TV in punkto Qualitä, Innovation und Eigenständigkeit um Welten hinterher hinkt. Die Serienkonzepte der US-Networks sind meistens abgedroschen und dann auch noch völlig glattgebügelt/austauschbar.

7. Jüngste Blog-Neuentdeckung, die ich jedem ans Herz legen kann, ist ____ , denn ____ . Jüngst habe ich keine Blog-Neuentdeckung gemacht.


Media Monday #195

24. März 2015

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Eigentlich wollte ich die neue Ausgabe des Media Monday am gestrigen Montag Abend gegen 22:00 Uhr hier auf meinem Blog posten. Leider hatte WordPress etwas dagegen. Daher gibt es Nr. 195 der wöchentlichen Umfrage mit einem Tag Verspätung.

 

 

  1. Ultraviolet ist wirklich ein Film gewordenes Computerspiel, schließlich besteht die kaum existente Handlung nur aus langweiligen Actionszenen. Vor allem die Optik sieht wirklich aus als hätte Regisseur Kurt Wimmer lediglich die Spielszenen für ein Game gedreht und nicht einen ganzen Film.
  2. Die Figur des IT-Praktikanten Bob wird in The Zero Theorem gnadenlos verheizt und das, obwohl er nur ein Praktikant ist.
  3. In Tilda Swinton bin ich regelrecht vernarrt, denn diese in jeglicher Hinsicht einmalige Schauspielerin ist im Grunde in ihrem Auftreten ein Gesamtkunstwerk. Sie überzeugt auch durch ihre hohe Bandbreite bei der Rollenauswahl.
  4. Mit einer der besten Sprüche stammt aus der Pilotfolge der Serie Terminator: The Sarah Connor Chronicles, nämlich „Half an hour. One bag. Plus the guns. I’ll make pancakes.“
  5. The Tourist ist in meinen Augen die meiste Zeit völlig spannungsarm, weil der Film ein Agententhriller auf Valium ist.
  6. Erwartet hatte ich mir von ____ wirklich nicht viel und jetzt ist es einer meiner liebsten Filme, denn Da fällt mir gerade so gar kein Beispiel ein.
  7. Zuletzt gesehen habe ich Durch die Nacht mit… George R.R. Martin und Sibel Kekilli und das war die liebenswerte neue Folge der bekannten Arte-Sendereihe, in welcher sich zwei Künstler in einer Stadt treffen und einen Abend zusammen verbringen, weil der Autor der Fantasyromanreihe Das Lied von Eis und Feuer der türkisch-deutschen Schauspielerin (und Darstellerin der Figur Shae in der Serienadaption Game Of Thrones) seine Heimatstadt Santa Fe zeigt.

Media Monday #194

16. März 2015

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Der März 2015 ist auch schon wieder zur Hälfte durch und die Vorfreude auf den April mit spannenden neuen Serienstaffeln wächst. Doch bis dahin gibt’s noch genügend zu tun. Der 194. Media Monday ist als kleine Verschnaufpause durchaus geeignet.

1. Abgesehen von den reinen Schauwerten haben viele Blödbuster nichts oder nur wenig zu bieten.

2. Frankenstein Junior von Mel Brooks ist mal eine richtig gelungene Parodie, denn es wird perfekt die Stimmung der alten Filme eingefangen und gleichzeitig alles herrlich veralbert.

3. Es muss ja nicht immer wahnsinnig innovativ sein, aber an Die letzte Legion ist ja wirklich alles zusammengeklaut, schließlich werden hier abgedroschene Klischees aus Römer-Historiendrama, Abenteuerfilm und eine Pseudo-Version der Artussage sowie dämlichen Dialoge vermischt.

4. Wenn auch eigentlich unnötig, war es doch schon toller Fanservice, als Peter Jackson am Anfang von Der Hobbit: Smaugs Einöde seinen Cameo als Mann mit Rübe wiederholt hat.

5. Die Botschaft/Aussage von Work Hard – Play Hard hat mich noch lange nach dem Film beschäftigt, denn in dieser Doku wird deutlich, wie gruselig die heutige Arbeitswelt teilweise schon ist oder noch wird.

6. Über neue Filme/Bücher/Serien informiere ich mich am ehesten/liebsten über das Internet. Tolle Erfindung.

