Masters Of The Universe: The Wizard Of Stone Mountain

30. Januar 2015

Für viele Kinder der 1980er ist Masters Of The Universe mehr als nur eine Actionfiguren- oder Cartoonserie. Da darf ein Fanfilm natürlich nicht fehlen, haben sich einige Anhänger aus den USA gedacht.

5-10Masters Of The Universe: The Wizard Of Stone Mountain
Fantasyfilm USA 2011. 72 Minuten. Mit: John F. Carroll, Bridget Farias, Bethany Harbaugh, Richard Dodwell, Blake Yelavich, Braden Hunt, Chris Romani, Brian Bogart u.v.a. Regie: John F. Carroll und Russell Minton. Drehbuch: John F. Carroll.


MOTU_Wizard of Stone Mountain_Logo

Bei der Macht von Carroll!

Malik (John F. Carroll) ist ein gutmütiger Zauberer, der in der Burg von Stone Mountain lebt und arbeitet. Als in der Gegend eine tödliche Seuche ausbricht, sind Malik und seine Assistentin Kareen (Bridget Farias) ratlos. Denn kein Zauberspruch und keine Heilpflanze vermag die Kranken zu heilen. Auch ein Besuch bei Eternias König Randor (Joseph Fontinos) und die Recherche in dessen Bibliothek bringen Malik nicht weiter. So geht er schweren Herzens einen Pakt mit dem Dämon Locus (Blake Yelavich) ein und erhält dadurch die Fähigkeit, die Seuche zu stoppen, im Austausch für seine Seele. Doch Locus bietet dem zerknirschten Malik noch mehr. Einst hat die hübsche Teela (Bethan Harbaugh) seinen Heiratsantrag abgelehnt, um sich auf ihre Karriere in der Leibgarde von König Randor zu konzentrieren. Auch nach Jahren sehnt sich Malik immer noch nach seiner alten Liebe…

MOTU_Wizard of Stone Mountain_Malik Malik, der Zauberer

Einige Zeichentrickserien, die im deutschen Fernsehen erstmals ab den späten 1980er Jahren im Kinderprogramm von Tele 5 gesendet wurden, haben mittlerweile Kultstatus. Vor allem fällt einem als Kind von damals die nach heutigen Maßstäben ungemein trashige Cartoonserie He-Man And The Masters Of The Universe (1983-1985) ein, die auf einer Spielfigurenreihe von Mattel basierte, und 1990 sowie 2002 neu aufgelegt wurde. 1987 gab es sogar einen Kinofilm, mit Schwedens Actionstar Dolph Lundgren in der Rolle des strahlenden Muskelhelden He-Man. Seit längerem schon hört man immer wieder von Plänen für einen neuen MOTU-Streifen, doch ein Produktionsbeginn ist noch nicht in Sicht. Einigen Fans aus Texas hat das alles zu lange gedauert und so haben sie ihre eigene Fanfilmtrilogie gedreht, deren erster Teil, The Wizard Of Stone Mountain, 2011 auf einer deutschen MOTU-Convention seine Premiere feierte.

Fanfilme sind vor allem bei Science-Fiction und Fantasy (man denke an Star Trek oder Herr der Ringe) nicht selten. Das Hauptproblem bei einer Amateurproduktion ist natürlich, dass kein oder nur minimal Geld vorhanden ist und daher keine teuren Sets gebaut oder Trickeffekte erstellt werden können. Bei Wizard Of Szone Mountain wird das allerdings ganz elegant gelöst. Zumeist wurden in Waldstücken gedreht oder eben vor Bluescreen, auf welchem man anschließend die Szenenhintergründe einfügte. Generell sind die Spezialeffekte (Waffenfeuer, Magie usw.) recht ordentlich und passend, vor allem weil die markanten Sounds aus der Originalserie Verwendung finden.