7. Zuletzt gelesen habe ich den französischen Comic Raymund Kahlbutt von Tronchet und das war ein lustiger Beleg dafür, dass ein Leben als Rentner nicht langweilig sein muss.


Media Monday #193

10. März 2015

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Mit dem neuen Media Monday bin ich diese Woche leider einen Tag zu spät. Aber das macht ja nichts. Denn heute feiert der unverwüstliche Chuck Norris seinen 75. (!) Geburtstag. Und wie wir alle wissen, weiß Chuck die Fragen des neuen Media Monday schon immer am Samstag!

1. Wenn einer eine Reise tut: Abenteuerfilme, in deren Verlauf der Protagonist die halbe Welt bereist sind für Chuck Norris keine Abenteuerfilme, da ja nur die halbe Welt bereist wird.

2. Mystery schön und gut, aber die letzte Staffel von Akte X übertreibt es mit der Geheimniskrämerei und den Rätseln dermaßen, dass am Ende nicht einmal mehr die Drehbuchautoren durchgeblickt haben. Der einzige mit Durchblick war wohl Chuck.

3. Die wohl ungewöhnlichste, einfallsreichste und einzigartigste Serienepisode. Boah das ist schwer. Vielleicht weiß das der gute alte Chucky.

4. Adaptionen haben ja gemeinhin nicht den besten Ruf, doch im Falle von ____ gefällt mir die Neuinterpretation noch weit besser als die Vorlage. Bei Adaptionen adaptiert man eine Geschichte von einem zum anderen Medium. Mann kann zwei verschiedene Medien nicht miteinander vergleichen, zum Beispiel Buch und Film. Von daher ist die Aussage dass Film X besser ist als das Buch unsinnig.

5. Fadenscheinigstes Plot Device – auch MacGuffin genannt – ist ein Beispiel für Drehbuch nach Schema F. Nebenbei hat ein Film mit Chuck Norris so viele Akte wie ER will.

6. Batman von Tom Burton als Film ist erschreckend schlecht gealtert, denn das Rumgehampel vom Joker, der Jack Nicholson spielt, und die Musik von Prince nerven. Chuck Norris wäre als Joker sicherlich besser gewesen! Und er hätte auch die Eltern von Bruce Wayne gerettet.

7. Zuletzt gesehen habe ich die 10. Folge der achten Staffel von The Big Bang Theory und das war eine zwar nicht überragende aber durchaus witzige Episode, weil Sheldon und Amy die letzte Folge von „Spaß mit Flaggen“ aufgezeichnet haben. Leider war LeVar Burton der Stargast und nicht Chuck Norris.


Gotham – Folgen 1 bis 5

4. März 2015

Seit dem 10. Februar läuft Gotham auf Pro Sieben. Die US-Serie erzählt die Geschichte der fiktiven Stadt lange bevor der Vigilant Batman zum ersten Mal auftritt.

5-10Gotham
Krimiserie USA 2014/15. Mit: Ben McKenzie, Donal Logue, David Mazouz, Sean Pertwee, Zabrina Guevara, Robin Lord Taylor, Erin Richards, Camren Bicondova, Jada Pinkett Smith u.a. Idee: Bruno Heller.

Gotham_Poster


Gotham Begins

Mit großem Ehrgeiz und Idealen beginnt der Ex-Soldat James „Jim“ Gordon (Ben McKenzie) seinen neuen Job als Detective bei der Polizei von Gotham City. Doch schnell muss Gordon feststellen, dass es sich bei Gotham um die korrupteste Stadt überhaupt handelt, in welcher die verschiedenen Gangsterbanden sowohl Polizei als auch Bürgermeister und Stadtrat kontrollieren. Auch Jims Partner Harvey Bullock (Donal Logue) zeichnet sich nicht durch besondere Redlichkeit aus. Eines Nachts werden der Milliardär Thomas Wayne und seine Ehefrau Martha vor den Augen ihres Sohnes Bruce (David Mazouz) erschossen. Gordon verspricht dem traumatisierten 12jährigen, den Mörder zu finden. Doch niemand scheint irgendein Interesse zu haben, den wahren Täter zu finden. Stattdessen wird ein Unschuldiger zum Sündenbock.