Wizard Of Stone Mountain basiert auf der gleichnamigen Episode der Original-Cartoonserie (Folge 24). Drehbuchautor und Hauptdarsteller John F. Carroll (auch Co-Regisseur, Produzent, Cutter, Kostümbildner…) gelingt es, die äußerst plakative Story von ca. 20 Minuten auf kurze Spielfilmlänge zu erweitern. Allerdings mangelt es am Gespür für die Relevanz von Charakteren. Diverse Figuren tauchen auf, ohne namentlich genannt zu werden oder eine wirkliche Rolle zu spielen. Vermutlich wurde hier einfach munter Fanservice betrieben. Die Fans wird es allerdings weniger freuen, dass die Hauptcharaktere der Trickserie mit Ausnahme von Teela gar keine oder keine große Rolle spielen. He-Man selbst hat nur einen Cameo. Die Qualität der Kostüme schwankt ziemlich, aber es dürfte dennoch interessant sein, die stilisierten Cartoonfiguren als Menschen aus Fleisch und Blut zu sehen.

MOTU_Wizard of Stone Mountain_EvilSkeletor und seine Schergen haben einen kurzen Auftritt


Auch wenn sich die Beteiligten im Rahmen ihrer Möglichkeiten mächtig ins Zeug gelegt haben so bleiben doch einige auffällige technische Fehler. Die Dialoge sind teilweise zu leise oder deutlich hörbar nachvertont. Immer wieder sind die Bilder übermäßig in die Breite verzerrt. Wenn Darsteller vor Bluescreen agieren, wirken ihre Umrisse in manchen Szenen verwaschen. Da bleibt nur zu hoffen, dass diese Mängel bei den weiteren Teilen der Trilogie, The Fountain Of Life und The Trials Of Darksmoke, weitgehend behoben wurden. Denn in bester „Marvel Cinematic Universe“-Tradition wird in einer Szene nach dem Abspann gleich der Grundstein für die Fortsetzung gesetzt.

Fazit: Trotz diverser technischer Mängel ist dem Regie-Team John F. Carroll und Russell Minton sowie ihren Mitstreitern mit Wizard Of Stone Mountain ein ordentlicher Amateur-Fantasyfilm gelungen, der über die kurze Laufzeit zu unterhalten vermag. 5 von 10 Punkten.

Den kompletten Film kann man sich HIER online anschauen.


Media Monday #187

26. Januar 2015

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Die aktuelle Arbeitswoche ist bei mir etwas verkürzt und ich freue mich auf ein abwechslungsreiches Filmwochenende am Freitag/Samstag. Jetzt aber erst einmal vor der neuen Folge von The Big Bang Theory noch den neuen Media Monday durchmachen.

1. Spannend wird es doch eigentlich immer erst dann wenn ein Film mit den Erwartungen der Zuschauer spielt und dramaturgisch nicht stur nach Schema F abläuft.

2. Entgegen vorherrschender Meinung finde ich ja, dass Spider-Man (mit Tobey Maguire) eher mies ist, denn die üblichen Superheldenklischees werden teilweise bis zum Erbrechen zelebriert.

3. SuBs oder Stapel ungelesener Bücher sind ja bei Literaturbloggern weit verbreitet. Wie sieht es bei euch aus, ggf. auch mit einem SuF – Stapel ungesehener Filme? Beide Stapel sind sehr groß, wobei der SuB sicherlich etwas größer ist. Und nicht zu vergessen der Stapel ungesehener Serien (SuS).

4. Wenn ____ zu Höchstform aufläuft ____ , allerdings sind viele ihrer/seiner Rollen ____ . Da fällt mir gerade keine/r ein.

5. Ob Flash, Arrow oder Constantine, plötzlich bekommen altbekannte Helden allesamt eine Serie spendiert, wohingegen die Größen des Superhelden-Genres ja auch weiterhin im Kino für Recht und Gesetz kämpfen. Ein begrüßenswerter Trend oder reicht es langsam mit der Verwertung altbekannter Comicstoffe? Es reicht langsam mit der Flut an Serien und vor allem Filmen zu Comichelden, auch wenn die ein oder andere Serie vielleicht ganz interessant sein könnte.

6. Und anschließend an die vorherige Frage: welcher (Super)Held eurer Kindheit wurde bisher schmählich vernachlässigt und könnte eine Frischzellenkur vertragen? Ich habe nicht wirklich weiteren Bedarf an weiteren (Super)Heldenfilmen oder -serien.

7. Zuletzt gesehen habe ich Swinging with the Finkels und das war nur eine harmlose Komödie, weil die Geschichte trotz einiger lustiger Szenen eher bieder war.


Media Monday #186

20. Januar 2015

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Was, schon wieder Dienstag? Vor lauter Feiern den neuen Media Monday verpasst. Daher heute ein Media Tuesday mit einem alten Doppelnullagenten, Weltraumreisen und dem Muskelmann der es mit Untoten aufnimmt.

1. Ex-Bond Timothy Dalton ist ja mittlerweile echt in die Jahre gekommen, dennoch werde ich nicht müde ihn als Sir Malcolm Murray in der Serie Penny Dreadful zu sehen.

2. Die Oscar-Nominierungen sind da! Thema oder eher nicht und wieso? Seid ihr, so es euch denn interessiert, zufrieden oder könnt ihr euch gar nicht mit den Nominierungen anfreunden? Das interessiert mich nur noch am Rande, wobei ich mich natürlich freue, wenn einer meiner Favoriten dabei ist.

3. Star Wars oder Star Trek und warum? Star Trek. Nicht nur weil das von Gene Roddenberry geschaffene Universum quantitativ mehr zu bieten hat, sondern auch weil es keinen großen Qualitätsabfall innerhalb der Filme und Serien gibt und die Themen tiefgründiger sind.

4. Größter Fehlgriff in den letzten Monaten war für mich – Ich habe in den letzten Monaten keinen Fehlgriff getätigt.

5. Eine regelrecht tragische Figur, die durch ihren Anstand und ihr ehrenhaftes Verhalten das eigene Todesurteil unterschreibt, ist natürlich Ned Stark (Sean Bean) aus Game Of Thrones.

6. Die dämlichste Plattitüde ist wohl u.a. „Der neue Tolkien“

7. Zuletzt gesehen habe ich zum dritten Mal Vampire gegen Herakles und das war kein so schwacher Film wie ich ihn vor Jahren bewertet habe, weil durch die stimmungsvolle Inszenierung der Sandalenfilm-Einheitsbrei etwas besser schmeckt.


Serien-Vorschau 2015

12. Januar 2015

Nachdem es letztes Jahr nicht für eine Preview gereicht hat, obwohl mein Serienjahr mindestens genauso spannend wie das Kinojahr 2014 war, folgt nun die Vorschau auf neue Serien und -Staffeln in 2015.

Auch wenn ich noch munter an meinem Serien-Rückblick für 2014 und diesbezüglich noch an einer Serien-Besprechung schreibe, kann ich meine Vorschau für 2015 nicht länger hinausschieben.

Zu den einzelnen Serien habe ich nach Möglichkeit die Sendetermine für Free-TV, Pay-TV oder lediglich die weltweite Erstausstrahlung überhaupt angegeben. Diese Daten können sich selbstverständlich noch ändern. Auf jeden Fall wird es ein spannendes und abwechslungsreiches Fernsehjahr. Wer braucht da noch ständig Blockbuster im Kino?

Game Of Thrones 3_SoulGame Of Thrones
Fantasy-Drama-Serie USA 2014/15.
Je 10 Folgen (Staffel 4+5). Mit: Peter Dinklage, Nikolaj Coster-Waldau, Lena Headey, Emilia Clarke, Kit Harington, Maisie Williams u.v.a. Nach Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin. Adaption: David Benioff und D.B. Weiss.
Die Fantasysaga nach den Romanen von George R.R. Martin geht weiter. Ab morgigen Dienstag den 13. Januar sendet RTL II die vierte Staffel, die unter anderem eine Hochzeit und viele Todesfälle beinhaltet, als Free-TV-Premiere immer dienstags um 20:15 (im Dreier- bzw. Doppelpack). Auf DVD und Blu-Ray erscheint Season 4 am 26. März 2015.
Am 12. April feiert die hochersehnte fünfte Staffel ihre Premiere auf HBO. Es bleibt auf jeden Fall spannend, wie sich die komplexe Handlung entwickeln wird, vor allem weil die Serie die Romane teilweise eingeholt oder gar überholt hat.