Zwischen den verschiedenen Mafia-Clans bahnt sich derweil ein Krieg an. Sal Maroni (David Zayas) plant die Vormachtstellung des mächtigsten Mannes in Gotham, Don Carmine Falcone (John Doman), zu durchbrechen. Nachtclubbesitzerin Fish Mooney (Jada Pinkett Smith) hat ebenfalls schon lange genug vom großen Boss Falcone und will ihn zu Fall bringen.

Sieben erfolgreiche Kinofilme und unzählige Animationsfilme für den Videomarkt (u.a. Batman: Gotham Knight, Batman: Year One) scheinen nicht genug zu sein. Die Fledermaussaga muss unbedingt auch noch in Form einer Fernsehserie durchgemacht werden. Nur eben ohne die Fledermaus an sich. Zumindest noch nicht.

„In Gotham werden Verbrechen nicht aufgeklärt, sondern geregelt“. Diese wichtige Erkenntnis gibt der erfahrene Cop Bullock seinem neuen Partner, dem jungen idealistischen Jim Gordon, mit auf den Weg. Gotham City ist so ein tiefes Gangster-Moloch, dass die einzige Aufgabe der „Gesetzeshüter“ zu sein scheint, den fragilen Frieden zwischen den einzelnen Banden der organisierten Kriminalität aufrecht zu erhalten. Das mag alles irgendwie ganz spannend sein, aber im Grunde hat diesbezüglich die Dark Knight-Trilogie von Christopher Nolan schon alles abgedeckt. Und die Serie Gotham ist jetzt nicht so gut gelungen, als dass man die Frage nach ihrer Daseinsberechtigung einfach so beiseite legen könnte.

Freilich ist die Show von Chefautor Bruno Heller, der in gleicher Funktion auch für die herausragende Historienserie Rom verantwortlich zeichnete, nicht so bunt und peinlich wie die Fledermaus-Streifen von Joel Schumacher, aber trotz aller vorgeschobener Düsternis und ordentlicher Machart ist das Ganze doch zu platt geraten. Die Inszenierung wirkt recht steril. Die meisten Figuren bewegen sich zwischen wandelnden Klischees und durchgestylten Models. Generell ist der Look zu künstlich. Zum Beispiel besteht der Himmel grundsätzlich aus Computer animierten schwarzen Wolken.

Fazit: Gotham hat grundsätzlich eine interessante Prämisse, diese wird aber zu glatt und plakativ umgesetzt. 5 von 10 Punkten.


Media Monday #192

2. März 2015

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Nach einem nicht gerade einfachen Arbeitstag kommt der neue Media Monday heute etwas später am Abend. Und als kleines Andenken an Leonard Nimoy…

1. Leonard Nimoy war eine Ikone der Science-Fiction und Wegbereiter für viele weitere TV-Serien innerhalb und außerhalb des Star-Trek-Universums. Ein großer Verlust nicht nur für Trekkies. Jetzt leben von der Original-Crew nur noch William Shatner (Kirk), Nichelle Nichols (Uhura), Georg Takei (Sulu) und Walter Koenig (Chekov).

 

2. Die Outfits/Kostüme viele Frauen in der Originalserie Star Trek sind wirklich teilweise lächerlich, vor allem da sie grundsätzlich aus wenig Stoff bestehen.

3. Wong Kar-Wai hat als RegisseurIn einen wirklich einzigartigen Stil, denn die Sets und Kostüme sind teilweise sehr aufwändig, die Kameraführung ungewöhnlich und die Bildkompositionen von magischer Schönheit.

4. Aktuell ist ja American Sniper häufig in der Kritik aufgrund der Art und Darstellung des in Amerika gefeierten Scharfschützen. Welche(r) Film(e) waren für euch unter moralischen/ethischen Gesichtspunkten besonders fragwürdig? Ich finde generell einseitig patriotische Filme (vor allem aus den USA) fragwürdig.

5. Unvergessen ist Leonard Nimoy sicherlich durch die vielen tollen Zitate von Spock.

6. Jüngste Film-Entdeckung, von der die wenigsten je gehört haben werden, war für mich Peacock, denn Cillian Murphy spielt auf geniale Weise einen Mann mit Persönlichkeitsstörung, dessen Alter Ego eine Frau ist.

7. Zuletzt gesehen habe ich die zweite Folge der fünften Staffel von Bones und das war leider nur eine halbgare Episode, weil der James-Bond-Geheimagenten-Plot lieblos ausgearbeitet war.


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