A Young Doctor's Notebook 2_DVDA Young Doctor’s Notebook
Satire/Drama-Serie UK 2013.
4 Folgen (Staffel 2). Mit: Daniel Radcliffe, Jon Hamm, Adam Godley u.a. Nach Michail Bulgakow.
Der junge Arzt Dr. Bomgard (Radcliffe) kämpft sich immer noch durch seinen gruseligen Arbeitsalltag in einem russischen Provinzkrankenhaus, während sein älteres Ich (Hamm) versucht, wieder im richtigen Leben Fuß zu fassen. Der Pay-TV-Sender RTL Passion zeigt am 5. und 12. Februar die zweite und leider letzte Staffel der eigenwilligen Miniserie. Die DVD-Auswertung erfolgt am 27. Februar 2015.

Agents Of SHIELD_PosterMarvel’s Agents Of S.H.I.E.L.D.
Actionserie USA 2013-15. Je 22 Folgen (Staffel 1+2). Mit: Clark Gregg, Ming-Na Wen, Brett Dalton, Chloe Bennet, Iain de Caestecker, Elizabeth Henstridge u.a. Idee: Maurissa Tancharoen, Jed Whedon und Joss Whedon.
Nach seinem Tod in The Avengers kehrt Agent Phil Coulson zur Organisation S.H.I.E.L.D zurück, um eine neue Spezialeinheit anzuführen, die sogleich ihren ersten Auftrag erhält. Ab dem 14. Februar zeigt RTL II jeden Samstag drei Folgen der ersten Staffel der Serie, die Bestandteil des „Marvel Cinemativ Universe“ ist. Season 2 läuft seit September in den USA, macht aber derzeit Pause zugunsten der neuen Serie Agent Carter.

Agent Carter_LogoMarvel’s Agent Carter (NEU)
Agentenserie USA 2015. 8 Folgen. Mit: Hayley Atwell, James D’Arcy, Chad Michael Murray, Enver Gjokaj, Shea Whigham u.v.a. Idee: Christopher Markus und Stephen McFeely.
Nach
Agents Of S.H.I.E.L.D die zweite TV-Serie zum „Marvel Cinematic Universe“. 1946. Nach dem Verschwinden von Captain Steve Rogers arbeitet Peggy Carter als Agentin beim Geheimdienst SSR. Doch die Kollegen nehmen die Britin nicht Ernst und so verrichtet sie meist nur Aufgaben einer Sekretärin. Nach Dienstschluss begibt sich Peggy auf geheime Mission in Diensten von Milliardär Howard Stark, der beschuldigt wird, seine Waffen an den Feind verkauft zu haben. In Captain America: The First Avenger hatte die von Hayley Atwell gespielte Agentin wenig Raum zur Entfaltung. Hoffentlich bekommt sie diesen in ihrer eigenen Serie. In den USA feierte Agent Carter am 6. Januar auf ABC seine Premiere, während Agents Of S.H.I.E.L.D pausiert. Ein deutscher Sendetermin ist noch offen.

 

Mad Men 7_FlugzeugMad Men
Gesellschaftsstudie/Drama-Serie USA 2015.
7 Folgen (Staffel 7, Teil 2). Mit: Jon Hamm, Elisabeth Moss, Vincent Kartheiser, Christina Hendricks, January Jones, John Slattery u.v.a. Idee: Matthew Weiner.
Die Werbeagentur Sterling Cooper & Partner vor dem großen Schritt in eine neue Ära: die 1970er. Und der Zuschauier vor der großen Frage: wie wird eines der einzigartigsten TV-Dramen enden? Das alles und viel mehr gibt es in den letzten sieben Episoden (dem 2. Teil der letzten Staffel), ab 5. April beim US-Sender AMC und einige Monate später auf dem deutschen FOX Channel.

 

Orphan Black_Staffel 2_VierOrphan Black
Mysteryserie Kanada/USA 2015. 10 Folgen (Staffel 3). Mit: Tatiana Maslany, Jordan Gavaris, Dylan Bruce, Kevin Hanchard, Maria Doyle Kennedy, Evelyne Brochu, Ari Millen u.a. Idee: John Fawcett und Graeme Manson.
Die dritte Staffel der spannenden Klon-Verschöwrung startet am 18. April 2015 auf BBC America. Eine einigermaßen zeitnahe deutsche Erstausstrahlung auf ZDF Neo noch dieses Jahr wäre wünschenswert. Am Ende von Season zwei erfuhr man, dass nicht nur Sarah und ihre genetischen Schwestern aus einem Klonprojekt entstanden sind.

 

Halt And Catch Fire_PosterHalt And Catch Fire (NEU)
Gesellschaftsstudie/Drama-Serie USA 2014. 10 Folgen (Staffel 1).
Mit: Lee Pace, Scoot McNairy, Mackenzie Davis, Kerry Bishé, Toby Huss u.v.a. Idee: Christopher Cantwell und Christopher C. Rogers.
2015 endet mit
Mad Men die erste Serieneigenproduktion des US-Kabelsenders AMC (siehe oben). Doch thematischer Nachschub liegt schon bereit. Halt And Catch Fire erzählt vom fühen Computerboom in den 1980er Jahren und den Auswirkungen auf die Pioniere einer IT-Firma. In der Originalfassung kann man sich die neue Gesellschaftsstudie schon bei Amazon Prime ansehen.

 

Penny Dreadful_VanessaPenny Dreadful
Horrorserie USA/UK/Irland 2015. 10 Folgen (Staffel 2). Mit: Timothy Dalton, Eva Green, Josh Hartnett, Reeve Carney, Rory Kinnear, Billie Piper, David Sapani, Harry Treadaway u.v.a. Idee: John Logan.
Nachdem sie den Vampir in der ersten Staffel zur Strecke gebracht haben, müssen sich Sir Malcolm, Vanessa Ives, Ethan Chandler und Victor Frankenstein neuen Gegnern stellen. Frankenstein erschafft außerdem eine weitere Kreatur. Die zweite Staffel der genialen Horror-Pastiche wird derzeit noch gedreht und voraussichtlich im Frühjahr auf Showtime laufen. Der Streamingdienst Netflix wird erneut die deutsche Erstausstrahlung übernehmen.

True Detective
Krimiserie USA 2015. 8 Folgen (Staffel 2).
Mit: Colin Farrell, Vince Vaughn, Rachel McAdams, Taylor Kitsch, Kelly Reilly u.a. Idee: Nic Pizzolatto.
Die Anthologie-Krimireihe von Romanautor Nic Pizzolatto geht in die zweite Runde, mit einer neuen Geschichte, die in Kalifornien spielen wird, und neuen Figuren. Mit einer Premiere ist im Sommer auf HBO
zu rechnen.

Heroes Reborn_LogoHeroes Reborn (NEU)
Mysteryserie USA 2015. 13 Folgen. Mit: Jack Coleman u.v.a. Idee: Tim Kring.
Fünf Jahre nach dem Ende von Heroes, einer äußerst spannenden Show über Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die stark von Comic-Ästhetik beeinflusst war, kommt noch dieses Jahr eine Nachfolge-Miniserie mit fast ausschließlich neuen Charakteren, über die noch kaum etwas bekannt ist.

Sense 8_TeaserposterSense8 (NEU)
Science-Fiction-Serie USA 2015. 10 Folgen (Staffel 1). Mit: Brian J. Smith, Tuppence Middleton, Ami Ameen, Doona Bae, Miguel Ángel Silvestre, Tena Dease, Max Riemelt, Jamie Clayton u.v.a. Idee & Drehbuch: Andy Wachowski, Lana Wachowski und J. Michael Straczynski.
Acht Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und Teilen der Welt fühlen nach einem dramatischen Ereignis in ihren Leben sich plötzlich untereinander mental und emotional verbunden. Was sich auf den ersten Blick wie ein globalerer Abklatsch von Heroes liest, ist das gemeinsame TV-Projekt der Wachowski-Geschwistern (vor der Geschlechtsumwandlung von Larry zu Lana bekannt als Wachowski-Brüder; Matrix-Trilogie) und Babylon 5-Mastermind J. Michael Straczynski. Die auf fünf Staffeln angelegte Serie wird von Straczynskis eigener Firma Studio JMS produziert. Die Dreharbeiten fanden nicht nur in den USA, sondern auch in Großbritannien, Deutschland, Island, Südkorea, Mexiko, Kenia und Indien statt. Netflix hat sich die Recht an Sense8 gesichert.

Die Bilder sind Eigentum des jeweiligen Filmstudios oder Fernsehsenders.


Media Monday #185

12. Januar 2015

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Die zweite volle Arbeitswoche 2015 hat begonnen und der neue Media Monday will meine Aufmerksamkeit. Die werde ich ihm nicht verwehren, zumal ja es heute unter anderem göttlich zugeht.

1. Das neue Jahr fing ja schon mal gut an in punkto Medien, schließlich wurden in den letzten Tagen die Starttermine diverser Serienstaffeln bekannt gegeben (z.B. Game of Thrones oder Mad Men).

2. Chris „Thor“ Hemsworth hat zwar nur immer ein und denselben Gesichtsausdruck im Repertoire, aber für die (Action-)Blödbusterwelt scheint es zu reichen.

3. Keine zwei Stunden, nachdem dieser Media Monday online gegangen ist, beginnen die Golden Globe Verleihungen. Spannend, uninteressant, schlicht egal? Wie ist deine Meinung zu derartigen bzw. speziell dieser Veranstaltung(en)? Mich interessieren diese ganzen Awards lange nicht mehr so wie früher, weil es nach dem Schema „Amerikaner zeichnen Amerikaner aus“ abläuft. Nichtsdestotrotz freue ich mich, wenn meine persönlichen Favoriten gewinnen, wie gerade erst Boyhood, der drei Golden Globes (u.a. Bester Film/Drama) mit nach Hause nahm.

4. Ein Buch oder Film, das oder den ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe, Es gibt in beiden Kategorien ein paar Vertreter, aber momentan fallen mir keine ein.

5. Christoph Waltz ist sicherlich prädestiniert, den Bösewicht zu spielen, schließlich werden für die Bösen immer die besseren und interessanteren Schauspieler gewählt als für die oft langweiligen Helden.

6. Wenn ____ nicht ihren/seinen großen Durchbruch feiert, dann weiß ich auch nicht, In letzter Zeit frage ich mich manchmal ob „der große Durchbruch“ wirklich immer so erstrebenswert ist.

7. Zuletzt gelesen habe ich Wulfs Review zu Hercules (2014) und das war ungewöhnlich , weil die Bewertung und die Kritik nicht so positiv wie sonst immer ausfielen.


Mein Kinojahr 2014

6. Januar 2015

Die mediale Nachbereitung des just vergangenen Jahres ist noch in vollem Gange. Beginnen möchte ich heute mit meiner Leinwandbilanz 2014.

2014 habe ich 16 Filme im Kino gesehen, ein leichter Rückgang zum Vorjahr (18). Bei den Bewertungen gab es weder die Höchstwertung noch die vier untersten Noten. Schlechte oder recht mäßige Filme konnte ich also vermeiden, daher gibt es auch keinen Filmflop des Jahres. Die Durchschnittswertung liegt bei 6,88 von 10 Punkten, also über dem Schnitt der letzten beiden Jahre (6,5/10). Ein paar Filme (vor allem kleinere Produktionen) mussten leider auf der Strecke bleiben. Die Nachlese per Heimkino ist allerdings nicht auszuschließen.

Boyhood_PosterAn dieser Stelle vergebe ich alljährlich meine eigene Trophäe (den „mwj-Filmpreis“) für den besten Film/die besten Filme sowie meine Favoriten unter den Darstellern. Auch wenn 2014 das Jahr der „Doppelgänger“-Streifen war (X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, Enemy, Muppets Most Wanted) so gibt es nur einen Top-Film des Jahres: Boyhood.

Das neueste Werk von Regisseur und Drehbuchautor Richard Linklater (dessen vorheriger Film Before Midnight unter meinen Top 3 von 2013 landete) erzählt auf magische Weise das Heranwachsen eines Jungen (gespielt von Eilar Coltrane) von der Grundschule zur Volljährigkeit. Dazu wurde über einem Zeitraum von 12 Jahren jedes Jahr drei bis vier Tage gedreht. Ab 22. Januar 2015 gibt es in einigen deutschen Kinos eine Wiederaufführung des einmaligen 12-Jahre-Projekts.

2014 war eindeutig ein sehr gutes Jahr für die schwedisch-französische Schauspielerin Eva Green. In der ersten Staffel der Horror-Serie Penny Dreadful brillierte sie als besessene Vanessa Ives. Auf der Leinwand war sie in beiden Fortsetzungen der Comic-Verfilmungen von Frank Miller (300: Rise Of An Empire, Sin City: A Dame To Kill For) zu sehen. Für letztere Rolle, als titelgebende Femme fatale im Sin City-Sequel, erhält Mademoiselle Green nun den mwj-Preis als beste Filmdarstellerin 2014. Es scheint als hätte Frank Miller ihr den Part auf den oft unverhüllten Leib geschrieben/gezeichnet.

Doch wer war für mich der männliche Darsteller des Jahres? Dazu kommen wir nun zu dem einzigen Film in meiner Liste, der (noch?) keinen deutschen Kinostart erhielt: What Richard Did. Das irische Jugenddrama über die folgenschwere Tat des 19jährigen Titelcharakters sah ich auf dem Internationalen Filmwochenende in Würzburg. Der Film von Regisseur Lenny Abrahamson überzeugte vor allem durch seine Authentizität. Besonders lebensecht wirkten auch die weitgehend unbekannten Schauspieler, allen voran Hauptdarsteller Jack Reynor, der sich durch sein starkes Spiel den mwj-Award als bester männlicher Darsteller redlich verdient hat. Vielleicht findet What Richard Did noch den Weg auf die hiesigen Leinwände oder wenigstens in die DVD-Regale.

Und hier die Übersicht meines Kinojahres 2014 (Kritiken sind verlinkt)

STATISTIK

10 Punkte
Fehlanzeige

9 Punkte
Boyhood

What Richard Did_Poster8 Punkte
What Richard Did
Und Aektschn
Stromberg – Der Film
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
Interstellar
The Zero Theorem

7 Punkte
Enemy
Viel Lärm um Nichts

6 Punkte
Muppets Most Wanted
Guardians Of The Galaxy
Sin City: A Dame To Kill For
Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere

5 Punkte
The Return Of The First Avenger
Drachenzähmen leicht gemacht 2
Dracula Untold

4,3,2 oder 1 Punkt
Fehlanzeige

PREISTRÄGER

Bester Film
Boyhood

Beste Darstellerin
Eva Green, Sin City: A Dame To Kill For

Bester Darsteller
Jack Reynor, What Richard Did

Bilder (C) Filmverleihe.


Media Monday #184

5. Januar 2015

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Heute war nicht nur mein erster Arbeitstag 2015, sondern Wulf vom Medienjournal lässt auch den ersten Media Monday des Jahres vom Stapel. Auf dem Sofa nehmen Platz: ein Ex-Superheld, eine Australierin und der gute alte Arnie.

1. Spätestens wenn Birdman anläuft, wird es mich wieder ins Kino treiben, denn dieser Film klingt sehr vielversprechend.

2. Die Macher dieser schlechten Filmparodien (Date Movie, Epic Movie usw.) hätte sich besser nie in einen Regiestuhl gesetzt, schließlich drehen sie nur widerwärtige Filme.

3. Ich glaube, die SchauspielerIn, von der ich die meisten Filme kenne, müsste wohl Nicole Kidman sein, denn ich war früher ein großer Fan von ihr.

4. Gnadenlos unterschätzt, wünsche ich mir ja für das vor uns liegende Jahr, dass Terminator: Genisys richtig gut wird, auch wenn meine Erwartungshaltung eher niedrig ist. Schlimmer als McGs Verblödung kann es aber nicht werden.

5. Bettlektüre, U-Bahn-Lektüre, Urlaubslektüre und so weiter und so fort. Ich persönlich lese ja am liebsten am Schreibtisch und auf dem Sofa.

6. Jetzt braucht es eigentlich nur noch eine Fortsetzung zu , ist 2015 schließlich gepflastert mit zweiten, dritten, vierten, fünften, siebten Filmen. Es gibt zuviele Fortsetzungen. Da braucht es keine weiteren mehr.

7. Zuletzt gesehen habe ich zum wiederholten Male die ersten Folgen von Game Of Thrones und das war immer noch eine spannende Angelegeneit, weil man auch bei der x-ten Sichtung noch neue Details entdecken kann.


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